Camping mit dem Model 3 – besser als jedes Zelt!

Zum Herbst in diesem ungewöhnlichen “Corona Jahr” kam ich mit einem Freund auf die spontane Idee, einmal mit den Kindern zum Zelten an den nahegelegenen Campingplatz am Varenholzer See zu fahren.

Da ich vor einiger Zeit bei einer Feier in Süddeutschland schon mal das Übernachten im Model 3 ausprobiert hatte, wollte ich statt im Zelt natürlich wieder mein Auto zum Schlafen nutzen. Ich bin da einigermaßen experimentierfreudig und es macht mir Spaß, solche Dinge auszuprobieren und zu optimieren.
In jedem Fall kann man sagen, dass dieses Auto wirklich sehr gut geeignet ist, um darin gemütlich zu schlafen. Von außen sieht man es dem Model 3 gar nicht an, aber man kann eine Matratze mit 1,20 m x 2,00 m darin ausbreiten und hat somit ein richtig bequemes Bett!

Klasse fand ich auch, dass Tesla per Softwareupdate einen “Camp-Mode” nachgeliefert hatte. Wenn man diesen aktiviert, werden automatisch einige Dinge im Auto aktiviert bzw. deaktiviert: die Alarmanlage wird ausgeschaltet, man kann die Lüftung die ganze Nacht laufen lassen (egal ob zum Kühlen oder Heizen), USB-Ladeports und Tesla-Soundanlage sind verfügbar, Innenbeleuchtung und vieles mehr.
Kurz – man hat mit dem “Camping-Modus” alle Funktionen, um die Nacht bei angenehmer Innenraumtemperatur und ohne beschlagene Scheiben im Auto zu verbringen.
Wenn man dann noch sein Auto an einen Stromanschluss am Campingplatz anschließt, ist es sogar am nächsten Morgen zudem noch vollgeladen, praktisch!

Folgende Dinge empfehle ich für einen Camping-Einsatz des Model 3:

  • Klapp-Matratze aus Schaumstoff 1,20m x 2,00m (habe ich dort wo die Radkästen sind angepasst / ausgeschnitten)
  • ein passendes Brett, welches in die Lücke zwischen umgeklappter Rücksitzbank und Vordersitzen gesteckt wird
  • Kabel-Adapter “von Blau auf Rot” sowie ein langes Kabel mit blauem Anschluss (diese Kombination ermöglicht mit dem Tesla “Laderiegel” den Anschluss an alle erdenklichen Dosen: Rot, Blau, Schuko)
  • ggf. Schuko-Stromkabel Verlängerung (falls keine blaue/rote Dose vorhanden)
  • Fensterverdunklung für die Seitenscheiben und Heckscheibe (ich habe mir mit “Akustik-Schaumstoff” die passenden Ausschnitte selber gemacht)
  • Verdunklung / Sichtschutz für die Frontscheibe (eine einfache, klappbare Sonnenschutzfolie reicht aus)
  • Schlafbrille 😎 (von oben durch das Dachfenster kommt morgens natürlich viel Licht hinein)

Mit dieser Ausstattung kann man wunderbar im Tesla schlafen und hat alles was man benötigt, um eine entspannte Nacht zu genießen.
Sobald man in das Auto hineingekrabbelt ist und auf der Matratze liegt, hat man eine perfekte Schlafumgebung: Ablagefächer links und rechts, die “Hutablage” dient als Nachttisch und die Leselampen sind in perfekter Position. Wenn man alle Fensterverdunklungen eingesetzt hat, kann zudem niemand in das Auto von außen hineinschauen, da das Dachfenster blickdicht verdunkelt ist.
Ein perfekter Schlafplatz!

Nach den Erfahrungen auf dem Campingplatz besorgte ich mir ein neues Kabel so dass ich zukünftig an jeder roten oder blauen Dose laden kann (kein Extra-Zubehör nötig, nur der beim Tesla mitgelieferte “Ladeziegel”).

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