16. Juli 2026

Wow – 433 Beiträge und Millionen Impressions auf LinkedIn

Seit fast fünf Jahren schreibe ich auf LinkedIn über meine persönliche Energiewende – Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher, Elektromobilität. Immer aus der eigenen Praxis, immer mit echten Zahlen. Mir macht es Spaß, über meine Erfahrungen und Erlebnisse im Bereich der Nachhaltigkeit zu schreiben. Mit positiven Erfahrungen kann ich vielleicht einige Menschen begeistern, selbst das eine oder andere zu tun.

Auf LinkedIn erreichte ich auf diese Art bisher bereits mehrere Millionen Menschen mit meinen Beiträgen und generiere Zehntausende Interaktionen und Kommentare. Ich bin überzeugt: Eine Transformation der Gesellschaft kann gelingen, wenn Menschen durch die Vermittlung von Informationen selbst die Notwendigkeit einer Veränderung erkennen und anschließend eigene Schlüsse daraus ziehen und entsprechend handeln.

Ich bin beeindruckt wie viele Menschen man erreichen kann: Allein in den vergangenen zwölf Monaten (Juli 2025 bis Juli 2026) wurden meine Beiträge 1,2 Millionen Mal angezeigt und erreichten rund 420.000 Menschen. Fast 30.000 soziale Interaktionen (also Kommentare, Reaktionen, Reposts etc.) erzielten meine Beiträge in den letzten 365 Tagen.

Über die Jahre ist LinkedIn für mich zu einer echten „Lernplattform“ geworden. Ich habe unzählige Beiträge und Kommentare geschrieben – und dabei fast genauso viel gelesen, diskutiert und dazugelernt. Besonders die kritischen Rückfragen aus der Community fordern mich heraus und erweitern meinen Horizont. Oft tauche ich danach noch tiefer ins Thema ein, um fundiert antworten zu können.


Das Ganze ist für mich zu einer Art Hobby geworden. Ich schaue nur selten Fernsehen, stattdessen sitze ich abends oft mit dem Laptop auf dem Sofa und schreibe Beiträge oder beantworte Kommentare. 😃

Ich schreibe immer spontan über die Themen, die mich gerade bewegen – es kann auch mal politisch werden. Zum Beispiel wenn ich versuche über die Gefährlichkeit der AfD aufzuklären. Und auch sonst geht es nicht immer um Erneuerbare Energien – auch Themen wie Massentierhaltung, Wasserverbrauch oder KI, Humanoide Roboter und das Gesundheitssystem bewegen mich. Da ich mich viel zwischen den beiden Ländern bewege, schreibe ich auch oft über die Unterschiede zwischen Schweden und Deutschland.

Als kleines Experiment habe ich mit Hilfe von Claude nun alle meine 433 bisherigen Beiträge exportiert und nachfolgend auf diese Seite kopiert. Die Links zu dem jeweiligen Original-Beitrag auf LinkedIn sind jeweils enthalten.


Xpeng G6 im Langstreckentest: 900 km Berlin und zurück mit dem neuen Agentur-Stromer

12. Juli 2026 · Original auf LinkedIn

🚗 Langstrecke: Mein Testbericht #Xpeng G6 Standard Range

Wir haben seit ein paar Wochen den Xpeng als unser neues Pool-Fahrzeug in der Agentur. Als das Leasing unseres Renault Mégane E-Tech zu Ende ging, machte ich mich auf die Suche nach einem Nachfolger. Da unser Videoproduktionsteam „Kaeding Anderson MOVE“ immer weiter gewachsen ist und viel unterwegs ist, musste ein neues, möglichst günstiges Fahrzeug mit trotzdem guter Reichweite und einigermaßen Platz her.

Der Xpeng G6 entpuppte sich als sehr interessant für den Zweck und als wir ein gutes Angebot bekamen, schlugen wir kurzentschlossen zu.

Am Wochenende hatte ich mit meiner Tochter Tickets für The Cure in Berlin 🎸. Die Idee entstand, dass meine Frau und die zweite Tochter mitkommen und wir ein Wochenende in der Hauptstadt gemeinsam verbringen.

Da die Bahn leider über 600 Euro für uns vier Personen gekostet hätte, entschieden wir uns, diesmal mit dem Auto zu fahren – die perfekte Gelegenheit also, den neuen Xpeng einmal ausgiebig zu testen, anstatt mit dem ID. Buzz zu fahren …

Nach den ca. 900 Kilometern kann ich ein erstes Fazit ziehen: Beeindruckend, was Xpeng als neues Unternehmen in so wenigen Jahren auf die Beine gestellt hat! Toller Innenraum, einfach verständliche und schnelle Software mit einer guten Ladeplanung (im Gegensatz zu meinem VW ID. Buzz!). Die App funktioniert perfekt und blitzschnell.

Und selbst in der kleinsten / günstigsten Version (Standard Range) kann man mit dem Auto problemlos auf der Langstrecke reisen (technische Daten s.u.).

⚡ Der Verbrauch lag auf der Hinfahrt bei 16,5 kWh/100km (viel Stau) und auf der Rückfahrt bei 17,9 kWh/100km (oft freie Fahrt und dann 130 km/h). Das Laden von 5 % auf 80 % dauerte keine 20 Minuten.

Alles in allem ein wirklich tolles Auto, das im Alltag praktisch ist, beim Fahren Spaß macht und einen absolut soliden Eindruck hinterlässt – egal ob auf der Autobahn, auf kurvigen Landstraßen oder in der Stadt. Mit vier Personen und Gepäck für alle: massig Platz und Beinfreiheit.

Obwohl es nur die kleinste und einfachste Ausstattung ist (Standard Range), bekommt man sehr viel – zum Beispiel: elektrische / beheizte / belüftete Sitze, 360°-Kamera, Pilot Assist, 18-Lautsprecher-Surround-System, Wärmepumpe und vieles mehr.

Standard Range Modell:
🔋 „nur“ 68 kWh Batteriekapazität, 455 km WLTP-Reichweite
🔌 LFP (somit immer auf 100 % laden kein Problem)
⚡ Bis zu 380 kW Ladeleistung (ich hatte bisher nur maximal 275 kW erreicht)
🏎️ 185 kW Leistung, Heckantrieb – völlig ausreichend für den Alltag und Reisen
💶 Das Ganze für einen Brutto-Listenpreis von 43.000 € (Rabatte gibt’s noch obendrauf).

Die deutschen Hersteller müssen sich wirklich anstrengen! Na ja, immerhin besitzt VW ja 5 % Anteile an Xpeng und es gibt eine Zusammenarbeit …

Anbei noch einige Impressionen von der Fahrt (und eines von dem phantastischen Konzert ☺️).


„Und was ist mit der Reichweite?“ – 250.000 elektrische Kilometer später warte ich noch immer auf das Problem

10. Juli 2026 · Original auf LinkedIn

„Und was ist mit der Reichweite?“

Kaum eine Frage habe ich in den letzten zehn Jahren öfter gehört. Nur die Zahl in meiner Antwort wächst: über 250.000 elektrische Kilometer (wahrscheinlich inzwischen eher 300.000). Und das Reichweitenproblem? Darauf warte ich bis heute.

Im Januar 2017 habe ich als 81. E-Auto-Fahrer im Kreis Lippe angefangen. Damals hieß es: „Mutig. Aber für lange Strecken taugt das nichts.“

Seitdem:
🇸🇪 Jedes Jahr mehrmals nach Schweden (900 km) – auch im Winter mit drei Ladestopps.
🇪🇸 Zu Ostern 1.600 km nach Katalonien – vollgepackt, unterwegs geladen für 18 Cent pro kWh.
🇵🇹 Der längste Roadtrip war mit 6.000 Kilometern ein zweiwöchiger Roadtrip nach Portugal.

Und dazwischen: ein Jahrzehnt Alltag. Pendeln, Kundentermine in ganz Deutschland, Familienlogistik, viele weitere Urlaubsreisen.

Die ehrliche Antwort auf die Reichweitenfrage ist unspektakulär: Sie stellt sich im Alltag nicht. Das Auto startet voll geladen – zu Hause oder am Unternehmensstandort, am liebsten mit Sonne vom eigenen Dach. Und auf der Langstrecke ist die Pause am Schnelllader oft kürzer als die Schlange am Raststätten-Bäcker.

Das einzige Reichweitenproblem, das ich kenne, sitzt nicht im Akku. Es sitzt im Kopf – und verschwindet zuverlässig nach der ersten langen Fahrt.

Damit startet hier eine neue Serie: „Seit über einem Jahrzehnt höre ich …“ – die hartnäckigsten Sätze zu E-Auto, Photovoltaik und Wärmepumpe. Und was ein Jahrzehnt gelebte Praxis dazu sagt.
👉 Mehr Erfahrungsberichte zu diesen Themen auf meinem Blog.

#Emobility #Reichweite #Energiewende #Elektroauto


100.000 Liter Benzin unter jeder Tankstelle – über doppelte Standards in der Energiedebatte

9. Juli 2026 · Original auf LinkedIn

Unter dieser Tankstelle liegen Stahltanks mit bis zu 100.000 Litern Benzin. Vergraben, verrohrt, gegen Explosionen und Grundwasserschäden gesichert. ⛽

Und das nicht nur hier – sondern an rund 14.000 Standorten in Deutschland.
Jede einzelne dieser Tankstellen war ein aufwendiges Bauprojekt: Erdarbeiten, Genehmigungen, Millioneninvestition.
Dahinter hängt noch mehr: Raffinerien, Pipelines, Tanklager und tausende Tanklaster, die Tag und Nacht Nachschub durchs Land fahren (wenn der Nachschub nicht durch Kriege gestört wird …).

Das alles ist nicht vom Himmel gefallen. 👷 Es wurde über Jahrzehnte gebaut – weil wir als Gesellschaft entschieden haben, dass Mobilität uns das wert ist. 1970 gab es sogar über 46.000 Tankstellen (oft kleinere, die mehr verstreut waren …).

Warum erzähle ich das?
Weil ich seit einem Jahrzehnt wieder höre, der Aufbau von Ladeinfrastruktur sei „zu aufwendig“ oder „unrealistisch“.

Dabei ist eine Ladesäule im Vergleich fast banal: Fundament, Kabel, Elektronik. Kein Tank im Boden, kein Gefahrgut, kein Lkw, der Nachschub bringt. Der Nachschub liegt schon unter der Straße und heißt Stromnetz. ⚡

Und es funktioniert bereits: über 200.000 öffentliche Ladepunkte, davon rund 50.000 Schnelllader. Dazu Millionen private Lademöglichkeiten zu Hause und beim Arbeitgeber – eine Option, die es für Benzin nie gab.

Das Schöne: Der Strom zum Laden kommt zu immer größeren Anteilen aus Erneuerbaren. Und Ladeparks mit Batteriespeichern gibt es auch schon: Sie ermöglichen Schnellladen selbst dort, wo das Netz schwach ist – und puffern den Strom, wenn er besonders günstig und grün ist.

Infrastruktur war noch nie selbstverständlich. Sie war immer eine Entscheidung.
Wir haben sie vor 70 Jahren für Öl getroffen. Jetzt treffen wir sie für Strom – und diesmal ist es die deutlich einfachere Baustelle. 🔌

#Elektromobilität #Energiewende #Ladeinfrastruktur


Klimaanlage im Altbau: Warum das schlechte Image unverdient ist

6. Juli 2026 · Original auf LinkedIn

Klimaanlagen haben in Deutschland ein erstaunlich schlechtes Image – und ich habe nie verstanden, warum. 🥵

Als wir vor 15 Jahren unser über 100 Jahre altes Haus fertig saniert hatten und eingezogen waren, merkten wir schnell, dass es im Schlafzimmer unter dem Dach im Sommer 35 Grad und mehr werden kann. An erholsamen Schlaf war da nicht zu denken. Also haben wir ein Split-Klimagerät eingebaut, und ein paar Jahre später kam ein zweites im Wohnbereich (ebenfalls unter dem Dahc) dazu.

Ein schlechtes Gewissen haben wir dabei nicht, denn der Strom kommt vom eigenen Dach. Wenn es heiß ist, scheint die Sonne – und die PV-Anlage liefert dann mehr als genug für die wirklich sparsamen Geräte. ☀️ Natürlich kostet so eine Installation erst mal etwas. Aber wenn ich daran denke für was wir das Geld sonst so ausgeben – zum Beispiel: Wie viele Grills für mehrere tausend Euro stehen in deutschen Gärten?

In der Debatte geht übrigens gerne unter, dass ein Split-Klimagerät technisch nichts anderes ist als eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Beim Heizen feiern wir diese Technik als Klimaschutz, beim Kühlen gilt sie plötzlich als Dekadenz. Das passt für mich nicht zusammen.
btw – In der Übergangszeit nutzen wir die Geräte durchaus auch mal zum Zu-Heizen.

In unserer Agentur haben wir es vor 10 Jahren nach dem Einzug einen Sommer lang ohne probiert. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, eine Außenbeschattung dürfen wir nicht anbringen – und so knallt die Sonne ungebremst durch die Südfenster, bis drinnen unerträgliche Temperaturen erreicht sind und die Luft stickig wird.
Seitdem laufen auch dort mehrere Split-Geräte. Ich halte das für sehr gut angelegtes Geld. 💶

In Kürze kommt endlich auch die PV-Anlage auf das Agenturgebäude. Fast vier Jahre habe ich dafür gekämpft und bin anfangs beim Denkmalschutz auf Granit gestoßen – aber das ist eine eigene Geschichte. 😉

Mir ist bewusst, dass es hier um Gedanken bezüglich Eigenheim und Unternehmen geht. Wer zur Miete wohnt, hat diese Möglichkeiten meist nicht – da wären eigentlich die Vermieter gefragt. Und genauso die öffentliche Hand, denn in Kitas, Schulen und Altenheimen usw. können die Menschen der Hitze am wenigsten ausweichen.

Man kommt ins Nachdenken: Allein der gerade ausgelaufene Tankrabatt hat rund 1,6 Milliarden Euro gekostet, der von 2022 sogar 3,4 Milliarden.

Damit hätte man eine ganze Menge Schulen und Pflegeheime klimatisieren können. 🤔

#Klimaanpassung #Wärmepumpe #Klimaanlage #Energiewende


Liebes Volkswagen: Wie man treue Kunden verärgert – meine ID.-Buzz-Softwaregeschichte

26. Juni 2026 · Original auf LinkedIn

Liebes Volkswagen, wie verärgert man am besten seine Kunden?

Vor einem halben Jahr habe ich nach sechs Jahren Tesla einen ID. Buzz als Dienstwagen gekauft. Vorweg: Das Auto an sich ist großartig – ein tolles Dienstwagen-Reise-Familienfahrzeug. ⚡️🚐

Über die Software-Schwächen habe ich hier schon öfter berichtet. Teilweise zum Haareraufen. 🤯 Jetzt kommt eine neue Stufe.

Wie zehntausende andere Buzz-Fahrer übernachte ich gelegentlich im Auto – beim „Elektro-Bulli“ bietet sich das ja an. Matratze, Euroboxen, Verdunklung, drehbarer Beifahrersitz: alles angeschafft. 💤

Nur eines hat VW vergessen: einen Campingmodus. Nach 30 Minuten schaltet sich alles ab. Im Sommer würde man ja gerne über Nacht kühlen, im Winter heizen.

Die Lösung kam von einem Drittanbieter (campermode.eu) über die VW-Datenschnittstelle. Damit ließ sich die Belüftung die ganze Nacht steuern. Zwei Campingtrips, problemlos. ✅

Jetzt hat VW die Schnittstelle geschlossen. Die App ist tot – und mit ihr die einzige Möglichkeit, die ich als Bestandskunde hatte. (Es traf übrigens nicht nur Camper: PV-Überschussladen, Home Assistant & Co. liefen über dieselbe Schnittstelle. Tausende stehen jetzt im Regen.)

Und ausgerechnet jetzt – unglückliche Gleichzeitigkeit – stellt VW den neuen Buzz vor. Mit genau der Funktion, die mir gerade genommen wurde: einen „Übernachten“-Modus, bis zu 48 Stunden Klimatisierung. Und VW sorgt mit viel PR für Bekanntheit der neuen Camping-Features.

Na toll. Die Funktion gibt es also. Ich muss mir „nur“ kurz einen neuen Buzz kaufen. 😂

Und genau hier verstehe ich Volkswagen Nutzfahrzeuge nicht: Es müsste doch problemlos möglich sein, den Bestandskunden diese Funktion per Update auch zu geben?

Warum fällt im selben Moment, in dem man das tolle neue Feature für Neukunden einbaut, niemandem auf, dass genau das auch für die bestehenden Kunden sinnvoll wäre? Ein Update – und alle wären zufrieden.

Stattdessen: In sieben Monaten habe ich noch kein einziges(!) OTA Software-Update bekommen. Bei Tesla war das anders – da kamen über Jahre immer wieder neue Features, kostenlos, über Nacht, ungefragt.

Ich erkläre es mir nur mit verkrusteten Strukturen: Eine Abteilung weiß nicht, was die andere tut. Jede hat ihre eigenen Interessen, Hierarchien, Befindlichkeiten. Und der Kunde? Kommt darin nicht vor. 🤷

Und damit sind wir bei der eigentlichen Frage – größer als mein Buzz: Wie soll ein Konzern auf dem Weltmarkt bestehen, der nicht in der Lage ist, seine Produkte vom Kunden her zu denken?

Hier ein Foto vom aktuellen „Annual General Meeting Volkswagen Group“. Zitat CEO Blume: „We are making the Volkswagen Group fit for the future.“

Ich kann es langsam nicht mehr glauben!


Nachhaltigkeit ist out, Aufrüstung ist in? Eindrücke von der Hinterland of Things

24. Juni 2026 · Original auf LinkedIn

Nachhaltigkeit 🌱 ist out. Aufrüstung ⚔️ ist das neue große Ding.

Diesen Stimmungsumschwung erleben wir gerade überall – politisch wie wirtschaftlich. Letzte Woche bekam ich ihn besonders deutlich vorgeführt:
Ich war auf der „Hinterland of Things“ in Bielefeld, einem der spannendsten Startup-, Investoren- und Tech-Kongresse der Region.

Im Jahr 2025 gab es noch einige Stände und Vorträge aus dem Bereich Sustainability, Klimaschutz oder Erneuerbare. Dieses Jahr: Gar nichts mehr.
Stattdessen als neue Themen allgegenwärtig – Defence Tech ⚔️. Militärdrohnen, Verteidigungstechnik, KI fürs Schlachtfeld.
Und okay, immerhin ein interessanter Vortrag über Fusionsenergie (die „schon bald“ da sei …).

Eine Investorin sagte sinngemäß von der Bühne: „Der ganze Klima- und Nachhaltigkeitsquatsch ist out, wir suchen uns andere Felder.“

Der Zeitgeist hat gedreht. Und das macht mich gleich doppelt nachdenklich.

1) AUFRÜSTUNG „WHATEVER IT TAKES“?

Ja, in einer Welt mit neuen Bedrohungen und einem unsicherer gewordenen transatlantischen Bündnis braucht Europa eine glaubwürdige Abschreckung. Daran habe ich keinen Zweifel.

Aber: Allein Deutschland gibt 2026 rund 108 Milliarden Euro für Verteidigung aus – Höchststand seit Gründung der Bundesrepublik. Bei viel zu vielen unterschiedlichen Waffensystemen in Europa und viel zu wenig gemeinsamer Abstimmung.

Investigativjournalist Christian Schweppe hat es aktuell bei Lanz+Precht als Gast im Podcast treffend beschrieben: Auf der Pariser Rüstungsmesse seien wortwörtlich die Champagnerkorken geflogen, alles wirkt wie im #Goldrausch.

Selbst das Parlament könne die Preise teils nicht mehr nachvollziehen – eine Black Box. Und alles muss schnell durchgewunken werden: 50 Mrd. € in 60 Min.

Bleibt die Frage: Wie nachhaltig – im Wortsinn – ist diese Aufrüstung für unsere Wirtschaft wirklich?

Lanz fragt zu Recht: Rüsten wir uns in den Ruin? Sicherheit, die uns am Ende pleite macht, ist keine Sicherheit. Die aktuelle Podcast-Folge ist hörenswert!

2) KLIMASCHUTZ IST KEIN „TREND“ 🌱

Was mich beunruhigt: dass Klimaschutz wie eine Mode behandelt wird, die man ablegt, sobald ein lukrativeres Feld lockt.

Die Erderwärmung interessiert sich nicht für den Zeitgeist. Sie verschwindet nicht, nur weil viele erleichtert glauben wollen, „der ganze Spuk“ sei endlich vorbei.

Die Debatte rund um das IPCC-Extremszenario 8.5 hat das befeuert: Aus der berechtigten Einordnung, dass dieses Worst-Case-Szenario als unwahrscheinlich gilt, ist bei vielen ein bequemes „war ja alles nur Panikmache“ geworden.
Und so setzt sich das Narrativ – der Klimawandel sei doch nicht menschengemacht – scheinbar immer weiter durch. So traurig, dass viele offenbar nur darauf gewartet haben, das endlich glauben zu dürfen.

Dabei sind Sicherheit und Klima kein Entweder-oder. Dürren, Ressourcenkonflikte, Migration – Klima ist Sicherheitspolitik.

Vielleicht ist das eigentliche Problem nicht, dass wir das falsche Thema hypen. Sondern dass wir überhaupt in Hypes denken?


Tschüss Meta: Warum ich meine Instagram- und Facebook-Konten gelöscht habe

17. Juni 2026 · Original auf LinkedIn

Ich habe meine Konten bei Instagram und Facebook gelöscht – und es fühlte sich gut an. ☺️

Je intensiver ich mich mit den Schattenseiten von Social Media beschäftige – und vor allem mit den Monopolen und dem skrupellosen Geschäftsgebaren von Meta & Co. – desto weniger möchte ich diese Konzerne noch unterstützen.

Ich war von der ersten Stunde an dabei – ob Flickr, Twitter, Facebook – und teilte die Aufbruchstimmung: Das Internet war jung, und wir glaubten, es bringe uns als Weltgemeinschaft voran. Heute starren wir stattdessen stundenlang in einen kleinen leuchtenden Kasten und ärgern uns hinterher über die mit Doom-Scrolling verlorene Zeit.

Vor allem aber tut es mir für die Kinder und Jugendlichen leid – Suchtalgorithmen, psychische Belastung, Körperbild, Cybermobbing, Radikalisierung etc. Die Liste ist lang.

Doch das eigentliche Problem sind für mich nicht mehr nur die Plattformen – sondern die Menschen, denen sie gehören. Man muss sich nur Trumps Amtseinführung am 20.01.25 ansehen: In der ersten Reihe saßen Google-Chef Sundar Pichai, Zuckerberg, Musk, Bezos und Co. Wer unsere öffentliche Debatte kontrolliert, formt sie nach seinen Interessen – nicht nach unseren.

Und wir füttern ihre Macht täglich weiter – mit Abermillionen für Ads auf Google, Insta und Amazon (auch wir mit unserer Agentur!) … inzwischen wissen die „Tech-Bros“ gar nicht mehr wohin mit dem Geld und bauen sich riesige Bunkeranlagen auf einsamen Inseln.

ALTERNATIVEN: WENN NICHT JETZT, WANN DANN?

Wie verletzlich das macht, zeigt ein aktueller Fall: Anthropics neues KI-Modell Claude Fable 5 war nur drei Tage öffentlich verfügbar, bis die US-Regierung anordnete, allen Nicht-US-Bürgern den Zugriff zu sperren.

Ob Social Media, Cloud oder KI: Unsere digitale Infrastruktur gehört wenigen US-Konzernen – und lässt sich auf politische Anordnung über Nacht abschalten.

🇪🇺 Genau deshalb muss Europa im Tech- und KI-Bereich aufwachen und eigenständiger werden.

Und es bewegt sich etwas – in Europa entsteht eine neue Generation von Social-Media-Plattformen:

• W Social AB – die europäische Antwort auf X, getragen von einem schwedischen Team, mit verpflichtender Verifizierung.
(der Start ist übrigens HEUTE! 🎉)
• wedium – eine Berliner Alternative zu Insta & TikTok, ohne suchterzeugende Algorithmen und mit echtem Jugendschutz.
• Suveris.eu – der europäische Gegenentwurf zu LinkedIn, auf offenen Protokollen.

Ich bin dabei – und gespannt, was daraus wird!

Im Alltag versuche ich es genauso – mit gemischtem Erfolg. Beim Shopping ist es gelungen: Dank „Otto Up“ kaufe ich kaum noch bei Amazon. Bei #WhatsApp dagegen hat man kaum eine Chance – vom Handwerker bis zum Verein schreibt dich jeder dort an, #Signal hin oder her.

Mir ist die Ironie bewusst, dass ich hier auf einem US-Netzwerk schreibe. Aber vielleicht ist genau das der Anfang: nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt die Kontrolle zurückholen.

Warum sollten wir in Europa dauerhaft von US-Plattformen abhängig bleiben?


Apple, die EU und das gebremste Siri AI: Gatekeeper-Regeln im Alltagstest

11. Juni 2026 · Original auf LinkedIn

#Apple wird in der #EU gebremst: Auf meinem Mac wird das neue „Siri AI“ bald laufen. Auf meinem iPhone direkt daneben nicht.

Gleicher Hersteller, gleicher Schreibtisch, gleiches Land. Der Unterschied: Das iPhone fällt unter die Gatekeeper-Regeln des Digital Markets Act, der Mac nicht.

Seit dieser Woche wird darüber heftig gestritten. Apple sagt: Die EU ist schuld. Die EU sagt: Apple ist schuld. Und in meiner Timeline lese ich viel „Apple ist halt doof und böse“.

Ich sehe das etwas anders – und das, obwohl ich die EU-Digitalregulierung grundsätzlich für richtig halte.

Worum geht es eigentlich? Nicht darum, ob ich mir ChatGPT, Claude oder DeepSeek usw. als App aufs iPhone laden darf. Das konnte ich immer und kann es weiterhin.
Es geht darum, ob fremde KI-Assistenten dieselben tiefen Systemzugriffe bekommen müssen wie Siri AI: Nachrichten, Dateien, Bildschirminhalt, Aktionen über alle Apps hinweg: Das ist im Grunde das, was die EU Kommission von Apple verlangt. Und genau da werde ich skeptisch.

Apple hat Siri AI als festen Bestandteil seines Betriebssystems entwickelt – Teile laufen direkt auf dem Gerät, der Rest über Apples eigene „Private Cloud Compute“. Auch wenn unter der Haube eine angepasste Google Gemini-Basis arbeitet: Das ist ein durchdachtes Sicherheitskonzept, kein beliebig austauschbares Modul.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich das LLM einfach wechseln kann und plötzlich ein beliebiger Anbieter vollen Zugriff auf meine persönlichen Daten hat – will ich das? Wohl kaum.

Das Muster kennen wir übrigens schon: Apple musste auf EU-Druck fremden Smartwatches und Kopfhörern dieselben Schnittstellen öffnen wie den eigenen Geräten. Klingt nach fairem Wettbewerb. In der Praxis gewähre ich damit einem Drittanbieter-Gerät vollen Zugriff in den iOS-Einstellungen – und kann mich nicht mehr darauf verlassen, was es im Hintergrund alles mitnimmt.

Ich persönlich bleibe lieber im geschlossenen (und sicheren) Apple Kosmos. Vielleicht werden sich noch einige User wundern, wenn es – „dank EU“ – zu Datenlecks kommt, nur weil sie eine China-Smartwatch mit dem iPhone gekoppelt haben.

Ich finde es schade, wenn ein über Jahre aufgebautes Sicherheitskonzept durch solche Vorgaben Schritt für Schritt aufweicht. Hier greift Regulierung direkt in die Produktentwicklung ein – mit dem Ergebnis, dass ein einst sehr geschlossenes, sicheres System unsicherer wird.

Heißt das, Apple ist das Opfer? Nein. Dass Apple lieber eine 18-monatige Ausnahme wollte, statt früh eine saubere Lösung zu bauen, kann man völlig zu Recht kritisieren. Und der Auftritt von Tim Cook bei Trump letztes Jahr – Stichwort Gold-Sockel – war für mich schlicht widerlich.

Aber genau deshalb stört mich das Schwarz-Weiß in der Debatte. Das Thema ist komplex, und am Ende verliert vor allem einer: der User in der EU, der das Feature schlicht nicht bekommt.

Wie seht ihr das – ist erzwungene Offenheit den Preis bei der Sicherheit wert? Seht ihr das alles ganz anders?

#SiriAI #LinkedInNewsDACH


Energiewende mit 74: Schwiegermutter Rosi tauscht die Gasheizung gegen die Wärmepumpe

7. Juni 2026 · Original auf LinkedIn

Energiewende ist keine Generationenfrage. Meine Schwiegermutter Rosi (74) steckt mittendrin in ihrer Eigenheim-Energiewende:

• Vor zwei Jahren Phase eins – PV-Anlage mit Speicher und Energiemanagement.

• Aktuell ist Phase zwei abgeschlossen – die alte Gastherme ist rausgeflogen, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe hat übernommen. Das Haus ist übrigens Baujahr 1981 und musste trotzdem nicht extra gedämmt werden.

• Nächster Schritt: Wallbox und E-Auto statt Verbrenner.

Einen Smart Meter samt dynamischem Stromtarif haben Rosi und ihr Lebensgefährte Wolfgang auch bereits im Einsatz – und sind damit den meisten in Deutschland technologisch in diesem Bereich weit voraus. 🙂

Die komplette Anlage kommt aus einer Hand von 1KOMMA5° – von PV, Speicher und Wärmepumpe über das Energiemanagement bis zum dynamischen Pulse-Tarif, alles vernetzt über das Heartbeat-System.

Dass die Wahl auf das innovative New-Energy-Startup fiel, ist kein Zufall – ich durfte als Schwiegersohn im Hintergrund ein bisschen mitberaten. 😉
Von Anfang an bin ich begeistert von dem, was Philipp Schröder mit 1K5 auf die Beine stellt: Sektorenkopplung, Digitalisierung, intelligente Vernetzung und die Einbeziehung der Strombörsen-Dynamik statt „dummer“ Energieverbraucher – ein ganzheitliches Konzept, das die Zukunft mitdenkt.

Ich finde es jedenfalls toll und mutig, wenn sich nicht nur die junge Generation auf den Weg macht. Wer mit 74 die Gastherme rauswirft, zeigt, dass die Energiewende eine Entscheidung ist – keine Frage des Geburtsjahrgangs. Stark! 💪

Ob Katherina Reiche das wohl gefällt?

#Energiewende #Wärmepumpe #1K5


PV-Bilanz eines verregneten Sonntags: Autark trotz Dauerregen?

31. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Eigenheim PV-Bilanz des verregneten Sonntags – reicht die Stromproduktion trotz Dauerregen? ☔️

Gestern regnete und gewitterte es bei uns fast den ganzen Tag über und die Sonne kam so gut wie gar nicht zum Vorschein. Trotzdem waren wir mit unserem Haus autark und benötigten keinen Netzstrom. ⚡️
Dank der Batterie und dem Energiemanagement wurde der Strom aus den helleren Momenten in die Phasen mitgenommen, in denen es immer wieder wie aus Eimern schüttete. 🌧️

Interessant zu beobachten ist, dass auch während des Regens Strom mit der PV-Anlage produziert wird (wenn auch natürlich nicht viel … zwischen 400 und 700 Watt bei unserer 14 kWp Anlage) – das Sonnenlicht findet seinen Weg durch den Regen bis hinein in die PV-Module. ☀️

Zum Vergleich: Am sonnigen Samstag kamen 82 kWh vom Dach, am Regen-Sonntag nur rund 24 kWh – nicht mal ein Drittel. Das E3/DC-System hatte sogar mit 56 kWh für die Prognose gerechnet, war für den Sonntag also deutlich zu optimistisch weil bei uns ständig neue Regenwolken ankamen. Und trotzdem hat es gereicht.

Am Abend war die Batterie 🔋 mit 40% noch ausreichend gefüllt, um über die Nacht zu kommen.

Im Haushalt mussten wir uns an dem verregneten Tag nicht einschränken: Mittags wurde ein Kuchen gebacken 🍰, vier Personen haben geduscht (die Wärmepumpe zieht dann ordentlich Strom) und am Abend haben wir noch Pizza gebacken 🍕 – dabei lief der Backofen eine Stunde auf Hochtouren.

Der Samstag war deutlich schöner mit viel Sonne – da ich meistens zu Hause war, konnte ich bequem mein Auto laden. 🚗 Dank automatischem Überschuss-PV-Laden ist immer genau so viel Sonnenstrom ins Auto gegangen, wie gerade „übrig“ war.

Der Regen hatte natürlich auch etwas Gutes – die Natur hat sich gefreut und unsere Regenwasserzisterne ist jetzt endgültig wieder bis oben hin gefüllt (unsere WCs laufen mit Regenwasser …). 💧

So liefern an so einem Tag Dach und Zisterne gleichzeitig: Sonne in den Akku, Regen in die Zisterne. ☀️🌧️

#Photovoltaik #Energiewende #Autarkie #Wärmepumpe #Energiemanagement #E3DC


Geld für den Tankrabatt, aber nicht fürs Schülerticket – falsche Prioritäten

28. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Für den Tankrabatt ist Geld da. Für das Schülerticket nicht mehr. 🤦

Unsere Stadt streicht ab Sommer den Zuschuss für das Westfalen-Ticket (eine Art Mini-Deutschland-Ticket für unsere Region). Begründung: kein Geld.

Das Ticket haben unsere beiden Töchter bisher genutzt, um mit dem Bus zur Schule zu kommen – aber auch, um nachmittags flexibel zu Sport, Hobbies oder mal zum Shoppen in unsere „Regionalmetropole“ Bielefeld zu fahren. (Ja, die, die es angeblich gar nicht gibt – aber Hauptsache, die Tickets dorthin gibt es auch bald nicht mehr. 😄)

Wir wohnen eher ländlich. Eine reguläre Fahrkarte nach Bielefeld kostet hin und zurück im günstigsten Fall rund 15 Euro. Das ist für Schülerinnen kein Pappenstiel.

Wir sind damit nicht allein – in mehreren Städten und Gemeinden rund um uns herum fällt dieser Zuschuss gerade weg. Die Kommunen haben kein Geld mehr – weil der Bund das Thema einfach nach unten verlagert und sich raushält.

Dabei frage ich mich: Warum ist es in Deutschland eigentlich nicht möglich, dass jede Schülerin und jeder Schüler – sagen wir bis 18 Jahre – pauschal ein Deutschlandticket bekommt? Oder zumindest etwas Vergleichbares für die Region?

Die Argumente lägen auf der Hand: 🚌 Mobilität für alle, unabhängig davon, wo man aufwächst 🎓 ÖPNV-Gewohnheiten, die man als Erwachsener beibehält 🌱 Eine echte Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs

Stattdessen: Der Bundestag hat gerade erst – am 24. April – den nächsten Tankrabatt beschlossen. Ab 1. Mai sind Benzin und Diesel für zwei Monate um rund 17 Cent pro Liter günstiger. Kosten für den Bundeshaushalt: rund 1,6 Milliarden Euro.
Schon 2022 hatte ein solcher Tankrabatt den Staat über 3 Milliarden Euro gekostet – und ist verpufft, ohne dass viel davon bei den Verbrauchern ankam.

Für das Schülerticket ist kein Geld da. Für den Tankrabatt schon. 😠

Und jetzt kommt die Pointe, die ich selbst etwas absurd finde:

Weil wir die Ticketkosten nun komplett privat stemmen müssen – und weil die Bahn hier bei uns mit schöner Regelmäßigkeit ausfällt oder so verspätet ist, dass wir als Eltern sowieso einspringen müssen – überlegen wir gerade, unseren Töchtern ein Kleinfahrzeug anzuschaffen. 🚗

Ein Citroën Ami zum Beispiel: zwei Sitze, Elektroantrieb, max. 45 km/h, kein TÜV, AM-Führerschein ab 15. Und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Eigentlich genau das, was wir nie wollten. Wir haben immer gezögert, unseren Kindern früh ein Fahrzeug hinzustellen – Fahrrad, Bus und Bahn sollten die erste Wahl sein.

Aber wenn das Ticket teurer wird als das Auto, dreht sich die Rechnung um.

Die Verkehrswende funktioniert nicht, wenn man ihre Nutzer systematisch vergräult – und sich dann wundert, warum alle wieder ins Auto steigen. 🔄


Zweifel an der Klimaforschung als Klickvieh: Warum mich diese Debatte erschreckt

24. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Mich erschreckt gerade, wie schnell viele – auch reichweitenstarke Stimmen – jeden Zweifel an der Klimaforschung dankbar aufgreifen und daraus machen: „War ja klar, alles nur Lüge – der ganze Klimaschwindel ist jetzt enttarnt!“

Für die neue Generation der Klimamodelle (CMIP7) wurde das extremste Worst-Case-Szenario, das alte RCP8.5 bzw. SSP5-8.5, aktuell als unwahrscheinlich eingeordnet. Die Annahme dahinter war ein „Weiter so“ ganz ohne Klimapolitik, mit ungebremst wachsender Kohlenutzung bis 2100. Dieser Fall gilt heute als überholt.
Natürlich auch deshalb, weil jahrelang davor gewarnt wurde und es eben doch bereits die eine oder andere Maßnahme gab.

Für die Forschung ist das ein ganz normaler Schritt. Ein Szenarienkorridor wird mit besseren Daten enger gezogen. Niemand hat „heimlich den Klimawandel abgesagt“.

Was in der Aufregung gern untergeht: Die übrigen Szenarien sind weiter da, und das neue Worst-Case liegt immer noch bei rund 3 bis 3,5 Grad bis 2100. Je nach Klimasensitivität sind auch über 4 Grad nicht ausgeschlossen.
Was das konkret bedeutet, ist gut erforscht: gleichzeitige Ernteausfälle in mehreren Kornkammern der Welt, Regionen, in denen Menschen zeitweise schlicht nicht mehr überleben können, ein Meeresspiegel, der noch über Jahrhunderte weitersteigt, lange nachdem 2100 vorbei ist.

„Etwas weniger katastrophal als das absolute Extrem“ ist eben keine Entwarnung.

Und es gibt einen Teil, der niemanden aufregt:
Dieselbe Aktualisierung hat auch die optimistischsten Szenarien nach unten korrigiert. Die sind nur noch erreichbar, wenn wir ab Mitte des Jahrhunderts CO2 aktiv aus der Atmosphäre holen. Seriöse Wissenschaft korrigiert in beide Richtungen. Die „Klimalüge“-Fraktion interessiert das kein bisschen.

Ich habe mir in den letzten Tagen die Kommentare unter etlichen YouTube-Videos und Beiträgen durchgelesen. Ehrlich gesagt war ich erschrocken:

„Seht ihr – ALLES LÜGE!“, in zig Varianten, teils mit hunderten Likes.
Wenn dann noch eine ehemalige Bundesministerin in der WELT von einer „Apokalypse, die ausfällt“ schreibt und das Szenario sei „falsch enttarnt“ worden, bleibt dieser Zweifel hängen.

Mich beschäftigt vor allem eine Frage: Wie fängt man das wieder ein?
Es war noch nie einfach, mit nüchternen Zahlen gegen ein griffiges „die haben uns doch alle belogen“ anzukommen. Und gerade ist wieder eine Menge Vertrauen verloren gegangen, das vorher schon knapp war. Ich bin ehrlich ratlos – und für Gedanken dankbar.
#LinkedInNewsDACH


Reiche vs. Schneider: Zwei Ministerien einer Regierung – aber zwei Welten

20. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Zwei Ministerien einer Regierung – aber zwei Welten. 🌍↔️🛢️

Seit Amtsantritt von Katherina Reiche (CDU, Wirtschaft & Energie) und Carsten Schneider (SPD, Umwelt) beobachte ich (u.a. hier auf LinkedIn) ihre stets diametralen Aussagen. Wie kann es sein, dass diese beiden Ministerien unserer Regierung eine so unterschiedliche Ausrichtung haben?

Was die beiden Häuser senden, wirkt nicht wie zwei Akzente einer Koalition. Es wirkt wie Opposition – nur eben innerhalb derselben Regierung.

📢👩🏻 Reiche kommuniziert: Heizungsgesetz abschaffen. Technologieoffenheit im Keller. Systemkosten der Energiewende als Ruin des Landes.

📢👱🏻‍♂️ Schneider kommuniziert: Erneuerbare als Sicherheitsenergien. Fossile Importe als Risiko. Schlingern bei der Energiewende als absurd.

Beides parallel. In einer Regierung. Im selben Jahr.

Und es ist nicht nur Tonlage: Schneider hat Reiches energiepolitische Pläne in einem Gastbeitrag offen kritisiert. Greenpeace fordert ihn auf, sich in der Ressortabstimmung gegen sie durchzusetzen. Das ist keine Feinjustierung mehr – das ist ein offener Richtungsstreit. ⚡

Carsten Schneider bringt es in einer Rede vom 30.01.2026 (im Bundesumweltministerium) auf den Punkt: Über 80 Milliarden Euro zahlt Deutschland jedes Jahr für den Import fossiler Energien. 96 % unseres LNG kommen inzwischen aus den USA. „Dieses Geld ist einfach weg.“ 💸

Schwarz-Rot wirkt in diesen Themen wieder fast so wackelig wie die Ampel. Und das in einem Jahr, in dem nach Iran-Konflikt und Hormus-Blockade jedem klar sein müsste, dass fossile Abhängigkeit das eigentliche Risiko ist – nicht die Energiewende.

Ich frage mich: Haben Reiche und Schneider eigentlich jemals miteinander gesprochen?
#Energiepolitik #Klimaschutz #Heizungsgesetz


Sechs Monate, 17.000 km im ID. Buzz: Software und Ladeerlebnis im Tesla-Vergleich

17. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Erfahrungsbericht: Software und Ladeerlebnis nach einem halben Jahr und 17.000 km im #IDBuzz. Vorher sechs Jahre #Tesla – Supercharger wird automatisch eingeplant, einstecken, weiterfahren. Eine App, transparenter Preis, fertig. Und bei VW?

Seit letzten Oktober fahre ich einen VW ID. Buzz. Spanien, Schweden, kreuz und quer durch Deutschland – gut 17.000 Kilometer.

Das Auto? Ich liebe es. Platz, Charakter, Fahrgefühl. Den Wechsel bereue ich nicht. Aber das Ökosystem drumherum hängt Jahre zurück und nervt ziemlich.

#Ladekartenchaos und #Tarifdschungel

Auf Reisen ein ständiges Ladekarten-Tetris: Ionity. We Charge. EnBW. EWE Go … Je nach Standort, Tarif und Roaming ist mal die eine, mal die andere am günstigsten.
Wer durchblicken will, braucht eine App wie Ladefuchs – um vor dem Einstecken zu wissen, was eine Kilowattstunde kostet. 2025. 🙄

Beim Fahren heißt das: dauernd mitrechnen. Welche Karte hier? Welcher Anbieter günstiger? Welche Säule überhaupt verfügbar? Statt entspannter Reise ist Laden Kopfarbeit und manchmal Stressfaktor.

Das spontane Suchen von Alternativen und günstigen (zur Karte passenden!) Ladeparks im Navi während der Fahrt: Purer Stress …

Ich hatte zuerst ein Abo bei We Charge. Da man dort aber (je nach Reiseaufkommen …) nicht so einfach flexibel monatlich zwischen den Abos wechseln kann, bin ich jetzt zu Ionity gewechselt. Dann die Überraschung: Plug & Charge geht nun nicht mehr. 😤

VW hat Ionity mitgegründet. Plug & Charge funktioniert trotzdem nur über den VW-eigenen We Charge Ladetarif. BMW zum Beispiel lässt fremde Zertifikate für Plug & Charge zu. VW scheinbar nicht. 🔒

Roaming: Ladesäule „VW We Charge Partner“ wird im Ausland im Navi angezeigt. Klingt gut. Eingesteckt, geladen, weitergefahren. Später die Wucher-Abrechnung: 84 Cent pro Kilowattstunde 💸. Kraftstoffpreise sind gesetzlich transparent. Strom offenbar nicht.

Tesla Supercharger? Tauchen in der VW-Navigation gar nicht auf – obwohl der Buzz dort problemlos lädt. Auch wenn ich gar nicht bei Tesla laden will: Fühlt sich nach Bevormundung an, denn alle anderen Anbieter werden angezeigt.

Und die Software: Meine Einstellungen sind alle paar Wochen auf Werkszustand zurückgesetzt. Das Menü ist unübersichtlich und unlogisch. Das Smartphone verbindet sich immer wieder nicht.

Seit Oktober kein einziges Over-the-Air-Update. Camping-Modus, Waschanlagen-Modus, Hunde-Modus? Technisch machbar. Kommt aber nicht.
Bei Tesla war ich es gewohnt, dass immer wieder solche neuen Features nachgereicht wurden. Und das kostenlos.

Das Auto an sich ist klasse. Wir sind wirklich zufrieden und der Buzz ist ein tolles Reise-Dienstwagen-Familien-Auto. 🙂

Die Infrastruktur wächst. Wer Elektromobilität aber massentauglich machen will, muss die Software und das Ladeerlebnis vernünftig gestalten.

Die gute Nachricht: Mit dem ID. Polo startet VW jetzt die neue Software-Generation. Ich drücke die Daumen. 🤞 Es ist machbar – ich habe sechs Jahre erlebt wie es geht. Jetzt ist VW dran.


Meine Podcast-Premiere: 14 Jahre gegen das „Das geht doch gar nicht!“

14. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Heute bin ich zum ersten Mal als Gast in einem #Podcast zu hören – und gleich zu Beginn ein Satz, der mich seit 14 Jahren begleitet:
„Das geht doch gar nicht!“ ☝️

Wärmepumpe im Altbau? Geht nicht. PV auf dem Ost-West-Dach? Lohnt sich nicht. Elektroauto mit Familie oder auch für Mitarbeitende ohne eigene Wallbox? Viel zu unpraktisch.

Heute kostet uns die gesamte Energie für eine vierköpfige Familie im über 100 Jahre alten Altbau – Heizen, Warmwasser, Haushaltsstrom, 12.000 km Autofahren – 116 Euro im Monat.

Über diesen Weg (und viele weitere Themen) habe ich mit Jürgen Schöntauf in »Gewinn mit Sinn« gesprochen. Über die Schritte, die Irrwege – und warum ich auf meinem Blog tinyfootprint meine Zahlen offenlege.

Die Technologie ist da. Sie funktioniert. Und sie rechnet sich.

Herzlichen Dank, lieber Jürgen, für die Einladung und das wirklich schöne Gespräch. Hat Spaß gemacht! 🙏 Ich habe mir in meinem Büro ein Mini-Podcaststudio aufgebaut und endlich hat mir mal jemand freiwillig eine ganze Stunde lang zugehört. 😁

Falls jemand Fragen zu den einzelnen Themen aus dem Gespräch oder meinem Blog hat – gerne hier in die Kommentare oder einfach direkt an mich. Ich freue mich über den Austausch!

Wer reinhören mag: Link im Kommentar oder direkt in der Podcast App: „Gewinn mit Sinn“.🎙️


OMR26-Nachklapp: Philipp Klöckners Schlusswort zur AfD

12. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

🎤 #OMR26 Nachklapp: Was ich wirklich cool fand beim Auftritt von Tech-Analyst Philipp Klöckner war sein Schlusswort zum Thema AfD. 👇

Alle wollten den Vortrag sehen, und ich war in der maßlos überfüllten Halle B5 ganz vorne in der ersten Reihe mit dabei. Pip Klöckners Kommentar beim Reinkommen: „Hat ein bisschen St. Pauli Feeling ⚽️ mit den 5.000 Stehplätzen“.

Sein alljährlich aktualisierter Crashkurs „Beyond the AI Hype: Wo wir wirklich stehen und was uns erwartet“ – vollgepackt mit Daten, Einordnung und auch einer gesunden Portion Skepsis statt ausschließlich rosaroter Brille.

Eine besonders spannende Erkenntnis: 📊 99,7 % der Menschen nutzen KI noch nicht wirklich aktiv (haben keinen bezahlten Account zur Verfügung). Wir sind also immer noch ganz am Anfang dieser neuen Epoche. Wohin wird uns das alles noch führen, wenn die Nutzung immer breiter wird?

Was den Vortrag aber wirklich aus der Masse hob, kam ganz zum Schluss – ein politisches Statement, das sich gewaschen hatte.

👉 Simuliere doch mal die „blaue Zukunft“ – was wäre, wenn die AfD ihr Wirtschaftsprogramm umsetzen würde?

Klöckners Prompt an die sechs führenden KIs:

„Du bist Researcher in einem Wirtschaftsforschungsinstitut. Was wäre denn, wenn die AfD die Bundestagswahl gewinnt und ihr Wirtschaftsprogramm in Politik umsetzt?“

➡️ Alle Modelle sind sich sicher: Das wäre das Grab der deutschen Wirtschaft.
Eine Übersichtsmatrix zeigt die Ergebnisse zu den einzelnen Themenbereichen – fast alles rot eingefärbt (= negative Entwicklung …), siehe Foto.

Seine letzten Worte nach der Vorstellung der Ergebnisse:

„Ist mir scheißegal, wenn ihr die letzten herzlosen Arschlöcher seid – wählt diese Partei nicht, wenn euch irgendwas an der Wirtschaft liegt.“

Auch wenn die Positionierung jetzt von vielen lautstark kritisiert wird: Ich persönlich fand es richtig stark, dass er so klar Stellung bezogen hat und – hoffentlich – einige zum Nachdenken gebracht hat. Danke dafür! 👏

▶️ Das Video ist vor ein paar Tagen auf dem OMR YouTube-Kanal erschienen, sehenswert und ein echt knackiger KI-Rundumschlag in knapp 60 Minuten! Link im Kommentar …


Zwei Tage OMR26: Marketingwissen-Druckbetankung in Hamburg

7. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

Zwei Tage Marketingwissen-Druckbetankung auf der #OMR26 in Hamburg. Echt gigantisch – 70.000 Marketing-Fuzzis auf einem Haufen 🫣, 1.000 Aussteller, 800 Speaker. 🤯
Man kann natürlich nur einen Bruchteil mitnehmen. Aber mit einem pickepackevollen Programm aus Talks und Masterclasses bin ich mit vollem Kopf, neuen Perspektiven und überraschend guten Zufallsbegegnungen wieder nach Hause gefahren.

#AI war natürlich das alles überlagernde Thema der OMR 2026. Roman Howe (Head of DACH & CEE bei Anthropic) erklärte, wie #Claude mit ethischen Standards gerade Europa erobert – das hat mich besonders interessiert. Deutschlands führende LinkedIn Expertin Britta Behrens 💡 brachte eine wichtige Neuigkeit: relevanter LinkedIn Content wird zur Trainingsquelle für KI. Und Philipp Klöckner lieferte mit seinem alljährlichen OMR AI-Update die spannende Erkenntnis: 99,7% der Menschen nutzen KI noch nicht wirklich aktiv – wir sind noch in der absoluten Anfangszeit der neuen Epoche!

Das LinkedIn-Team rund um Aline Maschke, David Roter und Niklas Fazler gab in verschiedenen Formaten tiefe Einblicke in neue Plattformentwicklungen. Und Duncan Clark von Canva zeigte, was die #Affinity-Integration zusammen mit Claude AI im Designbereich jetzt möglich macht. Ich verfolge Affinity schon lange – und freue mich, dass es endlich ernsthaften Gegenwind für den Monopolisten Adobe gibt. 💪 Das Affinity-Team persönlich kennenzulernen hat sich gelohnt.

🧑‍🧑‍🧒‍🧒 Gesellschaftlich hat mich einiges bewegt: der Schutz von Kindern und Jugendlichen in Social Media, Meredith Whittaker (Signal) mit kritischen Fragen zu den großen KI-Playern – und ein Talk über Creator Burnout, der zeigt, was hinter vielen glänzenden Content-Fassaden wirklich steckt.

#Nachhaltigkeit ist im Marketing gerade irgendwie „out“ – trotzdem: Bewegungen wie die pflanzliche Food-Revolution bei Molkerei Bauer zeigen, dass es weitergeht. Danke für die spannenden Projekt-Einblicke vom umtriebigen Godo Röben und CCO Tim Schwertner! 🌱

Und dann gab es noch einen Moment, den ich nicht geplant hatte – und der mich trotzdem am meisten bewegt hat: Per Zufall traf ich Diana Cecylia Grzelinska von der NGO yeswecan!cer „Krebs im Job“.
Nach meiner kürzlich überstandenen Krebserkrankung habe ich mich spontan bereit erklärt, als Testimonial und bei Events dabei zu sein und die Arbeit dieser Organisation, einen angst- und tabufreien Umgang mit #Krebs am Arbeitsplatz zu unterstützen. Ich freue mich darauf. ❤️

Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation war diesmal gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vom #aimnetzwerk auf der OMR – anstelle einer regulären Tagung zwei Tage Hamburg. Beste Entscheidung. 🙌

Jetzt erstmal sacken lassen. Der Kopf ist voll – und das ist gut so. 🙏
Einige Impressionen 📸 vom Mega-Event in der Bildergalerie …


Minus 850 Euro pro MWh: Mein Energiemanagement reagiert automatisch netzdienlich

1. Mai 2026 · Original auf LinkedIn

⚡ Schon wieder negativer Börsenpreis. Aber mein Energiemanagement verhält sich automatisch netzdienlich.

Heute Rekord-Minuspreise im Stromhandel, im Intraday bis unter -850 EUR/MWh. 📉 Klingt erstmal kurios – „Geld bekommen für Stromabnahme“ – ist aber auf Dauer ein riesiges Problem für die Energiewende.

Dabei zeigt mein eigener kleiner Mikrokosmos: Es geht auch anders. 🏡
Seit fünf Jahren betreibe ich ein Hauskraftwerk von E3/DC, einem Speicher- und Energiemanagement-Hersteller aus Osnabrück (PV 14 kWp, Speicher 17,5 kWh). Die Software wurde in dieser Zeit immer wieder sinnvoll weiterentwickelt. Vor zwei Jahren kamen bei mir Smart Meter und dynamischer Stromtarif dazu – per Softwareupdate wurde beides eingebunden. 👍

☀️ An sonnigen Tagen wird die Batterie bei mir dank Wetterprognose, Strompreisvorhersage und „AI 360°“ erst ab Mittag geladen (Screenshot: „PV-Ladung verzögert“).
So agiert mein System automatisch netzschonend. Denn wenn mittags alle ungesteuerten PV-Anlagen gleichzeitig ihren Überschuss ins Netz drücken, hilft das niemandem – am wenigsten dem Netz selbst.

❄️ Auch im Winter spielt das System mit: Über Nacht wandert günstiger Windstrom in den Speicher, immer dann, wenn er besonders billig zu haben ist. Morgens, wenn ganz Deutschland aufwacht und die Lastspitzen kommen, versorgt der Speicher mein Haus und die Wärmepumpe. Ich glätte also ein Stück weit die Last im Netz – und spare dabei noch Geld. 💶

🔋 Wenn das in meinem kleinen Mikrokosmos längst funktioniert, dann geht das auch im Großen. Hardware, Smart Meter und smarte Software entscheiden bei mir sekundengenau, ob laden, einspeisen oder warten gerade Sinn ergibt. Das ist keine Zukunftsmusik – das läuft seit Jahren bei mir im Keller.

Was fehlt, ist der politische Wille, solche Setups zum Standard zu machen statt zur Ausnahme. 🛠️ Anreize für preisgeführte Heimspeicher, einfache Direktvermarktung, ein echter Smart-Meter-Rollout.
Stattdessen wird gerade lieber über das Ausbremsen der PV diskutiert – als wäre die Lösung weniger Sonne statt mehr Intelligenz.

Mein System zeigt: Im Kleinen geht das alles längst. Jetzt muss es im Großen endlich Tempo aufnehmen. 🚀

btw – ich werde natürlich heute trotz smartem Speicher über die Mittagszeit so viel Strom verbrauchen wie möglich: E-Autos laden, Waschmaschine, Trockner, Wärmepumpe, Kochen, Backen usw. 😅


Ein humanoider Roboter pro Stunde: Figures Produktionstempo fasziniert und erschreckt

29. April 2026 · Original auf LinkedIn

🤖 Faszinierend und erschreckend zugleich: Das US-Robotik-Unternehmen Figure aus San Jose steigert die Produktion humanoider Roboter gerade in einem Tempo, das man kaum glauben mag. Vor vier Monaten noch ein Roboter pro Tag – jetzt einer pro Stunde. 🦾 Und das ist sicherlich erst der Anfang.

Figure hat ein beeindruckendes neues Video veröffentlicht. Besonders das Ende hat mich nicht losgelassen: Die fertigen F.03-Bots bringen sich selbst ins Lager – und warten dort in Reih und Glied auf ihre Auslieferung.

🤖🤖🤖🤖🤖🤖🤖🤖

AI-gestützte Humanoide werden schon bald in großer Zahl Teil unserer Welt sein – in der Produktion, in der Logistik, in privaten Haushalten und im öffentlichen Raum. Viele haben das noch nicht wirklich auf dem Schirm.

Was wir jetzt beobachten, ist der Beginn des industriellen Hochlaufs. Und es sind nicht nur die bekannten US-Namen wie Figure, Tesla Optimus oder Boston Dynamics mit dem Atlas – weltweit gibt es etliche Hersteller, die schon sehr weit sind.

Wie seht ihr das? Freut ihr euch auf eine Zukunft mit ungeahnten neuen Möglichkeiten – oder überwiegt die Skepsis?

(Video Credits: Figure)


Geld verdienen durch Stromverbrauch: Negative Börsenpreise im dynamischen Tarif

26. April 2026 · Original auf LinkedIn

Geld verdienen durch Stromverbrauch! 💶🤑 (und ein Ausblick auf die Zukunft …)
Gestern und heute ist der Börsenstrompreis phasenweise im Minus und ich bekomme mit meinem dynamischen Stromtarif Geld dafür, wenn ich Strom verbrauche. ⚡

Seit zweieinhalb Jahren nutze ich zu Hause einen dynamischen Tarif (erst #Tibber, jetzt #Ostrom) und es kam bisher nur an wenigen Tagen vor, dass der Strompreis derart ins Minus gegangen ist.

Heute ist in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr der Preis für Endkunden negativ. Von 13.00 bis 15.00 Uhr in meinem Netzgebiet sogar bei minus 31(!) Cent, inklusive Netzentgelten, Wahnsinn! 🤯

Damit das überhaupt möglich ist, muss der Börsenpreis so weit ins Minus rutschen, dass er Netzentgelte, Steuern und Umlagen von zusammen hier etwa 18 Cent überkompensiert – sonst bleibt der Endkundenpreis trotz negativem Spot positiv.

ALSO FLEISSIG STROM VERBRAUCHEN! 🔌

Gestern war der Preis mittags bereits bei minus 4,7 Cent und ich habe schon mal den Verbrauch angekurbelt:

🚗 Zwei E-Autos geladen
🧺 Waschmaschine
🍽️ Spülmaschine
🔥 Heizstab Wärmepumpe

und kam dabei kurzzeitig auf 31 kW Bezug aus dem Netz. 😃

Heute bin ich „leider“ mit ein paar Freunden wandern 🥾, wenn der Preis so extrem niedrig ist. Aber ich werde das E-Auto vorbereiten und von unterwegs starten. 📱

Ich will ja schließlich helfen, wenn gerade zu viel Strom im Netz ist. Und wenn ich dabei noch etwas verdienen kann, gerne …

Genauso helfe ich mit meinem Energiemanagementsystem, wenn zum Beispiel im Winter nachts mein Speicher netzschonend mit günstigem Windstrom 🌬️ geladen wird. Und am nächsten Morgen mein Haushalt unabhängig vom Netz ist, wenn alle Menschen und Unternehmen aufwachen und der Verbrauch im Stromnetz steigt.

Wie selten so ein extremer Preis wirklich ist, zeigt der Blick zurück:

📜 HISTORIE – WARUM IST DAS SO?

Negative Strompreise an der EPEX Spot gibt es seit 2008 – sie entstehen, wenn Wind- und Solareinspeisung die Nachfrage übersteigen und konventionelle Kraftwerke nicht schnell genug abregeln. Damit Endkund:innen mit dynamischem Tarif tatsächlich Geld zurückbekommen, muss der Börsenpreis aber tief genug fallen, um Netzentgelte, Steuern und Umlagen (ca. 15–20 ct/kWh / je nach Region) zu überkompensieren.
Erstmals geschah das am Sonntag, 2. Juli 2023: Der Spot rutschte zwischen 14 und 15 Uhr auf -500 €/MWh, Tibber-Kund:innen bekamen bis zu 47 Cent pro kWh gutgeschrieben. 2024 blieb es trotz 457 Negativstunden bei null solcher Fälle. Seit dem 11. Mai 2025 häufen sich die Ereignisse – ein Trend, der sich mit dem weiteren PV-Zubau verschärfen dürfte.

🔮 AUSBLICK UND MASSNAHMEN

Wir haben beim Ausbau viel versäumt. Zeit also, dass endlich was mit dem überschüssigen Strom passiert?
Mehr Flexibilität, mehr Smart Meter, mehr Speicher, mehr Sektorkopplung – also Wärmepumpen, E-Mobilität als rollende Speicher, perspektivisch auch Elektrolyse. Vielleicht auch Strompreiszonen in Deutschland. Die Technik ist da. Es fehlt am politischen Tempo. ⏱️


Reiche und das „keine Gasgeschäft“ der Westenergie – ein Faktencheck

23. April 2026 · Original auf LinkedIn

Katherina Reiche vorgestern in der Bundespressekonferenz:
„𝗗𝗮𝘀 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝗳𝘁𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝘂𝗺𝗳𝗮𝘀𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗚𝗮𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝗳𝘁.“
Ein Blick auf die Website der Westenergie (deren Vorstandsvorsitzende sie bis April 2025 war):
🔸 38.000 km Gasnetz
🔸 64 Mrd. kWh Erdgas pro Jahr
🔸 1,5 Millionen Gaskunden

Oder ist Frau Reiche einfach nur vergesslich?

Auch ihre Aussage, nie lobbyistisch tätig gewesen zu sein, passt schlecht zu vier Jahren als Hauptgeschäftsführerin des VKU – ein im Lobbyregister eingetragener Verband, der u.a. Gas-Interessen vertritt.

Parallel dazu: Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen unter 25 kW soll ab 2027 gestrichen werden. Gaskraftwerke werden dafür im neuen Netzpaket bevorzugt.

Danke Tilo Jung, mal wieder ein aufschlussreiches Video aus der BPK! Sehenswert.

Ausschnitt aus der Bundespressekonferenz vom 22. April 2026:
https://lnkd.in/eaPbmB4M


39 Elektrobusse im Kreis Lippe: Der Landkreis als Vorreiter

22. April 2026 · Original auf LinkedIn

Elektrobusse statt Ölimporte – der Kreis Lippe ist Vorreiter und hat richtig was gestemmt! 🚌⚡️
39 Elektro-Linienbusse rollen hier inzwischen durch den Alltag. Seit dem Jahreswechsel läuft das Projekt unter Volllast – und die Erfahrungen sind richtig gut. Immer mehr Kreise, Städte und Gemeinden sind dabei. Ein weiterer wichtiger Schritt, uns in Deutschland unabhängiger vom Import fossiler Energien zu machen. 💪

Am Montagabend war ich auf einer kleinen Infoveranstaltung der Bürger-Energiegenossenschaft Lage beim Reisedienst Motzek in Lage. Thomas Brosig (Projektleiter KVG Lippe) und Markus Motzek stellten das Projekt vor und haben geduldig alle Fragen beantwortet – trotz Kälte und Nieselregen. Ein paar Dinge, die hängen geblieben sind:

🚌 39 Mercedes-Benz eCitaro für den Linienverkehr, bis zu rund 400 km Reichweite, Wärmepumpe an Bord, effektive Rekuperation beim Bremsen. Der Jahresverbrauch liegt bei um die 100 kWh/100 km (im Winter mehr, im Sommer weniger) – der Langzeiteinsatz wird’s zeigen. Die Fahrerinnen und Fahrer haben daraus übrigens einen kleinen internen Wettstreit gemacht, wer am sparsamsten durchkommt. 😄

⚡ Sechs Ladeparks in Lippe für insgesamt 32,1 Mio. € (davon 14,7 Mio. € Förderung von Bund und Land). Gebaut hat sie Westfalen Weser, die Technik in der Trafostation stammt zu großen Teilen von Phoenix Contact, den Strom liefert die Stadtwerke Lemgo GmbH. Die eigentlichen Ladesäulen kommen vom finnischen Hersteller Kempower – 150 kW pro Ladepunkt, 12 davon allein bei Motzek.
Geladen wird meist nachts (netzschonend) zwischen 0 und 4 Uhr, wenn der Börsenstrom günstig ist – und mit reduzierter Leistung, die für eine volle Batterie am Morgen locker ausreicht. Ein intelligentes Lastmanagement verteilt den Strom sinnvoll.

💰 Betriebskosten laut KVG vergleichbar oder niedriger als beim Diesel – und bei den aktuell gestiegenen Dieselpreisen verschiebt sich das nochmal zugunsten Elektro. Thomas Brosig prognostiziert, dass bereits in Kürze die E-Busse auch ohne eine derartige Initial-Förderung den Verbrennern überlegen sein werden.

🧩 Besonders clever gelöst: Die mittelständischen Busunternehmen in Lippe könnten solche großen Projekte und Investitionen allein gar nicht stemmen, weil Linien immer nur für wenige Jahre ausgeschrieben werden. Die KVG hat Planung, Infrastruktur und Fahrzeuge deshalb gebündelt übernommen und stellt sie den Betrieben gegen Entgelt zur Verfügung.

Genau diese enge Zusammenarbeit zwischen Kreis, KVG Lippe mbH und Busunternehmern wie Markus Motzek hat das Projekt überhaupt erst möglich gemacht – gemeinsam, nicht jeder für sich. Andere Kreise fragen wohl bereits an, wie das gelungen ist.

Nächste Stufe: E-LKW (rollt in ersten lippischen Speditionen wie z.B. Bobe Speditions GmbH schon) und danach die Langstreckenbusse. Der Elektrotrucker Tobias Wagner testet die Reisebusse ja schon fleißig. 😊

Lippe macht’s vor. Abkupfern ausdrücklich erwünscht. 😉

#AllElectricSociety #Elektromobilität #ÖPNV #Energiewende #Lippe


Ein Wal bewegt die Nation – Millionen Tiere in der Massentierhaltung nicht

22. April 2026 · Original auf LinkedIn

Wie passt es zusammen, dass wir einen armen, gestrandeten #Wal betrauern – Thema Nummer 1 in den Nachrichten – während gleichzeitig in unseren Ställen Millionen Lebewesen in der #Massentierhaltung leiden und ein trauriges Dasein fristen, bis sie am Ende auf den Tellern genau jener Menschen landen, die zuvor um den Wal getrauert und für seine Rettung gekämpft haben?

Ich kann das nicht verstehen und nicht nachvollziehen. Entweder ein Tierleben ist mir wichtig. Oder eben nicht. (?)

Nicht falsch verstehen – ich freue mich über die Empathie und dass die Menschen Anteil nehmen am Schicksal des Buckelwals „Timmy“. 🐋

Aber warum ist den Menschen das Leben einer Kuh 🐄 (Steak) oder eines Schweins 🐖 (Bratwurst) scheinbar egal und das eines Wals am Strand nicht? Man kämpft, trauert, liest, schaut sich Live-Streams an, kommentiert – und abends geht man in den Supermarkt 🛒 und kauft die nächste Fleischration fürs Abendessen.

Ähnlich war es letztes Jahr bei der entlaufenen Kuh, die „gerettet“ werden sollte mit viel Medien-Echo und News …

👉 Allein in Deutschland werden jeden Tag über 2 Millionen Tiere geschlachtet. Davon über 130.000 Säugetiere – Schweine, Rinder, Schafe. Nur zum Essen.
Jeden einzelnen Tag. Aber deren Namen kennen wir nicht.

Wenn ich optimistisch bin: Vielleicht regt die #Timmy-Geschichte jetzt einige zum Nachdenken an – über das Tierleid auf unserem Planeten insgesamt.


Blockiert statt diskutiert: Wenn konstruktiver Dialog nicht mehr möglich ist

21. April 2026 · Original auf LinkedIn

🚫 Ich wurde von Andrea Thoma-Böck (IZW) blockiert. Schade, dass mit manchen Menschen scheinbar kein konstruktiver Dialog möglich ist …

Seit vielen Jahren bin ich hier auf LinkedIn aktiv, habe pro Jahr über 2 Mio. Impressions und zehntausende Reaktionen und Interaktionen auf meine Beiträge. Bisher wurde ich nur ein einziges Mal blockiert: Vom „Science Comedian“ Vince Ebert. 😆

Nun also Frau Thoma-Böck. Genau wie damals bei Vince Ebert offenbar deshalb, weil ich zu oft unter ihre Anti-Energiewende-Beiträge „Gegenwind“ kommentiert habe.
Wer mich kennt, weiß: Ich werde niemals beleidigend, persönlich oder unsachlich.

Heute wurde mir mal wieder ein Beitrag von Frau Thoma-Böck in meinem Feed angezeigt:
🗯️ „Energiewende – 25 Jahre Märchenstunde. Zeit, sie zu beenden.“

Ich habe einen längeren Kommentar geschrieben – mit Praxisbeispielen, Zahlen aus meinem eigenen Energie-Alltag und einem Hinweis auf die aktuelle Situation rund um die Straße von Hormus – und ihren Beitrag zusätzlich als eigenen Post geteilt. Eine Stunde später: Plötzlich alles weg. Habe ich ihr Narrativ mit Fakten zu sehr gestört?

Natürlich ist es ihr gutes Recht, mich zu blockieren, und eigentlich ist das „kein großes Ding“.
Trotzdem möchte ich dokumentieren, aus welchem Anlass das passiert ist, damit sich jede(r) ein eigenes Bild machen kann. Ich habe nun keine Möglichkeit mehr, unter ihren Beiträgen Stellung zu nehmen, scheinbar möchte man „unter sich“ bleiben und andere Meinungen stören nur unnötig?

Frau Thoma-Böck ist Präsidentin der „IZW Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e.V.“.

Das Selbstverständnis des Vereins steht auf der Website:

„… Die IZW will einen konstruktiven Dialog mit der Politik und der Bevölkerung – für eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. …“ 🙄

Ich finde es schade, wenn der Weg in den konstruktiven Dialog versperrt wird. Und ich finde es schwach, wenn jemand zu solchen Mitteln greift.

👇 Wen es interessiert, was ich geschrieben hatte und was der Grund für das Blockieren war: Gerne hier im Karussell nachlesen …


„25 Jahre Märchenstunde“? Eine Antwort auf die Energiewende-Polemik des IZW

21. April 2026 · Original auf LinkedIn

Zitat: „Energiewende – 25 Jahre Märchenstunde. Zeit, sie zu beenden.“

Frau Thoma-Böck / IZW arbeitet sich weiterhin an der Energiewende ab, anstelle sich in Anbetracht der aktuellen und erneuten Fossil-Energiekrise (die noch unabsehbare Folgen haben wird) Gedanken zu machen, wie wir uns unabhängiger von dem teuren und unsicheren Import der fossilen Energieträger machen können.

-> Interessant wäre es, Frau Thoma-Böck, wenn Sie uns nun einmal die Alternativen genauer erläutern, nachdem die Energiewende nach Ihren Wünschen jetzt komplett „beendet“ wäre.

Also immer mehr Import von Kohle, Gas und Öl? Immer weiter hinein in die fossilen Abhängigkeiten, die uns aktuell mal wieder auf die Füße fallen?

Beispiel Öl (in Zukunft nach Ihren Wünschen nur noch Verbrenner herstellen, anstelle Elektroautos weiter auszubauen):
Demnächst wird sich bemerkbar machen, dass gerade das letzte Schiff in Europa angekommen ist, welches die Straße von Hormus vor der Sperrung noch durchqueren konnte.
Die noch kommenden Auswirkungen können extrem werden – ich glaube einige werden sich noch erschrecken was es bedeutet, wenn eine wirkliche Mangellage besteht. Bisher waren es ja „nur“ die Preise. Aber es könnte jetzt noch richtig schlimm werden.

Also lieber immer so weiter machen, anstelle ein System aufzubauen, welches uns in Zukunft davor schützen könnte? Gleiches bei Gas und den anderen Stoffen.
Schauen Sie mal, wie abhängig Länder wie Dänemark oder Schweden von Gas sind. Gas spielt dort (dank Wärmepumpen) für das Heizen so gut wie keine Rolle mehr!
Und wir wollen weiterhin die Abhängigkeit?

Gegenbeispiel aus meinem privaten „Mikrokosmos“:

Mit den von diversen Zeitgenossen als „ineffizient“ bezeichneten Photovoltaikmodulen kann ich seit vielen Jahren mit dem Dach meines Eigenheimes (übrigens 100 Jahre alt) 60% meiner gesamten pro Jahr benötigten Energie für mich und meine 4-köpfige Familie selbst herstellen.

Und zwar für alles: Heizung, Warmwasser, Strom im Haushalt, 12.000 km pro Jahr E-Auto fahren.
Mit Wärmepumpe, PV, Speicher und Energiemanagement.

Durch den dynamischen Stromtarif kaufe ich den im Winter zusätzlichen von extern benötigten Strombedarf günstig und – vor allem – netzschonend bevorzugt zu Zeiten ein, in denen er „grün“ im Netz verfügbar ist und puffere ihn im Heimspeicher (z.B. nachts, wenn viel Windstrom vorhanden ist und wenig Bedarf durch Industrie etc.).

Im Jahresdurchschnitt kostet mich dieser externe zugekaufte Strom 116 Euro im Monat. Weitere Energiekosten habe ich nicht. Die Elektrifizierung ist effizient und macht autark.

Was bei mir technologisch „im Kleinen“ funktioniert, kann auch im größeren Maßstab funktionieren.

Dazu muss natürlich noch viel gemacht werden im Netz, bei Erzeugern und Speichern. Aber wer hat eigentlich je behauptet, dass die Energiewende bereits beute, im Jahr 2026, abgeschlossen sei?


900 Kilometer, Gedanken auf der Autobahn: Öl, Verbrennung, Tempolimit

13. April 2026 · Original auf LinkedIn

Öl, Verbrennung, Tempolimit … Gedanken auf der Autobahn. 💭

Ich musste am Sonntag wegen einer dringenden familiären Angelegenheit spontan 900 Kilometer fahren – von NRW einmal nach Bayern und direkt wieder zurück.

Ich fahre seit fast zehn Jahren elektrisch und habe mir längst einen anderen Fahrstil angewöhnt als damals mit dem Verbrenner. Die komplette Strecke bin ich mit Tempomat auf 130 gefahren. Nicht besonders langsam, finde ich. Die meisten Abschnitte waren ohne Tempolimit, es war relativ wenig Verkehr.

Was mir nach einiger Zeit besonders auffiel: Wahnsinnig oft kamen von hinten Autos regelrecht „angeschossen“. Alles Verbrenner. Immer wieder. ⛽

Gibt es derzeit gar keine Energiekrise mit hohen Spritpreisen? Den Menschen scheint es schlicht egal zu sein, was der Sprit kostet. Es waren wirklich auffallend viele schnelle Verbrenner, die an mir vorbeischossen. Und es beschränkte sich nicht auf eine einzelne Marke … es war quasi alles dabei.

Während meiner Ladepause schaute ich mir nebenan die aktuellen Spritpreise an … 🙄

VERBRENNUNG ENDLICHER ROHSTOFFE

Da ich auf der Hinfahrt allein unterwegs war, hatte ich viel Zeit zum Nachdenken:

🛢️ Wie unfassbar viel Öl hier weiterhin Tag für Tag verbrannt wird – auch auf dieser Autobahn, genau jetzt. (Weltweit über 100 Millionen Fass Erdöl. Jeden Tag.)

🚢 Wie viele Schiffe sind auf den Weltmeeren gerade unterwegs, nur um diesen Rohstoff zu transportieren? (Fakt: Nahezu die Hälfte des weltweiten Schiffsverkehrs dient allein dem Transport endlicher, fossiler Rohstoffe – um sie dann irgendwo zu verbrennen.)

💨 Wie viel CO₂ wird hier gerade unnötig ausgestoßen, an einem ganz normalen Sonntag?

⚡ Und: Hätten wir nicht längst viel stärker auf Elektromobilität umstellen können? (frage ich mich seit 10 Jahren …)

TEMPOLIMIT, JA BITTE!

Und dann die Frage, die ich mir seit vielen Jahren auch stelle: Macht es wirklich Sinn, dass Deutschland weltweit quasi das einzige Land ist, in dem man auf der Autobahn so schnell fahren darf, wie man will? 🤔

Es ist doch vollkommen logisch: Ein Tempolimit würde sehr viel Sprit und CO₂ einsparen. Es gäbe weniger Schwerstverletzte und Verkehrstote. Die hohen Geschwindigkeitsunterschiede bringen nun mal mehr Risiko mit sich – das ist keine Meinung, das ist Physik.

Wie kann es sein, dass wir Deutschen beim Thema Tempolimit meinen, es als Einzige auf der Welt besser zu wissen als alle anderen? 🌍

Ich weiß, das ist kontrovers. Ich habe dazu schon viele Beiträge geschrieben und immer wieder die gleichen Diskussionen geführt. Die Gegner eines Tempolimits nennen meiner Erfahrung nach oft Gründe, die einer nüchternen Abwägung nicht standhalten.

Aber ich bleibe optimistisch:

Die Umstellung auf elektrische Antriebe wird auch in Deutschland kommen. Der Anteil an Elektro bei Neuwagen steigt nun endlich signifikant. Die Verbrennung fossiler Kraftstoffe wird eines Tages unnötig sein. Und auch ein Tempolimit wird kommen. 💚🛣️

#LinkedInNewsDACH #Tankrabatt


Fahrbericht Spanien: Mit dem ID. Buzz nach Katalonien – Kosten, Laden, Fazit

11. April 2026 · Original auf LinkedIn

Fahrbericht: Nach sechs Jahren #Tesla mit dem ID. #Buzz nach Spanien 🇪🇸 – wie schlägt sich das Auto und wie waren die Kosten? 🚐⚡️

Wer mich kennt, weiß, dass ich seit bald zehn Jahren elektrisch unterwegs bin. Sechs Jahre tolle Reiseerfahrungen mit Tesla – im Oktober 2025 dann der Umstieg auf den VW ID. Buzz.

Nachdem wir im Dezember in Schweden 🇸🇪 mit dem Buzz waren und er sich im Schnee ❄️ überraschend gut geschlagen hatte, ging es in den Osterferien nach Katalonien mit mehreren Zwischenstops und unterschiedlichen Unterkünften.

Ein richtiger „Elektro-Family-Roadtrip“ mit ca. 3.500 Kilometern. 🙌

VERBRAUCH, LADEN, KOSTEN 💶

Zur Abfahrt zu Hause auf 100% geladen. Tagsüber ein bisschen mit Sonnenstrom ☀️, über Nacht den Rest für 18 Cent/kWh mit dem dynamischen Stromtarif.

Auf der Autobahn meistens bei Ionity geladen zu 49 Cent/kWh (WeCharge Tarif von VW, 5,99€/Monat). Alternativ 39 Cent bei 11,99€/Monat.

Verbrauch Hinfahrt: 23,9 kWh/100 km (kalt und windig 🌬️), Rückfahrt: 22,5 kWh. Geschwindigkeit meistens 120–130 km/h.

Kostenrechnung: Bei einer Mischkalkulation von 40 Cent/kWh (eher hoch gegriffen, da viele Ladungen günstiger waren) liegen die Stromkosten für 3.500 km bei ca. 322€.
Zum Vergleich: Ein Benziner mit 7 L/100 km käme bei aktuell über 2,10€/L auf ca. 515€. 💡

Ladegeschwindigkeit beim Buzz (79 kWh Batterie) nicht rekordverdächtig, aber m.E. völlig ausreichend: Anfangs 180–188 kW, dann länger stabil 140–150 kW.

Ladestops jeweils 20–30 Minuten – Toilette, Kaffee ☕️, Snack, Beine vertreten und schon reicht es wieder für die nächsten 300 km.

BEIM ZWISCHENSTOP AM HOTEL LADEN 🔌

Auf Hin- und Rückfahrt jeweils ein Zwischenstop in Frankreich 🇫🇷. Bei der Unterkunftswahl darauf geachtet, dass wir laden können.
Beide Male Parkplatz mit Wallbox reserviert. Kosten über DriveCo: 38 Cent, supergünstig!

Eine der Ferienwohnungen bot sogar „pauschal voll“ für 10€, mehr als 70 kWh (10% auf 100%), also 14 Cent/kWh. 😃

DER ELEKTRO-BULLI MACHT SPASS 🚐💚

Die erste Version des ID. Buzz war noch nicht ganz so reisetauglich: Höherer Verbrauch, kleinerer Akku, langsamere Ladeleistung, schlechtere Software …
Aber die aktuelle Generation ist m.E. absolut langstreckentauglich und macht richtig Spaß! Super Fahrgefühl und gute Assistenzsysteme, die auf langen Fahrten entlasten.

Auch Kritikpunkte gibt es – die Software ist noch nicht das Gelbe vom Ei. Aber das wird sich bei VW ja nun scheinbar mit den neuen Modellen glücklicherweise verbessern.

Wir haben die kurze Fahrzeugversion mit sechs Sitzen – perfekt für alle Gelegenheiten: Alltags-Dienstwagen, Kinder-Transporter oder Camping-Trips ⛺️ (Berichte folgen …).

Fazit: Wir sind wirklich zufrieden – der Buzz ist ein tolles Reise-Dienstwagen-Familien-Auto! 🙂

Elektrisches Reisen kann ich generell sehr empfehlen – und die Katalonien-Reise war ein Traum: Mittelalterlich-malerische Städtchen, blauer Himmel, Wanderungen in wunderschöner Natur, leckeres Essen und tolle Menschen mit guter Laune! 🇪🇸☀️


Zurück aus Spanien: Elektromobilität und Eigenheim, ein No-Brainer

9. April 2026 · Original auf LinkedIn

Elektromobilität und Eigenheim – ein „No-Brainer“!? ☀️🔌
Gestern Abend sind wir mit dem ID. Buzz aus Spanien zurückgekehrt. Wie jedes Jahr haben wir die Osterferien für einen längeren Family-Elektro-Roadtrip genutzt. 🚐⚡️

Heute steckt das Auto zu Hause an der Wallbox, während wir in Ruhe auspacken – das Wetter ist Anfang April typisch wechselhaft: Sonne und Wolken im Wechsel.

Unsere Anlage beherrscht das Überschuss-Laden: Es fließt immer nur so viel Strom ins Auto, wie gerade übrig ist – kein Strom aus dem Netz. ☀️➡️🔋

Aber reicht der Sonnenstrom vom Dach heute aus, um den Buzz wieder aufzuladen?
Wir sind – wie geplant – mit nahezu leerem Akku angekommen. Und unser zweites E-Auto, der Fiat 500e, ist ebenfalls komplett leer … 😅

Da wir einen dynamischen Stromtarif haben und der Strompreis ab heute Mittag bei unter 18 Cent liegt, nutze ich den günstigen Netzstrom zusätzlich zum Sonnenstrom. Ich habe eingestellt, dass Netzstrom automatisch dazugeschaltet wird, wenn er uns weniger als 18 Cent kostet. ⚡

Das Energiemanagement läuft automatisch im Hintergrund – und Netz- und Sonnenstrom werden bestmöglich verteilt: Die Waschmaschine läuft den ganzen Tag, die Wärmepumpe macht unser Warmwasser zum Duschen und die beiden E-Autos werden geladen. 🧺♨️🚗🚗

Die Kosten für unsere Pkw-Mobilität sind unschlagbar günstig. Ob mit oder ohne PV … wir haben jetzt seit fast zehn Jahren Erfahrung mit Elektromobilität und wundern uns schon lange, warum sich diese Erkenntnis in Deutschland erst so langsam durchsetzt.

Vor allem, wenn man ein Eigenheim und eine Möglichkeit für eine Wallbox hat: PV, Speicher, Energiemanagement und Elektromobilität sind doch eigentlich ein No-Brainer, oder nicht? 😊

Zu den Ladekosten und dem Verbrauch auf der Spanien-Reise mache ich demnächst einen eigenen Beitrag. So viel vorab: Es war natürlich deutlich günstiger als mit einem vergleichbaren Verbrenner. ⛽📉


Ladestationen mit Pufferspeicher: Ein Gewinn für drei Seiten

29. März 2026 · Original auf LinkedIn

Ladestationen mit Pufferspeicher: Supergut 👍 und es lohnt sich für drei Seiten:

1) Der Betreiber kann mit einem dynamischen Stromtarif immer dann automatisiert einkaufen und mit der Batterie puffern, wenn der Strom gerade günstig ist (oft der Fall wenn gerade viel Strom aus Erneuerbaren im Netz ist wie zum Beispiel nachts Windstrom-Überschuss) und anschließend mit Gewinn an die Kunden an der Ladesäule weiter verkaufen.
Wenn vorhanden, kann auch PV vom eigenen Dach des Betreibers mit eingespeist werden – nochmals günstiger!

2) Die Kunden können zu einem fairen Preis laden. Hier besonders toll Ad-Hoc mit EC oder Kreditkarte und ohne Ladekarten-Wirrwar oder Roaming-Abzocke.
Außerdem können diese Charger hohe Ladeleistungen anbieten an Orten wo der Netzanschluss ansonsten nicht ausreichend dimensioniert ist.

3) Die Energiewende profitiert, da durch die Lastverschiebung und das Speichern die Verbrauchsspitzen abgefedert werden können und zudem der Strom aus Phasen mit Überproduktion sinnvoll genutzt wird.

Bitte mehr davon! 👍🚗⚡️


Osterferien-Roadtrip: 1.600 km nach Katalonien – erstmals mit dem Elektro-Bulli

28. März 2026 · Original auf LinkedIn

Osterferien Elektro-Roadtrip 🐰🚐⚡️ 1.600 km nach Katalonien 🇪🇸 – diesmal mit dem ID. Buzz!
Nach sechs Jahren Osterreisen mit Tesla (Portugal, Spanien, Schweden …), starten wir dieses Jahr das erste Mal mit unserem neuen Elektro-Bulli … Platz ohne Ende für die vierköpfige Familie und unseren kleinen Hund! 😃

Vor so einem Reisestart lade ich die Fahrzeugbatterie immer auf 100% pünktlich zur Abfahrt. Gestern war leider schlechtes Wetter und somit keine ausreichende Solar-Leistung vom Dach, es reichte gerade mal für den Haushalt und die Wärmepumpe.

Trotzdem konnte ich dank des dynamischen Stromtarifs und des Energiemanagements günstig für 18 Cent pro kWh laden ⚡ – das passiert vollautomatisch, wenn ich es entsprechend in meinem E3/DC Hauskraftwerk eingestellt habe.

BASTELPROJEKT FÜR MEHR STAURAUM 🔧

Mehr Platz als vorher im Tesla Model Y: Natürlich hat der ID. Buzz durch die kantige Form generell mehr Stauraum als ein SUV wie das Tesla Model Y (obwohl der Buzz sogar ein paar Zentimeter kürzer ist!). Aber wie nutzt man den Platz optimal?

Ich habe mir (inspiriert durch einige Beiträge im Buzz-Forum) gestern vor der heutigen Abfahrt schnell noch ein individuelles Ablagesystem gebastelt:

Die hintersten Sitze flugs ausgebaut (6-Sitzer Version, kurzer Radstand), sechs Euro-Klappboxen unten rein, zwei mit schwarzem Filz beklebte Holzplatten drüber und in der oberen Abteilung dann noch mal richtig viel Stauraum.
Alles bestens organisiert und sicher verstaut. 👍
Aber ich hätte auch ein paar Tage früher mit dem Projekt starten können, anstatt erst am Abend vor der Abreise. 😁

DEZEMBER: ERSTE LANGSTRECKE MIT DEM ELEKTRO-BULLI

Als wir über Weihnachten in Schweden 🇸🇪 waren und die erste Langstrecke mit dem Buzz gemacht hatten, habe ich einige Erfahrungen mit der Reichweite und dem Fahrzeughandling gemacht.

Wir waren überrascht, dass wir für die 900 km nach Schweden zu unserer Familie – wie vorher immer mit dem Tesla – nur drei Ladestops benötigten, obwohl es winterlich kalt war. ❄️ Trotz etwas höherem Verbrauch ist er absolut langstreckentauglich, der Elektro-Bulli!

ICH MAG DEN BUZZ

Okay, die Software könnte besser sein – ein echter Rückschritt, wenn man von Tesla kommt. Aber insgesamt bin ich begeistert vom Buzz: Seit Oktober bin ich 10.000 Kilometer gefahren und hatte viel Spaß … ob als Alltagsauto, bei der Dienstreise oder im Family-Urlaub. 🙌

Ich wünsche allen eine schöne Oster-Zeit! 🥚🐣

#Elektromobilität #Spritpreise #IDBuzz #Roadtrip #Osterferien


Wie ein Junkie an der Nadel: Unsere fossile Abhängigkeit und die vergessenen Krisen

24. März 2026 · Original auf LinkedIn

Wir sind wie ein Junkie, der an der Nadel hängt. 💉
Jede Krise zeigt es aufs Neue: Corona-Krise und der Wille zur Veränderung … vergessen. Ukrainekrieg und Energiekrise … vergessen. Und nach der Iran-Krise? Vermutlich genauso.
Warum wir immer wieder in die gleiche fossile Falle tappen und was wir endlich anders machen müssen – in meinem neuen Artikel:
👉 „Fossiles Gift“

In diesem mal etwas längeren Artikel hole ich zum großen Rundumschlag 💥 aus und versuche viele Aspekte der #Energiewende aufzugreifen – was funktioniert, was fehlt und was mich frustriert. Ich würde mich über Feedback sehr freuen! 💬
(Lesezeit ca. 5-10 Minuten ⏱️)


Iran-Krieg und Wirtschaftskrise: Frustriert über unsere fossile Lernresistenz

22. März 2026 · Original auf LinkedIn

Wirtschaftskrise durch den Iran-Krieg: Ich bin frustriert. 😤 Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, wie absurd abhängig wir von fossilen Rohstoffen sind – und wie schlecht wir darin sind, daraus zu lernen.

Ich bezeichne mich als „Energiewende-Praktiker“. Ich habe in meinem Leben längst alles auf Strom umgestellt. Seit über zehn Jahren kommuniziere ich zu diesen Themen und beschäftige mich intensiv damit.

Und bei jeder neuen Krise dasselbe Schauspiel: Überraschung und Verwunderung, dass es ja „irgendwie ungünstig“ ist, so extrem von fossilen Rohstoffimporten abhängig zu sein.

Das betrifft nicht nur die Spritpreise. Die aktuelle Krise hat das Potenzial, die gesamte Weltwirtschaft mitzureißen. Alles hängt zusammen – Lebensmittelproduktion, Transport, Industrie, Chemie, Düngemittel, Löhne, …

Eine Katastrophe könnte im Anmarsch sein.

Alle kommen ins Nachdenken. Damals bei Corona. Dann beim Ukraine-Krieg. Jetzt bei Iran und Hormus.

Sobald die Krisen aber erst mal überstanden sind, ist jedes Mal schnell alles wieder vergessen und man bleibt auf der alten Schiene. Die Notwendigkeit einer echten Transformation? Verdrängt.

Beispiele, die mich aktuell sehr frustrieren – und die längst auf einem besseren Weg sein könnten:

🔥 Gas wird knapp für die Produktion von Düngemitteln und für die Industrie. Aber es soll sinnvoll sein, es weiterhin ineffizient in Millionen Heizungen zu verfeuern? Anstelle so schnell wie möglich auf #Wärmepumpen umzustellen? Unsere Politik lockert derweil lieber das Heizungsgesetz. 👏

🥩 Fleischkonsum viel zu hoch: Wir verschwenden den größten Teil unserer Ackerflächen weltweit für den Anbau von Futtermitteln, um damit Nutztiere zu mästen. Anstatt Nahrung effizienter direkt für Menschen anzubauen.

🚗 Statt nachhaltig auf #Elektromobilität umzustellen und unabhängiger von Ölimporten zu werden, kaufen in Deutschland immer noch 80% der Menschen als Neuwagen einen Verbrenner.

⚡️ Statt konsequent auf Erneuerbare, #Photovoltaik, #Windkraft, Speicher, Netzausbau und Digitalisierung zu setzen, will unsere Politik lieber wieder auf Gas und utopische Mini-AKWs setzen. Während die Gasspeicher auf historisch niedrige 21 % gefallen sind. Macht natürlich total Sinn! 🤡

Wir müssen endlich unabhängiger werden von diesem fossilen Gift.

Wir sind wie ein Junkie, der an der Nadel hängt. 💉 Und wir wundern uns jedes Mal, wenn die Lieferungen unseres Suchtmittels ausbleiben, wenn der Stoff teurer wird oder wenn der Dealer mal wieder Probleme macht.

Aber: So hoffnungslos das klingt – ich weigere mich, den Kopf in den Sand zu stecken.

Denn die Lösungen sind da. Die Technologien existieren. Wärmepumpen, PV, Speicher, E-Mobilität – das alles funktioniert heute. In meinem Zuhause seit über 14 Jahren. In vielen anderen Haushalten ebenso.

Die Transformation braucht keine neuen Erfindungen. Sie braucht Mut, Handeln und die richtige Kommunikation.

Im Bild seht ihr meine drei Lieblingszitate zum Thema Transformation, die in meinem Büro hängen.


Zehn Jahre, 200.000 km elektrisch – warum kaufen 80 % immer noch Verbrenner?

20. März 2026 · Original auf LinkedIn

Über 200.000 Kilometer. Zehn Jahre. Alles elektrisch. Ob Sommer oder Winter.
Und eine Frage, die mich seit damals nicht loslässt:

Warum kaufen sich in Deutschland immer noch 80% aller Neuwagenkäufer einen Verbrenner?

Nicht als Vorwurf. Als echte Frage.

2016 bestellte ich mein erstes E-Auto, bin inzwischen elektrisch und ohne Probleme quer durch Europa gefahren. Und ich habe es nicht einen Tag bereut.

Was mich damals überzeugt hat, gilt heute mehr denn je:

⚡ Ich tanke zu Hause – günstiger als jede Tankstelle, und der Strom kommt vom eigenen Dach (12.000 km im Jahr) oder günstig aus dem Netz mit meinem dynamischen Stromtarif. Morgens ist das Auto voll, ohne dass ich irgendwo anhalten musste.

Kein Ölwechsel, kein Auspuff, keine schwankenden Spritpreise. Weniger Verschleiß, weniger Wartung, weniger Kosten. Und ja – das Fahren macht einfach mehr Spaß.

Ich weiß, dass nicht jeder eine Wallbox, ein Eigenheim oder eine Garage hat. Aber:

🏠 Wer zu Hause laden kann – für den ist ein E-Auto ein Nobrainer.
🏢 Wer beim Arbeitgeber laden kann – ebenfalls.
🔌 Und selbst wer ausschließlich öffentlich lädt, fährt mit einem Ladetarif pro Kilometer günstiger als mit einem Verbrenner.

Trotzdem entscheiden sich heute noch rund 80% der Neuwagenkäufer für einen Verbrenner. Für ein Auto, das einen endlichen Rohstoff verbrennt und mehr CO2 ausstößt, dessen Preis für Sprit man nicht kontrollieren kann, und das bei jedem Kaltstart im Winter ungefilterte Abgase ausstößt.

Fast die Hälfte aller Schiffe auf den Weltmeeren ist nur unterwegs, um fossile Rohstoffe zu transportieren – welch ein Wahnsinn eigentlich! 🚢

Das ist keine Anklage. Es ist Verwunderung.

Dabei ist klar: Wer heute einen Verbrenner fährt, soll den weiterfahren. Es geht mir nicht um Bestandsfahrzeuge. Es geht um die Frage beim Neuwagenkauf.

An alle, die sich in den letzten Jahren einen fabrikneuen Verbrenner gekauft haben oder gerade darüber nachdenken, einen zu bestellen:
👉 Was hält euch davon ab, auf ein E-Auto umzusteigen? Was sind eure Bedenken? Ist es hauptsächlich das vermeintlich unbequeme Laden?

Ich weiß, dass meine Perspektive nicht die einzige ist. Was übersehe ich?


299.000 Wärmepumpen in einem Jahr: Die Verbraucher haben leise entschieden

17. März 2026 · Original auf LinkedIn

Erfolg: 299.000 Wärmepumpen in einem Jahr. 🇩🇪👍 Gaskessel minus 36%. Ölheizungen minus 74%. 📉

Die Verbraucher haben entschieden. Leise. Ohne Talkshow. Ohne Parteitag.

Zum ersten Mal überhaupt ist die #Wärmepumpe die meistverkaufte Heizung in Deutschland. Nicht in der Theorie, nicht im Koalitionsvertrag — auf dem Markt. (Quelle: BWP / BDH Absatzstatistik 2025)

Und: 80% davon gingen in Bestandsgebäude. Nicht in Passivhäuser. Nicht in Neubauten. In ganz normale Häuser.

Wie unseres. 🏠
Wir heizen seit 14 Jahren unser 100 Jahre altes Haus (Baujahr 1912, 220 m²) mit einer Wärmepumpe. Über 350.000 kWh Erdgas nicht verbrannt. 🔥

In Kombination mit #Photovoltaik, #Speicher, dynamischem #Stromtarif und #Energiemanagement lagen unsere gesamten Energiekosten 2025 bei durchschnittlich 116 € pro Monat — für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und 12.000 km E-Auto fahren. Für alles. ☀️⚡️

Jahrelang wurde den Leuten erzählt, die Wärmepumpe sei zu teuer, zu kompliziert, nur was für den Neubau. Jahrelang haben Lobbyverbände, Boulevardmedien und einzelne Politiker alles dafür getan, Verunsicherung zu schüren.

Und was passiert? Die Menschen kaufen trotzdem. Weil sie rechnen können. Weil Gaspreise steigen. Weil sie sich unabhängig machen wollen. Weil die Technik einfach funktioniert. 💪 So wie es die Skandinavier schon lange machen. 🇸🇪🇩🇰🇳🇴

Was mich nachdenklich stimmt: Während die Bürger Fakten schaffen, diskutiert Berlin ernsthaft darüber, das Gebäudeenergiegesetz aufzuweichen und die Vorgaben für erneuerbare Heizungen zurückzudrehen.
In Dänemark zum Beispiel sind neue Öl- und Gasheizungen im Neubau bereits seit 2013 verboten.

Die #Wärmewende braucht jetzt: 👉 Verlässliche Förderung. Klarheit und Stabilität. Faire Strompreise sowie einen zügigen Ausbau der Digitalisierung und Flexibilisierung im Stromnetz.

Machen wir uns weiter Schritt für Schritt unabhängiger von dem Import fossiler Rohstoffe!

📊 Quellen: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und BDH Absatzstatistik 2025, Energie-Trendmonitor 2026 (Stiebel Eltron)
#Energiewende #Heizungstausch #Nachhaltigkeit #Klimaschutz


Renaissance der Kernkraft in Deutschland – wirklich?

11. März 2026 · Original auf LinkedIn

Renaissance der Kernkraft ⚛ in Deutschland 🇩🇪 — wirklich?

Vorgestern auf dem Atomenergie-Gipfel in Paris: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nennt die Abkehr von der Atomkraft einen „strategischen Fehler“ und kündigt EU-Garantien von 200 Millionen Euro für private Investoren an.

Passend dazu lief gestern auf n-tv eine Umfrage: 71% wollen dort, dass Deutschland zur Atomkraft zurückkehrt. Nicht repräsentativ — aber es zeigt die Stimmung.

Meine Frage an alle Befürworter: Wollt ihr das auch mit euren Steuergeldern finanzieren?

Es gibt weltweit kein einziges Kernkraftwerk, das ohne staatliche Privilegien gebaut wurde — keine Ausnahme:
⚛️ Haftungsbeschränkung im Schadensfall
⚛️ Kreditgarantien
⚛️ subventionierte Entsorgung über Jahrtausende
👉 Das übernimmt immer der Staat — also wir alle.

Bundesumweltminister Carsten Schneider gestern: „Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen.“

⁉️ Hat sich eigentlich jemals ein einziges Unternehmen gemeldet, das ein neues AKW komplett auf eigene Kosten baut — inklusive voller Haftung im Schadensfall? Davon habe ich nie gehört.

Und die viel gepriesenen Mini-AKW (SMR)? Von der Leyen verspricht 5 Milliarden Euro EU-Investitionen. Aber die Grundprobleme bleiben: SMRs müssen 24/7 durchlaufen und passen nicht zu erneuerbaren Energien. Atommüll produzieren sie wie ihre großen Geschwister. Und Uran bleibt importabhängig (u.a. aus Russland).

Über Subventionen bei den Erneuerbaren wird viel geschimpft (über die für fossile Energien redet kaum jemand). Aber bei Kernkraft sollen staatliche Milliarden plötzlich kein Problem sein?

Zum Vergleich — Fraunhofer ISE 2024: Neue Kernkraft kostet 14 bis 49 Cent pro kWh. Wind: 4 bis 9 Cent. Solar: 4 bis 7 Cent. Drei- bis fünfmal teurer – und in wettbewerblichen Ausschreibungen ohne Preisgarantien hat Kernkraft nirgendwo auf der Welt bestanden.

Ich mache kein Geheimnis daraus: 2022 war ich gegen das Abschalten der letzten drei AKW mitten in der Energiekrise. Ein Fehler, der übergangsweise zu mehr Kohlestrom und höheren CO₂-Emissionen geführt hat.
Man hätte sie m.E. noch einige Zeit länger nutzen können.

Aber das ist Geschichte. Neue AKW heute bedeuten: 15 bis 20 Jahre Bauzeit, Milliarden Steuergelder — und eine Technologie, die bei Inbetriebnahme wirtschaftlich längst überholt ist.

Denn in den nächsten Jahrzehnten entsteht weltweit ein Energiesystem, das Sonne und Wind im Überfluss erntet und intelligent speichert. Unser #Fusionsreaktor am Himmel liefert zuverlässig – und noch für Milliarden von Jahren. ☀️

Es wäre ja zu schön, wenn Kernkraft uns eine günstige und CO2 arme Energie ermöglichen würde. Ohne viel zu kosten und ohne ernste Risiken für Havarien und tausenden Jahren Abfalllagerung. Aber das ist ein Wunschtraum!

Eine Rückkehr zur Kernkraft in Deutschland ist weder sinnvoll noch wirtschaftlich darstellbar.

Oder?


Déjà-vu an der Tankstelle: Preisschock wie 2022 – und wieder nichts gelernt?

9. März 2026 · Original auf LinkedIn

Déjà-vu an der Tankstelle. ⛽️
Preisschock, Forderungen nach Tankzuschüssen, Spritpreisbremsen, Boykottaufrufe – exakt wie 2022, als die Energiekrise zuschlug.
Warum lernen wir nicht dazu? 🤷‍♂️

Mich als Elektroautofahrer betreffen die Preise an den Tankstellen nicht unmittelbar persönlich. Seit über neun Jahren war ich nicht mehr an einer Tankstelle.

Seitdem: Über 200.000 elektrische Kilometer – geschäftlich und privat durch ganz Deutschland. Dazu Reisen nach Portugal, Spanien, Norwegen, Frankreich usw. … Nie ein Problem mit Reichweite oder Ladeinfrastruktur. Es funktioniert einfach. ✅

Ich berichte seit vielen Jahren von meinen positiven Erfahrungen – und frage mich immer wieder: Woher kommt dieser ganze Gegenwind und die Meckerei? Es ist doch gerade beim Auto so naheliegend, sich von Ölimporten ⚓️🛢️ aus dem Ausland unabhängig zu machen.

„Aber ich habe keine Wallbox zuhause – das geht doch gar nicht!“

Muss nicht sein. Als Arbeitgeber haben wir früh entschieden, Dienstwagen nur noch vollelektrisch zuzulassen – und in 2019 direkt am Firmenstandort eine eigene Lademöglichkeit mit Ökostrom installiert ⚡️. Mitarbeitende ohne heimische Wallbox können so genauso problemlos umsteigen. Vielleicht wird dieser Hebel in Deutschland noch viel zu selten genutzt?

👉 Unternehmen können Ladeinfrastruktur schaffen – und damit ihren Mitarbeitenden den Umstieg ermöglichen.

Auch muss man an öffentlichen Ladesäulen nicht zwingend überteuerte 80 Cent und mehr pro Kilowattstunde bezahlen … wenn man sich einmal informiert und sich ein oder zwei Ladekarten besorgt, geht´s auch günstig.
Und auf jeden Fall pro Kilometer gerechnet: Günstiger als an der Tankstelle.

Wer heute noch als Neuwagen einen Verbrenner kauft, kauft sich bewusst weitere Jahre Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Ausland. 🛢️

Es gab zwar unlängst einen leichten Anstieg der Elektro-Verkaufszahlen, aber wir sind in Deutschland weit unter den Möglichkeiten geblieben.

Zeit, das zu ändern. Warten wir nicht mehr auf die Politik. 💪🔋⚡️

Vielleicht für den einen oder anderen jetzt auch eine Option, falls ein Fahrzeugwechsel ansteht?

#Elektromobilität #Klimaschutz #BenzinPreisschock #LinkedInNewsDACH


14 Jahre persönliche Energiewende – und keine einzige Entscheidung bereut

6. März 2026 · Original auf LinkedIn

Verdammt noch mal – 14 Jahre persönliche Energiewende und ich bereue keine einzige Entscheidung davon. 💚⚡️

Woher kommt dieser ganze Pessimismus bzgl. Energiewende, Elektromobilität, Wärmepumpen und so weiter?

Vor 14 Jahren haben wir eine #Wärmepumpe in unser 100 Jahre altes Haus eingebaut. Vor 9 Jahren das erste #Elektroauto. Vor 6 Jahren #Photovoltaik aufs Dach, mit #Speicher und #Energiemanagement.

Die Bilanz heute:
🔥 ~350.000 kWh Gas fürs Heizen eingespart.
⛽ ~15.000 Liter Benzin nicht verbraucht, über 200 Badewannen voll Rohöl.
🚗 ~12.000 km pro Jahr mit eigenem Überschuss-Sonnenstrom Auto fahren.
☀️ ~75.000 kWh Strom selbst produziert, 45.000 davon selbst verbraucht mit viel Autarkie und eigener Stromtankstelle.

Keine Tankstelle mehr, kein Gas, kein Öl, kein Schornstein oder Auspuff. 💨

Ich bin kein Ingenieur, kein Aktivist, kein Konzern. Ich bin #Eigenheimbesitzer und #Autofahrer – und ich kann sagen: Es funktioniert. Seit Jahren. Zuverlässig. Und es hat sich gelohnt.

📈 Während ich das schreibe, liegen die Spritpreise wieder bei über 2 Euro, die Gaspreise ziehen an, und die Straße von Hormus ist gesperrt.

Es ist nicht das erste Mal, dass uns die Fragilität fossiler Energieversorgung vor Augen geführt wird – und vermutlich nicht das letzte.

Ich verstehe bis heute nicht ganz, warum die Transformation so zäh vorangeht. Leider haben „Politik, Presse und Stammtisch“ über viele Jahre immer wieder schwere Steine in den Weg gelegt und Zweifel gesät. 🪨✋

Aber ich habe aufgehört, mich darüber zu ärgern – und berichte lieber weiter darüber, was bei uns konkret passiert ist und wie meine Erfahrungen sind.

Denn ja: Als Eigenheimbesitzer, Autofahrer und Konsument kann man etwas verändern. Nicht jeder kann alles sofort umstellen – das ist mir klar. Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen, zu sehen, dass es geht.

Es gibt übrigens aktuell einige gute Nachrichten:
Die Elektroauto-Verkäufe ziehen wieder an und die Wärmepumpe hat in Deutschland erstmals die Gasheizung vom Spitzenplatz verdrängt. Die Richtung stimmt. Auch wenn die Politik mal wieder gegensteuert.

Auf geht’s in eine elektrische Zukunft. 💚⚡️☀️

#BenzinPreisschock #LinkedInNewsDACH


Frühlingsanfang an der Wallbox: Beide E-Autos mit günstigem Strom voll machen

1. März 2026 · Original auf LinkedIn

Heute mal beide E-Autos mit günstigem Netzstrom voll machen! 🚗🚐⚡️
Der Frühling ist da ☀️ und gestern konnte ich mein Auto endlich mal wieder mit Sonnenstrom direkt vom Dach laden.
Da wir gestern viel unterwegs waren, muss heute schon wieder geladen werden, aber die Sonne ist leider nicht so stark wie gestern.

Aber kein Problem – da der #Börsenstrompreis heute Vormittag auf „Null“ ist, kann ich mit dem dynamischen Stromtarif zu sehr günstigen 18 Cent pro Kilowattstunde laden.
Das #Energiemanagement unserer Anlage ist so konzipiert, dass sie automatisch immer den günstigen Strom verwendet:

Die intelligenten #Wallboxen nutzen dynamisch den überschüssigen PV-Strom vom Dach (sofern vorhanden) oder laden so wie jetzt ab einer bestimmten Preisschwelle aus dem Netz.

So können wir in den guten acht PV-Monaten (März bis Oktober) fast immer zu 100% mit Sonnenstrom „tanken“ und in den vier Wintermonaten bevorzugt immer dann, wenn der Netzstrom gerade günstig ist (zum Beispiel über Nacht, wenn gerade viel Überschuss-Windstrom im Netz ist).

Auch unser #Heimspeicher wird im Winter effektiv vom System mitbenutzt – in den Phasen in denen der Strom gerade günstig ist, wird die Batterie geladen. Durch das Verschieben der Strombezüge aus dem Netz können wir zur Netzentlastung beitragen:

Wenn morgens zum Beispiel alle aufstehen und in Haushalten, Betrieben etc. der Strombedarf steigt und Spitzen entstehen, kommt der Strom bei aus der Batterie und vorsorgt die #Wärmepumpe und den Haushalt mit dem Strom, der in der Nacht gespeichert wurde (oft überschüssiger Windstrom).

Unsere Energienutzung geht automatisch mit dem Wetter und der Netzauslastung mit und synchronisiert sich damit. Nebeneffekt: Kostenersparnis und Netzdienlichkeit.

Da unsere Anlage auf Eigenstromnutzung optimiert ist, ist die #Einspeisevergütung zudem kein wichtiges Kriterium für die Amortisierungsdauer der Anschaffung. Den allergrößten Effekt erzielt es, wenn wir unseren Strom selbst nutzen. Zusätzlich schonen wir das Netz durch Puffern und Verschieben der Netzbelastung.

Wenn es nun noch verschiedene #Strompreiszonen in Deutschland geben würde (wie zum Beispiel seit einigen Jahren in Schweden), wäre der Effekt m.E. noch größer.
Denn eine echte Synchronisierung mit dem regionalen Wetter (und somit der lokalen Stromproduktion durch PV und Windkraft) sowie den Verbrauchern im Netz, würde unsere Anlage noch netzdienlicher machen können.

#BenzinPreisschock #LinkedInNewsDACH


14 Jahre Wärmepumpe im Haus von 1912: 350.000 kWh Erdgas gespart

25. Februar 2026 · Original auf LinkedIn

14 Jahre Wärmepumpe. Über 350.000 kWh Erdgas eingespart. Und Berlin diskutiert wieder über neue Öl- und Gasheizungen?

Seit 2012 heizen wir unser über 100 Jahre altes Haus (Baujahr 1912) problemlos mit einer Wärmepumpe. Kein Neubau. Kein Effizienzhaus. Sondern ganz normaler Altbau.
Ich habe es ausgerechnet – die Wärmeleistung entspricht inzwischen rund 350.000 kWh Erdgas, welches wir in den 14 Jahren nicht verbrannt haben.

Das ist kein politisches Statement. Das ist eine nüchterne Bilanz aus über einem Jahrzehnt Praxis. Die Technik läuft zuverlässig. Die Betriebskosten sind planbar. In Kombination mit #Photovoltaik, #Speicher, #dynamischem #Stromtarif und #Energiemanagement ist unser Heizungskeller schon lange fossilfrei. Und zudem heizen wir sehr günstig.

Die aktuelle Reform des Gebäudeenergiegesetzes irritiert mich.

Wieder neue Begriffe. Wieder „Technologieoffenheit“. Wieder Diskussionen, als sei die Richtung grundsätzlich unklar.

Dabei steigen CO₂-Preis und europäische Vorgaben weiter. Klimaziele gelten unverändert.
👉 Wer heute noch einmal in eine neue Gas- oder Ölheizung investiert, entscheidet sich für 20 bis 25 Jahre mit wachsendem Preis- und Regulierungsrisiko.

Die Idee einer „Grüngasquote“ und „Bio-Treppe“ klingt elegant, ist aber energieökonomisch hochproblematisch. Biomethan und grüner Wasserstoff sind knapp, teuer und werden in Industrie und Stromsystem dringend gebraucht.
Im Wärmemarkt verlängert man damit vor allem fossile Infrastrukturen – und verschiebt die Kosten in die Zukunft. Und woher soll man „Grün-Öl“ bekommen?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man in einer Phase, in der sich der Markt längst auf Elektrifizierung einstellt, erneut Unsicherheit erzeugt.

Planungssicherheit wäre jetzt das Gebot der Stunde – für Eigentümer, Mieter, Handwerk und Industrie.

Meine Erfahrung nach 14 Jahren ist jedenfalls eindeutig:
Die Wärmepumpe funktioniert.
Sie spart CO₂.
Sie spart Gasimporte.
Und sie rechnet sich.

Die Physik ändert sich nicht mit jedem Gesetzesentwurf.

🖋️ EDIT / Ergänzung:
Da in den Kommentaren oft nachgefragt wurde: Es handelt sich um eine Sole-Wasser Erdwärmepumpe (JAZ 4 / Erdkollektoren). Wir haben das ehemalige Wirtschaftsgebäude vor 14 Jahren umfassend saniert, um es bewohnbar zu machen und entschieden uns damals glücklicherweise für eine Wärmepumpe anstelle eine Öl- oder Gastherme einzubauen.

Mir geht es nicht darum, dass jede(r) Hausbesitzer(in) sofort eine Wärmepumpe einbauen soll. Es geht um ein Beispiel für Neubau oder Sanierung.

Wir produzieren einen großen Teil der benötigten Energie mit PV selbst (von März bis Oktober fast zu 100%, dank Speicher auch nachts). Einen weiteren Teil beziehen wir aus dem Netz, jedoch mit einem dynamischem Stromtarif, Speicher und Energiemanagement möglichst netzdienlich.

Auf meinem Blog beschreibe ich unser Projekt in der Kategorie „Wärmepumpe“ genauer, bei Interesse:
https://lnkd.in/dRUbeC-8

#Wärmepumpe #GEG #Wärmewende #AllElectricSociety #Spahn #Reiche


Gedanken aus der Reha: Warum schimpft Deutschland so über die Wärmepumpe?

15. Februar 2026 · Original auf LinkedIn

Gedanken zum Sonntag: Warum wird in Deutschland so viel gegen die #Wärmepumpe geschimpft?

Ich bin zur Reha im beschaulichen Bad Wildungen und schaue heute Morgen aus dem Fenster meines Zimmers – ein schöner Tag, endlich mal Sonne, klirrende Kälte und ein blauer Himmel ❄️☀️

Beim Blick über den Ort fallen mir besonders die vielen Rauchschwaden über den Häusern auf. Vermutlich alles Gasthermen, vielleicht auch noch einige Ölbrenner. In der kalten Luft zeichnen sie sich heute besonders deutlich ab.

Und immer wieder liest man von lokalen Luftverschmutzungen durch Stickoxide, Feinstaub, Kohlenmonoxid usw., die durch Öl- und Gasheizungen entstehen sowie Holzheizungen und Verbrenner-Pkw im Winter (besonders: Thermofenster beim Kaltstart). Vom CO₂ ganz zu schweigen.

Was für uns seit Jahrzehnten völlig normal ist, bringt mich spontan zum Nachdenken:

Warum freuen wir uns nicht einfach darüber, dass es mit der Wärmepumpe eine wirklich gute und effiziente Technologie gibt, die es uns langfristig ermöglicht, auf die Verbrennung fossiler Rohstoffe – mit all ihren lokalen und globalen Nebenwirkungen – zu verzichten?

Natürlich ist klar, dass nicht sofort jedes Haus umgerüstet werden kann und dass es eine langfristige Aufgabe für die kommenden Jahre und Jahrzehnte ist. Aber was in Deutschland seit vielen Jahren (besonders seit Habecks Amtszeit) bzgl. „ANTI-WÄRMEPUMPE“ los it, kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Genauso wie bei der Elektromobilität im PKW-Bereich ermöglicht uns die Wärmepumpe durch effiziente Elektrifizierung, eine Menge fossile Energie einzusparen.

Es gibt in Deutschland allein rund 16 Millionen Eigenheime – wie viele Schornsteine könnten wir davon nach und nach stilllegen? 🔥

Allein mein Haus hat durch die Wärmepumpe in 13 Jahren bereits weit mehr als 300.000 (!) Kilowattstunden Erdgas eingespart.

Dazu kommen noch Millionen Mehrfamilienhäuser, die dank Fernwärme oder Wärmepumpe langfristig fossilfrei werden können.

Die Technologien sind da – wir müssen sie nur als „gut“ akzeptieren und Schritt für Schritt umsetzen. Gleichzeitig können wir unseren Strommix immer weiter erneuerbar machen und so den CO₂-Abdruck von Heizungen und Autos weiter reduzieren.

Ich kann absolut nachvollziehen, dass Besitzer von Bestandsgebäuden nicht alles „einfach so“ umbauen können. Aber auf Dauer – und vor allem im Neubau sowie bei Sanierungen – sollte die Wärmepumpe nach Möglichkeit der Standard sein. So wie in vielen anderen Ländern auch, unter anderem in Skandinavien.

Warum müssen wir uns bei diesem Thema eigentlich die Köpfe einschlagen? Zum Beispiel hat die damalige Kampagne der BILD-Zeitung mit dem Schlagwort „HABECKS HEIZHAMMER“ 🔨 viel kaputt gemacht und Vertrauen zerstört.

Wenn ich heute Morgen die Rauchfahnen über den Dächern sehe, denke ich jedenfalls:

Es geht auch anders. Und wir können uns auf eine elektrifizierte, saubere Zukunft freuen.

#AllElectricSociety


Männer, geht zur Vorsorge: Meine Prostatakrebs-Diagnose zum Weltkrebstag

4. Februar 2026 · Original auf LinkedIn

Männer, geht zur Vorsorge. 🙏
Heute möchte ich einmal nicht über Elektromobilität oder die Energiewende schreiben, sondern über #Krebs.

Zum #Weltkrebstag gestern am 4. Februar liege ich selbst wegen eines Tumors in Köln in einer Klinik. Die Diagnose: #Prostatakarzinom. Die weltweit häufigste Krebsart beim Mann.

Das Heimtückische: Ich selbst hatte keinerlei Beschwerden.

WAS WAR PASSIERT?

Durch eine Routine-Vorsorgeuntersuchung letztes Jahr beim Urologen fiel der zu hohe PSA-Wert auf (Tumormarker). Nachdem der Wert bei weiterer Beobachtung nicht sank, wurde ein MRT gemacht – ein spezialisierter Radiologie erkannte einen Tumor.

Schnell wurde für Ende Dezember ein Termin für eine Biopsie gemacht (MRT-gestützte spezielle 3D-Biopsie). Das Ergebnis kam dann erst im neuen Jahr – leider tatsächlich ein bösartiger Tumor (Gleason-Score 7b). Und das mit knapp 52 Jahren.

Als nächster Schritt ein Ganzkörper-MRT, um Metastasen auszuschließen. Zum Glück wurden keine gefunden und so stand einer Operation nichts im Wege. Bei Metastasen hätte ich einen ganz anderen Weg einschlagen müssen mit Bestrahlungen, eventuell Chemotherapie etc.

GUTE OPERATIVE MÖGLICHKEITEN

So bin ich nun in Köln in einer Fachklinik und wurde am Dienstag mit dem Da-Vinci-Operationsroboter erfolgreich operiert.
Da der Tumor noch eingekapselt war, sind meine Heilungschancen recht gut.

Die OP ist zwar keine Kleinigkeit und dauerte fast vier Stunden. Aber ich bin unendlich dankbar, dass es heute diese modernen Operationstechniken gibt, denn vor 20-30 Jahren wäre meine Diagnose weitaus schlimmer gewesen und ich hätte viel radikaler operiert werden müssen.

Und ich bin sehr froh, dass ich rechtzeitig die Vorsorgeuntersuchung gemacht hatte, da es 2-3 Jahre später wohl deutlich schlechter für mich gelaufen wäre.

DANKBARKEIT

Ich glaube, dass ich mein Leben noch mal neu zu schätzen weiß, wenn ich die ganze Sache überstanden habe. Es sind zwar noch einige Schritte, aber die werde ich schaffen. 💪

Die fantastische Unterstützung durch meine liebe Familie, Freunde und auch mein Team in der Agentur hat mir meinen Weg durch die Krankheit leichter gemacht! ❤️‍🩹
Auch die Ärzte und Fachleute in der Diagnostik in Bielefeld sowie die Operateure, Ärzte und Schwestern hier in Köln machen einen so tollen und wichtigen Job, herzlichen Dank!

FAZIT:
Männer ab 45, ziert euch nicht und geht zur Vorsorgeuntersuchung zum Urologen.

Ich kenne viele, die sich regelmäßig davor drücken …
Oder lasst zumindest euren PSA-Wert beim Hausarzt prüfen – das ist nur eine kleine Blutprobe. 🩸


Energiebilanz 2025: 116 Euro im Monat für Heizung, Warmwasser, Auto und Haushalt

27. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Unsere Gesamt-Energiebilanz 2025 💶 für #Heizung, #Warmwasser, #Autofahren und #Haushaltsstrom: durchschnittlich 116 € pro Monat. 😎

Nein, das ist kein Rechenfehler.
Und nein, das ist kein Neubau oder Laborversuch.☀️
Seit bald 14 Jahren haben wir eine Wärmepumpe, seit über 9 Jahren Elektromobilität und 5 Jahre PV, Speicher und Energiemanagement. Kein Schornstein am Haus, kein Gas oder Öl, keine Tankstelle mehr besuchen.

BILANZ 2025 🏡🚗☀️
Unser Setting:

• Heizung & Warmwasser über Wärmepumpe
(100 Jahre altes Haus, 220 m²)
• Haushaltsstrom für unsere 4-köpfige Familie
• KWL-Lüftungsanlage (läuft 24/7)
• 2 E-Autos, Ladestrom für ca. 11.000 km
(1.732 kWh eigene Wallbox, Rest wird extern geladen)
• PV-Anlage (14 kWp Ost/West), Speicher (17,5 kWh) & Energiemanagement von E3/DC

⚡️ Strombedarf / Erzeugung & Einkauf:

• 12.708 kWh Gesamtverbrauch
• 12.698 kWh selbst erzeugt mit Photovoltaik
• 6.907 kWh Eigenstromnutzung
• davon 4.575 kWh mit Batterie zwischengepuffert
• 5.321 kWh Verbrauch Wärmepumpe 2025

🔌 Netzbezug & Kosten:

• 5.801 kWh Ökostrom aus dem Netz
• dynamischer Stromtarif (Ostrom)
• Ø Strompreis 2025: 0,26 €/kWh
• Stromkosten: 125,69 € / Monat
• Grundpreis: 19,20 € / Monat
➡️ 144,89 € Gesamt / Monat

☀️ Einspeisevergütung:

• 4.565 kWh × ca. 7,6 ct/kWh (= 346,94 € / Jahr)
➡️ 28,91 € / Monat

👉 Ergebnis:

115,98 € effektive Energiekosten pro Monat ✅
Für Heizen, Warmwasser, Mobilität und Haushaltsstrom – also für alles!

💡 Ein wichtiger Punkt noch:
Ja – wir mussten investieren, um diese Werte zu erreichen.
Photovoltaik, Speicher, Energiemanagement.

Aber:
👉 Diese Investitionen amortisieren sich wunderbar.
👉 In meinem Fall in deutlich unter 10 Jahren.
👉 Und eine Heizung (Wärmepumpe) sowie Auto (elektrisch) mussten damals eh angeschafft werden (mehr Details im Kommentar …).

Die laufenden Kosten sinken nach der Amortisierung weiter, während fossile Preise historisch gesehen nur eine Richtung kennen: nach oben.

🧠 Warum ich das immer wieder teile:

In Deutschland gibt es rund 16 Millionen Eigenheime – Millionen Dächer, Millionen potenzielle Kraftwerke.

Dazu kommen Mehrfamilienhäuser, Gewerbehallen, Supermärkte, Logistikzentren, Bürogebäude mit riesigen Dachflächen und idealen Voraussetzungen für Speicher.

Elektrifizierung (Wärmepumpen, E-Autos, Batterien) macht Energie nicht nur sauberer, sondern steuerbar.

Batterien + dynamische Stromtarife sorgen dafür, dass Strom dann genutzt wird, wenn er reichlich und günstig vorhanden ist – meist aus Wind und Sonne.

Die Energiewende im Eigenheim scheitert nicht an der Technik. Sie scheitert höchstens daran, dass wir sie zu langsam skalieren.

👉 Mein Fazit nach über einem Jahrzehnt Praxis:
Fossilfrei zu leben funktioniert heute. Auch im Altbau.

Ergänzung: In meinem Blog-Beitrag zur damaligen Bilanz 2024 schreibe ich mehr zu den benötigten #Investitionen, bei Interesse Link im Kommentar.

#AllElectricSociety


Luftqualität im Winter: Der unterschätzte Grund für die Energiewende

23. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Luftqualität im Winter – chronisch unterschätzt? 🌫️💨 Ganz Deutschland leidet aktuell unter schlechter Luftqualität …

In der Debatte um Energiewende und Elektromobilität geht es nicht nur um Unabhängigkeit von fossilen Importen (Kosten: 80 Milliarden Euro pro Jahr allein für Deutschland …).

Es geht auch ganz konkret um unsere Luft. 🌬️

Solange wir darauf angewiesen sind, Dinge zu verbrennen –
zum Heizen (Gas, Öl, Holz), 🔥
zur Fortbewegung (Verbrenner-PKW), 🚗
zur Stromerzeugung – 🔌
werden wir jedes Jahr dasselbe Problem haben: schlechte Luftqualität.

Und jedes Jahr aufs Neue scheint es kaum jemanden zu interessieren.

Ja, im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es bereits Verbesserungen und die Luft wurde immer besser. Aber ist es jetzt „gut genug“? Ich meine: Nein – siehe Screenshots.

Dabei ist die Lösung technisch längst da. ⚡️
#AllElectricSociety

Ich erlebe das selbst seit vielen Jahren:
Wir leben in unserem Eigenheim komplett ohne Verbrennung. 🏠
Keine Gas- oder Ölheizung, kein Holzofen, kein Schornstein.

Dank Wärmepumpe ist es seit 13 Jahren zuverlässig warm. ♨️
Und dank PV, Speicher sowie dynamischem Stromtarif laden wir unsere E-Autos das ganze Jahr über günstig und „fossilfrei“, egal ob im Sommer oder im Winter. ☀️🔋🚘
Seit neun Jahren haben wir keine Tankstelle mehr gesehen.

Es geht.
Heute schon. ✅
#StopBurningStuff


Dreist an der LKW-Ladesäule geladen: Roaming-Überraschung in Schweden

22. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Dreist: Einfach mal an der LKW-Ladesäule geladen! 🚛⚡️🪫

Auf der Rückfahrt unserer aktuellen Schweden-Winterreise mit dem ID. Buzz führte uns die Ladeplanung des VW-Navigationssystems zu einer OKQ8-Tankstelle.
Scheinbar ein Roaming-Partner unserer neuen WeCharge / Ionity-Ladekarte?

Im Navi klang das gut: 8 × 150 kW, davon 4 aktuell frei!
Realität: Nur 4 Säulen. Alle belegt. Unsere Batterie leer. 😕

Nach rund 10 Minuten Wartezeit (hatte ich in sechs Jahren Elektro-Fernreisen bisher tatsächlich noch nie …) wurde zum Glück ein Ladeplatz frei.

Also schnell eingeparkt und angeschlossen.

Nächstes Ärgernis:
Statt 150 kW kamen nur 75 kW bei uns an! ❌

Oh je – das ist ja wie bei Tesla damals in den Anfängen … Wenn zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden, wird die Leistung halbiert.

Wir hatten ehrlich gesagt keine Lust, dort nun 40–50 Minuten zu verbringen. Schließlich lagen noch rund 650 km bei Minusgraden und Schnee vor uns.

Als ich mich auf dem Rastplatz umsah, fielen mir plötzlich weitere Ladesäulen weiter hinten auf dem Gelände auf.

Aha – das mussten also die vier weiteren Ladepunkte sein, die im Navi angezeigt wurden.

Großes Aber:
👉 „Nur für LKW!“ stand auf den Schildern.
Alle Säulen frei. Kein LKW in Sicht.

Und:
400 kW Ladeleistung prangte verheißungsvoll auf den Displays. 🤩
„Was kann schon schiefgehen?“, dachte ich mir.

Ich brach den lahmen 75-kW-Ladevorgang ab und fuhr in den LKW-Bereich.

Immerhin: Mit dem „Buzz“ fahre ich ja einen Bus – das geht doch fast als LKW durch, oder? 😅

Angesteckt …
und wieder eine Enttäuschung: Die VW-WeCharge-Karte wird hier nicht akzeptiert (an der anderen / PKW-Säule nebenan ging sie noch).

Ganz ehrlich:
Dieses ständige Hantieren mit Ladekarten, Roaming, Tarifen und Unsicherheiten nervt einfach.
Bei Tesla war das in den letzten sechs Jahren für mich deutlich einfacher.

Und oft weiß man ja nicht einmal, was der Ladevorgang am Ende kostet, je nach Karte, Anbieter und Tageszeit – ein echter Tarifdschungel.

👉 Aber dann die positive Überraschung:
An der LKW-Säule funktioniert das Bezahlen mit Kreditkarte.

Für mich ist das ohnehin die beste Lösung:
Preis steht klar und transparent am Display, Ad-hoc-Laden ohne App-Zirkus, ohne Ladekarten-Chaos.

Ganz ehrlich: Wozu brauchen wir diese ganzen undurchsichtigen Ladekarten überhaupt noch?

Der Buzz steht nun jedenfalls auf dem LKW-Platz und lädt mit 180 kW.
So muss das sein. 💪

Der Rest der Familie kommt aus der Raststätte – und wundert sich, wo das Auto plötzlich geblieben ist. 😄

Mein Fazit nach dieser Reise:
In Dänemark 🇩🇰 und Schweden 🇸🇪 konnte ich mehrfach ganz selbstverständlich mit EC- oder Kreditkarte laden (und das auch noch transparent und vor allem günstig).
Ich hoffe sehr, dass sich genau das schnell und flächendeckend durchsetzt.

👉 Weniger Karten und Apps.
👉 Weniger Tarifchaos und günstigere Preise ohne Roaming-Quatsch.
👉 Weniger Frust.
👉 Mehr Akzeptanz für Elektromobilität.


Wie erzeugt die Menschheit in 500 Jahren Energie? Ein ehrlicher Vergleich

18. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Ehrlicher Vergleich der Energieerzeugungsarten … und mal etwas philosophischer nachgedacht: 🤔 Wie will die Menschheit in 50, 100 oder auch in 500 Jahren ihre Energie produzieren?

Mit fossilen Energieträgern wird das nicht funktionieren – sie sind endlich verfügbar und wären irgendwann aufgebraucht. 🛢️❌

Die „Fossilokratie“ verfolgt naturgemäß ihre Interessen und versucht, Abhängigkeiten von Öl, Gas und Kohle zu erhalten – inklusive Machtspielen, Konflikten und daraus resultierenden Kriegen. 🌍🔥

Fakt ist: Jede Energieform hat ihre Vor- und Nachteile.
Erneuerbare Energien haben m.E. jedoch die wenigsten Nachteile.

Die Frage ist nicht, ob es Nachteile gibt –
sondern welche wir bereit sind zu akzeptieren.

Deshalb lohnt sich ein ehrlicher Blick auf alle Energieerzeugungsarten 🔍 und ihre jeweiligen Nachteile.

Energieerzeugung – die wichtigsten Nachteile im Überblick:

🪨 Kohle
• Extrem hohe CO₂-Emissionen 🚨
• Massive Luftverschmutzung und Gesundheitsfolgen 🫁
• Zerstörung ganzer Landschaften durch Tagebau

🔥 Erdgas
• Fossiler Energieträger → CO₂-Emissionen
• Methan-Leckagen mit starker Klimawirkung
• Geopolitische Abhängigkeiten 🌐

🛢️ Erdöl
• Sehr hohe Klimawirkung
• Umweltkatastrophen bei Förderung und Transport 🌊
• Luftschadstoffe

☢️ Kernenergie
• Hochradioaktiver Abfall mit ungelöster Endlagerfrage
• Sicherheitsanforderungen über Zeiträume von bis zu 100.000 Jahren ⏳
• Sehr hohe Kosten für Bau, Betrieb und Rückbau 💸
• Restrisiko schwerer Unfälle

🌊 Wasserkraft
• Eingriffe in Flussökosysteme
• Beeinträchtigung von Fischwanderungen 🐟
• In Europa nur noch begrenzt ausbaubar(?)

🌽 Biomasse / Biogas
• Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion 🍽️
• Monokulturen, Biodiversitätsverluste
• Begrenztes nachhaltiges Potenzial, aber sinnvolle Ergänzung

🌬️ Windenergie
• Abrieb der Rotorblätter
• Sichtbare Landschaftsveränderung
• Akzeptanzkonflikte vor Ort

☀️ Photovoltaik
• Flächenbedarf (je nach Bauform)
• Rohstoffbedarf bei der Herstellung
• Recycling muss weiter verbessert werden ♻️

🔋 Speicher & Netze (notwendig für Erneuerbare)
• Ressourcenbedarf für Batterien
• Netzausbau braucht Zeit und Akzeptanz

Fazit
Ja, jede Energieform hat Nachteile.

Die entscheidende Frage ist: Wie groß, wie dauerhaft und wie gefährlich sind sie?

Die Nachteile der erneuerbaren Energien sind:
• vergleichsweise gering
• lokal begrenzt
• technisch lösbar 🛠️

Die Nachteile fossiler und nuklearer Energien sind dagegen:
• global 🌍
• langfristig ⏱️
• teils irreversibel

Darum überwiegen für mich klar die Vorteile der Erneuerbaren. 💚
Ihre verbleibenden Nachteile sind ein vertretbarer Preis für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit.

Die Sonne liefert jeden Tag ein Vielfaches der benötigten Energiemenge zur Erde.

Die Technologien sind vorhanden – wir müssen sie „nur“ weltweit skalieren und integrieren. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

Und: Der Fusionsreaktor am Himmel ☀️ wird uns noch Millionen Jahre lang kostenlos Energie liefern. ✅


Veganuary-Halbzeit: Erstaunlich unkompliziert und richtig lecker

14. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Veganuary-Halbzeit 🌱😋
Wir machen dieses Jahr wieder einen veganen Januar – und ehrlich gesagt:
Es ist erstaunlich unkompliziert. Und richtig lecker.

Ich esse seit fast acht Jahren kein Fleisch mehr. Komplett vegan bin ich bisher nicht – vor allem Käse war (und ist) die größte Hürde.
Aber: Viele Milchprodukte brauche ich inzwischen nicht mehr. Hafermilch & Co. funktionieren hervorragend – sogar besser für mich als Kuhmilch.

Unsere Familie lebt das Thema schon lange:
Meine Frau vegetarisch seit über 10 Jahren, unsere beiden Töchter (inzwischen Teenager) ganz selbstverständlich ohne Fleisch (Entscheidung kam mit derZeit von selbst …). Die Idee eines gemeinsamen veganen Monats kam dann irgendwann von unserer älteren Tochter. Gute Idee.

Jetzt sind wir bei Halbzeit – und merken:
Mit der Routine werden die Gerichte besser, kreativer und entspannter.
Auch perfekter veganer Käse ersetzt keinen „echten“ Pizzakäse.
Aber frische Zutaten, gute Gewürze und Lust am Kochen machen einen riesigen Unterschied.

Wir sind nicht dogmatisch:
Unsere gemeinsame Hauptmahlzeit am Abend ist vegan (+ Frühstück), aber wenn tagsüber unterwegs irgendwo Milch drin ist, dann ist das eben so.

Fazit: Veganuary ist kein Verzicht.
Es ist ein Experiment. Und eins, das ziemlich Spaß macht.
#Pflanzenpower 💪🌱

Bildergalerie – unsere bisherigen, vielfältigen veganen Gerichte im Veganuary 2026:

🍝 Linsen Bolognese mit Tomaten-Sahnesauce (Hafer), Cashew Topping

🥗 Veganes Poke Bowl mit knusprigen Teriyaki-Tofu Würfeln

🍔 New York Burger mit selbstgemachten Bohnen-Pilz-Pattys und frischen Ofenkartoffeln

🌮 Wraps mit Gemüse und veganer Hackfleischsauce

🍝 Pasta mit Spinat-Sahnesauce (Hafer) und Champignons, dazu Salat mit Feigensenf-Dressing (Agaven-Dicksaft statt Honig)

🍕 Selbstgemachte Pizza mit frischem Tomaten-Zwiebel Topping, veganem Kokos-Mandel-Käse und Rucola, Chili Olivenöl

🥘 Romanesco Kokos-Curry mit Kartoffeln

🍆 Geröstete Auberginen mit Couscous Salat und veganem Joghurt Dip

🥭 Mango-Burger mit selbstgemachtem Schwarze-Bohnen Patty und veganer Joghurt-Mayonnaise

🍛 Tikka Masala mit geröstetem Blumenkohl und knusprigem Tofu

🍜 Gebratene Reisnudeln mit frischem Gemüse und Planted Steak

🎃 Penne mit Pastasauce aus ofengeröstetem Hokkaido Kürbis und Mandel-Topping


Trump behauptet, China nutze keine Windkraft – die Realität sieht exakt anders aus

12. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

#Windkraft: Trump behauptet dreist, China nutze gar keine Windkraft. Die Realität sieht exakt anders aus. Glauben Menschen in den USA Trumps ständige Lügen wirklich noch?

Bei einem Treffen mit führenden US-Ölmanagern 🛢️ am vergangenen Freitag wetterte Donald Trump erneut gegen Windkraft – eine Energieform, die er seit Jahren offen ablehnt.

„Mein Ziel ist es, den Bau von Windrädern zu verhindern. Sie sind Verlierer. Sie verlieren Geld, zerstören die Landschaft und töten Vögel“, sagte Trump. „Sie werden alle in China hergestellt. Fast alle Windräder kommen aus China, inklusive der Konstruktionen.“

👉 Windkraft sei nur etwas für „Suckers like Europe“. 🇪🇺😮

China betreibe aber selbst gar keine Windräder zur Energieproduktion und wolle die „Windmühlen“ nur an Europa und die USA verkaufen. China nutze hingegen Energie fast ausschließlich aus Kohle, Öl, Gas und etwas Kernkraft – „aber keine Windräder.“

Das ist nicht nur falsch – es ist das exakte Gegenteil der Realität.
Die Fakten:
🇨🇳 China ist weltweit führend bei Windkraft
➜ über 520 GW installierte Leistung (Ende 2024)
➜ rund 45 % der globalen Windkapazität

China baut mehr Windkraft als fast alle anderen Länder zusammen. Auch bei Photovoltaik und Batteriespeichern ist China klarer Weltmarktführer. Über 70 % aller großen Solar- und Windprojekte im Bau (2025) stehen in China.
Trump weiß das.

Ein wichtiger Punkt:
Während Wind- und Solarenergie in China rasant wachsen, sinkt der Anteil fossiler Energien am Strommix kontinuierlich. Erneuerbare verdrängen Kohle & Co. zunehmend – trotz weiter steigendem Gesamtstrombedarf.

Er sagt trotzdem das Gegenteil.
Warum also diese Behauptung?

Weil Fakten seiner fossilen Erzählung im Weg stehen. 🛢️⛽️🔥

Donald Trump behauptet zudem, er habe seit seinem Amtsantritt kein einziges Windrad mehr genehmigt.

Auch das hält einem Faktencheck nicht stand:

In den USA wurden weiterhin Wind- und Solarprojekte realisiert – besonders sichtbar in Texas, dem größten Produzenten erneuerbarer Energien der USA. Dort gibt es sogar eine republikanische Institution namens „Conservative Texans for Energy Innovation“.

Rhetorik ändert keine Realität. ⚡️🌬️
Das Video zeigt Trumps Behauptungen.

Die Realität steht draußen in China – in Form von über 500 GW installierter Windkraftleistung, das entspricht deutlich über 100.000 Windrädern. 🌍⚡️


Die dünnste Schnellladesäule der Welt? Ladestopp bei Preem in Halmstad

9. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Die dünnste Schnellladesäule der Welt? ⚡️🚙😮

Auf der Hinfahrt unserer aktuellen Schwedenreise machten wir unseren dritten und letzten Ladestopp in Halmstad bei Preem Recharge.
Preem ist eine große schwedische Tankstellenkette, bei der ich früher mit dem Verbrenner oft und gerne getankt habe.

Die Ladeplanung haben wir unterwegs spontan gemacht – und landeten so bei diesem Ladepark. Unsere Fahrzeugbatterie war fast leer, der Stopp passte also perfekt.

Als wir ankamen dann kurz der Schock 😮:

Das sind ja nur langsame Wallboxen – und gar keine Hypercharger!
Unsere Batterie war so leer, dass wir laden mussten und es nicht mehr bis zur nächsten Ladestation geschafft hätten.

Nach einem genaueren Blick folgte die Erleichterung:
Es sind 300-kW-Schnelllader, nur eben mit extrem schlanken Gehäusen. Die Technik steckt offenbar woanders.

Das hatte ich in sechs Jahren Elektro-Reisen durch Europa so noch nie gesehen – und fand es ziemlich spannend.

💶 Bezahlung & Kosten:
Wir wurden von der Ladeplanung unseres VW-Navis dorthin geführt. Wir nutzen VW We Charge, und Preem Recharge wurde als Partner angezeigt.
Da mir aber vor Ort oft trotzdem nicht klar ist, was eine Ladung am Ende kostet (Stichwort Roaming-Preischaos …), war ich positiv überrascht:

👉 Direkte Zahlung per Kreditkarte an der Säule.

Der Preis lag bei 3,80 Kronen/kWh, also rund 35 Cent. Sehr günstig – und vor allem transparent. Ich wusste genau, was ich bezahle, im Gegensatz zu vielen Ladekarten mit undurchsichtigen Tarifen.
So muss das sein.

Beim Ladestopp davor in Dänemark war es übrigens genauso: Kreditkarte statt Ladekarten-Tarifdschungel.

Ich finde, das ist eine richtig gute Entwicklung und macht das Laden unterwegs deutlich einfacher und verständlicher.

Der neue Ladepark in Halmstad war auch sonst top: gute Möglichkeiten zum Essen und ein großer ICA-Supermarkt, in dem wir – kurz vor dem Ziel – gleich unsere Grundausstattung einkaufen konnten.

Als wir zurückkamen, war der Ladestand mal wieder höher als gedacht – und wir konnten ganz entspannt bis zu unserem Ziel weiterfahren. 🚗⚡️


Verschneite PV-Module: Erstaunlich, wie viel Strom trotzdem vom Dach kommt

7. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Erstaunlich, wie viel Strom bei verschneiten PV-Modulen noch vom Dach kommt …

Unser Dach mit der #Photovoltaikanlage (Ost- und Westausrichtung) ist hoch und hat keine passenden Fenster, so dass ich die Module nicht vom Schnee befreien kann.
Trotzdem habe ich mich gewundert (und gefreut), dass trotz teils Schnee und Verschattung heute Vormittag immer noch über 500 Watt Strom produziert werden.

Ich bin ja seit vielen Jahren daran gewöhnt, dass im Winter mit keinem nennenswerten Ertrag aus der Photovoltaikanlage zu rechnen ist. Zudem verbraucht unsere #Wärmepumpe in dieser Jahreszeit natürlich auch noch den meisten Strom …

Aber auch im Winter sehe ich zwei große Vorteile darin, dass ich eine PV-Anlage auf dem Dach habe sowie auf ein System mit einem guten #Energiemanagement gesetzt habe:

1) Die #Batterie hilft mir im Winter mittels meines #dynamischen #Stromtarifs immer dann Strom aus dem Netz zwischenzuspeichern, wenn er besonders günstig ist. Meistens ist der Strom dann zudem grün (Beispiel – nachts aus Windkraft).
Zusätzlich kann ich das Netz entlasten, wenn ich zu Spitzenlast-Zeiten nicht auf Netzstrom angewiesen bin (z.B. morgens, wenn alle Menschen aufstehen und die Last hochgeht, sind wir meistens aus unserer Batterie versorgt …).

2) Falls es mal zu einem #Stromausfall kommen sollte (aktuelles Beispiel Berlin …), habe ich mit meinem System eine echte #Notstromversorgung. In der Batterie ist immer ein Teil reserviert, der in so einem Notfall zum Einsatz kommt. Die Anlage baut dann automatisch einen #Inselbetrieb mit 3-phasigem Ersatzstrom auf.
So kann man im Fall eines Blackouts Strom im ganzen Haus normal weiter nutzen. Wenn die Sonne scheint, wird zudem die Batterie wieder geladen.

Der Clou wäre, wenn ich dann demnächst mit der neuen #bidirektionalen Wallbox mit meinem ID. Buzz sogar noch Strom von „extern“ im Falle eines Blackouts heranholen und im Haus nutzen könnte.
Die brandneue Bidi-Wallbox von E3/DC ist bereits bestellt (bzw. reserviert) und dann kann ich endlich mein Fahrzeug als „Speichererweiterung“ nutzen.


Nach sechs Jahren Tesla erstmals mit dem ID. Buzz nach Schweden – das Fazit

7. Januar 2026 · Original auf LinkedIn

Nach sechs Jahren #Tesla zum ersten Mal mit dem VW ID. #Buzz nach #Schweden … wie ist es gelaufen? 🚐⚡️🇸🇪

Da ein Teil meiner Familie in Schweden lebt, fahren wir regelmäßig dorthin (meistens drei Mal im Jahr). Für die Weihnachtsferien war es wieder so weit: Wir entschieden uns für die Route über Fehmarn / Puttgarden–Rødby und die Øresundbrücke bis zu unserem Ziel in der Nähe von Borås (900 km).

Vor über sechs Jahren bin ich vom Volvo-Verbrenner-Dienstwagen zu Tesla gewechselt. Seitdem reisen wir ausschließlich elektrisch – bisher immer absolut problemlos, egal ob Schweden und u.a. Spanien, Frankreich oder Portugal.

ICH WAR GESPANNT – WIE WÜRDE SICH DER BUZZ SCHLAGEN? 🤔

Mit 100 % Akku ging es los – und dann die positive Überraschung: Genau wie früher mit dem Tesla brauchten wir nur drei Ladestopps. Da hätte ich Schlimmeres erwartet, denn der ID. Buzz ist ja eher Schrankwand als Effizienzwunder.

Die Ladeleistung war jeweils gut: Anfangs stabil bei ca. 180–188 kW, dann länger um die 140-150 kW, bevor es bei höheren SoC dann weiter runter geht …
Da wir ohnehin längere Pausen machten (Hund, Essen, Kaffee ☕️🐕), lagen wir mehrfach bei über 90 % SoC.

IN SCHWEDEN: HÄRTETEST IM SCHNEE ❄️

Zuerst immer Frost und Sonne in Schweden, aber nach Weihnachten kam der Schnee. Trotz Heckantrieb machte der Buzz auf schneebedeckten Straßen einen richtig guten Job. In Schweden werden viele Nebenstraßen nicht gestreut – man fährt direkt auf der Schneedecke.

Nach rund 20 Jahren mit Allradfahrzeugen (Volvo + Tesla) war ich von der Winter-Performance positiv überrascht. Sogar die Kinder konnte ich wieder mit dem Schlitten über den Waldweg ziehen. 🛷😊

RÜCKFAHRT BEI SCHNEESTURM 🌨️

Der echte Härtetest war die Rückfahrt: Schneesturm, vereiste Straßen, Dauerfrost – daher leider 16 Stunden inklusive Ladestopps und Fähre ⛴️. Teilweise ging es nur mit 40–50 km/h über ungeräumte Autobahnen im Schneegestöber, etliche Unfälle gesehen.
Von Fehmarn bis Hamburg war abends praktisch nichts geräumt – ein Trauerspiel.

Trotzdem: nur drei Ladestopps und ein Verbrauch von 26,9 kWh/100 km (Hinfahrt: 24,7 kWh). Im Sommer dürfte das deutlich weniger sein. ☀️

SOFTWARE SCHWÄCHEN 💻

Ein tolles Auto also … nur bei der Software und bei der Ladeplanung ist alles deutlich schlechter als bei Tesla. Man muss sich viel mehr um die Ladeplanung, Preise etc. kümmern. Ich habe mir extra eine Karte und einen Tarif bei „VW WeCharge“ besorgt, trotzdem ist das alles sehr undurchsichtig und man wird oft zu Partner-Säulen geführt, die teurer als die 55 Cent des Tarifs sind.

Die Software ist generell um Welten schlechter als bei Tesla, vieles ist unlogisch und nicht intuitiv. Auch die Bedienung während der Fahrt für die Auswahl von Ladesäulen etc. ist m.E. schlecht gelöst. Aber ich finde es trotzdem insgesamt gut genug.

Fazit: Wir sind wirklich zufrieden und der Buzz ist ein tolles Reise-Dienstwagen-Familien-Auto. 🙂


Nachts um drei für 19 Cent: Wie der dynamische Tarif automatisch beide Autos lädt

19. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

02.00–05.00 Uhr, Strom für 19 Cent … einfach cool, wie das läuft:
Heute Nacht wurden bei mir zu Hause mit meinem dynamischen Stromtarif automatisch unsere zwei E-Autos 🚗🚙 geladen und ebenfalls der Batteriespeicher 🔋 für das Haus.

Ergebnis:
Wir sind heute Morgen komplett „frisch geladen“ – fürs Autofahren, für Haushaltsstrom und für die Wärmepumpe.

Das Ganze hat gleich mehrere positive Effekte:

🔹 Kostenseite: 19 Cent/kWh sprechen für sich (in Zukunft kann ich mit „Modul 3“ sogar auf unter 13 Cent kommen …)
🔹 Netzdienlich: Tagsüber (und zur klassischen Spitzenlast), beziehen wir weniger Strom aus dem Netz. In diesem Fall wird die Batterieladung für die Spitze ab 17.00 Uhr vom System vorgehalten.
🔹 Systemdienlich: Nachts haben wir gezielt den Strom genutzt, der im Überfluss da war (daher niedriger Preis an der Börse …) – in unserem Fall vor allem Windstrom, der sonst oft abgeregelt werden muss.

Genau das ist der Punkt, über den wir seit Jahren sprechen:

#Flexibilität ist der Schlüssel der #Energiewende.
Nicht nur mehr Erzeugung, sondern smarter Verbrauch.

Mit Smart Meter, dynamischen Tarifen, Speichern, Wärmepumpen und E-Autos können Haushalte heute bereits aktiv dabei helfen, Angebot und Nachfrage besser zu synchronisieren – vollautomatisch und ohne Komfortverlust.

Wenn ich mir vorstelle, dass eines Tages Millionen Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Unternehmen genau so ausgestattet sind, dann wird schnell klar:

👉 Das hat massive Auswirkungen auf Netzstabilität, Strompreise und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren.

Die Technologie ist längst da.
Jetzt müssen wir sie nur noch skalieren.


Tagesschau und die E-Auto-Verunsicherung: Ein Lehrstück in Sachen Medienversagen

16. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Menschen werden permanent von Medien und Politik verunsichert beim Thema #Elektromobilität. Hier ein Beispiel aus der #Tagesschau von heute:
Ein Mann geht aus seinem Haus zum Carport, fährt mit seinem Verbrenner 50 km zur Arbeit und sagt: „Das geht mit einem Elektroauto nicht! Wir haben ja nur EINE Ladesäule im Ort!“ 🤦‍♂️

Warum bloß produziert die Redaktion der Tagesschau heute so einen Beitrag?
Erstens hätte man sich ja sicherlich auch ein positives Beispiel heraussuchen können, in dem gezeigt wird wie das Elektroauto für solche beruflichen Pendelstrecken perfekt genutzt wird.

Und zweitens ist dieses gezeigte Beispiel so abstrus, dass ich beim Anschauen einen Puls von 180 bekommen habe. Der Mann geht aus seinem WOHNHAUS zum CARPORT zu seinem dort geparkten VERBRENNERFAHRZEUG. Und behauptet dann bei der Fahrt zur Arbeit, man könne dies nicht elektrisch machen?
Dabei ist er absolut privilegiert und gehört als Hausbewohner auf dem Land zu der Gruppe, die es am einfachsten umsetzen kann auf Elektro umzusteigen. Selbst eine Wallbox braucht man für 50 km Anfahrt nicht sofort, es reicht sogar eine Schuko-Steckdose fürs Erste aus (haben wir damals seit 2016 fünf Jahre lang so gemacht … morgens ist der Akku wieder voll).

Verunsicherung, Verzögerung, Verzettelung – das macht unsere Politik und das macht ein Teil unserer Medien bei dem Thema.

Das „Verbrenner-Aus-Aus“ wurde heute von der EU Kommission bestätigt. Auf Initiative Deutschlands wurde es vermeintlich aufgeweicht und ist nun so kompliziert und bürokratisch aufgebläht, dass es niemand mehr versteht.

Es bleibt bei vielen jedoch mit Sicherheit hängen: „Ah, das mit den E-Autos setzt sich wohl doch nicht durch. Dann kaufe ich mir als Neuwagen wieder einen Verbrenner …“.
Vor allem, wenn weiterhin solche blödsinnigen Beiträge in der Tagesschau gezeigt werden.

Ich glaube inzwischen, dass es für die Entwicklung der Elektromobilität besser wäre, wenn das gesamte „EU-Verbrenner Aus 2035“ komplett abgeschafft werden würde. Nun mutiert das Ganze zu einem noch größeren Bürokratie-Monster als es ohnehin schon war.
Die E-Mobilität wird sich so oder so durchsetzen. Ob mit irgendeinem „Verbot“ oder nicht.

EDIT: Ich hatte den gesamten Tagesschau Beitrag in einem Kommentar verlinkt, so dass man sich ein Bild mitsamt Kontext machen kann. Leider ist dieser Kommentar im Zuge der überraschend vielen Leser-Kommentare unter meinem Beitrag etwas untergegangen. Link:
https://lnkd.in/dArjjiPJ

EDIT 2: Aufgrund der wahnsinnig vielen Kommentare kann ich leider nicht mehr allen antworten. Ich würde gerne auf viele Feedbacks eingehen, habe jedoch bei dieser großen Anzahl leider nicht die Zeit dazu.


Satire: Deutschland setzt sich in der EU durch – Zukunft dank Faxgerät

16. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

🥳 Wir haben uns in der EU endlich durchgesetzt.
Deutschland setzt auf hocheffiziente Faxgeräte – und sichert sich damit seine Zukunft! 📠✨

Während andere Länder digitalisieren, skalieren und neue Standards setzen, gehen wir einen bewährten deutschen Weg: Wir optimieren das Bekannte.

Das Faxgerät war schließlich nie das Problem – es war nur nicht effizient genug.

Aber jetzt:

➡️ hocheffiziente Faxgeräte
➡️ weniger Papierstau
➡️ schnellere Übertragung
➡️ natürlich technologieoffen!

Klingt absurd?
Dann schauen wir kurz auf die Realität im Verkehrssektor.

(Ironie off)

🔥 Der harte Fakt:
Seit 1990 sind die Emissionen im deutschen Verkehr gerade einmal um rund 10 % gesunken.
Andere Sektoren haben geliefert – der Verkehr tritt seit Jahrzehnten auf der Stelle.

📉 Die Lücke bis 2030:
Um die Klimaziele zu erreichen, bräuchte es 40–45 % weniger Emissionen im Verkehr.
Davon sind wir Lichtjahre entfernt.

🚗 Neuzulassungen:
2024: ca. 14 % E-Autos
2025: aktuell rund 20 %
Heißt im Umkehrschluss: rund 80 % neue Verbrenner – Jahr für Jahr.
Und das bei Neuwagen, wo der Hebel am größten wäre.

Während weltweit die Verbrennerverkäufe stagnieren und Elektromobilität wächst, diskutieren wir hierzulande lieber über:
🔸 „hocheffiziente Verbrenner“
🔸 E-Fuels
🔸 Biokraftstoffe
🔸 Wasserstoff-Pkw (inkl. 273 Mio. € Förderungen aus Steuergeldern aktuell an BMW)

Alles unter dem wohlklingenden Label:
„Technologieoffenheit“.

Das ist kein Fortschritt.

Das ist das Fax-Prinzip:
Nicht ersetzen – beibehalten und „aufhübschen“.

⏳ Das eigentliche Problem ist dabei der Zeitverlust.

Zeit, in der andere Länder Produktionskapazitäten aufbauen, Märkte dominieren und Standards setzen – während wir überlegen, ob Vergangenheit vielleicht doch noch Zukunft sein könnte.

Und während wir über „hocheffiziente“ Übergangslösungen reden, wird der Markt längst verteilt.

Vielleicht wäre es besser gewesen das sogenannte #VerbrennerAus2035 (was gar keines war) komplett abzuschaffen, anstelle es nun immer weiter zu verkomplizieren.

Denn dieses aktuelle Hickhack schafft nur:

Verunsicherung. Verzögerung. Verzettelung!

PS:
Europa diskutiert.
China produziert.

#Antriebswende #Klimaschutz #Transformation #Technologieoffenheit #Automobilindustrie #LinkedInNewsDACH


Ich würde meinen Pass sofort abgeben: Plädoyer für die Vereinigten Staaten von Europa

16. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Ich würde es ebenfalls sofort machen und meinen deutschen Pass abgeben. 🪪🇪🇺
Die „Vereinigten Staaten von Europa“ würden ja nicht bedeuten, dass die Regionen und Länder ihre Bedeutung verlieren müssen. Auch in den USA ist ein Staat wie zum Beispiel Florida etwas völlig anderes, als beispielsweise Montana ganz im Norden. Alle Staaten haben dort eine eigene, lokale Regierung mit teils sehr prägnant auftretenden Gouverneuren. Und trotzdem sind sie in den USA als Bundesstaat vereint.

Wichtig wäre m.E. vor allem, dass sich die parlamentarische Demokratie Europas dazu weiter entwickelt. Die bisherige EU ist als Konstrukt sicher noch nicht das optimale Instrument für ein vereinigtes Europa. 💜

Ob es dann „United States of Europe“, „European Federation“ oder „United Europe“ heißt – es wäre jedenfalls ein starkes Signal und hätte wohl in jedem Fall mehr Gewicht auf der Weltbühne, als die heutige Ansammlung von einzelnen Ländern mit bürokratischem „EU Überbau“.

Man liest derzeit ja sehr oft positive Kommentare und Berichte zu der Idee eines vereinigten Europas – wie stehst du dazu?


Energiebilanz 2025 im Video: 119 Euro im Monat für alles

11. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Durchschnittlich 119 Euro im Monat: Unsere Energiebilanz 2025 💶 für #Heizung, #Warmwasser, #Autofahren und #Haushaltsstrom. 😎

Im Video spreche ich über unsere Bilanz 2024 (125 €).
Jetzt liegt die Prognose für 2025 vor – und sie ist sogar noch niedriger. 🥳

VORAB-BILANZ 2025
(Stand 12.12.2025)

🏡🚗☀️ Unser Setting:

• Heizung und Warmwasser über Wärmepumpe
(100 Jahre altes Haus mit 220 m²)
• Haushaltsstrom für 4-köpfige Familie
• KWL Lüftungsanlage (läuft 24/7)
• 2 E-Autos Ladestrom für ca. 11.000 km
(1.732 kWh eigene Wallbox, Rest wird extern geladen)
• PV-Anlage, Speicher und Energiemanagement von E3/DC

⚡️ Strombedarf / Erzeugung & Einkauf:

12.053 kWh Gesamtverbrauch
12.584 kWh mit Photovoltaik produziert
6.817 kWh Eigenstromnutzung
4.544 kWh mit Batterie zwischengepuffert

5.235 kWh Stromeinkauf / Netzbezug Ökostrom, dynamischer Stromtarif (Ostrom)
(bis Stand 12.12.2025 + ca. 600 kWh bis 31.12.2025)
Durchschnittspreis 2025 = 0,26 € pro kWh
Kosten: 126,43 € im Monat / Durchschnitt
zzgl. 19,20€ Grundpreis im Monat = 145,63 €

Abzüglich Einspeisevergütung PV Anlage 4.562 kWh (= 319,34€ / mtl. 26,61 €)

👉 Ergibt: 119,02 € Energiekosten effektiv im Monat! ✅

INVESTITIONEN & AMORTISATION

Klar: Um so niedrige Energiekosten zu erreichen, muss man vorher investieren.
Bei uns wurde 2021 für die PV-Anlage inkl. Speicher und Wallboxen eine Amortisation von 10,3 Jahren kalkuliert – durch gestiegene Energiepreise wird die Dauer jedoch immer kürzer.

Die #Wärmepumpe hatten wir bereits in 2012 installiert (anstelle einer Gastherme) und sie läuft seitdem zuverlässig. Das erste #Elektroauto kam bei uns vor neun Jahren und die #Photovoltaikanlage mit #Speicher wurde im Jahr 2021 ergänzt. Seit zwei Jahren nutzen wir außerdem einen #dynamischen #Stromtarif.

EINSPARUNGEN & RELEVANZ

Mit dieser Konstellation haben wir im Laufe der Jahre bereits viele Tonnen CO2 💨, über 350.000 kWh Erdgas 🔥 und viele Euros 💸 eingespart.

✔️ Kein Gas, kein Öl, kein Schornstein, keine Tankstelle, kein Auspuff.

Es gibt in Deutschland ca. 16 Mio. #Eigenheime – alleine hier kann ein großer Teil der Energiewende vorangebracht werden! 🏡

#GoAllElectric and save #Money ‼️


326 Unterschriften, kein Erfolg – und trotzdem: Was meine erste Petition mich gelehrt hat

9. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Meine erste eigene Petition endet wahrscheinlich ohne Erfolg – und trotzdem bin ich beeindruckt. ♻️

Die im August gestartete Online-Petition zum „PLASTIK-STOP-Konzept“ endet zum 31.12.2025.

✍️ 326 Menschen haben sie mit ihrem echten Namen unterschrieben. Es ist zwar weniger als ich gehofft hatte. Trotzdem finde ich es beeindruckend, die Liste der über 300 Personen zu anzuschauen, die meine Idee mit Namen und Anschrift unterstützt haben.

326 Stimmen – das ist vielleicht kein politischer Durchbruch. Aber es sind viele Menschen, die gesagt haben:

„So wie heute können wir mit Einwegplastik nicht weitermachen.“

Kurz zur Idee dahinter:
Die Welt ertrinkt im Plastikmüll. 🌎
„Was wäre, wenn wir den weltweiten Plastikmüll mit einem simplen Konzept um 80 % reduzieren könnten – aber niemand setzt es um?“ ♻️💡

Die Lösung:
Standardisierte Mehrwegbehälter für Lebensmittel – pfandbasiert, überall nutzbar, statt immer neuer Einwegverpackungen.

Was mich besonders freut:
Über 100 Kommentare wurden hinterlassen. Die Menschen wollen, dass sich etwas verändert und die Idee müsste eigentlich viel „größer“ sein. Im PDF kann man die Kommentare durchblättern. 👇

Sie zeigen mir:
👉 Der Wunsch nach echten Mehrweg-Lösungen ist da.

Die große Frage bleibt:
Wie bekommen wir das gemeinsam gestemmt? Ich wäre gerne mit einer erfolgreichen Petition und möglichst zehntausenden Stimmen an die Öffentlichkeit gegangen, schade.

Danke an alle, die unterschrieben, kommentiert und mitgedacht haben! Auch wenn es nicht Tausende waren, wie ich zuvor gehofft hatte … 💚♻️


Der E3/DC-Film ist da: Wie wir die Winterlücke der PV clever schließen

4. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Der Film ist da! 🎬⚡️
Vor ein paar Wochen hat E3/DC bei uns zu Hause gedreht – jetzt kann ich endlich zeigen, wie die #Winterlücke der #PV heute clever geschlossen wird. ❄️🔋

Unser Setup läuft seit 2021: 14 kWp PV, 17,5 kWh Speicher, zwei Wallboxen und seit 13 Jahren die Wärmepumpe. Von März bis Oktober sind wir dank der Energie der Sonne ☀️ fast vollständig autark – nur der Winter 🥶 war immer die nervige Ausnahme.
Mit der neuen „AI 360°“ ändert sich das grundlegend.

Die KI analysiert Wetter, Verbrauch und Strommarkt und lädt den Speicher automatisch mit günstigem (oft grünem) Netzstrom. Damit wird Winter-Autarkie plötzlich real – nicht über die Sonne, sondern über intelligentes Energiemanagement. 🤖⚡️

Wenn dann noch endlich Modul 3 bei mir vom Netzbetreiber aktiviert wird, kann ich phasenweise nachts Netzstrom für 13 Cent beziehen – und diesen dann am Tag verbrauchen, wenn der Strom im Netz teurer ist. 💸

Und: #Bidi-Laden wird demnächst noch mal ein echter Booster.
Mein neuer ID. Buzz soll künftig als zusätzlicher Speicher dienen – die KI entscheidet dann, wann das Auto Strom aufnimmt und später wieder ins Haus abgeben kann. „Vehicle-to-Home“ wird damit zum praktischen Teil des Gesamtsystems.

Im Film erklären Dr. Andreas Piepenbrink und Nicolas Bartholomäus sehr verständlich, wie all das zusammenspielt: Speicher, Wärmepumpe, dynamische Tarife, KI – und bald auch das Auto als Energiespeicher. 🔋🚐

👉 Wenn ihr wissen wollt, wie moderne Energiesysteme die Winterlücke schließen, schaut unbedingt rein:
https://lnkd.in/dT-Bi-sr

Viel Spaß beim Anschauen! 💚🔋


Satire: „Der Verbrenner ist gerettet“ – Dankesbrief einer erleichterten Branche

1. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

🚨 BREAKING: Europa bleibt endlich verlässlich!
Der Verbrennungsmotor ist gerettet – und damit unsere komplette Geschäftsgrundlage. ❤️🔥

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns außerordentlich, dass die EU-Kommission unserem jahrelangen Wunsch endlich nachkommt und das Verbrenner-Aus ab 2035 kippt.

Ein besonderer Dank gilt Kanzler Merz für seinen exzellenten Brief, der in Brüssel „sehr positiv aufgenommen“ wurde.
(Kein Wunder – wir haben beim Formulieren ja ein bisschen mitgeholfen.)

Unsere Kernbotschaften für die Zukunft:

🔸 „Wir sind offen für alle Technologien“
– richtig so! Vor allem für die, die wir seit 150 Jahren verkaufen. Innovation ist schön, aber Altbestand ist sicher.

🔸 Hocheffiziente Verbrenner
– klingt modern, ist aber einfach der alte Motor mit etwas Marketing-Glitzer. Bitte weiter verwenden!

🔸 E-Fuels, Biokraftstoffe und Wasserstoff
– perfekt geeignet, um Zeit zu gewinnen. Teuer, knapp, ineffizient… aber medial fantastisch.

🔸 Wettbewerbsfähigkeit!
– unser Lieblingswort. Funktioniert immer, wenn man Fortschritt blockieren will.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass Europa damit endlich wieder das wird, was wir uns immer gewünscht haben:
Ein Museum für Verbrennungstechnologie 🏭 – mit laufendem Betrieb.

Elektrifizierung?
Effizienz?
Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen?
Zukunftsfähigkeit?
Bitte später noch mal drüber sprechen. VIEL später.

Bis dahin genießen wir gemeinsam das gute alte Gefühl von verbranntem Kraftstoff in der Luft.
Europa, du wunderbare Retro-Region. ❤️🔥

Danke,
Ihre Automobilindustrie

PS:
Während hierzulande die Autolobby weiterhin glaubt, sie könne mit einem „bisschen Verbrenner-Renaissance“ die Zukunft austricksen, zieht China längst ungebremst davon.
In zehn Jahren werden chinesische Hersteller vermutlich den globalen E-Auto-Markt dominieren – und wir werden uns fragen, wie wir es schaffen konnten, die Zukunftstechnologie sehenden Auges zu ignorieren.
Bereits heute stagnieren weltweit Verbrennerverkäufe und nur Elektromobilität wächst.

Wer heute am Verbrenner klebt, nimmt sich selbst die Möglichkeit, im kommenden Technologiewandel vorne mitzuspielen.

Nicht wegen „Brüssel“, nicht wegen „Klimazielen“, sondern weil man wertvolle Zeit verspielt, während andere einfach bauen, skalieren und liefern.

🇪🇺 Europa diskutiert.
🇨🇳 China produziert.

Das Ergebnis wird man im Markt sehen.

#Satire #Verbrenner #EU #Klimaschutz #IndustriepolitikVonGestern


Neun Jahre, 200.000 km elektrisch: Mein Erfahrungsbericht, während Berlin am Verbrenner festhält

1. Dezember 2025 · Original auf LinkedIn

Während die Bundesregierung am Verbrenner festhält ☹️, blicke ich auf neun Jahre Elektromobilität und 200.000 km ohne Probleme zurück. Mein Erfahrungsbericht:

2016 fing es bei mir an – ich war ⚡️elektrisiert von der Idee, Auto fahren zu können, ohne etwas verbrennen zu müssen. Damals waren nur wenige E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs – echte Exoten.

Da unsere alte, geerbte „Familienkutsche“ (Golf Diesel) 🚗💨 in die Jahre gekommen war, entschlossen wir uns einen Renault #Zoe zu kaufen. Über acht Jahre lang begleitete dieses Auto uns absolut zuverlässig und problemlos.
Die 22-kWh-Batterie war zwar klein, aber für unsere täglichen Fahrten in unserer Region völlig ausreichend. Die ersten fünf Jahre haben wir sogar nur über die Schuko-Steckdose im Carport geladen. Kein Problem.

2019 tauschte ich dann meinen Dienstwagen (Volvo Diesel) gegen ein Elektroauto – trotz unserer regelmäßigen Langstrecken nach Schweden 🇸🇪. Es wurde ein #Tesla Model 3, eines der ersten in Deutschland. Alle Reisen funktionierten problemlos.

Nach drei Jahren wechselte ich auf ein #ModelY – mit mehr Platz für die größer werdenden Kinder und unser neues Familienmitglied 🐕‍🦺. Unsere längste Strecke: Eine 6.000-km-Rundreise nach Portugal.

Durch die positiven Erfahrungen konnte ich auch im Team meines Unternehmens einiges bewegen: Vier weitere elektrische #Firmenwagen wurden angeschafft und wir installierten eine Ladesäule am Firmenstandort.
So konnten selbst Mitarbeiter ohne eigene Lademöglichkeit einfacher vom Verbrenner auf Elektro umsteigen.

Vor kurzem bin ich nach sechs Jahren Tesla auf einen ID. #Buzz umgestiegen – vielleicht trage ich damit ein kleines bisschen dazu bei, dass Volkswagen zukunftsfähiger wird und weniger Verbrenner baut(?).

Meine Frau ist nach fast neun Jahren mit dem Zoe kürzlich auf einen #Fiat500e umgestiegen. Und auch sie sagt: „Zurück zum Verbrenner? Niemals.“ 🚫⛽️

DIE DEUTSCHE AUTOMOBILINDUSTRIE SCHAUFELT SICH IHR EIGENES GRAB

Die Bundesregierung verkündet nun stolz, dass sie sich darum kümmern will, das sogenannte #Verbrennerverbot (was ja gar keines ist) zu kippen.

Im Jahr 2035 bin ich seit fast 20 Jahren E-Auto-Fahrer. Dass die Umstellung in dieser Zeit angeblich nicht möglich sein soll, ist für mich völlig unbegreiflich!

Mit dem Festhalten am Verbrenner hilft die deutsche Politik der eigenen Automobilindustrie dabei, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. ⚠️

WELTWEIT: E-AUTO WÄCHST, VERBRENNERMARKT SCHRUMPFT 📉🔋

Warum werden in Deutschland immer noch so viele Verbrenner als Neuwagen verkauft?

Dass es auch anders geht, sieht man an vielen Ländern, auch in Europa. 🇩🇰🇸🇪🇳🇴🇳🇱🇬🇧🇧🇪.
Politik, Medien und Stammtische haben hierzulande in den letzten Jahren massiv für #Verunsicherung gesorgt. Wenn wir so weitermachen, werden wir zum „Verbrennermuseum“. 🏛️

Zeit, das zu ändern! Sonst fürchte ich, dass Deutschlands Autoindustrie den Wandel nicht überlebt.

Sind wir bereit für die Zukunft – oder klammern wir uns weiter an gestern?


Video-Tipp an Söder, Merz und Klingbeil: In Guangzhou fahren schon 90 % elektrisch

30. November 2025 · Original auf LinkedIn

Video-Tipp an Dr. Markus Söder, Friedrich Merz und Lars Klingbeil:
Bericht aus China von Robin.TV – in der 18 Millionenstadt Guangzhou fahren zu 90% elektrische Fahrzeuge auf den Straßen. Schon heute.
Während die Politiker in Deutschland stolz verkünden, dass sie sich jetzt darauf geeinigt haben das „EU #Verbrennerverbot 2035“ (was ja keines ist) aufweichen zu wollen, um damit die deutsche Automobilindustrie zu „retten“(?).

Welch ein Trugschluss – denn die Politik hilft der deutschen Automobilindustrie mit dem weiteren Festhalten am Verbrenner m.E. fleißig immer weiter dabei, sich das eigene Grab zu schaufeln. 🪏

Wollen wir in 10 bis 15 Jahren in Deutschland ein #Verbrennermuseum sein, oder wollen wir auf dem Automobil-Weltmarkt weiter mitspielen? Das geht nur mit einer konsequenten Transformation hin zu Elektro und nicht mit einem Hin und Her und einer Verunsicherung wie in den letzten 10 Jahren.
Weltweit wächst nur Elektro und die Verbrennersparte stagniert immer weiter. 📉

Es hat ja Gründe, dass in Deutschland heute immer noch über 80% der #Neuwagenverkäufe Verbrenner sind (2024: 83%, 2025 ähnlich)– Politik, Medien und Stammtische sorgen mit stetigen negativen Aussagen beim Thema Elektromobilität dafür, dass die Menschen sich hierzulande für Verbrenner entscheiden.
Dass es auch anders geht, sieht man an vielen Ländern, auch in Europa. 🇩🇰🇸🇪🇳🇴🇳🇱🇬🇧🇧🇪

Sehenswertes aktuelles Video von Robin Schmid aus Guangzhou, der Stadt in der u.a. XPENG beheimatet ist:
https://lnkd.in/eFYe2mwe


Unsere Atmosphäre ist erschreckend dünn – und wir behandeln sie wie eine Müllhalde

27. November 2025 · Original auf LinkedIn

Die Atmosphäre der Erde 🌍 ist erschreckend dünn – und wir behandeln sie wie eine Müllhalde 🗑️.

Ich denke oft darüber nach: Wir leben tatsächlich auf einem kleinen Raumschiff, das mit einer hauchdünnen, verletzlichen Hülle durch eine gigantische, leere Todeszone schwebt.

Und alles, was unser Leben ermöglicht, hängt genau an dieser Schutzhülle.

Astronauten berichten immer wieder, wie fragil die Atmosphäre aussieht, wenn man die Erde aus dem All betrachtet 👨‍🚀👩‍🚀. Ein feiner blauer Schleier – kaum dicker als die Haut eines Apfels, verglichen mit seinem Gesamtvolumen.

Und genau diese Hülle belasten wir jeden Tag:

• mit CO₂ und anderen Treibhausgasen wie Methan aus der Massentierhaltung 🐄
• mit Verbrennungsprozessen, die wir längst ersetzen könnten 🔥
• mit Mikroplastik, Ewigkeitschemikalien und Umweltgiften 🧬
• und zudem noch mit unzähligen Flugobjekten – von Flugzeugen bis zu tausenden Satelliten ✈️🛰️
(rund 100.000 Passagierflüge pro Tag!)

Die Folgen spüren wir längst: Extremwetter, schmelzende Gletscher, Evakuierungen ganzer Dörfer in den Alpen – Entwicklungen, die wir uns vor wenigen Jahrzehnten kaum vorstellen konnten. 🌧️🏔️

Und doch handeln wir weiterhin so, als sei alles unendlich belastbar.

Dabei ist die Physik eindeutig. Und die Lösungen längst vorhanden.

#Fossilfrei wirtschaften und leben, Technologien nutzen, die wir bereits haben und unsere Systeme umbauen. Weniger #Massentierhaltung, weniger #Plastikmüll, weniger #Umweltbelastung … all das ist möglich und m.E. unumgänglich. ⚡☀️🔋

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, um sich wieder bewusst zu machen, wie dünn diese Hülle wirklich ist.

Und wie dumm es wäre, sie weiter zu zerstören 💔.

Wir leben gemeinsam auf diesem kleinen Raumschiff namens Erde, welches nur eine hauchdünne Schutzhülle umgibt. Dieses Raumschiff schwebt durch eine unendlich große Todeszone, wo es für Lebewesen wie uns keinerlei Überlebenschance gibt.

🧨 Und diese Hülle machen wir uns selber konsequent immer weiter kaputt.
Sehr dumm eigentlich. Und definitiv ein Grund, mehr darüber nachzudenken. 🤔

Die Erde – unser gemeinsames, kleines, verletzliches Raumschiff im All 🌍🚀


Einladung zum Nachdenken, Teil 5: Nachdenkliches Serienfinale zur Massentierhaltung

23. November 2025 · Original auf LinkedIn

Einladung zum Nachdenken. Teil 5. 🐮🐷🍽️

Dies ist vorerst der letzte Teil meiner kleinen Serie zum Thema Massentierhaltung und Ernährung.
TON AN 🎵🔊😎

🤔 Nachdenklich zum Jahresende: Ich finde es schade, dass dieses Thema kaum Beachtung findet.
Ich hatte dieses Jahr mit meinen Beiträgen hier auf LinkedIn weit über 2 Millionen Impressions, über 20.000 Reaktionen sowie 6.000 Kommentare. Einige meiner Beiträge hatten allein über 100.000 Menschen erreicht.

Meine bisher fünf Beiträge zum Thema Tierleid und Massentierhaltung haben jeweils lediglich einige Dutzend Reaktionen erhalten, manche noch weniger. Das Thema ist unbequem, ja. Aber es ist m.E. sehr wichtig.

Wenn man sich einmal wirklich mit den Auswirkungen der #Massentierhaltung auf unseren Planeten 🌍, die eigene Gesundheit und vor allem auf das enorme Tierleid 🐾 beschäftigt hat, kann man eigentlich gar nicht mehr anders, als ernsthafter darüber nachzudenken.

🛒 Jeder Einkauf im Supermarkt und jede von uns zubereitete Mahlzeit ist eine Abstimmung. Jede Einkaufsquittung ist ein Signal an die Hersteller der Fleischindustrie, weiterzumachen. 🧾

👉 Wir haben es also selbst in der Hand, wie viel Tierleid weiterhin entstehen soll.
🥦🥕 Pflanzen haben im Gegensatz zu Tieren keine Gefühle. 😃

Jede(r) muss für sich persönlich zu einem Schluss kommen, wie viel Massentierhaltung man unterstützen möchte. Manchmal ist ein kleiner erster Schritt schon hilfreich. Man muss ja nicht gleich das Fleisch komplett weg lassen.

Die Videos vom Instagram-Kanal #Menkay finde ich immer wieder großartig – kreativ gemacht und absolut zum Nachdenken einladend.

Schaut gerne mal bei ihm auf Instagram vorbei: menkay.ig – dort gibt es hunderte starke Clips von ihm, die etwas in unseren Köpfen bewegen können. 🎥✨

Informationen sind immer nur ein Angebot … das eigentliche Nachdenken muss bei jedem Einzelnen einsetzen. 🌱

Dies ist wohl mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Ich bin (wie immer mit dem E-Auto 😄) unterwegs nach Schweden 🇸🇪 zur Familie und wünsche allen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit! 🎄

Grüße gehen diesmal raus an Demi Moore, Brad Pitt, Bryan Adams, Ellie Goulding, Tobey Maguire, Mike Tyson, Ben Stiller, Elliot Page, Evanna Lynch, Stevie Wonder und Moses Pelham – allesamt Vegetarier oder Veganer. 🙌


Einladung zum Nachdenken, Teil 4: Massentierhaltung, Gesundheit und Tierleid

23. November 2025 · Original auf LinkedIn

Einladung zum Nachdenken. Teil 4. 🐮🐷🍽️

Wenn man sich einmal wirklich mit den Auswirkungen der #Massentierhaltung auf unseren Planeten 🌍, die eigene Gesundheit und vor allem auf das enorme Tierleid 🐾 beschäftigt hat, kann man eigentlich gar nicht mehr anders, als ernsthafter darüber nachzudenken.

🛒 Jeder Einkauf im Supermarkt oder jedes bestellte Essen im Restaurant ist eine Abstimmung. Jede Einkaufsquittung ist ein Signal an die Hersteller der Fleischindustrie, weiterzumachen. 🧾

👉 Wir haben es also selbst in der Hand, wie viel Tierleid weiterhin entstehen soll und können uns jeden Tag dafür oder dagegen entscheiden.

Jede(r) muss für sich persönlich zu einem Schluss kommen, wie viel Massentierhaltung man unterstützen möchte.

Die Videos vom Instagram-Kanal #Menkay finde ich immer wieder großartig – kreativ gemacht und absolut zum Nachdenken einladend. Ab jetzt möchte ich jeden Samstag oder Sonntag eines davon hier auf LinkedIn teilen.

Schaut gerne mal bei ihm auf Instagram vorbei: menkay.ig – dort gibt es hunderte starke Clips von ihm, die etwas in unseren Köpfen bewegen können. 🎥✨

Informationen sind immer nur ein Angebot … das eigentliche Nachdenken muss bei jedem Einzelnen einsetzen. 🌱

Grüße gehen diesmal raus an Billie Eilish, Jana Pallaske, Ralf Moeller, Alicia Silverstone und Joaquin Phoenix – allesamt Vegetarier oder Veganer. 🙌


Einladung zum Nachdenken, Teil 3: Die Folgen der Massentierhaltung

23. November 2025 · Original auf LinkedIn

Einladung zum Nachdenken. Teil 3. 🐮🐷🍽️

Wenn man sich einmal wirklich mit den Auswirkungen der #Massentierhaltung auf unseren Planeten 🌍, die eigene Gesundheit und vor allem auf das enorme Tierleid 🐾 beschäftigt hat, kann man eigentlich gar nicht mehr anders, als ernsthafter darüber nachzudenken.

⁉️ Eine Frage, die mich zum Beispiel umtreibt:

Wie kann es sein, dass wir es als Menschheit schaffen, täglich weltweit rund 60 Milliarden Nutztiere zu füttern 🐄🐔🐖 – gleichzeitig aber nicht verhindern können, dass jeden Tag etwa 10.000 Menschen an Mangelernährung sterben?
In Pflanzen sind genügend Proteine vorhanden, um auf kleinerer Anbaufläche viel mehr Menschen zu ernähren, wenn wir nicht den „Umweg“ über das Tier nehmen“.

🛒 Jeder Einkauf im Supermarkt ist eine Abstimmung. Jede Einkaufsquittung ist ein Signal an die Hersteller der Fleischindustrie, weiterzumachen. 🧾
👉 Wir haben es also selbst in der Hand, wie viel Tierleid weiterhin entstehen soll.

Jede(r) muss für sich persönlich zu einem Schluss kommen, wie viel Massentierhaltung man unterstützen möchte.

Die Videos vom Instagram-Kanal #Menkay finde ich immer wieder großartig – kreativ gemacht und absolut zum Nachdenken einladend. Ab jetzt möchte ich jeden Samstag oder Sonntag eines davon hier auf LinkedIn teilen.

Schaut gerne mal bei ihm auf Instagram vorbei: menkay.ig – dort gibt es hunderte starke Clips von ihm, die etwas in unseren Köpfen bewegen können. 🎥✨

Informationen sind immer nur ein Angebot … das eigentliche Nachdenken muss bei jedem Einzelnen einsetzen. 🌱

Grüße gehen diesmal raus an Keanue Reeves, Alexandra Neldel, James Cameron, Brigitte Bardot und Pamela Anderson – allesamt Vegetarier oder Veganer. 🙌


Einladung zum Nachdenken, Teil 2: Massentierhaltung und unser Planet

23. November 2025 · Original auf LinkedIn

Einladung zum Nachdenken. Teil 2. 🐮🐷🍽️

Wenn man sich einmal wirklich mit den Auswirkungen der #Massentierhaltung auf unseren Planeten 🌍, die eigene Gesundheit und vor allem auf das enorme Tierleid 🐾 beschäftigt hat, kann man eigentlich gar nicht mehr anders, als ernsthafter darüber nachzudenken.

⁉️ Eine Frage, die mich zum Beispiel umtreibt:

Wie kann es sein, dass wir es als Menschheit schaffen, täglich weltweit rund 60 Milliarden Nutztiere zu füttern 🐄🐔🐖 – gleichzeitig aber nicht verhindern können, dass jeden Tag etwa 10.000 Menschen an Mangelernährung sterben?

🛒 Jeder Einkauf im Supermarkt ist eine Abstimmung. Jede Einkaufsquittung ist ein Signal an die Hersteller der Fleischindustrie, weiterzumachen. 🧾
👉 Wir haben es also selbst in der Hand, wie viel Tierleid weiterhin entstehen soll.

Jede(r) muss für sich persönlich zu einem Schluss kommen, wie viel Massentierhaltung man unterstützen möchte.

Die Videos vom Instagram-Kanal #Menkay finde ich immer wieder großartig – kreativ gemacht und absolut zum Nachdenken einladend. Ab jetzt möchte ich jeden Samstag oder Sonntag eines davon hier auf LinkedIn teilen.

Schaut gerne mal bei ihm auf Instagram vorbei: menkay.ig – dort gibt es hunderte starke Clips von ihm, die etwas in unseren Köpfen bewegen können. 🎥✨

Informationen sind immer nur ein Angebot … das eigentliche Nachdenken muss bei jedem Einzelnen einsetzen. 🌱

Grüße gehen diesmal raus an Anke Engelke, Oli P., Boris Becker und Hannes Jaenicke – allesamt Vegetarier oder Veganer neben 1,5 Millionen weiteren Deutschen. 🙌


Einladung zum Nachdenken, Teil 1: Auftakt meiner Serie zur Massentierhaltung

23. November 2025 · Original auf LinkedIn

Einladung zum Nachdenken. Teil 1. 🐮🐷🍽️

Wenn man sich einmal wirklich mit den Auswirkungen der #Massentierhaltung auf unseren Planeten 🌍, die eigene Gesundheit und vor allem auf das enorme Tierleid 🐾 beschäftigt hat, kann man eigentlich gar nicht mehr anders, als ernsthafter darüber nachzudenken.

⁉️ Eine Frage, die mich zum Beispiel umtreibt:

Wie kann es sein, dass wir es als Menschheit schaffen, täglich weltweit rund 60 Milliarden Nutztiere zu füttern 🐄🐔🐖 – gleichzeitig aber nicht verhindern können, dass jeden Tag etwa 10.000 Menschen an Mangelernährung sterben?

🛒 Jeder Einkauf im Supermarkt ist eine Abstimmung. Jede Einkaufsquittung ist ein Signal an die Hersteller der Fleischindustrie, weiterzumachen. 🧾
👉 Wir haben es also selbst in der Hand, wie viel Tierleid weiterhin entstehen soll.

Jede(r) muss für sich persönlich zu einem Schluss kommen, wie viel Massentierhaltung man unterstützen möchte.

Die Videos vom Instagram-Kanal #Menkay finde ich immer wieder großartig – kreativ gemacht und absolut zum Nachdenken einladend. Ab jetzt möchte ich jeden Samstag oder Sonntag eines davon hier auf LinkedIn teilen.

Schaut gerne mal bei ihm auf Instagram vorbei: menkay.ig – dort gibt es hunderte starke Clips von ihm, die etwas in unseren Köpfen bewegen können. 🎥✨

Informationen sind immer nur ein Angebot … das eigentliche Nachdenken muss bei jedem Einzelnen einsetzen. 🌱

Grüße gehen diesmal raus an Natalie Portman, Johnny Depp, Bryan Adams, Paul McCartney und Miley Cyrus – allesamt Vegetarier oder Veganer. 🙌


48 Cent pro kWh? Kein Problem – das Energiemanagement hat vorgesorgt

21. November 2025 · Original auf LinkedIn

Der Strompreis geht bei meinem #dynamischen #Stromtarif jetzt gerade auf 48 Cent hoch! 😱 Und die Wärmepumpe braucht heute Abend noch viel Strom. 🥶❄️

Aber kein Problem dank meines Energiemanagementsystems von E3/DC:

Vor der Preisspitze hat das System automatisch den Speicher mit Netzstrom zu einem Preis von 33 Cent geladen. Zwar auch nicht gerade günstig, aber besser als den ganzen Abend den teuren Strom zu nutzen.

Auf diese Weise kann ich fast immer Preisspitzen an der Strombörse umgehen und somit auch im Winter den Speicher meiner PV-Anlage effektiv nutzen. Das funktioniert natürlich auch beim Laden der #Elektroautos.

Gut ist das zudem für das Netz, denn ich muss mit meinem Haushalt heute Abend zu der Spitzenzeit nicht das Netz belasten, sondern werde komplett aus meinem #Speicher versorgt.
👉 Sinnvoll für das Funktionieren der Energiewende!

Von der (quasi nicht sichtbaren Sonne) kamen heute trotzdem 8,5 kWh zustande. Als Basis für den Tag nicht schlecht, aber wegen der #Wärmepumpe reicht es nicht. Ich bin also auf Netzstrom angewiesen.
Gut, dass es eine Technologie gibt, die den Strom automatisch für mich zwischenpuffert. ✅


Das Tal der Tränen: Überlebensstrategien für die vier dunklen PV-Monate

18. November 2025 · Original auf LinkedIn

Die kalte 🥶 Jahreszeit beginnt und für viele elektrifizierte Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik, Wärmepumpe und E-Auto beginnen wieder die „schmerzvollen“ vier Monate (meist November bis Februar). Auch genannt:
„Das Tal der Tränen.“ 😭

🔻 PROBLEME:

🚫 Die #Wärmepumpe läuft häufiger – der Energiebedarf steigt.

🚫 Gleichzeitig produziert die #Photovoltaikanlage auf dem Dach deutlich weniger Strom.

🚫 Es muss Strom aus dem #Netz bezogen werden – die Autarkie sinkt.

🚫 Auch im Stromnetz selbst fehlt PV-Strom, sodass häufiger #Kohle zugeschaltet werden muss.

🚫 #Elektroautos verbrauchen durch die Kälte mehr Strom.

🚫 Und dann noch das: Verbrenner-Pkw „stinken“ wieder stärker, weil bei Kälte die #Abgasreinigung in den ersten Minuten oft gar nicht oder nur eingeschränkt funktioniert – Stichwort: “Thermofenster“.

🚫 Dazu kommt: Öfen und Kamine laufen überall – die Luftqualität leidet spürbar.

🔹 Die LÖSUNGEN liegen aber bereits auf dem Tisch und werden nach und nach weiter umgesetzt:

✅ #Windkraft liefert gerade im Winter zuverlässig grünen Strom – sie ist der perfekte Gegenspieler zur PV (der Ausbau von beidem muss weiter gehen).

✅ Langzeitspeicher auf Basis von #Wasserstoff und #Biogas versorgen Kraftwerke in längeren Dunkelflauten.

✅ Das #europäische Stromnetz gleicht sich intelligent aus – Strom fließt dorthin, wo er gebraucht wird.

✅ #Dynamische Stromtarife sorgen für einen netzdienlichen Einsatz der Batteriespeicher und Verbraucher (wie Wärmepumpen, E-Autos etc.). Smart Meter endlich überall rein!

✅ Vehicle-To-Home und Vehicle-To-Grid sorgen per #Bidi für eine effiziente Nutzung der Fahrzeugbatterien.

✅ Abermillionen #Batterien in E-Autos, Heimspeichern und Großspeichern sorgen für eine „Glättung“ der Erneuerbaren (im Winter: Wind).

✅ Verbrennerautos werden immer weniger auf den Straßen, keine #Luftverschmutzung mehr durch abgeschaltete Abgasreinigungen.

✅ Immer mehr #Wärmepumpen und #Fernwärme-Systeme ersetzen die alten Heizkessel. Weniger Verbrennung von #Gas, #Öl und #Holz bedeutet: Saubere Luft vor der eigenen Haustür.

💚 Fazit:
Ja, der Winter ❄️ bleibt herausfordernd – aber genau in dieser Jahreszeit zeigt sich, wie wichtig intelligente Netze, dynamische Tarife, Speicherlösungen und der Ausstieg aus der Verbrennung sind.
Das „Tal der Tränen“ ist mit Technologie zu überwinden! 💪

(Foto aus 2020, unterwegs zu Hause im Lipperland mit meinem damaligen E-Auto …)


COP30 im Endspurt – und Deutschland tritt im Verkehrssektor auf der Stelle

16. November 2025 · Original auf LinkedIn

🌍 #COP30 im Endspurt und Deutschland 🇩🇪 tritt im #Verkehrssektor weiter auf der Stelle.
Halbzeit in Brasilien – und das Zeitfenster für echten #Klimaschutz wird immer kleiner. Ich lese gerade, dass auf der aktuellen Konferenz ca. 1.600 Lobbyisten aus dem Fossil-Sektor unterwegs sind und kann nur mit dem Kopf schütteln.

Gleichzeitig schafft Deutschland es erneut nicht, seine Klimaziele im Verkehrssektor einzuhalten – dem mit Abstand größten Problemfall unserer Klimapolitik.

🔥 Der harte Fakt
Seit 1990 (!) haben sich die Emissionen im Verkehr kaum verändert (lediglich ca. 10% gesunken).
Andere Sektoren haben große Minderungen erreicht, der Verkehr tritt seit Jahrzehnten quasi auf der Stelle.

📉 Die Lücke bis 2030
Um das Klimaziel zu schaffen, bräuchte es 40–45 % weniger Emissionen im Verkehr – wir sind weit davon entfernt.

🚗 Elektroautos: leichter Anstieg, aber völlig unzureichend
Ja, die Neuzulassungen steigen leicht:
2024: knapp 14 %
2025: aktuell rund 20 %
Aber das reicht nicht – und es geht viel zu langsam. Andere europäische Länder schaffen es schneller zu sein. „Selbst“ China hatte schon in 2024 mit 27% BEV doppelt so viel wie Deutschland.

Ich verstehe nicht, warum sich immer noch so viele Neuwagenkäufer für einen Verbrenner entscheiden.
Wenn ich durch meinen Ort gehe, sehe ich nagelneue Verbrenner in Einfahrten. 🏡 Wenn ich auf der Autobahn bin, sehe ich Transporter voll beladen mit neuen Verbrennern. 🚗🚙

Nichts dagegen zu sagen, wenn jemand seinen Verbrenner weiter fährt oder einen Gebrauchten kauft (vor allem im privaten Bereich ist das ja klar …), aber wer kauft eigentlich diese ganzen fabrikneuen Verbrenner in Deutschland?

Gerade bei Neuwagen hätten wir den größten Hebel – und trotzdem liegen wir weiterhin bei rund 80% Verbrennern.

🧭 Politische Fehlentscheidungen & verlorene Zeit
Weltweit stagnieren die Verbrennerverkäufe – Elektromobilität wächst.
Und wir?
Wir fördern sogar noch #Wasserstoff-Pkw, z.B. bei #BMW ganz aktuell: 273(!) Millionen Euro Steuergeld für eine Technologie, die längst als Sackgasse gilt. Warum fließt das Fördergeld nicht stattdessen in die #Batterietechnologie?

⚡️ Persönlicher Blick
Wenn 2035 das sogenannte #Verbrennerverbot kommt (das ja nicht mal ein echtes Verbot ist), werde ich zu diesem Zeitpunkt seit fast 20 Jahren elektrisch unterwegs sein.
Als ich 2016 mein erstes E-Auto bestellt habe, hätte ich nie gedacht, dass wir zehn Jahre später immer noch bei über 80% Verbrenner-Neuwagen stehen.

🌱 Fazit
Wir verspielen Zeit, Klima und wirtschaftliche Chancen.
Es ist höchste Zeit, die Verkehrs- und Antriebswende ernsthaft anzugehen – konsequent und technologieorientiert, statt mit fossiler Nostalgie und dem Hoffen auf #Efuels und #Wasserstoff. 🫤

#LinkedInNewsDACH


Rettet die Zahnputztablette: Warum Denttabs nicht an der Insolvenz scheitern darf

16. November 2025 · Original auf LinkedIn

Heute möchte ich euch um etwas bitten – schaut euch an, was für Vorteile Zahnputztabletten 🦷🪥 haben und helft mit, dass der Erfinder dieses wunderbaren Produkts nicht aufgrund Insolvenz aufgeben muss!
⤵️ Mehr Infos:

Ich habe Axel Kaiser damals auf einer Veranstaltung kennengelernt. Wir stellten fest, dass wir beide Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) sind (er ist dort im Vorstand). Er ist der Erfinder der Zahnputztablette und Gründer von Denttabs und hat in den letzten 20 Jahren schon viel erreicht.

Nach unserem Kennenlernen war ich durch Axels Erläuterungen absolut überzeugt von der Notwendigkeit, dass mehr Menschen von den Zahnputztabletten erfahren müssen – es hat so viele Vorteile für den Planeten 🌍 und auch für die Gesundheit👩‍⚕️!

Ich legte mich ins Zeug und habe versucht alle in meinem Umfeld zu informieren und habe im Laufe der Zeit einiges erreicht. Sei es mit einem Artikel auf meinem Blog, mit diversen LinkedIn Beiträgen, Weihnachtspräsenten für mein Team und vor allem auch durch viele persönliche Gespräche in meinem Umfeld.

👉 Wer die Vorteile (und Nachteile der herkömmlichen Zahnpasta) erst einmal wirklich verstanden hat, ist sofort mit im Boot.
Aber es ist schwierig, diese Informationen überhaupt erst einmal in die Köpfe zu bringen und die Leute von der Macht der Gewohnheit (Zahnpasta) abzubringen …

Vor wenigen Wochen dann die Schock-Nachricht: DENTTABS VON INSOLVENZ BEDROHT! 🚨

Leute, probiert die Zahnputztabletten aus, wenn ihr es noch nicht getan habt!

Es hat nur Vorteile:
✅ Gut für die Gesundheit
✅ Gut für die Umwelt
✅ Kein Müll, keine Giftstoffe in den Körper und in die Natur
✅ Weniger CO2
Es ist so einfach das alles zu verändern!

Allein in Deutschland werden pro Jahr ca. 500 Millionen Zahnpastatuben in den Müll geworfen (können nicht recycelt werden). Was für ein Wahnsinn eigentlich, wenn es auch anders geht.

Vor allem aber tut es für euch selbst – denn die herkömmliche Zahnpasta enthält kritische Stoffe, die man eigentlich lieber nicht in seinem Körper haben will.

Denttabs müssen unbedingt weiter bestehen, um Schritt für Schritt mehr Menschen für eine Umstellung überzeugen zu können.

Es gibt aktuell viele Inititaiven, die Axel dabei helfen sollen die drohende Insolvenz abzuwenden.
Frank Schlieder hat dazu aufgerufen, bis zum 23.12.2025 so viele Onlinebestellungen zu generieren, dass 250.000€ Umsatz zustande kommen. Das würde Axel sehr helfen, um weiter machen zu können.

📦 Meine 2 x Jahresvorräte sind gerade angekommen (siehe Foto).

Also – bestellt direkt einen (oder mehrere) Jahresvorräte im Onlineshop. Fragt in euren dm oder denns Läden nach denttabs, falls sie vergriffen sind (die Einkaufszentralen müssen merken, dass eine große Nachfrage besteht …).

Teilt diesen Beitrag und die anderen Beiträge, die denttabs aktuell pushen. Wir müssen damit überall sichtbar sein in den nächsten Tagen und Wochen.

Links und weitere Infos in den Kommentaren!
DANKE fürs Mitmachen und Unterstützen! 💚


E3/DC dreht bei uns: Dynamische Tarife und KI im Energiemanagement

14. November 2025 · Original auf LinkedIn

Energiewendetechnik in Action: ⚡️🎬 Gestern kam E3/DC zu Besuch und wir haben einen Film über dynamische Stromtarife und KI im Energiemanagement gedreht. Warum das für mich ein echtes Highlight war und was „AI 360°“ eigentlich bedeutet …

Als jahrelang zufriedener Nutzer eines E3/DC-Systems habe ich natürlich nicht nein gesagt, als mich CEO Dr. Andreas Piepenbrink letzte Woche fragte, ob ich Lust auf einen Filmdreh hätte. 😊

MEINE ENERGIE-AUTARKIE HARDWARE

Seit 2021 läuft bei uns das E3/DC Hauskraftwerk für unsere 14 kWp #Photovoltaikanlage:
17,5 kWh #Speicher, integrierter Wechselrichter mit #Notstromfunktion und zwei #Wallboxen. Dank integriertem #Energiemanagement konnten wir unseren Solarstrom von Anfang an sehr effizient nutzen. ☀️

Jedes Jahr entstehen beispielsweise rund 12.000 km Autofahren 🚗⚡️ mit reinem Überschuss-Sonnenstrom, und auch unsere #Wärmepumpe profitiert vom Eigenstrom. Von März bis Oktober sind wir meist nahezu vollständig autark.
Nur die „schlechten“ vier Wintermonate nervten immer – nicht genug Strom vom Dach! 😕

DYNAMISCHE TARIFE UND KI

Vor zwei Jahren kam ein dynamischer Stromtarif von #Tibber dazu (ging auch ohne SmartMeter). Endlich konnte ich den Speicher im Winter gezielt dann mit günstigem (und meist grünem) Netzstrom laden, wenn es sich lohnt.
Anfangs musste ich das Zeitfenster jeden Tag noch manuell auswählen 🪫🔋 – aber E3/DC hat über die Zeit immer neue Funktionen ergänzt, sodass heute alles vollautomatisch abläuft.
Dank #SmartMeter Gateway konnte ich dann kürzlich zu Ostrom wechseln.

DEN STROMMARKT EFFEKTIV NUTZEN

Das System analysiert täglich neu: Wie wird das Wetter? Wie sind unsere Verbräuche? Wann ist die beste und günstigste Zeit, den Speicher oder das Fahrzeug mit Netzstrom zu laden?

E3/DC nennt das KI-gestützte System „AI 360°“. Damit wird #Autarkie auch im Winter möglich – nicht über Sonnenstrom, sondern über klug genutzten, günstigen Netzstrom. 🤖

Respekt an Nicolas Bartholomäus und sein Team, die diese KI Integration entwickelt haben! Er war beim Dreh dabei und hat spannende Einblicke gegeben. 🤝

„MODUL 3“: GUT FÜR DIE ENERGIEWENDE

Als Nächstes kommt bei uns die Umstellung auf Modul 3 (nach § 14a EnWG). Damit lassen sich die Stromkosten weiter senken, weil in bestimmten Zeitfenstern die Netzentgelte reduziert werden. So komme ich dann phasenweise auf 13 Cent pro kWh – und dank Speicher nutze ich diesen Strom später am Tag.
Demnächst kommt noch #Bidi für den ID. Buzz dazu! 🚐⚡️

Mit 100 Prozent „AI Autarkie“ macht endlich auch der Winter Spaß. ❄️😃 Ich bin begeistert von der Technologie! Die #Energiewende im Eigenheim funktioniert. 💪

Seid gespannt auf den Film – dort wird alles noch detaillierter erklärt! 🎥

Grüße auch an René Kemna und Kai Kristin Nobbe … war kreativ-chaotisch-lustig und für E3/DC hab ich das sehr gerne gemacht. 💚🔋 Und unser neuer E3/DC Fachpartner Carsten Paulini von 5vorKlima war auch mit dabei! Die Erweiterung meiner Anlage ist in Planung …


BMW macht es wie Rügenwalder bei der Wurst: Transformation ohne Frontenbildung

7. November 2025 · Original auf LinkedIn

BMW macht es wie Rügenwalder bei der Wurst: Transformation ohne Frontenbildung? 🌭🚗

BMW setzt es bei ihren Autos kommunikativ und strategisch ähnlich um wie Rügenwalder Mühle bei der Wurst – sie sagen nie etwas Schlechtes über Fleischprodukte, bieten sie weiterhin an und schaffen es trotzdem, immer mehr Menschen mit den veganen Alternativen zu überzeugen.

Bei Rügenwalder sind inzwischen 70% der verkauften Produkte vegan. 🌱

Kann BMW es vielleicht auf die gleiche Art schaffen, immer mehr Menschen vom Verbrenner zur Elektro-Variante zu „locken“?

Für die Übergangszeit ist es ja vielleicht durchaus hilfreich, wenn es eine Marke wie BMW gibt, die auf der einen Seite die Verbrenner-Fans nicht abschreckt und auf der anderen Seite ein tolles Angebot im Bereich Elektro hat.

Eventuell ist genau dieser sanfte Übergang das Erfolgsrezept aus München:

🔹 Keine großen Bekenntnisse oder ideologischen Grabenkämpfe.
🔹 Stattdessen Kommunikation mit dem Kunden auf Augenhöhe.
🔹 Und eine klare technische Linie, die alle Antriebe kann – aber immer stärker elektrisch wird.

Wie Christina Kunkel (SZ) schreibt, verkauft BMW inzwischen jedes vierte Auto vollelektrisch. Vielleicht war der kommunikative Ansatz dabei entscheidend: „Der Kunde entscheidet – wir bauen, was der Kunde will.“

Das wirkt zunächst unspektakulär, aber es ist clever. Denn BMW muss jetzt keine überzogenen Versprechen zurücknehmen – und steht bei den E-Autos trotzdem vorne.

Auch wenn es „Elektro-Fans“ wie mir nicht schnell genug gehen kann, ist vielleicht das genau die Brücke, die wir für die Übergangszeit in den kommenden zehn Jahren brauchen:

👉 Eine Marke, die die alten Fans des Verbrenners nicht verliert, aber gleichzeitig neue Begeisterung für Elektro schafft und so Schritt für Schritt die #Antriebswende voranbringt.

🛢️➡️⚡️

So wie Rügenwalder – nur ohne Bratfett, dafür mit Drehmoment. 😉

🐷➡️🌱

⁉️ Ist dieser Weg vielleicht erfolgversprechender, als zu dogmatisch und ausgrenzend an die Sache heranzugehen?

#Elektromobilität #Transformation #Antriebswende #BMW #EAuto
Danke Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG für inspirierenden Input auf dem BAM! Bock auf Morgen Festival in Berlin!


BAM! Wir sind ausgezeichnet: Local-Heroes-Preis für Deine Wasserpartner

7. November 2025 · Original auf LinkedIn

𝗕𝗔𝗠!💥 𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁! 🎉🥳

Gestern ging das diesjährige BAM! Bock auf Morgen Festival in Berlin zu Ende – und wir freuen uns riesig: Gemeinsam mit den Wasserwerken Paderborn wurden wir mit dem Sonderpreis „𝗟𝗼𝗰𝗮𝗹 𝗛𝗲𝗿𝗼𝗲𝘀“ ausgezeichnet.
𝗬𝗶𝗽𝗽𝗶𝗲-𝗬𝗮-𝗬𝗲𝗮𝗵!

Vor sechs Jahren haben wir bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation das Projekt „𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗽𝗮𝗿𝘁𝗻𝗲𝗿“ gemeinsam mit unserem Kunden gestartet.
Seitdem sind unzählige 𝗠𝗼𝘁𝗶𝘃𝗲, 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗮𝗴𝗻𝗲𝗻, 𝗘𝘃𝗲𝗻𝘁𝘀, 𝗦𝗼𝗰𝗶𝗮𝗹 𝗣𝗼𝘀𝘁𝘀, 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀, 𝗞𝗶𝗻𝗼-𝗦𝗽𝗼𝘁𝘀, 𝗪𝗲𝗯𝘀𝗶𝘁𝗲𝘀 und vieles mehr entstanden – immer mit dem Ziel:
👉 𝗗𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝘀 𝘇𝘂 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗻. 💧🩵

Mit der Marketing for Future Sonderauszeichnung wurden herausragende lokale Initiativen gewürdigt, die zeigen, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur in Ministerien und Laboren in Berlin oder Brüssel entsteht – sondern 𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁 𝘃𝗼𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗛𝗮𝘂𝘀𝘁ü𝗿.

„Ihr seid die Vorbilder, die Inspiration und die zentralen Impulsgeber für den Klimaschutz von morgen“, betonte Laudatorin & BAM!-Jury-Mitglied Sissi Knispel de Acosta.
Zwei weitere kommunale Allianzen wurden als „Local Heroes“ gewürdigt: Der “Hamburger Zukunftsentscheid” und die Kampagne “Klima. Mach`s. Konkret.” aus Oldenburg, klasse! 👏

Die Auszeichnung macht deutlich, worauf es ankommt:
➡️ 𝗩𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁 𝗪𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝗻𝘀𝗽𝗶𝗿𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗶𝗻𝘀 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻.

Es war mein zweiter Besuch beim 𝗕𝗔𝗠!-𝗙𝗲𝘀𝘁𝗶𝘃𝗮𝗹 – und erneut eine Freude, so viele tolle, engagierte Menschen zu treffen.

Uns alle eint das Ziel, mit 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃𝗲𝗻 𝗡𝗮𝗿𝗿𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀𝗯𝗲𝗶𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻 zur nachhaltigen Transformation zu inspirieren.
👉 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗹ü𝘀𝘀𝗲𝗹 𝗱𝗮𝗳ü𝗿.

Danke an das grandiose 𝗕𝗔𝗠!-𝗧𝗲𝗮𝗺, dass ihr das Jahr für Jahr möglich macht!

Ja – es ist eine „Nachhaltigkeits-Bubble“.
Aber: 𝗪𝗶𝗿 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝘃𝗶𝗲𝗹 𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁.
Und wir werden nicht nachlassen …
Ganz im Sinne des diesjährigen BAM!-Mottos:

🤜 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁!!! 💪

Danke für die tollen Begegnungen in Berlin! 🫶 Jan Hegenberg, Katharina Reuter, Enrico Eberlein 🧩, Axel Kaiser, Martin Tillich, Tobias Kollmann, Harald Rettich, Kerrin Löhe, Friedrich Bohn, Jan Pechmann, Prof. Dr. Johanna Gollnhofer, Frank Schlieder, Tim Stuebane, Christian Stoecker, Christiane Haasis, Andreas Drexler, geb. Dewald, Jean-Paul Laue, Lea Emma Rosa Brumsack, …

#BAM #MarketingForFuture #BAMFestival


5.000 Follower – warum ich hier eigentlich schreibe

3. November 2025 · Original auf LinkedIn

5️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ Follower – wow!
Damit hätte ich vor drei Jahren nicht gerechnet, als ich anfing, hier regelmäßiger zu schreiben. Danke für euer Interesse, fürs Mitdenken und Diskutieren! 💚
🤜 Warum ich das mache?
Ich will mit positiven Praxisbeispielen auf meinem Blog und hier auf LinkedIn zeigen, dass #Energiewende und #Nachhaltigkeit funktionieren – privat wie beruflich.

In meinem Büro hängen neuerdings drei meiner Lieblingszitate zum Thema Nachhaltigkeit – als tägliche Motivation:

💬 „Das Reden über Probleme schafft Probleme.
Das Reden über Lösungen schafft Lösungen.“
– Steve de Shazer

🌱 „Ein Ökonom ohne Kenntnisse über die Natur, ist wie ein Physiker ohne Kenntnisse in der Mathematik.“
– Carl von Linné, Schwedischer Naturforscher, 1707 – 1778

💡 „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind.“
– Albert Einstein

Ich bin überzeugt: Transformation gelingt, wenn Menschen verstehen, warum Veränderung notwendig ist – und daraus eigene Schlüsse ziehen, die sie ins Handeln bringen.

👨‍💻 Über meinen Blog #tinyfootprint und meine LinkedIn Beiträge teile ich Erfahrungen aus den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung, Urlaub oder Konsum – Themen, die zeigen, dass Wandel möglich ist, wenn wir gute Geschichten erzählen und Wissen teilen.
Seit 13 Jahren leben wir zuhause „fossilfrei“: Mit Wärmepumpe, PV-Anlage, Batteriespeicher, Energiemanagement und E-Autos. Die Technologie ist längst da – sie muss nur skaliert werden.

💼 Nachhaltigkeit endet für mich nicht an der Haustür. Auch in unserer Agentur Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation leben wir Nachhaltigkeit im gesamten Team: mit eigenem Kodex, ÖKOPROFIT-Zertifizierung und echten Schritten zur CO₂-Reduktion.

Ich bin beeindruckt wie viele Menschen man erreichen kann: Allein in den letzten 365 Tagen hatten meine Beiträge über 2 Mio. Impressions und fast 30.000 Reaktionen bzw. Interaktionen.

🧠 Über die Jahre ist LinkedIn für mich zu einer echten „Lernplattform“ geworden. Ich habe unzählige Beiträge und Kommentare geschrieben – und dabei fast genauso viel gelesen, diskutiert und dazugelernt.
Besonders die kritischen Rückfragen aus der Community fordern mich heraus und erweitern meinen Horizont. Oft tauche ich danach noch tiefer ins Thema ein, um fundiert antworten zu können.

Kommunikation ist der Schlüssel zur Veränderung. Jede Transformation beginnt im Denken. 🌍✨

Und: Danke an unsere Petra für das schöne Design der Poster! 😃


Fast 350.000 kWh Gas gespart: 13 Jahre Wärmepumpe im Altbau nachgerechnet

31. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Fast 350.000 kWh Gas eingespart! 🔥💨 Seit 13 Jahren betreiben wir eine #Wärmepumpe in unserem 100 Jahre alten Haus. Ich fand es interessant, einmal grob nachzurechnen wie viel Erdgas wir in dieser Zeit wohl ungefähr eingespart haben …

Das über 100 Jahre alte Gebäude wurde vor 13 Jahren durch uns saniert und wird seitdem mit der Wärmepumpe beheizt. Wir entscheiden uns damals für eine Sole-Wasser Wärmepumpe mit Erdkollektoren. Auch der alltägliche Warmwasserbedarf wird darüber realisiert. Bisher läuft die Anlage problemlos und wir sind froh, damals keine Öl- oder Gasheizung eingebaut zu haben!

Eine (wohlgemerkt grobe) Rechnung in aller Kürze:

🟢 13 Jahre x ca. 6.500 kWh Ökostrom Verbrauch pro Jahr
🟢 = 84.500 kWh Gesamt Wärmepumpenstrom
🟢 x Jahresarbeitszahl 4 (Erdkollektoren)
🟢 = ca. 338.000 kWh „theoretischer“ Gasbedarf für 13 Jahre ✅

Eine große Zahl, die im Laufe der Zeit zusammengekommen ist. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Ersparnis in nur einem einzigen Haus erfolgt ist und was für einen Effekt es haben kann, wenn es Millionen Haushalte sind.

Jeder Fall ist unterschiedlich und muss für sich bewertet werden. Wenn jedoch eine große Sanierung oder ein Neubau ansteht, dann ist die Wärmepumpe sicherlich heute meistens die erste Wahl.

Auch für viele Bestandsgebäude funktioniert eine Wärmepumpe oftmals sehr gut. Ich kenne persönlich einige ältere Gebäude, wo ein Wechsel – auch ohne vorhandene Fußbodenheizung – erfolgreich und wirtschaftlich war.
Es gibt zum Beispiel auch die Möglichkeit an einigen Stellen im Haus vorhandene kleine Heizkörper durch spezielle großflächige zu ersetzen (die mit ihrer größeren Fläche effektiver mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten …).

Natürlich muss man nichts überstürzen und „auf Teufel komm raus“ eine intakte und funktionierende Gas- oder Öltherme sofort herausreißen. Aber es gibt viele Objekte, wo sowieso etwas getan werden muss und eine Sanierung ansteht.
Und dann kann man die #Förderungen sinnvoll nutzen. Wie lange es sie noch geben wird, weiß man ja nicht.

☀️ Bei unserem Gebäude kamen später noch #Elektromobilität, #Photovoltaik, ein #Heimspeicher und #Energiemanagent dazu – alles ergänzt sich nun wunderbar.

🚗 Eine andere beeindruckende Zahl ist für mich, dass wir dank der intelligenten #Wallboxen Jahr für Jahr ca. 12.000 km weit Auto mit Sonnenstrom fahren können. Einfach mit dem „Überschuss-Strom“ vom Dach, der ansonsten ins Netz gegangen wäre.

⚡️ Seit zwei Jahren läuft zudem bei uns ein #dynamischer #Stromtarif, der uns im Winter ermöglicht, den benötigten Netzstrom für die Wärmepumpe automatisch dann in den Heimspeicher zu laden, wenn er gerade besonders günstig ist.
Dies ist meistens der Fall, wenn viel Wind vorhanden ist. Durch die Abnahme des Stroms „zur richtigen Zeit“, wird die #Energiewende unterstützt, indem die Spitzen geglättet werden.
Die Technologie funktioniert, macht Spaß und natürlich auch Sinn, um von den fossilen Energien unabhängiger zu werden. 💪

#AllElectricSociety


Humanoide Roboter: Der NEO ist für 20.000 Dollar bestellbar – es geht los

29. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

🤖 #Humanoide #Roboter: Es geht los! Der NEO ist ab sofort für 20.000$ bestellbar. Ausgeliefert werden soll im kommenden Jahr (zuerst USA). Ich gebe zu ich bin fasziniert …

Was bis vor wenigen Jahren noch wie aus einem vielleicht etwas übertriebenen Science Fiction Film erschien, wird definitiv in den kommenden Jahren real: Humanoide Roboter werden bei uns zu Hause und in Unternehmen „normal“ sein.

Sie werden lästige Aufgaben übernehmen wie zum Beispiel die Spülmaschine ausräumen, putzen (wenn wir nicht zu Hause sind) oder als Gesprächspartner und für einsame Menschen vielleicht auch als willkommener „Freund“ dienen, der sie zu Hause begrüßt?

Das mag alles noch sehr ungewohnt klingen und man kann und muss darüber diskutieren wie gut das wirklich für die Weiterentwicklung für uns Menschen ist. Aber ich bin überzeugt davon, dass es nun losgehen wird und wir uns damit auseinander setzen müssen.

Die Produkte sind nun fast fertig entwickelt und werden zu erschwinglichen Preisen auf den Markt kommen.
Und der NEO wird ja bei weitem nicht der einzige humanoide Haushalts-Bot sein, den man in der Preisregion bestellen kann.

🛒 Auf der Bestell-Website von 1x/NEO wirkt das Einkaufserlebnis, als würde man ein Produkt bei Apple bestellen – Marketing können sie! (verlinke ich in den Kommentaren)

Zu Anfang wird dieser „günstige“ Roboter sicherlich nicht perfekt sein und er wird Fehler machen und an einigen Aufgaben scheitern. Aber er wird immer mehr dazu lernen und immer besser werden.

Und es kann natürlich sein, dass es Startups wie 1x mit dem NEO zunächst nicht schaffen rentabel zu sein und dann aufgeben müssen. Aber es gibt bereits heute über 100 Unternehmen, die auf ungefähr diesem Entwicklungsstand bei humanoiden Robotern sind.
Leider ist mir nur ein deutsches 🇩🇪 bekannt (Neura).

Der NEO ist immerhin von einem 🇳🇴🇺🇸 norwegisch-amerikanischen Unternehmen entwickelt worden (1x Technologies). 🦾 Die meisten anderen sind aus China und den USA …

❓ Was denkst du über humanoide Roboter und was erwartest du von den Entwicklungen in den kommenden 5 bis 10 Jahren?


Schweden ringt mit seiner Offenheit: Haftstrafen ab 13 gegen Bandenkriminalität

28. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Migration: 🇸🇪 Schweden zieht Konsequenzen – und ringt mit seiner eigenen Offenheit.

#Schweden will künftig #Haftstrafen für #Jugendliche ab 13 Jahren ermöglichen – ein drastischer Schritt im Kampf gegen die eskalierende Jugend- und Bandenkriminalität.
Für viele klingt das hart. Doch für Schweden ist es die späte Folge einer Entwicklung, die vor mehr als einem Jahrzehnt begann.

Als Halbschwede beobachte ich die Entwicklungen mit besonderem Interesse. Ich bin oft in Schweden. Vor 20 Jahren hatte ich immer davon geschwärmt, wie gut die Integration dort meistens lief und wie der Staat es geschafft hatte, die Menschen kulturell und gesellschaftlich einzubinden.

SCHWEDEN NAHM DIE MEISTEN AUF

Zwischen 2013 und 2016 nahm Schweden – bezogen auf seine Bevölkerung – mehr Geflüchtete auf als jedes andere EU-Land. 2015 kamen laut Eurostat etwa fünfmal so viele Syrer pro Kopf nach Schweden wie nach Deutschland.

Diese beispiellose humanitäre Leistung brachte auch enorme Herausforderungen:
Die Integrationssysteme – Schulen, Wohnungsmarkt, Sozialarbeit – wurden überfordert. In manchen Vororten entstanden soziale Brennpunkte, geprägt von Perspektivlosigkeit und sozialer Segregation.

Eine Langzeitstudie (Sturup et al., 2019) zeigt: Die Zahl der tödlichen #Schusswaffenopfer in Schweden hat sich verfünffacht – und ist seit vielen Jahren die höchste Rate in ganz Europa.
Die meisten Fälle betreffen junge Männer in sozial benachteiligten Stadtteilen, geprägt von Arbeitslosigkeit, Bildungsdefiziten und Perspektivlosigkeit.

Diese Entwicklung hat nichts mit Herkunft per se zu tun, sondern mit Lebensbedingungen, die Integration erschweren: Fehlende Bildung, mangelnde Arbeitsperspektiven und soziale Isolation.

IST DAS LAND AN SEINE GRENZEN GEKOMMEN?

Die Entwicklung zeigt, dass gute Absichten allein nicht genügen, wenn die Integrationsstrukturen an ihre Grenzen geraten.

Der jüngste Bericht der schwedischen Regierung (Oktober 2025) zieht klare Schlüsse:
👉 Schweden ist zwar nicht „kollabiert“, wie manche behaupten, und es gibt keine „No-Go-Zones“. Aber das Land hat erkannt, dass Integrationskapazitäten begrenzt sind – und steuert politisch um:
Weniger neue Aufnahme, mehr Integration der bereits Anwesenden.

Realismus: Wer Menschen wirklich helfen will, muss sicherstellen, dass Integration auch gelingt – mit Bildung, Arbeit, Sprache und Perspektiven.

💬 Es ist ein sehr schwieriges Thema und dieser Beitrag fällt mir nicht leicht, denn ich möchte in keiner Weise dazu aufrufen Geflüchteten nicht mehr zu helfen.

Ich finde: Wir können und müssen helfen – aber wir müssen es so tun, dass Hilfe langfristig trägt. 🌍💚

❓Frage zur Diskussion: Ist Realismus in der Migrationspolitik ein Verlust an Humanität – oder die Voraussetzung dafür, dass Humanität überhaupt funktionieren kann?

Quellen: DIE ZEIT (27.10.2025) · Government Offices of Sweden („Facts about Migration …“) · Eurostat · Brå · Deutschlandfunk
#Migration #Integration #LinkedInNewsDACH


Danke, liebe EU: Zeit für Wurst-Namensdebatten, aber keine Lösung bei der Zeitumstellung

27. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Zeitumstellung: 🥱 Danke, liebe EU! 🇪🇺
Ihr habt also Zeit und Muße, euch mit so wichtigen Fragen zu beschäftigen wie der Benennung pflanzlicher Wurst 🌭🥦 … aber keine Lösung für das leidige Thema #Zeitumstellung ⏰ gefunden!?
Dabei ist längst klar, dass die Mehrheit der Europäer keine Lust mehr hat, zweimal im Jahr die Uhren erst nach vorne ⏩ und dann wieder zurück ⏪ zu drehen.

Okay, immerhin habt ihr es ja vor zwei Jahren geschafft, dass pflanzliche Milchprodukte nicht mehr „Milch“ heißen dürfen 🥛🚫 – sondern Soja- oder Haferdrink.
Sehr wichtig natürlich, weil so viele Menschen versehentlich Sojamilch statt „Eutersekret“ getrunken haben. 🙃
In der Verordnung heißt es ja, dass nur Produkte aus dem #Drüsensekret weiblicher Säugetiere die Bezeichnung „Milch“ enthalten dürfen.
Kokosmilch 🥥 ist weiterhin erlaubt (weil bekannt), Scheuermilch 🧽 natürlich auch – logisch!

Aber bei der Zeitumstellung? Seit Jahren im Gespräch. Aber kein Druck. Kein Problem. Betrifft ja nur Millionen Menschen (vor allem Teenager, wie ich sie selber zu Hause habe 😴😴💤), deren Biorhythmus lässt sich locker über Nacht umstellen.

Und um wieder zur Milch 🥛 zurückzukommen: Auch den Kühen 🐄 macht es sicher gar nichts aus, wenn sie plötzlich eine Stunde früher oder später gemolken werden. Die freuen sich bestimmt über die Abwechslung. 😅

Auf die neue Schnitzel-Regelung 🥩📜 freue wiederum ich mich schon – dann greifen wir endlich nie wieder zum falschen Wurstprodukt im Regal! Was für Katastrophen da schon passiert sind, unfassbar!

Zeitumstellung hat eben einfach noch Zeit …
Kümmern wir uns erstmal um die Wurst. 🌭😉

btw 🧠: Studien zeigen seit Jahren, dass die Zeitumstellung krank macht 🤒 und kaum Vorteile bringt.
Sinnvoll wäre es meines Erachtens, die #Sommerzeit abzuschaffen und die Zeitzonen in Europa neu zu ordnen. In Warschau 🌇 geht die Sonne nun mal zu einem anderen Zeitpunkt unter als in West-Spanien 🌅 – und das ist völlig normal.

Zum Beispiel Portugal 🇵🇹 und Griechenland 🇬🇷 zeigen in Europa ja bereits heute, dass unterschiedliche Zonen völlig problemlos funktionieren – Hauptsache: kein ständiges Umstellen mehr. 🕰️✨

Quelle für das Bild (gemeinfrei): Wikipedia Beitrag „Zeitzonen“


Reisebericht Albanien: Elektromobilität in Tirana – schneller elektrisch als gedacht

25. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

🇦🇱 Reisebericht: Elektromobilität in Albanien – schneller elektrisch als gedacht? ⚡️

Ich bin gerade in Tirana unterwegs – und ziemlich überrascht, wie viele E-Autos es hier bereits gibt.

Als wir vorgestern ankamen, fiel zuerst der lärmende, zähfließende Verkehr auf – wie in jeder Großstadt.
Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich: Ungewöhnlich viele Elektroautos!
Fast jedes Taxi hier ist elektrisch – aber auch viele Privatfahrzeuge. 🚖⚡️

Vertreten sind alle Marken, auch viele Volkswagen ID Modelle.

CHINA DRÜCKT IN DEN MARKT 🇨🇳

Auffällig ist, dass chinesische Marken besonders stark vertreten sind.
Neben bekannten Namen wie BYD sieht man auch Dayun, Aiways oder Skywell – Marken, die man in Deutschland kaum kennt.

Der Grund: Die Hersteller waren früh aktiv und profitieren davon, dass ihre Typgenehmigungen hier leichter anerkannt werden.
Bei manchen Fahrzeugen sind am Heck sogar noch chinesische Schriftzeichen zu sehen – offenbar direkt importiert.

Aus Neugier sprach ich einen Taxifahrer an. Er erzählte mir, dass die Stadt viel für E-Mobilität tut.
Ziel sei, dass schon bald alle Taxis elektrisch fahren. Heute sind bereits 60% der ca. 2.500 Taxis elektrisch.
Auch die Polizei fährt Hyundai Kona Electric. 🚓⚡️

Die Stadt vergibt vereinfachte Genehmigungen für Schnellladesäulen, und man sieht überall Taxis an DC-Stationen.
An einer Stelle zählte ich neun Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten. ⚡️

Dazu kommen Steuerbefreiungen und günstige Stromkosten, wodurch sich der Betrieb der Taxis wirtschaftlich rechnet.

In Albanien stammt der Strom größtenteils aus Wasserkraft. 💧
Das ist beeindruckend – birgt aber auch das Risiko, dass diese Quelle in Dürreperioden ausfallen kann.
Unser Stadtführer erzählte, dass derzeit verstärkt PV aufgebaut wird. ☀️

EIN LAND MIT BEWEGTER GESCHICHTE 🇦🇱

Spannend ist auch, in den Museen und Stadtführungen mehr über Albanien zu erfahren:
Von den Römern und Osmanen über die italienische Besatzung bis zur Sowjetzeit – das Land wurde von vielen Einflüssen und Unterdrückungen geprägt.
Mir war neu, dass es noch Ende der 90er-Jahre Unruhen und einen Bürgerkrieg mit rund 2.000 Toten gab.

Heute ist Albanien ein Land im Aufbruch – optimistisch, neugierig, energiegeladen.
Eine spannende Mischung aus chaotischen Bauten, wilden Verkabelungen und modernen Elementen.
Die Stimmung ist positiv, und wir haben viele herzliche Menschen getroffen. 🙌

SCHNELLE ENTWICKLUNG

Ich hatte vorher nie davon gehört, dass die E-Mobilität in Tirana schon so weit ist.

Wenn es so weitergeht, können sich die Albaner auf eine leisere Hauptstadt mit besserer Luftqualität freuen – eine wünschenswerte Zukunft. 🌿

Denn aktuell ist der Verkehr hier noch laut, stinkend und stressig.
Aber: Der Wandel ist spürbar.

Wenn Länder ohnehin im Umbruch sind, zeigt sich oft: Die Umstellung auf neue Antriebsformen geht schneller – wie schon in einigen Ländern Afrikas. 🌍

👉 Ist die Zukunft vielleicht gerade in diesen Ländern schneller elektrisch als gedacht?


20 Jahre Claudia: Jubiläumsfreude in der Agentur

21. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Hipp Hipp Hurra: 🎉 Schön, wenn man so viele Jahre gerne zusammenarbeitet! 😃 Claudia ist nach Petra nun schon die zweite Kollegin, mit der wir das 20-jährige Jubiläum in der Agentur feiern können.
Und auch 10 Jahre Jubiläum hatten wir in letzter Zeit öfter – zuerst vor fünf Jahren Kai, anschließend Aileen und letztes Jahr dann Sophie.

Seit inzwischen 30 Jahren sind Thorsten und ich mit Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation unterwegs – erstaunlich was sich in dieser Zeit in unserer Medienbranche alles entwickelt hat:

Angefangen in meiner Ausbildung Anfang der 90er Jahre mit Druckfilm, Schere ✂️ und Skalpell über Digitalisierung und Desktop Publishing 🖥️ bis zum Internet 🛜 und den ersten Websites 🔗, die wir für unsere Kunden programmierten.
Erst danach kamen die nächsten revolutionären Schritte: Das Smartphone 📱, Social Media 📣 und heute schließlich die KI 🤖.

Das alles gab es 1995 noch nicht, als wir unsere Agentur gegründet hatten. Was wohl in fünf oder zehn Jahren sein wird? 🤔


Wero ausprobiert: Gute Idee, aber so wird das nichts mit der PayPal-Alternative

16. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

#Wero – gute Idee, aber so wird das wohl nichts. 🇪🇺💶

Ich wollte Wero endlich ausprobieren.
Europäische Alternative zu PayPal, schickes und modernes Design, schöne Abbildungen im App Store – klang super. 💡

Ein überzeugendes Konzept: Geld schnell und direkt an Freunde senden, Restaurantrechnungen teilen, ganz ohne US-Konzerne.
💡 Genau das, was Europa doch eigentlich fördern will und was jetzt immer wichtiger wird – Unabhängigkeit und mehr Eigenständigkeit.

Dann kam die Ernüchterung:
Mit einem #Sparkassen- oder #Volksbank-Konto lässt sich die schicke Wero-App gar nicht nutzen. Ich war überrascht und verwirrt.
Stattdessen soll man Wero innerhalb der eigenen Banking-App verwenden meldet die App nach der Installation.

Also habe ich es ausprobiert – in meiner Sparkassen-App.
Und ja, nach diversen Einrichtungen und Freigaben in der „Push-TAN“ App hat die Testüberweisung dann irgendwann funktioniert.
Aber ehrlich gesagt: das war kein „cooles“ Erlebnis. 😕

Kein „Wow, das fühlt sich modern an“ – eher so, als hätte man eine neue Funktion in einer alten (nicht gerade modernen) Oberfläche versteckt.
PayPal ist da einfach fluffiger, schneller, „menschlicher“.

Und genau das ist das Problem:
Statt Wero als eigenständige, moderne App aufzubauen die Spaß macht, verstecken deutsche Banken sie als Feature in ihren (zugegeben meist biederen) Apps.

Das mag aus Bankensicht bequem sein – aber aus Nutzersicht ist es ein echter Hemmschuh.
👉 So kann keine neue Marke entstehen.
👉 So entsteht kein sozialer Effekt („Ich schick’s dir per Wero“).
👉 So wird Wero nie das, was es sein soll: die europäische Antwort auf PayPal.

Wenn wir in Europa wirklich digitale Souveränität wollen, dann braucht es Mut zur Eigenständigkeit:
➡️ Eine einheitliche Marke, die begeistert.
➡️ Eine zentrale, attraktive App.
➡️ Ein einheitliches, begeisterndes Nutzererlebnis.
➡️ Und Banken, die bereit sind, ein Stück Kontrolle abzugeben – im Sinne des großen Ziels.

Europa hat das Potenzial. 🇪🇺💡
Aber Wero braucht mehr als Technik.
Es braucht Emotion, Einfachheit und Vertrauen und eine Marke, die Spaß macht. 💙💛

Schon bei #Giropay und #Kwitt hatten es die deutschen Institute nicht geschafft, eine neue Alternative zu PayPal & Co. aufzubauen.

Ich würde es mir sehr wünschen, dass es nun mit Wero gelingt … aber wird es auf diese Art klappen – was meint ihr und welche Erfahrungen habt ihr mit Wero bisher gemacht?

#Wero #Fintech #DigitalSouveränität #Europa #Innovation #Banken


Maja Göpels neuer Podcast: Direkt abonniert – und sehr vielversprechend

15. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Neu denken: Freut mich ungemein, dass Maja Göpel jetzt einen eigenen Podcast startet, sehr vielversprechend! Habe ich direkt abonniert und die erste Folge angehört. 🎧
Thema der ersten Staffel – „Wirtschaft“, Folge 1 mit Achim Truger (einem der fünf „Wirtschaftsweisen“):

Warum wird Wachstum so oft als Lösung für alle Probleme gesehen? Und was, wenn die Art des Wachstums, die wir heute verfolgen, mehr zerstört als erhält?

💭 Ein treffendes Bild wurde im Gespräch von Maja Göpel zu der aktuellen #Wachstumsorientierung gezeichnet:

„Wir starren wie gebannt auf den Tacho und fragen gar nicht mehr, wo wir eigentlich wirklich hin wollen und ob wir überhaupt noch genug im Tank haben …“.

Also rein in die Podcast App und abonnieren! 🎙️😃 Getreu dem Motto: Brücken bauen, differenzieren, die Materie verstehen.
👉 Mission Wertvoll 🌱


„Wurst ist Wurst – und die ist aus Fleisch!“ Gedanken zum EU-Bezeichnungsverbot

13. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

„Wurst ist Wurst – und die ist aus Fleisch!“ 🌭🥦
Ich habe über das Wochenende viele Beiträge und Kommentare zum vom EU-Parlament beschlossenen Verbot der Bezeichnungen Wurst, Schnitzel, Burger etc. für vegane Produkte gelesen.

Viele regen sich (so wie ich) völlig zurecht über dieses m.E. komplett unnötige Verbot auf. 🙄 Es gibt schlichtweg keine echte Verwechslungsgefahr im Supermarktregal. Sollte das wirklich das Argument sein, ließe sich das ganz einfach mit einer klaren Kennzeichnung lösen:
👉 Auf jede Packung ein deutlicher Hinweis in fester Mindestgröße:
„Vegetarisches Produkt – KEIN FLEISCH“.
Fertig. Kein Drama nötig (aber der wohl wahre Grund: Fleischlobby lässt grüßen …).

Was mich beim Lesen der Beiträge und Kommentare gewundert hatte:
Warum begrüßen manche dieses Verbot überhaupt? Warum stört es manche Menschen so sehr, wenn es pflanzliche Alternativen gibt – und dass diese auch gekauft werden? 🤔

Ich glaube, es ist oft ein psychologisches Thema. Viele möchten nicht, dass andere Menschen durch ihr Verhalten zeigen, dass man auch anders konsumieren kann – mit weniger oder gar keinem Fleisch. Es ist unbequem sich damit auseinanderzusetzen.

Die Frage, die ich in Diskussionen immer wieder höre:
„Warum müssen vegane Produkte so tun, als wären sie Fleisch? Warum esst ihr nicht einfach Gemüse?“ 🥬

Meine Antwort:
Weil es eine Nachfrage gibt.
Weil es Alternativen braucht.
Und weil es nichts Schlechtes daran gibt, wenn Produkte helfen, Tierleid zu reduzieren. 🐖💚
Was stört Fleischesser daran, wenn Vegetarier, Veganer oder Flexitarier solche Produkte essen wollen – und sie so nennen, wie sie möchten?

Ich beobachte, dass sich viele Fleischesser schnell angegriffen fühlen, sobald das Thema Tierleid oder Umweltfolgen auf den Tisch kommt. Das ist menschlich, denn niemand möchte sich selbst eingestehen, Verantwortung für Tierlied zu tragen. Und am Ende der Diskussion kauft natürlich jeder nur Weidefleisch vom Bauern um die Ecke … 😉

💡 Fakt ist: Jede(r) ist selbst verantwortlich für das eigene Konsumverhalten.
Und jede Einkaufsquittung ist ein kleiner Stimmzettel dafür, welche Art von Produkten wir in Zukunft im Regal sehen wollen – mit oder ohne Tierleid.
Das meiste weltweit angebaute Soja landet übrigens nicht im Tofu, sondern im Tierfutter. 🌍

Lasst doch Vegetarier, Veganer und Flexitarier einfach die Produkte kaufen, die sie möchten. Meistens essen wir alle das Gemüse sicherlich so, wie es von der Natur geschaffen wurde 🥕🌽
Aber wenn man manchmal Lust auf Produkte hat, die sich an Fleisch orientieren – wen stört’s eigentlich? 🤷‍♂️


Lesetipp: Christian Stöckers Kolumne zur Energie- und Antriebswende

12. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Absolut lesenswerte Kolumne von Christian Stoecker. 👍 Eine richtig gute Zusammenstellung der aktuellen Faktenlage!
Es ist wirklich Wahnsinn, was derzeit in Deutschland rund um die Energie- und Antriebswende passiert. ⚡🇩🇪

Die Gegner der Energiewende merken gar nicht, wie sehr sie mit ihrer Blockadehaltung letztlich dem Land schaden.

Neben den Interessen der fossilen Lobby ist – meiner Meinung nach – eines der Hauptprobleme, dass viele Menschen Veränderungen grundsätzlich ablehnen.

Oder wie man es oft unausgesprochen (oder manchmal sehr deutlich) hört:

💬 „Ich will, dass alles so bleibt, wie es ist – und nicht, dass sich alles verändert!“

Ob Wärmepumpe, Elektroauto, Windkraftanlagen statt Kohleschlote oder auch die Bezeichnung von Veggie-Wurst 🌭🌱 – alles, was neu oder anders ist, ruft erst einmal Skepsis und Ablehnung hervor.

Dabei führt langfristig kein Weg an der Transformation vorbei: Endliche Rohstoffe, Klimaschutz, Versorgungssicherheit – das sind keine Ideologien, sondern Fakten.

👉 Was hilft? Information.
Positive Erfahrungsberichte, Kolumnen mit Fakten (wie diese hier) und Aufklärung – immer wieder. Nur so können wir die „Veränderungsverweigerer“ irgendwann auf einer rationalen Ebene erreichen und vielleicht sogar mitnehmen.

Transformation braucht Kommunikation, Fakten und gute Beispiele. 🌍💡

📰 Bitte diese wichtige Kolumne LESEN und weiter TEILEN! ✅


Mal wieder richtig geerdet: Mitmach-Samstag bei unserer SoLaWi in Lage

11. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Mal wieder ein richtig geerdet! 🪏🌱 Heute beim Mitmach-Samstag unserer #SoLaWi Ackervielfalt in Lage (OWL).
Nach ein paar vollen Wochen hat es heute Morgen endlich wieder gepasst und ich war auf unserem Acker, mitten im Grünen zwischen den Beeten. 🌾 Ich merke jedes Mal, wie gut es tut, einfach mal raus aus dem Büroalltag zu kommen – und mit den eigenen Händen etwas wirklich Echtes zu schaffen.

Solidarische Landwirtschaft – macht das Sinn? 🌿🤔

Wir sind nun seit über drei Jahren Mitglied in einer SoLaWi und können ganz klar sagen: Ja, es macht Sinn!

🔍 Was ist eine SoLaWi eigentlich?

Statt anonym im Supermarkt einzukaufen, finanzieren Mitglieder gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb und erhalten wöchentlich frisches, saisonales Gemüse – direkt vom Feld. Wenn man mal nicht so viel Zeit hat, ist das kein Problem denn es gibt keinen Zwang.

💡 Unsere Learnings nach drei Jahren:

✅ Mehr Wertschätzung für Lebensmittel – man sieht, wie sie wachsen (und manchmal auch kämpfen).
✅ Saisonalität wird selbstverständlich – keine Erdbeeren im Winter, dafür alte Sorten neu entdeckt.
✅ Direkter Draht zur Erzeugung – statt Black Box: Transparenz pur.
✅ Klimaschutz mit Messer und Gabel – kurze Wege, keine Verpackung, kein Überangebot.

Natürlich läuft nicht immer alles perfekt – mal gibt’s zu viel Mangold, mal keinen Blumenkohl. Aber genau das ist ja das echte Leben – und die Natur eben kein Lieferdienst mit Wunschliste. 🌦️

Unsere SoLaWi-Vorteile auf einen Blick 🌍💚:

🌱 Regionales Bio-Gemüse – man weiß, wo’s herkommt
🌱 Gesund, frisch & unverpackt
🌱 Keine langen Transportwege
🌱 Verantwortung für Boden und Klima
🌱 Mitbestimmung & Gemeinschaft – man gestaltet mit
🌱 Gemeinschaftsgefühl: „Man kann gemeinsam etwas bewirken“

Natürlich kann man nicht seine gesamte Ernährung damit realisieren, aber es ist ein guter Baustein für uns geworden.
Unsere Solawi: Ackervielfalt eG in Lage (OWL)
👉 Mehr Infos verlinke ich unten in den Kommentaren.

Habt ihr in eurer Region auch solidarische Landwirtschaften? 🌾🥬

#SolidarischeLandwirtschaft #SoLaWi #Nachhaltigkeit #Regionalität #Ernährung #Ackervielfalt #TinyFootprint


Mit Vollgas zurück in die Vergangenheit? Meine offenen Fragen an Frau Reiche

10. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Mit Vollgas zurück in die Vergangenheit als gäbe es kein Morgen mehr? 🚙💨
Frau Reiche, ich würde mich über Antworten auf meine Fragen unter Ihrem Beitrag freuen:
Sie schreiben Plug-in-Hybride und Range-Extender sollen zu einer klimaneutralen Mobilität beitragen. Wie denn, wenn weiterhin fossile Brennstoffe zum Einsatz kommen?

E-Fuels können, mit ihrem ihrem irrsinnig hohen Strombedarf (mind. 5 x so viel wie beim E-Auto), jedenfalls nicht die großflächige Lösung sein.

Wasserstoff / Brennstoffzelle mit mindestens 3 x so hohem Strombedarf wie ein Batterieelektrisches Auto ebenfalls nicht.
Kein Wunder, dass sich das Wasserstoffauto nunmal nicht durchgesetzt hat (trotz gleicher Förderung wie beim Elektroauto!) … aufgrund des wertvollen und teuren Wasserstoffs, der im Übrigen für andere Anwendungen dann fehlt, wenn man ihn in einem Auto quasi vergeudet wenn es ja eigentlich bessere Lösungen gibt.
Die Wasserstofftankstellen werden derzeit abgebaut statt aufgebaut. Dänemark zum Beispiel hat bereits beschlossen, sämtliche Wasserstofftankstellen abzubauen (Neufahrzeuge Marktanteil Elektroauto in Dänemark in zwischen bei über 60%).

Der Antrieb, der sich als Alternative zu den ineffizienten Verbrennungmotoren durchgesetzt hat, ist der Batterieelektrische, also das E-Auto.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum Teile der deutschen Politik nicht alles dafür tun, konsequent auf dieses Zukunftsmodell zu setzen und stattdessen immer wieder Verunsicherung schüren und somit letztendlich der deutschen Automobilindustrie langfristig Schaden zufügen.

Ich kann Ihre Überlegungen und Bestrebungen ja durchaus nachvollziehen, dass es sehr wichtig für Deutschland ist, die Beschäftigten in der Automobilbranche zu schützen.
👉 Aber mit einer Technologie der Vergangenheit wird dies auf lange Sicht nicht möglich sein!

Dann werden eben in 10-15 Jahren andere Marken den Weltmarkt (und auch den europäischen und deutschen) mit ihren Elektrofahrzeugen dominieren. Aber ich glaube nicht, dass es das ist was wir wollen.


Fassungslos: EU-Parlament stimmt gegen „Wurst“ und „Schnitzel“ für pflanzliche Produkte

8. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Breaking ‼️ Europäisches Parlament hat soeben abgestimmt: #Pflanzliche #Lebensmittel sollen nicht mehr #Wurst, #Schnitzel, #Steak oder #Burger heißen! 🥩🍔🌭🐷
Ich bin echt fassungslos … soeben habe ich im Radio gehört, dass dem in den letzten Tagen viel diskutierten Antrag der EVP Fraktion im EU Parlament heute tatsächlich gefolgt wurde und die klassischen Bezeichnungen für pflanzliche Lebensmittel verboten werden sollen.

Die Begründung der Verwechslungsgefahr im Kühlregal halte ich für hanebüchen und vorgeschoben. Wenn dies wirklich das Problem sein sollte, hätte man das auch anders regeln können.

Zum Beispiel ganz einfach mit einer Vorschrift: Auf jede Verpackung vorne klar sichtbar ein Balken in einer bestimmten Mindestgröße mit der Aufschrift „PFLANZLICHES PRODUKT / KEIN FLEISCH ENTHALTEN“ oder ähnlich. Schon wäre das Problem der vermeintlichen Verwechslungsgefahr gelöst.

Ich glaube es geht eher um etwas ganz anderes … und zwar um die Umsetzung der Interessen der Fleischindustrie. Und darum, dass es Befindlichkeiten bei Fleischessern gibt wie die Lebensmittel der Vegetarier heißen dürfen und wie nicht … Ich finde es wirklich übergriffig, dass einem Vegetarier oder einem Veganer vorgeschrieben werden soll, wie sein Schnitzel oder seine Wurst heißen darf und wie nicht.

Bei den pflanzlichen Milchersatzprodukten wurde es ja bereits vor einiger Zeit gemacht. Es darf nun nicht mehr „Hafermilch“ auf der Verpackung stehen, sondern nur noch Bezeichnungen wie „Haferdrink“. Ich fand dies damals schon vollkommen unsinnig und unnötig.
Wer glaubte denn bitte, dass er Kuhmilch kauft, wenn er zu einer Verpackung greift, auf der groß „Hafermilch“ oder „Sojamilch“ steht?

🥥 Und warum darf Kokosmilch dann weiterhin so heißen!? Es ist alles ein Quatsch!

Ich werde weiterhin im Café meinen Cappuccino mit Hafermilch bestellen (nicht mit Haferdrink!) und vegetarische Würste und Steaks braten. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe sowieso so verwendet. Warum nicht auf den Verpackungen?

Ich rege mich bei dem Thema wirklich auf. 😤

Fotos: Ich vor anderthalb Jahren beim ersten Tasting des sehr leckeren Steaks von planted. Es gibt inzwischen so viele leckere pflanzliche Produkte … Grüße und Dank für die tollen Alternativen gehen raus an Billie Green, GREENFORCE Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG, Planted und viele weitere!
Ich drücke die Daumen ✊, dass die heutige Entscheidung in irgendeiner Form noch angefochten werden kann!


„Die Anstalt“ bringt es auf den Punkt: Reiche und die Energiewende-Blockade

8. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

„Die Anstalt“ bringt es auf den 🎯 Punkt – sehr gut dargestellt und die Probleme (oder eher: Machenschaften) auf die Tafel gebracht! Es ist klasse, dass das Team der Anstalt das Thema rund um Katherina Reiche (CDU) und die Torpedierung einer sinnvollen Gestaltung der Energiewende so treffend zusammengefasst hat … das wird hoffentlich einigen die Augen öffnen.
📺 Unbedingt die ganze Folge schauen bzw. den Abschnitt zum Thema „Gas“ ab Minute 28:
https://lnkd.in/eQ3gZZib


Uruguay hat die Energiewende einfach gemacht: 95 % Erneuerbare im Netz

7. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Spannend: 🇺🇾 Uruguay hat die Energiewende einfach gemacht. ⚡️🌞🌬️

Während in Deutschland die Energiewende oft im Detail stecken bleibt, hat Uruguay sie pragmatisch umgesetzt – Schritt für Schritt, aber mit klarer Richtung.

👉 Mehr als 95 % des Stroms aus Erneuerbaren
👉 Nahezu null fossile Ressourcen
👉 Vom Importeur zum Energieexporteur

Und das alles in nur 15 Jahren.
Ohne ideologische Grabenkämpfe, ohne Subventions-Overkill – einfach mit Verstand, politischer Stabilität und echtem Willen zur Veränderung. 💪

🔹 Rückblick:
Nach einer Energiekrise 2008 (Ölimporte wurden unbezahlbar) beschloss Uruguay: Nie wieder abhängig von fossilen Brennstoffen! 🛢️
Was folgte, war eine beeindruckende Erfolgsgeschichte – mit einem Energiemix aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse.

Die Stromgestehungskosten für Windenergie lagen bei 63 $/MWh, also unterhalb der fossilen Erzeugungskosten – Förderung? Nicht nötig.

🔹 Heute:
Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse decken gemeinsam bis zu 98 % des Strombedarfs.
Die clevere Kombination macht das Netz robuster gegen Dürren:
Wenn zu wenig Wasser da ist, liefern die Windräder zuverlässig Strom –
so konnte die vorherige Anfälligkeit gegenüber Trockenperioden um 70 % reduziert werden, während die Gesamtkosten für Strom gleichzeitig sanken. 🌬️💧

Uruguay exportiert inzwischen ein Drittel seines Stroms ins Nachbarland Argentinien.

🔹 Und das Beste:
Das Land hat sich früh CO₂-Ziele gesetzt, die weltweit Maßstäbe setzen:
➡️ –88 % Emissionen (gegenüber 2009–2013) – bereits 2017 erreicht. 👏

Und jetzt?
Uruguay treibt konsequent den nächsten Schritt voran: Elektromobilität.
2025 hat das Land die höchste Dichte an E-Fahrzeugen in Südamerika, dank Steuerbefreiungen – noch bevor private Anbieter Ladesäulen gebaut haben! 🚗⚡

Was geht noch?
Mit weiterem PV-Ausbau, Batterien, Flexibilisierung und Digitalisierung im Stromnetz kann das Land seine Energiewende noch weiter verfeinern und ausbauen.

🇪🇺 Ein kleines Land in Südamerika (mit viel Wasserkraft) ist sicherlich nicht so einfach mit dem ganzen Kontinent Europa vergleichbar. Aber wenn man das liest, fragt man sich trotzdem unweigerlich:

👉 Was hindert uns eigentlich daran, in Europa (als Verbund) ebenso entschlossen voranzugehen?

Formel: Wind + Wasser + PV + Speicher + Digitalisierung + europäische Kooperation = Stabilität ohne Kohle und Gas.

Denn: „Fossilfrei“ leben funktioniert längst.
Ich tue es selbst – mit PV, Speicher, Wärmepumpe, E-Auto und dynamischem Stromtarif. 💚
Die Technologie ist da. Es fehlt oft nur der Wille, sie zu nutzen.

🌍 Natürlich sind Länder nicht direkt vergleichbar, aber Uruguay zeigt vom Grundsatz her:
Man braucht keine Ölquellen, um Energie-Exporteur zu werden.
Man braucht Mut, Entschlossenheit – und eine klare Richtung.

#Energiewende #Klimaschutz #Uruguay #BestPractice #ErneuerbareEnergien #AllElectricSociety #ZukunftOptimismus #Fossilfrei


Der Winter kommt: PV, dynamischer Tarif und schlaues Energiemanagement im Zusammenspiel

7. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Der Winter kommt: ❄️ Meine Erfahrungen mit meiner #Photovoltaikanlage, einem #dynamischen #Stromtarif und einem schlauen #Energiemanagement.

Nun ist es wieder so weit und die dunkle Jahreszeit beginnt. Weniger Sonne, weniger Stromproduktion mit meiner PV-Anlage und leider auch gleichzeitig steigender Strombedarf unserer #Wärmepumpe für die Heizung.

Seit inzwischen zwei Jahren habe ich einen dynamischen Stromtarif – die perfekte Kombination mit unserem #Stromspeicher, um damit in der Winterzeit den günstigen Strom zwischenzuspeichern.

Letzten Winter musste ich noch phasenweise manuell eingreifen, aber inzwischen funktioniert das mit unserer Anlage von E3/DC vollautomatisch und KI gestützt: Immer wenn der Strom günstig ist, schaut das System ob es Sinn macht den Strom aus dem Netz in den Speicher zu laden.

So wurde zum Beispiel heute Nacht zwischen 03.00 und 04.00 Uhr unser Speicher automatisch mit Netzstrom geladen, da heute Morgen zwischen 07.00 und 09.00 Uhr Preisspitzen von bis zu 52 Cent vorhanden waren.

Hätte unser System dies nicht erkannt und den Speicher nicht geladen, dann hätten wir heute Morgen den teuren Netzstrom verwenden müssen (beim Duschen, Heizen etc. springt die Wärmepumpe an und wir haben morgens einen großen Verbrauch).

Fazit: Durch die Verwendung von Heimspeichern gewinnen alle – die Netze und die Energiewende durch sinnvolle Entzerrung des Netzbezugs („netzdienliches Verhalten“) sowie die Anwender wie ich, die mit günstigen Preisen belohnt werden.

Ich würde sagen: Win Win. 😃👍


Ich hätte es mir denken können: Meine enttäuschte Unternehmer-Hoffnung auf den Aufschwung

6. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

Ich hätte es mir ja denken können … 😅

Nach der Bundestagswahl – und der Bildung der neuen Regierung mit Merz als Kanzler – hatte ich mir als Unternehmer eine kleine Hoffnung gemacht:
Vielleicht zieht die Wirtschaft in Deutschland ja endlich wieder an.
Vielleicht entsteht ja ein bisschen Aufbruchstimmung. 🚀

Leider: weit gefehlt.

Was mich am meisten ärgert (wenn auch wenig überrascht):
Die Konservativen sind Meister darin, am Alten festzuhalten – und Transformation zu bremsen oder gleich ganz zu verhindern.

Hier vier aktuelle Beispiele, wie die #CDU (bzw. CSU) sich offenbar lieber bestimmten Lobbys verpflichtet fühlt, anstatt mutig Zukunft zu gestalten:

⚡️ ENERGIE
Anstelle aktiv zu unterstützen, dass eine dezentrale und neue Form der Energieversorgung entsteht, werden von Katherina Reiche (CDU) Steine in den Weg gelegt. Zentrale Gaskraftwerke (zum Wohle der Lieferanten der fossilen Energieträger) sollen manifestiert werden, während Einspeisevergütungen und Anreize für PV gestrichen sowie Windkraftanlagen und der Ausbau eines modernen, digitalen und flexiblen Netzes mit Speichern etc. als unwichtiger eingestuft werden.

🚗 MOBILITÄT
Statt ein klares Zeichen für eine Antriebswende beim Pkw zu setzen (hin zur Elektromobilität als Zukunftsmarkt), wird aktuell wieder an den EU-Zielen für 2035 gerüttelt (u.a. von Friedrich Merz, CDU) – ab diesem Zeitpunkt sollen in der EU keine Fahrzeuge mit CO2 Ausstoß mehr zugelassen werden.

🐖 TIERSCHUTZ
Mit der Entscheidung das milliardenschwere Förderprogramm für den Umbau von Schweineställen zu stoppen, hat Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) einen herben Rückschritt beim Tierwohl eingeleitet.

🌱 PFLANZLICHE LEBENSMITTEL
Die konservative EVP-Fraktion im EU-Parlament um Manfred Weber (zu der auch CDU und CSU gehören) will Bezeichnungen wie „Schnitzel“, „Burger“ oder „Wurst“ für pflanzliche Produkte verbieten.
Zuvor wurde bereits erreicht, dass Haferdrinks nicht mehr „Hafermilch“ heißen dürfen, sondern nur Produkte der Kuh den Begriff „Milch“ verwenden dürfen (btw – warum gibt es dann eigentlich noch „Kokosmilch“!?).

Aus meiner Sicht: Völliger Blödsinn und unnötig – welcher Verbraucher hat wirklich Probleme damit, die Produkte im Kühlregal zu unterscheiden?
🇪🇺 -> Diesen Mittwoch ist die Abstimmung im EU Parlament und ich bin wirklich gespannt, ob dieser Quatsch tatsächlich eine Mehrheit findet.

👉 Man kann sich fragen …
#Konservatismus ist ja per se nichts Schlechtes. Aber sind diese politischen Entscheidungen wirklich Verbraucherschutz – oder doch eher Lobbyismus im Dienste der Fleischindustrie und der fossilen Energiewirtschaft?

Ich bin überzeugt:
Wenn wir in Deutschland wirklich Zukunft gestalten wollen, brauchen wir Mut zur Veränderung statt Angst vor Wandel.
Und Politikerinnen und Politiker, die verstehen, dass Transformation kein Feind, sondern eine Chance ist. 💡

#Gesternkleber #Energiewende #Transformation #Mobilität #Tierwohl #Zukunftsmärkte


Verbrennerverbot kippen? Mein Gegenvorschlag: Fossil-Ausstiegsdatum statt Symbolpolitik

1. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

🚗⚡️CDU und Kanzler wollen das sogenannte EU #Verbrennerverbot 2035 kippen – angeblich für mehr #Technologieoffenheit. Ich halte das für einen kurzsichtigen Fehler, der uns in Zukunft teuer zu stehen kommen wird!
👉 Mein Gegenvorschlag an die Regierung: Führt eine #Deutschland–Ladekarte ein: Für einen schnellen Hochlauf der Elektromobilität. 🇩🇪💳

Die Idee 💡: Jede(r) erhält beim Kauf eines E-Autos für zum Beispiel 10 Jahre automatisch eine Karte. Diese funktioniert an garantiert jeder Ladesäule und man kann damit überall im Land pauschal für 39 Cent/kWh laden, einfach und ohne Roaminggebühren-Stress.
Mit einer geringen staatlichen Subvention an die Ladesäulenbetreiber wäre das machbar – und würde sofort die größten Bedenken ausräumen. Weitere Subventionen werden nicht gebraucht.

Wie oft höre ich: „Ich würde mir ja ein E-Auto kaufen, wenn das mit dem Ladechaos besser wäre!“. Oder: „Wo kann ich laden und wie teuer ist es?“. Ladesäulen gibt es jedenfalls bereits heute mehr als genug und ein weiteres Skalieren ist kein Problem. ✅

Technologieoffenheit klingt schön. Aber in Wahrheit bedeutet sie Technologie-Unentschlossenheit. Während wir zögern, setzt die Welt längst auf Elektromobilität. 🇨🇳 China – unser einst wichtigster Automarkt – bricht für deutsche Verbrenner bereits weg.

Ein „Zurück zum Verbrenner“ soll uns da retten? 💨

Wenn die CDU Deutschlands meint, dass weitere „Technologieunsicherheit“ besser für die Zukunftsperspektive Deutschlands sei als eine konsequente „Elektro-Technologieentschlossenheit“ okay … aber dann möchte ich nicht wissen, wie es hierzulande in 10 bis 15 Jahren mit der Automobilindustrie aussieht.

ZUKUNFT MIT INEFFIZIENTER VERBRENNUNG?

Wer glaubt ernsthaft, dass wir im Jahr 2040 noch große Stückzahlen ineffizienter Verbrennungsmaschinen verkaufen, wenn es ja bereits heute eine energieeffizientere, sauberere und klimaschonendere Variante gibt?
Dazu: #Efuels und #Wasserstoff gibt es zwar als Alternativen, aber sie können niemals in der Breite für Pkw wirtschaftlich sinnvoll funktionieren – allein weil sie im Vergleich zum E-Auto ein zigfaches an Strom pro Kilometer verbrauchen. 👎

Fakt ist: E-Autos funktionieren. Sie sparen Energie. Sie werden gekauft.

Was fehlt, ist nicht ein neues „Technologie-Schlachtfeld“, sondern eine entschlossene Infrastruktur-Politik.

Und ja: Dass 🇪🇺 Europa es nicht schafft, eine eigene Batterieproduktion 🔋🪫 aufzubauen, ist ein mindestens ebenso großes Problem – genau dort liegt die künftige Wertschöpfung. Überlassen wir es also den anderen, oder starten wir mit unserer Automobilindustrie nun entschlossen durch?

❓Was denkt ihr: Brauchen wir wirklich „Technologieoffenheit“ – oder eher „Technologieentschlossenheit“?
Und wäre eine „staatliche“ DEUTSCHLAND-LADEKARTE mitsamt entsprechender Kampagne vielleicht der entscheidende Gamechanger, um die Unentschlossenen zu überzeugen und somit einen Boost bei den Neuzulassungen zu generieren?
👉 Was haltet ihr von dieser Idee? 👈


Hegseths erschreckende Rede vor dem US-Militär: Das kann böse enden

1. Oktober 2025 · Original auf LinkedIn

US „Kriegsminister“ 🇺🇸 Pete Hegseth hat gestern eine wirklich erschreckende Rede vor dem versammelten US-Militär gehalten.
Das kann ganz böse enden in den USA (eine Art Bürgerkrieg) und auch nach außen werden die Amerikaner sicher ab jetzt nicht besonders zurückhaltend sein mit dieser neuen Ideologie.
Venezuela könnte zum Beispiel als erstes „dran“ sein, da gibt es viel für sie zu holen. Es geht ja letztendlich fast immer um Bodenschätze, Geld und Macht. Verpacken werden sie es wohl als Befreiung.

Mir graut es vor den kommenden Jahren, denn mit diesem Verrückten im neuen „Kriegsministerium“(!) ist alles denkbar.

Bei der Ernennung von Hegseth zum Minister habe ich damals ein gruseliges Video von ihm gesehen: Ein mit „Weiße People“ und anderen eindeutigen Symbolen tätowierter, muskelbepackter „sympathischer“ Mann sitzt an seinem Gartentisch und hantiert mit Munition für seine Schusswaffe herum. Er erzählt wirres Zeug von „Fuck to established … Anti woke … “ und dass die Amerikaner das Volk Gottes sind. Das Video ist echt und stammt von seinem eigenen Social Media Post.
Er hat übrigens weitere, noch eindeutigere Tätowierungen auf seinem Körper über die bereits damals viel diskutiert wurde.

Ich habe damals schon gedacht, dass es ein absoluter Wahnsinn ist was für Leute da ins Kabinett gerufen werden. Die Rede von ihm gestern bei dieser ungewöhnlichen und in den USA eigentlich unüblichen, kurzfristig einberufenen Vollversammlung aller Generäle und Admiräle lässt nun tatsächlich das Schlimmste befürchten. Ich habe sie mir angeschaut und bin erschüttert.

🔗 Links in den Kommentaren zu dem Video mit der Rede und zu der Berichterstattung.


Tempolimit: Hauptsache Deutschland macht es anders als alle anderen

27. September 2025 · Original auf LinkedIn

Hauptsache 🇩🇪 #Deutschland bleibt beim #Tempolimit das einzige Land weit und breit, das es anders macht als alle anderen.
Wir sind nunmal schlauer und pfeifen auf zusätzliche Verkehrstote und Schwerstverletzte, zusätzlichen Stress durch große Geschwindigkeitsunteschiede und mehr CO2 Ausstoß.

🌎 Nahezu weltweit alle anderen Länder sind seit Jahrzehnten auf dem Holzweg und haben längst ein albernes Tempolimit auf Autobahnen eingeführt … aber nicht mit uns, da gehen wir auf die Barrikaden wenn uns diese letzte Freiheit genommen wird‼️

#Ironie


Doping-Spiele statt Olympia: Neue Stufe des moralischen Verfalls in den USA

27. September 2025 · Original auf LinkedIn

Neue Stufe des moralischen Verfalls in den 🇺🇸 USA: „Doping Spiele“ als Gegenpol zu Olympia geplant. 💉🏊🏅🏃🏼

MAGA/Trump erinnert mich an Randall Flag aus Stephen Kings „The Stand“. 😈

Als ich kürzlich von den ENHANCED GAMES gehört hatte, die für 2026 in Las Vegas geplant sind, kam mir die Erinnerung an ein Buch, welches ich in meiner Jugend gelesen hatte: The Stand (Stephen King). Es gab damals dazu auch eine mehrteilige, sehenswerte TV-Verfilmung.

In dieser Geschichte sterben plötzlich die meisten Menschen in den USA an einem Virus (die übliche Story in solchen Romanen …) und die, die übrig bleiben teilen sich in zwei Gruppen auf: Die „Guten“ und die „Bösen“.

Die eine Gruppe folgt ihrem neuen Messias namens Randall Flagg und sammelt sich in Las Vegas. Dort wird quasi ein Reich des Bösen gegründet, in dem es keine Nächstenliebe mehr, sondern eine faschistische, Macht- und Geld getriebene Diktatur gibt, welche alle Errungenschaften der freien Welt zunichte macht.

Warum haben mich die geplanten „Enhanced Games“ an diese Geschichte erinnert?

Die für das kommende Jahr u.a. von Donald Trump Jr. und Peter Thiel in Las Vegas geplante Sportveranstaltung verfolgt ein neues Konzept: Sportler dürfen explizit gedopt zu den Wettkämpfen antreten.
Wer einen neuen Weltrekord erzielt, erhält riesige Prämien (1 Mio. Dollar für jeden neuen „Weltrekord“) und auch die jeweiligen Sieger der Disziplinen bekommen zigfach höhere Geldbeträge als bei den Olympischen Spielen.
Es ist geplant, dass dies ein Mega-Event wird mit weltweiter Reichweite und riesigem Marketing.

Es ist also eine Art „dunkle Gegenveranstaltung“ zu den bisherigen, sportlich fairen Wettkämpfen (wie Olympia oder Weltmeisterschaften …).
Wer mehr riskiert und seinen Körper mit leistungsverstärkenden Substanzen schädigt, hat größere Chancen auf große Geldbeträge.

Dass bei vielen Dopingmitteln, ernsthafte Gesundheitsgefahren bestehen, die z.B. zu einem frühen Tod führen können, wird ausgeblendet. Die teilnehmenden Sportler werden zu immer höheren Risiken getrieben, ein Wahnsinn …

Diese neuen Wettbewerbe in den USA sind für mich ein weiteres Beispiel für den moralischen Verfall der dortigen Gesellschaft. Es ist einfach pervers, was dort geschieht.

Es kommt mir tatsächlich so vor wie in der Geschichte von Stephen King – der böse Messias (hier in Form von Thiel, Trump jr. etc.) ruft sein Gefolge nach Las Vegas und versammelt alle in einer unheilvollen, unmoralischen neuen Gemeinschaft.

Es gibt sicherlich auch hier in Europa etliche Menschen, die nichts dabei finden, dass solche neuen Formate entwickelt werden („Muss doch jede(r) selber wissen, was er mit seinem Körper macht …“).

Ich gehöre nicht dazu. Wie stehst du dazu?

#DopingSpiele


Trump bei der UN: „Erneuerbare brauchen Subventionen“ – ein Blick nach China und in meinen Keller

25. September 2025 · Original auf LinkedIn

#Trump sagt bei der UN: „Erneuerbare funktionieren nur mit Subventionen!“ Ein Blick nach China (und in meinen Keller) zeigt, wie falsch das ist.

Wenn Donald Trump aktuell bei der UN sagt, er möge keine erneuerbaren Energien, weil man damit kein Geld verdienen könne, kann ich nur lachen.
Er behauptet außerdem, China würde nur Windkraftanlagen exportieren, sie selbst aber nicht nutzen. Völliger Blödsinn: China ist das Land mit der weltweit größten installierten Windenergieleistung.

🏡 Erneuerbare lohnen sich – das sehe ich jeden Tag bei mir zu Hause:
Ich habe investiert in #Photovoltaik, #Speicher, #Energiemanagement, #Wärmepumpe und #Elektromobilität.
Meine PV-Anlage liefert mir täglich günstige Energie. Ich bin dadurch viel weniger auf Netzstrom angewiesen, und die eingesparten Kosten amortisieren meine Investitionen in weniger als zehn Jahren. Pro Jahr fahre ich zum Beispiel rund 12.000 km Auto mit überschüssiger Sonnenenergie. 🚗☀️

Die Einspeisevergütung spielt dabei für mich kaum eine Rolle. Auch ohne die durchschnittlich 25 € im Monat würden sich meine Anlagen rechnen. Eigenverbrauch ist das Zauberwort!
Der Strom für meine elektrifizierte Infrastruktur rechnet sich zigfach besser, als ihn ins Netz einzuspeisen.

💭 Warum also sollte es im größeren Maßstab nicht genauso lohnenswert sein? Stattdessen weiter fossile Energien fördern, verbrennen und damit den Klimawandel noch anheizen – mit extrem hohen Folgekosten?

Nein, die Argumentation von Trump ist vollkommen unlogisch und schlicht falsch. Es geht hier um Lobby-Interessen der fossilen Industrien und darum eine Transformation zu sauberer, günstiger und klimaverträglicher Energie verhindern wollen. 🏭🔥💨

🇨🇳 Und übrigens: China baut konsequent ein System aus Erneuerbaren, Speichern und Flexibilisierung auf. Viele haben heute noch nicht auf dem Schirm, was China in 10 bis 15 Jahren mit dieser günstigen Energiequelle alles machen können wird.


Von Tesla zum Elektro-Bulli: Erstes Fazit nach einer Woche und 1.000 km im ID. Buzz

25. September 2025 · Original auf LinkedIn

Von #Tesla zum Elektro-Bulli: Mein erstes Fazit nach einer Woche und 1.000 km mit dem #IDBuzz 🚐⚡️💚

Nach sechs spannenden Jahren mit Tesla war ich neugierig, wie sich ein Wechsel anfühlen würde. Einige Probefahrten mit verschiedenen Marken hatten mich zum ID. Buzz als Nachfolger für mein Model Y (Dienstwagen) gebracht.

🥳 Überraschung – fast zwei Monate früher als geplant war er schon da und ich konnte ihn letzte Woche beim Händler in Empfang nehmen (VW hat wohl wenig zu tun … ?).

Durch verschiedene Umstände war ich in der ersten Woche nach der Auslieferung viel unterwegs – die ersten 1.000 Kilometer haben gezeigt:
VW hat ordentlich aufgeholt. Effizienterer Motor als zuvor, mehr Leistung, Reichweite, Software, Ladegeschwindigkeit usw. – vieles passt inzwischen recht gut.

Und das Bulli-Konzept macht einfach Laune: Viel Raum für die Familie, überraschend agil im Alltag und dazu die spannende Möglichkeit auf bidirektionales Laden für unser Haus (neue Wallbox erforderlich …).

Mein Fazit nach der ersten Woche: Ich freue mich, jetzt mit dem Buzz unterwegs zu sein – und damit auch einen europäischen Hersteller zu unterstützen (der es scheinbar aktuell leider bitter nötig hat).

👉 Welche Variante es geworden?

ID. Buzz Pro, 79 kWh
Kurzer Radstand (8cm kürzer als Model Y!)
Besonderheit: 6 Sitze
Travel Assist, dunkler Innenraum und einige Komfort-Pakete.

Profitieren konnte ich aktuell von der neuen Abschreibemöglichkeit (75% im ersten Jahr), einem attraktiven VW-Zinssatz (0,99%) und einem ordentlichen Rabatt.

Was ist mir in der ersten Wochen aufgefallen (vor allem im Vergleich zum Model Y)?

👍 TOP
• Travel Assist: Der „VW-Autopilot“ funktioniert sehr gut, bin positiv überrascht!
• Die App ist okay. Sehr gut: Navigationsziele ans Fahrzeug senden.
• Der Wendekreis ist kleiner als beim Tesla.
• Alles rund ums Fahren, Licht, Hardware usw. ist top!

👎 FLOP
• Die Ladeklappe Beifahrerseite hinten zu positionieren ist m.E. dumm.
• Ich hatte sechs Jahre keinen Schlüssel, muss mich sehr umgewöhnen.
• Sitzkontakt: Steht man kurz auf, geht alles aus – warum?
• Und wozu braucht es einen Start-Knopf?
• Navi – okay, aber Grafik unübersichtlicher als bei Tesla.
• Frontscheibe Heizdrähte sichtbar, hätte ich besser abbestellt.
• Wärmepumpe nicht Standard (ich hab zum Glück dran gedacht!).

Generell ist klar – ich vergleiche hier zwei völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte (SUV / Van). Aber ich vergleiche hiermit auch die „Elektro-Philosophie“ der beiden Marken.

Und da ist Tesla m.E. immer noch ganz vorne dabei – Software, Bedienung, Einfachheit und eben das wirkliche „Elektro-Konzept“: Handy dabei, einsteigen, losfahren. Parken, aussteigen, weggehen – fertig.

Bei dem ID. merkt man an vielen Stellen eben noch, dass er von der „alten“ Verbrenner-Industrie und -Philosophie stammt.

Aber das tut der Sache keinen Abbruch und ich fahre meinen Buzz sehr gerne … ich glaube die kommenden gemeinsamen Jahre, Erlebnisse und Familienurlaube können sehr schön werden. 😃🚐


Review: Deutschlands größtes Elektroauto-Event – und warum Aufklärung noch immer nötig ist

21. September 2025 · Original auf LinkedIn

Review: 🔋 Deutschlands größtes Elektroauto-Event(?)

Seit neun Jahren bin ich elektrisch unterwegs. Als wir damals unser erstes E-Auto gekauft haben, hätte ich nicht gedacht, dass wir 2025 noch immer so viel Aufklärungsarbeit leisten müssen.
👉 Genau dafür sind Veranstaltungen wie die „Elektrische Community“ in Fulda so wertvoll: Sie informieren, begeistern – und zeigen ganz praktisch, wie die Mobilitäts- und Energiewende funktionieren kann.

Mein Standplatz war auf dem „Enthusiasten Parkplatz“. 🅿️😁 Dort kamen viele spannende Gespräche zustande, und ich konnte zahlreiche Fragen rund ums E-Auto beantworten.
Besonders schön: Es waren alle Elektro-Modelle vertreten – vom Kleinwagen bis zum Truck. Ein echtes Schaufenster für die Vielfalt der elektrischen Mobilität!

🗣️ Tolle Vorträge und Diskussionsrunden auf der Bühne: KI und Robotik, autonomes Fahren, Lebensdauer E-Autobatterie, elektrische Transportlogistik, Ladeinfrastruktur für Mietwohnungen, Erneuerbare Energien & dynamische Tarife usw. …

Es war großartig, mal wieder viele bekannte Gesichter aus der Szene zu treffen – von YouTubern bis hin zu Praktikern, die tagtäglich die Transformation vorantreiben. 🫶

Besonders beeindruckt hatte mich gestern der Austausch mit Tobias Wagner, dem inzwischen sehr bekannten „Elektro-Trucker“. Seine Videos erreichen Hunderttausende Menschen und zeigen:
🚛 Wo wir vor zehn Jahren mit dem PKW standen, beginnt jetzt der Wandel im LKW-Bereich. Langstrecke ist möglich und Tobi beweist es!

Ich durfte auf dem Fahrersitz seines eActros Platz nehmen. Eine ganz andere Perspektive als in meinem neuen ID.Buzz. 😉 Danke Michael Timm, für die prompte Aufnahme in den ID.Club! 💚⚡️🚐

📈 Der Markt in Deutschland wächst: von 14 % BEV-Anteil 2024 ging es in 2025 schon einige Prozentpunkte hoch. Doch: Da geht noch viel mehr!
Es bleibt unsere gemeinsame Aufgabe, Menschen zu informieren, zu inspirieren und mitzunehmen.

Grüße an Christopher Karatsonyi (Car Maniac), Vanessa Lisa Oelmann , Jens Zippel (Move Electric), Antonino Zeidler (Strombock), Frank Sieke (Generation E), Alexander Bangula (Carbonify) – schön euch getroffen zu haben!

Und: meine erste Langstreckenfahrt im ID.Buzz 🚐 lief reibungslos, ein tolles Reise-Auto. Weitere Erfahrungsberichte zu meinem Umstieg von Tesla auf ID.Buzz folgen!

📸 Fotogalerie zur Veranstaltung anbei.


Beerdigt der neue Agrarminister bewusst den Tierschutz? Stopp des Stallumbau-Programms

19. September 2025 · Original auf LinkedIn

🐖 Beerdigt unser neuer Agrarminister gerade bewusst den Tierschutz?

Man muss es so deutlich sagen: Mit der Entscheidung, das milliardenschwere Förderprogramm für den Umbau von Schweineställen zu stoppen, hat Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) einen herben Rückschritt eingeleitet. Und das nicht nur laut Umweltverbänden – sogar der Bauernverband kritisiert ihn scharf.

👉 Fakt ist: Den meisten Konsumenten ist Tierwohl wichtig. Im Supermarkt sehen wir inzwischen fast überall die „Haltungsform“-Kennzeichnung. Klingt gut – ändert aber fast nichts an der Realität. Über 80% des Fleisches stammt aus den beiden schlechtesten Stufen.
Ein Schwein hat dann 1 m² Platz, kein Tageslicht, keine Bewegung. Willkommen im Jahr 2025!

Und das staatliche Siegel? Eigentlich längst beschlossen, jetzt aber auf 2026 verschoben – und dann auch nur für frisches Schweinefleisch aus Deutschland. Ernsthaft?
➡️ Mehr Transparenz ist gut. Aber Transparenz alleine rettet kein Tier vor einem Leben im dunklen Betonstall.

Mich ärgert das. Wir reden über Tierwohl, über Klimaschutz, über bewussteren Konsum – und gleichzeitig werden politische Programme, die genau dort ansetzen könnten, blockiert.
Okay, vielleicht kein Wunder wenn der Minister genau aus diesem Bereich kommt und quasi Lobbyarbeit für die Fleischindustrie macht … 😕

📊 Die Frage ist doch: Soll es wirklich bessere Haltungsbedingungen geben – oder reicht es uns, ein hübsches Label auf die Packung zu kleben?

btw – Aufgrund der Massentierhaltung esse ich selber seit jetzt genau sieben Jahren kein Fleisch mehr. ✋ Mich hatten damals die Informationen zu den Zuständen der Massentierhaltung dazu gebracht, dass das einzig Sinnvolle (was ich selber machen kann) ist, mit meiner Einkaufsquittung tagtäglich darüber abzustimmen, was für mich hergestellt wird und in meinem Einkaufswagen landet. 🛒

#Tierwohl #Nachhaltigkeit #Ernährung #Massentierhaltung


Shortlist! Deine Wasserpartner schafft es beim BAM! Award in die Endrunde

18. September 2025 · Original auf LinkedIn

Wir freuen uns riesig, dass wir mit unserem Projekt DEINE WASSERPARTNER💦 auf der Shortlist gelandet sind!
Seit über fünf Jahren arbeiten wir mit Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation für und mit den Wasserwerken Paderborn an einer Kampagne, die immer wieder mit neuen Formaten überrascht. Egal ob auf Social Media, mit Aktionen in der Region, in Schulen, auf Marktplätzen oder durch umfangreich produzierte Videoformate für Web und Kino.

Immer mit dem Ziel: Die Wertschätzung für das wichtigste Produkt der Welt zu erhöhen – unser Trinkwasser. 🚰

Drückt uns die Daumen, wir wollen natürlich gerne die Trophäe „Kat´se Bullshit“ mit nach OWL nehmen und einen der vorderen Plätze beim BAM! Bock auf Morgen „Marketing for Future Award“ belegen. 🏆
Aber selbst die Platzierung auf der Shortlist ist natürlich schon klasse! 💪😃

Hier beschreiben wir das Projekt genauer:
https://lnkd.in/eB9AT7ZA


Eigene Recherche: Energiewende bis 2050 – realistisch, finanzierbar, günstiger als fossile Importe

16. September 2025 · Original auf LinkedIn

Eigene Recherche: „Energiewende bis 2050? Ja – realistisch, finanzierbar und sogar günstiger als fossile Importe.“

Meine Frage: Ist es möglich und sinnvoll das Energiesystem in Deutschland und die Stromproduktion auf 80 bis 90 % Erneuerbare zu bringen (inkl. dem zugehörigen Umbau des Netzes, Digitalisierung und Flexibilisierung, Speicher etc. sowie der nahezu vollständigen Elektrifizierung der Verbraucher wie Fahrzeuge, Wärmepumpen etc.). ⁉️

Zum Zeitpunkt des Monitoring-Berichts von Katherina Reiche habe ich mich mit ChatGPT in einem sehr langen Chat über die Möglichkeiten in der Zukunft ausgetauscht (inkl. mehrerer tiefer Datenalaysen). Intensive Recherche zu allen Facetten bzgl. Machbarkeit und Kosten der Energiewende.

Ein Zwischenfazit trifft es m.E. auf den Punkt:

KURZ GEFASST: Ja, es ist realistisch und finanzierbar, wenn man den Zeitraum bis 2050 nutzt und europaweit denkt.

INVESTITIONEN: Deutschland müsste rund 1.000 bis 1.500 Milliarden Euro in Erzeugung (Wind+PV), Speicher, Netze und Flexibilitäten stecken. Das klingt groß, verteilt sich aber über 25 Jahre und entspricht etwa 1–2 % des BIP pro Jahr – vergleichbar mit den heutigen Ausgaben für fossile Energieimporte.

MACHBARKEIT: Technologisch sind alle Bausteine vorhanden (PV, Wind, Speicher, Netze, Power-to-Gas, V2G). Die eigentliche Herausforderung liegt im Tempo des Ausbaus, Genehmigungen und gesellschaftlicher Akzeptanz.

NACH 2050: Sind die Anlagen einmal gebaut, sind die laufenden Kosten (O&M, Ersatzteile) sehr niedrig, da Sonne und Wind keine Brennstoffkosten verursachen. Strom würde dann langfristig günstiger als heute.

EINSPARUNGEN: Deutschland gibt derzeit 50–100 Mrd. € pro Jahr für Öl, Gas und Kohleimporte aus. Diese Summe könnte künftig weitgehend entfallen und stünde als dauerhafte Einsparung zur Verfügung – abzüglich der überschaubaren Kosten für Betrieb und Abschreibung der Infrastruktur.

✅FAZIT: Es ist nicht billig, aber wirtschaftlich sinnvoll – weil die Anfangsinvestitionen durch den dauerhaften Wegfall fossiler Importe langfristig mehr als aufgewogen werden. Gleichzeitig sinken Klimarisiken und wir werden unabhängiger von geopolitischen Krisen.

💰 Danach habe ich mich noch mit SUBVENTIONEN beschäftigt, Fazit von ChatGPT:

FOSSILE: Deutschland unterstützt Kohle, Öl und Gas noch immer massiv – direkte und indirekte Subventionen liegen bei 40–60 Mrd. € pro Jahr. Mit Steuervergünstigungen (wie Dienstwagenprivileg etc.) sind es 70–100 Mrd. € jährlich.

ERNEUERBARE: Für Wind, Solar & Co. fließen über EEG & Förderprogramme rund 40–50 Mrd. € pro Jahr. Der Großteil davon sind Marktprämien aus Ausschreibungen.

📊FAZIT: Fossile Energien werden in Deutschland immer noch mindestens genauso stark subventioniert wie Erneuerbare. Während die Förderung erneuerbarer Energien in Zukunft sinkt, weil Technologiepreise fallen, bleiben fossile Subventionen teuer und klimaschädlich.

👉 Welche Investitionen bringen uns langfristig Unabhängigkeit, Klimaschutz und günstige Energie?


Das größte Risiko für die Menschheit? Warum bei KI niemand richtig hinschaut

6. September 2025 · Original auf LinkedIn

🧠💣 Das größte Risiko für die Menschheit(?) – und niemand schaut richtig hin?

Wir schließen Flughäfen bei Terrorwarnungen.
Wir bauen Sicherheitszonen um Atomkraftwerke.
Wir haben Milliarden in Pandemiepläne gesteckt.

Aber ausgerechnet dort, wo ein reales Risiko für das Überleben der Menschheit gesehen wird – bei der Entwicklung von Superintelligenz (AGI) – fehlt es bis heute an ernsthafter internationaler Kontrolle.

📉 Die krasse Realität:
Führende KI-Forscher wie Geoffrey Hinton, Max Tegmark, Nick Bostrom oder ehemalige OpenAI-Mitarbeiter schätzen das Risiko, dass eine fortgeschrittene KI zur existenziellen Bedrohung für die Menschheit wird, auf 5 bis 20 Prozent (Quellen im Kommentar).

Ja, du hast richtig gelesen:
❗️Das Risiko, dass eine autonome KI gefährliche Ziele verfolgt, wird heute (von den meistern Experten) höher eingeschätzt als das Risiko eines Atomunfalls oder Terroranschlags.

📉 Risiko-Vergleich (geschätzte Wahrscheinlichkeit über Lebenszeit oder 30 Jahre):
Flugzeugabsturz (pro Lebenszeit) ~0,005 %
Tod durch Terroranschlag <0,05 %
Tödlicher Atomunfall <0,1 %
❗️AGI mit katastrophalem Ausgang 5–20 %

👉 Das AGI-Risiko ist 50–400 Mal höher als die meisten dieser Szenarien – laut Einschätzung derer, die an der Front der KI-Entwicklung arbeiten.

🔐 Trotzdem gibt es:
🚫 Keine globalen Sicherheitsstandards
🚫 Kein verpflichtendes „KI-TÜV“
🚫 Kaum Whistleblower-Schutz für Entwickler:innen
🚫 Und eine riesige Intransparenz bei den Big Playern

📝 Der offene Brief „A Right to Warn“ (2024), unterzeichnet von ehemaligen OpenAI- und DeepMind-Mitarbeitenden, bringt es auf den Punkt:

„Wir könnten die Kontrolle über autonome Systeme verlieren – mit potenziell tödlichen Folgen für uns alle.“

Was wir brauchen, ist nicht Panik, sondern:
✅ Globale Regeln
✅ Kontrollierte Entwicklung
✅ Unabhängige Aufsicht
✅ Sicherheit vor Profit

🔄 Diskussion:
Was denkst du – wird das Thema AGI heute unterschätzt? Hast du überhaupt bereits von diesem großen Risiko gehört, oder spielt es bisher keine Rolle für dich?
Wie könnte eine internationale KI-Regulierung aussehen, bevor es zu spät ist? Ist alles übertrieben und die Gefahr wird überschätzt?
Oder ist deine Meinung eher – „Man kann eh nichts machen, wenn es so kommt, dann ist es eben so …“.

👇 Teile deine Gedanken – und lass uns das Thema dahin bringen, wo es hingehört: in die Mitte der gesellschaftlichen und politischen Debatte.

#AGI #KI #KünstlicheIntelligenz #TechEthik #OpenAI #Alignment #AIRegulation #AIForGood #Ethik #Digitalpolitik #Superintelligenz #AGIrisks


Fünf Jahre PV auf dem Dach: Wie die Anlage unser Verhältnis zum Strom verändert hat

5. September 2025 · Original auf LinkedIn

Die #Energiewende läuft in unserem #Eigenheim: Seit bald fünf Jahren haben wir eine PV-Anlage auf dem Dach. Und ich kann sagen – das verändert wirklich das ganze Verhältnis zum Strom- und Energieverbrauch. 🌞⚡️
Plötzlich achtet man viel bewusster auf die Energieflüsse im Alltag. Das iPad in der Küche zeigt in Echtzeit, wie viel Strom gerade produziert, gespeichert oder verbraucht wird – man „lebt“ quasi mit der Energiewende.

👉 Am liebsten möchte man nur noch den eigenen Strom vom Dach nutzen. Dank #Batteriespeicher und intelligentem #Energiemanagement klappt das im Alltag erstaunlich gut. Von April bis Oktober nahezu 100% autark vom Stromnetz. ☀️

👉 Im Winter unterstützt inzwischen ein #dynamischer #Stromtarif: Wir können netzdienlich und günstig Strom beziehen – genau dann, wenn er grün und im Überfluss da ist. 📉

👉 Eine #Wärmepumpe sorgt bei uns seit 13 Jahren für Wärme in unserem 100 Jahre alten Haus sowie für das Warmwasser. 🏡

👉 Mobilität? Läuft bei uns längst über die #Sonnentankstelle am eigenen Haus. Keine Tankstelle mehr im Alltag, pro Jahr über 10.000 Kilometer mit reinem Überschuss-Sonnenstrom. #Elektroautos inzwischen seit fast neun Jahren im Einsatz. 🚗🔋

Für uns bedeutet das: Energiewende ist nicht nur ein abstraktes politisches Projekt, sondern gelebte Realität. Mit jeder Kilowattstunde vom eigenen Dach wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kleiner:
Kein Schornstein, keine Tankstelle, kein Import von Öl oder Gas – sondern #Freiheitsenergie. ⚡️💪

Die Technologien sind da – wir müssen sie „nur“ nutzen. ✨
#Energiewende #Photovoltaik #Eigenstrom #Sonnentankstelle


Einspeisevergütung abschaffen? Mein Vorschlag für eine Lösung, die allen nutzt

28. August 2025 · Original auf LinkedIn

Katherina Reiche will die #Einspeisevergütung für private #Photovoltaikanlagen pauschal abschaffen. Warum nicht stattdessen eine Lösung, die letztendlich für alle gut ist (Verbraucher, Energiewende & Steuerzahler)?

👉 Vorschlag:
Die Einspeisevergütung bleibt grundsätzlich auch für neu gebaute Anlagen bestehen und Betreiber(innen) von PV-Anlagen bekommen wie bisher rund 7 Cent pro Kilowattstunde für eingespeisten Strom.

✋AUSNAHME: Wenn der Börsenpreis im Minus ist, weil gerade eine Überproduktion besteht. In diesen Momenten wird der Strom im Netz nicht gebraucht – dann sollte die Vergütung pausieren.
➡️ Aber diese Regel gilt für Neuanlagen ohnehin schon! (Solarspitzengesetz)

Damit das Modell wirklich sinnvoll funktioniert, braucht es optimalerweise mehr als nur einen Blick auf die Börse:
💡Strompreiszonen oder lokale Flexibilitätsmärkte wären noch besser, damit der Preis auch die Realität vor Ort abbildet. Denn es kann sein, dass der Börsenpreis bundesweit im Minus liegt, der Strom aber regional trotzdem gebraucht wird – etwa in der Nachbarschaft.

Wenn in Zukunft mehr elektrische Verbraucher hinzukommen (E-Autos, Wärmepumpen, Power-to-X / Wasserstoffproduktion usw.), steigt der Strombedarf und solche Überproduktionen werden seltener. Dann ist Einspeisung besonders sinnvoll – und sollte natürlich belohnt werden.

Zusätzlich sollte die Politik die Rahmenbedingungen verbessern:

✅ #Direktvermarktung vereinfachen – damit auch Besitzer kleinerer Anlagen flexibel entscheiden können, ob sie auf dieses Modell wechseln (mit allen Chancen und Risiken).
✅ #Batteriespeicher belohnen – wer seinen Netzbezug und seine Einspeisung so steuert, dass es dem Netz dient, sollte dafür Vorteile bekommen (z. B. über dynamische Tarife oder reduzierte Netzentgelte).
✅ #Eigenverbrauch bleibt attraktiv – Strom selbst zu nutzen (E-Auto, Wärmepumpe, Haushalt) lohnt sich ökonomisch ohnehin am meisten.

Da die Regelungen sowieso nur für neue Anlagen gelten sollen, könnte dies direkt mit einer „Smart Meter Pflicht“ für Neuanlagen verbunden werden – somit käme endlich auch Fahrt in diese leidige Thematik!
(Deutschland ist trauriges Schlusslicht in Europa bei Smart Metern)

Bei mir zu Hause ist es zum Beispiel so: Den Großteil meiner Stromproduktion verbrauche ich schon seit vielen Jahren direkt (E-Autos, Wärmepumpen etc.). Die rund 7 Cent Einspeisevergütung für meinen Überschussstrom spielen für die Amortisierung meiner Anlage kaum noch eine Rolle – ich könnte schon heute darauf verzichten.

DIE TECHNOLOGIE IST LÄNGST DA:
Wir müssen sie aber intelligent einsetzen. Es fehlt „nur“ am Willen der Politik – kluge, differenzierte Anreize bringen die Energiewende wirklich voran.

Eine pauschale Streichung der Einspeisevergütung ist nicht nötig und wäre kontraproduktiv!

👉 Ich bin gespannt auf das Gutachten und befürchte das Schlimmste. Wir hätten so viele tolle Möglichkeiten für die kommenden Jahre – nutzen wir sie oder bleiben wir abhängig von #Fossilen?

(Screenshot: t-online)


Kommunalwahl in Lage: AfD-Kandidat vom Wahlausschuss ausgeschlossen

27. August 2025 · Original auf LinkedIn

Vor den Kommunalwahlen 🗳️ in NRW geht es heiß her – in meiner Stadt Lage wurde kürzlich der Bürgermeisterkandidat der AfD vom Wahlausschuss abgelehnt und somit ausgeschlossen. Gründe u.a.: Zweifel an Verfassungstreue, Nähe zur Reichsbürger-Ideologie, geschmacklose Witze, Zweifel an demokratischer Gesinnung des Kandidaten.

EIN REICHSBÜGER ALS BÜRGERMEISTER?

Auch der Kreiswahlausschuss und ein Verwaltungsgericht bestätigen die Entscheidung. Da die AfD in Lage-Lippe zuletzt sehr hohe Ergebnisse erzielen konnte bin ich persönlich sehr froh, dass nun keine Chance mehr besteht, dass ein vermeintlicher Reichsbüger mein Bürgermeister wird!

Ich befürchte vielen ist es immer noch nicht so klar: In der #AfD haben heute die ultra-rechten Faschisten das Sagen.
Es ist so wie der Rechtsextremist Götz Kubitschek es in der unten verlinkten WDR-Doku selber sagt: Die AfD musste sich mehrmals „häuten“, um zu dem zu werden, was sie heute ist. Sie wird heute beherrscht und gelenkt von Menschen, die offensichtlich faschistisches und nationalsozialistisches Gedankengut tragen.

#Höcke kokettiert mit Nazi-Symbolik und -Sprache und umgibt sich mit Leuten, die weit mehr als nur „rechts-konservativ“ sind. Immer wieder kann man das beobachten. Es ist so offensichtlich.

Heute spült sich ein Beitrag vom Tim Kellner in meinen Stream (ebenfalls „ein strammer Deutscher“ aus meiner Region Lippe …) und er ist bei Björn Höcke in Thüringen zu Besuch (siehe Beitragsfoto). Die beiden verstehen sich bestens! 🤢

DIE ENTWICKLUNG ZU EINER ULTRARECHTEN PARTEI

Von der Gründung einer „Anti Euro-Partei“ 💶 durch Bernd Lucke bis zu der heutigen, völlig anderen, ultrarechten Partei, die Leute wie Tim Kellner anziehen. Es sollte sich jede(r) einmal genauer angesehen haben, wer und was dahinter steckt.

Die inzwischen ausgeschiedenen, „gemäßigteren“ Charaktere Frauke Petri, Jörg Meuthen etc. haben m.E. bereits immer wieder unerträgliche Hetze verbreitet. Aus heutiger Sicht waren sie jedoch fast noch harmlos gegenüber dem jetzigen Personal und den „Strippenziehern“.

Wer heute noch behauptet, dass die AfD eine normale konservative Partei und eine Art „CDU wie in den 80ern“ sei, der hat sich wohl noch nicht ausreichend mit dieser aktuellen AfD beschäftigt.

📺 Dokus wie diese können helfen, die Augen zu öffnen. Aber leider wird die eigentliche Zielgruppe sie wohl kaum anschauen?

Trotzdem sollten wir weiterhin zu versuchen, aufklärende Informationen – wie zum Beispiel mit Hilfe solcher Dokumentationen – zu verbreiten … Link:

https://lnkd.in/exYbcYu9

Trumps seltsamer Windkraft-Monolog: Drei verstörende Minuten in Schottland

23. August 2025 · Original auf LinkedIn

#Trumps seltsamer Monolog über #Windkraft: Als sich Donald Trump mit Ursula von der Leyen Ende Juli in Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 auf seinem Golfplatz traf, gab es eine merkwürdige und verstörende Szene – fast drei Minuten lang monologisierte Trump über die von ihm verhasste Windkraft.

Er redete sich immer weiter in einen total Quatsch-Monolog hinein und Frau von der Leyen saß still daneben und unterbrach ihn nicht. Das war auch gut so, denn so zeigte sich wunderbar in welchen merkwürdigen Gedankenwelten sich der amerikanische Präsident bewegt.

Trump sagt „Wir werden Windkraft bei uns nicht erlauben“ … während zum Beispiel im republikanischen Texas die Windkraft boomt und sich Initiativen wie „Conservative Texans for Energy Innovation“ oder auch „Conservatives für Renewables“ in den USA für Wind- und Photovoltaik einsetzen und Fakten schaffen (Texas hat derzeit z.B. bereits mehr als 15.000 Windkraftanlagen, also ungefähr die Hälfte wie gesamt in Deutschland).

In diesem Video von „Diaper Diplomacy“ werden die Protagonisten durch KI erzeugte Babies ersetzt – die TONSPUR IST KOMPLETT ORIGINAL. Das zusammen mit den Bildern macht die gesagten Dinge noch abstruser. 🤪

Sehr sehenswerter YouTube Kanal, der das aktuelle Weltgeschehen (immer mit originalen Tonspuren) ad absurdum führt und die verrückten Dialoge von und mit Trump zeigt was sie eigentlich wirklich sind: Nämlich lächerlich und dumm.

Link zu Diaper Diplomacy auf YouTube:
https://lnkd.in/eCNNMDZq


„Mr. Energiewende“ regt sich auf: Holger Laudeley spricht Klartext zu Reiches Plänen

20. August 2025 · Original auf LinkedIn

😡 Politik gegen Bürgerenergie: „Mr. Energiewende“ regt sich auf! Holger Laudely dreht auf und spricht Klartext zu den aktuellen Aussagen und Plänen von Wirtschaftsministerin Reiche.

Holger ist ein Urgestein in Deutschland im Bereich Photovoltaik und Energiewende – seit 40 Jahren ist er in der Branche aktiv und hat unter anderem dafür gesorgt, dass Balkonkraftwerke legal genutzt werden können.
Für mich war Laudeley durch zahlreiche YouTube Videos vor vielen Jahren der Haupt-Auslöser, warum ich alles in meinem Leben „elektrifiziert“ habe und mich somit von sämtlichen Verbrennungsprozessen verabschieden konnte.

Ich habe gestern das aktuelle Video mit ihm auf dem Kanal „@Leben mit der Energiewende“ geschaut. In vielen Punkten spricht er mir aus der Seele.
Ein umfassender „Rant“, wo er in 20 Minuten aufzählt was schief läuft und was eigentlich jetzt gemacht werden müsste. Danke Holger Laudeley und Frank Farenski!

Laudeley bringt es auf den Punkt: Die Vorschläge von Wirtschafts- und Energieministerin Reiche sind nicht nur praxisfern – sie sind sogar kontraproduktiv:

❌ Statt Bürgerenergie, Speicher und dezentrale Versorgung zu fördern, werden Investitionen ausgebremst.
❌ Statt Innovation voranzutreiben, werden bürokratische Hürden aufgebaut.
❌ Statt Mut zu machen, werden die Falschen bestraft – die engagierten Menschen und Unternehmen vor Ort.

Genau so verspielt man Vertrauen und blockiert den Fortschritt. Die Energiewende gelingt nur, wenn wir sie gemeinsam beschleunigen – nicht, wenn wir sie mutwillig ausbremsen.

Das gesamte (sehr sehenswerte!) Video ist auf YouTube zu sehen:
https://lnkd.in/ebA8vnt3


Humanoide Roboter ersetzen uns in allen Jobs – das Video „beweist“ es

19. August 2025 · Original auf LinkedIn

Achtung, die humanoiden Roboter 🤖 sind jetzt soweit, dass sie uns Menschen in allen Jobs ersetzen können. 🦾 Das Video beweist es!


UN-Plastikabkommen gescheitert – so sehen die Sieger aus. Meine Petition dagegen

16. August 2025 · Original auf LinkedIn

UN-Abkommen gegen Plastikmüll gescheitert – so sehen die Sieger aus! 😕
Wir müssen etwas unternehmen, ich habe da mal eine Idee. Und eine Petition gestartet …

Verhindert wurde ein erfolgreiches Abkommen ja bekanntermaßen vor allem durch die erdölproduzierenden Länder (OPEC Staaten) 🇸🇦 sowie die USA 🇺🇸. Vielen Dank auch!

Das Plastikproblem ist eines der entscheidenden Themen für die Zukunft der Menschheit 🌎 – es kann so einfach nicht weiter gehen.

Für mich ist es auch ein großer Witz, dass wir als Menschen so dumm sind einfach so lange Plastik herzustellen (für Verpackungen etc.), es dann wegwerfen und immer wieder neues herstellen … bis das Erdöl in nicht allzu ferner Zukunft sowieso verbraucht sein wird. 🛢️
Spätestens dann müssen wir sowieso Alternativen finden – warum also nicht schon jetzt?

DER ROHSTOFF IST ENDLICH.
WIR MÜSSEN SOWIESO AUF MEHRWEG UMSTELLEN!

Ich habe einmal versucht mit Hilfe von KI auszurechnen, für wie lange man überhaupt noch genügend Erdöl zur Kunststoffherstellung zur Verfügung hätte. Es kam dabei heraus, dass es nur etwa 50 Jahre sind, dann ist sowieso Schluss und man müsste für Verpackungen (Lebensmittel etc.) andere Dinge nutzen: Mehrweg. ♻️

Weltweit werden derzeit pro Jahr ca. 400 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert (ein Großteil für Einwegverpackungen). Ungefähr 4 bis 6 Prozent der Erdöl-Fördermengen werden für Kunststoffe/Plastik verwendet.

Wenn man die bekannten Erdölreserven damit in Relation setzt, bleiben nicht einmal 50 Jahre in denen man noch Plastik damit neu erzeugen könnte.

Wenn man das gesamte Erdöl zukünftig ausschließlich für die Plastikproduktion verwenden würde, dann wären es noch ein paar Hundert Jahre.
Aber okay, dann ab sofort eben sämtliche ✈️ Flugzeuge auf der Welt stilllegen und nicht mehr fliegen, kein einziges 🚗💨 Verbrenner-Auto mehr usw.

ES BLEIBT NUR EINE LÖSUNG –
MEHRWEG STATT WEGWERFEN.

Das PLASTIK-STOP!-Konzept:
Stell dir vor, du gehst wie gewohnt einkaufen – nur statt Einwegverpackungen bekommst du deine Lebensmittel in standardisierten Mehrwegbehältern, die bei jedem Händler passen.

• Einheitliche Behälter, kompatibel bei allen großen Ketten
• Behälter von winzig bis groß: passend für alle Produkte
• Praktisch stapelbar, passende Taschen und Kisten
• Pfandsystem wie bei Getränkeflaschen
• Etiketten für Marketing weiterhin vorhanden
• Einfache Rückgabe (Pfandrückgabeautomaten, RFID-Erkennung)
• Wiederbefüllung & Kreislauf zwischen Hersteller und Handel
• Kund:innen ändern ihr Einkaufsverhalten kaum – und doch sinkt der Verpackungsmüll drastisch
• Weniger Müll in der Umwelt, da Pfandwert
• Start mit einem großen Player, der den Dominoeffekt auslöst

Mehr Infos auf openPetition (und weitere Details zum Konzept),
bitte dort ONLINE 🖋️UNTERZEICHNEN:
openpetition.de/!pqqyv

Vielleicht in 10 oder 20 Jahren weltweiter Standard und man fragt sich: „Warum nicht früher umgesetzt?“.

📢 Bitte unterschreiben, TEILEN und diskutieren, Danke. 👍


Petition gestartet: Nach dem Scheitern der UN-Plastikverhandlungen selbst handeln

15. August 2025 · Original auf LinkedIn

💥 UN-Verhandlungen zum #Plastikmüll gescheitert – wir müssen jetzt handeln! 💥 Ich habe eine Petition gestartet und bitte um Unterstützung. ♻️

Die Gespräche in Genf für ein internationales Plastikabkommen sind am Freitag endgültig gescheitert. Doch während Politiker weiter verhandeln, füllt sich unsere Umwelt Tag für Tag mit mehr Einwegplastik.
Das Plastik-Problem ist nicht trivial, sondern existenziell für die Menschheit!

MEINE IDEE:
👉 Einführung von einheitlichen Mehrweg-Behältern für Lebensmittel in ganz Deutschland – von Edeka bis Lidl, von Aldi bis Rewe. Am besten freiwillig mit einem der „Großen“ als Vorreiter. Der Rest würde dann von alleine folgen.

🌎 Pfand statt Wegwerfverpackung
🌍 Überall einsetzbar, überall zurückgebbar
🌏 So können wir Millionen Einwegverpackungen pro Tag vermeiden – ohne Komfortverlust für Kund:innen (siehe Beschreibung auf der Seite der Petition).

💪 WAS WIR BRAUCHEN:
Unterstützung aus der Bevölkerung, um den Handel und die Politik zum Handeln zu bewegen.

Deshalb habe ich eine Petition gestartet:
✍️ HIER UNTERSCHREIBEN:
openpetition.de/!pqqyv

Das Konzept für das Mehrwegsystem wird auf der Website der Petition genauer beschrieben – es ist absolut umsetzbar und skalierbar. Es wird „nur“ noch ein Vorreiter im Handel gebraucht.

Wenn die Politik zögert, muss die Zivilgesellschaft vorangehen. Machen wir aus einer „Träumerei“ eine Realität!

DAS PLASTIK-STOP!-KONZEPT:
Stell dir vor, du gehst wie gewohnt einkaufen – nur statt Einwegverpackungen bekommst du deine Lebensmittel in standardisierten Mehrwegbehältern, die bei jedem Händler passen.

• Einheitliche Behälter, kompatibel bei allen großen Ketten
• Behälter von winzig bis groß: passend für alle Produkte
• Pfandsystem wie bei Getränkeflaschen
• Etiketten für Marketing weiterhin vorhanden
• Einfache Rückgabe (Pfandrückgabeautomaten, RFID-Erkennung)
• Wiederbefüllung & Kreislauf zwischen Hersteller und Handel
• Kund:innen ändern ihr Einkaufsverhalten kaum – und doch sinkt der Verpackungsmüll drastisch.
• Weniger Müll in der Umwelt, da Pfandwert
• Start mit einem großen Player, der den Dominoeffekt auslöst

WARUM JETZT?
• Das UN-Abkommen hat gezeigt: Auf weltweite Einigung können wir nicht warten.
• Deutsche Handelsketten haben die Macht und Logistik, eine solche Lösung sofort umzusetzen.
• Wer jetzt vorangeht, setzt einen Standard für die ganze Branche – und gewinnt Kund:innen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen.
• Europa- und auch weltweit skalierbar.

Mehr Infos auf openPetition:
openpetition.de/!pqqyv

Vielleicht in 10 oder 20 Jahren weltweiter Standard und man fragt sich: „Warum nicht früher umgesetzt?“.

📢 Bitte unterschreiben, TEILEN und diskutieren – je mehr wir sind, desto eher wird unsere Stimme gehört! Danke. 👍

#Plastikfrei #Nachhaltigkeit #Mehrweg #Petition #Umweltschutz #CircularEconomy #Kreislaufwirtschaft #ZeroWaste


Schweden ist meilenweit voraus: Wärmepumpen, Fernwärme und mehr

14. August 2025 · Original auf LinkedIn

Schweden 🇸🇪 ist in sehr vielen Bereichen bei Nachhaltigkeit und Energie meilenweit besser als Deutschland 🇩🇪 aufgestellt. Neben der im Beitrag beschriebenen Abfallverwertung u.a. bei:

✔️ Wärmepumpen
✔️ Fernwärme
✔️ Gas spielt bei Wärme heute keine Rolle mehr
✔️ Smart Meter fast 100% (Deutschland nicht mal 3%)
✔️ dynamische Stromtarife
✔️ Aufteilung in vier Strompreiszonen (seit 2011)
✔️ Elektromobilität (Q1 2025: 41,6%, Deutschland 16,6%)
✔️ Strommix ist bereits fossilfrei (inkl. Kernkraft)
Das alles ermöglicht u.a. durch eine mutige Einführung einer CO2 Steuer bereits Anfang der 90er Jahre (heute weltweit die höchste CO2 Steuer).

Dazu aktuell ein Photovoltaik Boom und ein zügiger Ausbau der Windkraft.

In anderen Bereichen wie Digitalisierung, Mobilfunknetzabdeckung, Glasfaseranschlüssen oder bargeldlosem Bezahlen sieht es ähnlich aus.

Länder und ihre Strukturen sind natürlich immer schwierig direkt zu vergleichen. Aber man könnte ja trotzdem von Erfahrungen in bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel Wärmepumpen, von anderen Ländern lernen.

Ich würde sagen – Schweden hat seine Hausaufgaben sehr gut gemacht. ✅
Ziel: Klimaneutralität 2030.
Und ist zudem auch noch nicht an all den nachhaltigen Maßnahmen pleite gegangen. ☺️


Ich könnte auf meine Einspeisevergütung verzichten – aber nicht so, Frau Reiche

12. August 2025 · Original auf LinkedIn

Also ich könnte auf meine PV-Einspeisevergütung verzichten. ☀️✌️

🗞️ Aktuelle Schlagzeilen: „Wirtschaftsministerin will Förderung für private Solaranlagen streichen!“ – so oder ähnlich liest man es seit dem 10.08.25 in der Augsburger Allgemeinen.

So ganz Unrecht hat Frau Reiche m.E. in diesem Fall nicht, wenn sie das Problem benennt, dass in Deutschland quasi jederzeit eingespeist werden kann – und man immer pauschale Vergütungen dafür erhält … unabhängig davon, ob der Strom gerade im Netz gebraucht wird oder nicht. 💡

Ich betreibe seit vier Jahren eine 14 kWp Photovoltaikanlage auf meinem Eigenheim und könnte auf die pauschale Einspeisevergütung gut verzichten.

Meine Anlage ist auf Eigenverbrauch optimiert (#Speicher, #Energiemanagement, #Elektroautos, #Wärmepumpe, …) und auf maximale #Autarkie.

Die Einspeisevergütung (7 Cent/kWh) ist für meine Wirtschaftlichkeitsrechnung kaum relevant. Auch ohne diese amortisiert sich die Anlage. 💸

MEIN VORSCHLAG: FLEXIBILISIERUNG ALS SCHLÜSSEL

Für neue PV-Anlagen wäre eine #dynamische #Einspeisevergütung aus meiner Sicht sinnvoll: Nur für Zeitpunkte, an denen der Strom im Netz gebraucht wird, bekommt man Geld (gerne auch mehr, als die derzeit pauschalen 7,x Cent). Wer zu Zeiten mit Überproduktion einspeist, erhält nichts (oder weniger).

Dynamische Stromtarife funktionieren ja bereits heute (ich habe einen …), warum nicht auch in die andere Richtung?

So könnten auch endlich die zahlreich vorhandenen #Heimspeicher netzdienlicher eingesetzt werden. Am besten auch noch die E-Autos dazu nehmen – #VehicleToGrid und #VehicleToHome müssen endlich Realität werden! 🚗🔌

Aber ja, in Deutschland hakt es bekanntlich an der Digitalisierung. Nicht einmal 3% der Haushalte haben ein #SmartMeter. Ich bin übrigens einer der glücklichen Gewinner der „Smart Meter-Lotterie“ 😄. In Skandinavien? Quasi 100%.

Die neuen Regelungen sollen laut Frau Reiche ja nur für neue Anlagen gelten – vorhandene PV-Anlagen haben Bestandsschutz.

Die Netzbetreiber könnten ggf. in Zukunft verpflichtet werden, bei neuen Installationen direkt ein SmartMeter einzubauen.

PV-BETREIBER HÄTTEN ES SELBST IN DER HAND

Den Kunden bleibt es dann selbst bei der Planung überlassen, ob sie einen Speicher und ein Energiemanagement dazu nehmen. Und ob sie ggf. später noch Komponenten wie E-Autos, Wärmepumpen, Klimaanlage etc. ergänzen. Je mehr Elektrifizierung, desto lukrativer wird die eigene PV-Anlage!

Wer dann den Überschuss zu „sinnvollen“ Zeiten einspeist, kann mit einer hohen (dynamischen) Einspeisevergütung belohnt werden.💰

🚨 Aber es darf jetzt nicht das Narrativ entstehen: „PV lohnt nicht mehr, ich lasse es besser bleiben …“.

FAZIT: Eigenverbrauch muss der Schlüssel für die Amortisation sein. Nur so wird’s netzdienlich und zukunftsfähig. Und die Eigenheimbesitzer haben trotzdem einen großen Anreiz sich für die Installation einer PV-Anlage zu entscheiden.

💬 Sehe ich das richtig, oder habe ich etwas übersehen Philipp, Tim, Andreas, Jan?


Mit leerer Batterie aus dem Urlaub zurück – heute wieder voll mit Sonnenstrom

10. August 2025 · Original auf LinkedIn

Mit leerer E-Auto Batterie 🚗🪫 gestern zurück aus dem Urlaub – heute ist sie wieder voll mit Sonnenstrom ☀️⚡️🔋.

Ich bin immer wieder begeistert davon wie toll es funktioniert: Nach unserer Rückkehr aus Schweden haben wir gestern das E-Auto zu Hause an unsere intelligente Wallbox gesteckt und ganz nebenbei hat das Energiemanagement gestern und heute dafür gesorgt, dass nur der überschüssige Sonnenstrom ins Auto fließt.

Während Waschmaschine, Backofen, Wärmepumpe (Warmwasser) etc. laufen, schickt das System automatisch immer nur so viel Strom zum Auto wie gerade „übrig“ ist. Es muss also kein Netzstrom verwendet werden. Dabei wird für die Nacht so viel Strom im Heimspeicher reserviert, damit wir bis zum nächsten Morgen keinen Netzstrom benötigen.
Sobald die Sonne am Morgen wieder genug Energie liefert, wird die Ladung des E-Autos automatisch fortgesetzt.

Da gestern und heute relativ viel Sonnenschein vorhanden war, ist jetzt am zweiten Tag um 12:00 Uhr Mittag das Auto bereits wieder voll (90% Ladegrenze) – es wurden immerhin fast 64 kWh geladen. Genug Energie, um damit ungefähr 400 Kilometer weit zu fahren! 🏁

Für viele Eigenheimbesitzer(innen) ein „no brainer“: Photovoltaik, Speicher, Energiemanagement, E-Auto, intelligente Wallbox und ggf. eine Wärmepumpe.

Ich freue mich jedes Mal aufs Neue über meine eigene #Sonnentankstelle zu Hause. 😃


Elektromobilität in Schweden: Es läuft! Bilanz unserer Sommerreise

8. August 2025 · Original auf LinkedIn

Elektromobilität in 🇸🇪 Schweden: Es läuft! 🚗⚡️

Unser diesjähriger Urlaub ist leider vorbei – gestern sind wir wieder zu Hause in Deutschland angekommen. Zeit für eine kleine Bilanz bzgl. der aktuellen Reise mit dem Elektroauto und eine Einschätzung zum Stand der E-Mobilität in Schweden.

Da ein Teil meiner Familie in Schweden lebt, fahre ich regelmäßig dorthin (ca. 1.000 km Anreise …). Seit dem Umstieg des Firmenwagens von Diesel auf Elektro im Jahr 2019 machen wir die Reise ausschließlich elektrisch – bisher immer völlig problemlos! 😃👍 In der Regel fahren wir zwei bis drei Mal pro Jahr dorthin, also schon mehr als 20 Mal mit dem E-Auto.
Dazu kommen elektrische Reisen nach Portugal 🇵🇹, Spanien 🇪🇸, Frankreich 🇫🇷 etc. Ich freue mich jedes Mal, wenn es los geht … den Verbrenner 💨 habe ich noch nie vermisst!

Das elektrische Fahren ist für uns inzwischen „reine Routine“. In diesem Jahr haben wir einige zusätzliche Fahrten innerhalb Schwedens gemacht.
Wir konnten immer problemlos während unserer Aufenthalts laden – egal ob ein Parkplatz an einem kleinen Fischerdorf am Meer, beim Einkaufen oder während unseres Besuchs des Freizeitparks Liseberg in Göteborg.

WIE ENTWICKELT SICH DIE E-MOBILITÄT IN SCHWEDEN?

Die Schweden scheinen sich von Anfang an mit Elektro wohlgefühlt zu haben – während in Deutschland im Jahr 2019 Elektroautos noch bei unter 3% Marktanteil bei den Neuzulassungen waren, waren es in Schweden bereits über 18%.
Heute, im ersten Quartal 2025, hat Schweden einen beeindruckenden Anteil von 41,6% erreicht und Deutschland ist bei 16,6%.

Warum kaufen wir in Deutschland 🇩🇪 eigentlich noch so viele neue Verbrenner?

Die Skandinavier sind scheinbar generell offener für die neue Technologie und unterstützen die Antriebswende mit Projekten wie zum Beispiel Europas größten Parkhaus für E-Autos mit 1.000 Ladepunkten (Stockholm) oder dem Pilotprojekt mit elektrifizierten Straßen für den Schwerlastverkehr.
Spannend sind auch die Projekte für Vehicle-to-Grid und Vehicle-to-Home, mit mehreren Pilotprojekten in Echtumgebungen.

SENSATIONELLER VERBRAUCH, NIEDRIGE KOSTEN

Wie immer bin ich mit den Verbrauchsdaten der aktuellen Reise sehr zufrieden: 3.609 km mit 16,39 kWh/100 km – das kann sich sehen lassen! Insgesamt haben wir 591,4 kWh verbraucht. Wenn ich dies mit einem Durchschnittspreis von 0,40€ rechne, komme ich auf 236,56 € Ladekosten.
Die Preise am Tesla Supercharger variieren in 🇩🇪🇩🇰🇸🇪 ca. zwischen 0,30 und 0,50 € pro kWh.

Nach sechs Jahren mit Tesla war das nun die letzte große Reise mit der Marke … im kommenden Winter geht’s dann erstmals elektrisch mit dem ID.Buzz nach Schweden. Ich bin gespannt!
_____________

📌 Dies ist der vierte Beitrag zu meinem aktuellen 🇸🇪 Schweden-Urlaub:
Teil 1: „#Windkraft in Schwedens Wälder“
Teil 2: „#Photovoltaik-Boom in Schweden“
Teil 3: „#Wärmepumpen statt Heizhammer“

#Elektromobilität #Schweden #Tesla #IDBuzz
#Ladeinfrastruktur #Energiewende #Skandinavien


Schweden zeigt, wie’s geht: Wärmepumpen statt Heizhammer

5. August 2025 · Original auf LinkedIn

Schweden 🇸🇪 zeigt, wie’s geht: Wärmepumpen statt Heizhammer 🔥 Öl und Gas spielen heute beim Heizen dort keine Rolle mehr.

BEGEISTERUNG STATT „HEIZHAMMER“

Ich bin derzeit im Urlaub in Schweden (Bericht „Teil 3“). Meine Eltern leben hier in einem über 100 Jahre alten Holzhaus (meine Mutter ist Schwedin).

Wie wird das Haus beheizt und wie wird das Warmwasser produziert?
Natürlich mit einer Wärmepumpe – so wie fast überall in Schweden.

Schon vor vielen Jahren wurde die Holz-Zentralheizung aus den 1970ern in dem Haus durch eine Wärmepumpe ersetzt. Das Gebäude hat nur die ursprüngliche Dämmung (Holzbauweise aus dem 19. Jahrhundert), keine Fußbodenheizung und keine besonderen Fenster (siehe Fotos).
Trotzdem funktioniert der Betrieb mit einer Wärmepumpe problemlos – für Heizen und Warmwasserbereitung.

Sogar die alte Holzkirche nebenan ist längst mit einer Wärmepumpe ausgestattet (siehe Foto). Fun Fact: Dort habe ich damals geheiratet …👰‍♀️🤵‍♂️

📸 Kleine „Foto-Safari“: In den letzten Tagen habe ich bei Ausflügen in die Umgebung einige Aufnahmen gemacht – fast jedes Häuschen besitzt eine Wärmepumpe. Ob Luft-Wasser (der Standard), Luft-Luft (Klima-Splitgerät), oder Sole-Wasser (Erdwärme, dann jedoch nicht sichtbar …).

Kleines Suchspiel: Wer findet alle Außengeräte der Luft-Wasser oder Luft-Luft Anlagen in meinen Fotos? 😃

IN SCHWEDEN IST FOSSILES HEIZEN SCHON LANGE „OUT“

Das Land hat sich im Bereich Heizenergie praktisch unabhängig von fossilen Rohstoffen gemacht: Öl- und Gasheizungen haben in Schweden heute insgesamt nur noch einen Anteil von etwa 3% an der Heizenergie in Ein- und Mehrfamilienhäusern.
In Ballungsräumen und großen Städten dominiert Fernwärme (Biomasse, Industrieabwärme, große Wärmepumpen etc.), in ländlichen Gebieten und kleinen Städten ist die Wärmepumpe inzwischen absolut Standard.

Unter anderem durch die weltweit die höchste CO₂-Steuer (bereits eingeführt in den 90er Jahren), hat Schweden es geschafft die fossilen Energien beim Heizen quasi vollständig zurückzudrängen – das Land ist in dem Bereich heute unabhängig von fossilen Rohstoffimporten, was für ein Erfolg!

Der Strom für die Wärmepumpen stammt zu 98% aus erneuerbaren oder kohlenstoffarmen Quellen (Wasserkraft, Kernkraft, Windergie). Fast 100 % der Haushalte verfügen über Smart Meter – so lassen sich dynamische Tarife flexibel nutzen.

AUCH IN DEUTSCHLAND MACHBAR

Ich selbst wohne in Deutschland in einem 100 Jahre alten Haus – und betreibe dort seit fast 13 Jahren eine Wärmepumpe.
Bei der damaligen Sanierung entschieden wir uns (glücklicherweise!) für dieses System und haben es nicht bereut – es läuft tadellos und wir haben inzwischen weit über 300.000 Kilowattstunden Erdgas eingespart (verglichen mit einer Gastherme).
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📌 Dies ist der dritte Beitrag zu meinem aktuellen Schweden-Urlaub:
Teil 1: „Windkraft mitten in Schwedens Natur?“
Teil 2: „Photovoltaik Boom in Schweden“


80 % weniger Plastikmüll mit einem simplen Konzept? Meine Idee

5. August 2025 · Original auf LinkedIn

„Was wäre, wenn wir den weltweiten #Plastikmüll mit einem simplen Konzept um 80 % reduzieren könnten – aber niemand setzt es um?“ ♴🌎💡
Ich hätte da mal eine Idee …

Mehr als 500 Millionen Tonnen Plastik werden pro Jahr produziert. Ein Großteil wird für Verpackungen verwendet, die wenig später im Müll (oder in der Umwelt) landen – überall auf der Welt.

In Genf tagen heute 170 Staaten, um ein internationales Abkommen zur Begrenzung der globalen Plastikverschmutzung zu vereinbaren.
Ich befürchte allerdings, dass es – wie schon beim ersten Versuch – nicht gelingen wird, eine Einigung zu erzielen.

Vor zehn Jahren hatte ich eine Idee für ein einfaches Konzept, das den Plastikmüll weltweit drastisch reduzieren könnte.

Eigentlich so simpel – die globalen Player müssten es „nur“ noch umsetzen.
Leider bleibt es wohl weiterhin ein Wunschdenken. Schade. 😔

💭 UNREALISTISCHE TRÄUMEREI?
Vor vielen Jahren hatte ich den Traum einer Gesellschaft ohne alltäglich produzierten, unnützen Müll:

In jedem Supermarkt 🛒 gäbe es in dieser „Vision“ jedes Produkt nur noch in einheitlichen, standardisierten Verpackungen (aus Kunststoff oder Glas, je nach Inhalt).
Diese wären in verschiedenen Größen erhältlich, perfekt stapel- und kombinierbar (eckige Formen).

Dieses Konzept ließe sich auf nahezu alle Produkte anwenden – egal ob Waschmittel, Käse, Nudeln, eine kleine Vanilleschote oder was auch immer.
Auf der Vorderseite hätten Hersteller Platz für großflächige Aufkleber mit Marke, Informationen etc. (Regal-Ansicht).

Ich behaupte: Fast jedes Produkt, das heute in tausenden unterschiedlichen Wegwerf-Verpackungen im Regal steht, könnte auf diese „neue“ Art verpackt werden!

🔄 WEITERGEDACHT:
Es gäbe passende, wiederverwendbare Einkaufstaschen oder stapelbare Kästen – ohne Leerraum, perfekt gefüllt. 👜
Zu Hause sammelt man die leeren Behälter darin und bringt sie beim nächsten Einkauf zurück.

Der Aufwand? Quasi null – man geht ja sowieso einkaufen und plant zudem meistens den Zeitpunkt.
Vor Ort gibt’s Pfand zurück (ggf. automatisiert per RFID). Die Behälter gehen zurück in den Kreislauf und werden nur bei Verschleiß recycelt.

So sinkt auch die „Vermüllung“: Leere Verpackungen sind kein Abfall mehr, sondern wertvoller Pfand.

✅ FAZIT:
Mit so einem System ließe sich die Plastikflut erheblich eindämmen – vielleicht sogar weltweit. Eventuell sagt die Menschheit in 20 Jahren: „Wahnsinn – wieso haben wir damals täglich völlig unnötigerweise Berge von Plastikmüll produziert!?“

Wie könnte man so etwas landes- oder europaweit realisieren?
Darauf habe ich noch keine Antwort gefunden.

Die Wirtschaft müsste es freiwillig einführen – umsetzbar wäre es sicher.
Man bräuchte nur einen großen, mächtigen Vorreiter, wie z. B. die Schwarz Gruppe / Lidl in Deutschland, REWE Group oder EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG. Sie könnten das System – in Zusammenarbeit mit den Herstellern – einführen.
Wo ein Wille ist, ist ein Weg?

#Plastikflut #Müllberge #UN #Plastik #Kreislaufwirtschaft


Photovoltaik in Schweden an jeder Milchkanne: Solar-Boom im hohen Norden

31. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

Photovoltaik in Schweden 🇸🇪 neuerdings „an jeder Milchkanne“? 🐮🥛 Auch im hohen Norden Europas boomt die Photovoltaik neuerdings …

Ich bin derzeit im Urlaub in Schweden (Bericht „Teil 2“). Da meine Eltern hier leben (meine Mutter ist Schwedin), bin ich regelmäßig in dieser Gegend – so wie jetzt wieder im Sommerurlaub. In den letzten Tagen waren wir viel in der Umgebung unterwegs und mir fiel auf, dass plötzlich viel mehr Häuser mit Photovoltaik ausgestattet sind als mir in Erinnerung war.

Rund um den örtlichen See hat nun gefühlt jedes dritte Haus PV auf dem Dach. Egal ob Wohnhaus, Ferienhaus oder Bauernhof (siehe Beispielfotos …).

Photovoltaik ist in Schweden zwar immer noch eher unbedeutend im Strommix (2024 nur ca. 1% Anteil), aber die Entwicklung hat sich seit 2015 sehr stark beschleunigt. War der Anteil zunächst im Jahr 2015 noch bei 0,01%, ist im Jahr 2024 die Leistung immerhin schon bei 5 GW (1%) angekommen.

Trotz der Lage in nördlichen Breitengraden ist die Effizienz der Module immer noch so gut, dass es sich auch hier rechnet, in PV zu investieren. Ich weiß nicht wie es ganz oben im Norden aussieht – meine Familie lebt relativ weit südlich auf der Höhe von Göteborg.

Zusammen mit dem in Schweden gelungenen flächendeckenden Ausbau an Smart Metern und dynamischen Stromtarifen, ist die Photovoltaik mitsamt Batteriesspeichern auch in diesem Land ein zunehmender wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Neben Wasser- und Kernkraft wird auch der in den letzten Jahren verstärkte Ausbau von Windenergie dazu genutzt, den Strommix CO2-arm zu machen. Schweden zählt in Europa zu den Ländern mit dem geringsten CO2 Ausstoß bei der Stromproduktion (und ist das Land mit der höchsten CO2 Steuer).

Ich fand es jedenfalls beeindruckend zu sehen, wie besonders in den letzten Jahren überall neue Anlagen auf den Dächern zu sehen sind.


Windkraft mitten in der Natur? Eine überraschende Wanderung in Schweden

27. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

Windkraft mitten in der Natur? 🤔
Ich bin gerade im Urlaub in Schweden 🇸🇪. Gestern waren wir bei einer Wanderung auf einem wunderschönen Naturpfad unterwegs. Beim Aufstieg auf einen kleinen Berg hörten wir plötzlich ein seltsames Geräusch – und nach einer Kurve stand da auf einmal: eine riesige Windkraftanlage. 🌀

Da meine Eltern hier leben (meine Mutter ist Schwedin), bin ich regelmäßig in dieser Gegend – so wie jetzt im Sommerurlaub. Ganz vergessen hatte ich, dass hier in unserer Nachbarschaft vor Kurzem vier neue Windräder errichtet wurden.

WINDRAD VS. AUTOBAHN – UNSER DOPPELTER STANDARD?

🌲🌳 Man kann sich fragen, ob es in Ordnung ist, wenn mitten in die Natur vier solche riesigen Anlagen gebaut werden? Es ist doch störend und nicht in Ordnung, wenn so etwas quasi mitten in den Wald gesetzt wird, oder?

Wie so oft: Es ist nicht schwarz oder weiß. Es gibt Vor- und Nachteile und man muss abwägen …
Während der Wanderung näherten wir uns später einer Autobahn 🛣️, die hier vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Ihr Lärm begleitete uns fast die ganze Zeit. Die Windräder hingegen hörte man nur in direkter Nähe. Auch eine ⚡️ Hochspannungsleitung kreuzten wir (siehe Foto) – inklusive einer riesigen Schneise durch den Wald.

Die Autobahn und die Strommasten kritisieren wir nicht, sie sind für uns normal. Windkraft darf aber nicht sein?

SCHWEDEN IST VORREITER BEIM KLIMASCHUTZ

Schwedens Strommix ist bereits heute sehr CO₂-arm, sie nutzen hier viel Wasserkraft und betreiben weiterhin ihre Kernkraftwerke. Smart Meter, dynamische Stromtarife, Elektromobilität und Wärmepumpen gehören für die Menschen zum Alltag. Auch die Erneuerbaren werden weiter ausgebaut, das ist meines Erachtens unabdingbar.
Denn zum Beispiel auch die Kernkraft wird man nicht „für immer“ nutzen können, auch Uran ist nur endlich auf der Erde vorhanden. Im Gegensatz zur Kraft der Sonne (zu der ja auch die Windkraft gehört). ☀️🌬️

Mein Fazit nach der Wanderung: Ja, die vier Windräder greifen in die Natur ein – aber dieser Eingriff ist aus meiner Sicht vertretbar und notwendig. Ich habe hinterher nachgeschaut: Die vier 180 Meter hohen Anlagen produzieren pro Jahr 59 GWh Strom, genug für über 11.000 Haushalte.

Ich finde es sinnvoll und gut, dass Schweden bereits seit Anfang der Neunzigerjahre eine CO₂-Steuer hat (sogar die höchste weltweit…) und das Land somit schon sehr lange auf dem Weg eines vernünftigen Klimaschutzes ist.
Und diese vier neuen Windräder gehören für mich mit dazu. Die Wanderung war übrigens – trotz der Windkraftanlagen – wunderschön. 💚

#Energiewende #Windkraft #Klimaschutz #Schweden #CO2Steuer


Fundstück: Katherina Reiche vor 15 Jahren – „Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln!“

17. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

(Fundstück YouTube CDU) Katherina Reiche vor 15 Jahren: „Klimaschutz: Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln!“. Wie hat sich ihre Einstellung bis heute so sehr geändert?

Ich frage mich – was ist in den letzten 15 Jahren mit Frau Reiche passiert? In dem Video spricht sie sich eindeutig für Umwelt- und Klimaschutz aus. Ich kann quasi jeden einzelnen Satz von ihr unterstützen. Im Gegensatz zu dem, was sie heute, als Ministerin, sagt (u.a. „Klimaschutz sei in Deutschland überbetont worden …“).

In diesem Ausschnitt wird m.E. deutlich wie sehr sich ihre Haltung verändert hat. Der gesamte Clip vom 09.09.2009 ist auf dem YouTube Kanal der CDU zu sehen:
https://lnkd.in/eJCn-K5d

💬 Zitate aus dem Video:

„Wir wollen unseren Kindern eine saubere und intakte Umwelt hinterlassen.“

„Ich werde von meinen Kindern gefragt: Mama warum ist die Luft so dreckig, Mama warum schmelzen die Polkappen?“

„Wir wollen die Erderwärmung auf maximal 2 Grad begrenzen helfen.“

„Klimaschutz: Mit der Natur lässt sich schwer verhandeln!“

„Wir wollen die Erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Das heißt auch: Mehr Arbeitsplätze!“

„Modernisierung der Heizungssysteme angehen …“

„Der Elektromobilität zuwenden …“

„Umwelt- und Klimaschutz muss etwas sein, was die Leute gern bereit sind mitzumachen.“

👉 Ich würde Frau Reiche am liebsten alle ihre Zitate einmal aktuell vorlegen und sie fragen, warum sie diese Themen heute scheinbar so anders sieht als noch vor 15 Jahren! Was ist mit ihrer Einstellung passiert und warum hat sie sie scheinbar diametral geändert?

Ist es eventuell ein Problem, wenn jemand quasi direkt von der Position der Vorstandsvorsitzenden eines (u.a.) Gasnetzbetreibers zur Wirtschafts- und Energieministerin wechselt?

Am 28. April 2025 hat LobbyControl gewarnt (Zitat):
„Mit Frau Reiche wird eine Energieunternehmerin zur Energieministerin gemacht. Sie wird sich in ihrer neuer Position kaum aus allen Entscheidungen zurückhalten können, die ihren jetzigen Arbeitgeber betreffen.
Es ist höchst fraglich, ob Reiche die nötige kritische Distanz und Unabhängigkeit zur Energiewirtschaft einhalten kann, um ausgewogen zu entscheiden. Das gilt besonders für die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des Gebäude-Energiegesetzes.
Der Lobbyverband VKU – Reiches langjähriger Arbeitgeber – war stark daran beteiligt, das sogenannte Heizungsgesetz zu verwässern – vor allem zugunsten großer Gaskonzerne.“

Der Video-Ausschnitt wird im Rahmen des Zitatrechts gemäß § 51 UrhG gezeigt und dient der politischen Meinungsbildung.

Quelle für den Video-Ausschnitt: CDU Deutschland, YouTube-Kanal „cdutv“, Video vom 09.09.2009
Ganzes Video: https://lnkd.in/eJCn-K5d


„Weniger Klimaschutz ist mehr“? Leider falsch. Und gefährlich

17. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

#CDU: „Weniger Klimaschutz ist mehr?“ – Leider falsch. Und gefährlich.

Die neue Bundesregierung startete – und gleich zu Beginn hieß es: Klimaschutz sei in den letzten Jahren „überbetont“ worden. Da fragt man sich, in welcher Realität Frau Reiche, Herr Merz und Herr Schnieder eigentlich leben.

👉 Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) will die Erneuerbaren bremsen, spricht von „Wärmepumpenzwang“ und will wieder mehr fossiles Erdgas in die Leitungen schicken.
👉 Kanzler Merz (CDU) glaubt, Deutschland sei zu klein, um einen Beitrag zum Weltklima zu leisten. Klimaschutz kann warten …
👉 Und Verkehrsminister Schnieder (CDU) setzt auf Technologieoffenheit, meint damit aber vor allem E-Fuels und HVO – also energetischen Unsinn, der weder wirtschaftlich noch ökologisch überzeugt.

Diese Haltung ist nicht nur rückwärtsgewandt – sie gefährdet unsere Zukunft. Und zwar massiv.

Ich verstehe es nicht – warum will sich die CDU mit der Bedienung plumper Narrative Applaus der Stammtische und AfD Wählerschaft sichern?

Ich bin überzeugt: Die Mehrheit der Menschen in diesem Land ist klüger als die Narrative, die aktuell bedient werden. Sie wollen Fortschritt statt fossile Festkleberei. Sie wollen mutige Politik, die Verantwortung übernimmt – nicht Ausreden, weil „die anderen ja auch nichts machen“.

Denn während China es erstmals schafft, trotz Wachstum seine CO₂-Emissionen zu senken, ruft man bei uns nach mehr fossilem Rollback. Während Länder wie Dänemark oder Schweden längst 100 % Smart Meter-Quote haben, mit Wärmepumpen fossilfrei heizen und die Elektromobilität voranbringen, debattiert man hierzulande lieber über die „grüne Diktatur“ der EU und „Wärmepumpenzwang“.

Ich frage mich: Wie viele Studien, Gletscherschmelzen und Klimaberichte braucht es noch, bis in Berlin die Realität ankommt?

💡 Lasst uns zeigen, dass die Energiewende machbar ist. Mit Wärmepumpen, smarten Netzen mit Flexibilität, dynamischen Tarifen, regionalem Strom, Speicherlösungen, echter Kreislaufwirtschaft, Verkehrs- und Antriebswende und einer Kommunikation, die ehrlich ist.

#Klimaschutz #Nachhaltigkeit #Energiewende #Wärmewende #VerantwortungJetzt #tinyfootprint


Merz und die 2-Prozent-Ausrede: Warum das Argument nicht trägt

11. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

Friedrich Merz aktuell im Bundestag: „Deutschland verursacht nur 2% der CO₂-Emissionen, selbst wenn wir sofort morgen klimaneutral werden macht es keinen Unterschied für die aktuellen Naturkatastrophen wie in Texas geschehen …“ (Aussage zusammengefasst).

Auch wenn diese Aussage faktisch wohl richtig ist, finde ich die aktuelle Entwicklung eines neuen Narratives durch die neue Bundesregierung fatal: „Erst mal den Klimaschutz verlangsamen und zurückstellen … jetzt sind andere Themen wichtiger!“. 🔥💨

Mit gerade einmal 1% der Weltbevölkerung für 2% der CO₂-Emissionen verantwortlich zu sein, zeigt m.E. deutlich, wie hoch unser Ausstoß nach wie vor ist. Auch sollten wir mitbedenken, dass vieles was wir konsumieren in China&Co. hergestellt wird (wir exportieren also unseren Fußabdruck …).
Hinzu kommt die historische Verantwortung: Deutschland zählt zu den größten Emittenten der Geschichte. Unsere industrielle Entwicklung der letzten 150 Jahre wurde massiv auf Kosten des Klimas aufgebaut. Das verpflichtet.

Ob bei der Energie (Frau Reiche will den Ausbau der Erneuerbaren verlangsamen oder gar stoppen) oder im Verkehr („… in Deutschland müssen wieder mehr Flüge stattfinden …“) usw.
Der neue „Sound“ soll wohl dazu animieren, überall wieder mehr „Gas“ zu geben und den Klimaschutz hinten anzustellen.

Es wäre m.E. fatal, wenn durch dieses neue Narrativ viele einfach umzusetzende „Gamechanger“ nun als nicht mehr so wichtig angesehen werden: Wie zum Beispiel die Antriebswende mit Umstellung auf E-Mobilität, Wärmepumpen bei Neubau und Sanierungen, PV mit Speichern in Eigenheimen, Flexibilisierung des Strommarkts mit Smart Metern usw.

Die Energiewende, die Wärmewende, die Verkehrswende – all das sind keine Experimente mehr, sondern dringend notwendige Transformationsprozesse. Sie zeigen: Wir können eine klimafreundliche Zukunft gestalten. Und wir haben sogar schon eine ganze Menge erreicht. Jetzt alles in Frage zu stellen, wäre nicht nur klimapolitisch fahrlässig – es wäre wirtschaftlich kurzsichtig.

🌍 Und nein, natürlich retten wir mit 2% nicht das Weltklima allein. Aber unser Beitrag macht einen Unterschied – und vielleicht noch mehr: Er inspiriert, er motiviert, er ist skalierbar.
Naturkatastrophen stoppen wir nicht mit Pessimismus. Aber mit Innovation, Zusammenarbeit und einer klaren Haltung. ✊


So macht Photovoltaik Spaß: Mit dem Rad ins Büro, 32 kWh Überschuss vom Dach

9. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

So macht Photovoltaik Spaß! ☀️ Heute endlich mal wieder mit dem Fahrrad ins Büro gefahren und das Auto zu Hause in der Garage (an der Wallbox) gelassen – obwohl die Sonne heute nur ab und zu schien 🌥️, sind über den Tag verteilt immerhin 32 kWh „Überschuss-Sonnenstrom“ ins Auto geflossen. 🚗⚡️👍

Die intelligenten Wallboxen sorgen automatisch dafür, dass immer nur so viel Strom ins Auto fließt, der im Haus gerade „übrig“ ist. Somit wird für das Auto kein Netzstrom benötigt und das Haus ist (auch mit Hilfe der Batterie) komplett autark versorgt.

Mit der PV-Anlage in Ost-/Westausrichtung ist sogar jetzt heute Abend um 20:15 Uhr noch eine Leistung von 1,7 kW vorhanden.

Da ich gestern viel mit dem Auto unterwegs war, freue mich mich dass heute nun wieder viel Energie aus meiner Sonnen-Tankstelle ⛽️ im Auto ist.

Auf diese Art kommen bei uns zu Hause im Durchschnitt 12.000 km Autofahren zustande – nur mit Strom vom eigenen Dach. 🏡🌞


Das letzte fossile Gerät ist raus: Unser Gasgrill wird elektrifiziert

5. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

„All Electric Life“, alter #Gasgrill #elektrifiziert: Ich habe das letzte fossile Verbrennungsgerät in meinem Haushalt eliminiert. 🔥✋

Unser alter Gasgrill – nach 15 Jahren rostig, wacklig, unzuverlässig – wurde gestern in Rente geschickt. Und weil er eh schon auf dem Abstellgleis stand, habe ich ihn spontan elektrifiziert. Jetzt grillen wir emissionsfrei weiter. 🔌🍔

Damit ist es soweit: Kein einziges Gerät in unserem Haushalt benötigt mehr einen Verbrennungsprozess. Alles läuft #elektrisch – und der Großteil mit eigenem #Solarstrom (Restbedarf im Winter per dynamischem Netzstrom inkl. Pufferung im Speicher):

• Rasenpflege? Der Roboter summt leise übers Gras 🌱
• Werkzeuge und Gartengeräte? Akku statt Abgas 🔧🧑‍🌾
• Heizung und Warmwasser? Kommt aus der Wärmepumpe ♨️
• Strom fürs E-Auto? Kommt vom Dach 🚗☀️
• Und selbst für kühlere Sommerabende gibt’s Infrarot statt Gasflamme ❤️‍🔥

Die Bilanz:
Mit rund 125 € monatlich decken wir unseren kompletten Energiebedarf – Heizen, Warmwasser, Haushaltsstrom, Lüftungsanlage, Autos Laden. Für vier Personen. In einem über 100 Jahre alten Haus.

Dank PV-Anlage, Speicher, Energiemanagement und dynamischem Stromtarif – ohne Schornstein, Auspuff, Tankstelle … und ohne fossile Brennstoffimporte. ⚡️💪

#AllElectricSociety #Energiewende #fossilfrei #Photovoltaik #Klimaschutz


Tschüss Tesla, hallo VW: Der ID. Buzz ist bestellt

4. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

Autowechsel: Tschüss #Tesla, hallo #VW 👋. Diese Woche habe ich meinen neuen Dienstwagen bestellt: Einen ID. Buzz, ich freue mich! 🚐😃

Nach sechs Jahren Tesla (zuerst Model 3, aktuell Y) habe ich mich dagegen entschieden einen weiteren zu kaufen (oder leasen). Tesla und Elon Musk lassen sich schwer trennen und „dank“ Musk kommt die Marke für mich nicht mehr in Frage.

Ich habe Tesla seit 2019 unterstützt und durch meine positiven Berichte sogar dazu beigetragen, dass sich damals viele weitere Menschen für einen Tesla entschieden haben. Stand Musk früher noch für Klimaschutz (z.B. „Tesla Masterplan Part 3“) und hat das in Interviews usw. stets betont, fühle ich mich heute von ihm betrogen.

Ich möchte nicht, dass mein Geld dazu beiträgt, diesen Menschen weiter zu unterstützen. Zuerst sein Support für Trump, und dann seine Unterstützung für die AfD … das hatte für mich das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.

PIONIER-ZEITEN MIT TESLA

Es waren sechs Jahre mit spannenden und schönen Erlebnissen. Die Elektromobilität war in Deutschland noch jung, als ich im Juni 2019 mit meiner Tochter zusammen eines der ersten Model 3 Deutschlands im Hamburger Hafen abholte.
Drei Jahre zuvor kauften wir 2016 mit einer Renault #Zoe unser erstes E-Auto und machten gute Erfahrungen (das Auto fahren wir bis heute!).

Die ersten 1.000 Kilometer langen Reisen nach Schweden waren noch etwas Besonderes. Es folgten viele elektrische Urlaubsreisen quer durch Europa (wie Spanien, Portugal …) und Dienstfahrten in ganz Deutschland. Alles immer problemlos und entspannt.

Eigentlich schade um das Unternehmen, welches so wichtige Pionierarbeit bei der Elektrifizierung geleistet hatte und u.a. auf mehreren Kontinenten die ersten flächendeckenden Ladenetze aufgebaut hatte.
Aber ein weiterer Tesla kam jetzt nunmal für mich nicht mehr in Frage.

GESPANNT AUF DEN ELEKTRO-BULLI!

Auf der Suche nach einer Alternative und nach diversen Probefahrten mit unterschiedlichen Marken, entschied ich mich für einen Wechsel zu dem „E-Bulli“.

Der ID. #Buzz hatte mich schon mit seinem Konzept seit seiner Vorstellung fasziniert. Leider hatten die ersten Modelle noch viele Kinderkrankheiten und die Software war – im Vergleich zu Tesla – quasi ein Witz.

Aber inzwischen hat VW in vielen Bereichen gut aufgeholt: Besserer Motor, mehr Reichweite, schnellere Ladung, größerer Bildschirm, ausgereiftere Software und eine App mit jetzt ähnlichen Features wie bei Tesla.

Dazu das „Bulli Konzept“, viel Platz für die Familie, trotzdem kein riesiges Schiff, sondern mit 4,70 m sogar acht Zentimeter kürzer als mein Model Y. Außerdem überraschend agil und mit einem kleineren Wendekreis als mein Tesla! Die kurze Version mit sechs Sitzen ist es geworden.

Auch spannend: VW ist der erste Kooperationspartner von E3/DC für deren neue #bidirektionale Wallbox. Somit kann ich den Buzz sogar als Speichererweiterung für unser Haus nutzen.

Ich freue mich, nun mit VW einen europäischen Hersteller zu unterstützen! 🇪🇺👍


„Atomflaute“ mit Strompreisschock: Frankreichs AKWs kapitulieren vor der Hitze

2. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

„Atomflaute“ ⚛️ mit Strompreisschock: Frankreichs Kernkraftwerke werden aufgrund der Hitzewelle 🥵 gedrosselt und teils abgeschaltet – gestern Abend war daher ab 20:00 Uhr der Strompreis extrem hoch.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Atomkraft in Frankreich im Sommer ein Problem mit der Hitze bekommt. Das Kühlwasser ist zu warm und die Reaktoren müssen gedrosselt oder teils sogar ganz abgeschaltet werden (ebenfalls in der Schweiz …).

Da die Strommärkte Europas miteinander verbunden sind, machen sich solche Abschaltungen auch bei uns bemerkbar. Ich wunderte mich jedenfalls, warum der Preis bei meinem #dynamischen #Stromtarif für den gestrigen Abend plötzlich so stark nach oben schoss.

Bis mir dann die Hitze-Probleme der Kernkraftwerke aus den vergangenen Sommern wieder eingefallen waren. Es gab sogar Phasen, in denen die Flüsse praktisch ausgetrocknet waren und praktisch keine Kühlung mehr möglich war. „Dank“ Klimawandel wird dies in Zukunft wohl leider häufiger passieren.

KEIN PROBLEM MIT PV + SPEICHER

Ich habe zwar einen dynamischen Tarif bei Ostrom (der stundengenau abgerechnet wird), aber der hohe Preis ist für einen Haushalt mit Speicher und Energiemanagement kein Problem – wir sind von April bis Oktober sowieso dank Photovoltaik praktisch #autark und können solche Schwankungen mit dem Speicher überbrücken.

Auch im Winter wird der #Speicher neuerdings bei uns genutzt, um den Strom aus günstigen Phasen des Tages automatisch zwischenzuspeichern (zum Beispiel wenn über Nacht viel Windstrom im Netz ist …).

Das ist nicht nur gut fürs Portemonnaie, sondern auch #netzdienlich. Noch besser wäre es für das Netz, wenn es mehrere Strompreiszonen in Deutschland geben würde und die Preise dann regionale Stromflüsse besser abbilden würden!

KLASSE ERTRÄGE IM JUNI FÜR „PV-EIGENHEIME“

Der Juni ist vorbei und meine Auswertung zeigt mir (wie jeden Monat), dass sich die PV-Anlage mitsamt Speicher, Energiemanagement, intelligenten Wallboxen für Überschuss-Laden, Wärmepumpe und E-Autos als Gesamtkonzept für unser Eigenheim rechnet.

Wir haben im Juni fast 2.000 Kilowattstunden Strom produziert. Davon sind in unsere E-Autos 350 kWh geflossen – das sind mehr als 2.000 Kilometer Autofahren mit der Kraft der Sonne! 🚗☀️

Dank Speicher konnten wir Tag und Nacht sämtlichen Energiebedarf für unsere Familie abdecken: Keine Tankstelle, kein Auspuff, kein Schornstein am Haus, kein Verbrennen von Kohle, Gas oder Öl. ⚡️💪

btw – Auf die Einspeisevergütung für unseren Überschuss könnten wir verzichten – die Anlage würde sich trotzdem rentieren.

#Atomflaute statt #Dunkelflaute ?


Warum ist die Regenwasserzisterne bei Neubauten nicht längst Pflicht?

1. Juli 2025 · Original auf LinkedIn

💦 Kostbares #Leitungswasser sparen: Warum ist es bei Neubauten nicht längst vorgeschrieben eine #Regenwasserzisterne einzubauen?

Immer mehr Dürre und Trockenheit in Deutschland und in einigen Regionen gibt es bereits wieder Bewässerungsverbote. Laut aktueller Studien wird aus unterschiedlichen Gründen in der Hälfte der deutschen Regionen mehr Grundwasser entnommen, als neu gebildet werden kann. Die zunehmende Trockenheit wird das Problem sicher noch verschärfen.

ZISTERNEN KÖNNTEN HELFEN

Eine kleine, aber gut funktionierende Lösung, die helfen kann das Problem zu entschärfen sind Regenwasserzisternen. In einigen wenigen Städten und Gemeinden gibt es bereits die Pflicht bei einem Neubau, eine solche Anlage einzubauen.

Hätten wir diese Pflicht bereits vorausschauend bundesweit seit einiger Zeit eingeführt, könnten wir sehr viel Trinkwasser einsparen – schade um die verpasste Chance!
Immerhin gibt es allein über 16 Millionen Eigenheime in Deutschland. Dazu die Firmengebäude bei denen sicher auch einiges in dem Bereich möglich wäre.

UNSERE REGENWASSERNUTZUNG SEIT 12 JAHREN IM EINSATZ

Bei uns ist es so, dass wir bei der Sanierung unseres 100 Jahre alten Wohnhauses vor inzwischen 12 Jahren eine Zisterne eingebaut hatten und wir die WC Spülungen seitdem nur noch mit Regenwasser betreiben. Auch die Gartenbewässerung läuft über das System.

Wenn man sowieso gerade den Garten mit Baggern etc. neu anlegt, ist das Einbauen einer Zisterne keine besonders große Sache. Auch die Anschaffungskosten sind nicht sehr hoch – bei einem umfassenden Sanierungsprojekt von Haus und/oder Garten fallen diese Kosten m.E. kaum noch ins Gewicht.

Das Ergebnis ist jedoch nicht zu unterschätzen: Mit jeder Toilettenspülung geht bei uns seit dem Einbau der Zisterne kein kostbares Trinkwasser „den Bach runter“, sondern das von unserem Hausdach eingesammelte Regenwasser.

Auch bei der abendlichen Bewässerung der Pflanzen sparen wir Trinkwasser, wir haben eine zusätzliche Zapfstelle für das Regenwasser. Selbst wenn ein lokales Bewässerungsverbot ausgesprochen wird, darf ich meine Pflanzen weiterhin gießen (natürlich nur solange die Zisterne noch ausreichend gefüllt ist …).

DAS EINSPARPOTENZIAL NUTZEN

Da es keine Pflicht für die Einplanung einer Zisterne gibt, wird das Thema nach meiner Einschätzung oft bei den Planungen leider mehr oder weniger „vergessen“. Es ist im Bestand später sehr schwer und ggf. aufwändig, im Nachhinein die WCs mit einer separaten Wasserleitung zu versorgen. Denn Trink- und Regenwasserleitungen müssen natürlich strikt getrennt sein.

🤔 Daher – warum macht sich in der Politik scheinbar seit Jahrzehnten niemand für eine Pflicht bei Neubauten stark?

#Klimaanpassung #Wassersparen #Trockenheit


Dienstwagengrenze auf 100.000 Euro? Was den E-Auto-Bestand wirklich voranbringt

26. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Politisch aktuell in der Diskussion: Die Anhebung der Grenze für Dienstwagen von aktuell 70.000 € auf 100.000 €, damit auch teurere E-Autos in den Genuss der 0,25 %-Versteuerung kommen.

Wäre das ein sinnvoller Schritt, um den Bestand an E-Autos in Deutschland schneller wachsen zu lassen? Es gibt viele Argumente und Aspekte, die in dieser Diskussion gegeneinander abgewogen werden sollten.

Dienstwagenfahrer:innen kennen die Regelungen: Verbrenner werden mit 1 % des Brutto-Listenpreises versteuert, Plug-in-Hybride mit 0,5 %, reine Elektrofahrzeuge mit nur 0,25 % – sofern der Listenpreis unter 70.000 € liegt. Für teurere Stromer gilt wieder die 0,5 %-Regel. Erst Anfang 2024 wurde die Grenze von 60.000 auf 70.000 € angehoben.

BOOSTER FÜR DIE AUTOINDUSTRIE?

Im Koalitionsvertrag der Regierung wurde eine Anhebung auf 100.000 € angekündigt – bisher ohne Umsetzung. Viele Käufer:innen im Premiumsegment zögern daher. Dabei wäre es gerade für deutsche Hersteller hilfreich, wenn Fahrzeuge in diesem Preisrahmen attraktiver würden: Audi, BMW, VW, Mercedes, Porsche – viele Modelle als Dienstwagen mit guter Ausstattung liegen über 70.000 €.

Aber andererseits: Wer sich ein Auto für z.B. 90.000 € leisten kann – der kann doch wohl auch die höhere Besteuerung verkraften? Diese Frage wird häufig gestellt – und ist durchaus legitim.

IM DIENSTWAGEN ZUR TRANSFORMATION?

Tatsache ist: Der Wandel zur Elektromobilität verläuft hierzulande sehr langsam, wenig Elektro im Bestand (siehe Grafik). Der Anteil von E-Autos im Privatbereich ist immer noch verschwindend gering (nur ca. 3 % im Q1 2025).
Privatkauf? Selten. Zu teuer, zu wenig Förderung, keine „Social Leasing“-Modelle wie in Frankreich. Dafür ist der Anteil bei Dienstwagen deutlich höher – eben wegen der steuerlichen Vorteile.
Und hier liegt ein großer Hebel: Die E-Autos der Unternehmen landen nach wenigen Jahren im Gebrauchtmarkt – wo sie für Privatkunden oft erst erschwinglich werden.

WIR BRAUCHEN MEHR BEWEGUNG IM BESTAND

2024 waren nur 13,5 % der Neuwagenzulassungen vollelektrisch – der Rest Verbrenner (inkl. Hybrid). Das ist zu wenig. Um die ca. 80 Mrd. € jährlich für fossile Energieimporte zu reduzieren und lokal erzeugten Solar- und Windstrom effizient zu nutzen, braucht es eine wachsende Flotte. Auch für Features wie netzdienliches und bidirektionales Laden („Vehicle-to-Grid“), das perspektivisch zur Netzstabilisierung beiträgt.

UND WAS IST MIT SOCIAL LEASING?

Ich fand es inspirierend, dass Frankreich einkommensschwachen Haushalten das Leasing eines E-Autos für 99 €/Monat ermöglichte. Auch bei uns war das mal Thema – aber inzwischen: auf Eis gelegt. Genau wie die BAFA-Förderung.

DISKUSSION: WÄRE DIE ANHEBUNG AUF 100.000€ SINNVOLL?

Es ist ein komplexes Thema und man könnte sicher noch mehr Argumente und Überlegungen einbringen … ich bin gespannt auf Meinungen zu der geplanten Anhebung der #Dienstwagensteuer. 💬


Rechnet sich neue Windkraft für 2028 überhaupt noch? Ein Blick auf den Strommarkt

25. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

💨 Windkraft ja – aber wird es sich überhaupt noch rechnen, heute eine neue Anlage für die Inbetriebnahme im Jahr 2028 zu planen?

Wie wird sich eigentlich der Strommarkt in den nächsten Jahren entwickeln – und lohnt sich Windkraft auch wirtschaftlich noch, wenn eine neue Anlage jetzt geplant wird und im Jahr 2028 oder 2029 fertig gebaut ist und ans Netz geht?

Die Energiewende schreitet voran – mehr Wind, mehr Sonne, mehr grüner Strom.
Aber: Speicher, Netze, dynamische Stromtarife? Da hinken wir in Deutschland mächtig hinterher. Smart Meter? Fehlanzeige, Deutschland ist Schlusslicht in Europa. Flexible Verbraucher? Noch zu selten. Bidirektionale E-Autos mit Vehicle-To-Grid? Gibt’s u.a. in Frankreich, aber nicht in Deutschland.

👉 Das führt schon heute zu Problemen: Überschüsse zur Mittagszeit, negative Strompreise – und Anlagen, die ins Netz speisen, obwohl es gerade gar nicht gebraucht wird.
Ich sehe das bei meiner eigenen ☀️ PV-Anlage: 14.000 kWh Ertrag pro Jahr, 65 % Eigenverbrauch. Ohne Speicher, Wärmepumpe, E-Autos und Energiemanagement würde sich das wirtschaftlich nicht rechnen. Einspeisen lohnt kaum noch – und belastet je nach Tageszeit sogar das Netz.

Was bedeutet das im Großen? Auch große Windkraftanlagen müssen sich in Zukunft in diesem Marktumfeld behaupten – sonst geraten sie ins Hintertreffen. CEOs wie Leo Birnbaum (e.on) und Philipp Schröder (1KOMMA5°) fordern aktuell zu Recht eine „Flexibilitäts-Agenda“ (wie gestern beim Treffen bei der Bundesnetzagentur mit Präsident Klaus Müller). Denn nur so kann die Energiewende zukunftssicher gelingen.

📉 Studien zeigen scheinbar: Die Marktwerte für Windstrom könnten bis 2028 um 25 % sinken. Fördermodelle ändern sich, garantierte Einspeisevergütungen verschwinden. Eine Investition in Windkraft wird zum unternehmerischen Risiko – es sei denn, Speicher und Steuerung sind Teil des Konzepts?

Mein Fazit: Ja, Windkraft hat Zukunft – aber nicht mehr als „einspeisende Blackbox“. Speicher, Flexibilität, intelligente Steuerung auf Seiten der Verbraucher usw. sind der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit.

Was denken die Experten hier? Wie kann Windkraft langfristig wirtschaftlich und netzdienlich zugleich sein? 💬👇

#Windkraft #Energiewende #Flexibilität #SmartGrid #Strommarkt #Speicher #Netzdienlichkeit #Energiezukunft #Energiepolitik #Netzausbau


Museum in Kuwait: Stolz auf jede Sekunde Ölförderung – kein Wort zum Klimawandel

23. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Museum in #Kuwait: Diese Menge an #Öl 🛢 wird in dem Land JEDE SEKUNDE gefördert. Es wird in der Ausstellung stolz präsentiert, wie effektiv die Ölförderung dort ist. Was nicht thematisiert wird: #Klimawandel.

Gestern habe ich zufällig ein Video aus dem „Ahmed Al-Jaber Oil & Gas Exhibition Center“ in Kuwait gesehen. Beeindruckend gemacht, keine Frage: Eine riesige Installation zeigt, wie viel Öl das Land jede Sekunde fördert – visualisiert mit der echten Menge Rohöl im Sekundentakt. 🛢💧 Und dabei ist Kuweit gerade mal auf Platz neun der Fördermenge Rohöl pro Tag.

Dann habe ich recherchiert – die gesamte Ausstellung (2017 eröffnet) ist modern, multimedial, großartig inszeniert. Technik, Geschichte, nationale Identität – alles da. Nur eine Frage fehlt komplett:

👉 Was macht all das mit unserer Zukunft?

Kein Wort über den Klimawandel. Kein Gedanke an die Endlichkeit fossiler Rohstoffe. Kein kritischer Blick auf CO₂, Methan oder die Rolle der Ölindustrie bei der globalen Erwärmung.

EHRLICHKEIT FEHLT

Natürlich: Öl hat Kuwait reich gemacht. Es hat Infrastruktur, Bildung, Wohlstand ermöglicht. Aber ist es nicht genau jetztan der Zeit, auch über den nächsten Schritt zu sprechen? Über die Transformation?

Warum fällt es uns (auch dort) so schwer, ehrlich zu sein – und neben all der Technikfaszination auch die kritischen Aspekte offen anzusprechen?

Wahnsinn: Weltweit werden pro Tag über 100 Millionen Fässer (je 159 Liter) Erdöl gefördert! ⛽️

SCHLEPPENDE TRANSFORMATION IN DEUTSCHLAND

Auch hierzulande blenden wir diese Fragen nur allzu oft aus. Ich lebe und beschäftige mich nun seit zehn Jahren mit Elektromobilität und der vollständigen Elektrifizierung im Eigenheim (Wärme, PV, Speicher etc.). Und frage mich immer wieder:

👉 Warum dauert die Transformation eigentlich so lange?

Nichts gegen vorhandene, gebrauchte Verbrenner-Pkw. Aber wenn ich durch meine Nachbarschaft gehe und vor Einfamilienhäusern reihenweise nagelneue Verbrenner sehe, frage ich mich schon: Warum kein E-Auto gekauft, warum wieder einen Verbrenner?
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland noch immer über 86 % aller Neuwagen mit Verbrennungsmotor verkauft. Für mich ist das erschreckend wenig Fortschritt. Dabei wäre es machbar, längst deutlich unabhängiger von Ölimporten zu sein.

🤔 Liegt’s vielleicht an zu wenig Information? An schlechter Kommunikation? Oder daran, dass uns oft die positiven, erlebbaren Geschichten fehlen?

#DrillBabyDrill #Öl #Energiewende #Zukunft #Storytelling #Transformation


Tim Meyers Faxgeräte-Analogie: Warum neue Gaskraftwerke die falsche Antwort sind

18. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

#Energiewende in Deutschland. Super Analogie von Tim Meyer: „Als wäre man für die Anschaffung von Faxgeräten, weil wir das Internet nicht schnell genug ausgebaut haben …“
Wir haben die Erneuerbaren in den letzten Jahren vorangebracht und gut ausgebaut. Dabei jedoch leider das Netz, die Speicher und die Flexibilisierung nicht entsprechend mitgezogen. Beispiel Smart Meter: Deutschland ist Schlusslicht in Europa!

Die Kritiker sehen diese „Momentaufnahme“ und erklären die Energiewende für gescheitert. Es wird oft das große Bild aus den Augen verloren sowie das eigentliche Ziel (welches ja noch viele Jahre entfernt ist).
👉 Wie kann man etwas für gescheitert erklären, wenn man doch noch gar nicht am Ziel ist?

Um bei der Analogie zu bleiben – anstelle von massenweise Faxgeräten anzuschaffen, würde ich lieber die Ärmel hochkrempeln und das Internet ausbauen! 💪


Podcast-Empfehlung: Die Energiewende in einer spritzigen Stunde

15. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

🎧 Absolute Podcast-Empfehlung für einen (verregneten) Sonntag! ☔️⚡
Ich habe selten so eine tolle und spritzige Zusammenfassung aller wichtigen Aspekte zu den Themen rund um die #Energiewende, #Elektrifizierung, #Antriebswende / #Elektromobilität, #Flexibilisierung des Strommarkts usw. gehört, richtig stark!💡

Zitat, das hängen bleibt:
„Die Energiewende ist keine politische Idee – sie ist eine industrielle Revolution. Und der Markt hat längst entschieden …“

Wer überzeugt ist, dass wir beim Klimaschutz vorankommen müssen – unbedingt reinhören.
Aber m.E. auch sehr interessant für alle „Skeptiker“, sich einmal gebündelt alle Argumente und Zusammenhänge der „anderen Seite“ anzuhören, um sich somit vielleicht eine differenziertere Meinung bilden zu können. Traut euch! 😉

So oder so – sehr gut investierte 57 Minuten und viel Stoff, über den man gerne auch vielschichtig diskutieren kann.

💬 Und dieser Satz ist Gold:
„50 Milliarden Euro geben wir in Deutschland jährlich für den Import von heißer Luft aus.“ 🔥💨
Heißt: Von 80 Milliarden Euro für fossile Energie gehen rund 50 Milliarden in Form von Abwärme verloren. Elektrifizierung bietet hier viel mehr Effizienz – und die Chance, Energie lokal und nachhaltig zu erzeugen. Von der Flexibilisierung und den Möglichkeiten der Stromnutzung ganz zu schweigen …

Herzlichen Dank 💚 an den Podcast-Host Enrico Eberlein 🧩 (Deutsche Bank AG) und Tim Meyer (Energie-Experte und Buchautor „Strom“).

#Podcast #5nach12 #AllElectricSociety #Energiezukunft


„Dynamische Stromtarife floppen“? Die deutsche Bedenkenträger-Haltung frustriert mich

12. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Es wird behauptet: „Warum dynamische Stromtarife floppen werden.“ 😱

Oh je, da ist sie wieder … die typisch deutsche 🇩🇪 Bedenkenträger-Negativhaltung (die mich zunehmend frustriert in diesem Land). Alles Innovative und Neue wird erst einmal kritisiert und kaputt geredet, oder was ist die Motivation hinter diesem Beitrag von Dirk Middendorf?
Anstelle von vornherein das Scheitern zu prognostizieren, bin ich eher ein Fan davon, positiv und offen an neue technologische Entwicklungen heranzugehen.

Schaut man zum Beispiel nach Skandinavien 🇸🇪🇳🇴🇩🇰, kann man oft sehen und lernen, dass es durchaus geht und man keine Angst vor Fortschritt haben muss. Bei so vielen Themen (ob bargeldloses Zahlen, Wärmepumpen oder E-Mobilität etc.) und so auch bei dynamischen Stromtarifen: In Skandinavien sind diese längst Alltag und gelebte Praxis (Norwegen zum Beispiel inzwischen über 70% aller Haushalte, Schweden über 50% …).

Wie sie es dort gemacht haben? Positive Berichterstattung, intensive Aufklärung und natürlich die technischen Voraussetzungen schaffen. Während Deutschland noch bei ca. 3% Verbreitung der für die Flexibilisierung wichtigen Smart Meter ist, ist man in Skandinavien quasi schon bei 100% angekommen. In nahezu jedem Haushalt gibt es dort also bereits einen Smart Meter. ✅

⁉️ Werden wir es in Deutschland weiter zerreden (so wie in dem Beitrag) und so die Energiewende weiterhin verlangsamen, boykottieren und unnötig schlecht machen? Oder wollen wir lieber mit frischem Wind und Elan an die anstehenden Transformations-Aufgaben herangehen?


Der Diesel-Mythos: Nein, ein moderner Diesel ist nicht sauberer als ein E-Auto

10. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Immer wieder liest man die falsche Behauptung, ein moderner #Diesel sei umweltfreundlicher als ein #Elektroauto:

„Mit einem sparsamen Diesel bin ich auf Reisen umweltfreundlicher und mit weniger CO₂-Ausstoß unterwegs als du mit deinem Elektroauto, das mit Kohlestrom geladen wird!“

Das ist falsch. Ein Auto kann nicht mit „Kohlestrom“ geladen werden, sondern mit dem Strommix, der an einer Ladestation in der Regel aus dem Netz kommt. Und selbst dieser Strommix führt in Deutschland bereits heute dazu, dass ein Elektroauto deutlich weniger CO₂ pro Kilometer ausstößt (ca. 70-90 g CO₂/km) als ein moderner, effizientester Diesel (ca. 110-130 g CO₂/km) oder Benziner (ca. 120-140 g CO₂/km).

Während der Nutzungsdauer hat ein E-Auto oft sogar einen noch größeren CO₂-Vorteil, da es viele Möglichkeiten gibt, außerhalb des normalen Strommixes zu laden – etwa:

• Laden an einer Wallbox (Szenario: Eigenheim mit PV), welche automatisch Überschuss PV verwendet (also 100% Strom vom Dach)

• Beim Arbeitgeber, wenn dort PV-Strom vom Firmendach genutzt wird

• Beim Supermarkt, der PV-Anlagen oder PV-Überdachungen auf dem Parkplatz betreibt – ein Trend, der stark zunimmt

• Durch netzdienliches Laden via dynamischen Stromtarif – auch im Winter, etwa über Nacht, mit Windstrom möglich
usw.

Hinzu kommt: Der Strommix in Deutschland wird von Jahr zu Jahr „grüner“ – also CO₂-ärmer. Beim Diesel hingegen ist keine relevante CO₂-Optimierung mehr möglich – allenfalls durch geringe Effizienzsteigerungen im Motor.

Und: Wer heute als Neuwagen ein Elektroauto statt eines Diesels kauft (z. B. neuer Dienstwagen) unterstützt aktiv die Antriebswende und den Ausbau einer Infrastruktur, die uns hilft, unabhängiger von fossilen Rohstoffimporten zu werden. ⛽️🛢️
Denn derzeit importiert Deutschland jährlich fossile Rohstoffe im Wert von rund 80 Milliarden Euro – das ist aus meiner Sicht kein Zukunftsmodell.


Trockenheit ist das neue Normal: Wir bauen ein Bewässerungssystem für die SoLaWi

7. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Wir bauen ein Bewässerungssystem!💧🌱 Trockenheit ist das neue Normal – auch bei uns in der Solidarischen Landwirtschaft Ackervielfalt eG. Und das spüren wir jedes Jahr früher: Schon im April/Mai war in diesem Jahr vieles komplett ausgetrocknet. Unser Gemüse kämpft – und wir mit.

Seit 2022 bin ich bei dieser großartigen Genossenschaft aktiv, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zukunftsfähige Lebensmittelproduktion zu gestalten. Und jetzt starten wir unser bisher ambitioniertestes Infrastrukturprojekt: ein automatisiertes Bewässerungssystem!

Bislang mussten täglich rund 2.000 Liter Wasser per Wasserwagen mit dem Traktor rangekarrt werden – ziemlich mühsam und auf Dauer keine Lösung. Also: Ärmel hochgekrempelt, Plan geschmiedet – und losgelegt.
Seit Jahresbeginn graben, schaufeln und verlegen viele engagierte Menschen abends und an Wochenenden tiefe Gräben, Leitungen und Tröpfchenschläuche. Elektronische Steuerungen kommen noch dazu, für eine besonders gezielte und wassersparende Bewässerung. Das neue System spart Wasser und Dünger durch präzise Verteilung.
Am Anfang steuern wir nach festen Zeiten. Der nächste Schritt: Sensoren messen Bodenfeuchte, Temperatur und Wetterdaten. So bewässern wir genau dann, wenn die Pflanzen es brauchen – kein Tropfen zu viel. 💦

Es ist wahnsinnig viel Arbeit – aber wir sind auf der Zielgeraden! 🚜💪

Und was mich dabei so begeistert: zu sehen, wie in Gemeinschaft etwas Neues entsteht. Wie Ideen zu Projekten werden – und wie Projekte Zukunft gestalten. Wenn das System bald in Betrieb ist, wird nicht nur das Gemüse dankbar sein – auch wir alle als Solawi-Gemeinschaft werden ernten, was wir säen: mehr Resilienz, mehr Ertrag, mehr Freude.

Habt ihr in eurer Region auch solidarische Landwirtschaften? 🌾🥬

#Solawi #Ackervielfalt #Klimaanpassung #Gemeinschaft #WasseristLeben #Zukunftsselbstgemacht


Breaking: Die neuen Tesla-Aufkleber sind da

5. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Breaking‼️ Die neuen Aufkleber sind da! 😂
#Tesla


Hinterland of Things 2025: Raketen mit Kerzenwachs und autonome E-Trucks

5. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Volles Programm in Bielefeld – Hinterland of Things 2025 🚀. Von Raketen, die mit Kerzenwachs ins All fliegen über humanoide Roboter bis zu autonom fahrenden Elektro-Trucks:
Ein Blick in das Machen von heute und die Innovationen von morgen. Spannende Keynotes, Panels und Masterclasses zu den Themen KI, Energiemarkt, Greentech, Digital Business, Invests, Startups und vieles mehr.

Sehr gefallen hat mir u.a. soeben die Keynote von Philipp Klöckner … OMR Vibes in Bielefeld! 😎
Motto des Events: Brücken bauen zwischen Branchenführern und Startups. Ja, im „Hinterland OWL“ geht was!

#Hinterland25
https://lnkd.in/eAbDUAak


Home-Office-Mittwoch: Das E-Auto lädt trotz bedecktem Himmel vom Dach

4. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Heute ist (wie meistens am Mittwoch) mein Home Office Vormittag … das E-Auto steht also in der Garage und kann mit Sonnenstrom vom Dach geladen werden. ☀️⚡️🚗
Der Himmel ist zwar relativ bedeckt, aber es ist immer noch genug Strom da, um unser Haus zu versorgen, Warmwasser mit der Wärmepumpe zu erzeugen, den Heimspeicher zu laden und was dann noch „übrig“ ist, geht – dynamisch von unserem Energiemanagement geregelt – in die Batterie des Autos hinein.
Dank der #intelligenten #Wallbox also immer so geregelt, dass ich keinen Netzstrom benötige, um das Auto zu laden.

Temporär wird der Heimspeicher bei Bedarf hinzugezogen, um z.B. das Anspringen der Wärmepumpe zu überbrücken. Von April bis Oktober sind wir auf diese Weise quasi zu 100% autark vom Stromnetz. In der restlichen Zeit laden wir mit unserem #dynamischen #Stromtarif den Heimspeicher immer dann automatisch auf, wenn gerade viel günstiger, grüner Strom im Netz vorhanden ist.

Von heute Morgen bis jetzt um 12:30 Uhr sind immerhin bereits 25,42 kWh Energie für das Auto zusammengekommen, trotz des nicht ganz optimalen Wetters.
Das reicht aus, um meine Fahrten heute zu erledigen und auch um morgen nach Bielefeld zur Hinterland of Things Konferenz zu fahren. 😃

Immer wieder faszinierend und eine große Freude zu sehen, wie das alles funktioniert. Seit 2021 laden wir zu Hause pro Jahr unsere beiden E-Autos mit Überschuss-Sonnenstrom für 12.000 bis 14.000 Kilometer Fahrleistung. Wohlgemerkt, dies ist nur der Strom der „übrig“ ist und von den Wallboxen automatisch in die Autos geladen wird.
Darüber hinaus lade ich mein Auto oft am Firmenstandort und natürlich auch unterwegs, wenn ich innerhalb Deutschlands auf Dienstreise oder im Urlaub bin (egal ob Portugal, Spanien, Frankreich, Schweden, Norwegen usw. – elektrisch alles problemlos machbar!).

#E3DC #PV #Energiemanagement


Die Kraft der Sonne – und was wir daraus machen könnten

3. Juni 2025 · Original auf LinkedIn

Die Kraft der Sonne – und was wir daraus machen (könnten) ☀️🌍

Gestern Abend bin ich spazieren gegangen. Einfach mal raus aus dem Alltag, den Kopf lüften. Und da war sie – die Sonne. Groß, rund, rot. Ein faszinierender Anblick. Ein Naturphänomen, das gleichzeitig ein Symbol ist: für Energie, für Leben – und für die Chancen, die wir bislang viel zu wenig nutzen.

Allein die Sonne schickt uns täglich 10.000 Mal mehr Energie zur Erde, als die Menschheit derzeit verbraucht. Trotzdem importieren wir Jahr für Jahr fossile Energieträger im Wert von zig Milliarden Euro. Und diskutieren über die vermeintlichen „Grenzen“ der Energiewende, während die Lösungen längst da sind – nur nicht ausreichend skaliert oder umgesetzt.

🏡 Aus eigener Erfahrung, es geht schon heute: Unsere Familie lebt seit Jahren nahezu „fossilfrei“ – mit Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, intelligenten Wallboxen, E-Autos, einem dynamischen Stromtarif und Energiemanagement. In einem über 100 Jahre alten Haus. Es geht – mit Technik von heute. Ohne Komfortverlust. Und mit einem guten Gefühl. Zudem rechnet es sich.

Das zeigt mir: Die Energiewende ist keine ferne Vision. Sie ist ein praktisches Projekt, das in jedem Haushalt, jedem Unternehmen, jeder Kommune starten kann.

👉 Wir brauchen in Deutschland endlich mehr Tempo beim Ausbau von Smart Metern – weil netzdienliches Verhalten sonst kaum möglich ist.

👉 Wir brauchen flexible Stromtarife – damit Menschen belohnt werden, wenn sie Strom dann nutzen und speichern, wenn er im Überfluss vorhanden ist.

👉 Wir brauchen mehr Mut zur Eigenversorgung – und zur Nutzung von Speichern, Elektromobilität und Wärmepumpen im Zusammenspiel.

👉 Und wir brauchen Geschichten, die Mut machen – statt immer nur Probleme zu beschwören.

💭 Letztlich stammt nahezu alle Energie auf unserer Erde von der Sonne – sei es der Wind, dessen Bewegung wir durch Windkraft nutzen können, oder die Pflanzen, die mithilfe von Sonnenlicht durch Photosynthese wachsen.

Die Kraft der Sonne erinnert mich daran, was alles möglich ist. Wenn wir wollen.
(Bearbeitetes, eigenes Foto: Abendspaziergang in OWL 🌅)

#Energiewende #Photovoltaik #Sektorenkopplung #AllElectricSociety #Nachhaltigkeit #Solarenergie #SmartMeter #Wärmepumpe #Mobilitätswende #Netzdienlichkeit #Klimaschutz


Zukunftsforscher Janszky: „Elektromobilität ist gesetzt, Haken dran“

28. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Für renommierte Zukunftsforscher ist längst sonnenklar:
„Elektromobilität ist gesetzt, Haken dran“. ✅

Bei der diesjährigen Vertreterversammlung der VerbundVolksbank OWL eG am gestrigen Abend, gastierte einer der führenden Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky mit seiner inspirierenden Keynote: „2035: Wie viel Mensch verträgt die Zukunft“.
Er berichtete aus seinen Erfahrungen und Erkenntnissen aus zahlreichen Gesprächen und Interviews mit den führenden Köpfen im Silicon Valley und anderen Zukunftsmachern auf der Welt.

Bei der Reise durch Felder wie künstliche Intelligenz, Brain Uploads, KI-Genetik, Lebensverlängerung, Fusionskraftwerken, humanoiden Robotern und allerlei weiteren Zukunftstechnologien stach für mich heraus, dass dem Redner Janszky zum Thema #Elektromobilität nur eine kurze Erwähnung in einem Halbsatz ausreichte:

„… die Sache mit der E-Mobilität ist längst entschieden und abgehakt …“. 🚗⚡️✅

Mehr muss man dazu eigentlich ja auch nicht mehr sagen! Aber in Deutschland glauben – wie ich alltäglich z.B. hier auf LinkedIn erlebe – immer noch so viele, dass der Verbrenner eine Zukunft hat! Ich kann dies schon seit vielen Jahren nicht mehr verstehen …

Man sieht es ja auch an den Verkaufszahlen bei Neuwagenbestellungen – in Deutschland waren es im Jahr 2024 nur knapp 14%, die sich für ein vollelektrisches Auto entschieden hatten. Es gibt immer noch so viele Vorbehalte und ich finde es ein Wahnsinn, dass somit im letzten Jahr 86% der fabrikneuen Fahrzeuge in Deutschland einen Verbrennungsmotor verbaut haben und wir somit zu den Schlusslichtern Europas zählen. ⛽️🔥💨 Für 2025 sieht die Tendenz zum Glück etwas besser aus.

Eines ist sicher – die Zukunft kommt mit großen Veränderungen und vieles ist vorgezeichnet (wie z.B. KI, intelligente Stromnetze, autonomes Fahren oder Roboter im Alltag …).
Wir können die Zukunft „annehmen“, uns darauf einstellen, damit arbeiten und versuchen die Technologien zu unserem Vorteil zu nutzen. Und uns dafür einsetzen, dass die Wertschöpfung nicht nur einigen wenigen Tech-Milliardären zugute kommt, sondern die Gesellschaften allgemein von der Power der Transformation profitieren.
Oder wir können es ablehnen, gehören jedoch dann in Zukunft wohl zu den Verlierern auf der Welt. 🌎


Good News: Die vollelektrische Fähre FUTURA startet zwischen Deutschland und Dänemark

28. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie Good News: Die vollelektrische ´Zero Emission´ Autofähre FUTURA ⛴️⚡️ startet bald zwischen Deutschland und Dänemark! Wo ich bisher an Deck der Fähre immer den Dieselgeruch 💨👃 in der Nase hatte, werde ich in Zukunft wohl nichts außer der frischen Meeresbrise riechen! 🌊
⤵️
Da ein Teil meiner Familie in Schweden lebt, pendele ich häufig zwischen Deutschland 🇩🇪 und Schweden 🇸🇪. Ich fahre diese Strecke mehrmals im Jahr und freue mich darauf, dass in Kürze endlich die neue elektrische Fähre in Betrieb gehen wird.
Es muss in Zukunft also nicht mehr massenhaft Schiffsdiesel 🛢️ verbrannt werden, um über den Fehmarn Belt von Deutschland nach Rødby in Dänemark zu gelangen.

Laut Pressemitteilung (Link im Kommentar) steht die Fähre jetzt kurz vor der Indienststellung und kann beeindruckende Daten vorweisen:

Während beim Stopp im Hafen die Autos entladen und beladen werden, können die riesigen Batterien in nur 12 Minuten aufgeladen werden. Mit 10 Megawattstunden gibt es ausreichend Energie im Batteriesystem für die jeweils nächste 18,5 Kilometer lange, emissionsfreie Überfahrt zwischen den Häfen Puttgarden und Rødby.

Der Strom soll dabei zu 100% aus erneuerbaren Quellen kommen. Windkraft ist in der Region naturgegeben in großen Mengen vorhanden.
Mit knapp 150 Metern Länge kann das Schiff 1.200 Lademeter und 140 Passagiere aufnehmen – optimal für den Pendelverkehr zwischen Puttgarden und Rødby.

👉 Man sieht: Es geht voran und ein weiteres Puzzlestück der Elektrifizierung und Unabhängigkeit der Welt von fossilen Energieträgern ist geschafft! ✅

Ich finde diese Technologie faszinierend und bin gespannt, ob ich bei meiner nächsten Fahrt nach Schweden in diesem Sommer bereits das neue Schiff benutzen kann und werde berichten.
Das Foto des Werbeplakates habe ich bereits im Jahr 2023 am Hafen gemacht – ursprünglich sollte das neue Schiff bereits 2024 starten …

Seit 2019 fahre ich mit dem #Elektroauto zwei bis drei mal im Jahr von Deutschland nach Schweden (ca. 1.000 km bis zum Zielort). Mit der neuen Fähre wird es endlich möglich sein, zu 100% elektrisch – und ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe – unterwegs zu sein. Von Dänemark nach Schweden fahre ich meistens über die Brücke zwischen Kopenhagen und Malmö.

#AllElectricSociety
#Elektrofähre
#NewEnergy
#Scandlines


Gratulation an Tim Meyer zum neuen Energiewende-Buch

27. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Gratulation zum fertigen, sicher sehr lesenswerten Buch lieber Tim Meyer! 🎉 Es ist wichtig, dass sich neutrale, fundierte und gut recherchierte Informationen zu den Themen rund um die Energiewende verbreiten.
Was von vielen Gegnern als „grüne Ideologie“ abgetan wird, ist meiner Meinung nach auf lange Sicht gesehen für die Menschheit der einzig mögliche Weg, sich weiterzuentwickeln und letztendlich auf diesem wunderbaren Planeten zu überleben. 🌎
Denn nicht nur die Klimaschäden durch Verbrennung fossiler Rohstoffe sind eine Bedrohung, sondern auch die Endlichkeit der Rohstoffe ist eine Tatsache, die letztendlich nicht wegzudiskutieren ist (und auch z.B. Uran ist nur endlich vorhanden …).

Dies fällt mir zum Beispiel auch immer wieder bei Diskussionen rund um die E-Mobilität auf – es wird so getan, als könne man einfach die nächsten hundert Jahre und länger beim Fördern und Verbrennen von Öl bleiben. Irgendwann ist es jedoch leider verbraucht (bereits heute wird die Förderung immer aufwändiger). 🛢️

Dass es auch ohne Verbrennung 🔥 funktioniert erlebe ich selber jeden Tag:

Seit 12 Jahren zu Hause mit einer #Wärmepumpe, seit 8 Jahren auf #Elektromobilität umgestellt, dazu #Photovoltaik mit #Batteriespeicher, #dynamischer #Stromtarif usw. – ich glaube an die #AllElectricSociety und an eine gut funktionierende Zukunft!
👉 Wir sollten nicht auf irgendwelche Zukunftstechnologien am Horizont warten, sondern schon jetzt mit dem weiter arbeiten, was wir zur Verfügung haben – denn wir haben bereits eine Menge guter und funktionierender Lösungen in petto.

Ich freue mich auf das Buch! 📗 Die Kapitel klingen vielversprechend – sicher auch gutes und fundiertes Material, um es bei Diskussionen mit „Skeptikern“ zu verwenden …


Hej Eigenheimbesitzer, es gibt da eine super coole Technologie …

25. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Hej liebe #Eigenheimbesitzer! 🏡 Es gibt eine super coole Technologie – mit der kann man #Strom auf dem eigenen Hausdach ☀️⚡️ produzieren und diesen dann mit einer Batterie 🔋 sogar über Nacht verbrauchen, total krass! So ist man die meiste Zeit autark und unabhängig vom Stromnetz.

Und falls mal eine neue Heizung 🔥 ansteht, gibt es eine wahnsinnig effektive Technik namens #Wärmepumpe, damit kann man mit nur einem bisschen Strom und der Energie der Luft: Wärmeenergie fürs Haus erzeugen! Und zwar so effektiv, dass man aus einer Kilowattstunde Strom die drei- bis fünffache Menge an Wärmeenergie machen kann. Wie ein Wunder! Und dies ohne, dass irgendetwas verbrannt werden muss.

Wenn eines Tages mal der Kauf eines neuen #Autos 🚗 ansteht – es gibt da neuerdings solche modernen Autos, ohne Verbrennungsmotor … Ganz ohne dass man regelmäßig giftige Flüssigkeiten in einen Tank im Fahrzeug füllen muss, kann man mit diesen Dingern alleine mit Strom als Energiequelle wunderbar auf Reisen unterwegs sein (auch in ganz Europa!).
Und das Beste: Wenn man ein Eigenheim hat, kann man sich sogar seine eigene #Tankstelle ⛽️, direkt Zuhause, installieren lassen. Für das Fahren mit dem Auto kann man einen großen Teil des Stroms selber herstellen … ist das nicht ein Wahnsinn!?

Und wenn im Winter mal keine Sonne ⛅️ scheint, kann man sein Auto trotzdem oft genug sehr günstig (oder manchmal sogar umsonst) laden! Nämlich mit einem #dynamischen #Stromtarif, der automatisch dafür sorgt, dass das Auto in den Zeiten geladen wird, in der Strom aus dem Netz extrem günstig ist. Oft ist dies zum Beispiel über Nacht möglich mit günstigem Windstrom. Nebenbei hilft man mit der Flexibilität noch, die Energiewende zu unterstützen.
Man stelle sich vor – man fährt mit seinem Verbrenner immer dann zur Tankstelle, wenn der Sprit gerade quasi nichts (oder sehr wenig) kostet … so in der Art ist es.

Ich wollte hiermit nur gerne einmal auf diese Dinge hinweisen, da bisher vielleicht gar nicht jeder #Hausbesitzer davon gehört hat? 😉

Denn alle diejenigen, die es wissen und sich schon mit diesen Technologien ausgestattet haben wissen es:
Es lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. ✅


30 Jahre Selbstständigkeit: Wie sich die Arbeitswelt verändert hat

22. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

🎉 30 Jahre Selbstständigkeit – Ein Rückblick auf die Veränderungen in der Arbeitswelt 🎉
Vor 30 Jahren haben wir unsere Werbeagentur gegründet. Wenn ich heute zurückblicke, ist mir bewusst geworden, wie sehr sich die Arbeitswelt in dieser Zeit verändert hat – nicht nur technologisch, sondern auch kulturell.

👥 Duzen statt Siezen: Heute duzen wir uns mit den meisten Kunden sehr schnell, oft schon beim ersten Meeting. Früher wäre das undenkbar gewesen!
Gerade in letzter Zeit fällt es mir immer mehr auf, dass schnell das „Du“ angeboten wird, scheinbar mögen es inzwischen die Meisten.

👕 Lockerer Dresscode: Die Kleidung ist heute viel lockerer – sowohl bei uns als auch auf Kundenseite. Vor 25 Jahren hätten wir uns wohl niemals mit T-Shirts und Sneakern in einen Konferenzraum eines großen Unternehmens gesetzt.

📆 Formlosere Meetings: Meetings laufen heute viel lockerer und formloser ab. Das Duzen trägt dazu bei, dass eine angenehme, vertrauensvolle Atmosphäre entsteht.

🧑‍💻 Online-Meetings: Haben unsere Arbeit perfekt ergänzt. Man kann viel einfacher und häufiger miteinander sprechen und sich Dinge am Bildschirm zeigen. Früher gab es nur die Möglichkeiten: Entweder Telefon oder persönliches Meeting.

🌍 Globalisierung und Diversität: Die Arbeitswelt ist heute viel internationaler und diverser. Auch wir als kleine Agentur arbeiten mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern zusammen, was unsere Perspektiven erweitert und unsere Arbeit bereichert.

🤝 Teamarbeit und Kollaboration: Die Bedeutung von Teamarbeit und Kollaboration hat zugenommen. Tools haben die Zusammenarbeit revolutioniert und machen sie effizienter und transparenter.

📈 Work-Life-Balance: Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, haben die Work-Life-Balance verbessert.

Mein Fazit: Heute ist es einfach deutlich angenehmer als damals! Bei einigen Branchen wie z.B. im Bankwesen sieht man noch Anzüge und Kostüme … aber auch dort wird es „schleichend“ weniger, habe ich den Eindruck.

Wie seht ihr das – „früher war alles besser“ oder „heute ist es doch mega-entspannt und ich mag es sehr“? 😊


Wenn Gletscher die Berge nicht mehr halten: Ein Schweizer Dorf wird evakuiert

21. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

#Klimawandel: Wo Gletscher vorher die Berge zusammen hielten, besteht jetzt immer wieder Gefahr für die Menschen im Tal. Aktuelles Beispiel ist ein Dorf mit 300 Einwohnern in der Schweiz, welches jetzt komplett evakuiert werden muss. Ob die Bewohner jemals wieder in ihren Heimatort Blatten zurückkehren können, ist bisher unklar.

In einer Sendung im WDR5 Radio sagte gerade ein ortsansässiger Bergführer im Interview:

„Wo früher Gletscher die Berge zusammenhielten, entstehen nun durch die klimawandelbedingte Erwärmung und das Abschmelzen der Gletscher immer mehr neue Bewegungen am Berg und somit Gefahren für die Täler …“.

Don’t Look up. 🙄

Quelle: Bayerischer Rundfunk


Smart Meter: Warum ist Deutschland mit 2 % das Schlusslicht Europas?

20. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Hat es die „fossile Lobby“ in Deutschland geschafft, das Ausrollen der für die Energiewende wichtigen #SmartMeter zu verhindern? Wie kann es sein, dass Deutschland mit 2% das Schlusslicht bei dem Thema ist und viele andere Länder längst bei 100% sind? Ich schreibe seit vielen Jahren darüber und kann es nicht verstehen.

Und warum ist die #Wärmepumpe in Deutschland so stark ideologisch aufgeladen und unbeliebt, während es in anderen Ländern (wie z.B. Schweden) einfach als eine ganz normale und effiziente Technologie gilt? Haben fossile Interessen in den letzten Jahren erfolgreich daran gearbeitet, dass dieses Bild bei uns entstanden ist?

Katherina Reiche spricht jetzt von einem angeblichen „Zwang zur Wärmepumpe“ … wieder so ein Rückschritt und unnötiger Populismus!

DEUTSCHE VERSÄUMNISSE

Wir brauchen eine größere Flexibilisierung im Stromnetz, um weiter erfolgreich dekarbonisieren und elektrifizieren zu können (ob Stromerzeugung durch Erneuerbare, Verteilung oder Verbrauch durch #Wärmepumpen, #Elektroautos oder Pufferung in #Batterien) – ohne dynamische Stromtarife und Preisanreize für ein netzdienliches Verhalten wird es nicht gehen!

Es wurde in dem Bereich in Deutschland extrem viel versäumt. U.a. in Skandinavien ist man bei Smart Metern längst bei nahezu 100%. Ohne Smart Meter kommt die benötigte Flexibilisierung nicht zustande.

Netzdienliches Verhalten der Verbraucher muss mehr belohnt werden. Klar, einige Enthusiasten (wie ich) haben bereits längst einen dynamischen Stromtarif und ziehen bevorzugt und automatisiert dann den Strom aus dem Netz, wenn er gerade günstig ist (und damit meist Erneuerbar).

Wenn man sich seit 15 Jahren mit der Materie beschäftigt und sich für die „All Electric Society“ begeistert, kann man sich schon fragen warum das alles so unglaublich langsam vorankommt in diesem (eigentlich modernen) Land!

Und dann reden wir noch gar nicht von der Notwendigkeit von #Strompreiszonen für Deutschland, die u.a. helfen würden Erzeugung aus Erneuerbaren und Verbräuche besser zu synchronisieren.

EIN VERRÜCKTES BEISPIEL AUS DEM ECHTEN LEBEN:

Bei meiner Schwiegermutter wurde vor ungefähr einem Jahr eine PV-Anlage inkl. Batteriespeicher installiert. Dazu musste der alte analoge Zähler durch einen digitalen Zweirichtungszähler getauscht werden. Als ich mir den neuen Zählerschrank ansah, konnte ich es nicht glauben – es wurde (im Jahr 2024!) zwar ein neuer Zähler eingebaut, allerdings kein Smart Meter. 🤦‍♂️

Da sie nach meiner Beratung auf einen dynamischen Stromtarif wechselte, musste also ein halbes Jahr später nochmals ein komplett neuer Zähler eingebaut werden – dieses Mal inklusive Smart Meter Gateway. Warum bitte nicht gleich so!?

Man kann sich nur wundern und ich befürchte, dass es bis heute in ganz Deutschland immer wieder genauso läuft. Dazu noch der teils schlechte Mobilfunkempfang in diesem Land, so dass die Geräte oft gar keine Verbindung bekommen … 🤯

Quelle Grafik: iot-analytics com – smart meter adoption (Q4 2023)


Steht private Photovoltaik vor dem Aus? Meine Sicht als 100-%-Elektro-Haushalt

15. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Steht private Photovoltaik vor dem Aus? ☀️🏡⚡️ Es kommen immer mehr Stimmen auf, dass PV-Anlagen sich zum Problem für die Netze entwickeln und dass der Ausbau gestoppt werden muss. Meine Gedanken und Erfahrungen als „100% Elektro-Haushalt“ …

ZU VIEL SONNENSTROM IM NETZ

Nach dem Boom beim Ausbau in den letzten Jahren ist die Produktion von Sonnenstrom in Deutschland nun auf einem Rekordniveau … mit der Folge, dass zeitweise sogar zu viel Strom aus dieser Quelle im Netz ist. Am letzten Sonntag führte dies dazu, dass der Strompreis negativ wurde und ich mit meinem dynamischen Stromtarif für einige Stunden sogar Geld dafür bekam, wenn ich Strom aus dem Netz verbrauchte.

HOHE KOSTEN UND BLACKOUT-GEFAHR

Dass dies auf Dauer nicht gut sein kann, klingt logisch. Die Netzstabilität leidet zudem darunter (die Kosten für Redispatch-Maßnahmen steigen jedes Jahr). Vielleicht steigt sogar das Risiko eines Blackouts wie in Spanien, wenn zeitweise kaum noch Großkraftwerke mit Schwungmassen am Netz sind (auch wenn die Ursachen dieses Zusammenbruchs noch nicht final erforscht sind …).

ZAUBERWORT 1: EIGENSTROM

Wenn das Problem das „unkontrollierte“ Einspeisen von PV-Anlagen in das Netz ist, dann muss sich daran etwas ändern … eines der Zauberworte: „Eigenstromnutzung“.
Unsere Anlage ist so konzipiert, dass mit Speicher, intelligenten Wallboxen und Wärmepumpe der meiste Strom selbst genutzt wird. Dadurch sind wir nicht auf den Verkauf des Stroms als Einnahme angewiesen und die Investition trägt sich durch den Eigenverbrauch.

Beispiel gestern: 81 kWh Solar-Produktion, 44 kWh E-Auto laden (Home Office Tag), 19 kWh Hausverbrauch, 16 kWh Batterie laden, 2 kWh Netzeinspeisung.

Meinerseits könnte das neue Solarspitzengesetz gerne auch für unsere „Altanlage“ gelten: Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen.

SMART METER VERPENNT

Man kann sich fragen, warum Deutschland in Europa das Schlusslicht beim Ausbau von Smart Metern ist! Während wir bei nur ca. 3% sind, sind andere Länder längst bei nahezu 100% (z.B. in Skandinavien).

WEITERE ZAUBERWORTE

Es ist also noch viel zu tun: Mehr Netzintelligenz, mehr Smart Meter, größere Preisanreize durch dynamische Stromtarife, mehr Heimspeicher (die netzdienlich arbeiten), mehr E-Autos (die automatisch zu Zeiten von Überproduktion laden), mehr Bidi-Wallboxen, mehr Vehicle-To-Home und Vehicle-To-Grid, mehr Großspeicher, bessere Nutzung der Überkapazitäten für Wasserstoffproduktion etc. etc.

DIE TECHNOLOGIEN SIND VORHANDEN

Man kann sich schon fragen warum das alles so unglaublich langsam vorankommt in diesem (eigentlich modernen!) Land! 🤯
Vor allem wenn man weiß, dass die (Netz-)Technologien bereits längst zur Verfügung stehen würden. Ich habe seit 12 Jahren eine Wärmepumpe in unserem 100 Jahre alten Haus, seit 8 Jahren ein E-Auto, PV mit Speicher und Energiemanagement.

🤔FAZIT: Keine weiteren „dummen“ PV-Anlagen ohne Speicher bauen, jedoch machen schlaue Systeme und Großanlagen mit Speicher weiter absolut Sinn!


Klimafrust statt Klimaschutz: Nachhaltigkeit verliert an Priorität

14. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie Bad News, „Klimafrust statt Klimaschutz“: Der Trend zeigt nach unten – immer weniger Menschen in Deutschland finden es wichtig, bei Konsum und Verhalten nachhaltig zu handeln. Die Prioritäten scheinen sich zu verschieben.

Eine aktuelle Analyse von NIQ bringt es auf den Punkt: Der Enthusiasmus für Nachhaltigkeit ist in Deutschland spürbar zurückgegangen. Während 2019 noch 30% der Menschen Schuldgefühle hatten, wenn sie nicht nachhaltig handelten, sind es 2024 nur noch 22%. Flugreisen und Fast Fashion boomen, nachhaltige Angebote verlieren an Relevanz. Was früher als wichtig galt, scheint heute oft „zu viel“ oder „zu teuer“.
(Link zum Artikel im Kommentar)

Doch es geht nicht um Vorwürfe – es geht um ein besseres Verständnis für die Realität, in der viele Menschen leben. Zwischen Inflation, Zeitmangel und wachsender Komplexität braucht es neue Wege in der #Nachhaltigkeitskommunikation. Ehrlicher, pragmatischer und vor allem: motivierender.

🔍 Klimafrust – was meint die Analyse damit? Themenbeispiele:

✈️ Reisen
Nachfrage nach nachhaltigen Reiseformen sinkt, Flugreisen und Kreuzfahrten legen zu. Deutschland ist das Land mit den höchsten Pro-Kopf-Ausgaben für Auslandsreisen. Besonders Kreuzfahrten sind gefragter denn je.

🥦 Ernährung
Unverpackt-Läden verschwinden, weil sie zu aufwendig wirken. Menschen greifen zu bequemen Lösungen. Billiges Fleisch aus Massentierhaltung ist immer noch „State of the art“.

🛒 Konsum
Rabatte und günstige Preise überstrahlen umweltfreundliche Kaufentscheidungen. „Fast Fashion“ ist angesagter denn je.

🌍 Allgemeine Einstellung
Die Bereitschaft zu Verhaltensänderungen für das Klima sinkt – Nachhaltigkeit wird zunehmend als Luxus wahrgenommen.

Nachhaltigkeit darf aber kein Luxus sein! 🌱
Gerade jetzt braucht es umso mehr kreative Ideen, mutige Kommunikation und echte Alternativen. Es geht nicht darum, immer perfekt zu sein – sondern darum, weiterzumachen. Schritt für Schritt. Ehrlich. Sichtbar. Und somit nachhaltige Ideen zu verbreiten, die ansteckend sind und begeistern.

Denn eines ist klar – wir können als Menschheit nicht noch mal 50 Jahre so weiter machen und endliche Ressourcen verbrauchen bis sie verschwunden sind, dabei Treibhausgase ausstoßen und das Klima anheizen, Raubbau an der Natur begehen (wie z.B. Regenwälder roden für Anbau von Tierfutter …) usw.

👉 Die Kommunikation ist ein wichtiger Schlüssel für eine #Transformation: In allen Bereichen gibt es Möglichkeiten und Lösungen, die begeistern und motivieren können!


Mit dem Rad ins Büro, das Auto lädt Sonnenstrom: Dreifach gut

2. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Heute mal wieder mit dem Fahrrad ins Büro — das Auto bleibt zu Hause und lädt den ganzen Tag über puren Sonnenstrom. Tolle Kombination: Gut für die Energiewende, gut für die Gesundheit und gut für das eigene Portemonnaie. 💶👍

Bei dem schönen Wetter macht es Spaß Rad zu fahren und das Auto kann mit der Kraft der Sonne geladen werden. Heute Morgen passte es terminlich und Fahrradfahren ist ja in dem Sinne nichts Besonderes. Aber ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie das Auto an so einem Tag mit #fossilfreiem #Strom vom Dach, nach und nach mit dem „Überschuss“ geladen wird.
Komme ich abends nach Hause, ist der Akku voll. 🚗🔋✅

Dank der intelligenten Wallboxen kommen bei uns pro Jahr insgesamt ca. 12.000(!) Kilometer Autofahren mit Überschuss-Sonnenstrom zusammen (also der Strom, der ansonsten ins Netz gegangen wäre).

Auf meinem Blog habe ich die Photovoltaik Bilanz für 2024 zusammengefasst (Link im Kommentar).
Wir nutzen die PV-Anlage mitsamt Speicher für Wärme/Heizung und Warmwasser (Wärmepumpe), Haushaltsstrom und die Mobilität. Energie-Kosten (ausschließlich Strom) im Durchschnitt pro Monat: 125 Euro, u.a. auch durch die Nutzung eines dynamischen Stromtarifs über die Wintermonate (von April bis Oktober sind wir meistens zu 100% autark vom Stromnetz).
🚫 Kein Schornstein 🔥, kein Auspuff 💨 und keine Tankstelle ⛽️.

☀️ Die Kraft der Sonne braucht acht Minuten, um auf die Erde zu kommen. Fossile Brennstoffe benötigen hingegen Millionen Jahre, um zu entstehen. Und nach der Nutzung (zum Beispiel als Benzin im Auto) sind sie unwiderruflich verbrannt. Langfristig sollten wir uns nach und nach von den Fossilen verabschieden. Das dauert natürlich noch viele Jahre und nicht jede(r) kann sofort alles umsetzen, aber die Weichen müssen heute gestellt werden.

🤔 Wie wäre es, wenn die Bevölkerung staatlich geförderte, zinslose Darlehen erhalten würde für saubere Technologien wie Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen, E-Mobilität, E-Bikes usw. aber natürlich auch Unterstützung für ÖPNV. „Unterm Strich“ wird es sich für die Gesellschaft rechnen!

Natürlich ist nicht jede(r) ein Eigenheimbesitzer, aber es gibt in Deutschland immerhin 16 Millionen davon. Und auch Mieter in Wohnungen können oftmals mit PV auf dem Dach mitsamt Mieterstrom-Modellen, Balkonkraftwerken, Elektromobilität, Ökostromtarifen usw. schon heute viel bewirken.

#Energiewende
#Fossilfrei
#Sonnenstrom
#PV
#Ebike
#Elektromobilität
#E3DC
#Autarkie


„Darauf ein Steak!“ – Der neue Landwirtschaftsminister ist Metzger

1. Mai 2025 · Original auf LinkedIn

Darauf ein Steak! 🥩 Der neue Landwirtschaftsminister ist Metzger und möchte, dass wieder mehr Fleisch gegessen wird und dass es günstiger wird.

Söder: „Statt dem grün-veganen Özdemir“ sei mit Alois Rainer nun „der schwarze Metzger“ an der Reihe. Jetzt gebe es „Leberkäs statt Tofu-Tümelei“.

Ich persönlich finde diese neuen Töne bedenklich und ziemlich rückwärtsgewandt … schließlich ist längst klar, dass ein „Mehr“ an Fleischkonsum für viele Bereiche schädlich ist: Gesundheit, Umwelt, Klima und vor allem natürlich auch für die Tiere in der #Massentierhaltung.

Nicht mal jetzt sind in den jetzigen Preisen für Fleisch aus Massentierhaltung die „echten“ Kosten abgebildet. Die Folgeschäden für Böden (Gülle etc.), Umwelt (u.a. Pestizide für Futtermittelanbau), Gesundheit der Menschen (Fleischkonsum), Klima (CO2 Fußabdruck) sind allesamt nicht eingepreist. Wenn es noch billiger wird, passt das Verhältnis umso weniger!

Wenn man bedenkt, dass bereits heute 58% der Ackerflächen in Deutschland für Tierfutter genutzt werden und nur 14% für Ernährung für den Menschen kommt mir das Verhältnis komisch vor. Zumal der „Umweg“ über Tierfutter (inkl. Wasserverbrauch etc.) über das Tier bis hin zur fleischlichen Nahrung eigentlich eine riesige Ressourcenverschwendung ist.

Außerdem gibt es aktuelle Studien, die besagen dass die Deutschen bei günstigeren Preisen wieder mehr Fleisch essen würden. Klingt nach einer falschen Richtung.

Nicht jede(r) muss ja sofort zum Veganer werden, aber ein bewussterer Umgang mit der Ressource wäre doch wünschenswert.

👉Zum Glück gibt es inzwischen tolle Alternativen wie zum Beispiel das Steak von Planted. Es ist unglaublich lecker und macht genauso viel Spaß beim Grillen wie „echtes“ Fleisch.
Vor einiger Zeit habe ich einmal einen Testbericht für meinen Blog geschrieben, Link im Kommentar.

⁉️ Habt ihr dieses innovative Produkt (aus neu entwickelten Fermentationsprozessen) schon einmal ausprobiert?

Wir schmeißen jetzt den Grill an mit frischem Gemüse, selbst gemachten Pommes, Mais und ein paar Planted Steaks.

Wünsche noch einen schönen 1. Mai! 🍀


Bad News: Der neue Agrarminister will den Fleischkonsum fördern

30. April 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie Bad News: Der neue Agrarminister ist Metzger 🔪🥩 und will scheinbar den #Fleischkonsum fördern. Dabei ist zu viel Fleisch schlecht für die Gesundheit, den Planeten und vor allem natürlich für die Tiere in der #Massentierhaltung.
Es ist gar nicht so unglaublich schwer, auf Fleisch zu verzichten. Letztendlich ist es m.E. eine Frage der Informationen: Wenn man sich dafür „öffnet“ und sich wirklich informiert und klar macht, was die Massentierhaltung für den Planeten (und vor allem für die betroffenen Tiere!) bedeutet, dann kann man dieses System eigentlich gar nicht mehr unterstützen.

Bei mir war es vor inzwischen knapp sieben Jahren so, dass ich mir eine Zeit lang Videos vom YouTube Kanal „Vegan ist ungesund“ (Ironie 😉) angeschaut hatte. Die beiden sympathischen Jungs hatten es geschafft, mir auf unterhaltsame Art und Weise alle Informationen über die Massentierhaltung und die Folgen zu vermitteln.
Bis ich dann eigentlich gar nicht mehr anders konnte, als mich zu entscheiden kein Fleisch mehr zu kaufen. Die Informationen halfen mir, mich zu entscheiden.

Denn:
👉 „Jede Einkaufsquittung ist ein Wahlzettel. Mit jedem gekauften Produkt stimmt man alltäglich darüber ab, was produziert und geliefert wird. Man hat es also selber in der Hand und gibt an der Kasse immer wieder seinen Wahlzettel ab.“ 🗳️

Wenn man sich nebenbei noch klar macht, dass alleine der Anbau von Tierfutter in Deutschland einen Anteil von 58% der Landwirtschaftsflächen hat und der Anteil für Nahrungsmittel für den Menschen nur 14%, sieht man m.E. dass noch „Luft nach oben“ ist.

Auf meinem Blogbeitrag aus dem Jahr 2018 beschreibe ich meinen Weg vom Fleischesser zum Vegetarier (dort ist auch der YouTube Kanal zu finden), Link im Kommentar.

⁉️ Findet ihr es wichtig euch umfassend zu informieren, um anschließend eine bewusste und fundierte Entscheidung treffen zu können?
Dabei ist mir klar, dass nicht jede(r) sofort zum Vegetarier oder gar Veganer werden soll … aber eine bewusste Entscheidung zu vielleicht einer gewissen Reduzierung oder dem Verzicht auf Produkte aus Massentierhaltung kann auch bereits einen großen Effekt haben.


Blackout? Unser Haus läuft weiter – dank PV, Speicher und Notstromfunktion

29. April 2025 · Original auf LinkedIn

#Blackout? Unser Haus läuft weiter. 🏡☀️⚡️
Unser Haus ist „notstromfähig“ – dank PV-Anlage, Batteriespeicher und intelligenter Steuerung. Fällt das öffentliche Netz aus, trennt das System unser Haus vom Netz (per Motorschalter) und schaltet automatisch in den Inselbetrieb. Das ganze Haus ist dann 3-phasig mit einer Leistung von bis zu 12 kW versorgt.
Für den Speicher kann ich eine Notstromreserve einstellen. Während des Inselbetriebs kann natürlich auch die Batterie mit Solarstrom geladen werden. Ist sie über Nacht dann eventuell einmal vollständig entleert, kann das System beim Sonnenaufgang wieder neu starten: Dank #Schwarzstartfähigkeit.

Längere Stromausfälle sind in Deutschland selten – aber auch hier nicht unmöglich. Extreme Wetterlagen, Netzüberlastungen oder Cyberangriffe machen deutlich: Vorsorge wird zunehmend relevant.

Besonders praktisch für #Elektromobilität: Auch unsere Wallboxen bleiben funktionsfähig – der selbst erzeugte Solarstrom kann also weiter direkt ins Auto fließen. Gerade im Krisenfall ein echter Mobilitätsvorteil.
Wenn später noch dazu kommt, dass wir per Vehicle-To-Home die Batterien der beiden E-Autos für das Haus mitbenutzen können, wäre ein Blackout – besonders im Winter – noch einfacher zu überbrücken.

Fazit: Wer in Photovoltaik investiert, sollte die Notstromoption mitdenken. Sie erhöht nicht nur die Resilienz, sondern holt das Maximum aus der eigenen Energieversorgung heraus – Tag für Tag und im Ernstfall.

In den Monaten April bis Oktober könnten wir theoretisch permanent, Tag und Nacht im Inselbetrieb laufen (wie sind sowieso fast immer zu 100% #autark). In den Wintermonaten sieht es natürlich anders aus und dann müsste die Notstromreserve der Batterie erst mal nur für das Nötigste herhalten.

Mehr Details im Link zu meinem Blogbeitrag im Kommentar.

#Spanien #Energiewende #Notstrom #BlackoutVorsorge #Elektromobilität #Resilienz #Photovoltaik #Inselbetrieb #Wallbox #Autarkie #E3DC


25 kWh purer Sonnenstrom ins Auto: Warum mich das immer noch fasziniert

26. April 2025 · Original auf LinkedIn

Ist das nicht phantastisch!? 🤩 Das E-Auto an einem normalen Samstag Ende April mit 25 kWh purem Sonnenstrom ☀️ beladen.

Seit vielen Jahren fahre ich elektrisch, aber immer wieder fasziniert es mich aufs Neue – ohne Tankstelle einfach mit der Kraft der Sonne das E-Auto „tanken“.

Gestern kamen wir von unserem 3.700 km langen Elektro-Roadtrip aus Spanien zurück. Die Batterie des Autos war von der letzten Autobahn-Etappe also ziemlich leer.
Heute scheint die Sonne relativ viel (Wolken Sonne im Wechsel) … unsere intelligente Wallbox von E3/DC regelt automatisch, dass nur der überschüssige Sonnenstrom ins Auto fließt. Also der Strom, der ansonsten ins Netz gegangen wäre.
Bis 15:30 Uhr am Nachmittag waren es immerhin schon über 25 kWh. Den ganzen Tag laufen zudem Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine usw. und die Batterie des Heimspeichers wurde beladen, so dass auch heute Nacht noch genügend Strom vorhanden ist. Und die Wärmepumpe hat mit dem Strom das Warmwasser zum Duschen bereitet.

Ist es nicht genial, wie das alles zusammenarbeitet? Es macht Spaß, sich den aktuellen Verlauf immer wieder an unserem „Küchen-iPad“ anzuschauen.

Die Energiewende läuft in unserem 🏡 Eigenheim. ⚡️💪

#ThePowerOfSun
#Energiewende
#Eigenheim


Ärgernis auf dem Roadtrip: Wenn Verbrenner die Ladesäule blockieren

26. April 2025 · Original auf LinkedIn

Urlaub, Spanien, Roadtrip, Hotel mit Lademöglichkeit … aber immer wieder ärgerlich: Ein #Verbrenner blockiert die #Ladesäule. 😡

Für unsere Reise in den Osterferien nach Katalonien (3.700 km) hatten wir alle fünf Stationen so geplant, dass wir unser E-Auto beim Hotel oder der Ferienwohnung laden können.
So auch für unsere zwei Übernachtungen in einem Hotel bei Barcelona …

🅿️ Vor unserer Abreise am nächsten Morgen will ich also das Auto abends für 2-3 Stunden einstecken, um morgens abfahrtbereit zu sein. Leider Fehlanzeige – beide Plätze sind von Verbrennern blockiert! 😕
Da die Parkplätze am Hotel knapp sind, dachten sich die Fahrer wohl in der Art: „Ach, dann parke ich eben bei der Ladesäule … ist ja eh gerade kein E-Auto da“. Oder vielleicht auch so?
„Diese blöden E-Autos nehmen uns die Parkplätze weg, ich parke jetzt da …“.

Beide hätten übrigens auch 20-30 Meter weiter hinten problemlos parken können, da gab es noch ausreichend Plätze.

Am nächsten Morgen war zumindest der eine Verbrenner weggefahren und ich konnte während des Frühstücks noch ein bisschen laden (es war ein 50 kW DC Charger …).

Da ich mich so geärgert hatte, habe ich dem Fahrer (der Fahrerin?) des Münchner Alfa Romeo mit den dicken Auspuffrohren einen Zettel an die Windschutzscheibe gehängt. Vielleicht bringt es ihn / sie ja ein wenig zum Nachdenken, das würde mich freuen.
Muss das denn sein – wegen 20 Meter längerem Fußweg die Ladesäule blockieren?

Es wäre doch schön, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll verhalten würden – dann funktioniert die Antriebswende und macht mehr Spaß. 😃 ✅


Supermarktparkplätze mit PV-Dach in Frankreich – warum in Deutschland so selten?

24. April 2025 · Original auf LinkedIn

Optimale Kombination – #Supermarktparkplätze mit #PhotovoltaikÜberdachung in 🇫🇷 Frankreich: Warum in 🇩🇪 Deutschland so selten?
Auf der Rückfahrt unseres „Elektro-Spanien-Roadtrips“ in den Osterferien machten wir gestern einen Ladestopp in Nancy. Die Ladestationen befanden sich auf einem großen Supermarktparkplatz und sofort sprangen mir die vielen Überdachungen ins Auge. Auf den zweiten Blick: Das Dach besteht komplett aus Photovoltaikmodulen, sehr gut!

So macht es Sinn: Das Auto steht beim Einkaufen vor Sonne ☀️, Schnee ❄️ und Regen 🌧️ geschützt und die Energie zum Aufladen der E-Autos wird direkt vor Ort produziert.
Wenn es regnet kann man zudem trockenen Fußes seine Einkäufe zum Auto transportieren.

🤔 Die Flächen sind sowieso bereits versiegelt – warum nicht besser nutzen?

GEZIELTE FÖRDERUNGEN IN FRANKREICH

Nach einer kurzen Recherche stellt sich heraus: Die französische Regierung hat mit dem Gesetz zur Beschleunigung der Produktion erneuerbarer Energien (Loi APER) vom März 2023 festgelegt, dass alle bestehenden und neuen Außenparkplätze mit einer Fläche von über 1.500 m² bis spätestens Juli 2028 zu mindestens 50 % mit Photovoltaik-Überdachungen ausgestattet sein müssen. Diese Maßnahme betrifft schätzungsweise 50.000 Parkplätze in Frankreich und birgt ein Potenzial von 20 bis 25 Gigawatt Peak installierter Solarleistung.

WARUM GIBT ES DAS SO SELTEN IN DEUTSCHLAND?

Laut einer Studie des Fraunhofer ISE gibt es in Deutschland über 300.000 größere Parkplätze, die bei einer vollständigen Überdachung mit PV-Modulen ein technisches Potenzial von etwa 59 Gigawatt Peak aufweisen würden. Dies entspricht einer erheblichen Menge an erneuerbarer Energie, die zur Stromversorgung beitragen könnte.​

Zusammen mit Lademöglichkeiten für E-Autos direkt vor Ort eine optimale Kombination. Bevor der Strom ins Netz geht, kann er zusätzlich direkt vor Ort in den Supermärkten verbraucht werden: Scheint zum Beispiel im Sommer viel Sonne, dann wird auch viel Energie für die Klimaanlagen benötigt.

​In Deutschland gibt es derzeit keine bundesweit einheitliche gesetzliche Verpflichtung zur Installation von Photovoltaik-Anlagen über Supermarkt-Parkplätzen. Jedoch haben mehrere Bundesländer eigenständige Regelungen eingeführt, die den Ausbau von Solarüberdachungen auf Parkplätzen fördern sollen.​

Das wäre doch mal was für die neue ⚫️🔴 Koalition: Let´s do it! 💪☀️⚡️


Barcelona verbraucht täglich 2 Millionen Liter Kraftstoff – Gedanken vom Roadtrip

23. April 2025 · Original auf LinkedIn

(Reisebericht) Bringt mich zum Nachdenken: Barcelona, eine Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern, verbraucht täglich ca. 2 Millionen Liter #Kraftstoff ⛽️ für den Straßenverkehr. 😮
⤵️
Wie sind derzeit auf unserem 3.600 km „Elektro-Roadtrip“ in Katalonien unterwegs. Unser Besuch in dem neuen Wahzeichen der Stadt, dem Mirador Torre Glòries, beginnt in der unteren Ebene mit einer beeindruckenden Ausstellung über den „Puls der Stadt“.
Hier wird unter anderem gezeigt, welche vielfältigen Lebewesen die Stadt bewohnen (von kleinsten Insekten bis zu den großen Fischen draußen vor der Stadt) und wie viele Bäume die Luft reinigen sowie #CO2 absorbieren.

In der Ausstellung wird gezeigt, dass täglich ungefähr 20 große Frachtschiffe den Hafen der Stadt ansteuern und viele davon die flüssigen Kraftstoffe anliefern, die letztendlich in den zahlreichen Tankstellen landen.

🗼 Nach der Fahrt zur Aussichtsplattform im 30. Stock kann ich mir ein eigenes Bild davon machen – ein grandioser Panoramablick zeigt unten eine Stadt voller wuseligem Leben zwischen dem Meer und den Bergen.
Am Horizont sehe ich tatsächlich eine ganze Parade an Frachtschiffen in Richtung Hafen schippern. Dazu noch die großen Raffinerieanlagen und Tanks am Rand des Hafengeländes.

Die Stadtverwaltung versucht mit 🚫 Umweltzonen, 🚌 Förderungen des ÖPNV und viel 🌱 Grün und Bäumen gegen die Luftverschmutzung anzukämpfen.

👉 Wenn eines Tages endlich die ganzen Verbrenner-Fahrzeuge verschwunden sind, dann müssten nicht mehr Millionen Liter Sprit mitten in dieser schönen Stadt verbrannt werden. Die Öltanker könnten in 🛢️ Saudi Arabien & Co. bleiben und die 🏭 Industrieanlagen zur Verarbeitung der Treibstoffe könnten abgebaut werden.

BTW: 🚢 Ungefähr 50 Prozent der Schiffe, die permanent weltweit auf den Meeren unterwegs sind und dabei massig Schweröl verbrennen, transportieren fossile Brennstoffe – es ist ein Wahnsinn! 🤯 (siehe Grafik im Screenshot anbei)

Zum Glück gibt es Lösungen den Verbrauch von fossilen Kraftstoffen im Verkehr zu verbessern – zum einen natürlich mit dem Einsatz von #Elektromobilität, zum anderen mit Optimierungen beim #ÖPNV. Dieser ist in Barcelona m.E. aber schon sehr gut ausgebaut – ein modernes und super funktionierendes Metro-Netz, welches von den Bewohnern und Touristen intensiv genutzt wird.
Trotzdem sind die Straßen noch voll mit Individualverkehr. Da sich dies nicht vollständig ändern lassen wird, muss der Verkehr auf den Straßen unbedingt so schnell es geht elektrifiziert werden.
Packen wir es weiter an und stoppen nach und nach das Verbrennen! 💪⚡️

#Reisebericht
#Elektromobilität
#NeuwagenBesserElektro


Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert: Akku voll Sonnenstrom, morgen geht’s nach Spanien

12. April 2025 · Original auf LinkedIn

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! Morgen geht es los mit dem E-Auto nach Spanien 🇪🇸, heute noch schnell den Akku mit Sonnenstrom ☀️ vollmachen! ⚡️🚗 Unser „Hauskraftwerk“ von E3/DC sorgt automatisch dafür, dass nur der Strom ins Auto fließt, der sonst ins Netz gegangen wäre: Intelligent gesteuertes PV-Überschussladen, so macht es Spaß. 😎👍

Seit sechs Jahren fahren wir nur noch elektrisch – wenn wir auf Reisen gehen, wird das Auto bis zur Abfahrt auf 100% geladen. Die 900 Kilometer der ersten Etappe sind dann überhaupt kein Problem. Unterwegs machen wir zwei oder drei kurze Ladepausen.
Auf diese Art fahren wir seit vielen Jahren mehrmals im Jahr zum Beispiel regelmäßig nach Schweden 🇸🇪 (1.000 km Anreise). Im Winter nutzen wir unseren dynamischen Stromtarif, um vor der Abfahrt möglichst grünen und günstigen Strom zu laden.

Tankstellen ⛽️ haben wir also seit sechs Jahren nicht mehr gesehen. Generell kann man mit der Elektrifizierung über die Dauer viel Geld sparen, auch beim Eigenheim mit #Wärmepumpe, #PV und #Speicher.
Es lohnt sich also nicht nur #ökologisch, sondern auch #ökonomisch!

BILANZ LETZTE URLAUBSFAHRT:

Schweden 2024, unsere Kosten für 3.600 Kilometer: Durchschnittsverbauch von 17 kWh pro 100 km (und das mit einem komplett vollgepackten Auto und vier Personen).
Gesamt verbrauchten wir ca. 612 kWh zu einem Preis von je 0,42€ (als Durchschnittspreis gerechnet). Ergäbe also ca. 257€ „Spritkosten“ für die gesamte Strecke (in Wirklichkeit haben wir jedoch deutlich weniger gezahlt, da wir vor der Abfahrt zu Hause und an den Unterkünften teils quasi kostenlos geladen haben).
Vergleichsbeispiel: Bei einem Dieselpreis von 1,60€ / 7 Liter Verbrauch / 3.600 km = ca. 400€


30 Jahre Agentur: Von Sagner + Heinze zu Kaeding Anderson

11. April 2025 · Original auf LinkedIn

30 Jahre Selbstständigkeit – 🎉 Wahnsinn wie drei Jahrzehnte vergehen und wie sich meine Branche verändert und entwickelt hat! Am heutigen Tag im April 1995 gründeten mein Kompagnon Thorsten Sagner und ich das „Werbebüro Sagner + Heinze“ in Lemgo. 🚀
Drei Jahrzehnte voller Wandel, technischer Revolutionen und spannender Projekte – ein kleiner Rückblick:

📆 1990
In meiner Ausbildung klebte ich noch kurz vor der Gründung Zeitungsseiten mit Schere und Skalpell aus Papierstücken zusammen. ✂️

📆 1995
Desktop-Publishing hielt Einzug. In unserer kleinen Agentur stand bald ein Druckfilmbelichter – pro Broschürenseite: ca. 1 Stunde Wartezeit für CMYK-Separation, ziemlich mühselig! 🟦🟥🟨⬛️

📆 1998
Das Internet wurde als Medium relevant. Erste Kundenwebsites entstanden – aus heutiger Sicht wohl eher zum Schmunzeln, was damals als hip galt! 🖥️

📆 2007
Smartphones veränderten alles. Apps und mobile Web-Anwendungen wurden zum neuen Standard, wir mussten wieder dazulernen. 📱

📆 2010
Social Media war in Deutschland angekommen – und wurde auch für unsere Kunden ein zentraler Kommunikationskanal. 👩‍💻👨‍💻

📆 2023
Die KI ist da. Der endgültige Game Changer? Werden wir überhaupt noch gebraucht? Sicher ist: Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeit schon heute massiv. 🤖

In diesen 30 Jahren haben wir uns immer wieder angepasst und die neuen Technologien dafür genutzt, worum es in der Kommunikation meistens geht:
Menschen mit den richtigen Botschaften auf den richtigen Kanälen zielgruppengerecht erreichen, um dann möglichst eine Conversion zu erzielen.

Wir sehen #KI erst einmal als weiteres Tool, welches uns hilft die Ziele für unsere Kunden und Projekte noch effektiver zu erreichen. Schauen wir mal, was daraus wird. 👀

🔚 Mir haben diese 30 Jahre jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und langweilig wurde es nie (s.o.).
Bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation sind wir heute ein großartiges, 14-köpfiges Team. Jeden Tag aufs Neue gehe ich gern in unsere schönen Räume in der Alten Post Lemgo – zum Austauschen, Lachen, gemeinsam Essen mit den lieben Kolleginnen und Kollegen, mache (manchmal 🙄) das Rückenfit-Training mit und versuche meinen Teil für das Gelingen dieses gemeinsamen Wegs beizutragen. 🙏 Danke an alle, die dabei sind und waren – auf Kundenseite und auch auf Seiten dieses wunderbaren Teams.

(PS – geschrieben komplett ohne KI … oder doch nicht? 😃)


Keine Überraschung: E-Autos sind zuverlässiger und günstiger im Unterhalt

10. April 2025 · Original auf LinkedIn

Überraschung? 🚗🔧 Nein.

Als ich die Meldung heute Morgen in den Radionachrichten hörte, war ich nicht überrascht. Nach inzwischen acht Jahren eigener Erfahrungen mit der Elektromobilität weiß ich, dass die Zuverlässigkeit und die Kosten für Betrieb und Wartung im Vergleich zum Verbrenner deutlich besser sind.

Gleich alte Verbrennern haben laut der ADAC Statistik mehr als doppelt so viele Pannen wie E-Autos.

Privat fahren wir nun seit über acht Jahren unseren Renault Zoe – absolut zuverlässig, günstig im Unterhalt und auch die Batteriekapazität hat sich im Laufe der Jahre nicht drastisch verschlechtert.

Im Unternehmen haben wir seit sechs Jahren Elektroautos im Einsatz (mein eigener Dienstwagen ist seitdem elektrisch …). Inzwischen sind es fünf Fahrzeuge, die wir für unsere kleine Agentur als Dienstwagen nutzen. Verbrenner haben wir seitdem keine mehr gekauft oder geleast. Die Erfahrungen sind sehr positiv. Auch in Bezug auf die Stromkosten pro Kilometer.

Mich hatte die Meldung der ADAC Pannenstatistik nicht überrascht, sondern meine eigenen Erfahrungen bestätigt. 😃


Tempolimit fehlt im Koalitionsvertrag: Bitte unterstützt die Petition

10. April 2025 · Original auf LinkedIn

Im #Koalitionsvertrag kommt das Wort #Tempolimit leider nicht vor … wenn du für ein Tempolimit bist, dann bitte die #Petition von Thomas Gsella unterstützen (Link im Kommentar).
⤵️
Wenn der Druck größer wird, kommt vielleicht im Rahmen der Regierungsbildung ja doch noch etwas bei dem Thema zustande. Immerhin wollen weit mehr als die Hälfte der Deutschen ein Tempolimit. ✅

Laut Koalitionsvertrag also immer noch kein Tempolimit in Deutschland!?
Seit vielen Jahren frage ich mich, wann das Tempolimit hierzulande eingeführt wird:

⭕️ Vor zehn Jahren dachte ich, die Einsicht wird bald kommen, da viele Tote und Schwerstverletzte vermieden werden können.

⭕️ Vor fünf Jahren dachte ich, der Klimawandel wird nun allen mehr und mehr bewusst und das ist ein guter Grund für das Tempolimit.

⭕️ Vor drei Jahren dachte ich, dass der Krieg in der Ukraine und das notwendige Reduzieren der Ölimporte aus Russland jetzt aber endgültig der Grund zum schnellen Handeln sein wird.

👉 Warum glauben wir in 🇩🇪 Deutschland, dass wir schlauer sind als quasi der gesamte Rest der 🌍 Welt, der ja längst Tempolimits eingeführt hat? Es gibt so viele gute Gründe dafür und so wenige dagegen.

Ich diskutiere das Thema schon seit Jahrzehnten und habe auch fast keine Lust mehr auf die immer gleichen Argumente einzugehen, die angeblich für die „freie Fahrt“ sprechen (die nun sicherlich auch unter diesem Beitrag auftauchen werden …).

Denn: Egal wie sicher die Autobahnen 🛣️ auch heute bereits in Deutschland sind – durch die großen Geschwindigkeitsunterschiede ergeben sich immer wieder gefährliche Situationen, die durch ein Tempolimit vermieden werden könnten.

In einer dieser Situationen sind die Schwester und Nichte des Initiators der Petitionen um ihr Leben gekommen (mehr dazu auf der Petitionsseite).

Laut Statistischem Bundesamt ist auf Abschnitten ohne Tempolimit bei fast 50% der tödlichen Unfällen eine unangepasste Geschwindigkeit die Ursache (pro Jahr mehr als 100 Tote durch diese Ursache …).
Neben den vielen Toten, die jedes Jahr in Deutschland dazu kommen, darf man auch die Schwerstverletzten nicht vergessen, die für den Rest ihres Lebens gezeichnet sind.

Von Thomas Gsella ist auch das „Rasergedicht“. Jedem „Tempolimit-Zweifler“ empfehle ich das dreiminütige Video anzuschauen, wo er von dem Schicksal seiner Schwester erzählt, es ist wahrlich zum Heulen (Link ebenfalls im Kommentar).

🔗 #Petition im Kommentar verlinkt. Danke. Gerne diesen Beitrag teilen.


Koalitionsvertrag 2025: Was drinsteht für E-Mobilität, Energiewende und Klimaschutz

9. April 2025 · Original auf LinkedIn

🚗🔋☀️💚 Koalitionsvertrag 2025 – was bedeutet das für Elektromobilität, Energiewende & Klimaschutz?
Heute wurde der neue Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vorgestellt – und ja, es steckt einiges drin, was für unsere nachhaltige Zukunft entscheidend ist:

🚘 Elektromobilität
• Kaufanreize & Sonderabschreibung für E-Autos
• Dienstwagen 0,25% Regel jetzt bis 100.000 € Listenpreis
• Kfz-Steuerbefreiung bis 2035
• Ausbau des Ladenetzes für Pkw und Lkw, inkl. Schnelllade- und Depotlösungen
• Wasserstoff-Infrastruktur für Nutzfahrzeuge
• Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw über 2026 hinaus​
• Und sehr gut: Ein neues Förderprogramm für Haushalte mit kleinem & mittlerem Einkommen, finanziert aus dem EU-Klimasozialfonds, macht den Umstieg auf E-Mobilität leichter denn je!

⚡ Energiewende
• Fokus auf Wind, Sonne, Bioenergie, Geothermie, Wasser & innovative Lösungen wie Höhenwindenergie
• Ausbau & Digitalisierung der Netze, Einführung dynamischer Stromtarife
• Bürgerenergie, Mieterstrom & Energy Sharing als Mitgestaltungsoptionen für alle
• Entbürokratisierung & Planungsbeschleunigung z.B. bei Windkraftprojekten​

🌍 Klimaschutz
• Ziel: Klimaneutralität bis 2045 – mit Innovation & sozialem Ausgleich
• Einführung des ETS 2, Ausbau des CO₂-Emissionshandels
• Negative Emissionen & internationale Klimaschutzprojekte mitgedacht
• CCS/CCU für Industrie-Emissionen & „Direct Air Capture“ als Zukunftstechnologie​

🛑 Was fehlt:
• Leider kein Wort über Tempolimit (ich persönlich finde es ist längst überfällig, dass wir ein Tempolimit einführen!).

🛑 Was ich nicht gut finde:
• Förderung von Plug-In-Hybrid-Technologie (PHEVs) und Range Extender.
• Rücknahme Heizungsgesetz (war wohl kommunikativ nicht mehr zu retten …), aber Sanierungs- und Heizungsförderung werden mit einem neuen GEG fortgeführt, okay.

💬 Fazit: Der Vertrag setzt einige richtige Impulse und die CDU hat zum Glück keinen Kahlschlag bei E-Mobilität, Windkraft usw. gemacht. Das hatte ich ein wenig befürchtet … 🌱

Wie seht ihr das?


Rekordtemperaturen im März, aber Klima ist „out“ – wie kann das sein?

9. April 2025 · Original auf LinkedIn

Europa: Nie dagewesene #Rekordtemperaturen im März, Wetterextreme … manche Orte so trocken wie noch nie zuvor, manche zu nass. Aber: Klima-Themen sind irgendwie derzeit „out“. Wie kann das sein?
#DontLookUp ? ⤵️

Die #Klimaerwärmung durch #CO2 wird derzeit zwar wieder ab und zu in den Medien thematisiert („… so warm wie nie zuvor …“). Jedoch kommt es mir so vor, dass es fast niemanden mehr wirklich zu interessieren scheint. Das Thema war einige Jahre „in“. Aber aktuell ist es fast so, als würden die meisten Menschen in der Art denken:
„Klimawandel ist ja nun nicht mehr das Thema, hatte mich eh genervt und die ganzen Maßnahmen sind nun endlich wieder auf ein paar Jahrzehnte nach hinten geschoben …“.
Hauptsache man muss nichts ändern, Hauptsache man wird in Ruhe damit gelassen, … (?)

DIE BESSEREN LÖSUNGEN WERDEN SICH DURCHSETZEN

Das Tröstliche ist für mich, dass sich beispielsweise in den Bereichen Energiewende und nachhaltige Mobilität sowieso die wirksamen Lösungen durchsetzen werden, da sie einfach besser sind. Nicht nur #ökologisch, sondern auch #ökonomisch. Und weil sie unabhängig von Energieimporten machen können.
Seien es zum Beispiel Wärmepumpen im Vergleich zu Fossil-Heizungen, E-Autos / E-Busse / E-Lkw im Vergleich zu ihren Verbrenner-Pendants oder eben auch die Stromerzeugung und Energienutzung durch Wind, Sonne, Speicher und intelligente Netze im Vergleich zu Kohle oder Gas … die ökologischen Varianten sind langfristig auch die ökonomisch besseren.

POSITIVE ERFAHRUNGSBERICHTE HELFEN

Die Politik will ihren Wählerinnen und Wählern gefallen und redet daher oft nach „ihrem Mund“. Das war schon immer so und wird sich kaum ändern lassen.
Es ist letztendlich eine Frage der Informationen – viele Menschen in Deutschland haben in den letzten Jahren irreführende Informationen erhalten und sind nun gegen die guten, günstigen und funktionierenden Lösungen. Als Beispiel: „#Heizhammer“ durch Bild / KKR.
Hier hilft nur immer weiter aufzuklären und den Leuten durch positive Beispiele und Erfahrungsberichte die „Ängste“ vor der Transformation zu nehmen.
Anschließend könnten die Politiker auch wieder bessere Politik machen, da sie dann weniger befürchten müssen, abgewählt zu werden.

🌱 Auch wenn es derzeit viele andere Probleme auf der Welt gibt – lasst uns die Klimakrise nicht vergessen. Sie kann unsere gesamte Lebensgrundlage zerstören. Oder die unserer Kinder und Enkel. 🌍

© Grafik: European Greens


KI für Ghibli-Bilder statt für Sinnvolles: Was der Menschheit so einfällt

8. April 2025 · Original auf LinkedIn

Die Möglichkeiten KI für produktive und sinnvolle Dinge zu nutzen scheinen unbegrenzt … und was fällt der Menschheit jetzt ein? Haufenweise eigentlich völlig sinnlose und nutzlose Bilder zu generieren. Aus dem Antrieb heraus seine eigene Eitelkeit zur Schau zu stellen („Schau mal hier – mein eigener, cooler Charakter in Plastik verpackt …“). #ActionFiguren

Laut Chat GPT führt die Nutzung der Dienste von Open AI zu einem geschätzten Stromverbrauch von rund 564 Megawattstunden pro Tag, also 205.860 Megawattstunden pro Jahr. Dazu kommen weltweit natürlich noch etliche weitere Rechenzentren von anderen KI Unternehmen.

Es gibt quasi unbegrenzt viele sinnvolle und positive Dinge, die durch künstliche Intelligenz vorangebracht werden können (Wissenschaft, Produktivität, Industrie usw.). Aber natürlich auch viele Bereiche, bei denen die Gefahr besteht, dass destruktiv gehandelt wird (wie zum Beispiel die Produktion von Fake News in Social Media, Betrug usw.).

🙏 Hoffen wir mal, dass die Power von KI zum großen Teil für sinnvolle Tätigkeiten eingesetzt wird und die Menschheit dadurch vorangebracht wird! Es steckt so viel Potenzial für Gutes darin, aber wir können es auch (wie in vielen Bereichen) mal wieder vermasseln.


Viel Wind, alle Windräder stehen still: Warum sich Überschussstrom nicht rechnet

6. April 2025 · Original auf LinkedIn

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster – es weht viel Wind 💨 , aber alle vier #Windräder stehen still: Abgeschaltet, da zu viel Strom im Netz ist. ⚡️

Schade, dass es sich in Deutschland scheinbar immer noch nicht rechnet, mit dem überschüssigen Strom in solchen Phasen per Elektrolyse #Wasserstoff herzustellen!?

Die Sonne scheint heute den ganzen Tag, es ist Sonntag (der Strombedarf ist also gering) und der Strompreis unseres dynamischen Stromtarifs steht bei -11 Cent (mit Gebühren und Steuern bei 6 Cent).

Es wäre doch eigentlich viel schlauer lokal Wasserstoff herzustellen, bevor man Windräder wegen überproduktion abschaltet? Aber scheinbar rechnet es sich nicht. Dabei wäre es so sinnvoll nun den Wasserstoff herzustellen, den man nutzen könnte, um den Bedarf an fossilem Gas zu reduzieren.


PV-Rekord im März: Fast 1.200 kWh vom eigenen Dach

1. April 2025 · Original auf LinkedIn

Wow 🤩 #Photovoltaik-Bilanz März 2025: Mein bisheriger Rekordwert für März mit fast 1.200 Kilowattstunden, also über eine Megawattstunde ⚡️ Stromproduktion in nur einem Haushalt!

Wir konnten mit unserer 4-köpfigen Familie dieses Jahr schon im März fast autark sein. Und das inklusive Stromverbrauch, Warmwasser, Heizung und Autofahren.
Dank 14 kWp #Photovoltaikanlage, 19 kWh #Batteriespeicher, #Wärmepumpe und #Elektroautos.
Ohne Schornstein 💨, Gasanschluss 🔥, Öltank 🛢️ oder Tankstelle ⛽️.

Den restlichen Strombedarf haben wir preisoptimiert mit unserem #dynamischen #Stromtarif aus dem Netz dazu gekauft und unsere Batterie damit geladen.
Bevorzugt immer dann, wenn der Strom gerade günstig war (zum Beispiel gibt es meistens über Nacht Phasen, in denen der Strom günstig ist wenn viel Wind weht und kaum Strombedarf bei den Kunden …).

Im Jahresdurchschnitt 2024 lagen unsere gesamten Energiekosten pro Monat bei ca. 125 Euro 💶 – inklusive Stromverbrauch, Heizung, Warmwasser und 10.000 km Autofahren.

Hast du ein Eigenheim und noch keine PV-Anlage? Es lohnt sich fast immer nicht nur #ökologisch, sondern auch #ökonomisch. 👍 Es gibt in Deutschland 16 Millionen Eigenheime … es ist also noch einiges an Potenzial vorhanden.


Zeitumstellung zum Energiesparen? Bei mir ist es genau umgekehrt

31. März 2025 · Original auf LinkedIn

#Zeitumstellung zum Energiesparen? Es ist umgekehrt – ich ärgere mich über fehlenden #Sonnenstrom am Morgen. 😤☀️

Eigentlich wurde die Sommerzeit im Jahr 1916 in Europa mit der Idee eingeführt, um Energie zu sparen.
Heute Morgen – über 100 Jahre später – sitze ich jedoch um 06.45 Uhr am Frühstückstisch und schaue in meine #Photovoltaik-App:

Die #Hausbatterie ist über Nacht leergelaufen 🪫 (da gestern viel Regenwetter 🌧️), die Familie hat bereits bereits geduscht und die #Wärmepumpe läuft daher auf Hochtouren, um warmes Wasser herzustellen. Zusätzlich ist es draußen mit 4° so kalt, dass auch die Fußbodenheizung durch die Wärmepumpe bedient werden muss.

Da ich einen dynamischen Stromtarif habe, ist der Strom heute Morgen ausgerechnet jetzt besonders teuer (weil der Bedarf am Morgen immer besonders hoch ist, geht der Preis an der Strombörse hoch …).

Ohne die Umstellung auf Sommerzeit ⏰ wäre heute Morgen bereits wohl genug Sonnenstrom da und unser Haus wäre autark. „Dank“ der Zeitumstellung ist dies nun nicht so, schade!

WIE GROSS IST DER SCHADEN INSGESAMT?

Es gibt in Deutschland und Europa sicher viele Millionen Haushalte mit einer Konstellation so wie bei uns. Zudem gibt es viele Betriebe, die mit Photovoltaik zur Eigenstromnutzung auf den Produktionshallen ausgestattet sind.

Weil wir nun alle plötzlich eine Stunde früher aufstehen, um zur Arbeit oder Schule zu gehen, können wir die Sonnenenergie somit erst eine Stunde später nutzen. Stattdessen muss die fehlende Energie aus (leider meist fossilen) Kraftwerken kommen!

VIELE WEITERE GRÜNDE GEGEN DIE ZEITUMSTELLUNG

Auch unabhängig von der Energienutzung finde ich die Zeitumstellung schon immer sehr schlecht – von heute auf morgen wird aus reiner Willkür der Schlafrhythmus von Millionen Menschen durcheinander gebracht.
Es gibt viele, die damit nicht so einfach klar kommen (so wie ich) … die sind meistens gegen die Umstellung auf Sommerzeit. Andere Menschen haben keine Probleme damit (das sind dann meistens die Befürworter).

Aber ist es die Sache wirklich wert, dass Kinder morgens hundemüde im Unterricht sitzen? Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder in einem bestimmten Alter – auch zu der normalen Zeit – in den ersten Unterrichtsstunden nicht aufnahmefähig sind. Die Zeitumstellung macht es noch schlimmer.

Auch für Tiere (Landwirtschaft etc.) ist die Zeitumstellung unnötiger Stress … für sie beginnt der Tag aus heiterem Himmel eine Stunde früher. Nur weil der Wecker des Bauern eine Stunde früher geklingelt hat.

Die Sommerzeit ist übrigens die „falsche Zeit“. Die sogenannte Winterzeit ist die Normalzeit. Ich bin dafür, die Normalzeit für immer beizubehalten. In lauen Sommernächten kann man doch wunderbar Kerzen oder sonstige Lichter nutzen, wenn es anfängt zu dämmern …
Eine weitere Lösung könnte sein, in Europa mehrere Zeitzonen einzurichten, damit eine „ewige Normalzeit“ optimal zu der Region passt.

👉 Warum wird der Quatsch mit der Zeitumstellung 🕖 nicht endlich abgeschafft?


Mist gebaut: Wie ich meine PV-Anlage mit Leitungswasser beschädigt habe

23. März 2025 · Original auf LinkedIn

Ich habe Mist gebaut und meine PV-Anlage mit Leitungswasser zerstört! 💦☀️

Unser Hausfassade musste gestrichen werden und der Maler hat ein Gerüst dafür aufgestellt. Letztes Wochenende bin ich auf das Gerüst geklettert, um unsere PV-Anlage mal aus der Nähe zu inspirieren 👀:
An vielen Stellen gab es Moosansätze und die Module waren zudem ziemlich verschmutzt.

Da ich sowieso gerade einen Gartenschlauch in der Hand hatte (um damit die Fassade zu säubern) kam ich spontan auf die Idee, die Moosflocken mit dem Wasserstrahl wegzuspülen. 💡💧

Wie ich später feststellte: Eine extrem schlechte Idee! 😱

Gedankenverloren spülte ich ungefähr eine Stunde lang bei schönen Sonnenwetter sämtliche Module unserer Ost-/Westanlage ab. Nach und nach konnte ich auch alle Moosflocken mit dem Wasserstrahl „absprengen“, ich war zufrieden mit meinem Werk und die Module waren schön sauber und glänzten feucht in der Sonne. ✅
Aber schon während ich die Leiter wieder herunterstieg kam mir ein Gedanke – das Leitungswasser in unserer Region ist ja sehr kalkhaltig … oh je, was habe ich getan?

EINE SELBST VERURSACHTE KATASTROPHE

Wie ich schon befürchtete war nach Trocknung ein katastrophales Bild zu sehen – alles war überzogen von Kalkflecken, das sah gar nicht gut aus!
Nach weiteren Online-Recherchen war mir klar, ich habe wirklich großen Mist gemacht, denn unser extrem kalkhaltiges Wasser ist absolut ungeeignet, um damit PV Module zu reinigen!

Es ist ja eigentlich logisch, aber in dem Moment hatte ich einfach nicht daran gedacht.
Da ich in verschiedenen Foren anschließend gelesen hatte, dass die Kalkflecken einerseits Einbußen beim Ertrag ergeben können, es aber auf der anderen Seite sogar durch Einbrennen zu langfristigen Schäden kommen kann, wollte ich den Zustand natürlich so nicht lassen.

DIE LÖSUNG: EINE PROFESSIONELLE REINIGUNG

Es blieb daher nur die Lösung, nun einen Profi heranzulassen. Unsere Anlage wurde vor vier Jahren installiert und unter normalen Umständen wäre es vielleicht noch nicht zwingend nötig gewesen, sie professionell zu reinigen.

Zum Glück fand ich einen tollen Dienstleister, der meinen „Notfall“ sehr kurzfristig übernommen hatte und gestern mit seinem Equipment anreiste: Auf dem Anhänger hat er eine mobile Osmoseanlage installiert.
Damit wird der Kalk aus dem Leitungswasser abgetrennt und er kann somit die Module mit reinstem „Weichwasser“ reinigen. Auf Reinigungsmittel wird verzichtet, diese seien in den meisten Fällen nicht nötig. Er verwendet spezielle Bürsten, deren Borsten am Ende besonders aufgesplittet sind. Er hatte auch einen Roboter dabei, aber dieser wurde nicht gebraucht und kam daher bei uns nicht zum Einsatz …

Nach etwas mehr als drei Stunden war alles wieder perfekt sauber und die Kalkflecken sind verschwunden. Ich bin wieder happy. 🤗

FAZIT:
Ich kann jedem nur empfehlen, niemals mit Leitungswasser auf die PV-Module zu gehen. 🛑 Außer vielleicht man lebt in einer Region, mit extrem kalkarmen Wasser.

#Photovoltaikreinigung


Boston Dynamics‘ Atlas: Faszinierende neue Moves des humanoiden Roboters

19. März 2025 · Original auf LinkedIn

Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert von den Fortschritten bei der Entwicklung der humanoiden #Roboter. 🤖 Aktuell hat nun wieder Boston Dynamics die neuesten „Moves“ von #Atlas in einem Video vorgestellt.

Die Bewegungen wurden dem Bot aus Motion Capture Daten „beigebracht“. Wahnsinn, wozu der künstliche Zweibeiner nun in der Lage ist! 🦾

Die im April 2024 vorgestellte neue Version des berühmten Atlas Bots wird elektrisch angetrieben. Die Aktoren sind kleiner und stärker als die pneumatischen des Vorgängers. Dadurch ist der Roboter deutlich beweglicher als der Vorgänger geworden.

Wenn dies alles in Kürze noch mit KI und blitzschnellen Prozessoren für „echte eigenständige“ Entscheidungen gekoppelt wird – wohin führt uns das alles? 🤔💭

Je nachdem wie wir Menschen es anstellen werden, kann auch Gutes daraus entstehen. Ich hoffe es jedenfalls … und ihr?

© Video #BostonDynamics März 2025


Unsere Verbrenner-Liebe finanziert Saudi-Arabiens Megaprojekte

17. März 2025 · Original auf LinkedIn

Ist doch super, dass wir mit unserer Liebe zum Verbrenner (Deutschland nur 13 % Anteil E-Autos bei Neuwagenzulassungen in 2024 …) fleißig immer weiter dazu beitragen, dass Saudi-Arabien genügend Einnahmen für solche Projekte hat!

Schade, denn es gäbe längst die Möglichkeit, sich viel unabhängiger vom Import von Öl aus solchen Ländern zu machen. Bis hin zur einer eines Tages nahezu völligen Unabhängigkeit von fossilen Rohstoff-Importen.

Aber wir wollen es ja scheinbar in Deutschland nicht wirklich. 🤷‍♂️

#Antriebswende
#Energiewende


Kampfjets für 10 Milliarden aus den USA – während andere Länder stornieren

16. März 2025 · Original auf LinkedIn

🛫 Deutsche #Kampfjet-Bestellung in den #USA für 10 Milliarden 💶 Euro: Interessant, denn neben Portugal 🇵🇹 überlegt aktuell nun auch Kanada 🇨🇦 die Bestellung der F-35 aus den USA (zumindest zum Teil) zu stornieren und hat als Alternative die schwedische #Saab JAS 39 Gripen ins Auge gefasst.

Ich habe schon damals – als es im Jahr 2023 um die deutsche Bestellung ging – zigfach gelesen, dass die F-35 extrem teuer, unzuverlässig und wartungsintensiv (und somit auch extrem kostspielig im Betrieb) seien und auch damals stand schon das Flugzeug von Saab als deutlich günstigere Alternative im Raum.
Brasilien 🇧🇷 hatte zu der Zeit eine größere Bestellung in Schweden 🇸🇪 getätigt. Ich fragte mich, warum man in Deutschland 🇩🇪 scheinbar nicht mal darüber nachdenkt.

Es ging größtenteils wohl um die „nukleare Teilhabe“ und die Kompatibilität der F-35 mit den Atomwaffen der Amerikaner.
Aus heutiger Sicht wäre es wohl ein guter Schachzug gewesen, damals mehr Alternativen zur F-35 auszuloten.
Neben dem Flugzeug von Saab gibt es auch noch eine französische 🇫🇷 Alternative von Dassault namens Rafale.

Durch die jetzt schlechteren Beziehungen Europas 🇪🇺 zu den USA 🇺🇸 und den wohl nicht unberechtigten Spekulationen, dass es einen so genannten „Killswitch“ gibt (womit die Amerikaner die Flugzeuge theoretisch jederzeit untauglich machen könnten), stellt sich die Frage, ob Deutschland die Bestellung der amerikanischen Jets noch stornieren kann?

Weitere Details in den im Kommentar verlinkten Artikeln.


Fünf Jahre Corona und der schwedische Sonderweg: Eine Halbschweden-Perspektive

14. März 2025 · Original auf LinkedIn

Fünf Jahre #Corona 🦠 und der „schwedische Sonderweg“. 🇸🇪
Heute möchte ich etwas zu einem ja durchaus streitbaren Thema schreiben. Als Halbschwede, dessen Familie zum Teil dort lebt, habe ich während der Corona-Zeit die Unterschiede bei den Maßnahmen natürlich immer eng mitverfolgt. Ich war während der Pandemie zudem etliche Male vor Ort in Schweden.

Früher wurde man als Befürworter des „schwedischen Wegs“ in Deutschland kritisch gesehen und beschimpft. Ja, ich habe es etliche Male selbst erlebt und es war gang und gäbe, dass z.B. Gesundheitsminister Lauterbach in Talkshows schimpfte.

Heute, fünf Jahre später, steht in der BILD Zeitung, dass dieser Weg richtig war und dass es z.B. den Kindern in Schweden weitaus besser erging.
Ja, direkt am Anfang der Pandemie wurden in Schweden Fehler gemacht und besonders Ältere waren schlecht geschützt. Aber die Übersterblichkeit war in der Gesamtbilanz in Schweden nicht höher.

SCHWEDEN IST NICHT SO ANDERS

Um es vorwegzunehmen: Ja, Schweden hat weniger Einwohner und mehr Fläche. Jedoch wohnen die allermeisten Menschen im südlichen Drittel des Landes und dort ist die Bevölkerungsstruktur nicht großartig anders als in Deutschland.
Es ist sogar so, dass der Urbanisierungsgrad in Schweden (88,7%) größer ist als in Deutschland (77,7%) – d.h. es leben dort sogar mehr Menschen in Städten. Die Bevölkerungsdichte konnte also nicht das Argument für ein Gelingen dieses angeblichen Sonderwegs sein.

WORUM GEHT ES MIR?

Mir geht es nicht darum, im Nachhinein irgendetwas am 🇩🇪 „deutschen Weg“ zu kritisieren … es haben sicherlich zu der damaligen Zeit alle nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.
Und einzelne Länder direkt zu vergleichen ist in vielen Bereichen sowieso schwer bis unmöglich.

Aber mir geht es darum, dass es wichtig ist zu reflektieren und vielleicht daraus zu lernen – vor allem in Anbetracht des Umgangs mit den Kindern. Wir selber haben es zu der Zeit in Deutschland mit zwei Kindern komplett mitgemacht (ein Kind Grundschule, eines weiterführende Schule …).
Da gibt es so viel, was man hätte besser machen können!

Und ich komme zu dem Schluss, dass es den Kindern in Schweden weitaus besser erging als in Deutschland. Ich habe dort mehrere Neffen und Nichten und mitverfolgt, wie sie dort eine komplett andere Zeit erlebten.
Mein Bauchgefühl sagte mir immer, dass es dort „richtiger“ für die Kinder ist.

Zudem: In Schweden war die Gesellschaft nicht so polarisiert und gespalten.

Mich hatten jetzt mehrere wohlwollende Berichte über den schwedischen Weg in der Tagesschau, BILD etc. positiv überrascht (Links s.u.). Reflektieren ist ja generell nicht verkehrt.

💉Disclaimer: Ich bin geimpft und habe mich selbstverständlich während Corona immer an alle Maßnahmen gehalten. Es war jedoch immer wieder eine starke Umgewöhnung für mich, wenn ich nach einigen Wochen Aufenthalt in Schweden zurück kam … es war wie das Reisen zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten. Eine immer wieder sehr seltsame Erfahrung.


Zwei Jahre „Leben mit der Energiewende“: Der Film über unser Haus

13. März 2025 · Original auf LinkedIn

Vor genau zwei Jahren wurde bei uns zu Hause ein Film gedreht: „Leben mit der Energiewende“. 🎬🎥
Es geht um unsere Erfahrungen mit #Photovoltaik, #Speicher, #Wärmepumpe, #Elektromobilität etc. und um zu zeigen, dass ein Leben ohne den Einsatz von klimaschädlichen, fossilen Brennstoffen möglich ist.

Unser fossilfreies Hauskonzept als Referenzfilm von E3/DC, dem innovativen deutschen Hersteller des „Hauskraftwerks“.

Das Thema ist aktueller denn je – das schrittweise Loslösen von importierten, fossilen Energieträgern kann uns in 🇩🇪 Deutschland und 🇪🇺 Europa helfen, unabhängiger und klimaschonender zu werden.

💶 Rechnet sich das? Ja! Aktuell gibt Deutschland über 64 Milliarden Euro pro Jahr für Öl- & Gasimporte aus – Geld, das ins Ausland fließt, statt hier in Innovation, Arbeitsplätze und eine krisenfeste Wirtschaft zu investieren.

Denn eines ist klar: ⚡ Elektrische Technologien sind schlicht effizienter, z.B.:

🚗 E-Autos brauchen nur ein Viertel der Energie eines Verbrenners.
🏡 Wärmepumpen schlagen fossile Heizungen langfristig in der Kostenrechnung.
🔋 Speichertechnologien stabilisieren Netze und senken Strompreise.
etc.

Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Industrie.
Dass es sich „lohnt“ merke ich selber an meinen monatlichen Energiekosten:

Meine Energiebilanz 2024 (Einfamilienhaus): Für 125 Euro im Monat konnten wir das Jahr über heizen (220 qm Gebäude, 100 Jahre altes Haus), Warmwasser produzieren, den Haushaltsstrom für unsere 4-köpfige Familie beziehen, über 10.000 km Strom für unser E-Auto laden.

Dank PV-Anlage, Speicher, dynamischem Stromtarif, Wärmepumpe und Elektromobilität – ohne Schornstein, Auspuff, Tankstelle … und ohne fossile Brennstoffimporte. 💪

Wer sich den (m.E. sehenswerten 😀) Film anschauen möchte – im Kommentar verlinke ich meinen diesbezüglichen damaligen Blog-Beitrag. 🎥

👉 Produziert ganz nach dem Motto: Nicht missionieren und belehren, sondern informieren und begeistern!

#AllElectricSociety
#Autark
#Eigenheim
#E3DC


Thermofenster: Warum Verbrenner im Winter minutenlang ungefiltert ausstoßen

10. März 2025 · Original auf LinkedIn

Im Winter (wenn es kalt ist), ist es besonders zu spüren – die Abgasreinigungen von Verbrenner Pkw sind in den ersten Minuten nach dem Motorstart oft abgeschaltet (Thermofenster). Erst wenn der Katalysator eine bestimmte Temperatur erreicht hat, funktioniert die Abgasreinigung wieder korrekt.

Kann man sehr gut nachvollziehen, wenn man zum Beispiel im Winter auf dem Bürgersteig morgens Schnee schippt und die Autos mit „frisch“ gestartetem Motor vorbeifahren. Man riecht das Problem dann direkt! Gesund ist das jedenfalls nicht.

Ich fahre seit nun über acht Jahren elektrisch und frage mich wie es sein kann, dass sich bei der Bestellung eines Neufahrzeugs in Deutschland auch Stand heute über 85% der Menschen für einen Verbrenner anstelle eines E-Autos entscheiden (Anteil Neuzulassungen Elektro lag in 2024 bei nur 13,5%).

Es ist so schade, wenn man eigentlich eine Lösung zur Verbesserung hätte, aber diese von den meisten Menschen nicht angenommen wird.
Gleiches gilt natürlich für die Themen Wärmepumpe, Windkraft, PV etc. – die Technologien sind da, wir müssen sie nutzen!


Endlich wieder Erntezeit: 250 kWh Sonnenstrom in den ersten Märztagen

7. März 2025 · Original auf LinkedIn

Endlich geht es wieder los – eigener #Sonnenstrom für Haushalt, Wärmepumpe, E-Auto etc.! ☀️🏡❤️‍🔥🚗
Ich konnte in den ersten sieben Tagen im März bereits 250,5 kWh Strom vom eigenen Hausdach„ernten“. 🤩

Beispiel für diese Energiemenge – damit kann man ca. 1.400 Kilometer weit mit dem E-Auto fahren (pro Jahr fahren wir übrigens ca. 12.000 Kilometer mit Überschuss-Sonnenstrom aus unserer Anlage …).

Bevor es mit dem Sonnenschein nun endlich wieder im Frühling losging, konnte ich über den Winter mit unserem dynamischen Stromtarif 📉 netzdienlich immer dann Strom in unseren Heimspeicher und in die E-Autos laden, wenn er gerade günstig und grün zur Verfügung stand.

🌱💶 Meine „persönliche Energiewende“ rechnet sich ökologisch UND ökonomisch:

Für 125 Euro im Monat konnten wir in 2024 das Jahr über heizen (220 qm Gebäude, 100 Jahre altes Haus), Warmwasser produzieren, den Haushaltsstrom für unsere 4-köpfige Familie beziehen, 12.000 km Strom für unser E-Auto laden.
Dank PV Anlage, Speicher, dynamischem Stromtarif, Wärmepumpe und Elektromobilität – ohne Schornstein, Auspuff, Tankstelle … also OHNE fossile Brennstoffimporte. 🛢️🔥

#Energiewende ✅


Le Chat statt ChatGPT: Warum die europäische KI-Alternative stark ist

6. März 2025 · Original auf LinkedIn

Warum Le Chat aus #Europa 🇪🇺 eine starke Alternative zu ChatGPT aus den #USA 🇺🇸 ist!

In den letzten Jahren hat sich die KI-Landschaft rasant entwickelt, und ChatGPT hat sich als führendes Tool für viele Anwendungen etabliert. Doch mit Le Chat gibt es nun eine starke Alternative, die in vielerlei Hinsicht überzeugt. Hier sind einige Gründe, warum Le Chat eine hervorragende Wahl für viele Aufgaben ist:

1️⃣ Europäische Innovation 🌍

Le Chat wird von Mistral AI entwickelt, einem französischen Startup 🇫🇷🇪🇺. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung Europas in der KI-Forschung und -Entwicklung. Es ist wichtig, dass wir Europäer unsere eigenen Technologien fördern und nicht ausschließlich auf US-amerikanische Lösungen setzen.

2️⃣ Datenschutz und Sicherheit 🔒

In einer Zeit, in der Datenschutz und Sicherheit immer wichtiger werden, bietet Le Chat eine Alternative, die europäische Datenschutzstandards einhält. Dies ist besonders relevant, da die USA und Europa unterschiedliche Ansätze zum Datenschutz verfolgen.

3️⃣ Unabhängigkeit von US-Technologien 🇺🇸 vs. 🇪🇺

Die aktuellen Entwicklungen in den USA, insbesondere die Wiederwahl von Donald Trump zeigen eine zunehmende Isolation und radikale Politik. Trump hat bereits Maßnahmen ergriffen, die die internationale Zusammenarbeit und den Handel beeinträchtigen, wie die Verhängung neuer Zölle und die Kürzung von Entwicklungshilfen. Es ist daher wichtig, dass wir uns in Europa unabhängiger von US-Technologien machen und unsere eigene digitale Souveränität stärken.

4️⃣ Leistungsfähigkeit und Flexibilität 🚀

Le Chat bietet eine hohe Leistungsfähigkeit und Flexibilität, die es für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet macht. Ob im Bildungswesen, in der Wirtschaft oder im Gesundheitssektor – Le Chat kann maßgeschneiderte Lösungen bieten, die den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

5️⃣ Förderung der lokalen Wirtschaft 🏭

Durch die Nutzung von Le Chat unterstützen wir die europäische Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze in unserer Region. Dies trägt zur Stärkung unserer lokalen Innovationskraft bei und fördert den Wettbewerb auf globaler Ebene.

Fazit 🌟
Le Chat von Mistral ist nicht nur eine starke Alternative zu ChatGPT, sondern auch ein Symbol für die Innovationskraft und den technologischen Fortschritt Europas. In einer Zeit, in der die politische Landschaft in den USA unsicher und isoliert wirkt, ist es umso wichtiger, dass wir unsere eigenen Technologien fördern und uns unabhängiger von externen Einflüssen machen.
Le Chat bietet uns die Möglichkeit, dies zu tun, während wir gleichzeitig von einer leistungsfähigen und flexiblen KI-Lösung profitieren.

Lasst uns gemeinsam die Zukunft der KI in Europa gestalten und Le Chat als wichtigen Baustein in unserer digitalen Strategie etablieren. 🌍🚀🔒
(KI Text Ende)

🙋‍♂️ Ich habe den gesamten Beitrag mit Le Chat gemacht (kostenlose Version). Der Text ist m.E. recht gut gelungen und zeigt die wichtigsten Punkte auf. Europa bleib(t) stark 💪.


Good News: Windkraftanlagen aus Hightech-Holz – Europas Startups zeigen, wo’s langgeht

4. März 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie Good News: Windkraftanlagen aus Hightech-Holz 🌳 – Europas 🇪🇺 Startups zeigen, wo’s langgeht! 🌍💨
Die Energiewende schreitet weiter voran und macht Europas Energieversorgung unabhängiger von fossilen Importen. Zwei innovative Startups aus Deutschland 🇩🇪 und Schweden 🇸🇪 zeigen, wie nachhaltige Technologien die Zukunft der Windenergie gestalten können:

✅ Die weltweit ersten Rotorblätter aus Holz – Das deutsche Startup Voodin Blades Technology hat die ersten Holz-Rotorblätter für Windkraftanlagen installiert. Zuerst sind 20 Meter lange Prototypen im Einsatz, der nächste Schritt sind 60 Meter. Die Flügel sind nicht nur stabil und langlebig, sondern lassen sich nach ihrer Nutzungsdauer leichter recyceln als herkömmliche Verbundmaterialien. ♻️
✅ Türme aus Holz – In Schweden wurde von dem jungen Unternehmen Modvion der erste über 100 Meter hohe Holzturm für eine 2 Megawatt Windkraftanlage errichtet und letztes Jahr in Betrieb genommen (Gesamthöhe 150 m inkl. Rotoren). Holz als Baumaterial hat eine hervorragende CO₂-Bilanz, da es während des Wachstums CO₂ speichert und so die Klimabilanz der Anlagen verbessert. 🌱

Warum ist das so genial?
🔹 Nachhaltigkeit: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit deutlich geringerem CO₂-Fußabdruck als Beton oder Stahl.
🔹 Als großer Vorteil die Wiederverwendbarkeit: Statt am Lebensende als Müll zu enden, können die Holzkonstruktionen in Bauprojekten weiterverwendet werden und bleiben Jahrzehnte im Einsatz.
🔹 Leichtere Konstruktionen: Holz hat eine höhere spezifische Festigkeit im Vergleich zu Stahl, was leichtere und damit transportfreundlichere Konstruktionen ermöglicht.
🔹 Standort Europa stärken: Solche Innovationen zeigen, dass Europa eine führende Rolle in der nachhaltigen Energiewende einnehmen kann. Mit cleveren Technologien und smarten Ideen schaffen wir Lösungen, die weltweit Maßstäbe setzen. 🚀

🌳💚 Diese beiden Startups zeigen eindrucksvoll, wie innovative, grüne Technologien aus Europa die Windenergiebranche revolutionieren können. Die Nutzung von Holz als Baumaterial für Rotorblätter und Türme bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche und logistische Vorteile.

Links zu den beiden Unternehmen im Kommentar …

Sind Türme und Rotorblätter aus Holz die Zukunft der Windkraft? 💭

#Windkraft #Energiewende #Innovation #Nachhaltigkeit #Holzbau #Startups
©️ Foto: Modvion, Schweden


Die Frage, die ich Alice Weidel in der Wahlarena gestellt hätte

18. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

𝐴𝑅𝐷 Wahlarena und 𝗭𝗗𝗙 Klartext, Alice Weidel ist überall im TV präsent. Ich hätte mir eine konkrete Zuschauerfrage an Frau Weidel sehr gewünscht:

Warum kann sie Mitglied in einer Partei sein, die von Rechtsextremen quasi unterwandert ist.
Ob sie die völkischen Ultrarechten (ehemals „Flügel“) in ihrer Partei zumindest als kritisch einstuft, oder ob ihr das egal ist (was m.E. auch etwas über sie aussagen würde …).

Als sie kürzlich in einem Interview über eine mögliche Distanzierung zu Björn Höcke nur lachte und sagte: „Wieso sollte ich ihn kritisch sehen – der gewinnt Wahlen mit 30%!“ … das gab mir zu denken.

Und eine Frage zum Klimawandel hätte ich in den Sendungen auch gerne gehört … dann hätte Frau Weidel offen erläutern müssen, dass sie nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt (dass die AfD alle Klimaschutzmaßnahmen beenden will ist ja Fakt).

DIE AFD IST KEINE „NORMALE“ KONSERVATIVE PARTEI

Ich glaube vielen ist es immer noch nicht so klar: In der #AfD haben heute die Ultra-Rechten das Sagen.
Es ist so wie der Rechtsextremist Götz Kubitschek es in der verlinkten WDR-Doku selber sagt: Die AfD musste sich mehrmals „häuten“, um zu dem zu werden, was sie heute ist. Sie wird heute beherrscht und gelenkt von Menschen, die offensichtlich faschistisches und völkisches Gedankengut tragen.

Von der Gründung einer „Anti Euro-Partei“ 💶 durch Bernd Lucke bis zu der heutigen, völlig anderen, ultrarechten Partei. Es sollte sich jede(r) einmal genauer angesehen haben, wer und was dahinter steckt.

Die inzwischen ausgeschiedenen, „gemäßigteren“ Charaktere Frauke Petri, Jörg Meuthen etc. waren m.E. bereits schlimm in ihren Aussagen. Aus heutiger Sicht waren sie jedoch fast noch harmlos gegenüber dem jetzigen Personal und den „Strippenziehern“.

#Höcke kokettiert mit Nazi-Symbolik und -Sprache und umgibt sich mit Leuten, die weit mehr als nur „rechts-konservativ“ sind. Immer wieder kann man das beobachten. Es ist so offensichtlich.

Wer heute noch behauptet, dass die AfD eine normale konservative Partei und eine Art „CDU wie in den 80ern“ sei, der hat sich wohl noch nicht ausreichend mit dieser aktuellen AfD beschäftigt.

Wenn die AfD ernsthaft in der deutschen Politik „mitspielen“ will, dann muss sie sich von diesen Strömungen und den Hintermännern konsequent trennen. Davon ist aber bisher nichts zu sehen und daher befürchte ich das Schlimmste, wenn diese Partei in dieser Form zu politischer Macht kommen würde.

WEITER AUFKLÄREN ZU DEN HINTERGRÜNDEN

📺 Dokus wie z.B. „Höcke. Und seine Hintermänner“ können helfen, die Augen zu öffnen, sehenswert!
Aber leider wird die eigentliche Zielgruppe sie wohl kaum anschauen?

Trotzdem sollten wir weiterhin zu versuchen, aufklärende Informationen zu verbreiten, wie zum Beispiel mit Hilfe solcher Dokumentationen.
↪️ Link im Kommentar.


Happy Birthday, Zoe: Acht Jahre mit unserem ersten Elektroauto

18. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Happy Birthday 🎂 an unsere liebe Zoe ⚡️🚗!
Seit genau 8️⃣ Jahren fahren wir nun unsere kleine elektrische Renault #Zoe – Zeit für ein kleines Zwischenfazit. Als wir uns damals im Jahr 2016 dazu entschieden, statt eines #Verbrenners ein #Elektroauto zu kaufen (der alte Golf Diesel als unsere „Familienkutsche“ kam nicht mehr durch den TÜV) sah es mit E-Autos noch ganz anders aus …

Der erste Renault-Händler wollte uns zunächst zu einem Verbrenner überreden, er hatte keinerlei Interesse an der Elektromobilität. Wir waren jedoch überzeugt davon, dass ein Verbrenner für uns nicht mehr in Frage kommt und zum Glück fanden wir einen besseren Händler. Dieser beriet uns umfassend und im Januar 2017 rollten wir stolz mit unserem nagelneuen E-Auto nach Hause.

Dass wir es bis heute fahren spricht wohl für sich – wir hatten in all den Jahren keinerlei Probleme und auch die Batterie ist noch in Ordnung. 🔋 Sie hat ca. 10-15% an Kapazität verloren – das finde ich für acht Jahre und 75.000 km akzeptabel!

GÜNSTIGES FAHREN MIT WENIG EMISSIONEN

Zuerst kam bei uns die #Wärmepumpe (2012), dann das erste #Elektroauto in 2017 und anschließend im Jahr 2021 #Photovoltaik und #Speicher für unser Eigenheim. Diese Konstellation ist unschlagbar im Kosten-Nutzen-Verhältnis!

Zwar hatten wir auch vorher bereits einen Ökostrom Tarif, aber seit der Nutzung des eigenen Sonnenstroms ist das Gefühl „sauber zu fahren“ noch schöner.
Dank der intelligenten Wallboxen fahren wir Jahr für Jahr ca. 12.000 bis 14.000 km mit „Überschuss-Strom“ vom eigenen Dach. 🏡
Die Wallboxen kümmern sich automatisch darum, dass nur der überschüssige Strom geladen wird, der ansonsten ins Netz gegangen wäre.

🛠️ Kosten bzgl. Reparaturen usw. hatten wir bisher lediglich einmal den Tausch eines Querlenkers. Ansonsten: Keine Ölwechsel 🛢️, keine Abgasanlage 💨, weniger Verschleißteile 👨‍🔧.

Aufgrund der guten Erfahrungen haben wir kurze Zeit später auch das zweite Auto (mein Dienstwagen) von Verbrenner auf Elektro umgestellt. Da wir eher ländlich wohnen und beide beruflich pendeln, sind wir bis auf Weiteres auf zwei Pkw angewiesen …
Für uns ist jedenfalls klar – nie wieder zurück zum Verbrenner! 🔥

TRANSFORMATION DAUERT LÄNGER ALS ICH DACHTE

Wenn ich all die Verbrenner auf den Straßen vorbeifahren sehe, frage ich mich immer wieder, warum der Umstieg so lange dauert. Zumal in vielen Fällen die Kosten sogar geringer wären (wie bei uns).
Ich sehe viele Vorteile und gerade für #Eigenheimbesitzer ist es doch eigentlich ein „No-Brainer“ statt eines neuen Verbrenners (Neuwagen) ein E-Auto zu kaufen. 16 Millionen Eigenheime gibt es in Deutschland.

Nur 14% der Neuzulassungen in 🇩🇪 waren im Jahr 2024 E-Autos, die allermeisten bestellen auch heute noch als Neuwagen einen Verbrenner … dass der Umstieg so lange dauert, hätte ich damals nie gedacht!

Für uns jedenfalls eine der besten Entscheidungen – für die Umwelt, unseren Geldbeutel und das Fahrgefühl. Wer noch überlegt: Traut euch, es lohnt sich! 🌍⚡🚗


KI-Experiment: ChatGPT malt die Wahlprogramme der Parteien

17. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Ich habe soeben ein spontanes Experiment mit der KI gemacht. 🤖

👨 Ich: „Kennst du die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2025?“

🤖 ChatGPT: „Ja“

👨 Ich: „Ok, bitte erstelle ein Bild je Partei, in dem die wichtigsten Forderungen des jeweiligen Wahlprogramms enthalten und umgesetzt sind. Parteien: Volt, SPD, CDU, FDP, Linke, Grüne, Die Partei und AfD.“

🤖 ChatGPT: „Hier sind die Bilder mit den wichtigsten Forderungen der Wahlprogramme in einer umgesetzten Stadtlandschaft. Falls du Anpassungen möchtest, lass es mich wissen! 😊“

➡️ Die Ergebnisse sind interessant, lustig (Die Partei 🤡) bis skurril (und auch bedrückend, wie das Bild zur AfD …).

👨 Ich: „Beschreibe das Bild, welches du von der AfD erstellt hast.“

🤖 ChatGPT: „Mein erstelltes Bild zur AfD (Alternative für Deutschland) zeigt eine europäische Stadt mit folgenden zentralen Elementen, die die wichtigsten politischen Forderungen der Partei visualisieren:

• Traditionelle Werte & Nationalstolz – Eine zentrale Stadt mit vielen deutschen Flaggen, patriotischen Symbolen und klassischen Gebäuden, die eine starke nationale Identität repräsentieren.

• Grenzkontrollen & Sicherheit – Sichtbare Grenzposten mit Polizei und Kontrollpunkten, die eine restriktive Migrationspolitik und einen Fokus auf nationale Souveränität darstellen.

• Starke Wirtschaft mit Fokus auf den Mittelstand – Kleine und mittelständische Unternehmen dominieren das Stadtbild, während große internationale Konzerne weniger präsent sind. Es gibt Handwerksbetriebe und produzierende Industrie als Zeichen für eine wirtschaftspolitische Selbstständigkeit.

• Klassische Energiepolitik – Im Gegensatz zu einer stark grünen Stadt gibt es kaum Windräder oder Solaranlagen. Stattdessen sind traditionelle Energiequellen (z. B. Kohle oder Kernkraftwerke in der Ferne) zu erkennen, um die Ablehnung der Energiewende widerzuspiegeln.

• Nationalistische Symbolik & konservative Stadtarchitektur – Statuen und Denkmäler erinnern an historische Persönlichkeiten, die nationale Souveränität und konservative Werte symbolisieren. Die Stadt ist geordnet, sauber und von einer klassischen Architektur geprägt.

Das Bild vermittelt eine strukturierte, konservativ geprägte Stadtlandschaft mit starkem Fokus auf nationale Identität, Sicherheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit, passend zu den Kernanliegen der AfD.

👨➡️ Mir jedenfalls sind die anderen Bilder deutlich lieber als das von der AfD!


Lanz & Precht über Europas Abhängigkeit: Warum eigene Alternativen unabdingbar sind

16. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Ich höre gerade den aktuellen #Lanz und #Precht #Podcast (Ausgabe 180). Zwischenzeitlich kommen die beiden im Gespräch zu dem Schluss, dass es ja aufgrund der politischen Lage bezüglich der 🇺🇸 USA eigentlich unabdingbar wäre, dass wir 🇪🇺 Europäer eigenständiger und 💪 stärker für uns sprechen und handeln, damit wir nicht im Weltgeschehen untergehen.
Es müsse ja eigentlich eine gemeinsame europäische Armee geben und eine starke und einheitliche außenpolitische Stimme … vielleicht sogar die „Vereinigten Staaten von Europa“.
Dann sagen Sie jedoch es gäbe aber leider niemanden in der Politik, der sich derzeit dafür ein setzen würde. Precht findet es zudem merkwürdig, dass das alles im Wahlkampf überhaupt keine Rolle spiele.

Leider haben Lanz und Precht nicht erwähnt, dass es sehr wohl eine Partei im aktuellen Wahlkampf gibt, die sich seit vielen Jahren genau dafür einsetzt: VOLT! 🟪

Derzeit ist es wahrscheinlich wichtiger denn je, dass Europa zusammenfindet und sich selbst als eine gewichtige Stimme auf der Weltbühne präsentiert.
Wir machen uns unnötig kleiner, als wir es sind und haben „Angst“ vor den 🇺🇸 USA, 🇨🇳 China oder 🇷🇺 Russland. Und das, obwohl die zusammengefassten europäischen Militärausgaben bereits heute wohl größer sind als der gesamte russische Haushalt.
Wir als Europa sind der größte Binnenmarkt der Welt. Wir haben unfassbar viel Potenzial in der Wirtschaft – zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien, der Elektromobilität, wir haben unzählige „Hidden Champions“ und sind auch bei KI Themen nicht so schlecht wie wir uns manchmal scheinbar einreden.
Wir müssen uns trauen, gemeinsam etwas daraus zu machen und unsere Position in der Welt zu finden.
Die Alternative ist, dass Europa zerfällt. In viele kleine weltpolitisch unbedeutende Einzelstaaten, die von den großen Weltmächten als Spielball benutzt werden (wie man es aktuell beispielsweise bei der Rede von Vance in München beobachten konnte …).

🇪🇺💪 Machen wir uns als Europa nicht kleiner, als wir sind! Vielleicht ist es ja eine gute Idee, paneuropäische Bewegungen wie Volt Deutschland zu unterstützen, damit diese Stimme ein größeres Gewicht bekommt!?

Screenshot: Copyright ZDFheute, YouTube


Plötzlich selbst im Feed: Als zufriedener E3/DC-Nutzer in der Werbung

15. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Oh, da scrollt man ganz unbedarft durch den LinkedIn-Feed und sieht sich plötzlich selbst … 🫣😆.
Ich bin tatsächlich seit vielen Jahren ein sehr zufriedener User des E3/DC Hauskraftwerks! Beste Autarkie-Werte mit Strom für Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto.
Die im System integrierten, intelligenten Wallboxen ermöglichen uns pro Jahr über 10.000 km Autofahren mit reinem Überschuss-Sonnenstrom. ☀️👍
Einen echten Notstrom-Inselbetrieb gibt es auch (bei vielen Herstellern fehlt dieses Feature leider …).

Neuerdings unterstützt E3/DC auch die Integration dynamischer Stromtarife 📈. Die Software wird regelmäßig weiterentwickelt.

📺 Wer mehr über unsere Erfahrungen sehen will – auf meinem Blog kann man den Videobeitrag finden, der von E3/DC bei uns Zuhause produziert wurde (Link im Kommentar).


Drei Jahre Solidarische Landwirtschaft: Hat sich das Konzept für uns bewährt?

15. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Solidarische Landwirtschaft – macht das Sinn? 🌿🤔
Im Mai 2022 haben wir uns in der Familie für die Mitgliedschaft in einer Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) in unserer Region entschieden. Hat sich das Konzept für uns bewährt?

🔍 Was ist #SoLaWi eigentlich?
Statt anonym im Supermarkt einzukaufen, finanzieren Mitglieder gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb und erhalten im Gegenzug wöchentlich frisches, saisonales Gemüse – direkt vom Feld. Die Mitglieder beteiligen sich je nach individueller Möglichkeit an den Arbeiten. Wenn man nicht so viel Zeit hat, ist das kein Problem denn es gibt keinen Zwang.

💡 Unsere Erkenntnisse nach bald drei Jahren:
✅ Mehr Bewusstsein für Lebensmittel – Wenn du siehst, wie dein Essen wächst (und manchmal auch kämpft!), lernst du, es mehr zu schätzen.
✅ Saisonalität als neuer Standard – Keine Erdbeeren im Winter? Logisch! Dafür entdecken wir alte Sorten und neues Lieblingsgemüse.
✅ Direkter Draht zu der Erzeugung – Keine Black Box mehr, sondern Transparenz pur.
✅ Klimaschutz mit Messer und Gabel – Kurze Transportwege, keine Verpackung, kein Überangebot – SoLaWi ist nachhaltiger als der übliche Einkauf.

⚠ Herausforderungen? Ja! – Mal gibt’s zu viel Mangold, mal gar keinen Blumenkohl. Flexibilität ist gefragt – aber genau das macht’s spannend.
Fazit:
SoLaWi ist nicht nur eine alternative Art, an Lebensmittel zu kommen. Es ist eine bewusste Entscheidung für nachhaltige Ernährung und faire Landwirtschaft. 🌍💚

Die „Solawi-Vorteile“ aus unserer Perspektive zusammengefasst:
🌱 Regionales Bio-Gemüse: Man weiß woher es kommt
🌱 Gesund und frisch
🌱 Kein Verpackungsmüll
🌱 Keine langen Transportwege
🌱 Natur- und Klimaschutz durch verantwortungsvolle Landwirtschaft
🌱 Mitbestimmung: Durch das Genossenschaftsprinzip werden Entscheidungen gemeinsam getroffen (und getragen)
🌱 Gemeinschaftsgefühl: „Man kann gemeinsam etwas bewirken“

Natürlich kann man nicht seine gesamte Ernährung damit realisieren, aber es ist ein guter Baustein für uns geworden.
Unsere Solawi heißt „Solidarische Landwirtschaft Ackervielfalt eG“ und befindet sich in Lage, OWL.
↪️ Link zu mehr Infos in den Kommentaren.

Wie stehst du dazu? Schon vom SoLaWi Konzept gehört oder interessiert?

#SolidarischeLandwirtschaft #SoLaWi #Nachhaltigkeit #SaisonalEssen #Landwirtschaft #TinyFootprint


Ob man Habeck mag oder nicht: Gut erklärt und vollkommen logisch

8. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Ob man Habeck mag oder nicht: Gut erklärt und vollkommen logisch. Viele verstehen es jedoch leider nicht.
Es wird genau das erklärt, was wichtig ist und wie wir in Deutschland für die kommenden Jahrzehnte profitieren können. WENN wir die Energiewende nicht abbrechen, sondern konsequent weiter führen. Sehenswert!

Wir können sowieso nicht auf Dauer Kohle, Gas und Öl verfeuern (es sind nunmal endliche Stoffe!) und wir können nicht allein auf Kernkraft setzen (außer man will Deutschland damit zupflastern).

Zumal die fossilen Energien auch leider nicht kostenlos verfügbar sind (die EU importiert pro Jahr in der Größenordnung von 300 Milliarden Euro fossile Energien, Deutschland allein für 80 Milliarden …).
Die Folgekosten für Klimaschäden sind da nicht mal einkalkuliert.

#Energiewende
#Klimaschutz


Dunkelflaute? Mein Heimspeicher hat nachts automatisch günstig geladen

6. Februar 2025 · Original auf LinkedIn

Aktuelle „Dunkelflaute“ 🌫️ und eine Lücke zwischen Stromproduktion und Verbrauch in Deutschland. Dass es technologisch funktioniert dies zu lösen liegt m.E. auf der Hand …
Als „Beispiel im Kleinen“: Ich habe heute Nacht meinen Heimspeicher (19,5 kWh) automatisch aufladen lassen als der Preis zeitweise günstig war. Heute Morgen läuft das Haus und die Wärmepumpe also über den Speicher. Das ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll, da es einerseits netzdienlich ist und mir andererseits auch Kosten spart.
Zwischen 06.00 Uhr und 09.00 Uhr sind die Preise naturgemäß besonders hoch, wenn die Produktion aus den Erneuerbaren gerade gering ist („Dunkelflaute“) und die Verbräuche in ganz Deutschland am Morgen steigen …

Die zweite Grafik zeigt, dass in der letzten Zeit eine große Lücke zwischen Produktion der Erneuerbaren und Verbrauch in Deutschland bestand. Durch weiteren Ausbau der Windenergie (noch bis zu 20.000 Anlagen – inkl. Repowering – lt. diverser Studien) und Ausbau der Speicher ist das technologisch lösbar.
Stellt man sich vor, wie die blauen Kurven mehrmals die rote Kurve übersteigen und der Überschuss dann temporär gespeichert wird, wäre das Problem vom Tisch. Neben dem Ausbau von Wind- und Sonnenenergie gibt es auch noch die Möglichkeit der Nutzung von Biogas (nicht zu unterschätzen!) und natürlich den massiven Ausbau von kleinen bis großen Speichern, die überall im Land verteilt sind und sich intelligent verhalten.

Was „im Kleinen“ bei mir Zuhause schon heute funktioniert, kann technologisch auch „im Großen“ umgesetzt werden. Der Ausbau und die Energiewende sind ja auch nun mal noch nicht abschlossen!

Anbei ein aktueller Screenshot aus meiner Anlage (#dynamischer #Stromtarif, #PV, #Speicher, #Wärmepumpe und #Elektroauto …).


Ein rabenschwarzer Tag für Deutschland: Merz‘ Schuss geht nach hinten los

29. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Ein rabenschwarzer Tag für Deutschland – dieser (eigentlich völlig unnötige) Schuss ging für Friedrich Merz voll nach hinten los. Wer will jetzt noch mit ihm koalieren?
Vielleicht ist Schweden 🇸🇪 eine Art Vorschau und es läuft jetzt hierzulande auf eine ähnliche Konstellation hinaus?
Dort hatten in 2022 die Moderaten zusammen mit den Christdemokraten und den Liberalen die geschwächte Sozialdemokratische Partei mit einer Minderheitsregierung abgelöst, unter „Duldung“ der rechten Schwedendemokraten. Andere Konstellationen waren nicht mehr zustande zu bringen.
D.h. es gibt dort seitdem eine Minderheitsregierung, die von den Rechten geduldet ist. Quasi genau wie die Konstellation heute im Bundestag bei der Abstimmung.

Jedoch mit dem Unterschied, dass die Schwedendemokraten weniger radikal sind als die AfD in Deutschland! So bestreiten sie nicht den menschengemachten Klimawandel und sind auch nicht pauschal gegen eine Energiewende, Elektrifizierung usw.

Hat Merz sich mit seinem Antrag und der Erpressung nun alles „verbaut“, was eine demokratische Koalition nach der Wahl betrifft? Zumindest macht er es somit für SPD, Grüne etc. nicht einfacher, mit ihm zukünftig zusammen zu arbeiten.
Ich habe inzwischen richtig Angst vor der Bundestagswahl und befürchte das Schlimmste.


Good News: Deutschlands größter Solarpark entsteht im alten Braunkohletagebau

27. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie „Good News“: Deutschlands größter Solarpark 🌞⚡ entstand direkt dort, wo ehemals Braunkohle 🪨 gebaggert wurde!

Das sind beeindruckende Dimensionen: Im ehemaligen Braunkohletagebau Witznitz direkt bei Leipzig ist seit März 2024 der größte Solarpark Deutschlands am Netz. Mit 605 Megawatt Peak-Leistung (und sogar mehr geplant!) ist es wohl auch einer der größten in Europa.

Ein paar Zahlen, die begeistern:

🌱 Über 1,1 Millionen Solarmodule auf rund 500 Hektar Fläche.

🌱 Jährliche Stromproduktion von etwa 650 GWh – das entspricht dem Verbrauch von sämtlichen privaten Haushalten in Leipzig.

🌱 Module in Ost-West Ausrichtung (so dass von morgens bis abends Strom produziert wird und ein Peak zur Mittagszeit vermieden wird …)

🌱 Neue Rad- und Reitwege sowie Renaturierung: Hecken, Ruheplätze und eine Testfläche für landwirtschaftliche Nutzung direkt unter den Solarmodulen (Agri-Photovoltaik).

🌱 Das Projekt wurde ohne staatliche Förderung realisiert.

Besonders spannend: Der Solarstrom wird durch einen langfristigen Vertrag an Shell Energy Europe geliefert – ein Beispiel, wie auch große Energieunternehmen Teil der Energiewende werden können.

Dies zeigt, wie viel Potenzial in ehemaligen Abbaugebieten steckt, wenn sie klug für erneuerbare Energien genutzt werden. Dazu gehört natürlich auch ein Umdenken: Von fossiler Energie hin zu einer nachhaltigeren, regenerativen Nutzung.
Eigentümer des „Energiepark Witznitz“ ist Hansainvest Real Assets, die Entwicklung übernahm Move On Energy.

✅ Fazit:
Die Strompreise sind inzwischen wieder unter „Vorkrisenniveau“ (Ukraine / Energiekrise) und Deutschland hat bewiesen, dass solche Projekte nicht nur technisch möglich, sondern auch ökologisch UND ökonomisch sinnvoll sind – wenn das kein Grund ist, weiterzumachen!
Wie ist Ihre Meinung? Sollten weitere „Kohlelandschaften“ in Solar- und Windenergieproduzenten umgewandelt werden?

#Photovoltaik #Energiewende #Solarpark #Fossilfrei #Nachhaltigkeit
Foto (zu dem Zeitpunkt Baustelle noch nicht fertiggestellt): Hansainvest Real Assets


Aufgewacht im Paralleluniversum: Trump, Musk und die verkehrte Welt

23. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

😱 Ich bin am Montag in einem sehr seltsamen Paralleluniversum aufgewacht – der neue US Präsident ist ein verurteilter Straftäter, der viele Migranten nun aus dem Land rauswirft (seine Ehefrau hat einen Migrationshintergrund 🤔).
Und der größte Energiewende-Vorreiter der Welt ist nun der „Best-Buddy“ dieses Präsidenten.
Der sagt schon lange: Es gibt gar keinen Klimawandel und das Öl soll jetzt endlich wieder fließen, raus aus dem Klimaabkommen!

Daraufhin macht der einstige Öko-Techgigant erst mal einen Hitlergruß 🙋‍♂️ vor Freude, warum auch nicht?
Alle anderen US Tech-Oligarchen versammeln sich um ihren neuen Herrscher und stellen ihre Produkte bereits vorsorglich um.

Hitler war in diesem Paralleluniversum übrigens gar kein Rechter, sondern ein Kommunist, klingt ja auch logisch.
Hilfe, ich bin im falschen Film gelandet … wie komme ich hier raus? 🎬

ELON HAT UNS VERRATEN 🚗⚡️

Trumps Aktivitäten waren zu erwarten. Am meisten hat mich in letzter Zeit Elon Musk enttäuscht. Als langjähriger Tesla-Fahrer (damals eines der ersten Model 3 in Deutschland …) habe ich die Visionen und Entwicklungen des Unternehmens mit Spannung verfolgt.
#Tesla hat viel erreicht, zum Beispiel auf drei Kontinenten die jeweils größten Ladenetze aufgebaut. Auch für andere wichtige Komponenten der #Energiewende haben sie viel umgesetzt (wie Großspeicher etc).

Ich habe viel von meiner Begeisterung weiter gegeben und andere angeregt, ebenfalls auf Tesla-Elektromobilität anstelle eines Verbrenners zu setzen.

Aber nun fühlt es sich an, als wären wir damaligen „Tesla Fans“ von Elon Musk verraten worden. Spätestens seit der AfD Unterstützung war für mich das Fass endgültig übergelaufen. Als nächstes Auto kommt Tesla für mich nicht mehr in Frage – ich möchte mit diesem Menschen nichts zu tun haben und mein Geld nicht in diese Richtung geben. Für die vielen guten Mitarbeiter bei Tesla tut es mir leid, dass sie mit so einem CEO „gestraft“ sind.

TROTZDEM: WEITER MACHEN! 🌱

Ein bisschen Frust darf man ja mal ablassen. Auch wenn es in den heutigen Zeiten fast schon „out“ klingt, finde ich es wichtig weiter zu machen:

Arbeiten wir daran Europa zu stärken und mit gemeinsamer Stimme zu sprechen und die Energiewende weiter voranzubringen. So dass wir Schritt für Schritt unabhängiger von endlichen, fossilen Rohstoffen werden (Europa importiert fossile Energien derzeit für ca. 300 Milliarden € im Jahr).
Die Technologien dies zu ändern sind da, wir müssen sie „nur“ noch umsetzen. 💪

Das Tröstliche ist: Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten, letztendlich auch nicht von Trump & Co.
🛢️ Zum Beispiel ist Texas einerseits der US-Staat mit der größten Erdölförderung, aber andererseits auch der Staat mit der meisten Wind- und Sonnenenergie (obwohl republikanisch). Schlichtweg weil es auf Dauer günstiger ist 💸 und die Fossilen immer schwieriger zu fördern sind.

Und eines Tages hieße es sowieso: „Alles leergefördert, verbraucht und verbrannt. Und nun?“

#Idiocracy #Klimawandel


Warum eine Stimme für Volt nicht verschenkt ist

22. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Sehe ich auch so – wenn man von Volt überzeugt ist (und die Partei z.B. beim Wahl-O-Mat Ergebnis ganz oben erscheint …), dann gibt es wenige Gründe etwas anderes zu wählen.
Selbst wenn Volt an der 5% Hürde scheitert, ist die Stimme m.E. nicht verschenkt: Denn Volt bekommt mit der Stimme Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel (Parteienfinanzierung ab 0,5% der Stimmen …), um weiter arbeiten zu können und sich in den kommenden vier Jahren als Alternative weiter zu entwickeln.

Ja, es klingt zwar noch etwas utopisch, aber jedes Neue hat auch irgendwann mal einen Anfang gehabt. 💜


Good News: Deutschlands erster überdachter Solar-Radweg

22. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Kategorie „Good News“: Deutschlands erster überdachter Solar-Radweg ☀️🚴

Es ist zwar schon bald zwei Jahre her, dass dieses tolle Projekt fertiggestellt und eingeweiht wurde, aber es ist immer noch eine Meldung wert und vielleicht kennt noch nicht jede(r) diesen besonderen Radweg bereits:

In Freiburg wurde an der Messe ein 300 Meter langer Solar-Radweg gebaut. Über 900 Photovoltaikmodule sorgen mit einer Peak-Leistung von 287 kW für eine Stromerzeugung von ca. 280 Megawattstunden pro Jahr.

Die „Glas-Glas“-Laminatmodule wurden von dem Dresdener Unternehmen Solarwatt hergestellt. Leider musste Solarwatt im Jahr 2024 „Made in Germany“ aufgeben und lässt seitdem in China produzieren (was äußerst schade ist).

Es ist hervorragend, was mit diesem Solar-Projekt in Freiburg erreicht wird: Der Strom-Jahresbedarf von rund 60 Einfamilienhäusern wird gedeckt, die Konstruktion neben der Straße stört niemanden und die Radfahrer sind hier wettergeschützt unterwegs. ☔️

Es funktioniert und macht Sinn … gerne mehr davon in ganz Deutschland! ⚡️Es gibt auch noch etliche Parkplätze (Supermärkte usw.) wo solche Überdachungen gut funktionieren.
Natürlich ist ebenfalls wichtig, dass die Überschüsse im Sommer entweder direkt sinnvoll genutzt oder ggf. gespeichert werden können, auch dort gibt es noch viel zu tun (Netzintelligenz, Power-To-X etc.).
#Energiewende #Photovoltaik #Fossilfrei


Trump stoppt die Energiewende, Musk applaudiert brav daneben

21. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

#Trump breitet in seiner Rede genüsslich aus, wie er die Energiewende stoppen und die USA wieder voll auf fossile Rohstoffe umstellen will (den Klimawandel leugnet er sowieso …). #Musk sitzt nur ein paar Meter daneben, hört sich alles brav an und applaudiert.

Das passt doch alles hinten und vorne nicht mehr – noch vor zwei Jahren hat Elon Musk beim „Tesla Investor Day“ detailliert beschrieben, wie wichtig es sei den Klimawandel mit Erneuerbaren, Großspeichern, Heimspeichern, Antriebswende, Elektrifizierung usw. zu bekämpfen und was Tesla innerhalb der kommenden Jahre konkret dafür tun wird.

Und dann verhilft er dem größten Gegner der Energiewende, Donald Trump, zum Wahlsieg und freut sich wie ein Schneekönig, hüpft auf der Bühne herum und zeigt gestern auch noch eindeutig zweideutige Grüße, was ist da los?
👉 Elon Musk hat für mich in den letzten Jahren nach und nach jegliche Glaubwürdigkeit (und jeglichen Anstand) verloren!

Die Rede von Trump spricht eigentlich gegen alles, für das sein Unternehmen Tesla steht und was sie in dem „Tesla Masterplan Part 3“ niedergeschrieben hatten und umsetzen wollen.
Noch vor zwei Jahren hat Elon bei einer Präsentation stolz diesen sinnvollen und ausgereiften Masterplan zur Energiewende präsentiert, ich war begeistert davon. Ich bin seit sechs Jahren ein zufriedener Tesla-Fahrer. Aber jetzt bin ich jeden Tag aufs Neue einfach nur angewidert von seinem Gehabe.

Sicherlich arbeiten bei Tesla noch viele gute Leute mit tollen Ideen. Aber ihr CEO macht alles jeden Tag ein Stück weiter kaputt:

Tesla👍 Elon👎

Elon sucks. ☹️

Die Energiewende-Präsentation aus 2023 mit Musk ist noch online auf dem YouTube Kanal von Tesla zu sehen, ist aber schlecht gealtert und passt nicht mehr zu seinem neuen „Best-Buddy“ Donald Trump.


Dunkelflaute, 89 Cent pro kWh – na und? Wie mein System das abfedert

20. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Heute ist mal wieder „Dunkelflaute“ und mein Strompreis steigt auf 89 Cent … na und?

🌨️

Ein grauer Montag im Winter – kaum Wind, kaum Sonne und meine Wärmepumpe zu Hause läuft auf Hochtouren. Als Benutzer eines dynamischen Stromtarifs (#Tibber) ist es zu solchen Zeiten natürlich ärgerlich, wenn der Strompreis zeitweise nach oben schießt (heute Nachmittag geht es rauf auf bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde).

Als Haushalt mit #Photovoltaik und #Speicher aber kein Problem – wir laden den 🔋 Speicher in den Phasen zwischen den „Preis-Peaks“ auf, so dass wir die teuren Preisspitzen nicht mitnehmen müssen.

👉 Warum ist es zwischenzeitlich so teuer? Immer dann, wenn der Strom im Netz gerade teuer ist, besteht eine Unterdeckung an erneuerbaren Energien und die Preise steigen. Besonders günstiger Strom dagegen bedeutet: Die Erneuerbaren aus Wind und/oder Sonne liefern Überschuss, den es sinnvoll zu nutzen gilt – sei es für #Elektroautos, #Speicher oder #Wärmepumpen.

Nutzt man den Strom also automatisch und intelligent zu diesen Zeiten, werden gleichzeitig Kapazitäten geschont und der #Netzausbau kann kleiner gestaltet werden … wenn diese Technologien sich weiter verbreiten und dynamische Tarife sowie intelligente Verbraucher eines Tages quasi überall Standard sind. ✅

WAS IST NOCH ZU TUN:
Es muss dringend flächendeckend Netzintelligenz her (Deutschland ist in Europa quasi Schlusslicht beim Ausrollen der Smart Meter …), Vehicle To Home und Vehicle To Grid müssen geregelt werden, Wärmepumpen statt Gasthermen (mit Smartgrid Anbindung), dynamische Stromtarife, Speicher und PV für die 16 Millionen Eigenheime und Millionen von Unternehmen, Großspeicher zur Netzstabilität, Power-To-X für Zeiten von Überschuss usw. – es ist komplex, aber machbar.

Und es macht m.E. auch keinen Sinn als Alternative, auf Dauer massig fossile Energieträger aus dem Ausland zu importieren. 🛢️🏭

Lasst uns die Technologien weiter voranbringen, die diesen Wandel möglich machen … sie sind schon „erfunden“ und stehen uns zur Verfügung! 💪 🌍


Gedankenexperiment: Warum wirbt die AfD nicht für deutsche Windkraft?

17. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Wäre es nicht logisch, wenn die AfD Folgendes sagen würde:
„Deutscher Strom aus deutscher Windkraft! 🇩🇪 Für deutsche Bürger und die deutsche Industrie!“ 🇩🇪🇩🇪🇩🇪

🤪 Ein „lustiges“ Gedankenexperiment zum Wochenende … Ich frage mich, warum die AfD die Thematik nicht für sich nutzt. Argumentativ würde es so schön in die Logik der Partei passen:
Statt dem weiteren massiven Import von Rohstoffen aus dem AUSLAND (Öl, Gas, Kohle etc.), eine Strategie zum Ausbau der Energieproduktion in Deutschland.

Hier können wir mit eigenen Mitteln Energie selbst herstellen und direkt in Deutschland nutzen: Aus Windkraft, mit Photovoltaik und mit einem ausgebauten intelligenten Stromnetz sowie mit Speichern aller Art … von Heimspeichern über Großspeicher bis zu Power-To-X bei Stromüberschüssen usw.

Wenn sie es auf die Spitze treiben wollten, könnten die AfD sogar die neuesten technologischen Entwicklungen forcieren:
Windkraftanlagen aus Holz! 🪵 Deutsches Holz! 😉
(Es gibt zum Beispiel ein schwedisches Startup namens Modvion, welches bereits Anlagen in der Größe über 100m aus Holz baut, später wiederverwendbar als Kontruktionsholz für Gebäude …).

Der Strom natürlich auch zur Nutzung von deutschen Elektroautos. Endlich können alle Fahrzeuge mit Energie aus Deutschland fahren!
In Deutschland hergestellte Wärmepumpen können mit heimischer Energie betrieben werden usw.

Alles von deutschen Ingenieuren und deutschen Betrieben geplant und gebaut. Vielleicht sogar noch die Produktion der Photovoltaikmodule wieder nach Deutschland holen (die die CDU damals leider nach China verschoben hatte …).

Passt doch eigentlich in die Logik dieser Partei!? UNSERE DEUTSCHE ENERGIE! 🇩🇪⚡️

Ach ja, das geht ja nicht – sie müssen ja immer und pauschal dagegen sein, was die „Kartellparteien“ wollen, sonst geht ihre Strategie nicht auf! 🤷‍♂️

Damit das klappt, poltert die AfD dann also gegen Windkraft wie beim Parteitag: „NIEDER MIT DEN WINDMÜHLEN DER SCHANDE!“.
Es wäre fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

🫤 Vielleicht können die anderen Parteien (inkl. der CDU) diese Themen ja für sich nutzen. Logisch wäre es ja eigentlich, oder?


„Wir reißen alle Windkraftwerke nieder!“ – Weidels Parteitagsrede macht fassungslos

11. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

„WENN WIR AM RUDER SIND REISSEN WIR ALLE WINDKRAFTWERKE NIEDER!“. Gerade vor ein paar Stunden hatte ich hier auf LinkedIn noch einen Beitrag über die Erfolge der Windkraft geschrieben … jetzt schreit Alice Weidel auf dem heutigen AfD Parteitag ins Mikrofon. Es ist unfassbar und macht mir wirklich Angst!

Diese Partei ist eine Gefahr für Deutschland. Es ist so traurig, dass viele es scheinbar nicht sehen.

Zur Windkraft: Es gibt derzeit ca. 30.000 Anlagen. Je nach Studie fehlen für ein Gelingen der Energiewende in Deutschland noch 10.000 bis 20.000 Windkraftanlagen. Das soll nicht möglich sein?

Die bisherigen Anlagen verbrauchen in Deutschland weniger Platz als Golfplätze, weniger als der Tagebau, weniger als der Weihnachtsbaum-Anbau usw. und natürlich ein zigfaches weniger als der Anbau von Energiepflanzen (welche meist für die Verbrennung eingesetzt werden …).

Bewahre uns Gott vor dieser Partei! (Natürlich auch aus vielen anderen Gründen!).


Vier Windräder vor dem Wohnzimmerfenster – und warum mich ihr Anblick freut

11. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Wenn ich aus meinem Wohnzimmerfenster schaue, dann habe ich direkt vier große #Windkraftanlagen im Blick (Foto). Ich weiß: Wenn sie sich fleißig drehen, ist die Energie meines dynamischen Stromtarifs in dem Moment höchstwahrscheinlich sehr günstig.

Seit vielen Jahren stehen sie dort und produzieren saubere Energie. Ich habe mich daran gewöhnt „mit der Sonne und dem Wind“ zu leben:

☀️ Mit unserer PV-Anlage produzieren wir in 8 bis 9 Monaten des Jahres fast die gesamte Engergie selbst, mit einer Autarkie von über 90%. Dank Speicher können wir sie 24 Stunden lang nutzen, egal ob für die Wärmepumpe inklusive Warmwasser, für unseren Haushalt oder für die E-Autos.
Scheint die Sonne, freue ich mich über die günstige und saubere Energie!

❄️ In den vier dunklen Wintermonaten hingegen sind wir auf andere Energiequellen angewiesen. In Verbindung mit unserem dynamischen Stromtarif laden wir möglichst immer dann den Strom der Windkraft in unseren Speicher, wenn gerade besonders viel davon im Netz zur Verfügung steht. Das macht auch Sinn, um die Netze zu entlasten.
Mit unserer Anlage von #E3DC können wir neuerdings also nicht nur im Sommer Sonnenstrom produzieren und „managen“, sondern jetzt auch im Winter mit Einbindung dynamischer Tarife effektiv zur Energiewende beitragen – und dabei auch noch sparen (immer die günstigen Phasen der Börsenpreise nutzen …).

Natürlich ist noch nicht alles perfekt und die Energiewende ist längst noch nicht „fertig“, aber es funktioniert vieles „im Kleinen“ schon hervorragend so wie das Beispiel unserer Anlage (kein Schornstein, kein Öl, kein Gas, kein Sprit …).
🏡 Wenn ich mir vorstelle, wie groß das Potenzial allein bei den ca. 16 Mio. Eigenheimen in Deutschland ist.

🌬️ Also, ich schaue immer gerne aus dem Fenster und sehe zu wie sich die Windräder drehen. Dann ist die Energie sauber und günstig.

WEITERER AUSBAU ERFORDERLICH

Wir haben bereits ca. 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Für ein Gelingen der Energiewende müssen aber nicht weitere „Hunderttausende“ installiert werden (wie oft behauptet wird), sondern es reichen ca. 20.000 neue WKA aus (je nach Studie und Berechnungsmodell, jedenfalls in dieser Größenordnung).
Denn viele der bestehenden älteren Anlagen können durch Re-Powering um mehrere Faktoren effektiver gemacht werden (also Umbau am selben Standort …) und die neuen Anlagen sind sowieso bereits leistungsstärker.

Die 6.000 ältesten Windräder in Deutschland kommen auf eine Leistung von rund 5,5 Gigawatt. Die etwa 4.000 jüngsten schaffen bereits zweieinhalbmal so viel (Quelle: Deutsche Windguard).
Ein Ausbau in dieser Dimension erscheint mir sehr gut machbar und ich könnte mich damit arrangieren, wenn diese Anzahl hinzugebaut wird. Von mir aus auch gerne einige weitere „vor meiner Haustür“.

Dazu kommt noch der europäische Stromverbund, der Ausbau von Photovoltaik, Speicher, Netzintelligenz, Vehicle to Grid, Power-to-X usw. … die Energiewende ist noch nicht „fertig“, aber auf einem guten Weg.


Danke, Maja Göpel – und ein Lieblingszitat von Carl von Linné

10. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Danke Maja Göpel für immer wieder inspirierende Denkanstöße. Dazu passt eines meiner Lieblingszitate:

„Ein Ökonom ohne Kenntnisse über die Natur, ist wie ein Physiker ohne Kenntnisse in der Mathematik.“
— Carl von Linné, schwedischer Naturforscher, 1707 – 1778

Beispiel Thema #Energiewende: Wann werden wir Menschen verstehen, dass eine unendliche Ausbeutung der fossilen Ressourcen ja sowieso nicht möglich ist (da sie nur in endlicher Größer vorliegen)? Dass alleine aus diesem Grund sowieso erneuerbare Energien genutzt werden müssen? Dass das weitere Nutzen der vermeintlich günstigen Energie aus Kohle, Gas und Öl eigentlich viel höhere Folgekosten beinhaltet, die jedoch in den Preisen gar nicht einkalkuliert sind? (Gilt ja ebenfalls für die Nutzung von Uran …). #Schadschöpfung

Dieses uralte Zitat von Linné könnte man auch auf andere aktuelle Themen beziehen.

Wenn wir es schaffen, den Erfolg einer #Transformation als #wertvoll für uns alle zu sehen, haben wir viel erreicht. Letztendlich eine Frage der Kommunikation und der Narrative.

Das Schöne ist ja eigentlich – eine Transformation rechnet sich nicht nur #ökologisch, sondern auch #ökonomisch. Das muss „nur“ noch in die Köpfe hinein.


Volt auf Europa-Tour: Best Practices einsammeln statt alles selbst erfinden

9. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Spannend: Volt auf 🇪🇺 Europa Tour – neue Ideen für Deutschland aus ganz Europa einsammeln … warum nicht mal über den Tellerrand schauen, statt immer alles selber zu machen? Es gibt in Europa zu vielen Themen tolle Best Practice Beispiele – sei es zum Beispiel Digitalisierung, Schulsystem oder Nachhaltigkeit …

Teil 2: Sverige 💜🇸🇪 Der Ansatz von VOLT ist einfach genial, dass die besten Ideen aus den europäischen Ländern zur Inspiration genutzt und integriert werden. Warum soll man alles selbst erfinden und entwickeln, warum nicht auch von den guten Ideen der europäischen Nachbarn profitieren?


Mein Trinkwasser ist mit Pestiziden belastet – und ich bin verunsichert

7. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Mein #Trinkwasser 💦 ist mit #Pestiziden verseucht. ☠️ Ich bin verunsichert!

Vor einigen Jahren habe ich für unser Eigenheim eine Trinkwasseranlage angeschafft – eigentlich eine tolle Sache: Es kommt gekühltes Sprudelwasser direkt aus dem Wasserhahn.
Meine Familie und ich trinken täglich literweise davon. Mineralwasser in Kisten wird nicht mehr herangeschleppt und es spart zudem massig CO2, wenn man Leitungswasser anstelle von abgefülltem Wasser trinkt.

Jetzt habe ich mir allerdings die Laborwerte im Prüfbericht zu unserem Wasserwerk angesehen (steht als PDF online zur Verfügung …).

An sich alles wunderbar und „unser“ Wasser hat gute Eigenschaften bzgl. der Mineralstoffe usw. – ähnlich zu einem abgefüllten Mineralwasser. Es gibt ein tolles Vergleichsportal im Netz, wo man sich die Werte einzelner Marken im Vergleich anschauen kann.

Aber darum soll es hier gar nicht gehen, sondern um den beunruhigend hohen Wert bei „Desphenyl-Chloridazon“. Der Wert ist mit 0,0027 mg/l sehr nahe am Grenzwert von 0,003 mg/l.

Es handelt sich um Rückstände eines im Jahr 2018 EU-weit verbotenen Pflanzenschutzmittels, welches zum Rübenanbau in Deutschland massenweise eingesetzt wurde.
Bis 2020 durften die Landwirte ihre Vorräte noch aufbrauchen und es wird wohl noch viele viele Jahre dauern, bis die Stoffe aus unserem Trinkwasser verschwunden sind – es hat sich im Boden angereichert und sickert nun nach und nach ins Grundwasser …

Eine freundliche Dame vom zuständigen Prüfinstitut erzählte mir am Telefon „Bei uns in der Region ist der Wert auch so hoch, mein Kollege trinkt daher kein Leitungswasser mehr…“. Und: „Die Grenzwerte wurden in der Vergangenheit auch mal angepasst…“.
Wie bitte!? 😱

Wie ich später herausfand, meinte sie damit wohl, dass der gesetzliche Grenzwert von 0,1 µg/l für Pflanzenschutzmittelrückstände im Trinkwasser laut Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gilt, jedoch der „Gesundheitliche Orientierungswert (GOW)“ vom Umweltbundesamt eine Konzentration von 3 µg/l (0,003 mg/l) erlaubt – ganz schön viel mehr als der gesetzliche Grenzwert von 0,0001mg/l!
🧂 Relation: Ein kleines Salzkorn wiegt 0,05 mg. Bedeutet mit 16 Litern Wasser habe ich die Menge Pestizid eines Salzkorns aufgenommen. Ich trinke jeden Tag 3 Liter.

Was macht man nun wohl mit der Information? So richtig gut finde ich mein Leitungswasser jetzt nicht mehr. Ein normaler Filter bringt sicherlich auch nicht viel …
Ein Umstieg auf Mineralwasser in Flaschen bringt auch keine Gewissheit – hier müssen die Hersteller keine Angaben zu Pestizid-Rückständen usw. machen.

Die Dame aus dem Labor sagte noch, dass in Zukunft viele weitere Stoffe im Wasser problematisch werden – z.B. Hormone oder die „Ewigkeitschemikalien“ PFAS.
Diverse Studien und Berichte, in die ich zum Thema Grundwasser in Deutschland nun hineingelesen habe, sind allesamt nicht gerade beruhigend.

🤔 Es ist wohl wie mit Krankheiten … am besten erst gar nicht anfangen zu googeln. Augen zu und durch?

#Wasser #Lebensmittelsicherheit


Zählerablesung 2024: 125 Euro im Monat für Heizung, Warmwasser, Strom und zwei E-Autos

6. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Habe am Wochenende unsere Zählerablesung 2024 📈 gemacht:
Unsere gesamten Energiekosten 💶 für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und zwei E-Autos lagen bei 125 Euro im Monat. Ich bin zufrieden! 😌

Nachfolgend die Details zu unserer Energiebilanz 2024.

Es wurde ausschließlich Strom genutzt:

• Heizung und Warmwasser mit Wärmepumpe
(100 Jahre altes Gebäude mit 220qm)
• Haushaltsstrom für 4-köpfige Familie
• KWL Lüftungsanlage (läuft 24 Std.)
• 2 E-Autos für ca. 10.000 km
(1.516 kWh Wallbox, Autos werden zusätzlich teils extern geladen)

⚡️ Strombedarf / Einkauf:

12.639 kWh Gesamtverbrauch
11.252 kWh mit Photovoltaik produziert
3.879 kWh mit Batterie zwischengepuffert

6.108 kWh Stromeinkauf / Netzbezug Ökostrom, dynamischer Stromtarif (Tibber)
Durchschnittspreis 2024 = 0,29 € pro kWh
Kosten: 147,61 € im Monat / Durchschnitt

Abzüglich Einspeisevergütung PV Anlage 3.715 kWh (mtl. 21,67 €)
Ergibt: 125,94 € Energiekosten im Monat. ✅

Natürlich musste investiert werden, um diese Energiekosten zu erreichen. Jedoch rechnet sich der Invest auf Dauer auch. Bei uns waren im Jahr 2020 für die Installation der PV Anlage (inkl. Speicher, Wallboxen etc.) eine Armortisationsdauer von 10,3 Jahre kalkuliert. Dies war jedoch vor der Energiekrise und Preiserhöhung der Stromkosten.

Die #Wärmepumpe haben wir in 2012 installiert und sie läuft seitdem problemlos. Das erste #Elektroauto haben wir vor acht Jahren gekauft (fahren wir bis heute) und die #Photovoltaikanlage mit #Speicher wurde im Jahr 2021 ergänzt. Seit einem Jahr zusätzlich noch einen #dynamischen #Stromtarif.

Mit dieser Konstellation haben wir im Laufe der Jahre bereits viele Tonnen CO2 💨 und viele Euros eingespart. 💸 Kein Gas, kein Öl, kein Schornstein, keine Tankstelle, kein Auspuff.

Es gibt in Deutschland ca. 16 Mio. #Eigenheime – alleine hier kann ein großer Teil der Energiewende vorangebracht werden! 🏡

#GoAllElectric and save #Money.
#LEP


Die Wärmepumpen-Familie: Vier Erfahrungsberichte aus der Verwandtschaft

3. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Die „Wärmepumpen-Familie“ 🏡⚡️👫
Da in Deutschland viele Menschen scheinbar immer noch nicht glauben, dass #Wärmepumpen eine gute Sache sind, möchte ich hiermit von vier unterschiedlichen Erfahrungen in der Familie berichten.

1) Wir selber leben in einem über 100 Jahren alten Haus, welches wir vor 12 Jahren umfassend saniert haben (inkl. Dämmung, 3-fach vergl. Fenster etc). Statt einer Gastherme hatten wir uns damals (zum Glück!) für eine Wärmepumpe entschieden und eine Fußbodenheizung installiert. In unserem Fall hatten wir die Möglichkeit, im Außenbereich Erdkollektoren zu vergraben. Wir verwenden also eine #SoleWasserWärmepumpe (Erdwärme).
In all den Jahren hat sie bisher gute Dienste getan und wir konnten somit unser Haus mit Ökostrom quasi fossilfrei beheizen und unser Warmwasser damit produzieren.
In den 12 Jahren konnten wir bisher über 300.000 kWh Erdgas einsparen – eine beeindruckende Zahl für ein einzelnes Haus!

2) Mein Bruder hat vor einigen Jahren mit seiner Familie ein Haus aus den 70er Jahren gekauft und nur teils saniert. Die vorhandene Ölheizung wurde mitsamt Öltanks ausgebaut (Platzgewinn!) und eine #LuftWasserWärmepumpe eines deutschen Herstellers wurde installiert. Die verfügbaren Fördermittel erleichterten die Investition.
Da es keine Fußbodenheizung in dem Haus gibt, wurden an vier Stellen spezielle großflächige Wandheizkörper eingebaut.
Nach inzwischen vier Jahren sind die Erfahrungen durchweg positiv, die Betriebskosten sind wie zuvor kalkuliert.

3) Meine Eltern leben in Schweden in einem über 100 Jahre alten Holzhaus (ohne moderne Dämmung). Auch dort ist eine #LuftWasserWärmepumpe installiert, welche zuverlässig Wärme und Warmwasser produziert.
In ganz Skandinavien sind Wärmepumpen bereits seit langer Zeit sehr verbreitet .
Ein „Contra-Argument“ ist oft, dass im Vergleich zu Deutschland der Strompreis in Skandinavien ja sehr günstig sei und sich daher nur dort Wärmepumpen lohnen würden. Ja, aber die Betriebskosten sind auch in Deutschland im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas günstiger.

4) Meine Eltern haben in Schweden zusätzlich noch ein Ferienhaus (ebenfalls ein 100 Jahre altes Holzhaus). Da dieses nicht permanent bewohnt ist, wurden dort zwei #LuftLuftWärmepumpen installiert. Dies sind quasi normale Split-Klimageräte mit denen im Winter geheizt wird statt zu kühlen.
Auch hier hat sich die Installation gelohnt und es gibt eine enorme Energieeinsparung im Vergleich zu den vorherigen Elektro-Heizkörpern.
Das Wasser wird in dem Haus noch mit mit einem Heizstab erwärmt. Hier wird derzeit eine #BrauchwasserWärmepumpe als sinnvolle Ergänzung ins Auge gefasst.

👉 In unserer Familie gibt es mehrere gut funktionierende Beispiele für das Betreiben von Wärmepumpen. ✅

Dazu kommt noch die Nutzung von eigenem PV-Strom ☀️ und die Möglichkeit von dynamischen Stromtarifen 📉 für eine Aufheizung der Wasserspeicher immer dann, wenn der Strom gerade günstig und sauber ist.

Wozu in Zukunft noch etwas verbrennen!? 🔥


Männer sind Idioten: Gedanken zur unsäglichen Böllerei

1. Januar 2025 · Original auf LinkedIn

Männer sind Idioten. 🦸‍♂️🚀🧨
Mir ist heute zum ersten Mal bewusst geworden, dass die unsägliche #Böllerei ein reines „Männer Ding“ ist. Ich habe jedenfalls noch nie eine Frau gesehen, die heiß darauf ist Raketen in die Luft zu jagen und Kanonenschläge zu zünden.

Es ist wie bei vielen Themen: Männer sind die Idioten, die einen seltsamen Antrieb haben derartige unnütze Dinge zu tun. Ich würde schätzen, dass die Feuerwerkskunden in den Geschäften zu mindestens 95% Männer sind.

Es scheint für viele Männer eine liebgewonnene „Kultur“ zu sein, die man ungerne aufgeben möchte: „Einmal im Jahr will ich die Sau raus lassen und unvernünftig sein, es ist mein Recht und meine FREIHEIT!“. 💥
Die Bilanz der letzten Silvesternacht in Deutschland: 180 Millionen Euro „verpufft“, fünf Tote, viele verlorene Finger und Hände, Beißender Rauch und Feinstaub in der Luft, verstörte Haustiere, unzählige Einsätze von Feuerwehr und Rettungskräften, Berge von Müll usw. – welch ein gesellschaftlicher Schaden!

🐶 Dazu kommen die Probleme der Hundehalter – etliche Tage vor und nach Silvester knallt es den ganzen Tag über an allen Ecken und Enden beim Gassi gehen. Ich kenne viele Hundebesitzer, die von stark verängstigten Tieren berichten, die sich nicht mehr vor die Tür trauen.
Wo bleibt die Rücksichtnahme? Es wäre gut, wenn die Knallerei nur in einem Zeitfenster von ein paar Stunden vor und nach 0.00 Uhr an Silvester zugelassen wäre und sich alle daran halten würden (gerne harte Bußgelder aussprechen!).

Ich konnte diesen egoistischen Feuerwerks-Pyromanie-Wahnsinn noch nie nachvollziehen … Von mir aus gerne den Verkauf an Privat komplett einstellen und stattdessen in jeder Region ein zentral organisiertes öffentliches Feuerwerk ins Leben rufen. Ist wahrscheinlich auch deutlich schöner anzuschauen und beeindruckender am Himmel, als die vielen kleinen „privaten“ Raketen und Knaller.
Oder noch besser eine Drohnen Show, die sind ja inzwischen richtig klasse und können unglaubliche Bilder am Himmel produzieren.

🥳 Und dann immer diese hektische Stimmung auf den Silvesterfeiern, wenn die „Knallmänner“ um kurz vor 0.00 Uhr anfangen ihre Raketen usw. vorzubereiten. Wäre es nicht viel entspannter, wenn die gesamte Partygesellschaft gemeinsam und entspannt zum Himmel schauen könnte?

Es ist wie so oft im gesellschaftlichen Zusammenleben – wo fängt die Freiheit des Einzelnen an und wo hört sie im Sinne der Gemeinschaft auf?

#MännerIdioten


Elektromobilität im Winter: Viele Vorteile, von Standheizung bis Schlittenzug

28. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

#Elektromobilität im #Winter – viele #Vorteile! ❄️⛄️
Ich erinnere mich als ich ein Kind war (Anfang 80er Jahre), wie mein Vater unsere Schlitten 🛷 in Schweden 🇸🇪 immer hinten an seinen BMW gebunden hatte und uns hinterher gezogen hatte. Was für ein Spaß! Ich erinnere mich aber auch noch genau an den Geruch des Auspuffs 💨 … gesund war das sicher nicht, wie meine Geschwister und ich direkt auf der Höhe der Abgase hinter dem Auto auf unseren Schlitten lagen. 😆

Wenn ich heute meine Kinder auf den Waldwegen hinterher ziehe, macht es allen Spaß – den Kindern und mir natürlich auch. Und das Beste: Keine Abgase und totale Stille im Wald (außer der Freudenschreie der Kids!).

In dem Zusammenhang fallen mir gerade weitere Vorteile der E-Mobilität ⚡️ ggü. der alten Verbrennertechnik 🔥 für die Winterzeit ein.

Vorteile:
☃️ Standheizung: Einfach ein paar Minuten vor dem Einsteigen mit der Smartphone-App einschalten und anschließend in ein vorgewärmtes, eisfreies Auto einsteigen … herrlich!
☃️ Kein Gestank: Besonders im Winter bei kalten Temperaturen „stinken“ die Verbrenner stark. Denn die Abgasreinigungen sind oft in den ersten Minuten komplett ausgeschaltet, da die Katalysatoren erst auf Betriebstemperatur kommen müssen (ich glaube das ist vielen gar nicht bewusst … sog. „Thermofenster“).
☃️ Gutes Fahrverhalten auf Schnee und Eis (tiefer Schwerpunkt durch die Batterie, effektive Antriebsschlupfregelung mit Elektromotor …).
☃️ Mein Auto springt immer an, egal wie kalt es ist und ich bin besser vor kältebedingten Ausfällen geschützt als beim Verbrenner (bestätigt durch eine Studie des Norwegischen ADAC „Viking“).
☃️ Durch meinen dynamischen Stromtarif kann ich auch im Winter automatisch dann Strom „tanken“, wenn er gerade günstig ist (z.B. nachts mit Windstrom …).
☃️ Zukunftsperspektive: Wenn V-2-H (Vehicle to Home) für mich verfügbar wird, habe ich eine weitere tolle Option: Ich kann zu günstigen Zeiten mehr Strom als bisher zwischenspeichern und diesen dann im Tagesverlauf z.B. für meine Wärmepumpe nutzen.

Nachteile:
🥶 Okay, einen gravierenden Nachteil gibt es im Winter und den möchte ich nicht verschweigen: Bei kalten Temperaturen steigt der Verbrauch meines E-Autos und die Reichweite sinkt somit.

Aber dies ist für mich kein großer Nachteil, denn mit ca. 300 Kilometern „echter“ Reichweite auf der Autobahn im Winter komme ich weit genug, um bequem reisen zu können.
Dies habe ich seit inzwischen über sechs „Elektro-Jahren“ oft genug problemlos gemacht, wie zum Beispiel unsere regelmäßigen Reisen nach Schweden (knapp 1.000 Kilometer Anfahrtstrecke).


„Hope the monkeys didn’t touch anything“ – mein Lieblingscartoon zum Nachdenken

26. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

🚀🌎 „Finally, we’re home! Hope the monkeys didn´t touch anything!“

Eines meiner Lieblings Cartoon Bilder: Macht mich jedes Mal beim Betrachten nachdenklich. Man kann herrlich darüber philosophieren, wozu die Menschen imstande wären, wenn sie ihre Energie „gut“ einsetzen (würden).

Bei allen (selbst eingebrockten) Problemen der Menschheit – ich bin und bleibe optimistisch, dass es immer noch möglich ist eine gute Zukunft für die kommenden Generationen zu erreichen.

Ich wünsche allen einen schönen zweiten Weihnachtstag und einen optimistischen, guten Start ins neue Jahr 2025! ✨


„Nur die AfD kann Deutschland retten“? Musk-Posts zum Kotzen – Konsequenzen für mich

20. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

Elon Musk hat aktuell gepostet: „Nur die AfD kann Deutschland retten“. Zum Kotzen (das darf man in dem Zusammenhang mal sagen).
Tesla ist toll und ich bin begeistert von den Fahrzeugen … seit sechs Jahren bin ich zufriedener Tesla Fahrer.
Solange Elon Musk etwas mit Tesla zu tun hat, werde ich jedoch kein Fahrzeug mehr von dem Unternehmen kaufen. Das Fass ist nun mit diesem Post von Elon Musk auf X für mich endgültig übergelaufen!

Ich halte die AfD für sehr gefährlich für unser Land. Wer heute noch behauptet, dass die AfD eine normale konservative Partei und eine Art „CDU wie in den 80ern“ sei, der hat sich wohl noch nicht ausreichend mit der Entwicklung hin zu dieser aktuellen AfD beschäftigt (Link im Kommentar …).


Weihnachten im alten Postamt Lemgo: Danke für ein tolles Agenturjahr

20. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

🎅🏤 Weihnachten im alten Postamt Lemgo: Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und wir bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation möchten die Gelegenheit nutzen, uns für die schöne Zusammenarbeit und tolle gemeinsame Projekte und Ideen herzlich zu bedanken!

🎬 Film ab: „Weihnachten im Postamt – Das magische Paket 🎁“. Unser Filmteam von Kaeding Anderson MOVE hat es sich nicht nehmen lassen mal wieder mit den neuesten KI Features herumzuspielen. 🤩 Viel Spaß!

Ab heute Abend fahren wir die Agentur herunter und gehen in die Weihnachtswoche … wir wünschen allen eine magische Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr! 🎄

#Weihnachten2024 #AltePostLemgo #AgenturLife #MOVEProduktion #MagischeMomente #FroheWeihnachten #Weihnachtszauber


Last-Minute-Geschenk gesucht? Meine Buchtipps für sinnstiftende Weihnachten

19. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

Last Minute Weihnachtsgeschenk gesucht? 🎄🎁 Einige Bücher-Tipps für ein sinnstiftendes Geschenk. 📕📗

Neben Informationen auf unterschiedlichen Blogs und YouTube Kanälen, haben mich natürlich auch Bücher auf meinen Transformationspfad und der Weiterentwicklung meiner eigenen „Inner Development Goals“ begleitet:

Kompetenz aufbauen, ins kritische Denken kommen, Empathie schärfen und letztendlich aus innerer Überzeugung gemeinsam mit anderen ins Handeln kommen.

💡 Erst durch das Verstehen der Probleme, können gemeinsam Ideen für Lösungen angestrebt werden. Ich bin überzeugt: Eine Transformation der Gesellschaft kann gelingen, wenn Menschen durch die Vermittlung von Informationen selbst die Notwendigkeit einer Veränderung erkennen und anschließend eigene Schlüsse daraus ziehen und entsprechend handeln.

Vier Beispiele für ein schönes Bücher-Geschenk:

1) Wissenschaftliche Basics zum Klimawandel verstehen und vertiefen:
In Countdown analysiert Mojib Latif die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt auf, wie die Menschheit durch Untätigkeit und kurzfristiges Denken die Lebensgrundlagen auf der Erde gefährdet. Er appelliert an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, entschlossen zu handeln, um die Erderwärmung noch rechtzeitig einzudämmen.

2) Hintergründe der „fossilen Interessengruppen“ analysieren:
In „Männer, die die Welt verbrennen“ analysiert Christian Stoecker, wie mächtige Akteure aus Wirtschaft und Politik durch Desinformation und Profitstreben Maßnahmen gegen den Klimawandel blockieren und somit die Zukunft der Menschheit gefährden.
Das Lesen macht zunächst fassungslos, wenn man die Hintergründe nun besser erkennt. Aber es hilft auch, um seine eigenen Schlüsse daraus ziehen zu können.

3) Informationen und Lösungswege in unterhaltsamer Leseweise erforschen:
In „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ analysiert Frank Schätzing die Klimakrise und entwirft verschiedene Zukunftsszenarien, in denen die Menschheit entweder scheitert oder erfolgreich handelt. Er beleuchtet die Rollen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und zeigt Wege auf, wie wir gemeinsam die Klimafalle überwinden können.
Trotz des ernsten Inhalts unterhaltsam geschrieben und „leicht“ zu lesen.

4) Für mich ein wichtiger Klassiker, eines der erfolgreichsten Sachbücher der letzten Zeit:
In „Unsere Welt neu denken – eine Einladung“ zeigt Maja Göpel auf, wie unser derzeitiges Wirtschaftssystem und unsere Denkweise die planetaren Grenzen überschreiten, und plädiert für ein neues, nachhaltiges Gesellschaftsmodell. Sie fordert einen Wandel hin zu einer Lebensweise, die soziale Gerechtigkeit mit ökologischer Verantwortung vereint.
Nach der Lektüre ist klar: Unser „Raubbau“ kann nicht ewig so funktionieren und es muss neues Denken her.
In 2022 hat sie ein weiteres Buch herausgebracht: „Wir können auch anders“.

Es gibt natürlich viele weitere tolle Bücher zu den Themen, aber vielleicht ist ja etwas dabei … Viel Spaß beim Schenken! 🎅


Gefährliche Konkurrenz für das Model Y? Ein Blick auf die neue Alternative aus China

18. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

Im Jahr 2025 rollt etwas auf uns zu: 🚗 Das #Tesla Model Y bekommt gefährliche Konkurrenz aus China! 😱

Ich wollte auch mal eine reißerische Überschrift machen 😉 … gibt es jetzt also tatsächlich eine neue, interessante Alternative zum Tesla Model Y, dem seit zwei Jahren weltweit erfolgreichstem Automodell?

Der „L60“ ist das erste Fahrzeug der neuen Marke Onvo (kommt von „On Voyage“ …). Der chinesische Hersteller Nio hat diese Marke gegründet, um kostengünstige Fahrzeuge neben seinen bisher eher hochpreisigen Modellen anbieten zu können. Die Produktion ist in seit einigen Monaten in China angelaufen.

Ich glaube es steckt sehr viel Potenzial in diesem ersten Produkt von Onvo. Wohl nicht ganz zufällig wird damit genau der Bereich des Tesla Model Y abgedeckt: Geräumige und reisetaugliche Autos für Familien, die viel Platz benötigen.

👍 Vorteile gegenüber Model Y:
• Batteriewechselstationen von Nio nutzen
• Batteriemiete: In der Stadt kleiner Akku, auf Reisen temporär großer Akku
• Akkus in der Wechselstation bis zu 150 kWh / 1.000 km Reichweite
• Mehr Platz auf der Rücksitzbank
• Head up Display (obwohl mich das beim Model Y nie gestört hat)
• Sitze komplett klappbar, so dass eine große Liegefläche entsteht
• 900V-Architektur für schnelles Laden
• Geringerer Luftwiderstand („CW Wert“) und niedrigerer Stromverbrauch
• Radar, zusätzlich zu dem Kameras (kein Lidar)
• Bidirektionales Laden (dazu konnte ich noch keine Angaben finden)
• Preis voraussichtlich unterhalb Model Y

👎 Nachteile, gegenüber Model Y:
• Kein Frunk / Front-Kofferraum (wirklich schade!)
• Voraussichtlich kein „One Padel Driving“ (dies würde ich am meisten gegenüber Tesla vermissen)
• Wahrscheinlich erst später als Tesla vollautonomes Fahren

Ich habe den L60 jetzt schon länger im Blick und bin sehr gespannt, wann er kommendes Jahr in Europa auf die Straße kommt. Für mich kommt er Ende 2025 als Nachfolger meines aktuellen Tesla Model Y in Frage, wenn mein Firmenleasing zu Ende geht.

🤔 Viele überlegen derzeit ja, ob man nochmals ein Auto von Tesla kaufen sollte. Auch ich bin ziemlich genervt von Elon Musks politischer „Entwicklung“ und Frage mich, ob ich weiterhin dort Kunde sein will. Es ist schade, denn ich bin seit über sechs Jahren quasi zu 100% zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis und hatte auf all meinen zahlreichen Reisen und im Alltag nie Probleme mit Tesla. Ich fahre das Auto sehr gerne!

Im Normalfall würde ich mich also wieder für ein Model Y entscheiden. Aber wenn ich den Onvo L60 direkt gegenüberstelle, macht er gar keine schlechte Figur!

Potenzial für autonomes Fahren: Ich habe kürzlich ein Video vom Onvo L60 gesehen, wo ein Testfahrer durch sehr belebte Straßen in China autonom fährt ohne eingreifen zu müssen. Natürlich ist Tesla mit der aktuellen FSD Version 13 weiter (einfach beeindruckend aktuell).
Aber auch Nio/Onvo schlägt sich scheinbar schon recht gut. Ob sie Tesla in dem Bereich eines Tages das Wasser reichen können?

#ModelY #Nio #Onvo


28 Cent im Jahresschnitt: Strompreise sind nicht so gestiegen wie dargestellt

17. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

Die Strompreise ⚡️ sind nicht so extrem gestiegen wie es oft dargestellt wird. Mit Tibber (dynamischer Tarif) zahlte ich im Durchschnitt dieses Jahr sogar nur knapp 28 Cent.
Hier ein tolles Beispiel von Felix Bräuer – 90% Autarkie mit eigener Energie vom Dach für das gesamte Leben inkl. Wärme und Mobilität, das ist echt klasse! Wenn man als Eigenheimbesitzer sinnvoll investiert und sich anschließend größtenteils selbst versorgt, ist der Strompreis auch gar nicht mehr so entscheidend.

Wir kommen mit unserer Konstellation im Jahresschnitt leider „nur“ auf ca. 60% Autarkie (ebenfalls inkl. #Wärmepumpe, #Elektroautos, #Photovoltaik und #Speicher …). Es handelt sich bei uns allerdings um ein 100 Jahre altes Haus 🏡 mit einer nicht so optimalen Dachfläche.
Über die „guten Monate“ sind wir auch immer weit über 90% autark, im Winter fällt es dann jedoch steil ab, da wir keine passende Süd-Dachfläche haben. Dank des dynamischen Tarifs kann ich neuerdings in der Zeit dann trotzdem ein wenig gegensteuern und der Energiewende helfen, indem ich immer dann den Strom automatisiert in den Speicher und in die Autos lade, wenn er gerade „grün und günstig“ ist. 🌱💶

Solche Beispiele zeigen jedenfalls was technologisch möglich ist und wo es hingehen müsste, um in Deutschland weiter unabhängig von fossilen Importen 🛢️🔥 zu werden. Die Technologien sind schon da und müssen „nur“ noch skaliert werden, warum werden sie von so vielen immer noch vehement abgelehnt und bekämpft?
Natürlich ist noch nicht alles fertig und perfekt umgesetzt (Netzausbau, Smart Meter, Speicher etc.), aber wer hat denn behauptet, dass die #Energiewende bereits abgeschlossen sei? Wir sind noch mittendrin im #Transformationsprozess und Erfolge (wie dieses Beispiel) sind bereits sichtbar.


Zahnputztabletten: Gut für Gesundheit und Umwelt – ich bin begeistert

11. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

💚🦷🪥 Zahnputztabletten: Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. Ich bin begeistert und froh sie entdeckt zu haben!
Seit einiger Zeit haben wir in unserer Familie Zahnpasta-Tuben durch Zahnputztabletten ersetzt – und wir könnten nicht zufriedener sein! 🌿✨
Warum? Ganz einfach:
✅ Gesünder: Keine kritischen Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, die bei herkömmlicher Zahnpasta durch das tägliche Putzen in die Blutbahn gelangen könnten.
✅ Effektiver: Der Hauptbestandteil Zellulose poliert die Zähne glatt, sodass Essensreste kaum anhaften.
✅ Müllvermeidung: Kein Müll durch nicht-recyclingfähige Tuben. Eine kleine Tüte Tabs ersetzt mehrere Tuben Zahnpasta.
✅ Umweltfreundlicher: Bei 8 Milliarden Menschen gelangen täglich riesige Mengen kritischer Stoffe ins Abwasser. Bei Tabs ist das kein Problem – sie enthalten diese Stoffe nicht.

🔄 Wie funktioniert’s? Eine Tablette zerkauen, putzen, ausspülen – fertig! Einfach, hygienisch und auch perfekt für unterwegs.

♻️ Umweltfreundlicher! Jährlich landen allein in Deutschland 500 Millionen Zahnpastatuben im Müll (weltweit sind es ca. 18 Milliarden Tuben!) – unvorstellbar, oder? Mit Zahnputztabletten reduzieren wir Müll, sparen CO₂ beim Transport und vermeiden Schadstoffe in der Natur. 🌍

🌱 Ich frage mich: Warum sollte man bei so vielen Vorteilen weiterhin Zahnpasta in Tuben kaufen? 🤔 Eine gute Lösung kann so einfach sein! Ich habe mich in kurzer Zeit an die Umstellung gewöhnt – gar kein Problem.

Gesünder, praktischer, weniger Müll – was will man mehr?

Was haltet ihr von Zahnputztabletten? Habt ihr sie schon ausprobiert? ✨

Auf meinem Nachhaltigkeits-Blog TinyFootprint habe ich einen ausführlicheren Bericht mit vielen weiteren Infos und Tipps dazu erstellt (Link im ersten Kommentar …).

#Nachhaltigkeit #Gesundheit #Zahnputztabletten #Umweltschutz #TinyFootprint


Ja, die Zukunft kann geil werden: Ich bleibe Zukunfts-Optimist

9. Dezember 2024 · Original auf LinkedIn

Ja, die Zukunft kann geil werden! Ich bin und bleibe ein Zukunfts-Optimist. 🇪🇺💜


Tesla soll massiv gegen Umweltauflagen verstoßen haben – Vorreiter in der Kritik

29. November 2024 · Original auf LinkedIn

Tesla soll massiv gegen Umweltauflagen verstoßen haben 🚘🌍
Tesla – ein Name, der für Elektromobilität, Innovation und Fortschritt steht – ein Vorreiter der Energie- und Antriebswende. Doch aktuelle Enthüllungen zeigen, dass selbst Vorreiter der Nachhaltigkeit Schwächen haben können. Ein Bericht des Wall Street Journal hat schwerwiegende Verstöße gegen Umweltauflagen in Teslas US-Werken aufgedeckt.

📌 Was genau ist passiert?
Unkontrollierte Emissionen: Im Werk in Austin blieb das Tor zu einem gigantischen Schmelzofen monatelang offen, was zu massiven Schadstoffemissionen führte.
Giftiges Abwasser: Chemisch belastete Abwässer aus der Lackiererei und Produktion flossen unbehandelt in die Kanalisation – ein klarer Verstoß gegen Umweltauflagen.
Irreführende Kontrollen: Berichten zufolge manipulierte Tesla kurzfristig Emissionswerte, um Inspektionen zu bestehen.

📌 Warum ist das problematisch?
Tesla hat sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben, die Welt nachhaltiger zu machen. Doch solche Vorfälle werfen die Frage auf: Wie ernst meint es das Unternehmen wirklich mit seiner Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft? Es zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Innovation wird auf Kosten von Umweltstandards vorangetrieben.

📌 Was bedeutet das für die Zukunft?
Mit der Rückkehr Donald Trumps in die politische Macht wächst die Gefahr, dass Umweltauflagen aufgeweicht werden. Besonders Unternehmen wie Tesla könnten davon profitieren – auf Kosten der Umwelt. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung.

📌 Welchen Einfluss übt Elon Musk persönlich aus?
Wie ernst ist dem Unternehmen Tesla der Umweltschutz und wie weit drängt CEO Elon Musk seine Mitarbeitenden dazu, die Vorgaben zum umgehen? In dem Wall Street Journal Bericht wird darauf hingewiesen, dass ein ehemaliger Mitarbeiter von seinen Chefs bei Tesla zum Lügen animiert wurde, um die Umweltauflagen möglichst lange zu umgehen.

🔍 Elon Musk hat im Trump-Wahlkampf öfter gesagt, dass die vielen Regelungen und Auflagen in den USA die Wirtschaft lähmen … er will am liebsten das Meiste davon abschaffen.
Es steht also zu befürchten, dass in Zukunft in Teslas Werken in den USA noch weniger auf Umweltschutz geachtet wird.
Unternehmen wie Tesla, die die Zukunft gestalten wollen, sollten mit gutem Beispiel vorangehen – und nicht versuchen, Regeln zu umgehen.

🤔 Für mich als aktuell (noch) Tesla-Fahrer sind das keine guten Nachrichten. Ich bin auf der einen Seite begeistert von den Fahrzeugen mit toller Software und einem hervorragenden Ladenetzwerk in ganz Europa. Seit nun sechs Jahren habe ich viele positive Erlebnisse gehabt (wie zum Beispiel etliche absolut problemlose Langstreckenfahrten, Beispiel Portugal / Foto).

Aber solche Nachrichten animieren mich nicht gerade dazu, in Zukunft ein weiteres Fahrzeug von Tesla in Erwägung zu ziehen. Und natürlich trägt Musks Verhalten der letzten Monate erst recht nicht dazu bei.

Link zu einem ausführlichen Artikel im Kommentar.

#Tesla #Nachhaltigkeit #Umwelt


Monocabs aus OWL: Das Schienennetz wiederbeleben und individualisieren

21. November 2024 · Original auf LinkedIn

Mit Monocabs 🚈 das Schienennetz 🛤️wiederbeleben und individualisieren. Ein wirklich tolles Projekt aus meiner Heimatregion Ostwestfalen – zu Recht bekommt es jetzt internationale Anerkennung! Wer weiß … vielleicht in 10 Jahren weltweit überall ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.


Elektromobilität im Lauf der Jahreszeiten: Winter, Sturm und Sonne

20. November 2024 · Original auf LinkedIn

Elektromobilität im Laufe der Jahreszeiten. ❄️💨☀️⚡️🚗

🥶 Es ist Winter. Ich sitze nach einem langen Arbeitstag im Büro und will gleich los. Das E-Auto steht bei Minustemperaturen draußen auf dem Hof. Der dynamische Stromtarif hat die Fahrzeugbatterie im Laufe des Tages nach und nach geladen. Automatisch gesteuert immer nur dann, wenn der Strom gerade besonders günstig war. Also immer zu der Zeit, wenn besonders viel Windstrom im Netz zur Verfügung stand.
Ich drücke auf auf meinem Smartphone in der Fahrzeug-App auf das Klima-Symbol. Als ich drei Minuten später unten beim Auto ankomme, sind die Scheiben eisfrei und im Inneren erwartet mich eine angenehme Wärme mitsamt vorgeheizten Sitzen.

😎 Es ist Sommer, die Luft brennt bei mehr als 30° und die Schwüle ist anstrengend. Auf meiner Fahrzeug-App drücke ich das Symbol für Vorklimatisierung. Das Auto steht unten und wurde heute den Tag über mittels der intelligenten Wallbox mit sauberem Sonnenstrom direkt vom Dach geladen. Automatisch so gesteuert, dass nur der überschüssige Sonnenstrom ins Auto fließt, der ansonsten ins Netz gegangen wäre.
Wenige Minuten später empfängt mich ein angenehm vorgekühltes Fahrzeug mit einer Batterie voller Sonnenstrom. Mit einem Lächeln fahre ich los.

👉 Komfort und netzschonendes Laden. Kein Ölimport 🛢️ und Verbrauch dieses endlichen, klimakritischen Rohstoffs mehr nötig. Ich finde es gut, dass die Technologie das bereits heute ermöglicht. 🙌

Seit neun Jahren fahre ich nun elektrisch und war bereits überall in Europa unterwegs … Probleme hatte ich nie, sondern freue mich jeden Tags aufs Neue.
Ich frage mich, warum so viele dagegen sind und sich dafür einsetzen, dass es auf Dauer beim Verbrenner bleibt. 🤔


E.ON-Chef fordert Flexibilitäten: Was bei der Energiewende versäumt wurde

12. November 2024 · Original auf LinkedIn

Leo Birnbaum, CEO von E.ON beschreibt die Auswirkungen der aktuellen „Dunkelflaute“. Zu Recht fordert er Flexibilitäten zur Abfederung solcher Ereignisse. 📈 Meine Meinung: Es wurde im Bereich der #Energiewende in Deutschland extrem viel versäumt.
Alleine die Tatsache, dass die Verbreitung der so wichtigen #SmartMeter derart wenig vorangekommen ist – ich verstehe es einfach nicht, wie das so lange verschlafen werden konnte! In Skandinavien 🇸🇪🇳🇴🇩🇰 ist man bereits bei nahezu 100%, in Deutschland 🇩🇪 erst bei einigen wenigen Prozent. Ohne Smart Meter kommt die benötigte Flexibilisierung nicht zustande.

Netzdienliches Verhalten der Verbraucher muss mehr belohnt werden. Klar, einige Enthusiasten (wie ich) haben bereits einen dynamischen Stromtarif und betreiben damit ihre elektrischen Verbraucher wie #Elektroautos, #Wärmepumpen, #Heimspeicher etc. und laden bevorzugt und automatisiert dann den Strom aus dem Netz, wenn er gerade günstig ist (und damit meist Erneuerbar).

DIE TECHNOLOGIEN SIND VORHANDEN

Aber wenn man sich seit 15 Jahren mit der Materie beschäftigt und sich für die „All Electric Society“ begeistert, kann man sich schon fragen warum das alles so unglaublich langsam vorankommt in diesem (eigentlich modernen!) Land, zum Haare raufen! 🤯
Vor allem, wenn man weiß, dass die Technologien bereits längst zur Verfügung stehen würden. Ich habe seit 12 Jahren eine Wärmepumpe in unserem 100 Jahre alten Haus, seit 9 Jahren ein E-Auto und auch Photovoltaik mit Speicher.
Der großflächige Ausbau dieser Komponenten und der nötigen „Netzintelligenz“ (wie auch z.B. dem Vehicle-To-Grid) ist politisch verzögert worden und nun rächt es sich.

👉 Daher – jetzt bitte „ranklotzen“ und weiter machen beim Netzausbau und der Flexibilisierung und nicht rückwärtsgewandt davon sprechen, dass Windräder hässlich seien und am besten abgebaut werden müssen.


Merz findet Windräder hässlich – mich stimmt ihr Anblick optimistisch

11. November 2024 · Original auf LinkedIn

Friedrich Merz will baldmöglichst die #Windräder in Deutschland abbauen. Warum? Weil er sie hässlich findet. Mich stimmt der Anblick hingegen optimistisch 🤩 – sie zeigen uns, dass es bereits heute möglich ist Energie zu gewinnen, ohne dabei großen Schaden anzurichten. 🌬️⚡️

Es ist (neben Photovoltaik mitsamt Speicher- und Netzausbau) nunmal die Technologie, die wir bereits heute zur Verfügung haben. Hingegen sind die von Merz gewünschten Fusionsreaktoren ferne Zukunft. 🔮
Wir sollten die heute verfügbaren Klima-Technologien nicht schlecht reden, das führt zum Stillstand beim notwendigen weiteren Ausbau!

MEIN RÜCKBLICK

Ich schrieb schon im Jahr 2018 auf meinem Blog (Fotos):
„… Wir mögen „unsere“ Windräder. Wenn wir aus unserem Wohnzimmerfenster hinausschauen, dann sind die vier riesigen Windräder allgegenwärtig und liegen direkt in unserem Blickfeld – und das ist völlig okay so! Wir sehen gerne zu, wie CO2-freie Energie entsteht. Diese saubere Form der Energiegewinnung nur aus optischen Gründen abzulehnen ist doch nun wirklich nicht nachvollziehbar. … Was ist mit Strommasten, Industriegebieten, Hochhäusern oder auch den riesigen Löchern des Braunkohle-Tagebaus (wofür sogar etliche Dörfer vollständig abgerissen wurden). …“ 🚧

DER RÜCKWÄRTSGEWANDTE FRIEDRICH

Auch wenn Herr Merz mit seinen Sprüchen wohl nicht meint, dass er direkt nach seiner möglichen Wahl zum Kanzler sofort alle Windräder abbauen will. So schürt er doch mit solchen Talkshow-Aussagen die Ressentiments gegen Technologien wie Windkraft, Elektromobilität usw. 😤
Er bedient damit die Menschen, die sich sehnlichst wünschen nichts ändern zu müssen und alles so bleiben kann wie es heute ist.

👉 Wenn Friedrich Merz nicht versteht, dass die Windräder auch langfristig ein wichtiger Bestandteil der Energieerzeugung sein müssen, um von den Fossilen endgültig loszukommen, hat er es nicht verstanden und ist m.E. unwählbar!

#COP29
#Klimaschutz

AKTUELLE ERFOLGSMELDUNGEN

🇪🇺 Europa: In den letzten 12 Monaten wurde in der EU erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne produziert als aus fossilen Energien.🔝

🇩🇪 Deutschland: Der Anteil der erneuerbaren Energien ist im ersten Halbjahr 2024 stark gestiegen von 53,3 Prozent (2023) auf 61,5 Prozent (2024). Windkraft war die mit Abstand wichtigste Energiequelle vor der Kohle. 🌬️

🇨🇳 Selbst in China geht es schneller als erwartet, das Land baut einer aktuellen Studie (GEM) zufolge derzeit fast doppelt so viele Kapazitäten im Bereich der Wind- und Solarenergie auf, wie weltweit alle anderen Länder zusammen. Und: Der Anteil von Kohlestrom ist seit Anfang der 2000er Jahre um 20% geringer geworden, trotz Wirtschaftswachstum.

Es ist natürlich noch viel zu tun:
Ob #Speicherausbau, #Sektorenkopplung, #Netzintelligenz, #Lastmanagement / endlich massiv #SmartMeter installieren, #VehicleToGrid etc. – die Energiewende ist noch nicht abgeschlossen.

Bitte darauf konzentrieren und nicht auf Fusionskraft in 50 Jahren, Herr Merz!


„Grad° jetzt – Gegen die Angst“: Ein Abend mit Louisa Schneider, der nachwirkt

10. November 2024 · Original auf LinkedIn

Ein Abend, der noch lange bei uns nachwirken wird: Ich war gestern zusammen mit meiner Frau und unseren beiden Töchtern in Hannover bei der Veranstaltung von und mit Louisa Schneider: „Grad°jetzt – Gegen die Angst“.

Louisa nahm uns und die weiteren ca. 500(?) Zuschauer im Pavillon Lister Meile mit auf eine Reise rund um den Erdball 🌎. Wir besuchten gemeinsam fünf Regionen, wo konkrete Klima-Kipppunkte das Leben der Menschen bereits heute bestimmen:
Grönland, Kanada, Brasilien, Senegal, Australien. Tolle Fotos und Videos, welche uns durch Louisas Vortrag begleiteten! Das Projekt von Greenpeace Deutschland ermöglichte Louisa zusammen mit dem Naturfotografen Markus Mauthe unfassbar schöne und auch erschreckende Bilder einzufangen.

Besonders beeindruckten uns die Video-Einspieler der Menschen vor Ort – wenn beispielsweise ein junger Mann im Senegal vor der Kamera von der Ungerechtigkeit erzählt, die er empfindet, wenn seine Heimat mehr und mehr unbewohnbar wird.
Und das, obwohl der Klimaschaden nicht durch Aktivitäten seines eigenen Heimatlandes passiert, sondern durch die Emissionen des reichen Westens. Im Senegal verhindern zudem z.B. europäische Gaskonzerne, dass die Fischer von ihrer Arbeit leben können. Zu Recht fordert er mehr Klima-Gerechtigkeit ein. ⚖️

Oder die Einblicke zu den unterschiedlichen indigenen Völker, die vor Ort alles dafür tun was in ihrer Macht steht, um das weitere Ausbreiten des Klima-anheizendes Raubbaus an der Natur aufzuhalten. An vielen Stellen des Vortrags kullerte so manche Träne 😢 über die Wangen der Zuschauer.

Wenn man in zwei Stunden die geballte Ungerechtigkeit in dem wirklich sehr eindrücklichen Vortrag von Louisa gemeinsam durchgemacht hat, will man eigentlich verzweifeln und schreien. Was tun wir der Erde und Menschheit bloß an⁉️
Und trotzdem schafft Louisa es mit Ihrer Begeisterung und optimistischen Art, dass man zum Schluss die Veranstaltung nicht komplett desillusioniert verlässt.

Es ist wie ich es schon immer sehe – es sind letztendlich die Informationen, die die Menschen zu Veränderungen bewegen können. Ich bin sicher, dass die Zuschauer des gestrigen Abends sehr viel mitgenommen haben und dies einen Effekt hat. Durch Informationen und positive Beispiele für Veränderungen in eine neue Richtung, kann letztendlich etwas bewirkt werden.
Daher gebe auch ich die Hoffnung nicht auf, so wie Louisa es in ihrem aktuell erschienen Buch auch beschreibt: „Grad° jetzt – Warum wir die Hoffnung nicht aufgeben dürfen“.

🙏 Danke, dass es Menschen wie dich gibt, die sich aufmachen und versuchen etwas verändern!


Musk oder ExxonMobil-CEO: Wen hätten wir lieber als Trumps Berater?

8. November 2024 · Original auf LinkedIn

US Wahl 🇺🇸 … eine Überlegung bzgl. des Klimawandels: Wen hätten wir lieber als Berater von Trump? Elon Musk oder den CEO vom Ölgiganten ExxonMobil?

Donald #Trump wird neuer US-Präsident, aber ich gebe noch nicht alle Hoffnungen auf. Der (erneute) Austritt aus dem Klimaabkommen ist zwar vorprogrammiert und viele weitere düstere Aussichten bzgl. der kommenden US Klimapolitik sind zu befürchten.
Aber was mich nicht ganz verzweifeln lässt, ist dass auch die USA bereits auf einem Transformationspfad sind, der nicht so leicht zu stoppen ist.

Der Bundesstaat Texas ist zum Beispiel einerseits der viertgrößte 🛢️ Ölproduzent der Welt, aber andererseits auch der US Staat mit den heute meisten Erneuerbaren Energien aus 💨 Wind und ☀️ Sonne!
Auch in den USA wird sich über kurz oder lang die günstigste Energieform durchsetzen.

Bei aller berechtigter Kritik an #Musk, könnte die spekulierte Position als Berater der zukünftigen Regierung zumindest dazu beitragen, dass die 🚗 Antriebswende sowie die Installation von 🔋 Heimspeichern und 🔋🔋 Großspeichern mit großen Schritten – vorangetrieben u.a. durch Tesla – voranschreiten wird.
Wäre Trumps neuer Berater beispielsweise der Exxon-CEO würde es wohl etwas anders aussehen. ⁉️

In 2025 wird beispielsweise der bisher größte Supercharger-Ladepark eröffnet (Kalifornien). Die Besonderheit ist, dass dort der Strom komplett autark mit direkt vor Ort produzierter Sonnenenergie in die Autos geladen wird. Dank integrierter Großspeicher auch nach Sonnenuntergang …

Musk hat, auch in letzter Zeit, immer wieder gesagt, dass die Energie der ☀️ Sonne sich weltweit als die mit Abstand größte Hauptenergiequelle überall durchsetzen wird. Und an dieser Vision wird „sein“ Unternehmen sicherlich weiter arbeiten (Tesla Master Plan Part 3 …).

Sicher, man kann und muss „Egon Murks“ und seine Machenschaften kritisieren. Dass eine einzige Person so viel Macht in so vielen Bereichen innehat, ist mehr als kritisch.
Tesla mit seinen inzwischen 140.000 Mitarbeitenden ist für sich gesehen jedoch ein innovatives Unternehmen mit viel Potenzial für die Energiewende.
Ich hatte kürzlich in einem Interview gehört, dass es eine Umfrage gab und mehr als 70 % der Mitarbeitenden von Tesla in den USA sich für die Demokratische Partei ausgesprochen haben. Generell sind es sicher nicht (wie von manchen behauptet) alles nur „Idioten“, die dort arbeiten.

Also so ganz gebe ich die Hoffnung aktuell noch nicht auf. Auch Trump wird den global gestarteten grünen Wandel nicht aufhalten können.
Und wer weiß … vielleicht gibt es demnächst auch einen neuen CEO bei Tesla (Musk hat keine Zeit mehr …) und sie machen auf ihrem Weg weiter. Pläne und Innovationen für die #Energiewende hat das Unternehmen noch viele in der Pipeline. ☀️⚡️

❓Wie seht ihr das – Elon und Tesla pauschal „böse“ und es lohnt nicht, sich solche differenzierten Gedanken wie hier beschrieben überhaupt zu machen?


1,17 Euro pro kWh! Was tun? Gelassenheit im dynamischen Tarif

5. November 2024 · Original auf LinkedIn

Uiuiui … die Strompreise steigen auf 1,17€ pro kWh! Was soll ich tun? 😱

Als Anwender eines dynamischen Stromtarifs (bei uns: #Tibber) ist man das Auf und Ab der Strompreise natürlich gewöhnt. Jetzt haben wir allerdings aktuell drei Tage direkt hintereinander, an denen der Preis am Nachmittag bis zum Abend auf ungeahnte Höhen steigt.
Morgen Nachmittag geht es sogar rauf auf 117 Cent (siehe Screenshot)!

Die Leistung unserer #Photovoltaikanlage ☀️ reicht zu dieser Jahreszeit nicht mehr aus, um den #Heimspeicher 🪫 so zu laden, dass die Hochpreis-Phase mit dem Sonnenstrom überbrückt werden kann.
Es ist kalt, die #Wärmepumpe läuft und zu der Uhrzeit wird zudem gekocht … ein Backofen kann den Speicher ziemlich schnell leersaugen.

Die Lösung: Ich lade jetzt den Speicher 🔋 mit dem jetzt noch günstigen Netzstrom, bevor der Preis gleich ab 16.00 Uhr nach oben schießt 📈 und nutze zu der teueren Zeit also den günstigen Strom aus dem eigenen Speicher.
In Kürze gibt es für unser System weitere Updates und diese Funktionen werden vollautomatisch ablaufen (ich freue mich drauf E3/DC 😊).

Man könnte jetzt meckern und sagen: „Alles zu umständlich, ich will einfach einen festen Strompreis und fertig!“. 🙄
Kann ich nachvollziehen, jedoch wird auf diese Art die #Energiewende nicht funktionieren.

WAS STECKT DAHINTER?

👉 Ich finde es klasse, dass es technisch bereits heute gut funktioniert, die Energiewende zu unterstützen:
Immer dann, wenn der Strom im Netz gerade teuer ist, besteht ein Mangel und die Preise steigen. Und immer dann, wenn er besonders günstig ist, produzieren die Erneuerbaren aus Wind und/oder Sonne gerade Strom „im Überfluss“ und es wird günstiger an der Strombörse gehandelt.

Zu genau diesen Zeiten E-Autos zu laden, Wärmepumpen-Speicher zu puffern, Heimspeicher-Batterien aufzufüllen usw. wird mit günstigen Preisen belohnt. 💸

Gleichzeitig werden Kapazitäten geschont und der #Netzausbau kann kleiner gestaltet werden … wenn diese Technologien sich weiter verbreiten und dynamische Tarife sowie intelligente Verbraucher eines Tages quasi überall Standard sind.

Soweit sind wir noch nicht. Aber der Weg dahin ist für mein Verständnis absolut logisch und notwendig, wenn wir bis 2045 eine nachhaltige „All Electric Society“ werden wollen. 🌱☀️⚡️ Ich will es!


Autonome Roboter nur Science-Fiction? Atlas beweist das Gegenteil

30. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

Da sage mal einer autonome Roboter wären nur Science Fiction! 🤖

Das brandaktuelle Video der neuesten Version des humanoidem Roboters „Atlas“ von dem Unternehmen Boston Dynamics ist wieder einmal faszinierend. Was Atlas bereits heute autonom vollbringen kann ist einfach beeindruckend!

Es ist m.E. bereits heute vollkommen klar, dass diese Maschinen, kombiniert mit Sprachmodellen und künstlicher Intelligenz, sehr viele Aufgaben übernehmen werden, die bisher von Menschen erledigt werden müssen.

🤔 Faszinierend und erschreckend zugleich!? 🦾

Nachfolgend die Beschreibung der im Video gezeigten Fähigkeiten:

Atlas bewegt autonom Motorabdeckungen zwischen Lieferantencontainern und einem mobilen Sequenzierungswagen. Der Roboter erhält als Eingabe eine Liste von Lagerplätzen, zwischen denen er Teile bewegen soll.

Atlas verwendet ein maschinelles Lernmodell (ML) zur Erkennung und Lokalisierung von Umgebungsvorrichtungen und einzelnen Behältern. Der Roboter verwendet eine spezielle Greifstrategie und schätzt kontinuierlich den Zustand der manipulierten Objekte, um die Aufgabe zu erfüllen.

Es gibt keine vorgeschriebenen oder teleoperierten Bewegungen; alle Bewegungen werden autonom online generiert. Der Roboter ist in der Lage, Veränderungen in der Umgebung (z. B. sich bewegende Vorrichtungen) und Handlungsfehler (z. B. Versagen beim Einsetzen des Deckels, Stolpern, Kollisionen mit der Umgebung zu erkennen und darauf zu reagieren, indem er eine Kombination aus Sicht-, Kraft- und propriozeptiven Sensoren verwendet.
(Credits: YouTube Kanal Boston Dynamics)


168 Ladeplätze mit Sonnenstrom: Der größte Supercharger ist im Bau

30. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

Der größte Supercharger ist im Bau und wird mit seinen 168 Ladeplätzen fast ausschließlich mit direkt vor Ort produzierter Sonnenenergie versorgt. 💡☀️
Beim Thema Tesla ist wie immer alles ein wenig „schizophren“ … einerseits unterstützt CEO Musk Donald Trump, der davon redet (bzw. schreit) die Öl- und Gasförderung zu steigern „Drill, Baby, Drill!“. Andererseits baut sein Unternehmen Tesla weiterhin rasant an der Energie- und Antriebswende weiter.

Das Unternehmen hat bereits dafür gesorgt, dass es auf mehreren Kontinenten bereits heute möglich ist, fossilfrei mit einem Elektroauto tausende Kilometer am Stück problemlos zu reisen (ob Amerika, Europa oder Asien …). Sie haben in Eigenregie das weltweit dichteste und zuverlässigste Ladenetz aufgebaut.
Inzwischen fast überall auch für alle anderen Automarken geöffnet, preislich sind sie meistens die attraktivsten Anbieter pro Kilowattstunde.

SONNE TANKEN!

Jetzt ist der weltweit größte Supercharger-Standort im Aufbau: Nördlich von Los Angeles wird bis Mitte 2025 eine beeindruckende Anlage aufgebaut: Mit 11 Megawatt Solarleistung und 10 „Megapacks“ Tesla-Batterien mit 39 MWh Speicherkapazität ist der Plan, dass die Reisenden mit ihren Autos fast ausschließlich Sonnenenergie direkt vom Standort in ihre Autos laden können (ob Tag oder Nacht …).
Der Netzanschluss ist mit nur 1,5 MW geplant – es ist in der meisten Zeit nicht notwendig überhaupt aus dem Netz zu laden, da der Ladepark quasi autark ist.

So wünsche ich mir die saubere Zukunft – anstelle Öl zu fördern und zu verbrennen, fahren die Autobesitzer auf der Reise zu einer „Tankstelle“, die im besten Fall sogar die Energie mittels Sonnenstrom und Batterien größtenteils selbst herstellen und bereitstellen kann (wenn nicht genug Sonnenstrom, dann können Batterien trotzdem helfen sauberen Netzstrom aus Erneuerbaren zwischenzuspeichern).
Für mich seit vielen Jahren Realität auf meinen Reisen kreuz und quer durch Europa.

UNTERSTÜTZEN ODER MEIDEN?

Wie seht ihr das – Tesla schreitet mit seinem Plan voran und baut überall weiter aus. Das ist gut für die Antriebs- und Energiewende und dass wir die „Fossilen“ möglichst schnell loswerden. Mit dem „Masterplan Part 3“ haben sie einen umfassenden Plan für die kommenden Jahre vorgelegt und ist somit ein wichtiger Baustein für die weltweite Energiewende.
Andererseits ist Elon Musk nunmal der CEO und es ist immer unerträglicher was er tut.
Laut einer Umfrage sind wohl ein Großteil der Tesla-Mitarbeiter (inzwischen 140.000 Menschen) in den USA zu über 70% „pro Democrats“ eingestellt.

Das entschuldigt in keinster Weise das Verhalten von Elon Musk, aber ist – neben der wirklich sinnvollen Produkte für die Energiewende – ein interessanter Fakt wenn man sich überlegt, ob man das Unternehmen weiterhin unterstützen sollte oder nicht.

Mein Leasing läuft noch bis Ende 2025 und bis dahin ist es nun mal so. Schade wäre es jedenfalls für die Energiewende, wenn Tesla wegen Egon Murks den Bach runter geht. 😕


Lanz zur Autokrise: Die FDP hat es immer noch nicht verstanden

25. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

Gestern ZDF Lanz Thema „kriselnde deutsche Automobilindustrie“ – die FDP hat es immer noch nicht verstanden! 🙈

In der Sendung vom 24.10.24 war es mal wieder soweit und es wurde heiß über die Strategien der deutschen Automobilindustrie und Politik diskutiert. Ich stelle fest – die FDP kapiert es nicht, geht m.E. weiterhin mit „billigen“ Argumenten auf Wählerstimmenfang und/oder glaubt scheinbar tatsächlich weiterhin daran, dass es nicht notwendig ist, sich für einen Hochlauf der Elektromobilität wirklich einzusetzen.

Christian Dürr (Fraktionsvorsitzender FDP) hat ja vollkommen Recht wenn er sagt, dass man technologieoffen sein muss und dass die Industrie und die Verbraucher (also der Markt) entscheiden sollen, was das Beste und Effizienteste ist.
Aber: Es gibt und gab ja keinerlei Einschränkungen in Deutschland welche Technologie zum Einsatz kommen soll. So galt die von der FDP kritisierte (und zum Jahreswechsel plötzlich abgeschaffte) Elektroauto-Förderung ja nicht nur für E-Autos, sondern auch für Wasserstoff. Und jedes Unternehmen kann so viele E-Fuels herstellen und verkaufen, wie es will (nur leider eben teuer und ineffizient, das ist Physik …).

Wir sind ja technologieoffen: Alles darf genutzt werden. Auch nach 2035 dürfen nach aktuellen Stand Verbrenner mit E-Fuels in Deutschland neu zugelassen werden. Die Industrie ist also frei und kann alle Technologien anbieten. ⛽️⚡️

Aufgrund der Effizienz der Batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) im Vergleich zu E-Fuels ist es aber eigentlich vollkommen vorhersehbar, welche Technologie sich aufgrund einer größeren Effizienz in der Breite durchsetzen wird.
So ist es bereits jetzt in China zu sehen, dass BEV und Plugin-Hybrid auf dem „Durchmarsch“ sind und bereits seit einigen Monaten über 50% der Neuzulassungen dort ausmachen. E-Fuels wird es sicherlich zusätzlich immer geben, aber wohl nur in wenigen Nischen wo es mit Batterien (noch) nicht ausreichend funktioniert.

Was wir (auch seitens der Politik) brauchen, ist eine Technologieentschlossenheit und keine Verunsicherung durch die Politik, wie sie in der Sendung wieder zur Schau gestellt wurde. Es ist ja kein Zufall, dass die Elektromobilität in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern (inkl. China) nur zögerlich wächst.
Die Bevölkerung ist hierzulande verunsichert und wenig begeistert von einer Transformation hin zu E-Autos. Woher kann das kommt, kann man sich denken.

🤔 So werden wir aber leider die deutsche Automobilindustrie zugrunde richten und nicht retten. In der Sendung haben die anderen Gäste viele gute und richtige Argumente gegen die Einstellungen der FDP gebracht, sehenswert.


Gedanken zum Tesla-Robotaxi-Event: Zwischen Faszination und Musk-Frust

9. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

🚕🤖 Einige Gedanken zum bevorstehenden #Robotaxi Event von #Tesla, welches Donnerstag Nacht (deutscher Zeit) in Los Angeles stattfinden wird. Man darf gespannt sein!

Zunächst möchte ich erwähnen, dass auch ich es unerträglich finde, wie sich Elon Musk dem Rechtspopulisten Trump anbiedert. Aber ich möchte dies in meinen Überlegungen zu dem bevorstehenden Event zunächst einmal außen vor lassen.
Tesla besteht aus über 100.000 Mitarbeitenden. Und wahrscheinlich wird das Unternehmen eines Tages auch ohne Elon Musk bestehen (so wie es Apple ja auch ohne Steve Jobs geschafft hat, weiterhin innovativ am Markt zu sein …).

Für meine Gedanken trenne ich das Thema Musk und Tesla also ein wenig. Ich stelle mir eher die Frage, was kann das Unternehmen (trotz Musk!) positiv zur Transformation beitragen.

Ich glaube, dass viele gar nicht wirklich auf dem Radar haben, wie weit die Software inzwischen vorangekommen ist. Ja, immer wieder liest man, dass Mercedes in dem Bereich weiter sei (Level 3 …) und dass es mit Waymo/Google ja bereits funktionierende Robotaxis gäbe. Es wird jedoch m.E. oft übersehen, dass es sich bei Tesla um ein ziemlich anderes Konzept handelt.

Hier nur mit Hilfe der Kamerasysteme und der FSD-Hardware beim Fahren eine „live 3D-Welt“ erzeugt, durch die sich das Fahrzeug autonom bewegt. Tesla kann auf die Kameradaten von Millionen echten Autofahrten zurückgreifen, welche im Laufe von vielen Jahren gesammelt wurden. Dadurch hat Tesla als einziger Hersteller eine riesige Menge echter Fahrdaten zur Verfügung, mit der die KI „gefüttert“ wird und somit das menschliche Fahren nachgeahmt werden kann.
Selbst der CEO von Nvidia hat kürzlich gesagt, dass Tesla der Konkurrenz weit voraus ist.

Auf YouTube kann man sich ein aktuelles Bild über die stetigen Fortschritte der Software machen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Autos bei Tag, Nacht, Regen usw. teils stundenlang ohne Eingriff des Fahrers in den wildesten Verkehrssituationen in den Großstädten unterwegs sind. Gerade im letzten halben Jahr wurden extreme Fortschritte gemacht (Tipp: Kanal „TeslaTobi“, ein Deutscher in Boston …).

Tesla hat bereits viel im Bereich der Energiewende vorangetrieben (E-Autos, Heimspeicher, Großspeicher, …). Zurecht kann man vieles an Tesla und Musk kritisieren. Aber was würde man sagen, wenn sie es tatsächlich schaffen würden in absehbarer Zeit ein funktionierendes, skalierbares Robotaxi-Konzept an den Start zu bringen?

Das wäre dann quasi der Inbegriff einer nachhaltigen, individuellen Mobilität. Aus den „Stehzeugen“ würden „Fahrzeuge“ werden und die Anzahl der einzelnen Pkw könnte drastisch reduziert werden. Der Antrieb wäre natürlich elektrisch und somit effizient und sauber – statt weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Mit weltweit riesigem Potenzial.

🌱 Wenn es so käme, hätte Tesla der Umwelt und dem Klima mit der Einführung von funktionierenden, autonomen Robotaxis einen verdammt großen Gefallen getan.

Es wird spannend! Oder? ⚡️🤖


Neues Feature: Der Speicher lädt jetzt automatisch, wenn Netzstrom günstig ist

7. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

Neues Feature unserer #Photovoltaikanlage: Gestern wurde zum ersten Mal der #Batteriespeicher automatisch mit #Netzstrom aufgeladen, als der Strom von unserem dynamischen Stromtarif (#Tibber) gerade besonders günstig war (20 Cent)! ⚡️👍

Auf das Update für dynamische Tarife von #E3DC (dem Hersteller unseres sogenannten „Hauskraftwerks“) hatte ich mich schon lange gefreut. Besonders in der nun beginnenden dunklen Jahreszeit kann der Batteriespeicher (19,5 kWh) jetzt effektiv genutzt werden, um immer dann Strom zwischenzuspeichern, wenn er gerade besonders günstig ist.

GÜNSTIG FÜRS PORTEMONNAIE UND GUT FÜR DIE ENERGIEWENDE

Oft sind die Preise immer dann günstig, wenn gerade „zu viel“ Strom aus den Erneuerbaren im Netz ist. Es macht also Sinn, wenn man beispielsweise nachts 🌙 den überschüssigen Windstrom 💨 in einen Speicher 🔋 lädt, um ihn dann am nächsten Tag im Haushalt verbrauchen zu können.

Wenn mehr intelligente Speichersysteme und E-Autos zu solchen Zeiten automatisch geladen werden, dann ist dies durch die #Lastverschiebung sehr sinnvoll für die #Energiewende und nebenbei auch günstiger für das eigene Portemonnaie. 🤑💶

Der Winter wird von Betreibern von Photovoltaikanlagen auch als das „Tal der Tränen“ bezeichnet 🥲 – kaum eigener Sonnenstrom, man ist also auf den Netzstrom angewiesen und hat keine Kontrolle darüber was für einen Strom man da jeweils bekommt. Die Nutzung von dynamischen Tarifen in Verbindung mit einem Batteriespeicher ändert nun alles und auch der Winter macht wieder Freude!

WIR BRAUCHEN MEHR SOFTWARE-INTELLIGENZ

Ein Manko gibt es allerdings noch:
Da das System nicht weiß, wie viel Sonnenschein ☀️ vielleicht im Laufe des Tages dazu kommt, muss ich einiges immer noch manuell auf dem Schirm haben. Denn sobald die Sonne scheint, will ich ja nicht dass meine Hausbatterie mit Netzstrom geladen wird. Ich will natürlich, dass die Batterie vollständig mit Sonnenstrom geladen wird wann immer dieser verfügbar ist.

So war es teilweise gestern – der Netzstrom war günstig und gleichzeitig schien die Sonne. Ich musste das automatische Netzstrom-Laden der Batterie zwischenzeitlich manuell deaktivieren.
❓ Das wird sicherlich noch optimiert werden, ist ja „nur“ noch ein bisschen Software oder Dr. Andreas Piepenbrink? Auch wäre klasse, wenn die Preisgrenze für das Laden von Netzstrom nicht so starr wäre (wie z.B. das manuelle Festlegen von z.B. 20 oder 25 Cent …).

Denn zum Beispiel heute kommen ab 18.00 Uhr für zwei Stunden sehr hohe Preise von 48 Cent auf uns zu – es wäre ja klasse, wenn die Batterie vorher automatisch geladen wird, um diese Preisspitze zu umgehen. Leider muss ich dann wieder manuell die Preisgrenze verstellen, da der günstigste Preis vorher knapp unter 25 Cent ist (und diese Grenze an anderen Tagen wiederum nicht optimal ist …).
Die Software wird sicherlich noch weiter entwickelt, da bin ich optimistisch.

Ist mein System jetzt eigentlich schon #NewSolar oder gehört es noch zu #OldSolar Philipp Schröder? 😜


Wie bitte? Burger King gewinnt einen Nachhaltigkeitspreis

2. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

Wie bitte!? Die Umweltsünder von Burger King 🍔 gewinnen den ersten Preis 🥇 bei einem Nachhaltigkeits-Festival?

Die „MarketingForFuture Awards 2024“ wurden letzte Woche beim „BAM! Bock auf Morgen Festival“ verliehen. Die goldene Katze ging an die Burgerkette für die Plant Based Kampagne.

Ich war am vergangenen Mittwoch Abend in Berlin dabei und war spontan nicht besonders begeistert! Ich spürte zunächst eine „innere Ablehnung“ gegen diesen ersten Platz. Wegen der Massentierhaltung und den Umweltauswirkungen esse ich selber seit vielen Jahren kein Fleisch mehr … und dann bekommt einer der schlimmsten Verursacher des Tierleids 🐄 die goldene Katze beim BAM! Nachhaltigkeits-Festival?

Ich hatte direkt die Bilder vor Augen von den riesigen Rinderfarmen in Amerika, die bis zum Horizont eine verödete und verschmutzte Landschaft verursachen … Berge mit unvorstellbaren Mengen an Sojafutter 🌱 welches auf abgeholzten Regenwäldern 🌴 angebaut wird. Dazu die Müllberge von Wegwerf-Verpackungen, ungesunde Zuckergetränke und natürlich die CO2/Methan- und Wasser-Belastung durch die Massen an Fleisch (die Liste der negativen Auswirkungen des Burger King Fastfood-Konsums könnte man hier wohl noch ewig fortsetzen …).
🤔 Eigentlich genau das Gegenteil von Nachhaltig, oder?

Aber nach weiterer Reflexion bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der erste Platz in Ordnung geht und dass es Gutes bewirken kann, wenn die Aufmerksamkeit auf die Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens gelenkt werden.
Einerseits ist es so wie es Jan Pechmann (Jury) in dem Video begründet: Auch die „Sustainable Immigrants“ (also die Unternehmen, die nicht von Anfang an nachhaltig gestartet sind) können viel bewirken. Diesen Hebel für Veränderungen und das Erreichen einer großen Kundengruppe sollte man nutzen und anerkennen, dass das Unternehmen es scheinbar „durchzieht“.
Wenn sie es denn ernst meinen (was hier ja erkennbar ist).
Des Weiteren lenkt so ein Preis eine große Aufmerksamkeit auf den Weg der Transformation dieses Unternehmens. Und letztendlich steigt der Anspruch auch sicherlich, dass Burger King nachhaltig auf diesem Weg bleibt und konsequent weiter macht. 👍

Burger King befindet sich auf einem Weg: Die gesamte Produktpalette ist inzwischen als Plant Based Variante erhältlich und vor allem: Die pflanzlichen Burger sind nun sogar günstiger als die klassische Varianten.

Wie seht ihr das? Preis verdient, oder ein „No Go“, da es sich ja um Burger King als großen Klima- und Umweltsünder handelt? 🏆

Gunnar Klapproth Tobias Schweinitz Marcus Schurf Philipp Meixner Katharina Rieland Jan Rieland Jan Pastor Eric Bermond Thorsten Sagner Holzer Dietmar Thomas Beck Tobias Meschkat York Kolb Benjamin Link Daniel Obst Zackes Brustik Dr. Katharina Reuter Petra Niedernolte Sandra Wilmsmann Sophie Westerheide Jannis Johannmeier Tobias Kollmann Julia Ures Michael Krakow Ulrike Stöckle Vera Hermes Iris Stockfleth
(bin einfach neugierig wie andere Kommunikationsmenschen das sehen …)


Ladesäulen-Baustelle beim Supermarkt: Glaubt Deutschland nicht an die E-Mobilität?

1. Oktober 2024 · Original auf LinkedIn

In #Deutschland glaubt man nicht an die #Elektromobilität(?). 🚗⚡️

Das kann man sich zumindest immer wieder fragen … zum Beispiel habe ich heute Morgen bei unserem heimischen Supermarkt „Marktkauf / Edeka“ in der Stadt Lage gesehen, dass die Baustelle für Ladesäulen nun endlich fertiggestellt ist. 👷✅

Ich war natürlich neugierig, aber was sehe ich – sie haben nach monatelanger Arbeit insgesamt nur zwei Ladesäulen mit jeweils zwei Kabeln für Gleichstromladung aufgebaut, ziemlich enttäuschend!
Zudem ist leider ein Stecker der völlig veraltete und quasi nutzlose Standard CHAdeMO, welcher in Deutschland überhaupt keine Rolle mehr spielt (warum wird so etwas überhaupt noch aufgebaut?).

Das bedeutet, es wurden insgesamt ZWEI(!) Ladepunkte mit je 50kW für einen riesigen Supermarkt (der größte EDEKA-Markt in unserem Landkreis) … Das ist ja fast schon ein Witz für so einen großen Supermarkt. 🛒

An so einem Beispiel muss man leider erkennen: In 🇩🇪 Deutschland wird die E-Mobilität oft weiterhin nur als Nische gesehen. Man glaubt wohl nicht daran, dass es sich weiter verbreitet … so etwas sieht man ja leider immer wieder und es wird vermehrt über E-Autos allerorten „gemeckert“.

Vielleicht ist es eine selbsterfüllende Prophezeiung und kein Zufall, dass wir derzeit quasi das Schlusslicht in Europa sind bei den Elektro-Neuzulassungen?

Anders zum Beispiel in 🇸🇪 Schweden (wo ich mehrmals im Jahr bin) – dort ist es mindestens sechs Jahre her, dass bei unserem Stamm-Supermarkt (ähnliche Größe wie der Marktkauf) eine ganze Parade an Ladesäulen aufgebaut wurde (siehe Foto aus 2019). Im letzten Jahr wurden diese dann noch einmal erweitert um eine lange Reihe von HPC-Schnellladesäulen.

🤔 Ich wollte hier auf LinkedIn eigentlich nur noch positive Berichte schreiben. Aber wie sollen die Menschen in Deutschland denn Vertrauen in die E-Mobilität aufbauen, wenn immer nur so wie hier „gekleckert“ wird? Bleibt es in Deutschland eine Nische für ein paar Enthusiasten, während die meisten Länder um uns herum längst „klotzen“ und oft deutlich mehr für die E-Mobilität tun?


100 Prozent Zustimmung: Nicole Basels Text zum deutschen Schulsystem

28. September 2024 · Original auf LinkedIn

💯 Prozent Zustimmung! Meine Frau und ich finden uns komplett in dem Text von Nicole Basel zum Thema „Deutsches Schulsystem“ wieder. Daher hatte ich dies als Kommentar unter ihren Beitrag geschrieben … Ich finde es schon immer sehr schade, dass die Deutschen bei vielen Themen so wenig aus gut funktionierenden Beispielen der Nachbarländer adaptieren. Nicht nur beim Schulsystem.

Meine Mutter ist 🇸🇪 Schwedin, mein Vater 🇩🇪 Deutscher. Ich lebe in Deutschland, bin aber familiär bedingt mehrmals im Jahr in Schweden (btw – seit sechs Jahren erfolgt die 1.000 km lange Anreise problemlos mit dem ⚡️🚗 Elektroauto). Auch eine meiner Schwestern lebt dort und hat einen Norweger geheiratet, sie haben drei Kinder. Daher bekomme ich die Unterschiede oft mit – sei es das Schulsystem, die Steuererklärung oder der gesellschaftliche Zusammenhalt.

In dem Beitrag von Nicole geht es auch um Chancengleichheit. Ist es nicht ungerecht, wenn manche Kinder aus ihrem Elternhaus weniger Unterstützung zuhause beim Lernen erhalten (aus welchen Gründen auch immer) als andere? Warum übernimmt die Schule nicht die komplette Verantwortung für das Lernen und schiebt so viel an die Eltern ab?

Natürlich ist auch in Schweden nicht alles „rosarot“, aber im Großen und Ganzen gefällt mir die pragmatische und progressive Einstellung der Schweden sehr gut. Es wird auch nicht so viel gemeckert und schlechtgeredet wie in Deutschland.

Bei der #Energiewende ist in Deutschland so viel verschlafen worden – beispielsweise der Ausbau der so wichtigen #SmartMeter ist hierzulande bei einigen wenigen Prozent, während in ganz Skandinavien bereits überall quasi 100% erreicht sind und in jedem Haushalt ein Smart Meter installiert ist.
Ohne Netzintelligenz bekommen wir nun Probleme beim Ausbau der Erneuerbaren. Ohne Smart Meter können keine dynamischen Stromtarife realisiert werden und der Strom aus PV- und Windkraftanlagen kann nicht so effektiv genutzt werden wie es eigentlich längt möglich wäre.

#Wärmepumpen sind in Skandinavien längst Normalität, während wir uns in Deutschland die Köpfe zu dem Thema einschlagen. Bei #Elektromobilität ebenso.

Ein Beispiel – meine Eltern leben in Schweden in einem 100 Jahre alten Holzhaus auf dem Land. Sie haben seit mehr als 10 Jahren Glasfaser, einen Smart Meter und natürlich auch eine Wärmepumpe (die problemlos in ihrem alten Haus funktioniert …).
Deutschland kommt mir manchmal ein wenig „eingefahren“ vor – während ich hier oft in Restaurants und Läden ein unfreundliches Schild am Eingang sehe: „KEINE KARTENZAHLUNG‼️“ ist es in Schweden umgekehrt. Ich habe seit gefühlt 20 Jahren kein Bargeld mehr in Schweden genutzt.

👉 Länder sind schwierig zu vergleichen, das ist mir bewusst. Aber bei einigen Themen täte uns zumindest ein Blick über den „Deutschen Tellerrand“ sicherlich mal gut.


BAM! Festival Berlin: Geflasht vom Kongress für nachhaltiges Marketing

26. September 2024 · Original auf LinkedIn

Wow, was für ein pickepackevolles, inspirierendes Programm! 🤯 Ich war gestern und vorgestern auf dem BAM! Bock auf Morgen Festival in Berlin: Deutschlands großer Kongress für nachhaltiges Marketing.
Ich bin immer noch geflasht von so vielen tollen Menschen, die sich dort versammelt hatten – viele der führenden Köpfe nachhaltiger Kommunikation waren vor Ort.

Selten habe ich innerhalb von zwei Tagen so viele liebe Menschen kennengelernt und mich mit ihnen vernetzt. Alle haben ein gemeinsames Ziel vor Augen: Mit Kommunikation und Marketing die Botschaften der Nachhaltigkeit transportieren 📣 und mehr Menschen zu einem entsprechenden Handeln zu inspirieren. In Anbetracht der #Klimakrise ist es so wichtig, dass die Transformation weiter vorangetrieben wird! 🌱💪

Aber was bringt es, wenn wir mit trendigen Nachhaltigkeits-Botschaften in der Kommunikation die „Öko-Fans“ in ihrer grünen Blase 🫧 erreichen, die sowieso bereits überzeugt sind? Was ist mit der „großen Masse“ und wie erreichen wir sie?
Antworten und Denkanstöße gaben u.a. die Speaker Prof. Dr. Johanna Gollnhofer u. Jan Pechmann, welche dazu auch gerade ihr Buch „Das 60%-Potenzial“ veröffentlichten. Dran bleiben! ✊

An vielen Beispielen war zu sehen, dass nicht nur „Sustainable Natives“ tolle Projekte und Kreationen hervorbringen und präsentieren, sondern auch die „Sustainable Immigrants“ (also Unternehmen, die nicht bereits seit ihrer Gründung nachhaltig sind …) sich mit ehrlichen Transformationsprozessen auf den Weg gemacht haben und dies kommunizieren.

Man kann das vielfältige Programm unmöglich in einem LinkedIn Beitrag zusammenfassen … eines der Highlights für mich war die Keynote von und mit der großartigen Transformations-Vordenkerin Maja Göpel: „Was ist der Kitt, der uns zusammen ins Handeln bringt?“.
Nach dem Vortrag ergab sich zufällig die Gelegenheit, mich mit Maja bei einem Kaffee ☕️ auszutauschen. Seitdem sie #ScientistsForFuture mitbegründet hatte und kurz danach ihr erstes Buch „Unsere Welt neu denken“ herausbrachte, sind bereits fünf Jahre vergangen. Wir sprachen darüber, wie schnell diese Jahre vorbeigezogen sind und wie wenig sich letztendlich in dieser Zeit in Sachen Klimaschutz bewegt hat. Die Zeit drängt immer mehr! ⌛️

Und dann gab es am Mittwoch Abend noch die feierliche Verleihung des „Marketing for Future Award“ 😺 mit einer überraschenden Gold-Platzierung für Burger King (Kampagne: Plant Based Burger 🍔). Es wurde anschließend heiß darüber diskutiert …

Louisa, herzlichen Dank für eine wunderbare Moderation an beiden Tagen (und Glückwunsch zu deinem gestern brandaktuell erschienenen Buch 📕 „Grad°Jetzt!“).

Die folgenden fünf Begriffe waren für mich das BAM!2024:
#Werte, #Vertrauen, #Liebe, #positive #Geschichten, #Kreislaufwirtschaft

Danke an die MacherInnen für zwei Tage, die echt Bock gemacht haben! 🔥

Frank Schlieder Friedrich Bohn Kerrin Löhe Tim Meyer Tim Stuebane Meike Gebhard Christian Kaeßmann Katharina Buchgeister Nicole Zabel-Wasmuth Axel Tobias


Endlich Glasfaser – zehn Jahre nach dem einsamen Landhaus meiner Eltern in Schweden

20. September 2024 · Original auf LinkedIn

Juhuuu, mehr als zehn Jahre nachdem meine Eltern in 🇸🇪 Schweden ihren Glasfaseranschluss erhielten (einsam gelegenes Haus auf dem Land …), ist es nun bei uns zu Hause (in 🇩🇪 Deutschland) auch soweit und das Kabel wurde heute nun vor unserem Haus verlegt.

Ich würde sagen – im Vergleich leider eine ziemliche Verspätung! 📆😬

In den vergangenen zehn Jahren wurde der Bürgersteig bei uns etliche Male aufgerissen – sei es für Wasserleitungen, Strom oder andere Sanierungen. Glasfaser wurde wohl immer vergessen …

Auch bei vielen anderen Themen habe ich oft den Vergleich zwischen Deutschland und Schweden (da ein Teil meiner Familie dort lebt und ich oft dort bin …):

1️⃣ Wärmepumpen sind dort schon lange Normalität (in Deutschland werden derzeit ja wieder vermehrt Gasheizungen eingebaut). 2️⃣ In nahezu 100% der Häuser in Schweden sind bereits Smart Meter verbaut, in Deutschland sind es bis heute hingegen nur einige wenige Prozent. Dabei sind sie jedoch leider sehr wichtig für das Gelingen der Energiewende! 3️⃣ Bei E-Autos sieht es ähnlich aus – in Schweden starkes Wachstum bei den Neuzulassungen, in Deutschland umgekehrt und es werden aktuell 86% der Neufahrzeuge als Verbrenner gekauft. 4️⃣ Während in Schweden seit Jahrzehnten überall bargeldlos gezahlt werden kann, kommt man in Deutschland oft nicht ohne Bargeld durch den Alltag. 5️⃣ Funklöcher kennt man in Schweden kaum, bei uns in Deutschland in der Nähe gibt es ein Dorf, in dem es keinen Handyempfang gibt, jedoch leider in den letzten 10 Jahren rein gar nichts verbessert wurde.

Mann könnte die Liste sicherlich fortführen (statt Schweden könnte man auch alle anderen skandinavischen Länder einsetzen …) und Länder lassen sich sowieso nicht „einfach so“ vergleichen – aber sind wir in Deutschland vielleicht etwas zu träge und auf irgendeine Art besonders technologiefeindlich geworden❓ Sind wir eventuell nicht offen genug für Veränderungen❓ Können wir uns nicht bei anderen etwas „Abgucken“❓

Aber ich will nicht zu viel Negatives sehen – beim Ausbau der Glasfaserkabel in unserer Straße kommt bei mir nun immerhin etwas Aufbruchstimmung auf. Es geht jetzt wenigstens voran!
Auch begeistert mich, dass Photovoltaik in Deutschland derzeit stark wächst und wir hierzulande im ersten Halbjahr 2024 erstmals über 60% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugen konnten – weiter so! 👍😎


Geehrt: Als „Vorreiter für eine nachhaltige Zukunft“ beim OWL Business Forum

19. September 2024 · Original auf LinkedIn

Ich fühle mich geehrt, dass ich gestern in Paderborn beim OWL Business Forum als „Vorreiter für eine nachhaltige Zukunft“ 🌱 für den Programmpunkt „Best Practice“ 💪 eingeladen war.

Zusammen mit den beiden Unternehmern Roland Damann und Carsten Fest durfte ich auf der Bühne über unsere gemeinsame Leidenschaft, die nachhaltige Unternehmenstransformation, philosophieren und diskutieren.
Laut der anschließenden Feedbacks konnten wir während des Talks wohl einige interessante Anregungen geben. Julia Ures führte mit einer – wie immer – sehr angenehmen Moderation durch den Nachmittag und Abend.

Nach drei parallel laufenden Nachhaltigkeits-Foren zu spannenden und wichtigen Themen (UNITY, unilab, Effizienz-Agentur), kamen wir zu dem Highlight und letzten Programmpunkt des Abends:
Eine inspirierende #Keynote von und mit Frank Schätzing: „🌎 Was, wenn wir einfach die Welt retten⁉️“
Anschließend gab es die Gelegenheit den vielschichtigen Input von Schätzing gemeinsam mit ihm weiter zu diskutieren.

🗣️ Beim Ausklang mit Imbiss gab es Austausch und Networking. Ich bin überzeugt, dass der Abend den ca. 300 Teilnehmenden neue Inspirationen und Ideen gebracht hat.
Es ist wichtig, nicht nachzulassen und die #Transformation zu einer #nachhaltigeren #Wirtschaft weiter voranzutreiben. Dazu werden Unternehmerinnen und Unternehmer gebraucht, die offen für Veränderungen und neue Ideen sind. 💡 Mit Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation stehen wir als Impulsgeber und Experten für #Nachhaltigkeitskommunikation gerne zur Seite.

Herzlichen Dank an die VerbundVolksbank OWL eG für eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung zu diesem so wichtigen Thema! 👍

#HeinzNixdorfMuseumsForum
#ESG


Vollautonome E-Fahrzeuge in den USA – während Deutschland die E-Mobilität totredet

18. September 2024 · Original auf LinkedIn

Es ist traurig – während in den 🇺🇸 USA bereits in mehreren Städten vollautonome (natürlich vollelektrische!) Fahrzeuge Tag für Tag ihren Dienst tun, wird in 🇩🇪 Deutschland von vielen propagiert, dass die E-Mobilität gescheitert sei und dass man ja unbedingt weiter auf den Verbrenner setzen solle. Dass letzten Endes statt einer Rettung von Arbeitsplätzen langfristig das Gegenteil dadurch erreicht wird, verstehen viele nicht.

Da sich hierzulande beim Neufahrzeugkauf immer noch fast 90% für einen Verbrenner entscheiden, wird es noch sehr sehr lange dauern bis die Transformation merklich Fahrt aufnimmt. Andere Länder (auch 🇨🇳 China) warten jedoch nicht auf uns … Wir schießen uns scheinbar gerne selbst ins Aus?

Und nicht zu vergessen, dass #Tesla die FSD Software nahezu fertiggestellt hat und potenziell Millionen vorhandene Fahrzeuge weltweit damit ausgestattet werden können (zusätzliche zur eigenen Nutzung können die Besitzer dann Taxidienste anbieten).
Für kommendes Jahr hat Tesla für 🇪🇺 Europa und 🇨🇳 China Zulassungsanträge für autonomes Fahren in Aussicht gestellt. Man darf gespannt sein auf welchem der beiden Kontinente der Fortschritt nicht so schnell kommen wird …

Ich finde autonomes Fahren auch aus Klimaschutz-Gründen sehr interessant:
Für die Anforderung „Ich will von A nach B“ würde mit den autonomen Fahrzeugen für die meisten Fälle eine Lösung angeboten, die letztendlich deutlich umweltschonender ist als die zahlreichen individuellen Verbrenner Pkw (besonders in städtischen Umfeldern).
Aus den „Stehzeugen“ würden „Fahrzeuge“ werden (derzeit steht ein Auto 23 Std. am Tag …) und die Anzahl der einzelnen Pkw könnte somit reduziert werden. Der Antrieb wäre natürlich elektrisch und somit effizient und sauber – statt weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Mit weltweit riesigem Potenzial für die Zukunft.


„Power of Wind“: Ein Kinospot von 2008 und die Erfolgsmeldungen von heute

10. September 2024 · Original auf LinkedIn

„Der Wind. Lasst uns seine Energie sinnvoll nutzen.“
🎥 Film ab, Ton an! Schöner 2-minütiger Kinospot „Power of Wind“ aus dem Jahr 2008.

Seit der Produktion des Werbeclips ist viel passiert – aktuell gibt es tolle Erfolge zu feiern!

AKTUELLE ERFOLGSMELDUNGEN

🇪🇺 Europa: In den letzten 12 Monaten wurde in der EU erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne produziert als aus fossilen Energien.🔝

🇩🇪 Deutschland: Der Anteil der erneuerbaren Energien ist im ersten Halbjahr 2024 stark gestiegen von 53,3 Prozent (2023) auf 61,5 Prozent (2024). Windkraft war die mit Abstand wichtigste Energiequelle vor der Kohle. 🌬️

(btw – selbst in 🇨🇳 China geht es schneller als erwartet, das Land baut einer aktuellen Studie (GEM) zufolge derzeit fast doppelt so viele Kapazitäten im Bereich der Wind- und Solarenergie auf wie weltweit alle anderen Länder zusammen. Und der Anteil von Kohlestrom ist seit Anfang der 2000er Jahre um 20% geringer geworden.)

Das sind tolle Erfolge, die man in 2008 wohl nicht für möglich gehalten hätte!

Es ist natürlich noch viel zu tun:
Ob #Speicherausbau, #Sektorenkopplung, #Netzintelligenz, #Lastmanagement / endlich massiv #SmartMeter installieren, #VehicleToGrid etc. – die Energiewende ist noch nicht abgeschlossen.

ABER WARUM DAS GANZE ÜBERHAUPT?

Bei den Diskussionen um die Machbarkeit und/oder Notwendigkeit der Energiewende wird oft völlig außer Acht gelassen, dass die fossilen Energieträger (auch Uran etc.) ja nunmal nur endlich auf der Erde vorhanden sind und alleine deswegen Alternativen aus Erneuerbaren aufgebaut werden müssen.
Vorausgesetzt die Menschheit möchte auf lange Sicht noch Energie für Industrie, Mobilität, Wohnen/Heizen usw. nutzen (was man annehmen sollte!).

Natürlich kann man sich über die Ausgestaltung und Details bzgl. der Energiewende streiten, aber die Tatsache der #Endlichkeit ist letztendlich nicht wegzudiskutieren.

Dies fällt mir auch immer wieder bei Diskussionen rund um die #Elektromobilität auf – es wird oft so getan, als könne man einfach die nächsten hundert Jahre und länger beim Fördern und #Verbrennen von #Öl bleiben. 🛢️🔥🚗💨


Norwegen 94 %, Deutschland 13 %: Wir stehen bei E-Autos weiter auf der Bremse

4. September 2024 · Original auf LinkedIn

🚗 Elektroautos in Deutschland: Wir stehen weiter auf der Bremse!

Die aktuellen Zahlen für August 2024 sind da – und sie machen nachdenklich. Während in 🇳🇴Norwegen jetzt 94 % der Neuzulassungen auf Elektroautos entfallen, liegt 🇩🇪Deutschland weiterhin bei nur 13,6 % (Juli war ähnlich mit 12,9%).

Von zehn Neuwagenkäufern entscheiden sich in Deutschland also immer noch fast neun für einen Verbrenner (Plugin-Hybrid zähle ich zu den Verbrennern, hatten aber sowieso nur nur einen geringen Anteil von 6%).

✋ Was bremst Deutschland aus? Deutschland hat sich in der Vergangenheit stark auf fossile Verbrenner verlassen und hängt immer noch an alten Technologien. Auch die Diskussion um E-Fuels hält viele davon ab, auf Elektromobilität zu setzen​.
Das stetige „Schlechtreden“ der Elektromobilität auf Social Media, durch die Presse, bei Stammtischen und zum Teil auch durch die Politik zeigt scheinbar seine Wirkung: Verunsicherung und Kauf von neuen Verbrennern.

Dabei ist klar – die Welt wird nicht auf Deutschland warten und wir werden die Automobilindustrie nicht retten, wenn wir glauben, dass wir in 15 Jahren immer noch die „guten alten Deutschen Verbrenner“ exportieren können.

Bereits jetzt beginnt es, dass zum Beispiel in 🇨🇳China der Absatz deutscher Verbrenner stagniert … während die neuen chinesischen Elektro-Marken wie Pilze aus dem Boden schießen.

Deutschland hat die Chance, aufzuholen – das Verbrennen egal welcher Stoffe hat im Pkw-Bereich keine Zukunft.

#Technologieentschlossenheit #Antriebswende


Schwer zu verdauen: In der AfD haben die ultra-rechten Faschisten das Sagen

2. September 2024 · Original auf LinkedIn

Auch einen Tag nach den #Wahlen sind die Ergebnisse schwer zu verdauen. Ich befürchte vielen ist es nicht so klar: In der #AfD haben heute die ultra-rechten Faschisten das Sagen.
Es ist so wie der Rechtsextremist Götz Kubitschek es in der unten verlinkten WDR-Doku selber sagt: Die AfD musste sich mehrmals „häuten“, um zu dem zu werden, was sie heute ist. Sie wird heute beherrscht und gelenkt von Menschen, die offensichtlich faschistisches und nationalsozialistisches Gedankengut tragen.

Von der Gründung einer „Anti Euro-Partei“ 💶 durch Bernd Lucke bis zu der heutigen, völlig anderen, ultrarechten Partei. Es sollte sich jede(r) einmal genauer angesehen haben, wer und was dahinter steckt.

Die inzwischen ausgeschiedenen, „gemäßigteren“ Charaktere Frauke Petri, Jörg Meuthen etc. haben m.E. bereits immer wieder unerträgliche Hetze verbreitet. Aus heutiger Sicht waren sie jedoch fast noch harmlos gegenüber dem jetzigen Personal und den „Strippenziehern“.

#Höcke kokettiert mit Nazi-Symbolik und -Sprache und umgibt sich mit Leuten, die weit mehr als nur „rechts-konservativ“ sind. Immer wieder kann man das beobachten. Es ist so offensichtlich.

Wer heute noch behauptet, dass die AfD eine normale konservative Partei und eine Art „CDU wie in den 80ern“ sei, der hat sich wohl noch nicht ausreichend mit dieser aktuellen AfD beschäftigt. Gefährlich!

📺 Dokus wie diese können helfen, die Augen zu öffnen. Aber leider wird die eigentliche Zielgruppe sie wohl kaum anschauen?

Trotzdem sollten wir weiterhin zu versuchen, aufklärende Informationen – wie zum Beispiel mit Hilfe solcher Dokumentationen – zu verbreiten … Link:

https://lnkd.in/exYbcYu9

Sonntagmorgen, 100 % autark: PV und Batterie versorgen Haus und beide Autos

1. September 2024 · Original auf LinkedIn

Sonntag Morgen kurz vor 10.00 Uhr Anfang September … das Haus ist dank #Photovoltaik ☀️und #Batterie 🔋 autark (so wie fast immer zu 100% in den letzten Monaten).
Die beiden eingesteckten #Elektroautos werden heute über den Tag automatisch mit dem überschüssigen Sonnenstrom vollgeladen. Dank der systemintegrierten, intelligenten #Wallboxen automatisch so gesteuert, dass immer nur so viel Strom in die Autos geht, wie er gerade „übrig“ ist. Die Leistung wird zwischen ca. 3kW bis 11kW dynamisch hoch- und heruntergefahren.

Nebenbei wird noch mit der #Wärmepumpe der Speicher für das Wasser zum Duschen usw. erwärmt.

Durch die Ausrichtung in Ost und West haben wir den ganzen Tag über Stromproduktion, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Danach springt die Batterie ein, um das Haus über Nacht zu versorgen.
Im Winter werden wir wieder den #dynamischen #Stromtarif benutzen, um den fehlenden Strom vom Dach damit auszugleichen.

Seit vielen Jahren funktioniert das alles reibungslos bei uns. Wir brauchen weder #Gas, #Öl oder #Sprit von der Tankstelle. 😃👍

#E3DC #Autarkie #Fossilfrei


Studie: Jugendliche wollen E-Autos, Ältere Verbrenner – Gedanken zur nächsten Generation

30. August 2024 · Original auf LinkedIn

Aktuelle Studie: #Jugendliche würden bevorzugt #Elektroautos wählen. Ältere Menschen weiterhin Verbrenner. Einige Gedanken zur nachfolgenden Generation …

Derzeit kaufen die Deutschen 🇩🇪 bei Neufahrzeugen zu 87% Verbrenner und nur 12,9% entscheiden sich für ein E-Auto (Zahlen aus Juli 2024). In fast allen anderen Ländern in Europa 🇪🇺 sehen die Zahlen für die Elektroautos übrigens besser aus …

Es gibt in Deutschland eine große Skepsis gegenüber vielem was „neu“ ist: Ob #Elektroautos, #Wärmepumpen, #SmartMeter, #Digitalisierung, #bargeldloses Bezahlen usw. – im Vergleich zu anderen Ländern sehen wir oft ziemlich „alt“ aus bei den Innovationen.

DIE NÄCHSTE GENERATION 🚀

Für unsere Kinder (jetzt Teenager) war es von Anfang an normal mit einem Elektroauto im Alltag zu fahren und auch damit zu verreisen. Seit bald zehn Jahren sind wir elektrisch mit der Familie unterwegs.

Meine Hoffnung: Ich glaube die Skepsis gegenüber neuer Technologien wird die nächste Generation gar nicht kennen.
Auch ist es zum Beispiel bei uns seit 13 Jahren normal, dass die Wärme von einer Wärmepumpe kommt und unser 100 Jahre altes Haus keinen Schornstein hat – es muss nichts verbrannt werden, um gut leben zu können.

Der Strom kommt bei uns über das Jahr zu einem Großteil vom Dach. Die Kinder backen am liebsten einen „Sonnenkuchen“. So nennen sie es, wenn der Strom für den Backofen direkt von der Sonne kommt.

Oder als Beispiel vegetarisch zu essen statt Fleisch – unsere Kinder tun es inzwischen auch (so wie wir Eltern), obwohl wir nicht ein Wort dazu gesagt hatten und ihnen immer wieder Fleisch angeboten haben.

FAZIT ✊

Kurz, auch wenn man vieles gar nicht bewusst als „Vorbild“ macht und es oft nur unterschwellig läuft, glaube ich, dass die kommende Generation sich weiter entwickelt haben wird und offener ist für Fortschritt und Wandel.

Bild: Aus unserem letzten Urlaub in Schweden (Anreise natürlich elektrisch ☺️)


E-Auto ohne eigene Wallbox? Geht doch – unser Agentur-Modell beweist es

25. August 2024 · Original auf LinkedIn

Elektroauto fahren ohne eigene Wallbox zuhause? Das geht doch gar nicht! 🚗⚡
Oft hört man: „Elektroautos sind nur was für Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik und Wallbox.“ Das stimmt so nicht! Wir bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation bieten unseren Mitarbeitenden schon seit 2019 die Möglichkeit, ihre Elektro-Dienstfahrzeuge auf dem Firmenparkplatz an unserer „Ökostrom-Tankstelle“ aufzuladen. 🌱⛽️

So machen wir E-Mobilität auch für diejenigen zugänglich, die zum Beispiel in der Stadt in einer Mietwohnung leben. 🏘️

STEUERLICHE VORTEILE 💶

Das regelmäßige kostenlose Aufladen am Arbeitsplatz ist für unsere „elektrifizierten Arbeitskräfte“ zudem steuerfrei. Diese Regelung gilt sowohl für das Laden am Arbeitsplatz als auch für das Laden am Heimanschluss (falls vorhanden). Gibt es eine Lademöglichkeit bei der Arbeit, können monatlich pauschal 30 Euro angesetzt werden, gibt es keine Wallbox an der Arbeitsstelle liegt die steuerfreie Pauschale bei 70 Euro.

Aber das ist noch nicht alles: Durch die Nutzung unserer Ladesäulen profitieren sie nicht nur von einem modernen, umweltfreundlichen Dienstwagen, sondern auch von weiteren steuerlichen Erleichterungen. Der geldwerte Vorteil, der bei der privaten Nutzung anfällt, wird bei Elektrofahrzeugen besonders niedrig angesetzt – nur 0,25% des Listenpreises (bis 70.000 EUR) müssen privat versteuert werden (statt 1% beim Verbrenner).

NEUE VERBRENNER VERMEIDEN 🛢️🔥

Wir glauben daran, dass nachhaltige Mobilität keine Frage des Wohnorts sein sollte. Deshalb setzen wir auf Lösungen, die unseren Mitarbeitenden helfen, den Übergang zur Elektromobilität einfach und unkompliziert zu gestalten. 🏁

Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Förderprogramme für das Aufbauen einer betrieblichen Ladeinfrastruktur. Worauf warten?

Bessere Lademöglichkeiten können dabei helfen, die Elektromobilität zu unterstützen und neue Verbrenner somit zu vermeiden. Bei uns gibt es seit einigen Jahren als Dienstwagen konsequent nur noch „Fully-Electric“ (kein Hybrid). Derzeit sind E-Autos der Marken Volvo, MG, Renault, Tesla und Citroën im Einsatz.⚡🌍

📸 Auf dem Bild: Unsere „Ökostrom-Tankstelle“ mit den zufriedenen elektrifizierten Kolleginnen und Kollegen.

#Elektromobilität #Nachhaltigkeit #Firmenwagen #Mitarbeiterförderung


Boris Palmers Zulassungssteuer für Verbrenner: Ein interessanter Vorschlag

23. August 2024 · Original auf LinkedIn

Boris Palmer will eine #Zulassungssteuer für neue #Verbrenner, damit #Elektroautos attraktiver werden. Ich finde den Vorschlag interessant.
Denn wenn etwas der Umwelt und den Menschen mehr schadet (Verbrenner) als die Alternative (Elektro), dann kann man rechtfertigen dass diejenigen, die sich für die schädlichere Variante entscheiden (Neuwagenkauf), entsprechend zur Kasse gebeten werden.

Die durch „Verbrennung fossiler Stoffe“ verursachten Schäden werden letztendlich schließlich auch von der Allgemeinheit bezahlt.

Aufpassen muss man natürlich beim Thema Gerechtigkeit, so dass ein Kleinwagen nicht unverhältnismäßig teuer wird. Vielleicht könnte die Steuer erst bei 150 PS aufwärts beginnen. Gerne auch mit gleichzeitiger Förderung von Elektro-Kleinwagen, indem ein Auto wie zum Beispiel ein Citroën e-C3 als Elektroversion für den Käufer in der Anschaffung nicht teurer ist als die Verbrenner-Variante des Fahrzeugs.

Eine Alternative könnte auch eine Befreiung der Mehrwertsteuer bis zu einer bestimmten Elektro-Fahrzeugklasse sein (Luxus Segment evtl. ausgenommen).

Ist doch gut, dass Herr Palmer hier eine Diskussion angestoßen hat! Denn es geht letztendlich auch um die deutsche Automobilindustrie und die Frage, wie sie die Transformation und Antriebswende schaffen kann. Derzeit sind fast 90% der Neufahrzeuge in Deutschland Verbrenner, nur 12,9% der verkauften neuen Autos waren Elektro (Zahlen aus Juli 2024).
Die Tendenz sieht in vielen anderen Ländern deutlich besser für E-Autos aus als derzeit in Deutschland – nämlich Wachstum statt Schrumpfen.

#VerbrennermuseumDeutschland


Wer kauft eigentlich diese ganzen neuen Verbrenner?

17. August 2024 · Original auf LinkedIn

Wer kauft eigentlich diese ganzen neuen Verbrenner? 🚗🔥💨 Aktuelle Zahlen von Juli 2024 zeigten, dass nur noch 12,9(!) Prozent der #Neuzulassungen in Deutschland #Elektro sind.
Das heißt fast 9️⃣ von 🔟 Käufer eines Neuwagens entscheiden sich für einen Verbrenner (Plugin-Hybrid ist für mein Verständnis in erster Linie auch ein Verbrenner, hatte aber sowieso nur einen Anteil von 6,2% …).

Ich finde es in Anbetracht der Klimakrise traurig, dass es beim E-Auto in Deutschland (im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern in Europa 🇪🇺) weiterhin nicht in die richtige Richtung geht.

Ich schreibe dies aus der Perspektive meiner „Elektrofahrer Bubble“. Da ich bereits seit bald neun Jahren elektrisch unterwegs bin, kann ich wenig nachvollziehen, dass heute immer noch so viele Verbrenner NEU auf unsere Straßen kommen.
Beim Kauf eines #Gebrauchtwagens ist ein Verbrenner natürlich kein Problem, mir geht es um die vielen fossil betriebenen Neufahrzeuge.

Bei jeder Entscheidung für einen Neuwagen geht es letztendlich auch darum:

🟢 Will ich ein Fahrzeug bestellen, mit dem ich erneuerbare Energien „tanken“ kann (Anteil im Strommix wächst weiter), oder will ich eines kaufen, bei dem man weiterhin auf Ölimporte angewiesen ist und der Rohstoff zudem leider nur in endlicher Menge auf der Welt existiert?

🟢 Will ich das Geld ausgeben für ein Auto, welches leise ist und in der Stadt keine Emissionen ausstößt, oder eines mit Auspuff aus dem stinkende Abgase kommen? 💨
(Ich weiß, nun werden einige hier antworten, dass mit Abgasreinigung usw. alles kein Problem ist – aber gehen Sie mal für eine Stunde in eine geschlossene Garage mit einem laufenden Verbrennerfahrzeug. Viel Erfolg beim Test. 😉)

🟢 Will ich dazu beitragen, dass die CO2 Emissionen im Verkehrssektor langfristig sinken 🌱, oder ist es mir egal und Hauptsache ich habe weiterhin meinen gewohnten Komfort mit dem Verbrenner?

Es gibt natürlich Gründe, sich für einen Verbrenner-Neuwagen zu entscheiden. Zum Beispiel sind die elektrischen Varianten im Bereich #Kleinwagen oft noch teurer als die klassischen Modelle (der höhere Anschaffungspreis relativiert sich im Laufe der Zeit durch die geringeren Betriebskosten …).

Die meisten verkauften Neufahrzeuge sind jedoch eher die hochpreisigen #Dienstwagen, die von Unternehmen bestellt werden. Hier kann ich es noch weniger verstehen, wenn man sich heute noch für einen Verbrenner entscheidet.
Vor allem, wenn die Dienstwagenfahrer im Eigenheim leben mit der Möglichkeit einer #Wallbox!

Aber auch für Bewohner von Mietwohnungen stellt ein E-Auto heute kaum noch ein Problem dar. Es gibt viele Lösungen, dazu demnächst mehr in einem separaten Beitrag.

👉 Übertreibe ich hier mit meinem „Rant“, oder gibt es weitere plausible Gründe für die Entscheidung für einen fabrikneuen Verbrenner? Liegt es an der vermeintlichen Bequemlichkeit, sich mit dem Verbrenner nicht um das Laden usw. kümmern zu müssen?
Gerne weitere Argumente in den Kommentaren …

#Antriebswende 🇩🇪🤷‍♂️


Displayschutzfolien und der Müllberg: Geht das nicht nachhaltiger?

14. August 2024 · Original auf LinkedIn

Gestern Abend habe ich Zuhause Display-Schutzfolien auf drei #Smartphones angebracht. Als ich damit fertig war dachte ich: „Mein Gott, was für ein Haufen #Müll!“. 🗑️ Geht das nicht nachhaltiger? ♻️

Wir machen es so, dass wir für unsere 4-köpfige Familie alle zwei Jahre ein neues Smartphone anschaffen. Das jeweils älteste Gerät wandert zum jüngsten Familienmitglied. Also quasi so, dass pro Person alle acht Jahre ein neues Gerät für uns hergestellt werden muss.

Damit sie also möglichst lange halten (gerade bei den Kids fällt ja manchmal eines herunter …), bringe ich immer mal wieder neue Schutzfolien an und kaufe sturzsichere Hüllen.

📱📱📱📲 Als ich gestern drei Smartphones und ein neues (gebrauchtes) Schul-iPad mit Folien ausstattete, war ich zum Schluss irgendwie verärgert über den vielen Plastikmüll. 🚮

Eine Alternativlösung fällt mir jedoch auch nicht ein wenn ich dafür sorgen will, dass wir möglichst selten neue Geräte anschaffen. Denn jedes neu hergestellte Gerät verbraucht Ressourcen.
👉 Wie handhabt ihr das?

🌍📱 Fast jeder Mensch weltweit hat heute ein Smartphone. Wenn man überlegt, wie viel Material dafür pro Jahr benötigt wird und wie viel Müll anfällt.

Gut, dass es von Apple & Co. inzwischen vielversprechende Initiativen für das Recycling alter Geräte gibt! Es muss dahin gehen, dass weltweit jedes Smartphone nach dem Gebrauch recycelt wird und somit aus den Rohstoffen neue Geräte hergestellt werden können. ♲

#FirstWorldProblems
#Kreislaufwirtschaft
#Müllvermeidung


Traurige Nachrichtenlage: Verbrenner-Boom, Gasheizungs-Rekord, mehr Schweinefleisch

9. August 2024 · Original auf LinkedIn

Die aktuelle Nachrichtenlage bzgl. Klimaschutz finde ich traurig: 🚗 #Elektromobilität schrumpft in Deutschland, es werden massig neue #Verbrenner verkauft | Rekorde beim Einbau neuer 🔥 #Gasheizungen anstelle #Wärmepumpen | Konsum von 🐷 #Schweinefleich erstmals wieder gestiegen | Rekorde bei ✈️ #Flugverkehr usw.
👉 Als Gegenpol zu den zahlreichen schlechten Meldungen möchte ich mit positiven Beispielen zeigen, dass es Alternativen gibt. Heute zum Thema „Eigenenergie für Immobilienbesitzer“.

AUTARK und unabhängig sein von Tankstellen und Öl- oder Gaslieferanten ist möglich.
Die Energie zum Leben mit der Kraft der Sonne selber herstellen: Heizen, warmes Wasser, Wäsche waschen, kochen, backen, Autofahren usw. – zumindest in acht Monaten des Jahres bei uns vollständig und Tag und Nacht mit „selbstgemachter Energie“.
Da macht der Blick auf die Autarkie-App auf dem Tablet immer Freude! 😃

Im März und April hatten wir dieses Jahr bereits über 70% und Mai bis August immer über 95% Autarkie. In den vier schlechteren Monaten (November bis Februar …) muss ein Großteil des Stroms dazu gekauft werden, ja. Aber auch dieser Teil kann langfristig gesehen vollständig mit #Wind- und #Sonnenenergie erzeugt werden, wenn der Strommix immer grüner wird, die Netze ausgebaut und ausreichend Speicher vorhanden sind.

Durch einen #dynamischen #Stromtarif von Tibber können wir auch in den Wintermonaten bevorzugt „Überschuss-Windenergie“ nutzen und damit z.B. unsere Autos und den Heimspeicher über Nacht laden.

Selbst in unserem Haus mit Baujahr 1912 war es möglich die #Energiewende zu starten. In Deutschland gibt es ca. 16 Millionen Eigenheime – da ist also noch Vieles möglich.
Natürlich braucht alles seine Zeit und nicht jede(r) kann sofort alles umsetzen. Aber ich finde es technisch faszinierend und hoffnungsvoll, dass es bereits heute grundsätzlich funktioniert und man sein alltägliches Leben „all electric“ gestalten kann!

Einen Großteil des Strombedarfs stellen wir über das Jahr mit der Photovoltaikanlage (14 kWp) und dem E3/DC Hauskraftwerk selber her. Mit Erdwärmepumpe und Batteriespeicher sind wir in den meisten Monaten nahezu autark.
Von #Gas, #Öl und #Tankstellen sind wir komplett unabhängig geworden. Jedes Jahr legen wir mit dem E-Auto ca. 14.000 km mit eigenem, purem „Überschuss-Sonnenstrom“ zurück und unsere Wärmepumpe hat bisher über 300.000 kWh Erdgas eingespart.

☀️ Die Energiewende funktioniert und macht Spaß! Weitere Erfahrungsberichte rund um Energiewende, Reisen, Ernährung, E-Mobilität usw. auf meinem Nachhaltigkeits-Blog. 🌱

#stopburningstuff
#autarkie
#autark
#energiewende
#fossilfreileben
#co2frei
#fossilfrei
#e3dc
#sektorenkopplung
#wärmepumpe
#elektromobilität


„Why not for traveling?“ – Renaults genialer Werbespot, über zehn Jahre alt

6. August 2024 · Original auf LinkedIn

„You already switched to electricity ⚡️ for so many things … so why not for traveling 🚗!?“
👇
Diese Frage wird am Ende des genialen Werbespots von Renault gestellt. Der Spot ist übrigens über 10 Jahre alt!

Im Jahr 2016 bestellten wir unser erstes #Elektroauto. Aus Überzeugung, dass es das Richtige ist, in eine elektrische Zukunft zu gehen ohne fossile Brennstoffe und all die Probleme, die sie mit sich bringen.

Ich hätte damals tatsächlich nicht gedacht, dass fast ein Jahrzehnt später immer noch Zweifel an der Technologie bestehen. Vor allem in Deutschland ist die „Fossil-Lobby“ aktuell sehr aktiv und die E-Mobilität wird vielfach schlechtgeredet. ⛽️ In 2023 wurden hierzulande immer noch weit über 80% der Neuwagen mit Verbrennungsmotor verkauft.

GUTE LANGFRISTIGE ERFAHRUNGEN

Den damals bestellten Renault #Zoe fahren wir übrigens heute noch immer – Ende des Jahres feiert er seinen 9-jährigen Geburtstag bei uns. 🎈

Es war rückblickend eine sehr gute Entscheidung. Ein zuverlässiger täglicher Begleiter als „Familienkutsche“ und in all den Jahren haben wir keine nennenswerten Probleme damit erlebt.

Die Batterie 🔋 hat bisher nur einen sehr geringen Kapazitätsverlust von wenigen Prozent.

Liebe Zoe, wir sind bis heute sehr zufrieden mit dir. Danke Renault! 💚


Was kostet der Urlaub mit dem E-Auto? Bilanz nach sechs Jahren Elektro-Reisen

1. August 2024 · Original auf LinkedIn

Was kostet eine #Urlaubsreise mit dem #Elektroauto und wo kann man am besten laden? 🤔🚗⚡️

Kürzlich sind wir aus unserem Urlaub aus Schweden zurückgekehrt. Es ist inzwischen das sechste Jahr, in dem wir mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren – bisher hatte immer alles problemlos geklappt (ob Schweden, Frankreich oder Portugal …).

Besonders wichtig ist für mich bei solchen längeren Reisen natürlich, dass man sich auf die #Ladeinfrastruktur verlassen kann!

1️⃣ TESLA: EUROPAWEITES LADENETZ

Da ich mich im Jahr 2019 für #Tesla entschieden hatte (als in Europa das Model 3 auf den Markt kam …), hatte ich mich von Anfang an an das bereits damals sehr gut ausgebaute #Supercharger Ladenetz gewöhnt.

Alleine in Deutschland gibt es inzwischen fast 200 Tesla-Ladeparks und der Ausbau schreitet weiter voran. Man kann heute per Supercharger problemlos vom 🇳🇴 Nordkap bis nach 🇮🇹 Sizilien fahren, oder von 🇵🇹 Lissabon nach 🇹🇷 Istanbul.

2️⃣ INZWISCHEN KÖNNEN ALLE E-AUTOS BEI TESLA LADEN

Tesla hat fast alle Supercharger für die anderen Automarken freigegeben, so dass das Netzwerk nicht mehr nur Teslas vorbehalten ist. Auf der Karte (Link im Kommentar) kann man sich alle Standorte übersichtlich anzeigen lassen.

An den neuen Ladestationen „V4“ ist es sogar möglich, einfach per #ECKarte zu zahlen. Bei den älteren Ladesäulen kann man sich vorher einfach die Tesla App auf sein Smartphone installieren und die jeweilige Säule damit freischalten.

3️⃣ GÜNSTIGE LADETARIFE

Die #Preise an den Superchargern sind – je nach Uhrzeit – dynamisch und liegen für Teslas im Bereich von ca. 0,40€ pro kWh bis ca. 0,46€ in den Höchstzeiten. Die Preise variieren etwas von Standort zu Standort.

Für die #Fremdmarken fangen die Preise derzeit bei ca. 0,50€ pro kWh an und gehen in den Höchstzeiten rauf bis ca. 0,58 €.
Wenn Fremdmarken ein Abo für 12,99€ im Monat abschließen, bekommen sie die selben günstigen Preise wie die Tesla Besitzer.

Das sind m.E. nach gute Preise und ist pro Kilometer gerechnet sicherlich günstiger als mit einem Verbrenner.

4️⃣ UNSERE KOSTEN FÜR 3.600 KM

Auf unserer aktuellen Reise hatten wir auf den 3.600 Kilometern einen tollen #Durchschnittsverbauch von 17 kWh pro 100 km (und das mit einem komplett vollgepackten Auto und vier Personen).

Gesamt verbrauchten wir also ca. 612 kWh zu einem Preis von je 0,42€ (als Durchschnittspreis gerechnet). Ergäbe also ca. 257€ „Spritkosten“ für die gesamte Strecke (in Wirklichkeit haben wir jedoch deutlich weniger gezahlt, da wir an den Unterkünften teils kostenlos geladen haben).

⛽️ Vergleichsbeispiel: Bei einem #Dieselpreis von 1,60€ / 7 Liter Verbrauch / 3.600 km = ca. 400€

Ich habe zwar dieses Jahr erstmals von #Wartezeiten in Urlaubs-Spitzenzeiten gehört (z.B. Kroatien). Jedoch baut Tesla üblicherweise dort weiter aus, wenn es sich „knubbelt“.

Wenn ich mal die Fahrzeugmarke wechseln sollte, werde ich wohl weiterhin bei Tesla laden.

👉 FAZIT FÜR MICH: DAS GÜNSTIGSTE + ZUVERLÄSSIGSTE LADENETZ IN EUROPA


Trinkwasser aus dem Hahn: Die nachhaltige Alternative zur Flasche

30. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

🚰💧 Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn: Eine nachhaltige Alternative!🌿

Wasser ist unser kostbarstes Gut – das wissen wir alle. Aber habt ihr euch jemals gefragt, ob es einen Unterschied macht, welches Wasser wir trinken? Ja, das tut es!

Mit jedem Liter Flaschenwasser, den wir trinken, werden bis zu 2 Liter Wasser verbraucht (laut Verband Deutscher Mineralbrunnen). Und das hat einen enormen CO2-Ausstoß. Der Prozess, das Wasser in Flaschen zu füllen und bis zu uns nach Hause zu transportieren, trägt erheblich dazu bei.

🚫 Ständig Kisten schleppen 🚫

Unsere Familie liebt Mineralwasser. Aber das bedeutet auch: Ständige Trips zum Getränkemarkt und Kisten schleppen. Besonders ärgerlich ist das mit den schweren Glasflaschen (nachhaltiger als Plastik …).
👉 Aber warum machen wir das überhaupt, wenn wir doch einen Wasserhahn zu Hause haben?

Deshalb haben wir uns für eine ökologische Alternative entschieden: ein Wasserfiltersystem direkt am Wasserhahn. Die Qualität unseres Trinkwassers ist ausgezeichnet, und gefiltert und gekühlt schmeckt es „gefühlt“ sogar besser als Flaschenwasser!

Nach einer Kosten-Nutzen-Analyse haben wir festgestellt, dass sich die Investition in ein solches System lohnt. Die Anfangskosten sind zwar hoch, aber langfristig sparen wir Geld und tun der Umwelt etwas Gutes.

✈️ Mehr CO2 als der Flugverkehr 💨

Wusstet ihr, dass der CO2-Ausstoß von Flaschen-Mineralwasser höher ist als der gesamte innerdeutsche Flugverkehr? Der Wechsel zu Leitungswasser könnte jährlich 3 Millionen Tonnen CO2 einsparen! 💪 (Quelle: Öko Institut e.V.)
Der Clou dabei – Leitungswasser verursacht fast 600 Mal weniger CO2 als seine verpackte Alternative. Während ein Liter Mineralwasser 202,74 Gramm CO2-Äquivalente produziert, sind es beim Leitungswasser lediglich 0,35 Gramm.

✨ Fazit:
Eine der besten Anschaffungen, die wir je gemacht haben. Jeden Tag genießen wir frisches, leckeres Sprudelwasser direkt aus dem Hahn. Auch im Büro haben wir vor langer Zeit ebenfalls auf Leitungswasser statt Flaschenlieferungen umgestellt. So einfach und nachhaltig kann der Alltag sein! 🌱

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit nachhaltigen Wassersystemen gemacht, oder nutzt ihr eventuell das „normale“ Leitungswasser aus dem Hahn direkt zum Trinken? Schmeckt ja auch …
Teilt eure Tipps gerne in den Kommentaren! 💬

🌱💦 Für meinen Nachhaltigkeits-Blog habe ich einen ausführlichen Beitrag zu unserem System und unseren Erfahrungen damit geschrieben:
https://lnkd.in/eFpUJzfd

#Nachhaltigkeit #Wasser #Umweltschutz #CO2Fußabdruck #Leitungswasser #Sprudelwasser


Sechstes Jahr, gleiche Route: Unsere Urlaubsfahrt nach Schweden im Tesla

28. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

Auch wenn es immer wieder ähnliche Geschichten sind – als begeisterter #Elektromobilist möchte ich einen kleinen Einblick in unsere aktuelle Urlaubsfahrt nach #Schweden geben.

Es ist das sechste Jahr, in dem wir mit einem Tesla auf eine #Langstreckenfahrt gehen. Mehrmals im Jahr (familiär bedingt) nach Schweden, aber auch andere Länder wie zum Beispiel Frankreich, Spanien oder Portugal waren bereits dabei. Es hat bisher ausnahmslos alles bestens geklappt. Genau wie auch auf meinen unterschiedlichen Dienstfahrten in ganz Deutschland.

Durch mehrere Zwischenstationen mit Aufenthalten (schwedische Küste, Norwegen etc.) wird unsere gesamte Reise dieses Mal ca. 3.600 Kilometer lang sein.

Aktuell bin ich gerade (als Beifahrer) auf der 1.000 km langen Rückfahrt. Die ersten 300 km hatten wir vorhin mit einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km hinter uns gelegt (Autobahn mit erlaubten 110 km/h und größere Abschnitte Landstraße mit meistens 80 km/h Beschränkung). Vollgepackt mit Reisegepäck, vier Personen und einem kleinen Hund. 🐕

Mit dieser Fahrweise kämen wir mit dem Model Y realistisch mehr als 500 Kilometer weit (wenn man den Akku von 100% bis 0% ausreizen würde).
Im Durchschnitt liegt der Verbrauch mit ca. 17 kWh pro 100 Kilometer jedoch etwas höher, da wir im Normalfall durchgängig auf der Autobahn unterwegs sind.

Für mich ist das alles jedenfalls völlig praxistauglich. Auf der je 900 bis 1.000 km langen An- und Abreise (je nach Strecke) machen wir in der Regel drei Ladestops mit jeweils ca. 20-25 Minuten Ladezeit. Wir essen oder spazieren in der Wartezeit und kommen entspannt am Ziel an.
Die Beschränkung in Schweden und Dänemark von 110 km/h (manchmal 120) finde ich gut. Das schnelle Fahren habe ich mir inzwischen längst abgewöhnt. Auch in Deutschland reichen mir 120 bis 140 km/h. Dafür liebe ich das entspannte Fahren in Skandinavien umso mehr. 😊

Interessant fand ich, dass unser Auto in Schweden neuerdings warnt, wenn ein #Blitzer voraus ist. Durch ein Update ist dies neuerdings so aktiviert. Allerdings ist diese Funktion in Deutschland, gesetzlich bedingt, nicht verfügbar.
Hier stehen einige Hundert Meter vor den Radargeräten an den Landstraßen Hinweisschilder. Die Schweden haben (nicht nur in dem Bereich) eine etwas andere Mentalität. Ich finde das Konzept gut, die Meisten halten sich sowieso im Großen und Ganzen an die Geschwindigkeitsvorgaben.

Die #Supercharger von Tesla sind in Schweden bereits vollständig für andere Marken freigegeben, man sieht viele #Fremdmarken. Ich finde es gut, dass somit alle Elektrofahrer von der europaweit gut ausgebauten Tesla-#Ladeinfrastruktur profitieren können.

Vorhin haben wir das erste Mal in Ronneby die neue Version V4 von Tesla vorgefunden. Hier sind die Kabel länger (damit VW etc. besser passen) und es gibt Displays für eine direkte Zahlung per EC-Karte.

👉Mein Fazit: Auch wenn Deutschland in dem Bereich derzeit hadert und zögert – die Elektromobilität funktioniert und wird sich weiter durchsetzen.


Norwegen-Abstecher: Über 80 % E-Neuzulassungen – und trotzdem viele Verbrenner im Bild

25. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

🇳🇴 Norwegen: Trotz inzwischen über 80% E-Autos 🚗⚡️ bei Neuzulassungen … immer noch sehr viele Verbrenner im Straßenbild. Ein langer Weg zur Elektromobilität!

In unserem aktuellen Schwedenurlaub machen wir gerade einen Abstecher für zwei Tage nach Norwegen. Ich war seit sieben Jahren nicht mehr hier und hätte gedacht, dass ich nun viel mehr Elektroautos auf den Straßen sehen werde.

Natürlich gibt es viele E-Autos, aber extrem anders als zum Beispiel in Schweden oder Deutschland wirkt es nicht, wenn man hier unterwegs ist. Die meisten Autos sind weiterhin Verbrenner.

💡 Mir ist klar geworden: Auch wenn Norwegen weltweit im Bereich der Elektromobilität am weitesten vorangekommen ist (und neue Verbrenner hier bald gar nicht mehr verkauft werden!), wird es auch hier noch sehr lange dauern, bis zu einer #sauberen, #vollelektrischen #Verkehrswelt.
Eine Antriebswende braucht eben viel Zeit!

Daher – besser früher als später Neuzulassungen bei Fossil-Verbrennern reglementieren. Ein Aufweichen des sogenannten Verbrennerverbots 2035 halte ich für falsch.

#Technologieentschlossenheit 💪⚡️


Alternative zur Flugreise: Meine Schweden-Reisetipps als Halbschwede

21. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

Alternative zur ✈️ #Flugreise: Reisetipps für #Schweden 🇸🇪☀️

Urlaub muss ja nicht zwingend bedeuten, dass man eine Pauschalreise bucht und mit dem Flugzeug in einen (häufig überlaufenen) Urlaubsort in den Süden fliegt. Da ich als Halbschwede oft in Schweden unterwegs bin, werde ich immer wieder nach Tipps für einen Urlaub in dem skandinavischen Land gefragt.

Allein Südschweden im Bereich zwischen Göteborg, Stockholm und Malmö bietet Hunderte, wenn nicht Tausende, tolle Orte. In einem Beitrag auf meinem Blog stelle ich beispielhaft einige schöne Plätze vor, die wir bereits besucht haben.

Im Moment bin ich – mal wieder – in meinem Lieblingsland im Sommerurlaub unterwegs und habe zusammen mit meiner Familie eine Gegend erkundet, die wir bisher noch nicht kannten (Kullaberg, nördlich von Helsingborg). Eine Halbinsel mit herrlichem Meer am Kattegat, Wanderwegen entlang der Steilküste und vielen kleinen alten Fischerorten …).

Die Anreise erfolgt bei uns seit inzwischen sechs Jahren mit dem #Elektroauto 🚗⚡️. Die meistens ca. 900 Kilometer stellen überhaupt kein Problem dar. Auf LinkedIn und auf meinem Blog habe ich immer wieder dazu berichtet. Ich war seit 2019 nun bereits ca. 15 Mal mit dem Elektroauto in Schweden (wir fahren zwecks Familienbesuchen oft mehrmals im Jahr …).
Ich freue mich auf eine neue, rein elektrische Fähre, die dieses Jahr zwischen Puttgarden und Rødby in Betrieb gehen soll. So wird eine vollständig „fossilfreie“ Anreise dann theoretisch möglich sein (je nach Entwicklung des Strommix …).

Neben Schweden gibt es in Europa natürlich noch viele andere Länder und attraktive Urlaubsorte, die problemlos von Deutschland aus mit dem Elektroauto erreichbar sind. Ich habe vor fast sieben Jahren für mich beschlossen, dass ich auf #Flugreisen (zumindest eine Weile lang) verzichten will.
Meine bisher längste elektrische Reise mit dem Auto führte mich nach Portugal. Ich wollte schauen, wie eine 6.000 Kilometer lange Rundreise mit dem Elektroauto durch Europa funktioniert. Mein Fazit: Es war eine wunderbare und problemlose Reise! (Bericht dazu auch auf meinem Blog zu finden …).

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag mit einigen konkreten Tipps für Südschweden:
https://lnkd.in/eMD2kHrz

PS – Ich dachte mir an einem Sonntagnachmittag ist so ein Reise-Beitrag auf einer Businessplattform sicherlich mal in Ordnung. 😉 Hälsningar från Sverige! 👋


„Ja, aber doch nicht zu Fuß!“ – Die Anstalt bringt unser CO2-Dilemma auf den Punkt

18. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

„Irgendjemand muss doch den ersten Schritt machen.“ „Ja, aber doch nicht zu Fuß!“ 🦶

In der aktuellen Folge der #Anstalt (ZDF) wird unser Problem mit dem #CO2 recht eindrücklich in einer Szene dargestellt. Es dreht sich eigentlich alles nur im Kreis: Wirtschaft, Politik und Konsumenten schieben sich gegenseitig die Schuld zu.
Es scheint keinen Ausweg zu geben: „Aber die Anderen!“. ☝️

Ich meine jedoch, dass es Auswege gibt – wir müssten nur etwas offener sein für Veränderungen und uns bei Themen, wie zum Beispiel der Mobilität, Ernährung, dem Verreisen oder dem Konsum nicht davor verschließen eine Transformation zuzulassen. Ich glaube daran, dass positive Erfahrungsberichte und Informationen uns dazu verhelfen können etwas zu verändern, Schritt für Schritt. 👣

Es gibt Alternativen – zum Beispiel zu #Verbrennerfahrzeugen, zur #Massentierhaltung, zu fossilen #Heizungen, zur #Stromproduktion, zu Urlaubsreisen mit dem #Flugzeug usw.

Hier geht es zu der genialen Szene in voller Länge (10 Minuten, die das Dilemma in voller Gänze vor Augen führen):
https://lnkd.in/eRpjqEkF


2004: „Viel Glück ohne Erfahrung im Auto-Business“ – eine kleine Tesla-Geschichte

4. Juli 2024 · Original auf LinkedIn

🚗⚡️ Ein US-Unternehmen im Jahr 2004: Lass uns ein Elektrofahrzeug-Geschäft aufbauen!

🚙💨 Deutsche Automobilindustrie: Haha, ja, viel Glück ohne Erfahrung im Auto-Business. Außerdem gibt es quasi keine Ladeplätze, klappt also nicht.

🚗⚡️ US-Unternehmen: Lass uns auch ein flächendeckendes Ladenetzwerk aufbauen!

🚙💨 Deutsche: Haha, ja, viel Glück ohne staatliches Geld. Und wie soll das Netz jemals die zukünftige Nachfrage bewältigen?

🚗⚡️ US-Unternehmen: Lass uns auch massive Energiespeicherlösungen bauen, um Angebot und Nachfrage auszugleichen!

🚙💨 Deutsche: Haha, ja, viel Glück mit all den anderen Ablenkungen vom Autogeschäft. Und was ist mit dem ganzen Verkehr, den wir von noch mehr Autos auf der Straße erwarten können?

🚗⚡️ US-Unternehmen: Lass uns den Autos beibringen, selbst zu fahren, damit der Besitz abnimmt und der Verkehrsfluss verbessert wird!

🚙💨 Deutsche: Haha, ja, viel Glück.

🚗⚡️ US-Unternehmen: Danke!

….

Ende der Geschichte (oder doch nicht ?).

#Tesla
#Robotaxi

📺 Im Video: Der damalige VW-Chef Matthias Müller im Jahr 2017. Also gerade mal sieben Jahre her(!).

PS 🚗 Inzwischen ist das meistverkaufte Automodell der Welt (inkl. aller Verbrennermodelle) das Tesla Model Y.


Dänemark macht’s vor: 80 % Erneuerbare, Heizungsverbot seit zehn Jahren – und jetzt Inseln

29. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

🇩🇰 Dänemark: Ein Land mit inzwischen über 80% Anteil an erneuerbaren Energien im Strommix, ein Verbot von Öl- und Gasheizungen seit über 10 Jahren, Vorreiter bei Wärmepumpen und in der Hauptstadt haben Fahrräder Vorrang.

Und jetzt planen die Dänen noch jetzt als erstes Land der Welt eine Klimasteuer auf tierische Produkte 🐷🥛💸😱!

All dies scheint in 🇩🇪 Deutschland undenkbar zu sein, wir schlagen uns bei den Themen die Köpfe ein.

Und trotz dieser streitbaren Themen: Die Dänen führen regelmäßig die Statistiken an – sie gehören zu den glücklichsten Nationen der Welt. 🌍

Skandinavien ist bei vielen Themen generell progressiver aufgestellt:

🇸🇪 Schweden hat zum Beispiel seit den 90er Jahren eine CO2 Steuer (trotzdem wuchs die Wirtschaft seitdem), Smart Meter sind in jedem Haushalt bereits heute selbstverständlich (Deutschland erst ca. 2%), Glasfaser ist bereits überall seit langem die Normalität und die Digitalisierung ist weit vorangeschritten. In 🇳🇴 Norwegen ist die Elektromobilität inzwischen bei einer Rate von 82% bei den Neuzulassungen (Wert für das Jahr 2023).

💡 Es ist klar, dass man Länder und die dortigen Bedingungen nicht direkt miteinander vergleichen kann, aber ich finde wir können uns bei vielen Themen und um Energiewende und Klimaschutz eine Scheibe von den Skandinaviern abschneiden. Oder?

⚽️ Okay, im Fußball ist Deutschland meistens besser. 😉 Viel Spaß beim Spiel heute!


Preisschock bei Tibber: 3 Euro pro kWh?! Was das wirklich bedeutet

26. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

Preisschock bei Tibberkunden! ⚡️😱 Wird der Strom jetzt öfter 3 Euro pro Kilowattstunde kosten? 💶 Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Strompreise spielen verrückt … heute Morgen zeigte die App von Tibber einen Preis von fast 3 Euro pro kWh an!
Zum Glück haben wir eine PV-Anlage ☀️ und einen vollen einen Heimspeicher 🔋 und wir benötigen somit keinen Netzstrom.
Leider mussten jedoch alle Kunden mit dynamischen Tarifen, die kein Eigenheim mit PV haben, heute tatsächlich diesen Preis zahlen. Keine gute Werbung, um neue Kunden zu gewinnen!

WARUM IST DIES PASSIERT?
Aufgrund eines technischen Fehlers konnten gestern bei der Preisfindung an der Strombörse Epex Spot für den heutigen Tag die europäischen „Day-Ahead-Strommärkte“ nicht gekoppelt werden. Das bedeutet, dass somit ausschließlich deutsche Stromanbieter einbezogen werden konnten.
Dieser ist u.a. durch das Merit-Order-Prinzip teuer (das teuerste Gaskraftwerk gibt den Preis vor …), z.B. der günstige Strom aus Frankreich fehlte in der aktuellen Kalkulation (an der Stelle ist zu erwähnen, dass der französische Atomstrom staatlich stark subventioniert ist und der Konzern extrem verschuldet …).

WAS KOMMT IN ZUKUNFT AUF UNS ZU?
Die Energiewende ist in Deutschland 🇩🇪 längst noch nicht „fertig“. Auch wenn dieses aktuelle Ereignis scheinbar durch technische Probleme an der Strombörse entstanden ist, zeigt es das aktuelle Problem.

👉 Wir sind in Deutschland bei der Energiewende zwar auf einem Weg, aber längst noch nicht am Ziel.

Ich frage mich, ob wir in Deutschland gesellschaftlich und politisch bald so zerstritten sind, dass ein optimistisches Beschreiten dieses Weges der Transformation immer schwieriger wird. Bereits heute hinken wir bei wichtigen Themen wie z.B. Wärmepumpen oder Smart Metern anderen Ländern (wie beispielsweise Skandinavien) meilenweit hinterher.

🔥 Und leider können wir noch keine richtig guten Erfolge vorweisen, denn selbst an Tagen wie gestern (mit extrem viel Sonne), gehört Deutschland beim CO2 Ausstoß immer noch zu den schmutzigsten Ländern in Europa (siehe Grafik Electricity Maps).
Das zu schnelle Abschalten der verbliebenen AKW tut hier seinen Teil dazu bei, denn es fielen somit nochmals 6% an CO2 armer Stromproduktion weg.

OPTIMISTISCH BLEIBEN
Trotz alledem bin ich der Überzeugung, dass die Energiewende gelingen kann! Die Technologien sind vorhanden und müssen „nur“ noch skaliert werden.

Ich hätte zum Beispiel liebend gerne heute Morgen einen großen Teil meines Heimspeichers dem Netz zur Verfügung gestellt, damit die Preise gesenkt werden können. Das wäre kein Problem gewesen, denn wir hatten genug Strom im Speicher, um vom Netz unabhängig zu sein und hätten problemlos noch 10 kWh ins Netz geben können.

Dies als Beispiel für die vorhandenen Technologien. Rechne ich nun noch eine Zukunft mit Abermillionen weiteren Heimspeichern, E-Autos mit V-2-G, Großspeicher, Gaskraftwerke mit Wasserstoff (Zukunft) usw. hinzu, wäre es heute nicht zu diesem Strompreis gekommen.


Warum sind auf Tiertransportern immer glückliche Tiere aufgedruckt?

18. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

Warum sind auf Tiertransportern eigentlich (fast) immer niedliche Bilder von glücklichen Tieren aufgedruckt? 🐮🐷

🚛🕗 Gestern fuhr ich auf der Rückfahrt von einem Termin zufällig für ca. 20 Minuten hinter einem Lkw her, der gerade eine „Ladung“ Schweine zum Schlachthof transportierte.

Zuerst auf der Landstraße, anschließend eine ganze Weile kreuz und quer durch meine Stadt Lemgo.
Weil ich die ganze Zeit hinter dem Tiertransporter herfuhr, konnte ich etliche 🚶‍♂️ Fußgänger und 🚴‍♀️ Radfahrer beobachten, die mit verstörtem und oft traurigen Blick auf die eingepferchten Schweine schauten, welche da plötzlich und unerwartet in ihrem Blickfeld auftauchten. 👀

In diesen Momenten kann man das Tierleid nicht so einfach aus seinen Gedanken verdrängen (wie z.B. im Supermarkt, wenn man eine hübsch bedruckte Packung Schinkenwurst in der Hand hat …).
Schaut man auf die echten, lebendigen kleinen 🐽 Schweinenasen, die sich durch die Ritzen quetschen und sieht die 👁️👁️ Augen der Schweine hinter den Gitterstäben des Transporters, hat sicherlich fast jeder die heimliche Frage im Hinterkopf:
👉 „Will ich wirklich, dass diese Tiere gleich im Schlachthof getötet werden?“.

🏭 Die Fleischindustrie hat es recht gut im Griff, dass die Tätigkeiten von der Einlieferung der Tiere bis zur Präsentation der fertigen Wurst im bunten Paket im Supermarkt nicht transparent sind, sondern gut verdrängt werden können.

Die Realität „blitzt“ immer mal wieder durch und irritiert in dem Moment. Zum Beispiel wenn man einen Schweinetransporter auf der Autobahn überholt und die Tiere dabei sehen kann. Mich macht das immer nachdenklich und ich glaube es berührt die meisten Menschen, wenn sie es sehen.

🔪🩸 Wäre der Fleischkonsum wohl genauso groß, wenn die Schlachtereien gläserne Gebäude wären, die in jeder Stadtmitte stehen würden?

🌱 Die meisten Menschen behaupten bei diesem Thema: „Ich esse nur ganz wenig Fleisch. Und wenn, dann nur von glücklichen Tieren, die auf einem regionalen Biohof herangewachsen sind …“.
Dieses Statement habe ich immer wieder bei Diskussionen gelesen. Aber wer kauft dann eigentlich die ganzen Fleischprodukte im Supermarkt?

⁉️ Aber zurück zur Ausgangsfrage – warum werden die meistens lustigen Comic-Bilder von glücklichen Kühen und Schweinen auf die Rückseiten der Tiertransporte gedruckt? Sollen sie ablenken? Sollen sie die „Schuld“ der Menschen am Tierleid kompensieren?
Ich weiß es nicht. Aber ehrlicher wäre es wohl sie einfach wegzulassen, denn es ist wirklich etwas perfide, wie wohlbehütet und glücklich die Tiere hier dargestellt werden. Die Bildgebung ist auf eine Art verstörend.

#Massentierhaltung


Es gibt kein „Verbrennerverbot 2035“ – was wirklich beschlossen wurde

17. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

Es gibt kein „#Verbrennerverbot 2035“. In Wahrheit gibt es ein: „Fossil-Verbrenner Neuzulassungsverbot ab 2035“. 🛢️🚗🔥💨
👇
Das wird leider oft immer noch durcheinander gebracht und in plakativen Headlines von bestimmten Politikern und Medien falsch und populistisch dargestellt (das konnte man im Europawahlkampf wieder beobachten …).
Die Hersteller können – nach aktuellem Stand – auch nach 2035 noch Verbrenner auf die Straßen bringen.

Nur müssen sie dann eben mit E-Fuels anstelle von klassischem, fossilen Benzin oder Diesel betankt werden. Welche im Übrigen auch leider nur endlich auf der Erde vorhanden sind und daher sowieso eines Tages aus den Tanks der Autos verschwinden müssten.
Vorhandene Verbrenner können natürlich auch nach 2035 weiterhin betrieben werden und mit Fossil-Sprit betankt werden.

Probleme werden hier nur sein: #Fossilsprit wird durch die CO2-Abgabe immer teurer werden und #Efuels verbrauchen pro Kilometer die ca. 5-fache Menge an grünem Strom. E-Fuels und Wasserstoff werden zudem an anderer Stelle dringend gebaucht (Flugverkehr, Schwerlast/LKW, Industrie usw.). ✈️🚛🏭

Die 🇩🇪deutsche Automobilindustrie kann mit einer Rückname des sogenannten „Verbrennerverbots“ nicht gerettet werden (wie es von manch einem propagiert wird). Denn wer will in 20 Jahren noch fossile Verbrenner auf dem Weltmarkt kaufen? 🇨🇳China (als derzeit wichtigstes deutsches Exportziel) zum Beispiel sicherlich nicht.

Besser jetzt #Technologieentschlossenheit und innerhalb der kommenden 10 Jahre auf E-Mobilität umstellen und sich darauf konzentrieren, anstelle für die kommenden 20 Jahre auf Technologien von gestern zu setzen.

#FossilverbrennerNeuzulassungsverbot2035


Vom 10-%-Akku zum Sonnenstrom-Volltank: E-Mobilität, PV und smarte Wallbox

16. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

#Elektromobilität in Kombination mit #Photovoltaik und intelligenter #Wallbox: So macht es Spaß! ☀️⚡️🚗
Gestern Nachmittag bin ich von einer Tagung zurückgekommen (Dienstreise …), der Akku des E-Autos war bei der Ankunft mit ca. 10% „State of Charge“ fast leer. 🪫

Das Wetter ist nicht besonders schön 🌦️, die Sonne kommt nur ab und zu durch – trotzdem wird das E-Auto heute den Tag über nach und nach mit reinem „Überschuss-Sonnenstrom“ geladen. 👍

Die intelligente Wallbox sorgt automatisch dafür, dass nur der Strom ins Auto geleitet wird, der in unserem Hauhalt „übrig“ ist.

Und das trotz #Wärmepumpe (Warmwasser, die ganze Familie duscht …), Waschmaschine, Spülmaschine, Backofen usw. Zwischenzeitlich ist immer wieder so viel Strom übrig, dass das Auto kontinuierlich geladen wird. 🔋☀️👍

Auch der #Heimspeicher bekommt genug Ladung, damit wir heute Nacht keinen Netzstrom benötigen werden. 🌃 Im Mai waren wir mit unserem Haus inklusive allen Verbrauchern zu 95% #autark vom #Stromnetz.

Technik, die begeistert: Ich finde das faszinierend und es macht Spaß zu beobachten, wie das System die Ladegeschwindigkeit automatisch zwischen 4 kW und 11 kW Leistung hoch- und runterfährt, je nachdem wie viel Strom vom Dach gerade zur Verfügung steht (bis hin zu einer kompletten Unterbrechung, wenn zwischenzeitlich nötig).

Auf diese Art haben wir in den letzten Jahren pro Jahr ca. 12.000 km reinen Sonnenstrom in unsere beiden E-Autos geladen. 🚗🚙
Das zweite Auto ist unser Renault Zoe, den wir inzwischen seit fast acht Jahren fahren (ohne nennenswerte Probleme und immer noch mit einer guten Reichweite bzw. Akkuleistung).

Bei aller aktuellen Kritik an der E-Mobilität – ich persönlich bin seit vielen Jahren begeistert und froh den Wechsel vom Verbrenner gemacht zu haben.

#Sonnenstrom
#E3DC


Europawahl: Dieses Video kann Nichtwähler wachrütteln

7. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

#Europawahl2024 🇪🇺 Wer Menschen kennt, die am Sonntag vielleicht nicht zur Wahl gehen wollen … schickt ihnen einfach mal den Link zu diesem Video. Vielleicht hilft es sie „wachzurütteln“.
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Denn wer nicht zur Wahl geht, unterstützt indirekt die Kräfte, die gegen eine Fortführung der europäischen Idee sind. Es besteht die Gefahr, dass die EU zerfällt und damit Europa zu einem Flickenteppich an einzelnen, nationalen Interessen wird.

Wie so etwas aussehen könnte, wird in einem 15-minütigen Beitrag von #Joko und #Klaas in einem erschreckenden, aber möglichen Zukunftsszenario dargestellt:

„Was wäre, wenn es die EU nicht mehr gäbe?“

📺 Zu sehen auf YouTube: https://lnkd.in/e_pjak4W

#WasWäreWenn
#FriedensprojektEU
#WählenGehen
💜


Seit Scientists for Future 2019 hätten Söder, Merz & Co. aufwachen müssen

3. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

Spätestens seit Maja Göpel im Jahr 2019 zusammen mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Bundespressekonferenz das zu der Zeit gegründete Scientists For Future vorgestellt hatte, hätten Politiker wie Söder, Merz, Wissing etc. „aufwachen“ müssen (von dieser Pressekonferenz ist der Ausschnitt …). Stattdessen aber bremsen sie die ganze Zeit beim Klimaschutz weiter und lenken mit E-Fuels usw. ab …

Mich hatte die Veranstaltung damals sehr beeindruckt und geprägt. Ist heute immer noch sehr sehenswert und müsste jedem Politiker als Pflichtprogramm aufs Auge gedrückt werden:

https://lnkd.in/ecqaYSPd

Gedankenspiel: Machen Robotaxis Tesla zum Klima-Retter im Verkehr?

3. Juni 2024 · Original auf LinkedIn

Als Gedankenspiel über die Zukunft: Werden #Robotaxis 🚕🤖 in einigen Jahren „alles“ auf den Kopf stellen und Tesla wird zum Klima-Retter im Verkehrssektor?

In letzter Zeit hat man oft davon gelesen, dass Autovermietungen (Sixt, Hertz, …) sich von #Elektroautos trennen und somit wieder mehr #Verbrenner in dem Bereich auf die Straßen kommen (manch einen scheint dies zu freuen, mich nicht …).

WERDEN Z.B. AUTOVERMIETUNGEN BALD ÜBERFLÜSSIG?

⁉️ Was wäre, wenn das Geschäft der Autovermietungen innerhalb der kommenden zehn Jahre quasi überflüssig werden würde?
Dies ist gar nicht so unwahrscheinlich … nämlich wenn autonom fahrende Robotaxis in großer Zahl auf den Straßen unterwegs wären und für jede(n) überall und jederzeit per App verfügbar sind.

Es wird spannend zu sehen, was #Tesla im August vorstellen wird („ROBOTAXI EVENT“) und wie schnell es gehen könnte, bis diese Fahrzeuge wirklich auf den Straßen unterwegs sind. Angefangen in den USA und China und irgendwann etwas später auch in der EU. Dass es technologisch gelingen kann, ist eigentlich bereits heute klar. Die Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Software waren in den letzten Monaten gewaltig.

AUCH NVIDIA SAGT DIE ENTWICKLUNG VORAUS

Selbst der CEO von #NVIDIA, dem derzeit weltweit wichtigsten Chiphersteller, hat vor einigen Tagen Tesla bei einer Veranstaltung für den aktuellen Stand der Entwicklung gelobt und die These in den Raum gestellt, dass in nicht allzu ferner Zukunft jeder Hersteller die Features in seinen Fahrzeugen anbieten wird.
Mit Hilfe von #KI und den immer besseren #Chips ist das Anlernen des autonomen Fahrens inzwischen auf einem vollkommenden anderen Stand als noch vor einigen Jahren und Tesla ist laut Huang (CEO Nvidia) der Konkurrenz weit voraus.

KRITIK AN TESLA UND MUSK

Zurecht kann man vieles an Tesla und Elon Musk kritisieren. Aber was würde man sagen, wenn Tesla es tatsächlich schaffen würde in absehbarer Zeit ein funktionierendes, skalierbares Robotaxi-Konzept an den Start zu bringen?
Das wäre dann quasi der Inbegriff einer nachhaltigen, individuellen Mobilität bei bester #Ressourcennutzung. Aus den „Stehzeugen“ würden „Fahrzeuge“ werden (derzeit steht ein Auto 23 Std. am Tag …) und die Anzahl der einzelnen Pkw könnte somit reduziert werden. Der Antrieb wäre natürlich elektrisch und somit effizient und sauber – statt weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Mit weltweit riesigem Potenzial für die Zukunft.

Für die Anforderung „Ich will von A nach B“ würde mit den autonomen Fahrzeugen für die meisten Fälle eine Lösung angeboten, die letztendlich deutlich umweltschonender ist als die zahlreichen individuellen Verbrenner Pkw (besonders in städtischen Umfeldern).

🌱 Wenn es so käme, hätte Tesla der Umwelt und dem Klima mit der Einführung von funktionierenden, autonomen Robotaxis einen verdammt großen Gefallen getan. Ich glaube in den kommenden zehn Jahren wird technisch einiges möglich werden, es wird spannend!

🤔 Oder wie seht ihr das?


Schweden elektrifiziert schon die Boote – Deutschland streitet über E-Fuels

31. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Während in Deutschland 🇩🇪 noch über eine möglichst langfristige Beibehaltung der Verbrenner mit E-Fuels und HVO100 diskutiert und gestritten wird, baut man in Schweden 🇸🇪 bereits die Ladeinfrastruktur für die Elektrifizierung der Boote aus. 🚤⚡️😎


Wellenkraftwerke aus Schweden: Innovation mit Hunderten Megawatt Potenzial

31. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Spannende #Innovationen aus 🇸🇪 im Bereich der Erneuerbaren: Neuartige #Wellenkraftwerke mit dem Potenzial von mehreren Hundert Megawatt Leistung im Farmingbetrieb. 🌊⚡️

Es ist immer wieder schön zu erfahren, dass weltweit an neuen Ideen geforscht und getüftelt wird. In letzter Zeit haben mich zwei neuartige Konzepte aus Schweden begeistert:

1️⃣ Das Unternehmen CorPower Ocean entwickelt eine neue Form von Wellenkraftwerken. Im Innern der 9 Meter breiten „Bojen“ befindet sich die Technik, welche mehrere spezielle technische Neuentwicklungen beinhaltet und die Kraftwerke besonders effizient und robust macht.
Die Energie, die in den Wellenbewegungen des Meeres steckt, für uns Menschen nutzbar zu machen und auf diesem Weg unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden: Das ist der Weg.
Auf der Unternehmenswebsite wird alles rund um diese neue Technologie beschrieben:
https://corpowerocean.com/

2️⃣ Swedish Innovation No. 2: Riesige #Windenergieanlagen komplett aus #Holz gebaut. Nach 20-30 Jahren Nutzung des Windkraftwerks kann das Material weiterverwendet werden (z.B. als Konstruktionsholz für Bauten usw.). Durch Holz als nachwachsenden Rohstoff wird somit von vornherein CO2 gebunden.
Aktuell wurde bereits ein Windrad mit 150 Metern Höhe vom Göteborger Startup gebaut, mehr sollen folgen.
https://modvion.com/

Toll, was sich die Ingenieure immer wieder ausdenken! Ich drücke die Daumen, dass beide Geschäftsmodelle aufgehen und bald viele solcher neuartigen Anlagen aufgebaut werden.

#CleanEnergy


Griechische Fähren und volle E-Auto-Akkus: Wie sieht es in Skandinavien aus?

27. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Die Urlaubssaison beginnt bald und derzeit macht eine Meldung die Runde: „Griechische Fähren befördern keine vollgeladenen Elektroautos!“ 🇬🇷⛴️🚙 Wie sieht es hingegen z.B. bei Reisen nach Skandinavien aus? 🇩🇰🇸🇪🇳🇴

Neue Regelung für mehrere große griechische Reedereien: Aus „Sicherheitsgründen“ dürfen die Akkus von E-Autos ab jetzt nur noch bis maximal 40% geladen sein, sonst wird die Mitnahme auf dem Schiff verweigert.

DIE SKANDINAVIER MACHEN ES ANDERS

Wirklich nachvollziehen kann ich es nicht und man kann von den aktuellen griechischen Regulierung auch nicht pauschal auf alle anderen Reedereien schließen: So ist es zum Beispiel bei mehreren Verbindungen nach Schweden sogar möglich, sein E-Auto an Bord zu aufzuladen!
Also quasi das Gegenteil von dem, was nun in Griechenland entschieden wurde. Beispielsweise bei der TT Verbindung Travemünde-Trelleborg wird es angeboten sowie auch bei einem Schiff von Stena Line (Kiel-Göteborg).

NEUE ELEKTRO-FÄHRE IST BALD DA

Demnächst geht zudem ein neues, vollelektrisches Fährschiff auf der Scandlines Linie von Puttgarden nach Rødby in Betrieb (von Dänemark aus kann man dann über die Brücke weiter nach Schweden, Norwegen etc. reisen …). Der Name des Schiffs wird „Futura“ sein und es verfügt über ein Batteriesystem mit10 MWh Kapazität, welches in 17 Minuten aufgeladen werden kann, sehr spannend!

Und generell ist ja eines statistisch vollkommen klar: Die Brandhäufigkeit von „Verbrennern“ ist um Vielfaches höher als das von E-Autos. Die Brände sind jedoch unterschiedlich zu bekämpfen und es ist sicherlich sehr sinnvoll, dass die Reedereien geeignete Löschmethoden an Bord haben und die Leute an Bord zudem bzgl. des Umgangs mit brennenden E-Autos geschult sind. Dies wird von den Reedereien gewährleistet, wie berichtet wird.

NEUES BITTE NICHT IMMER GLEICH SCHLECHTREDEN

Wie oft bei neuen Technologien müssen sich zunächst einmal alle daran gewöhnen und das bisherige Verhalten entsprechend anpassen.

Man kann also wie der Focus von „Horrortrips“ reden … man kann aber auch alles etwas optimistischer und zukunftsfähiger sehen. Ich wünsche jedenfalls schon mal allen bald (Fähr-)Reisenden eine gute Fahrt! ☀️⚓️

btw … Nur noch mal zu Erinnerung: Bei dem berühmten Unglück des Autotransporters „Freemantle Highway“ im vergangenen Jahr waren es nicht die E-Autos, die in Brand geraten waren (entgegen der vielen Berichte und Vermutungen, die noch vor Bergung des Schiffs geäußert wurden …).


Das bisher beste pflanzliche Steak: Mein Planted-Erfahrungsbericht

20. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

🥩🌱 Unfassbar, was das Startup Planted da geschaffen hat! Das bisher beste pflanzliche Steak ist jetzt in Deutschland erhältlich. Mein Erfahrungsbericht.

Seit sechs Jahren esse ich kein Fleisch mehr. Nicht, weil ich es nicht mag, sondern weil ich mich damals intensiv mit der #Massentierhaltung und den #Umwelt- und #Klimaauswirkungen beschäftigt hatte.
Im Laufe der Jahre sind viele richtig gute (aber auch viele nicht so leckere) pflanzliche Produkte auf den Markt gekommen und immer wieder habe ich neugierig probiert. Auch wenn natürliche, nicht verarbeitete Lebensmittel am Gesündesten sind, will ich manchmal nicht auf Fleisch- oder Burgergeschmack usw. verzichten.

Als ich im Laufe des letzten Jahres immer wieder von dem Schweizer Startup „planted“ gehört hatte, wurde ich neugierig. Das Hähnchen hatte mich bereits begeistert. Aber so richtig neugierig machte mich das sagenumwobene PLANTED STEAK! Ab letzter Woche war es dann endlich verfügbar und ich war sofort dabei.

WIE SCHMECKT ES DENN NUN!?

Der erste Geschmackstest hatte mich und meine Familie beim Abendessen am Wochenende umgehauen: Optik, Konsistenz und Geschmack waren extrem authentisch! Saftig und zart, tolle Textur, außen kross angebraten … ein richtiger Steak-Genuss! So etwas hatte es bisher im Bereich der veganen „Ersatzprodukte“ noch nicht gegeben.
Durch das neue Herstellungsverfahren (Fermentation) ist die Struktur unglaublich „fleischig“. Beim Anschneiden sieht man Fasern, die genauso aussehen wie bei einem tierischen Steak. Der Biss ist so real, dass man es kaum glauben kann nicht ein echtes Stück Fleisch auf dem Teller zu haben, einfach perfekt!

Ich glaube das Startup wird damit einen großen Hit landen und drücke alle Daumen, dass sich das Produkt durchsetzt (natürlich auch deshalb, damit ich es auch zukünftig kaufen und auch im Restaurant genießen kann … 😊).

KURZE ZUTATENLISTE UND GUTE UMWELTBILANZ

Hergestellt wird das Steak mit einem neu entwickelten Verfahren: Per Fermentation entwickelt sich in einem Kilogramm schweren „Rohling“ die Struktur per Reifung (genannt “Whole-Muscle“).

Die Zutatenliste spricht für sich: Wasser, Sojaprotein, Rapsöl, Mehle (Reis, Bohnen), Gewürze, Rote-Beete-Konzentrat, Hefeextrakt, Kulturen, Rohrzucker, Salz, Vitamin B12. Also nichts „schlimmes“ drin!
Der Proteingehalt ist mit 18 Gramm je 100 Gramm ähnlich wie bei „echtem“ Rindfleisch (20 Gramm).

Beindruckend sind auch diese Zahlen: 97% weniger #CO2 Ausstoß und 81% weniger #Wasserverbrauch im Vergleich. Bei den anderen Produkten (Hühnchen usw.) sieht es ähnlich aus.

Der Preis wirkt mit 3,99€ pro Steak (140g) zunächst recht hoch, ist aber im Vergleich zu „echtem“ Steak ja eigentlich in einer ähnlichen Dimension, also okay.

👉 FAZIT für mich: Genauso lecker, gesünder, besser zur Umwelt und vor allem auch besser für die Tiere – was will man eigentlich mehr? Danke planted! 💚

Auf meinem Blog weitere Produkttests von planted:
https://lnkd.in/eAjTVkA5

#FoodInnovation
#Vegan


„Keinerlei Zusammenhang“, sagt die FDP – Technologieentschlossenheit sieht anders aus

17. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Es gibt „keinerlei Zusammenhang“ wie die FDP klarstellte! 😂

Besser wäre es endlich #Technologieentschlossenheit zu zeigen, anstelle die Elektromobilität immer wieder infrage zu stellen und dadurch weiter für Verunsicherung in der Bevölkerung zu sorgen.

Stattdessen fordert die FDP gemeinsam mit der Kraftstofflobby: „Verbrennerverbot stoppen! Freie Fahrt für E-Fuels!“.

Dabei dürfen nach 2035 neue Verbrenner sowieso weiter zugelassen werden, wenn sie mit E-Fuels betrieben werden. Wo soll also das Problem sein?
Dass die E-Fuels auch im Jahr 2035 zu teuer und ineffizient sein werden (und sowieso für PKW nicht „übrig“ sein werden, da es auch Luftverkehr und weiteres gibt), ist eine andere Geschichte …

#Fossilindustrie
#Sponsoring

https://lnkd.in/eucuZ53f

Zitate als Wahlplakate: Großartige Idee, die plastisch zeigt, mit wem man es zu tun hat

13. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Großartige Idee, die Zitate wie Wahlplakate zu gestalten! Dies verdeutlicht sehr plastisch, mit was für Menschen man es hier zu tun hat. #Unwählbar.


Wasserverbrauch von E-Auto-Batterien: Eine Batterie = 250 Gramm Rindfleisch

10. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Mal wieder ein Artikel, der die Relationen des oft kritisierten Wasserverbrauchs 💦 bei der Herstellung von Batterien 🔋 für E-Autos 🚗 gut zusammenfasst:

Eine Autobatterie (64 kWh) verbraucht so viel Wasser wie zum Beispiel 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados oder 30 Tassen Kaffee.

Dazu kommt, dass mehr als die Hälfte der weltweiten Lithium Gewinnung in Australien im Tagebau geschieht (mit entsprechend weniger Wasserbedarf) und dass durch neue zukünftige Technologien eventuell bald gar kein Lithium mehr gebraucht wird.

Nimmt man nun noch die Recyclingfähigkeit der Inhaltsstoffe von Batterien dazu und vergleicht dies alles mit der Rohstoffgewinnung beim fossilen Verbrenner, finde ich dass bereits heute das Elektroauto klar im Vorteil ist.


Technologieoffenheit gab es längst, Frau Ostermann – in meiner Realität jedenfalls

3. Mai 2024 · Original auf LinkedIn

Die von Frau #Ostermann bei #Lanz angezweifelte #Technologieoffenheit im Bereich der #PKW war in „meiner Realität“ die ganze Zeit gegeben:

In Deutschland konnte man sich in den letzten Jahren jederzeit frei entscheiden, ob man ein #Batterieelektrisches Auto (BEV) oder ein #Brennstoffzellenfahrzeug (Wasserstoff) kauft – für beide Antriebsarten hat man die gleiche BAFA Förderung erhalten (bis sie dann komplett abgeschafft wurde).

Im Bereich #Efuels sieht es genauso aus: Kein Hersteller wird gehindert, auch nach 2035 Verbrenner Pkw anzubieten. Die Voraussetzung ist lediglich, dass sie mit E-Fuels betrieben werden müssen.
Da aber bereits heute völlig klar ist, dass dies ein sehr ineffizienter Weg ist (der mehr als 5 x so viel Strom benötigen würde) und sich daher nicht großflächig umsetzen ließe (mangels ausreichend grünem Strom …), ist die Entscheidung für BEV bereits heute absehbar und es macht Sinn, dass der Staat den Aufbau der Ladeinfrastruktur fördert.
E-Fuels wird es trotzdem geben müssen (u.a. auch für den Flugverkehr) und wer mag, kann auch seinen Verbrenner-PKW damit betreiben (nur leider dann eben sehr teuer …).

👉 Also alles bisher sehr „Technologieoffen“ gelaufen würde ich sagen!

Ich kann dieses (leider oft) faktenbefreite Gemeckere in 🇩🇪 Deutschland nicht mehr hören:

GEGEN die #Energiewende, GEGEN #Windräder, GEGEN die #Wärmepumpe, GEGEN #SmartMeter Einführung, GEGEN die #Elektromobilität, GEGEN die #Mobilitätswende, GEGEN #Bargeldloses #Zahlen, usw. usw. …

Also praktisch alles, was in diesen Bereichen progressiv, modern und technologisch fortschrittsorientiert ist, wird in Deutschland angezweifelt und vielfach schlechtgeredet (ob von diversen Politikern, Lobbyisten oder Teilen der Presse), so dass eine immer größere Verunsicherung und Ablehnung in der Bevölkerung zu spüren ist.

Ich bin familiär bedingt oft in 🇸🇪 Schweden – dort sieht es in diesen Bereichen oft komplett anders aus. Ist der „Durchschnittsdeutsche“ einfach sehr konservativ und hat Angst vor Veränderungen jeglicher Art (?).


Earth Day: Wie unsere Azubis vier Wochen lang jeden Schnipsel sammelten

22. April 2024 · Original auf LinkedIn

Wie könnten wir #Plastikflut und #Müllberge reduzieren? Eine Träumerei …

Gestern war #EarthDay und ich erinnerte mich an ein Projekt aus dem Jahr 2019, welches wir mit unseren Azubis damals durchgeführt hatten: Vier Wochen lang sammelten wir jeden Schnipsel #Plastik, der ansonsten in den Müll gewandert wäre. Erstaunlich, wie viel selbst in unserem kleinen Unternehmen zusammengekommen war!

🚯 Seitdem haben wir vieles umgestellt und die Mengen dadurch reduziert. Trotzdem finde ich es schade, dass in dem Bereich nicht längst größere Fortschritte in der Gesellschaft gemacht wurden.

UNREALISTISCHE TRÄUMEREI?

💭 Vor vielen Jahren hatte ich den Traum einer Gesellschaft ohne alltäglich produzierten, unnützen Müll:

In jedem Supermarkt gibt es in dieser „Vision“ jegliches Produkt nur noch in einheitlichen/standardisierten Verpackungen (aus Kunststoff oder Glas, je nach Inhalt).
Diese sind in etlichen Größen verfügbar und perfekt stapel- und kombinierbar (eckige Formen).

🧀 Dieses Konzept ließe sich auf Produkte jeglicher Art anwenden – egal ob Waschmittel, Käse, Nudeln, eine kleine Vanilleschote oder was auch immer …

🛒 Auf den Vorderseiten der Verpackungen (Regalansicht) haben die Hersteller die Möglichkeit großflächige Aufkleber mit Marke, Informationen etc. anzubringen.
Ich behaupte: Nahezu jedes Produkt, welches heute in tausenden unterschiedlichen Wegwerf-Verpackungen in den Regalen steht, könnte ab Werk auf diese „neue“ Art verpackt sein!

🛍️ Weiter in dem „Traum“: Es gibt passende, wiederverwendbare Einkaufstaschen mit Tragegriff, in denen sich die Verpackungen perfekt stapeln lassen: Somit entsteht kein Leerraum und die Taschen sind perfekt gefüllt. Man könnte auch Varianten mit Reißverschluss machen oder auch stapelbare Kästen – je nach Größe des Einkaufs und Art des Transports.

🏡 Zuhause werden die leeren Behälter in den passenden Taschen oder Kästen gesammelt und beim nächsten Einkauf zum Supermarkt mitgenommen. Der Aufwand ist gleich Null, denn meistens plant man ja und weiß, wann man einkaufen geht.

💶 Vor Ort bekommt man Pfand erstattet (ggf. automatisiert möglich mittels RFID Chips).

♻️ Die Behälter gehen zurück in den Kreislauf und werden erst dann aussortiert, wenn sie „verschlissen“ sind. Das Material (Kunststoff und Glas) kann ins Recycling gehen und neue Behälter werden daraus gemacht.

🚮 Auch die „Vermüllung“ wird geringer: Wenn die leeren Packungen irgendwo herumliegen werden sie nicht als Müll ansehen, sondern als wertvoller Pfand (jemand wird sie aufheben …).

FAZIT – mit solch einem System könnte die „Plastikflut“ erheblich eingeschränkt werden. Es hätte sogar das Potenzial weltweit einheitlich eingesetzt zu werden.

Wie könnte man so ein System landes- oder besser europaweit realisieren? Darauf habe ich noch keine Antwort gefunden. Die Wirtschaft müsste es auf freiwilliger Basis einführen, umsetzbar wäre es wohl sicherlich. Man bräuchte einen großen Vorreiter, wie z.B. die Schwarz Gruppe/LIDL.
#Kreislaufwirtschaft


„Das E-Auto stürzt ab“: Warum ich mir den Motorenpapst angetan habe

19. April 2024 · Original auf LinkedIn

„Das E-Auto stürzt ab.“ Ich weiß nicht, warum ich mir das angetan habe … 🤦

… aber ich habe mir soeben („nebenbei“ mit 1,5 facher Geschwindigkeit) ein aktuelles Interview mit dem „#Motorenpapst“ Fritz Indra angesehen. Warum auch immer es bei mir in der YouTube-Timeline angezeigt wurde, ich habe leider draufgeklickt.

Ich habe mich über die Aussagen so aufgeregt, dass ich nicht anders konnte als einen Kommentar unter das Video zu schreiben. Mich ärgert es, dass nach nur fünf Tagen über 130.000 Menschen dieses Video gesehen haben und die Inhalte wohl meistens vollständig für bare Münze nehmen.
Es kursieren so viele Fehlinformationen über die Elektromobilität und die Menschen werden zunehmend verunsichert – das ist sehr schade.

Hier gebe ich meinen Kommentar wieder:

Viele Lügen in dem Video! Zum Beispiel: Alte Batterien werden NICHT geschreddert und verbrannt. Wer so etwas behauptet, sagt einfach nicht die Wahrheit. Die Batterien sind viel zu wertvoll, um sie nicht weiter zu benutzen. Es gibt bereits heute in Deutschland Großspeicher, die aus über Tausend zusammengeschalteten, ausgemusterten E-Auto Batterien bestehen (Beispiel The Mobility House).
Und wenn die Batterien eines Tages keine Kapazität mehr haben, werden die Rohstoffe RECYCELT und nicht verbrannt! Bereits heute kann man weit über 90% der Inhaltsstoffe recyceln. Es entsteht also eine KREISLAUFWIRTSCHAFT und kein „Wegwerfauto“ wie behauptet.

Es stimmt auch einfach nicht was Indra zum Thema Umweltbilanz behauptet. Auch ohne eigene PV Anlage auf dem Dach (also mit dem aktuellen deutschen Energiemix) hat ein E-Auto in seiner Lebenszeit einen deutlich besseren CO2 Abdruck (zudem wird der Energiemix von Jahr zu Jahr besser).
Dazu gibt es zahlreiche aktuelle Studien. Ich verweise auf ein aktuelles Video von Alexander Bloch (Auto Motor Sport), welches das Thema umfassend darstellt im Rahmen der aktuellen „VDI Ökobilanzanalyse“. Hier werden Verbrenner, Hybride und E-Autos verglichen. Einfach mal das Video anschauen und mit den Aussagen von Indra vergleichen.

Wenn man wie Fritz Indra vehement dafür plädiert bei Verbrennern zu bleiben, muss man in Kauf nehmen auch weiterhin von den Ölimporten abhängig zu sein. Zumindest so lange bis diese Rohstoffe sowieso eines Tages verbraucht sein werden … da sie nunmal leider nur in ENDLICHER Menge vorhanden sind!

Die Entwicklung der Verbrennertechnologie ist ausgereizt und E-Fuels und Biokraftstoffe (auch HVO100 Diesel) können keinesfalls in ausreichender Menge für die gesamte Pkw Flotte hergestellt werden. Auch nicht im Ausland.
Eine aktuelle Studie von PwC hat dokumentiert, dass E-Fuels bis 2050 nicht mal in ausreichender Menge hergestellt werden können, um den Flugverkehr damit auszustatten. Warum sollte man den grünen Strom für die Herstellung von Wasserstoff und E-Fuels (als Folgeprodukt) für Pkw verschwenden, wenn es zigfach mehr an Strom verbraucht als der sehr effektive Elektroantrieb (mind. 5 x so viel).

Fortsetzung im ersten Kommentar …


Zertifikat geschafft: Certified Corporate Sustainability Manager

10. April 2024 · Original auf LinkedIn

🎓 Warum hatte ich mich zu diesem Kurs angemeldet? #Zertifikat als Certified Corporate #Sustainability #Manager 🌱

Ich freue mich, dass ich den Zertifikatskurs zum „Certified Corporate Sustainability Manager“ erfolgreich abgeschlossen habe. Von Januar bis März 2024 nahm ich an einem intensiven Programm teil, das darauf ausgerichtet ist, Führungskräfte für die Gestaltung nachhaltiger Unternehmensstrategien auszubilden.

Der Kurs bot durch sechs präzise strukturierte Termine und ebenso viele inhaltlich tiefe Module einen umfassenden Einblick in das komplexe Feld des Nachhaltigkeitsmanagements mit einem besonderen Fokus auf die Balance von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen.

🎯 Ich hatte mich zu dem Kurs angemeldet, um meine Fähigkeiten in der Entwicklung und Umsetzung von #Nachhaltigkeitsstrategien und den Aufbau einer authentischen #Nachhaltigkeitskommunikation weiter zu schärfen – dieses Ziel habe ich erreicht! 🔝

🤗 Ein herzliches Dankeschön gilt Ulrike Stöckle, unserer Kursleiterin von der Akademie für CSR-Management & Umweltökonomie. Man spürt ihre Leidenschaft für die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit! Sie ließ uns gerne an ihrem großen Erfahrungsschatz teilhaben, den sie sich als eines der „Urgesteine der Nachhaltigkeitskommunikation“ in vielen Jahren aufgebaut hat.

💪 Ich freue mich darauf, dieses erweiterte Wissen (und die Erweiterung meines Netzwerks) für meine Kunden und Projekte einzusetzen, um nachhaltige Veränderungen in Unternehmen zu fördern und voranzutreiben!

Sechs Module wurden von Januar bis Ende März durchgeführt:

Modul 1️⃣: Mit der Wesentlichkeitsanalyse zum Stakeholderdialog.
Modul 2️⃣: Definition einer Nachhaltigkeitsstrategie.
Modul 3️⃣: Mit der CO2-Bilanz zur Dekarbonisierung der Lieferkette.
Modul 4️⃣: Der Nachhaltigkeitsbericht nach dem DNK- und ESRS-Standard.
Modul 5️⃣: Strategische Nachhaltigkeitskommunikation.
Modul 6️⃣: Mit den Inner Development Goals zu nachhaltigem Wachstum finden.

#Nachhaltigkeit #Leadership #Zertifikat #CSR

Beitrag dazu und weitere Informationen zum Thema #Nachhaltigkeitskommunikation auf unserer Website der Agentur Kaeding Anderson:
https://lnkd.in/eJsRepVr


All Electric Society Park: Phoenix Contact baut die Zukunftsvision in meine Heimat

5. April 2024 · Original auf LinkedIn

Einfach klasse, dass Phoenix Contact diesen anschaulichen Energiewende-Park in meiner Heimatregion gebaut hat!
Die #AllElectricSociety ist die entscheidende Vision für die Zukunft und ich bin ein begeisterter Anwender der Technologien: Wohnen, Heizen, Mobilität usw. funktioniert seit vielen Jahren in unserem 100 Jahre alten Haus bereits „fossilfrei“ mit zum Großteil selber hergestellter Energie vom eigenen Hausdach. Mit #Batteriespeicher, #intelligenten #Wallboxen, #Wärmepumpe, einem #dynamischen #Stromtarif usw. kann man bereits heute vieles tun, um auf fossile, klimaschädliche Energien zu verzichten.

Im Video wird gezeigt, wie auch die Industrie von den technologischen Entwicklungen profitieren kann. Beispiele sind smarte Gebäude und Produktionsanlagen sowie #Eisspeicher.

Bei meinem Besuch des Parks, kurz nach der Eröffnung im letzten Jahr, war ich so begeistert, dass ich einen kleinen Beitrag für meinen Nachhaltigkeits-Blog geschrieben hatte:
https://lnkd.in/eD5VaK5b

#Zukunftstechnologie
#Energiewende
#Sektorenkopplung


Leeres Auto, Dauerregen, kein Sonnenstrom? Der dynamische Tarif regelt das

2. April 2024 · Original auf LinkedIn

🌧️🚗🪫 Leeres #Elektroauto im Carport, #Photovoltaik auf dem Dach – eine perfekte Kombination! Aber leider: Schlechtes Wetter, Dauerregen und somit nur wenig #Sonnenstrom vorhanden?

Kein Problem: Mit einem #dynamischen #Stromtarif wie #Tibber kann ich das E-Auto trotzdem über Nacht zu einem günstigen Preis aufladen lassen.

🔝 Völlig automatisch immer genau in dem Zeitfenster, wo der Strom gerade besonders günstig ist. Meistens ist dies der Fall, wenn nachts gerade viel Windstrom im Netz ist und wenig Nachfrage.

💤 Während ich schlafe, hat das Auto also gemütlich 64 kWh in seine Batterie geladen, für je 19 Cent. Günstiger kann man mit einem #Verbrenner wohl nicht fahren!

Günstig und gut für die Energiewende. Denn durch solche Lastverschiebungen wird das Stromnetz entlastet.
Genauso natürlich, wenn Zuhause oder an der Firma direkt mit Sonnenstrom geladen werden kann (letzteres geht auch für E-Autofahrer, die kein Eigenheim mit PV besitzen … wenn der Arbeitgeber es unterstützt!).
Aber dafür muss die Sonne ausreichend stark scheinen (was von April bis Oktober ja zum Glück oft genug der Fall ist). ☀️⚡️


Blog-Rückblick Teil 4: Wie ich 2018 zum Fleischverzicht kam

1. April 2024 · Original auf LinkedIn

Blog Rückblick Teil 4: Mitte 2018 fasste ich den Entschluss, ab jetzt kein #Fleisch mehr zu konsumieren. Die YouTuber vom Kanal „Vegan ist ungesund“ (Ironie 😉) brachten mich damals zuerst zum Nachdenken und dann zum Umdenken! 🐷🐮🌱

📺 Ich hatte mir angewöhnt, abends anstelle irgendwelcher Talkshows oder Netflix Serien immer mal wieder eine oder zwei Folgen von „Vegan ist ungesund“ auf dem Sofa im Fernseher anzuschauen.

Sobald ich mich wirklich darauf einließ und die Informationen über das Leid der Tiere an mich heranließ (anstelle es wie zuvor zu verdrängen), gelangte ich irgendwann automatisch an den Punkt, an dem ich durch dieses Wissen gar nicht mehr anders konnte, als meinen #Fleischkonsum infrage zu stellen.

Es ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Informationen: Hat man sie in ausreichender Menge aufgenommen, macht es irgendwann im Verstand letztendlich einfach „Klick“ und man kann gar nicht mehr anders, als seinen bisherigen Konsum von Produkten aus der #Massentierhaltung ernsthaft zu überdenken.

Die beiden YouTuber Gordon und Aljosha sagen in ihren Videos treffenderweise:

👉 „Jede #Einkaufsquittung ist ein #Wahlzettel. Mit jedem gekauften Produkt stimmt man darüber ab, was produziert und geliefert wird. Man hat es also selber in der Hand und gibt an der Supermarktkasse immer wieder seinen Wahlzettel ab.“ 👈

🥗 Dadurch, dass meine Frau bereits einige Jahre zuvor Vegetarierin wurde, gab es in unserer Rezepte-Sammlung schon viele tolle vegetarische Gerichte. Zwei bis drei Wochen nach dem vollständigen „Cut“ fiel es mir komischerweise dann plötzlich überhaupt nicht mehr schwer, komplett auf Fleisch zu verzichten.
Auch auf Milch im morgendlichen Müsli sowie im Cappuccino kann ich dank #Hafermilch sehr gut verzichten. Nur bei #Käse fällt es mir bis heute schwer – ich konnte mich noch nicht davon lösen.

⁉️ Bei mir war es so, dass die vielen Informationen über die Massentierhaltung mir geholfen hatten, den Entschluss zu fassen. Habt ihr euch auch schon mal intensiv mit der Thematik beschäftigt, zu welchen Überlegungen seid ihr gekommen?

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🌱 Auf tinyfootprint.de beschreibe ich seit über 10 Jahren meinen Weg „Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit 👣“ in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Urlaub, Ernährung und Business.

Rückblick Teil 4 (August 2018): „Witzige YouTuber bringen mich zum Nachdenken über die Massentierhaltung“, Link zu meinem damaligen Blogbeitrag:
https://lnkd.in/e8RAwDpQ

#Fleischverzicht
#Umweltschutz
#Wasserverbrauch
#Klimaschutz


E-Mobilität wird schlecht geredet – meine Antwort nach acht Jahren Praxis

23. März 2024 · Original auf LinkedIn

Derzeit wird die #Elektromobilität in Deutschland vielfach „schlecht geredet“: Ob von Politikern, Lobbyisten oder bestimmten YouTubern. Viele in der Bevölkerung glauben inzwischen, dass die E-Mobilität sowieso keinen Platz in der Zukunft der Mobilität haben wird und kaufen aus Verunsicherung stattdessen einen neuen Verbrenner (mir geht es um den Bereich der #Neufahrzeuge).

👉 Video-Link, siehe unten 👇

Die Verkaufszahlen gehen herunter und aktuell ist Deutschland auf Platz 20 (von 27) im „E-Mobility Preparedness Index“ abgerutscht.
Eine aktuelle Umfrage der Automobilwoche zeigt, dass in Deutschland nur noch elf Prozent der Befragten E-Autos als positiv, 70 Prozent als negativ oder sehr negativ sehen. 19 Prozent sind noch unentschlossen.

OHNE E-MOBILITÄT KÖNNEN DIE KLIMAZIELE NICHT ERREICHT WERDEN

Dabei muss man die Frage stellen, wie die Klimaziele im Verkehrsbereich ohne die #Antriebswende hin zur E-Mobilität erreicht werden können?
#Efuels, #Wasserstoff oder #HVO100 werden keinesfalls in ausreichender Menge hergestellt werden können. Laut einer Studie von PwC werden Efuels bis zum Jahr 2050 nicht einmal ausreichen, um den #Flugverkehr damit auszustatten und diesen somit endlich CO2 ärmer zu machen.

Neben einer gewissen Reduzierung der Pkw-Gesamtzahl bleibt m.E.n. die Elektromobilität die einzige Möglichkeit, den CO2 Ausstoß im Pkw-Bereich stark zu vermindern. Das Potenzial für eine Bereitstellung von sauberem Strom aus den Erneuerbaren ist für die kommenden Jahrzehnte groß.

DIE TECHNOLOGIE IST BEREITS DA UND FUNKTIONIERT

Bereits heute fahre ich jedes Jahr über 12.000 km mit eigenem Überschuss-Sonnenstrom vom Hausdach. Den restlichen Strombedarf decke ich größtenteils mit einem #dynamischem #Stromtarif für die E-Autos ab, so dass immer dann automatisch sauberer Strom aus Windkraft geladen wird, wenn dieser gerade im Überfluss vorhanden ist (was z.B. oft nachts der Fall ist).

Die Technologie ist da und muss „nur“ noch in die breite Masse gebracht werden. Entweder man will sich zum Einsparen von CO2 bekennen und fokussiert sich auf den Antrieb, der dies ermöglicht, oder man will jahrelang weiterhin diskutieren und wertvolle Zeit verlieren.
Stichwort: #Technologieentschlossenheit.

Das ineffiziente Verbrennen von Kraftstoffen jeglicher Art wird nicht die Zukunft der Mobilität sein.

👉 Wer noch zweifelt, ob der nächste Neuwagen vielleicht „noch einmal“ ein Verbrenner werden soll, dem empfehle ich dieses #Video. Es enthält in ca. 15 Minuten viele Basics für „Stammtisch-Diskussionen“ und was die Erdölförderung für die Welt eigentlich bedeutet:
https://lnkd.in/ei5DUk6n

Danke an Jens Zippel vom Kanal „MoveElectric“ für dieses tolle Video!

Gerne das Video auch an Freunde und Bekannte weiterleiten, die noch davon überzeugt sind, dass es sinnvoll ist weiterhin neue Verbrenner zu kaufen.

Auf meinem Blog beschreibe ich seit über sieben Jahren meine Erfahrungen mit der E-Mobilität:
https://lnkd.in/eDmkWQMj


Danke (Ironie), Frau Schröder: So torpediert man die Antriebswende

20. März 2024 · Original auf LinkedIn

Danke (Ironie) Dr. Kristina Schröder, dass Sie mit solchen Aussagen in Deutschland immer weiter für Verunsicherung sorgen und die Antriebswende immer weiter torpedieren. 👍

Danke, dass Sie somit dazu beitragen, dass die Ablehnung der Elektromobilität immer weiter wächst. Danke, dass Sie dabei helfen die schmutzige Vebrennertechnologie weiterhin „am Leben“ zu erhalten und somit verhindern, dass die effiziente und saubere E-Mobilität sich bei uns bloß nicht zu sehr verbreitet!

Wir in Deutschland sind ja schlauer als die Menschen in vielen anderen europäischen Ländern!
Dank u.a. Ihrer Hilfe sind wir in Europa auf dem Weg zum Schlusslicht (jetzt Platz 20 von 27) auf dem „BEV Preparedness Index“ immer weiter nach unten gerutscht.

Immer mehr Deutsche lehnen die Elektromobilität ab und sind zusehends verunsichert bzgl. dieser neuen Technologie. Eine aktuelle Umfrage der Automobilwoche zeigt (in Deutschland anders als in anderen Ländern), dass nur noch elf Prozent der Befragten E-Autos als positiv, 70 Prozent als negativ oder sehr negativ sehen. 19 Prozent sind noch unentschlossen.
Warum bloß? Haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen (wie z.B. auch @Dr. Christoph Ploß) evtl. damit etwas zu tun?
Werden Sie es schaffen, Deutschland ganz an das Ende der „E-Auto Ready“-Liste zu bringen und sind dann zufrieden? Haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, was die Verunsicherung langfristig bedeuten könnte für die deutsche Automobilindustrie? Kurzfristig bringt es Ihnen vielleicht einige Wählerstimmen, aber glauben Sie wirklich mit der Verunsicherung etwas Gutes für die deutsche Industrie zu tun?

Und können Sie bitte noch erklären, wie die Klimaziele ohne BEV erreicht werden sollen? Denn mit E-Fuels, Wasserstoff oder HVO100 wird dies nicht möglich sein (siehe aktuelle Studie von PwC, nicht einmal für den Flugverkehr werden die E-Fuels bis 2050 reichen).
🚗💨

Hier die aktuelle Studie bzgl. „BEV Ready“, in der Deutschland jetzt auf Platz 20 von 27 abgerutscht ist:
https://lnkd.in/eAiq5nct


Hinterm Lkw hergefahren: Wie sparsam kann man ein E-Auto bewegen?

13. März 2024 · Original auf LinkedIn

Wie sparsam kann man ein Elektroauto fahren? 🚗⚡️

Gestern Morgen hatte ich auf der Fahrt ins Büro einen ziemlich langsamen Lkw vor mir. Also war ich etwas gemächlicher unterwegs als üblich. Kein Problem, die Fahrt dauerte nur 2-3 Minuten länger.

😮 Beim Blick auf die Verbrauchswerte war ich überrascht: 12,4 kWh pro 100 km zeigte das Display für die Fahrt an!

💼 Meine Fahrt zur Arbeitsstätte führt einige Kilometer „über Land“ und ein wenig im Stadtverkehr, insgesamt sind es knapp 12 Kilometer.
Durch den Lkw bin ich etwas langsamer auf der Landstraße gefahren, aber ansonsten normal (jedoch mit gemäßigtem Strompedal) mit 50 km/h durch die Stadt.

🌧️ Bei 9° Außentemperatur mit einem nicht gerade kleinen Fahrzeug (Tesla Model Y, Allrad, Winterreifen) finde ich den Verbrauch für diese Fahrt ins Büro geradezu sensationell!

🔋 Denn wenn ich immer so gemächlich und behutsam fahren würde, käme ich theoretisch (sogar im Winter!) über 600 km weit mit einer Ladung der 78 kWh Batterie. In der Realität fährt man zugegebenermaßen allerdings etwas weniger sparsam und auf der Autobahn steigt der Verbrauch nochmals kräftig (auch wenn man maximal 130 km/h schnell fährt).

👉 Mehr zu „Verbrauch und Reichweite im Alltag und auf Reisen“ als Erfahrungsbericht auf meinem Blog:
https://lnkd.in/eysBHjz8


Alexander Blochs VDI-Ökobilanz: Nicht schwarz-weiß, aber das E-Auto gewinnt

11. März 2024 · Original auf LinkedIn

📺 Das aktuelle Video zum Thema „VDI Ökobilanz Pkw Antriebe“ von Alexander Bloch hat mir gut gefallen und es zeigt, dass es nicht nur „schwarz und weiß“ betrachtet werden sollte. Als Fazit kommt jedoch (auch hier mal wieder) heraus, dass es in den allermeisten Fällen im Sinne der CO2 Reduktion BEREITS HEUTE sinnvoll ist, ein #Elektroauto statt eines #Verbrenners zu kaufen (Neuwagenbereich).

⚡️ Das Potenzial für eine weitere Reduktion des CO2 Abdrucks ist beim E-Auto für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zusätzlich gegeben. Durch Ausbau der Erneuerbaren und/oder auch durch direkte Nutzung von Photovoltaik und Sonnenstrom auf Eigenheimen oder beim Arbeitgeber usw.
Des Weiteren natürlich auch die Optimierung durch Netzintelligenz / Lastverschiebung (wie das automatische Laden mit einem dynamischen Stromtarif wie Tibber, z.B. nachts wenn gerade viel überschüssiger Windstrom im Netz ist).

🔥 Hingegen ist beim Verbrenner kaum noch eine Möglichkeit der Verbesserung beim CO2 Ausstoß vorhanden. E-Fuels und Wasserstoff werden im Video korrekterweise als „nicht sinnvoll im Pkw“ benannt.

💨 Was mir etwas zu kurz kam (war wiederum auch nicht Kernthema des Videos) – beim Verbrenner handelt es sich letztendlich immer um einen ENDLICHEN Rohstoff, der zudem bei der Nutzung lokal Abgase ausstößt. Diese werden heute zwar größtenteils sehr gut behandelt und somit zum großen Teil vermieden, jedoch nicht zu 100% und es bleiben Probleme wie z.B. „Thermofenster“ mit Abschaltungen der Systeme bei bestimmten Temperaturen usw.


„Warum willst du alle Verbrennungsprozesse beenden?“ – Meine Antwort vor der Kamera

8. März 2024 · Original auf LinkedIn

Bei den Dreharbeiten zu einem Beitrag für den Kanal „Leben mit der Energiewende“ wurde ich gefragt: „Was ist deine Motivation sämtliche Verbrennungsprozesse bei dir beenden zu wollen, warum ist dir das so wichtig?“ 🛢️🔥

Meine Antwort handelt davon, dass ich begeistert davon bin es umzusetzen, da nun technisch so viel möglich geworden ist …
Informationen wie z.B. authentische Erfahrungsberichte auf YouTube oder Blogs sind wichtig. Auch ich bin unter anderem dadurch motiviert worden, meine eigene Energiewende zu starten.

Angefangen mit einer #Wärmepumpe für fossilfreie Wärme in unserem über 100 Jahre alten Wohnhaus, dann vor sieben Jahren das erste #Elektroauto und vor drei Jahren endlich die #Photovoltaikanlage mit #Speicher und intelligenten #Wallboxen zum Laden von Sonnenstrom.

Ganzheitlich #fossilfrei im #Eigenheim zu leben ist möglich und es macht einfach Freude zu spüren, wie man durch dezentral produzierte #Eigenenergie nach und nach unabhängiger von den zentralen Energiekonzernen wird, die noch mit #Kohle, #Gas und #Öl arbeiten.

Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Videos von #E3DC. In der Serie „AUTARK – Das Magazin“ werden regelmäßig Beispiele von Kunden vorgestellt, die ihre persönliche Energiewende realisiert haben. 💪⚡️
Als ich letztes Jahr unerwartet gefragt wurde, ob wir bei uns Zuhause drehen könnten, sagte ich nicht Nein. Es hat großen Spaß gemacht!

👉 Ganz nach dem Motto: Nicht missionieren und belehren, sondern informieren und begeistern!

👨‍💻 Die Kurz- und Langversionen sind auf meinem Blog zu finden, sowie ein „Behind the Scenes“:
https://lnkd.in/ezaRSi-y


1 Milliarde Liter Sprit gespart durch E-Autos – klingt viel, ist es aber nicht

7. März 2024 · Original auf LinkedIn

Aktuell werden in Deutschland durch die vorhandenen #Elektroautos mehr als 1 Milliarde Liter #Benzin und #Diesel pro Jahr eingespart. 🛢️🩸⛽️ Ist das viel? Leider nein!

Sieht man sich im Vergleich an, wie viele #Verbrenner es auf deutschen Straßen noch gibt, erkennt man wie viel „Sprit“ noch eingespart werden könnte (44,4 Mio. Verbrenner gegenüber 1,4 Mio. Elektroautos).

VIELE NEUE VERBRENNER

Schade: Im Jahr 2023 hatten über 80% aller Neuwagen(!)-Zulassungen in Deutschland immer noch einen #Verbrennungsmotor. (Quelle: Statista). Diese vielen neuen Fahrzeuge werden noch viele Jahre fossilen Treibstoff verbrauchen.
Anmerkung: #Efuels werden für Pkw keine großflächige Alternative sein, denn diese werden bis zum Jahr 2045 nicht einmal für den Flugverkehr ausreichend vorhanden sein (Quelle: Studie PwC).

RIESIGES CO₂ EINSPARPOTENZIAL

Laut einer aktuellen Studie bzw. Analyse von Eon, sparen die bisherigen 1,4 Mio. E-Autos jährlich ca. 1,1 Milliarden Liter Diesel und Benzin ein. Beim Laden mit dem aktuellen #Strommix wird eine Einsparung von ca. 2,5 Millionen Tonnen CO₂ jährlich erreicht. Würden die E-Fahrzeuge ausschließlich mit Strom aus #Erneuerbaren geladen, wären es sogar 3,4 Millionen Tonnen. Da sich der Strommix kontinuierlich weiter in Richtung „grün“ verbessert, spart die Fahrzeugflotte im Laufe der Zeit immer mehr Treibhausgas ein.

POSITIVE INFORMATIONEN

Dennoch: Die #Transformation zum neuen Elektroantrieb statt dem bisherigen Verbrennungsmotor schreitet in Deutschland leider sehr langsam voran. Aktuell lese ich immer häufiger „Die E-Mobilität ist gescheitert, niemand will E-Autos kaufen‼️“.

Ich persönlich glaube nicht, dass die #Antriebswende gescheitert ist. Wir brauchen jedoch mehr „positive Stimmen“ und gute Erfahrungsberichte von Anwendern.
Warum haben die Deutschen scheinbar so viel Angst vor der Umstellung ihres Antriebs? Oft ist es wohl nur ein Mangel an Informationen und teils auch das „Hereinfallen“ auf negative Berichterstattung.
Seit über sieben Jahren bin ich nun elektrisch unterwegs (und sehr glücklich damit). Durch #Erfahrungsberichte auf meinem Blog, auf Vorträgen, Veranstaltungen usw., versuche ich den Menschen hilfreiche Informationen an die Hand zu geben. Es geht mir um diejenigen, die einen #Neuwagen bestellen wollen.

ENDLICHER ROHSTOFF

Über kurz oder lang führt kein Weg daran vorbei, dass die Menschen aufhören einen leider nur endlich vorhandenen Rohstoff zu fördern, zu verarbeiten und letztendlich sehr ineffektiv zu verbrennen, um sich in einer „Blechkiste“ von A nach B transportieren zu lassen.

ℹ️ Jeden Tag werden auf unserem Planeten 97 Millionen Fass Erdöl (über 15 Milliarden Liter) verbraucht. Das ist eine unvorstellbar große Menge und entspricht dem Inhalt von ca. 50 Supertankern, jeden Tag. Ich finde es schön zu wissen, dass wir dagegen etwas tun können. Leider dauert es sehr lange, bis die Transformation „ins Rollen“ kommt.

⁉️ Wie seht ihr den Wandel vom Verbrenner hin zur Elektromobilität?


Podcast-Tipp: E.ON-Chef Birnbaum über den entscheidenden Netzausbau

4. März 2024 · Original auf LinkedIn

Über das Wochenende habe ich mir einen interessanten #Podcast mit dem Eon-Chef Leonhard Birnbaum als Gast gehört. Sehr gut fand ich, dass umfassend dargestellt wurde, was derzeit besonders wichtig ist: Nämlich der Fortschritt beim #Netzausbau.
Ich selbst bin begeisterter „Energiewende-Praktiker“ (mit PV, Heimspeicher, Wärmepumpe, E-Autos …), aber man darf sich wohl auch nicht alles zu „schön reden“. Im Podcast kam (aus der Sicht eines Netzbetreibers) gut herüber, dass es keine Kleinigkeit sein wird das Netz entsprechend so um- und auszubauen, dass die Energiewende gelingt.

Auch viele andere interessante Aspekte kamen zur Sprache wie zum Beispiel die Problematik, dass #Windparks „an der falschen Stelle“ gebaut, zu hohen Kosten für die Anschlüsse führen. Ich selber habe mich auch schon oft gefragt, warum die meisten #Photovoltaikgroßanlagen in kompletter Südausrichtung gebaut werden. Es werden Anreize gesetzt, mit der Einspeisevergütung möglichst viel Ertrag zu erzielen, egal zu welcher Uhrzeit eingespeist wird. Dies führt über die Mittagszeit zu unnötigen Spitzen in der Erzeugung (zu viel Strom, der in dem Moment nicht gebaucht wird …). Wenn es mehr Anreize gäbe, die Großanlagen auch mit Ost- und Westausrichtung zu bauen, wäre dies für die Verteilung der Stromproduktion über den Tag von Vorteil.

Zitat Leo Birnbaum: „Wir laufen dem Ausbau der Erneuerbaren mit dem Netzausbau permanent hinterher … es ist wichtig, dass wir VOR die Welle kommen“.
Es bestehen in dem Bereich Netzausbau in den kommenden Jahrzehnten wirklich viele Herausforderungen und wir müssen uns eingestehen, dass dies viel Geld kosten wird. Und dass der Strompreis für Endkunden daher wohl erst einmal nicht deutlich günstiger werden kann (#Erzeugerpreise sinken, aber die #Netzkosten steigen).
Zum Teil war mir das vor dem Hören des Podcasts noch nicht in seiner vollen Tragweite bewusst und ich finde, dass es sinnvoll ist darüber mehr zu informieren und sich „ehrlich“ zu machen.

Seit einiger Zeit nutze ich #Tibber als Stromanbieter mit einem #dynamischen #Stromtarif und kann die Entwicklung transparent verfolgen:
Immer wieder wird der Preis für Steuern und #Netznutzungsentgelte etc. erhöht. Wenn ich bei Tibber in einer günstigen Zeit Strom für beispielsweise 4 Cent bekomme (was häufig vorkommt), dann werden bei mir inzwischen knapp 20 Cent für Steuern, Netzabgaben usw. berechnet so dass ich auf einen Gesamtpreis von 24 Cent komme.
👉 Also selbst wenn der Strom gerade 0 Cent kostet (auch das gibt es bei Tibber nicht selten), bezahle ich immer noch 20 Cent. Innerhalb kurzer Zeit sind in meinem PLZ-Gebiet die Abgaben von 16 Cent auf nun 20 Cent gestiegen.

Aber – langfristig wird es sich auf jeden Fall für uns alle lohnen unabhängig(er) von den Fossilen zu werden, davon bin ich überzeugt! 💪 Anpacken, weitermachen und die Menschen informieren und mitnehmen.

https://lnkd.in/enwi67Y2

Erstes Mal 2024: Der 19,5-kWh-Speicher ist im Februar komplett solar gefüllt

29. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

☀️⚡️🔋 Hurra, heute ist zum ersten Mal in diesem Jahr die #Batterie (19,5 kWh) unseres #Hauskraftwerks mit Hilfe der #Photovoltaikanlage komplett gefüllt worden. Für eine Anlage mit Ost-/Westausrichtung im Februar nicht schlecht!

Schade, dass ich gerade im Büro bin und mein #Elektroauto jetzt nicht zu Hause laden kann. Aber so wird nun endlich mal wieder ein wenig des unseres sauberen Stroms ins öffentliche Netz fließen. In den letzten Monaten haben wir jede produzierte Kilowattstunde selber verbraucht.

Die #Wärmepumpe tut ihren Dienst heute ebenfalls zu 100% mit Sonnenstrom. Auch für die kommende Nacht wird der Batteriespeicher dafür ausreichen.

Endlich geht die PV-Saison nun wieder los … es ist eine wahre Freude zu erleben, wie der saubere Sonnenstrom für alles genutzt werden kann! Von März bis Oktober sind wir meistens zu weit über 90% über Tag und Nacht #autark mit unserem Haus, dem Wärmebedarf und der Mobilität – die Technik funktioniert! 💪🏡

In der „schlechten“ Zeit (von November bis Februar) nutzen wir mit #Tibber einen dynamischen Stromtarif, der unseren „fossilfreien Haushalt“ auch zur dunklen Jahreszeit mit günstigem und grünem Strom versorgt.
Mit ein bisschen Intelligenz im Hausnetzwerk, kann man den Strom zu den Zeiten beziehen, wenn er gerade besonders günstig ist (also dann wenn z.B. gerade viel Windstrom vorhanden ist …).

👣🌱 Weitere Erfahrungsberichte rund und die Energiewende, E-Mobilität usw. auf meinem Nachhaltigkeits-Blog tinyfootprint:
https://lnkd.in/eCCv8u8i


Der PV-überdachte Fahrradhighway: Klimaschutz-Innovation, von der kaum jemand weiß

29. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Immer wieder spannend zu sehen, welche innovativen Ideen für #Klimaschutz weltweit in die Tat umgesetzt werden und man oftmals gar nichts davon mitbekommt.
Dieser mit #Photovoltaik überdachte #Fahrradhighway gehört definitiv dazu!
☀️⚡️🚴


Energiewende ist mehr als Windkraft und PV: Spannende neue Innovationen

16. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Die #Energiewende ist vielfältig mit immer wieder neuen, spannenden #Innovationen zur Nutzung von sauberer und fossilfreier Energie aus Sonne und Wind. 💡👍

Für viele Menschen hört die Energiewende bereits bei den Themen „Windkraft, Photovoltaik (und vielleicht noch Elektromobilität)“ auf. Dabei gibt es so viel mehr!

Schon vor zehn Jahren las ich zum Beispiel von der Idee, ausgediente #Grubenschächte als #Hubspeicherkraftwerke zu nutzen. Die im Video vorgestellten Konzepte gehen in die gleiche Richtung und werden nun in die Tat umgesetzt.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Energiewende und bin immer wieder fasziniert von den technologischen Entwicklungen in dem Bereich.
Ich selber lebe mit meiner Familie bereits zu einem Großteil #autark mit #Strombedarf, #Wärmepumpe und #Elektromobilität in unserem über 100 Jahre alten Haus. Dank #Photovoltaik, #Speicher, #Sektorenkopplung und intelligenten #Wallboxen können wir den selbst produzierten Strom für alles effektiv nutzen.

Die Innovationskraft bringt immer wieder Erstaunliches hervor, wie zum Beispiel:

• Riesige Windkraftanlagen aus Holz (welches nach 20-30 Jahren Nutzung als Konstruktionsholz für Gebäude eingesetzt werden kann)
• Windkraftanlagen, die automatisch stoppen sobald Vögel sich nähern
• Hubspeicher mit Gewichten anstelle von Speicherseen
• Bidirektionale Ladesäulen (um E-Autos zur Netzstabilität zu nutzen „Vehicle To Grid“)
• Wärmepumpen, welche in Städten die Abwärme der Kanalisation nutzen
• Intelligente Netze, die immer dann automatisch grünen Strom nutzen, wenn er gerade im Überfluss vorhanden ist (z.B. Vorratsspeicherung Wärmeenergie mit Wärmepumpen, E-Autos usw.)

👉 Welche Innovationen in dem Bereich haben euch in letzter Zeit noch fasziniert?

Machen wir uns die Physik zunutze – es wird eines Tages möglich sein, dass wir weltweit ohne die Verbrennung endlicher(!), fossiler Rohstoffe leben können!
Anstelle dass wir in den nächsten Jahrzehnte weiterhin das Geld für fossile Energieträger ins Ausland überweisen (Öl, Gas usw.), sollten wir die Energiewende hierzulande mit großen Schritten weiter voranbringen und uns selbst versorgen.

☀️ Hier passt der (etwas abgedroschene) Spruch: „Allein die Sonne schickt uns jeden Tag 10.000 Mal mehr Energie zur Erde, als die Menschheit derzeit verbraucht.“

Auf meinem Blog habe ich ein 15-minütiges Video verlinkt, in dem alle Technologien umfassend und im Zusammenhang erläutert werden („2045 – Wie die Energiewende gelingt“):

https://lnkd.in/eNauBswB

(Danke an „KAPAW“ für das Video)


Man kann nicht zu viele Maja-Göpel-Videos posten

8. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Man kann wohl nicht „zu viele“ Videos von der #Transformationsforscherin Maja Göpel posten. ☺️ Es gibt so viele wertvolle Aussagen mit ihr als Gesprächspartnerin in Interviews, Podcasts etc. und ihre Bücher und sonstigen Texte sind allesamt bedeutend und regen zum Nachdenken an. 🌱💚

Wie beispielsweise die Aussagen in dem Videoausschnitt, wo sie mal wieder ganz spontan innerhalb von 2:20 Minuten so einiges auf den Punkt bringt:

1️⃣ „ … Wenn du in der Wissenschaft unterwegs bist und weißt, es gäbe diese ganzen Möglichkeiten, die uns nicht den #Planeten kosten müssten, dann ist das doch der genuine Auftrag, das immer wieder klarzumachen. …“

2️⃣ „… Demut und Dankbarkeit … Es fällt uns manchmal nicht leicht uns zu erinnern wie wahnsinnig gut es uns geht: Zu diesem Zeitpunkt, in dieser Gesellschaft und dass das nicht selbstverständlich ist dass die Dinge A) sind wie sie sind und B) auch so bleiben ohne alles zu zerstören.
Diese #Anspruchshaltung verwundert und diese Wut gegenüber denen, die formulieren dass man ja vielleicht etwas dafür tun könnte, dass es gut und ohne Zerstörung bleiben kann!“

3️⃣ „Wir sind lernende, adaptierte Wesen. Wir haben doch nicht aufgehört uns weiter zu entwickeln und auch nicht aufgehört mit der #Evolution beim Homo oeconomicus, der nie den Hals vollkriegt …“

Mir ist sie erstmals aufgefallen, als im März 2019 ein Video bei Jung&Naiv erschien, wo Maja Göpel zusammen mit Volker Quaschning und anderen die frisch gegründete Initiative Scientists For Future #S4F vorgestellt hatte.
Das Video dazu ist bis heute sehenswert, denn es wurden viele wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel plastisch und nachvollziehbar dargestellt und auch Lösungsansätze präsentiert.
Aus heutiger Sicht (fünf Jahre später): In all den Jahren ist zu wenig in dem Bereich passiert und es gibt immer noch so viele, die die Dringlichkeit scheinbar nicht verstanden haben oder die Fakten ignorieren:
https://lnkd.in/eUQwMp5S

Leider ist Maja Göpel hier auf LinkedIn nicht aktiv, denn sie könnte hier sicher viele weitere Menschen mit ihren Botschaften erreichen. Umso wichtiger, dass ihre Arbeit und ihre Aussagen geteilt und verbreitet werden. 📣

#MajaGöpel
#Transformation
#Klimaschutz
#Biodiversität
#Nachhaltigkeit
#Zukunft


Apple Vision Pro: Verändert AR/VR bald alles an unserer Computernutzung?

6. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Computing Revolution⁉️ Wird sich in naher Zukunft alles komplett verändern und wir werden weder Computer 🧑‍💻 noch Smartphone 🤳 verwenden?

Die Vorstellung der #Apple #VisionPro hatte ich mit großer Spannung verfolgt. Da die erste #AR/#VR-Brille von Apple nun seit einiger Zeit in den USA erhältlich ist, tummeln sich immer mehr Videos mit Erfahrungsberichten auf YouTube.
Erst jetzt kann man sich ein richtiges Bild von der Technologie machen, denn vorher hatte man lediglich Apples offizielle Produktvorstellungen sehen können.

Nachdem ich zuerst einige durchaus gut gemachte, „normale“ Videos von Anwendern angesehen hatte, brachte mich gestern Abend ein Video von Casey Neistat ins Grübeln … Ist es vielleicht nicht einfach nur eine weitere VR-Brille mit den üblichen Anwendungen, sondern hat Apple hier viel „mehr“ gemacht als die anderen Hersteller bisher?

Neistat hat in seinem Video folgendes Experiment gewagt: Er hat die Brille einen ganzen Tag lang mitten in New York City getragen und dabei die verschiedensten Dinge ausprobiert: Skateboard fahren, Donuts kaufen, U-Bahn, Arbeiten mitten auf dem Times Square usw.

💡Anschließend zieht er ein Fazit und das hat es in sich:

Denn nach einigen Stunden machte es in seinem Gehirn „Klick“ und es fühlte sich völlig normal an die Brille zu tragen. Er hatte vergessen, dass er sie überhaupt trägt. Die eingeblendeten, in die Landschaft „eingestanzten“ Informationen und Fenster fühlen sich nach einer Weile ganz natürlich und normal an.
Daraus schlussfolgert er, dass man in Zukunft wohl statt Smartphone und Laptop einfach seine Brille mitnimmt und damit kommuniziert, arbeitet, chattet, im Web surft usw.

Diese erste Version der Apple Vision wird die „Schlechteste“ sein, die Apple jemals auf den Markt bringen wird. Es ist vollkommen klar, dass die Modelle nach und nach leichter, kleiner, leistungsfähiger und günstiger werden.

Ich dachte zunächst es sei ein „nettes Spielzeug“. Aber Apple hat mit der Entwicklung von Anfang an darauf abgezielt, dass es ein echtes „Computing Device“ ist und kein Gerät mit dem man nur Filme konsumiert oder Spiele spielt. Das Betriebssystem Vision OS bietet faszinierende Möglichkeiten.

Bereits heute kann man die Brille z.B als Ersatz für einen Monitor verwenden. In Verbindung mit einem MacBook kann man die Rechenleistung, die Tastatur und das Trackpad nutzen. Man sitzt also an seinem Arbeitsplatz (oder wo auch immer) und hat einen riesigen 4K Bildschirm vor sich.
Aber auch ohne MacBook kann bereits heute mit der Vision Pro all das gemacht werden, wozu sonst ein Smartphone genutzt wird.

Videos:
Marques Brownlee stellt die Vision Pro mit all seinen Features umfassend vor:
https://lnkd.in/etdXJxVS

Casey Neistat hat das „verrückte“ Video in New York gemacht und kommt am Ende zu seinem Fazit, dass dies in Zukunft das alltägliche Gerät sein wird:
https://lnkd.in/ez-g-PeP

👉Spätestens wenn die Dinger eines Tages so klein sind wie z.B. eine normale Sonnenbrille, bin ich dabei! 😄


Warum ich ein großer Fan von 1KOMMA5° bin

5. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Ich bin ein großer Fan des Unternehmens 1KOMMA5°! ⚡️💜 Wie sie es in so kurzer Zeit geschafft haben, so viel im Bereich der #Energiewende auf die Beine zu stellen ist beeindruckend! Der Jahresumsatz geht nur zwei Jahre nach Gründung bereits auf die halbe Milliarde zu. #Unicorn

Wer derzeit für sein Eigenheim (oder kleines Unternehmen) eine Anschaffung plant im Bereich #Photovoltaik, #Stromspeicher, #Wärmepumpe oder vernetzter #Wallbox und das Startup vielleicht noch nicht kennt – unbedingt anschauen.

Das ganzheitliche Konzept beinhaltet das gesamte Ökosystem der dezentralen Energieerzeugung sowie der Verdrängung der fossilen Energieträger (wie z.B. Gastherme oder Verbrenner-Pkw). Die Zukunft ist mitgedacht. #Sektorenkopplung, #Digitalisierung und Vernetzung mit dem #Heartbeat und die Einbeziehung der Dynamik der Strombörse anstelle von „dummen“ Energieverbrauchern.
👉 Verbraucher und Erzeuger intelligent vernetzen und den Strom immer dann verwenden wenn er grün und günstig ist – that’s the way of the future! ☀️💨⚡️

Ich habe von Anfang an mit großem Interesse verfolgt, was Philipp Schröder mit seinem Startup auf die Beine stellt. Kürzlich habe ich Sam Wulff im neuen Flagshipstore in Bielefeld besucht (Foto) – eine tolle Truppe!
Inzwischen gibt es die Stores mit persönlichen Beratern bereits in vielen Städten in Deutschland und weiteren Ländern.

Das coole Marketingkonzept trägt sicher auch zum Erfolg bei – vom genialen Firmennamen über ein gelungenes, wiedererkennbares Design mit Farbkonzept bis hinein in die Stores.

Wenn ich nicht bereits seit einigen Jahren zufriedener Nutzer eines Hauskraftwerks von E3/DC wäre (und Tibber für dynamische Stromtarife), würde ich heute wohl ein Kunde von 1KOMMA5° sein.
Stattdessen sind aber jetzt zumindest meine Schwiegermutter sowie mein Schwager in ihren Häusern mit Energiewende-Technik von 1KOMMA5° versorgt und somit jetzt für die Zukunft hervorragend aufgestellt. Nicht ganz zufällig, sondern durch die Empfehlung eines begeisterten „Fans“. 😉

#Podcast-Tipp: 🎧 Ich höre gerade den aktuellen #OMR Podcast, wo Gründer Philip Schröder jetzt das zweite Mal zu Gast ist. Hier kann man gut in das Thema hineinkommen und das Konzept in all seinen Details verstehen:

https://lnkd.in/eE6NVnKw

#newsolar
#teamsolar
#1K5


Probleme benennen statt verschweigen: Wie man mit E-Auto-Kritik umgehen sollte

1. Februar 2024 · Original auf LinkedIn

Die Gegner der Antriebswende freuen sich immer sehr über negative Berichte zur #Elektromobilität. Dabei ist vollkommen klar, dass man Probleme nicht verschweigen sollte. Man soll sie benennen, analysieren und anschließend Schritt für Schritt für Verbesserung sorgen.

Bei dem Beispiel der 🇳🇴 norwegischen E-Busse gab es in letzter Zeit etliche reißerische Headlines und tausende Kommentare auf Social Media nach dem Motto „Elektromobilität ist sowieso gescheitert“.

In diesem Artikel auf Spiegel Online sind mir jedoch einige entscheidende Aussagen ins Auge gefallen (sinngemäß):

„Im kalten Januar sind 5,5 % der Fahrten ausgefallen …“.
👉 Dies klingt für mich nicht nach einem unlösbaren Problem. Vergleicht man es zudem mit der Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn, sieht es gar nicht so schlecht aus. 😉

„Die Busse wurden schnell angeschafft und nun wird alles im Live-Betrieb optimiert …“.
👉 Besser wären sicher ausführlichere Planungen gewesen. Aber es klingt keinesfalls danach, als wäre „alles gescheitert“ und man ginge zurück zu Dieselbussen.
Immerhin schafft Oslo es bereits heute mit den elektrischen Bussen Unmengen an Diesel einzusparen, welcher sonst alltäglich verbraucht und verbrannt wurde. Das ist bereits ein großer Erfolg (auch wenn es NOCH nicht perfekt umgesetzt ist).

„Auf Oslos Straßen tummeln sich Elektroautos wie Tesla, Volvo, chinesische Modelle … KAUM JEDOCH deutsche Fabrikate …“.
👉 Klingt nicht nach einer guten Zukunftsperspektive für die deutsche Automobilindustrie. Norwegen ist Vorreiter aber auch in anderen Ländern wird natürlich immer mehr auf Elektro umgestellt. Hoffentlich also haben die deutschen Hersteller in Zukunft ein gutes Angebot in dem Bereich!


Maja Göpel fehlt auf LinkedIn – dabei wäre ihre Stimme hier so wertvoll

29. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Jedes Interview mit Maja Göpel, jeder Auftritt, jeder Podcast mit ihr als Gesprächspartnerin, jedes ihrer Bücher und sonstige Texte von ihr sind wertvoll und wichtig!
Leider ist sie hier auf LinkedIn (und anderen Plattformen) nicht aktiv, denn sie könnte hier sicher viele weitere Menschen mit ihren Botschaften erreichen. Umso wichtiger, dass ihre Arbeit und ihre Aussagen geteilt und verbreitet werden. 🌱💚

Mir ist sie erstmals aufgefallen, als im Jahr 2019 ein Video bei Jung&Naiv erschien, wo Maja Göpel zusammen mit Volker Quaschning und anderen die frisch gegründete Initiative Scientists For Future #S4F vorgestellt hatte.
Das Video dazu ist bis heute sehenswert, denn es wurden viele wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel plastisch und nachvollziehbar dargestellt und auch Lösungsansätze präsentiert.
Schade, dass seit 2019 viel zu wenig in dem Bereich passiert ist!

PS – Das damalige Interview mit Jörg Thadeusz (Ausschnitt „Talk aus Berlin“ rbb 2020) ist auch im Ganzen sehr sehenswert. Dort prallen zwei Welten aufeinander:
https://lnkd.in/envnui-k


Blog-Rückblick Teil 3: Sechs Jahre ohne Flugzeug – steige ich wieder ein?

28. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Blog Rückblick Teil 3: Anfang 2018 fasste ich den Entschluss, dass mit der Fliegerei für mich erst mal Schluss ist. Als Ziel hatte ich mir fünf Jahre vorgenommen … jetzt sind sechs Jahre rum und ich frage mich, ob ich dieses Jahr wieder in ein Flugzeug steige?

🤔 Zu der Entscheidung kam ich damals, als ich mich mit den Zahlen beschäftigte – die Marke von 4 Milliarden Fluggästen wurde in 2017 erstmals geknackt und es fanden weltweit an die 200.000 Flüge an einem einzigen Tag statt. Ungefähr 1 Millionen Menschen sind gleichzeitig in der Luft! Wenn man sich die Zahlen bewusst macht, ist das alles ein ziemlicher Wahnsinn.

🧸 In meiner Kindheit und Jugend (80er Jahre) war das Fliegen etwas Besonderes und längst nicht so selbstverständlich wie heute. Aber muss das mit der heutigen Selbstverständlichkeit unbedingt so bleiben und auch immer weiter wachsen? Zumindest solange es technisch noch keine Lösung für CO2-neutrales Fliegen gibt?
Mir geht es nicht darum, dass niemand mehr fliegen soll. Vor allem die junge Generation muss die Welt entdecken und Kulturen und Menschen kennenlernen. Auch für viele Business-Aktivitäten ist das Fliegen zum Teil unerlässlich. Ich selber habe auch diverse Kontinente kennengelernt und möchte diese tollen Erfahrungen in meinem Leben nicht missen.

👉 Wie wäre es mit einem gedeckelten #Flugmeilenbudget für private Flüge? Jeder EU Bürger hätte pro Jahr eine bestimmte Anzahl von Flügen (oder Flugmeilen) zur Verfügung. Als eine Art Jahreskonto für CO2-Emissionen.
Natürlich gibt es etliche Interessen, die dagegen sprechen (von Fluggesellschaften bis hin zur Tourismusbranche) und es wäre ein erheblicher Eingriff in die Wirtschaft. Aber man kann sich die Frage stellen, ob die zukünftigen #Klimafolgekosten nicht auch ein gigantischer Eingriff in die Gesellschaft werden? Können wir uns ein unbegrenztes Wachstum des Flugverkehrs weiterhin „leisten“?

✈️ Zum Glück gibt es für viele Bereiche ja bereits heute auch schon gute technische Lösungen wie zum Beispiel die Herstellung von sauberer Energie durch die Erneuerbaren. Auch beim Flugverkehr wird sich in Zukunft noch einiges entwickeln.
Aktuell habe ich z.B. von der Entwicklung eines #Batterie-elektrischen Propeller-Flugzeugs gelesen, welches eine Kapazität von 90 Personen hat. Und #Wasserstoff als Antrieb ist ja ebenfalls in der Entwicklung. Es wird also #Technologien und #Lösungen geben. Bis dahin fliege ich dann eben weniger.
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🌱 Auf tinyfootprint.de beschreibe ich seit über 10 Jahren meinen Weg „Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit 👣“ in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Urlaub, Ernährung und Business.

👨‍💻 Rückblick Teil 3 (März 2018): „Flugstopp: Ich bleibe (erst mal?) am Boden“, Link zu meinem damaligen Blogbeitrag:
https://lnkd.in/eYYhE3FZ

#Emissionsrechte
#Emmissionsbudget
#CO2Budget
#Fußabdruck
#Flugscham
#Zugstolz
#Klimaschutz


Über Nacht für 19 Cent geladen: Direkt von der Energiewende profitieren

22. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Heute über Nacht wieder günstig das E-Auto für 19 Cent pro kWh aufgeladen. 🚗⚡️ Dank dynamischem Stromtarif (#Tibber) und dem derzeit starken Wind in unserer Region, kann ich direkt von der Energiewende profitieren.

Noch ist das natürlich alles nicht perfekt und es muss noch viel ausgebaut werden, aber es zeigt wo es hingeht … nämlich dass die Verbraucher dank #Elektroautos, #Heimspeichern, #Smartmetern und #dynamischen #Stromtarifen im Sommer von günstigem Sonnenstrom und im Winter von günstigem Windstrom profitieren können.

Der Preis lag heute Nacht zeitweise bei knapp einem Cent. Dazu kommen noch die Netzabgaben, Steuern usw., die bei uns ca. 18 Cent betragen.

Mehr zu dem Thema auf meinem Blog (Erfahrungsbericht):
https://lnkd.in/e-Q85Fdk


Bauernproteste und Milliardärs-Familien: Der Fehler im System

12. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Thema #Bauernproteste: Allein unter den zehn reichsten Deutschen sind vier aus den Familien der Aldi- und Lidl-Gründer mit einem Vermögen von mehr als 85 Milliarden Euro. Ist es nicht offensichtlich, dass irgendwo ein „Fehler im System“ vorhanden ist? Irgendwie müssen die unfassbaren Summen im Laufe der Jahre zustandekommen sein.

Unter anderem die #Discounter bewirken letztendlich, dass die Bäuerinnen und Bauern nicht mehr von ihrer Arbeit leben können, ohne auf Subventionen angewiesen zu sein.

Dazu das Problem, dass einige wenige #Konzerne das Saatgut monopolisieren und die bäuerlichen Betriebe quasi von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln abhängig machen. Die Höfe werden immer größer und immer industrieller.

Dabei gäbe es Alternativen, um aus dieser Spirale herauszukommen. Oder sie zumindest etwas aufzuhalten. Neben einer Reduzierung des Fleischkonsums (58% der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland werden zur Herstellung von Tierfutter verwendet), könnte eine schrittweise Umstellung auf ökologischere Formen der Landwirtschaft viel Positives bewirken.

👉 Wir bestreiten inzwischen einen beträchtlichen Anteil unserer Ernährung mit Alternativen, hier einige Beispiele:

🌾 Solidarische Landwirtschaft:
Wir sind Mitgenossen in einer „Solawi“ und erhalten wöchentlich unseren „Ernteanteil“: Regional, saisonal, selbst mitgestaltet … macht Spaß und ist gesund!

🛒 Marktschwärmerei:
Viele regionale Betriebe haben sich bei uns in einer sogenannten „Marktschwärmerei“ zusammengeschlossen. Per Online-Vorbestellung sucht man sich Produkte aus und holt sie wöchentlich an der Sammelstelle ab. Alles kommt aus der Region und läuft über Direktvertrieb – es bleibt mehr Geld beim Erzeuger!

🌱 Biokiste:
Zur Ergänzung bestellen wir noch weitere Produkte bei einer regionalen Landwirtschaft. Wöchentlich wird die „Biokiste“ ausgeliefert. Neben eigenen Produkten wird das Sortiment durch „Bio-Standardware“ ergänzt – frisch, regional, wenig Verpackungsmüll.

🤔 Klar ist ein Argument, dass viele sich „teure“ Lebensmittel nicht leisten können. Aber ein Gegenargument könnte sein, dass eine Reduzierung des Fleischkonsums auch bei den Kosten entgegenwirken kann.

Unter dem Strich sehe ich es als derzeitigen „Fehler im System“ und es ist schade, wenn wir es nicht schaffen, dass Landwirte wieder von ihrer Arbeit leben können. Liegt es vielleicht unter anderem auch daran, dass wir in den letzen Jahrzehnten immer alles so billig wie möglich beim Discounter kaufen wollten und Lidl & Co. dies auch vorangetrieben haben?

Es gibt sicherlich kein „schwarz oder weiß“, aber auch kleine Schritte helfen. Ich unterstütze gerne Landwirte und andere Erzeuger, die bereits auf diese Art produzieren und ihre Produkte vertreiben.


Bauernproteste und die Fähren-Blockade: Erschreckende Eskalation gegen Habeck

5. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Die #Bauern protestieren auf das Heftigste 🚜 und die #Ampelkoalition nimmt (aus Angst vor weiteren Protesten?) die Pläne für Agrar-Kürzungen teilweise zurück.

Erschreckend fand ich einen Bericht von gestern Abend darüber, dass Robert Habeck auf der Rückreise von seinem Urlaubsort an der Nordsee von einem Mob quasi angegriffen wurde und die Fähre stürmen wollten („Landwirte blockieren Fähranleger in Schlüttsiel“).
Was wird am kommenden Montag bei den angekündigten großen Protesten passieren?

THEMA MASSENTIERHALTUNG
🐄🐖 Kann die Landwirtschaft in Zukunft überhaupt so bleiben wie sie derzeit ist?

Die Landwirtschaft belegt 50% der Fläche Deutschlands (16,7 Millionen ha von 34 Millionen). Auf dem Großteil der Fläche wird Tierfutter für die Massentierhaltung angebaut.
(Am Rande bemerkt … 2% Landesfläche für erneuerbare Energien sollen also ein Problem sein?)

Ein großes Problem ist also die ineffiziente Nutzung der Flächen für den Anbau von Tierfutter. Wenn allein mehr als die Hälfte der Flächen für die Tiermast verwendet wird, muss man sich über Ineffizienz nicht wundern.
Der Umweg über das Tier, um Proteine „in den Menschen zu bekommen“ sorgt dafür, dass somit unnötig viel Fläche benötigt wird (vom zusätzlichen problematischen Soja-Anbau für unser Tierfutter in Südamerika ganz zu schweigen …).

🌾 Nur 14% der Flächen werden derzeit für unsere Nahrungsmittel verwendet (z.B. Getreide für Brot usw.).

Es muss ja nicht jede(r) sofort Vegetarier oder Veganer werden, aber wenn man sich vorstellt, dass beispielsweise nur noch die Hälfte an Fleisch konsumiert werden würde, dann hätten wir bereits viel gewonnen und es gäbe vielleicht mehr Platz für eine Umstellung einiger Flächen auf eine nachhaltige, biologische Landwirtschaft (welche nebenbei auch nicht so zerstörerisch ist in Bezug auf Biodiversität etc.).
Dabei ist mir bewusst, dass Grünlandflächen (z.B. Weideflächen) nicht so einfach umgenutzt werden können, es geht eher um die Ackerflächen.

Ich gebe zu, dass ich in dem Bereich kein Experte bin, jedoch finde ich den Anteil der genutzten Fläche für Tierfutter (58%) erschreckend groß und es ist ja eigentlich sehr einfach: Weniger #Fleischkonsum, weniger #Massentierhaltung, weniger #Tierleid, weniger Tierfutter auf den Flächen, mehr Platz für andere Nutzung (z.B. auch Agri-PV).
Wenn man zudem noch erfährt, dass z.B. die Schweinebetriebe darüber klagen, dass sie für den Verkauf der Tiere so wenig Geld erhalten, dass es kaum zum Leben reicht, dann passt in diesem System wohl so einiges nicht. 🐖🐷🐽

#Bauernproteste #LEP


Studie bestätigt: Wärmepumpen eignen sich für Altbauten besser als behauptet

4. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

💡 Interessant: Studie bestätigt, dass sich #Wärmepumpen für #Altbauten 🏚️ besser eignen, als oftmals behauptet wird.

Die durch den Energiedienstleister Techem aktuell durchgeführte Studie bestätigt das, was ich im persönlichen Umfeld selber erlebe:
Rund 50% der untersuchten Gebäude (von insgesamt 130.000) können laut der Studie ohne größeren Aufwand auf eine Wärmepumpe umgerüstet werden und weitere 40% der Gebäude können dann mit einer Wärmepumpe betrieben werden, wenn zuvor einzelne Heizkörper ausgetauscht werden.

Natürlich gibt es auch spezielle Einzelfälle, wo umfassend saniert werden muss. Aber auch hier gilt meistens: Wenn nichts gemacht wird, werden auch dort die Heizkosten mit Gas oder Öl drastisch steigen.
👉 Denn ein Haus mit ineffizienter Dämmung, alten Fenstern, einem maroden Dach usw. wird auch mit der alten Heizung hohe Kosten über die Jahre verursachen – egal ob fossile Heizung oder Wärmepumpe.

Hier einige Beispiele aus meiner ganz persönlichen „Bubble“:

🏠1️⃣ Wir selber leben in einem über 100 Jahre alten (sanierten) Haus und betreiben dort seit inzwischen 12 Jahren eine Wärmepumpe (Sole-Wasser), funktioniert bisher über all die Jahre ohne Probleme. Wir sind froh, dass wir damals keine Gastherme eingebaut haben! Wir brauchten somit nicht mal einen Schornstein in das alte Gebäude zu installieren und haben zudem keine fortlaufenden Kosten bzgl. Schornsteinfeger usw.

🏠2️⃣ Meine Eltern leben in Schweden🇸🇪 in einem 100 Jahre alten Holzhaus und haben dort seit einigen Jahre eine Wärmepumpe (Luft-Wasser) im Einsatz. Die vorherige zentrale Holzheizung wurde ersetzt. Alte Heizkörper blieben und es gibt keine Fußbodenheizung – funktioniert und ist effektiv.

🏠3️⃣ Ein weiteres (ebenfalls altes) Haus meiner Familie in Schweden wird seit einigen Jahren mit zwei Luft-Luft Wärmepumpen (also Klimaanlagen) beheizt. Da dies ein Ferienhaus ist, welches nicht immer bewohnt ist, eine gute und flexible Lösung.

🏠4️⃣ Mein Bruder hat ein Haus aus den 70er Jahren (Deutschland), keine Fußbodenheizung und nicht voll saniert. Vor einigen Jahren die Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt und lediglich zwei alte Heizkörper durch spezielle größere Heizkörper getauscht. Die Betriebskosten sind im Vergleich zu Öl gesunken und später wurde es durch Installation von PV und Speicher noch effektiver: #Sektorenkopplung.

FÖRDERMITTEL
💸 Mein Bruder konnte Fördermittel in Anspruch nehmen, da er eine alte Ölheizung ersetzt hatte.
Es ist aktuell evtl. interessant zu schauen, welche Förderungen in Frage kommen – da hat sich ja einiges getan und es gibt neuerdings den „Geschwindigkeitsbonus“. Die Förderungen für einen Austausch der Heizung gehen, je nach Einkommen und Zeitachse gestaffelt, hoch auf bis zu 70% (siehe Grafik Captain Futura im Kommentar).

Im Kommentar poste ich zudem den Link zu dem Artikel bzgl. der Studie.


Fünf Jahre Tesla-Reisen: Gibt es inzwischen Alternativen?

3. Januar 2024 · Original auf LinkedIn

Fünf Jahre und viele #Reisen mit dem #Tesla – gibt es Alternativen? 🚗⚡️

Nach vier Jahren mit dem Model 3 habe ich seit etwas über einem Jahr nun das Model Y als Firmenwagen im Einsatz.
Inzwischen sind bereits knapp 30.000 km mit dem neuen Auto zusammengekommen, eine kleine Zwischenbilanz …

Da ein Teil meiner Familie in Schweden🇸🇪 wohnt, fahren wir 2-3 Mal im Jahr in den Norden. Die Strecke bis zu meinem Elternhaus ist 900km lang – als ich in 2019 auf „Elektro“ umsteigen wollte, fiel die Wahl schnell auf das damals gerade neu in Deutschland eingeführte Tesla Model 3. Preislich (zB zu einem BMW) verhältnismäßig in Ordnung und bereits zu der Zeit war ein europaweit funktionierendes Ladenetz von Tesla vorhanden.

Ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Da die Beine unserer beiden Töchter immer länger wurden, bin ich dann Ende 2022 auf ein Model Y umgestiegen.

Gestern sind wir nach dem Ende unseres Weihnachtsurlaubs mit dem Model Y wieder aus Schweden zurückgekommen.

Wie seit Jahren lief auch diesmal alles problemlos –

Positiv:
✔️ Reichweite auch im Winter bei Minusgraden relativ gut
✔️ Dichtes Ladenetz von Tesla Superchargern
✔️ Sorgenfreies Fahren ohne Planungen von Ladestops
✔️ Extrem gut gemachte Software mit immer wieder neuen tollen, kostenlosen Updates
✔️ Viel Platz und Komfort für vier Personen, Gepäck und einen kleinen Hund
✔️ Stauraum fantastisch – allein der Front-Kofferraum und die Mulde unter dem hinteren Kofferraum schlucken viel des Gepäcks. Das bietet kein anderer Hersteller in dieser Preisklasse.

Negativ:
❌ Die Scheibenwischerautomatik ist eine Katastrophe, ständig manuelles nachstellen
❌ Der Fernlichtassistent funktioniert immer noch nicht gut

Okay, und man muss fairerweise zugeben, dass das elektrische Reisen im Winter etwas unentspannter ist als im Sommer – bei den Ladestopps ist es oft ungemütlich nass, kalt und dunkel und die Reichweite ist nunmal geringer als im Sommer.

Trotzdem würde ich nie wieder auf einen Verbrenner wechseln!

👉 Wenn ich heute vor der Entscheidung stehen würde, was würde ich für ein Auto wählen?

Manchmal fragt man sich ja, ob man dieses Unternehmen weiterhin unterstützen sollte. Man kann argumentieren, dass es genügend Gründe gibt es nicht zu tun (ich habe dazu einmal einen längeren Beitrag auf meinem Blog geschrieben). Auf der anderen Seite ist das Produkt Tesla wirklich sehr gut. Dieses „Gesamtpaket“ bekommt man bei anderen Herstellern in der Preisklasse nicht.

Theoretisch käme als Alternative z.B. ein Škoda Enyaq, oder ein (bald erhältlicher) Polestar 4 für mich in Frage. Wir benötigen einiges an Platz wegen der regelmäßigen Reisen nach Schweden …

Nach inzwischen mehr als 10 Schweden-Reisen, einer 6.000 km Rundreise nach Portugal und vielen weiteren Langstrecken würde ich den Tesla als zuverlässigen Begleiter meiner Fahrten vermissen. Ich würde mich mit einem Wechsel zu einer anderen Marke schwer tun.

⁉️ Wie seht ihr das und was für Reise-Erfahrungen habt ihr (auch mit anderen Marken)?


Umweltbonus-Stopp: Liebe Bundesregierung, ihr lasst Leute auf 4.500 Euro sitzen

16. Dezember 2023 · Original auf LinkedIn

#Umweltbonus: Liebe Bundesregierung – ihr wollt die Leute allen Ernstes jetzt auf bis zu 4.500 Euro sitzen lassen?

Es ist schon ärgerlich genug, dass für klimaschädliche Subventionen noch Gelder da sind und die Transformation zur Elektromobilität durch die Sparmaßnahmen nun einen ordentlichen Dämpfer bekommen wird – ABER warum wird die vorzeitige Abschaffung der Förderung für Elektromobilität nun so ungerecht gestaltet?

HEUTE an einem Samstag wird verkündet, dass am MORGIGEN Sonntag um Mitternacht die Förderung abgeschaltet wird. Am Montag können somit keine Anträge mehr bei dem BAFA eingereicht werden.

👻 Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen? Was machen diejenigen jetzt, die guten Glaubens ein E-Auto bestellt und die Förderung fest eingeplant haben?

Es wird sicher viele geben, die geplant haben die bis 31.12.23 gültige Förderung in Höhe von 4.500€ zu nutzen – hat jemand z.B. diese Woche sein Auto bekommen und den Förderantrag für kommende Woche eingeplant (rechtzeitig vor Weihnachten), bekommt jetzt genau: NICHTS.
Außer der- oder diejenige hat heute zufällig bereits alle Papiere Zuhause und kann den Antrag noch schnell machen.

Hat jemand ein Auto bestellt und die Auslieferung ist für kommendes Jahr geplant (Fördersumme bis zu 3.000€), dann erhält dieser jemand ab jetzt plötzlich: NICHTS.

Für viele verschwinden also plötzlich von jetzt auf gleich bis zu 4.500€. Das ist eine Menge Geld im privaten Portemonnaie und vollkommen inakzeptabel!

⁉️ Ich habe mich immer schon gefragt, warum das Förderprogramm nicht so gestaltet wurde, dass das Datum der Bestellung gilt und nicht das Datum der Auslieferung. Als Kunde war man jedes Mal bei der Bestellung eines E-Fahrzeugs im Unklaren, ob durch spätere Auslieferung die Höhe der Fördersumme plötzlich geringer wird. Das ist uns bei unseren Firmenwagen des öfteren so ergangen.

WAS BEDEUTET DER WEGFALL DER FÖRDERUNG FÜR DIE ZUKUNFT DER E-MOBILITÄT?

Es wird sicherlich erst einmal einen großen „Dämpfer“ geben bei den Zulassungszahlen in 2024. Zusätzlich zum Fehlen der BAFA-Förderung sorgen das Zinsniveau, die wirtschaftliche Lage und die Inflation sicher nicht für einen Boom im Neuwagengeschäft.

Als Chance sehe ich jedoch, dass die Hersteller nun kreativ werden müssen und die Elektroautos endlich günstiger werden könnten. So haben einige Hersteller bereits Sonderrabatte oder extrem günstige Zinsen für Finanzierungen und Leasing ausgerufen (zB Tesla seit kurzem mit 0,99%). Das macht die Preise auch ohne Förderung attraktiv.

Auch fehlen noch kleine und günstige E-Autos am Markt. Aber dort tut sich für 2024 nun einiges … sei es der Citroen e-C3 oder ein verhältnismäßig günstiger Volvo EX30 und viele weitere.
VW müsste mit dem sehr interessanten „ID.2.ALL“ (ab 25.000€) eigentlich schneller sein, kommt aber leider erst in 2026 auf den Markt damit. Zu spät! Die Chinesen werden schneller sein.

Generell wird es auch ohne staatliche Förderungen mit der E-Mobilität weiter gehen, da bin ich mir sicher.


Blog-Rückblick Teil 2: Acht Jahre Renault Zoe – würde ich es wieder tun?

15. Dezember 2023 · Original auf LinkedIn

Blog Rückblick Teil 2: Im Jahr 2016 bestellten wir unser erstes #Elektroauto. Bis heute fahren wir unseren Renault Zoe als „Familienkutsche“. Gab es im Laufe der Jahre Probleme und würde ich mich heute wieder so entscheiden?

🚙 Vor acht Jahren war es noch recht ungewöhnlich ein E-Auto zu kaufen. Im Autohaus wollte man mir abraten, obwohl ich mit dem festen Entschluss einen Zoe zu kaufen zum örtlichen Renault Händler ging, wollte der Verkäufer mir stattdessen einen Verbrenner andrehen: „E-Autos werden sich meiner Meinung nach nicht durchsetzen, lassen Sie es lieber!“.

Zum Glück fand ich einen anderen Händler, der auf einem anderen Level bzgl. E-Mobilität war. Einige Monate später, im Januar 2017, konnten wir das Fahrzeug abholen.
Es war von Anfang an ein tolles Gefühl, ab jetzt elektrisch unterwegs sein zu können! In unserem Landkreis Lippe (mit ca. 350.000 Einwohnern) gab es damals lt. Straßenverkehrsamt nur 80 vollelektrische Fahrzeuge, nun war ein weiteres dazugekommen!

Bis wir in 2021 eine PV-Anlage installierten, haben wir den Zoe über vier Jahre lang im Carport per Schuko Stecker geladen. Erst dann installierten wir eine (intelligente) Wallbox für den Sonnenstrom vom Dach.

Die kleine Batterie mit 24 kWh Kapazität und das Laden per 230V Steckdose waren für unseren Alltag mit dem Fahrzeug kein Problem. Das tägliche Pendeln zum Büro und das alltägliche Familiengeschehen (Kinder von A nach B) funktionierten all die Jahre problemlos.
Wir wohnen etwas ländlicher und sind auf das Auto als Verkehrsmittel angewiesen. Zusätzlich hatten wir damals noch meinen Verbrenner-Dienstwagen (der dann in 2019 durch Elektro ersetzt wurde …).

🔝 Bis heute fahren wir den Zoe, inzwischen sind 75.000 km zusammengekommen. Die Batterie hat bisher nur wenig an Kapazität verloren. Reparaturkosten: ca. 300€ (Klappern an der Lenkung). Dazu eine jährliche Inspektion i.H.v. ca. 70€. Kfz-Steuern: Keine.

👉 Nicht jedes Auto in Deutschland kann sofort ersetzt werden, das ist klar. Auch ist es natürlich erstrebenswert, die Gesamtzahl an Fahrzeugen durch neue Konzepte in Städten zu reduzieren. Mir geht es hauptsächlich um diejenigen, die vor der Entscheidung stehen ein fabrikneues Auto zu kaufen.
Denn in 2023 haben über 80% aller Pkw-Neuwagen(!)-Zulassungen in Deutschland immer noch einen #Verbrennungsmotor 🚗💨 (Quelle: Statista). Das hätte ich damals im Jahr 2016 nicht gedacht, als wir den Zoe bestellten. 👈
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⁉️ Beim Lesen des alten Beitrags auf meinem Blog habe ich mich gewundert, wie gleich diese Themen (und viele weitere) über all die Jahre eigentlich geblieben sind.

🌱 Auf tinyfootprint.de beschreibe ich seit über 10 Jahren meinen Weg „Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit 👣“ in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Urlaub, Ernährung und Business.

👨‍💻 Rückblick Teil 2 (Jan. 2017): „Ab jetzt elektrisch unterwegs“, Link zu meinem damaligen Blogbeitrag:
https://lnkd.in/eDjBTKSc


Endlich: Bidirektionales Laden geht konkret los

6. Dezember 2023 · Original auf LinkedIn

Endlich geht es konkret los mit dem bidirektionalen Laden von E-Autos! 🤩

Mit dieser Technologie wird es möglich sein, sein Eigenheim (oder auch Unternehmen) mit Strom aus dem eigenen Pkw zu versorgen und diesen somit als „Speichererweiterung“ einzusetzen.

Der Osnabrücker Hersteller E3/DC hat auf der letzten Intersolar in München das Konzept bereits vorgestellt, nun geht es in den ersten realen Testbetrieb in Schweden 🇸🇪 (siehe Pressemitteilung VW, Pilotprojekt in Hudviksvall).

Ich persönlich freue mich sehr, dass wir nun einen konkreten Schritt nährgekommen sind, um diese Technik schon bald zu Hause einsetzen zu können.
Wir haben ein Hauskraftwerk von E3/DC im Einsatz, welches unseren #Photovoltaikstrom und #Heimspeicher effektiv regelt. Der Batteriespeicher hat eine Größe von derzeit 19,5 kWh. Wenn wir zukünftig ein Fahrzeug mit der neuen DC-Wallbox „Edison“ anschließen, können wir diesen Speicher entsprechend vergrößern.

☀️❄️ Im Sommer sind wir meist sowieso 24h autark, aber im Winter haben wir mit der Wärmepumpe oft einen Verbrauch von pro Tag 40 kWh und mehr (und keine Sonne!).
Per dynamischen Stromtarif können wir z.B. nachts günstigen Windstrom in unseren Heimspeicher laden, um diesen dann tagsüber mit der Wärmepumpe zu verbrauchen.

Haben wir zukünftig ein Fahrzeug als Erweiterung, werden wir noch flexibler und können mehr günstigen Strom nutzen (solange das Auto zu Hause ist …). Die Systeme werden intelligenter und das Netz wird entlastet, das ist smart!

Die Einbindung von #dynamischen #Stromtarifen in Verbindung mit #VehicleToHome (und später auch #VehicleToGrid) sind große Schritte, um die Energiewende effektiv voranzubringen!
🚀

Könnt ihr euch vorstellen, euer Auto 🚗 zu Hause als Stromspeicher 🔋 zu nutzen?


Blog-Rückblick Teil 1: Zwölf Jahre Wärmepumpe, 310.000 kWh Erdgas gespart

5. Dezember 2023 · Original auf LinkedIn

Blog Rückblick Teil 1: Unsere #Wärmepumpe ist seit 12 Jahren im Einsatz und hat seitdem ca. 310.000 kWh #Erdgas eingespart. Funktioniert sie immer noch und würde ich mich heute wieder so entscheiden?

🏡 Im Jahr 2012 hatten wir die Sanierung unseres über 100 Jahren alten Gebäudes abgeschlossen. Zu der Zeit startete ich mit meinem Blog unter dem Motto „Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit“. 👣
Mit meiner Rückblick-Serie möchte ich vergangene Themen meines Blogs beleuchten und schauen, was sich seitdem getan hat.

Beim Beginn der Sanierung stellte sich damals die Frage welche Heiztechnik in das alte Gebäude eingebaut werden sollte – über verschiedene Umwege fiel die Entscheidung letztendlich auf eine Wärmepumpe, aus heutiger Sicht: Zum Glück!

Wir hatten in all den Jahren bisher keine großen Reparaturen und bis heute versorgt sie uns zuverlässig mit #Heizwärme und #Warmwasser, von Anfang an mit einem #Ökostromtarif. Heute unterstützt durch #Photovoltaik, #Speicher und einem #dynamischen #Stromtarif. Fossilfreies Wohnen funktioniert!

🔝 Ich habe kürzlich ausgerechnet, welche Menge an Gas wir verbraucht hätten, wenn wir uns für eine Gastherme entschieden hätten und kam dabei auf über 300.000 Kilowattstunden, beeindruckend!
Wenn ich mir vorstelle, dass diese Ersparnis in nur einem einzigen Haus erfolgt ist und was für einen Effekt es haben kann, wenn es Millionen Haushalte sind.

👉 Jeder Fall ist unterschiedlich und muss individuell bewertet werden. Wenn jedoch eine große Sanierung oder ein Neubau ansteht, dann ist die Wärmepumpe sicherlich meistens die erste Wahl.

Aber auch für viele Bestandsgebäude funktioniert eine Wärmepumpe oftmals sehr gut. Ich kenne persönlich einige ältere Gebäude, wo ein Wechsel – auch ohne vorhandene Fußbodenheizung – erfolgreich und wirtschaftlich war.

Natürlich muss man nichts überstürzen und eine intakte und funktionierende Gastherme sofort herausreißen. Eine Pflicht dazu besteht ja auch mit dem GEG („Heizungsgesetz“) nicht. Aber es gibt viele Objekte, wo sowieso etwas getan werden muss und eine Sanierung ansteht. 👈
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Beim Lesen des alten Beitrags auf meinem Blog habe ich mich gewundert, wie gleich diese Themen (und viele weitere) über all die Jahre eigentlich geblieben sind.
Und wie wenig Fortschritt es gab in der Verbreitung von Wärmepumpen. Deutschland ist in Europa quasi Schlusslicht, vor allem in Skandinavien gibt es prozentual viel mehr Wärmepumpen!

⁉️ Liegt es daran, dass in Deutschland zu wenig positive Informationen und gute Praxisbeispiele verbreitet wurden?

🌱 Auf meinem Blog tinyfootprint.de beschreibe ich seit über 10 Jahren meinen Weg „Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit“ in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Urlaub, Ernährung und Business.

👨‍💻 Rückblick Teil 1 (März 2012): „Wärmepumpe statt Gasanschluss“, Link zu meinem damaligen Blogbeitrag:
https://lnkd.in/gafUi56x


„Hilfe, unser Strom wird rationiert!“ – Trara um Smart-Grid-Paragrafen 14a

30. November 2023 · Original auf LinkedIn

Hilfe, unser Strom wird rationiert! ⚡️😱

Viel „Trara und Meckerei“ von denjenigen, die wohl nicht wissen was #SmartGrid bedeutet und wo die Reise technologisch hingeht auf dem Weg in eine „All Electric Society“.

Anstelle die Vorteile zu erkennen, wird in Deutschland von vielen (aus Unwissenheit?) losgepoltert. In anderen Ländern ist man bei dem Thema schon längst viel weiter. Bekannterweise heizt man in #Skandinavien seit vielen Jahren in deutlich größerem Maße mit Wärmepumpen (und fahren mehr E-Autos).
Das Netz ist dort seit langer Zeit bereits für eine Elektrifizierung besser vorbereitet – in Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen ist zum Beispiel in nahezu jedem(!) Haushalt ein #SmartMeter vorhanden. Deutschland hingegen ist (auch hier) Schlusslicht in Europa!

Was sind die Vorteile? Durch eine intelligente Steuerung der Verbraucher kann die Energiewende viel besser funktionieren. Warum sollen Wärmepumpen und E-Autos nicht dann den meisten Strom beziehen, wenn er gerade „im Überfluss“ zur Verfügung steht (zum Beispiel wenn gerade viel Windstrom produziert wird …)?

Die Steuerung erfolgt automatisch und in den meisten Fällen ist es überhaupt kein Problem, wenn zwischenzeitlich gedrosselt wird. Beispiel – die meisten Wärmepumpen haben einen Speicher und es wird somit natürlich nicht sofort kalt im Haus, wenn sie einige Stunden nicht läuft. Weiteres Beispiel – wenn das E-Auto stundenlang steht (z.B. über Nacht) und eingesteckt ist, spielt es keine Rolle wann der Strom automatisch geladen wird.

ℹ️ In dem neuen „Kontroll-Gesetz“ (Zitat BILD) ist zudem gar nicht geregelt, dass der Strom komplett abgeschaltet wird. Unter anderen dadurch, dass der regionale Netzausbau in Deutschland zu langsam voranging, ist diese Maßname nun erforderlich.
Es geht um eine Drosselung auf (zeitweise) 4 kW Leistung. Der „normale“ Haushaltsstrom ist gar nicht betroffen. Im Fall einer Drosselung kann außerdem durch niedrigere Preise profitiert werden.

Ich habe seit 12 Jahren eine #Wärmepumpe im Einsatz. In den ersten Jahren hatten wir einen zusätzlichen Wärmepumpentarif – dieser konnte vom Netzanbieter jeden Tag für eine bestimmte Zeit getrennt werden. Überhaupt kein Problem, aufgrund des vorhandenen Wärmespeichers haben wir es nicht einmal mitbekommen.

Nach der Errichtung einer #Photovoltaikanlage im Jahr 2021 haben wir nun auf einen dynamischen Stromtarif (Tibber) umgestellt. Hier sehe ich die Vorteile – Strom dann beziehen wenn er günstig ist und im Winter die E-Autos und den Heimspeicher laden. Gut für das Portemonnaie und gut für die Energiewende!

🇸🇪 In Schweden bietet der innovative, deutsche Komplettanbieter 1KOMMA5° in Kombination mit Speicher u.PV jetzt einen Stromtarif mit „0 Cent pro kWh“ an! Die in Schweden bereits überall verbauten Smart Meter machen solche Angebote einfacher.

Wie erwähnt – 🇩🇪 Deutsche meckern: „Die wollen mir den Strom abschalten!“, in anderen Ländern erleben die Bürger bereits die Vorteile der gelungenen Digitalisierung. #LEP


Wir sind kein „klimaneutrales Unternehmen“ mehr – und das ist ehrlicher

29. November 2023 · Original auf LinkedIn

Wir sind kein „klimaneutrales Unternehmen“ mehr! 🛑✋

Für das Jahr 2020 hatten wir bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation unsere erste #Treibhausgasbilanz mit ClimatePartner erstellt.

Nachdem das Ergebnis vorlag, entschieden wir uns für eine Kompensation. Diese erfolgte ebenfalls über ClimatePartner – wir erhielten eine Urkunde und das Label „Klimaneutrales Unternehmen“. Auf unserer Website und auf dem Briefbogen prangte nun stolz das neue Label.

Auch ein Jahr später erstellen wir eine Bilanz (2021) und kompensierten unsere Emissionen erneut. Im Laufe der Zeit wurde jedoch immer offensichtlicher, dass die Bezeichnung „klimaneutral“ schwierig ist. Er wurde inflationär eingesetzt (Beispiel: Produkte im Drogeriemarkt …). Für den Verbraucher ist gar nicht ersichtlich, was dahinter steckt und wie diese angebliche Klimaneutralität überhaupt erreicht wurde. Geschweige denn, ob die Unternehmen ernsthafte Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Emissionen ergriffen haben!

Ganz offensichtlich ist die eigentlich gute Grundidee (nämlich derzeit unvermeidliche Emissionen zu kompensieren) in vielen Fällen zu einer reinen #Marketingmaßnahme, ohne wirklich Substanz, geworden.

Und so manches Baumpflanzungszertifikat stellte sich im Nachhein als nicht ganz „astrein“ heraus. Folge: Eine berechtigte negative Berichterstattung über CO₂ Zertifikate, die oftmals wenig transparent und manchmal auch ineffektiv sind.
Der Begriff „Klimaneutral“ ist somit leider oft nur eine leere Marketing-Worthülse für Betriebe, die keine wirklichen Anstrengungen für einen echten Wandel unternehmen. Es besteht #Greenwashing-Gefahr.

🌳 In unserem #Nachhaltigkeitsbericht erläutern wir, dass bei all den Bemühungen das #Reduzieren wichtiger als das #Kompensieren ist:

👉 Unser CO₂ Fußabdruck: Wir bilanzieren, kompensieren, UND: reduzieren. 👈

Bilanzieren, Ideen entwickeln, Maßnahmen implementieren und Jahr für Jahr weiterentwickeln, um die Emissionen immer weiter zu reduzieren auf dem Weg zu „Netto-Null“. Die jährlich wiederkehrende Bilanz kann bei diesem Prozess natürlich eine gute Hilfe sein.
Auch wir werden sie in Zukunft fortsetzen und werden unseren ermittelten CO₂ Ausstoß weiterhin kompensieren.

Statt der Bezeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ verwenden wir jedoch ab jetzt auf unserem Briefpapier ein Label mit dem Titel: “Klimaschutz Beitrag“. Damit fühlen wir uns wohler, denn es drückt aus, dass wir einen Beitrag leisten wollen aber längst noch nicht am Ziel angekommen sind auf dem Weg der Nachhaltigkeit.

👆Die EU bereitet mit der kommenden „Green Claims Directive“ einen Rechtsrahmen vor, der verbindliche Regeln für die Nutzung solcher Bezeichnungen aufstellen soll. Das macht Sinn und bringt mehr Klarheit.

🤔 Wie ist deine Meinung zu dem Begriff „klimaneutral“?
___

Unseren Nachhaltigkeitsbericht inkl. der CO₂ Bilanzen veröffentlichen wir seit einigen Jahren auf unserer Website:

https://lnkd.in/dcaaJ-Hu

Flatterstrom? Europas größtes neues AKW ist offline, Kohle springt ein

20. November 2023 · Original auf LinkedIn

#Flatterstrom? Europas größtes, nagelneues #Kernkraftwerk ⚛️ ist „offline“. #Kohlekraftwerk 🏭 muss einspringen.

Ich bin gar nicht grundsätzlich gegen Kernkraft, aber richtig „rund“ läuft es ja damit auch nicht. Vom eigentlich nicht lösbaren Problem einer wirklichen Endlagerung (die für 100.000 Jahre und mehr sicher ist) oder einer potenziell möglichen Havarie einmal abgesehen, kommt es ja auch immer mal wieder zu nicht vorhersehbaren Ausfällen bei den Kraftwerken. So wie jetzt aktuell in Finnland (siehe Artikel).
https://lnkd.in/eg7eWf9j

In dem Bereich bin ich zugegebenermaßen kein Experte, aber immer wieder lese ich von zigfach höheren Baukosten als zuvor geplant und von Problemen im Betrieb (Frankreich Dürre etc.).

Für Deutschland wäre es sicher sinnvoll gewesen noch einige Jahre „Streckbetrieb“ der letzten vorhandenen AKW durchzuführen, anstelle von nun massiv Kohlekraftwerke mit hohem CO2 Ausstoß betreiben zu müssen.
Aber für die langfristige Zukunftsplanung fände ich es erstrebenswerter auf den Ausbau der Erneuerbaren mit vielen unterschiedlichen dezentralen Speichern sowie einem intelligenten Netz zu setzen, anstelle erneut in die Kernkraft zu investieren.

Ja, es ist noch ein sehr weiter Weg bis zu einer nahezu vollständigen Versorgung durch regenerative Energien. Aber er kann lohnenswert sein.
_______________________________

Hier einige gesammelte Social Media Kommentare zum aktuellen Ausfall des finnischen Atomreaktors:

„Helsinki – Wie der Betreiber (TVO) mitteilte, ist das Atomkraftwerk mit einer Bruttoleistung von 1.720 MW am Sonntag, den 19.11.2023 um 19:10 Uhr unverhofft vom Netz gegangen. Kohle- und Gaskraftwerke mussten als Backup-Kraftwerke zur Sicherung der finnischen Stromversorgung einspringen und hochgefahren werden.
Via Michael Maag“

„Nachdem das Werk ja schon ein echter Schnapper war (14 Jahre über dem Zeitrahmen und rd. 11 Mrd. Mehrkosten), wer zahlt die Unterbrechung, das Konsortium, das es gebaut hat (EDF, Siemens)?“

„Ja immer perfekt wenn man für son Scheis Klotz noch 10 Gaskraftwerke Backup haben muss. Aber die sind natürlich nur wegen der unkonstanten PV-Anlagen gebaut worden 😂“

„Alleine die Schweiz hat bei 5 AKWs zwanzig derartige Abschaltungen von 2012-2022 gegeben. (Quelle Statista)“

„Eine Reaktorschnellabschaltung in Schweden führte zu einem Blackout, von dem 3 Millionen Menschen in Schweden, aber besonders in Dänemark betroffen waren.“

„In Atomkraft-Wunderland Frankreich wars ja die letzten Jahre noch krasser.“

„Da muss ich wirklich schmunzeln. Haben doch die „Experten“ der Stromversorger jahrelang behauptet die „Erneuerbaren“ passen nicht ins Netz da ihre „fluktuative Leistung“ nicht vorhersehbar ist. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Leistung verteilter WEA und PV-Anlagen kann über Stunden, ja sogar Tage vorab ausreichend genau berechnet werden. Wenn mal eins oder drei plötzlich ausfallen ist das überhaupt kein Problem.“


Nachts automatisch mit günstigem Windstrom geladen – so macht der Tarif Spaß

19. November 2023 · Original auf LinkedIn

Heute ist der Strom mal wieder besonders günstig – dank des #dynamischen #Stromtarifs wurde das E-Auto heute über Nacht automatisch mit günstigem Windstrom geladen. 🚗⚡️

Geräte wie Spül- und Waschmaschinen konnten ebenfalls in unserem Haus ihren Dienst tun und den günstigen Strom verwenden. In Kürze bekommen wir zudem ein Update unseres PV-Wechselrichters, der es ermöglichen wird unseren #Heimspeicher automatisch zu diesen Zeiten zu laden. Somit kann dann auch unsere #Wärmepumpe diesen zwischengespeicherten Strom verbrauchen.
Wenn im Laufe der kommenden Jahre in Europa viel mehr dieser dynamischen Tarife genutzt werden, ist dies ein großer Gewinn für die #Energiewende. Denn immer wenn „zu viel“ Strom aus Erneuerbaren im Netz ist, wird dieser von den Verbrauchern automatisch abgenommen.

Der Preis ohne Steuern und Abgaben war heute über viele Stunden bei 0 Cent! In unserer Region werden 17 Cent aufgeschlagen, es gibt auch Regionen in Deutschland wo es deutlich weniger ist.

Mal schauen wie der Strompreis morgen aussieht, täglich um ca. 13.00 Uhr wird dies in der App bekanntgegeben.

🗣️ Habt ihr auch bereits Erfahrungen mit #Tibber und ähnlichen Anbietern?

Mehr zu unserem neuen dynamischen Stromtarif schreibe ich auf meinem Blog:
https://lnkd.in/e-Q85Fdk


Ende 2023 und immer noch 80 % Verbrenner bei Neuzulassungen

17. November 2023 · Original auf LinkedIn

Es ist Ende 2023 und über 80% aller Pkw-Neuwagen(!)-Zulassungen in Deutschland haben immer noch einen #Verbrennungsmotor 🚗💨 (Quelle: Statista).

Als es bei mir vor inzwischen sieben Jahren mit der E-Mobilität losging, hätte ich nie gedacht, dass so viele Jahre später immer noch so viele neue Verbrenner auf die Straßen kommen!

Ich bin soeben zufällig auf einen Blogbeitrag von mir aus dem Jahr 2019 gestoßen. Zu der Zeit hatten wir schon seit fast drei Jahren unseren Renault Zoe und zusätzlich das Tesla Model 3 seit einem Jahr. Den Zoe fahren wir übrigens bis heute (problemlos).

💡 Mir fällt nun auf, dass ich schon damals die gleichen Themen diskutiert und beschrieben habe, die ich bis heute immer wieder und teils unverändert in den sozialen Medien diskutiere.
Es ist wirklich ein langfristiger und mühseliger „Informationskampf“, puh. Und bis heute wird bei Neuwagen der absolute Großteil als Verbrenner bestellt. Es ist ein bisschen zum Verzweifeln.

Hier einige Auszüge aus dem Blogbeitrag von 2019:

👉 Mobil zu sein, ohne einen endlichen(!) Rohstoff zu verbrauchen, der zudem mehr CO2 verursacht.

👉 Jeden Tag werden auf unserem Planeten 90 Millionen Fass Erdöl verbraucht. Das ist eine unvorstellbar große Menge und entspricht dem Inhalt von 45 Supertankern, jeden Tag.

👉 Immens großer Hunger nach Öl, sodass sich selbst extrem umweltschädliche Gewinnungen lohnen wie riesige Waldrodung für Ölsand-Waschung in Kanada.

👉 Verbrennen der „Methan-Begleitgase“, welches bei der Erdölproduktion erfolgt, wo wiederum 140 Milliarden Kubikmeter pro Jahr verbrannt werden und dabei ca. 400 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt werden.

👉 Immenser Energieverbrauch bei Herstellung von Benzin oder Diesel (Cracking-Prozess).

👉 Wasserstoff Pkw keine gute Alternative: E-Auto kommt mit der selben Menge Strom fast drei Mal so weit. Wasserstoff wird in der Industrie gebraucht.

👉 Batterie-Recycling ist möglich, Kreislaufwirtschaft, vorher „Second Life“ als Speicher.

👉 Luftqualität in Städten.

👉 Langfristig Reduzierung Anzahl der Fahrzeuge z.B. durch smarte Lösungen.

👉 Energiewende inkl. Sektorenkopplung voranbringen, Elektrifizierung.

Beim Lesen des alten Beitrags habe ich mich gewundert, wie gleich diese Themen (und viele weitere) über all die Jahre eigentlich geblieben sind.
Ich persönlich hoffe der Anteil der neu zugelassenen Verbrenner geht nun bald deutlich schneller herunter.

🗣️ Welche Aspekte bewegen euch beim Thema „Kauf Neuwagen #Verbrenner vs. #Elektroauto“?

👨‍💻 Mein Blogpost von 2019:
https://lnkd.in/eKKnp28t

#AllElectricSociety ⚡️💪
#LEP


Gewinnen die „Fossilen“ auf LinkedIn die Überhand?

16. November 2023 · Original auf LinkedIn

Thema Energiewende: ☀️⚡️ Gewinnen die „Fossilen“ 🛢️ auf LinkedIn die Überhand?

In der letzten Zeit wurde hier und auf anderen Plattformen viel „Anti-Stimmung“ verbreitet – #Energiewende und #Antriebswende wären ja inzwischen gescheitert und es mache keinen Sinn weiterzumachen.

Mir wurde u.a. hier in Diskussionen immer wieder gesagt es mache keinen Sinn, die Energiewende fortzuführen. Es würde schon so viel Geld dafür ausgegeben, es gäbe ja nicht genügend Speicher, der CO2 Anteil pro kWh ist noch zu hoch, es funktioniert technisch nicht und so weiter.

Doch, ich halte es zum Beispiel für sinnvoll, dass …
EIGENHEIMBESITZER
👉 sich Photovoltaik aufs Dach schrauben
👉 sich einen Speicher dazu anschaffen
👉 einen dynamischen Stromtarif mit Smart Meter bekommen
👉 eine Wärmepumpe installieren (dort, wo es möglich ist und Sinn macht)
👉 statt eines neuen Verbrenners beim nächsten Mal ein E-Auto kaufen
usw.

Ich halte es weiterhin für sinnvoll, dass
UNTERNEHMEN
👉 ebenfalls PV auf ihre Dächer bringen (riesiges Potential)
👉 sich ggf. noch mit großen Speichern ausstatten
👉 ihren Mitarbeitern ermöglichen ihre Elektroautos zu laden
👉 ihre Energieeffizienz weiter optimieren
👉 mit ihren Mitarbeitenden zu den Themen kommunizieren
usw.

Dies nur als Beispiele, was Eigenheimbesitzer und Unternehmen konkret tun können, um die Effizienz in der Energiewende voranzubringen und die Gesellschaft unabhängiger vom Einsatz der fossilen Energien zu machen. Schritt für Schritt. Wenn nicht „100%“ geschafft werden, dann eben so viel wie möglich.

💡 Denn erst wenn diese (und weitere) Maßnahmen zusammen mit einem intelligenten europaweiten Netz- und Speicherausbau sowie der Zubau von Windkraft und Großflächen-PV beschleunigt werden, kann unser Strommix in Deutschland sauberer werden.
Und weitere Technologien wie zum Beispiel E-Autos mit bidirektionaler Funktion (Vehicle To Grid) zur Stabilisierung des Netzes oder die effektive Einbindung von dynamischen Stromtarifen stehen in den Startlöchern.

🇨🇳 China legt gerade ein Spurt beim Ausbau von Solar- und Windkraft ein und weltweit gehen die meisten Investitionen in die Erneuerbaren statt in fossile Energien.

Lassen wir uns von den #Bedenkenträgern nicht abbringen weiterzumachen!

_______
Im Video: Meine eigene PV Anlage, welche uns im Jahr 12.000 km Autofahren mit Strom vom Dach beschert, Energie-Autarkie und eine Wärmepumpe mit der pro Jahr 26.000 kWh Erdgas einspart werden.
#AllElectricSociety 💪


Good News als Wohltat: Kontrast zu den Miesmachern der Plattform

14. November 2023 · Original auf LinkedIn

Good News 🗞️ Eine Wohltat dies als Kontrast zu den vielen „Miesmachern“ und fossilen Befürworten zu lesen, die auf dieser Plattform unterwegs sind.


PwC-Studie: E-Fuels reichen bis 2050 nicht mal für den Flugverkehr

10. November 2023 · Original auf LinkedIn

Neue Studie von PwC zeigt, was eigentlich schon lange klar ist:
E-Fuels und Biokraftstoffe werden auf absehbare Zeit (bis 2050) nicht einmal für den Flugverkehr ✈️ in ausreichender Menge hergestellt werden können.

Ich frage mich (schon länger), warum man dann dafür plädieren sollte, E-Fuels und Wasserstoff (Vorstufe zu E-Fuels) großflächig für PKW 🚗 einzusetzen.

👉 Wenn man es also noch nicht mal schafft, den Flugverkehr CO2 neutral damit zu machen und es dort ja leider absehbar keine alternativen Antriebe mit Batterien für große Passagiermaschinen gibt?

#Antriebswende
#Efuels
#Elektromobilität
#AllElectricSociety
#LEP


Warum glauben so viele, dauerhaft fossil sei eine gute Idee?

8. November 2023 · Original auf LinkedIn

Ich kann nicht verstehen, warum so viele Menschen glauben es sei eine gute Idee, dauerhaft bei den #fossilen #Energien zu blieben. Es wird immer schwieriger an #Öl, #Gas oder #Kohle heranzukommen (was ja auch logisch ist, da es sich um endliche Rohstoffe handelt) und daher lohnen sich immer schwierigere und dreckigere Verfahren bei der Förderung und Gewinnung.

Wäre es nicht eine gute Idee, sich als Menschheit Schritt für Schritt von diesen Energieträgern zu verabschieden?
Technologisch sind wir bereits sehr gut vorangekommen in den letzten Jahrzehnten. Natürlich benötigt man auch bei den erneuerbaren Energien Rohstoffe, jedoch besteht hier der Unterschied, dass vieles in einer Kreislaufwirtschaft angelegt werden kann. Als Beispiel die Wiederverwendbarkeit der Batterie-Rohstoffe oder Innovationen wie Windkraftanlagen aus Holz (aktuell baut das schwedische Startup Modvion Anlagen mit über 100 Metern aus Holz, welche nach 20-25 Jahren Verwendung als Konstruktionsholz für Gebäude genutzt werden können).

Wir können es doch eigentlich so viel besser, als „auf ewig“ bei den fossilen Energien bleiben zu müssen.
Ein Wandel braucht Zeit, das ist klar. Aber packen wir es doch an 💪 anstelle es immer nur zu zerreden (so wie viele es leider bis heute tun).

#Energiewende
#AllElectricSociety


Von Vince Ebert geblockt: Was ist das für eine Diskussionskultur?

7. November 2023 · Original auf LinkedIn

Was ist denn das für eine #Diskussionskultur hier? Ich wurde „#geblockt“.

Der bekannte „Science Comedian“ Vince Ebert schreibt vorgestern einen Beitrag hier auf LinkedIn. Meiner Meinung nach soll dieser (wie unzählige weitere Beiträge von ihm vorher) einzig und allein dazu dienen, die Energiewende in Frage zu stellen. Zweifel sollen damit gesät werden. Mal wieder, muss man wohl sagen.

Mal wieder antworte ich mit einem Kommentar unter dem Beitrag, mal wieder erhalte ich viel Zustimmung dafür (40 „Likes“) und eine Diskussion beginnt. Auch Herr Ebert antwortet mir mehrfach.

🛑 Gestern Abend plötzlich – alles weg. Er hat mich blockiert, so dass ich nun nicht mehr an der Diskussion teilnehmen kann.❗️

Auch vorher war ich in den vergangenen Monaten hier auf LinkedIn mit ihm im „Diskurs“. Immer wieder postete er ähnliche Beiträge. Und immer wieder machte ich kritische Bemerkungen, die viele „Likes“ erhielten.
Ich hatte u.a. kritisiert, dass seine Motivation zu sein scheint, möglichst viele Menschen davon abzubringen etwas für die Energiewende und die Elektrifizierung zu tun. Er ist auch dort immer mal wieder auf meine Kommentare (bzw. Kritik!) eingegangen und ich erhielt viel Zuspruch von anderen LinkedIn Mitgliedern.

Herr Ebert scheint nun bemüht zu sein, seine Beiträge von kritischen Kommentaren „sauber“ zu halten. Ich finde es etwas armselig einen Menschen zu blocken, mit dem man im Diskurs ist. Selbstverständlich hatte ich keinerlei Beleidigungen oder dergleichen geäußert.

Es wurde Herrn Ebert wohl „zu heiß“, er fühlte sich scheinbar zu sehr in die Ecke gedrängt(?). Ich hatte zuletzt angekündigt, weiterhin (ganz im Sinne von Social Media) bei seinen Beiträgen meine Meinung zu äußern und somit weitere (vielleicht auch kritische) Menschen darauf aufmerksam zu machen so dass er weiterhin “Gegenwind“ bekommt. Vielleicht war das der Grund, dass ich geblockt wurde?

Das würde ich ihn am liebsten selbst fragen, jedoch ist er auf LinkedIn für mich nun unsichtbar. Finde ich zwar ein bisschen „feige“ von ihm, aber ich kann damit leben ab jetzt seine Beiträge nicht mehr zu sehen.

Dadurch dass Vince Ebert seine Zielgruppe mit dem beliefert was sie hören will („… wir sollten einfach weiter bei den fossilen Energien bleiben und ein bisschen Kernkraft dazu …“), treibt er immer weitere Keile in die Gesellschaft und vergrößert somit die Gruppe, die sich gegen jegliche Veränderung in dem Bereich ausspricht. Bei einem so wichtigen Thema wie dem Klimaschutz finde ich es sehr schade, wenn nur einseitig und relativierend berichtet wird.

PS – Statt „Erntefaktor“ stand in seinem ulkigen Beitrag ursprünglich „Energieeffizienz“, wurde von Herrn Ebert später kommentarlos geändert …


YouTube-Kanäle und die Verunsicherungs-Maschine gegen die Energiewende

5. November 2023 · Original auf LinkedIn

Viele große #YouTube Kanäle bearbeiten Themen wie „#Heizungsgesetz“ oder „#teure #Energiewende“ usw. Oft werden nur die negativen Aspekte dargestellt und Menschen, die auf dem Weg sind etwas zu unternehmen, werden verunsichert (wie z.B. bei Photovoltaik auf dem Eigenheim, oder die Anschaffung eines E-Autos statt eines neuen Verbrenners).

In dem hier genannten Beispielvideo geht es um die Gebäudesanierung. Viele Aspekte sind ja richtig und müssen diskutiert werden, trotzdem gibt es im Bereich Sanierung ja nicht nur negative Szenarien und Beispiele. Es muss natürlich gesetzlich so gestaltet werden, dass es nicht sozial ungerecht wird.

Ich selber bin jedenfalls froh, dass ich vor zwölf Jahren „freiwillig“ in diese Richtung gegangen bin. Unser über 100 Jahre altes Haus haben wir damals gedämmt und mit einer Wärmepumpe ausgestattet (dafür gab es damals übrigens keine nennenswerten Förderungen). Später kam noch Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität dazu.
Vor kurzem habe ich ausgerechnet, dass wir bei der Heizung im Laufe der zwölf Jahre mehr als 300.000 kWh Gas eingespart haben. Mit der Elektromobilität (zwei Autos in der Familie) fahren wir jedes Jahr über 12.000 km mit einem Sonnenstrom vom Dach Strom. Insgesamt verbrauchen wir im Jahr ca. 14.000 kWh (keine weiteren Kosten für Gas, Benzin etc.) und haben eine Stromproduktion von ebenfalls ca. 14.000 kWh. Die Autarkiequote liegt im Jahresdurchschnitt bei 60 %.
Unter dem Strich betrachtet, wird sich die gesamte Investitionen bei uns amortisieren und wir sind froh, es so gemacht zu haben.

Unter dem Video habe ich dies als Beispiel beschrieben. Um damit auszudrücken, dass das Thema nicht pauschal negativ zu sehen ist. Ich bin nicht dafür, dass funktionierende Gasthermen sofort „herausgerissen“ werden und dergleichen (so ist es im GEG ja auch nicht geplant …). Aber es geht um die Weichenstellungen für die kommenden Jahrzehnte.

Zum letzten Punkt in dem Video „Wir ersetzen Gas durch Kohle“ – es wird technologisch noch viel Fortschritt in der Entwicklung geben und es wird ja nicht alles bei dem Stand von heute bleiben. Beispiel: Die intelligente Verteilung und Nutzung des durch erneuerbare Energien erzeugten Stroms.
Wir haben seit kurzem einen dynamischen Stromtarif und können ab demnächst immer dann Strom in unsere Batterie im Haus laden, wenn er gerade günstig ist. Das ist meistens der Fall wenn (gerade im Winter) unsere PV-Anlage nicht liefert, aber viel überschüssiger Windstrom im Netz ist.
Zusätzlich kommt noch eine bidirektionale Wallbox mit der wir die E-Autos zur Erweiterung des Speichers nutzen können. Einen Teil der Batterien der Autos können wir zudem dann netzdienlich einsetzen (Vehicle-To-Grid) und das Stromnetz bei Bedarf somit stützen (und dabei sogar noch Geld verdienen).

Wenn sich diese (und weitere) Technologien in der Masse in den kommenden Jahrzehnten stark verbreiten, wird das Netz intelligenter und die Erneuerbaren somit immer effektiver. Das wird oft vergessen zu erwähnen.


Stahlverarbeiter aus Lügde macht sich energieunabhängig: Ein Videobericht

3. November 2023 · Original auf LinkedIn

Videobericht: Ein schönes Beispiel für den Weg in eine erfolgreiche Energiewende! Immer mehr #Unternehmen machen sich auf in die #Energieunabhängigkeit.
Ein Familienunternehmen in der #Stahlverarbeitung im lippischen Lügde stellt mit #Photovoltaik und #Industriespeicher über 70% seines Strombedarf selber her. Die PV-Anlage erzeugt im Jahr über 100.000 kWh und dank geschicktem Einsatz von Stromspeichern muss der Betrieb nur noch ca. 30% seines Bedarfs aus dem Netz beziehen.

Schleifen, Schweißen, Pressen, Hightech-Laser usw. – alles läuft über den eigenen Strom vom Dach. Stromüberschuss wird automatisch zur Produktion von Stickstoff genutzt, der dann direkt im Unternehmen verwendet wird.

Zukünftig können solche Betriebe mit der Anbindung von dynamischen Stromtarifen auch in den Wintermonaten Strom aus Erneuerbaren nutzen. Der Speicher kann dann automatisch zu den Stunden am Tag (oder in der Nacht) als Puffer immer dann geladen werden, wenn gerade viel Windstrom im Netz ist.

Diese Technologien bewirken eine Glättung der Spitzen bei den erneuerbaren Energien und werden zukünftig immer wichtiger. Auch das automatische Laden von E-Autos zu solchen Zeiten wird ein immer wichtigerer Baustein (bis hin zur Nutzung der Batterien in den Autos zur Stabilisierung des Netzers mit Vehicle-To-Grid).

Kennt ihr schöne Beispiele von Unternehmen, die sich auf den Weg zu mehr Energieautarkie gemacht haben?

#KMU
#AllElectricSociety
#E3DC

https://lnkd.in/exbWNhqn

Energiewende, KI, Digitalisierung: Deutschland darf sich nicht abhängen lassen

31. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Energiewende, KI und Digitalisierung: 🇩🇪 Deutschland darf sich nicht abhängen lassen!

Nur mit einer gelungenen #Digitalisierung kann die #Energiewende erfolgreich gemeistert werden. Das Stromnetz wird dezentral, vernetzt und intelligent.
Es schlummert ein riesiges Potential in den Photovoltaik- und Windkraftanlagen, Heimspeichern, Großspeichern, Elektroautos usw. – alle Komponenten müssen intelligent vernetzt werden.

Zitat aus einem aktuellen Artikel im Handelsblatt:
„Das Potenzial wäre enorm. „In einer Million angeschlossenen und nachts ungenutzten Elektroautos steckt theoretisch eine gewaltige Speicherkapazität von etwa 50 Gigawatt.“ Zum Vergleich: Durch den Kohle- und Atomausstieg entfallen bis 2038 ähnliche Energiemengen.“

Es ist immer wieder erschreckend, wie sehr Deutschland jedoch in einigen Bereichen hinterer hinkt:

🔵 Beispiel Glasfaser: Deutschland 23% (Spanien 87%, Schweden 84%, …) Quelle: FTTH Council Europe, 09/2022

🔵 Beispiel Smart-Meter: Deutschland von 50 Mio. Messpunkten nur 160.000 intelligent ausgestattet (Schweden, Dänemark, etc. nahezu 100%) Quelle: ACER, CCER, 2022

🔵 Beispiel Wärmepumpe, neu installiert pro 1.000 Haushalte (2022): Deutschland 5,8 (Finnland 69, Norwegen 62, Schweden 39, auch Polen mit 14 weit über D). Quelle: EHPA, Stand 06/23

Statt eines schnellen Ausbaus der Smart-Meter, lese ich in Kommentaren auf Social Media immer nur Dinge wie:
📢 „Das will ich nicht, damit kann die Regierung mir den Strom abstellen! Wehrt euch dagegen!“

Bei mir Zuhause erlebe ich bereits, dass es technisch funktioniert – mit #Photovoltaik, #Heimspeicher und intelligenten #Wallboxen für die #Elektromobilität kann man schon einiges bei der Entlastung des Stromnetzes erreichen.
Nun ist noch ein dynamischer #Stromtarif (#Tibber) dazugekommen, welcher hilft, den Strom dann zu nutzen (oder in den Speicher zu laden), wenn er gerade „im Überfluss“ vorhanden ist.

Dazu kommt demnächst noch eine #bidirektionale Wallbox, die es ermöglichen wird das E-Auto als Erweiterung des Speichers zu nutzen. Mit Vehice-To-Grid und Teilnahme am Strommarkt ist dann ein zusätzlicher Baustein vorhanden, um das Stromnetz zu unterstützen.

👉 Ich freue mich auf diese Technologien und bin überzeugt, dass die Energiewende funktionieren kann. Aber nur dann, wenn „weniger gemeckert“ wird und „mehr geklotzt“.

Zum Glück gibt es viele tolle und innovative Unternehmen in Deutschland, die es „anpacken“! 💪
(Beispiele E3/DC, 1KOMMA5°, sonnen GmbH, …)

#SmartGrid
#AllElectricSociety


Zwölf Jahre Wärmepumpe: Grob nachgerechnet, wie viel Erdgas wir gespart haben

31. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Seit 12 Jahren betreiben wir eine #Wärmepumpe in unserem Haus. Ich fand es interessant, nun einmal grob nachzurechnen wie viel Erdgas wir in dieser Zeit wohl ungefähr eingespart haben …

Das über 100 Jahre alte Gebäude wurde vor 12 Jahren durch uns saniert und wird seitdem mit der Wärmepumpe beheizt. Auch der alltägliche Warmwasserbedarf wird darüber realisiert. Bisher läuft die Anlage problemlos und wir sind froh, damals keine Öl- oder Gasheizung eingebaut zu haben!

Eine (wohlgemerkt sehr grobe) Rechnung in aller Kürze:

🟢 12 Jahre x ca. 6.500 kWh Ökostrom Verbrauch pro Jahr
🟢 = 78.000 kWh Gesamt Wärmepumpenstrom
🟢 x Jahresarbeitszahl 4 (Erdkollektoren)
🟢 = ca. 312.000 kWh „theoretischer“ Gasbedarf für 12 Jahre ✅

Eine große Zahl, die in den 12 Jahren zusammengekommen ist. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Ersparnis in nur einem einzigen Haus erfolgt ist und was für einen Effekt es haben kann, wenn es Millionen Haushalte sind.

👉 Das Thema Wärmepumpe wird derzeit heiß diskutiert. Klar ist, dass es nicht pauschal für jedes Objekt automatisch die richtige und perfekte Lösung ist.

Jeder Fall ist unterschiedlich und muss für sich bewertet werden. Wenn jedoch eine große Sanierung oder ein Neubau ansteht, dann ist die Wärmepumpe sicherlich meistens die erste Wahl

Aber auch für viele Bestandsgebäude funktioniert eine Wärmepumpe oftmals sehr gut. Ich kenne persönlich einige ältere Gebäude, wo ein Wechsel – auch ohne vorhandene Fußbodenheizung – erfolgreich und wirtschaftlich war.

Natürlich muss man nichts überstürzen und „auf Teufel komm raus“ eine intakte und funktionierende Gastherme sofort herausreißen. Eine Pflicht dazu besteht ja auch mit dem GEG („Heizungsgesetz“) nicht. Aber es gibt viele Objekte, wo sowieso etwas getan werden muss und eine Sanierung ansteht. 👈

☀️ Bei unserem Gebäude kamen später noch #Elektromobilität, #Photovoltaik und ein #Heimspeicher dazu – alles ergänzt sich nun wunderbar.

🚗 Eine andere beeindruckende Zahl ist für mich, dass wir dank der intelligenten #Wallboxen Jahr für Jahr ca. 12.000 km weit Auto mit Sonnenstrom fahren können. Einfach mit dem „Überschuss-Strom“ vom Dach, der ansonsten ins Netz gegangen wäre.

⚡️ Seit Oktober läuft zudem bei uns ein dynamischer #Stromtarif (#Tibber), der uns im Winter ermöglichen wird, den benötigten Netzstrom für die Wärmepumpe automatisch dann in den Heimspeicher zu laden, wenn er gerade besonders günstig ist.
Dies ist meistens der Fall, wenn viel Wind vorhanden ist. Durch die Abnahme des Stroms „zur richtigen Zeit“, wird die #Energiewende unterstützt, indem die Spitzen geglättet werden.

#Defossilisierung
#AllElectricSociety


„Wie gut ist dein Gefühl bei Windkraft?“ – Meine Antwort auf einen kritischen Beitrag

27. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Zitat aus dem ursprünglichen kritischen Beitrag:
„Wie gut ist dein Gefühl in Bezug auf Windkraft?“ 💨

Mein „Gefühl“ ist, dass es eine gut funktionierende Säule der #Energiewende ist (wenn auch nicht die Einzige, jedoch eine sehr wichtige). Ausbau von Photovoltaik, Speicher, Netzintelligenz, Vehicle to Grid, Power-to-X usw. gehören ebenfalls dazu.

Ja, wir haben bereits ca. 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Für ein Gelingen der Energiewende müssen aber nicht weitere „Hunderttausende“ installiert werden (wie oft behauptet wird), sondern es reichen ca. 20.000 neue WKA aus (je nach Studie und Berechnungsmodell, jedenfalls in dieser Größenordnung).
Denn viele der bestehenden älteren Anlagen können durch Re-Powering um mehrere Faktoren effektiver gemacht werden (also Umbau am selben Standort …) und die neuen Anlagen sind sowieso bereits leistungsstärker.

Die 6.000 ältesten Windräder in Deutschland kommen auf eine Leistung von rund 5,5 Gigawatt. Die etwa 4.000 jüngsten schaffen bereits zweieinhalbmal so viel (Quelle: Deutsche Windguard).

Ein Ausbau in dieser Dimension erscheint mir sehr gut machbar und ich könnte mich damit arrangieren, wenn diese Anzahl hinzugebaut wird.
Ich selber lebe in unmittelbarer Nähe von vier großen Anlagen, auf die ich aus meinen Wohnzimmerfenster blicke. Ich freue mich jedes Mal sie anzuschauen in dem Wissen, dass hier (vergleichsweise) saubere Energie produziert wird und ich hätte nichts dagegen wenn weitere vier dort gebaut würden in beispielsweise 1.000 Metern Entfernung.

Es ist klar, dass weitere Rohstoffe dafür benötigt werden. Jedoch erscheinen mir diese im Vergleich zur fossilen Energiewirtschaft vertretbar.
Es gibt übrigens in dem Bereich interessante Weiterentwicklungen wie zum Beispiel #Windkraftanlagen aus #Holz. Dieses kann später nach der Lebensdauer des Windrads dann z.B. als Konstruktionsholz für Gebäude verwendet werden. Derzeit wird von dem schwedischen Startup namens Modvion bereits eine Anlage aus Holz mit über 100 Metern gebaut.

Jede Technologie hat seine individuellen Nachteile. Das ist genauso beispielsweise bei den Themen „#Elektroauto oder #Verbrenner“ oder „#Wärmepumpe oder #Gasheizung“.

Man muss die Vorteile nicht einseitig schönreden, aber für mich ist es wichtig, dass sowohl über die Nachteile als auch die jeweilige Machbarkeit und Vorteile von BEIDEN Seiten informiert wird und darüber diskutiert wird, um dann letztendlich zu einer Entscheidung kommen zu können.

👉 Nahezu nichts was der Mensch auf der Erde tut bleibt ohne Einfluss auf die Natur, auch das Aufstellen von Windkraft. Jedoch dauerhaft und auf lange Sicht bei fossilien Energien bleiben zu wollen (obwohl es neue technologische Entwicklungen und Möglichkeiten gibt) erscheint mir nicht sinnvoll zu sein.


Unfassbar viele Diskussionen: Warum fossile Endlichkeit vielen nicht bewusst ist

23. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Das Traurige ist, dass sich die allermeisten Menschen scheinbar dieser Tatsache nicht bewusst sind und dass von vielen sowieso alles in dieser Richtung abgelehnt wird. In letzter Zeit habe ich – vor allem hier auf LinkedIn – unfassbar viele Diskussionen mit Menschen erlebt, die keinerlei Optimismus für ein Gelingen der Energiewende zeigen und wohl am liebsten bis in alle Ewigkeit auf die Verbrennung von diversen fossilen (endlichen!) Stoffen setzen wollen.

Diese Menschen haben oft keine Vorstellung von der Machbarkeit eines europaweit funktionierenden und sich intelligent ausgleichenden Netzes, wissen nichts von dynamischen Stromtarifen (die ja bereits wunderbar funktionieren, auch mit Heimspeichern, und hochskaliert nochmals eine weitere Glättung der Spitzen erreichen können), wollen nichts wissen von der baldigen Möglichkeit E-Autos mit V2H und V2G ins System einbinden zu können, und glauben natürlich auch nicht an den Ausbau von Großspeichern oder an die Effizienz der Sektorenkopplung. Dass die Elektrifizierung (ob Verkehr oder Wärmepumpen etc.) dazu noch massig Energie einspart, kann sich manch einer auch nicht vorstellen.
Die Technologie ist da und kann skaliert werden, aber es gibt so viele die sie bekämpfen, es ist zum Haare raufen.

#AllElectricSociety


Verbrenner vs. E-Auto: Antworten für die vehementen Ablehner

21. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

#Verbrenner-Pkw vs. #Elektroauto. 🚗🛢️🚙⚡️ Natürlich kann nicht jede(r) sofort umsteigen und es braucht Zeit bis ein Wandel vollzogen ist. Aber es gibt sie ja noch zuhauf – diejenigen, die Elektromobilität komplett ablehnen und sich vehement für den Erhalt des Verbrenners einsetzen.

🛢️ Glauben diejenigen denn, dass es eine gute Idee ist für die kommenden Jahrzehnte Folgendes weiterhin zu tun und die NACHTEILE dabei in Kauf zu nehmen:

👎 Fördern des auf der Erde endlich(!) vorkommenden Rohstoffs Öl, oft in Ländern mit Diktaturen und anderen Wertvorstellungen.

👎 Ca. die Hälfte des weltweiten Schiffsverkehrs zu verursachen aufgrund des Transports fossiler Rohstoffe (inkl. Kohle und Gas).

👎 Das oft umweltschädlich geförderte Rohöl sehr energieintensiv weiterverarbeiten zu Benzin und Diesel.

👎 Weltweit täglich ca. 100 Millionen Fässer mit je 159 Litern Öl zu verbrauchen.

👎 Ständiger Weitertransport zu hunderttausenden dezentralen Tankstellen (allein in Europa 138.000 Tankstellen).

👎 Einfüllen einer giftigen und krebserregenden Substanz in weltweit hunderten Mio. einzelner Fahrzeuge.

👎 Fahren mit lokalem Ausstoß von Feinstaub, Stickoxiden etc. Bei kalten Temperaturen werden zudem die Abgasreinigungen ineffektiv oder sogar abgeschaltet.

👎 Wiederverwenden des Rohstoffs nicht möglich, er wird verbrannt mitsamt einem hohen CO2 Ausstoß.

👎 Beim Fahren massenhaft Energie verschwenden, da der absolute Großteil der Energie in nutzlose Wärme verwandelt wird und nicht für den Antrieb.

⚡️ Hingegen die Elektromobilität meines Erachtens nach sehr viele VORTEILE im direkten Vergleich:

👍 Fördern von Rohstoffen zwar auch nötig, aber die Gesamtmenge ist um Welten geringer: 160kg Material für die Batterien im Vergleich zu 17.000 Litern verbranntem Treibstoff (Quelle: transportenvironment.org).

👍 Statt Verbrauch der Rohstoffe in einer Kreislaufwirtschaft Batterien zu über 90 % wiederverwendbar.

👍 Selbst mit heutigem Strommix (inkl. Kohle, Gas) über 5 x geringerer Ressourcenverbrauch in einem Autoleben (2t ggü. 12t). Und: Der Strommix wird im Laufe der Zeit grüner.

👍 Herstellung der Energie für BEV in Europa möglich. Kein Import aus dubiosen Staaten.

👍 Privathäuser, Firmen usw. können Strom selber herstellen und direkt in die Autos laden.

👍 Außer Reifenabrieb keine lokalen Emissionen mehr, saubere Luft in Städten.

👍 Deutlich besserer Wirkungsgrad, mehr der eingesetzten Energie wird für den Antrieb genutzt.

Es gibt sicherlich noch mehr Punkte.

Ich fahre seit sieben Jahren „freiwillig“ elektrisch und sehe die Vorteile. Keinerlei Probleme, inklusive vieler europaweiter Reisen.

Diskussionswürdig sind natürlich auch noch die Themen ÖPNV und die Verringerung der Pkw auf den Straßen. Aber mir geht es hier in erster Linie um diejenigen, die vorerst auf ein Auto angewiesen sind und vor der Entscheidung stehen beim Neuwagenkauf.

Immer noch viele lehnen den Kauf eines E-Autos pauschal ab. Vielleicht fehlen ihnen nur die richtigen Informationen?


Die schmerzvollen Monate beginnen: Überlebenstipps für Elektro-Eigenheimbesitzer

19. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Die kalte 🥶 Jahreszeit beginnt wieder und für die Elektro-Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik, Wärmepumpe und E-Auto fangen die „schmerzvollen“ Monate an.

PROBLEME:

🚫 Die #Wärmepumpe läuft öfter und der Energiebedarf steigt.

🚫 Gleichzeitig wird weniger #Photovoltaikstrom auf dem Dach produziert.

🚫 Es muss Strom aus dem #Netz bezogen werden, keine Autarkie mehr.

🚫 Im Stromnetz fehlt der Strom aus Photovoltaik ebenfalls und vermehrt muss #Kohle hinzugeschaltet werden.

🚫 Die #Elektroautos verbrauchen durch die kalten Temperaturen mehr Strom pro Kilometer.

🚫 Und noch etwas wird in der kalten Jahreszeit unangenehm auf den Straßen:
Die Verbrenner-Pkw „stinken“, da die #Abgasreinigungen bei kalten Temperaturen minutenlang nicht funktionieren oder sogar gezielt abgeschaltet sind (Thermofenster).

🚫 Allerorten werden Öfen und Kamine befeuert und auch dieser Geruch (mitsamt seinen Partikeln) zieht durch die Straßen.

In den kommenden Jahren und Jahrzehnten gibt es aber auch vermehrt
LÖSUNGEN:

✅ Die Stromproduktion durch #Windkraft muss ausgebaut werden und liefert auch im Winter ausreichend grünen Strom.

✅ Langfristige Speicher aus #Wasserstoff und grünem Gas versorgen Kraftwerke in Dunkelflauten.

✅ Das #europäische Stromnetz gleicht sich gegenseitig intelligent aus.

✅ #Dynamische Stromtarife sowie Batterien von E-Autos, Heimspeichern und Großspeichern sorgen für eine „Glättung“ der Erneuerbaren (im Winter: Wind).

✅ Verbrennerautos werden immer weniger auf den Straßen, keine #Luftverschmutzung mehr durch abgeschaltete Abgasreinigungen.

✅ Verbreitung von Wärmepumpen und auch Fernwärme, weniger Wärme durch „Verbrennung“ in den Häusern (#Gas, #Öl, #Holz, …) bedeutet: lokal bessere Luft.
#LEP


Der All Electric Society Park von Phoenix Contact: Einen Besuch wert

15. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Auf jeden Fall einen Besuch wert: Der neue „All Electric Society Park“ von Phoenix Contact. Wahrscheinlich deutschlandweit einmalig, was hier von dem Blomberger Unternehmen geschaffen wurde! ☀️🌬️⚡️🚗🏠🏭

Wer diesen Park erlebt, wird erfahren dass die „vollelektrische Gesellschaft“ technologisch machbar ist. Auf über 7.000 Quadratmetern wird in 11 Themenfeldern alles über die elektrifizierte Gesellschaft von Morgen verständlich erklärt:
Energiegewinnung aus Sonne und Wind, Speicherung, Power-to-X, Wärmeerzeugung, Sektorenkopplung, Elektromobilität (inkl. Vehicle to Home / Grid) und natürlich die intelligente Vernetzung von allem.

Wer schon mal den Stecker eines Schnellladers für E-Autos in der Hand hatte, kennt das Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe. Phoenix Contact war maßgeblich an der Entwicklung des Standards beteiligt und bis heute prangt an nahezu jedem Stecker der Name des Unternehmens.
Das ist nur eines von tausenden Produkten aus Blomberg/OWL, fast allesamt für die Elektrifizierung der Industrie und Gesellschaft. Weltweit ein wichtiger Player für die Energiewende. Erklärtes Ziel: Die „All Electric Society“!

Selbstverständlich kann man während des Besuchs auch sein E-Auto oder E-Bike aufladen, der Strom kommt aus eigener Produktion von der modern anmutenden Überdachung des Ladeparks.
Darüber hinaus gibt es Photovoltaik an den Wänden der Gebäude, riesige „PV-Blumen“ die sich mit dem Sonnenstand drehen, und sogar PV auf dem Boden in Form von begehbaren Solar-Pflastersteinen. Ein schön anzusehender „Wind-Baum“ ist ebenfalls an der Stromproduktion beteiligt. Eine Live-Ansicht gibt Auskunft über die aktuellen Stromkreisläufe.

Interaktive Elemente laden überall zum Ausprobieren und Mitmachen ein – alles ist so aufbereitet, dass die ganze Familie Spaß hat die Zusammenhänge zu verstehen.

Wie sagte ein Teenager nach dem Besuch treffend: „Okay, wenn so die Zukunft aussieht, dann bin ich dabei!“

#Sektorenkopplung
#AllElectricSociety
#PhoenixContact
#aespark


Was für eine Motivation braucht man für solche Schwachsinnsgeschichten?

14. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Was für eine Motivation muss man haben, sich so eine „Schwachsinnsgeschichte“ auszudenken und auf LinkedIn zu posten? Selten so einen Blödsinn gelesen!
Wie stellen diese ganzen Bedenkenträger sich die Zukunft denn vor? Dass in 100 Jahren immer noch endliche(!) fossile Energieträger in ausreichenden Mengen vorhanden sind und es daher nicht notwendig ist, ab jetzt einen anderen Weg einzuschlagen?
Die Energieerzeugung wird sich weltweit ändern und natürlich ist technisch alles machbar. Nicht von heute auf morgen, sondern Schritt für Schritt.

Hier als Gegenentwurf zu dem seltsamen Szenario des Herrn Hoffmann ein 15-minütiger Animationsfilm, der technisch schlüssig darstellt wie Europa in 2045 aussehen kann. Für mich eine äußerst erstrebenswerte Zukunftsvision im Vergleich zur heutigen „Welt des sinnlosen Verbrennens fossiler Energien“:
https://lnkd.in/evsKBTns

Warum nicht mal das Positive hervorheben, denn:

„Das Reden über Probleme schafft Probleme,
das Reden über Lösungen schafft Lösungen.“
Steve de Shazer


Strom nutzen, wenn er günstig ist: Meine Tibber-Erfahrungen

13. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Strom dann nutzen wenn er günstig ist: #Tibber der #dynamische 📉⚡️ #Stromtarif macht Spaß und unterstützt die #Energiewende! ☀️🌬️ Meine bisherigen Erfahrungen und die Optionen für die Zukunft …

Wir nutzen seit einiger Zeit zuhause Tibber als Stromanbieter. Was ist das, was kostet es und wo ist der Vorteil?

Mit einem dynamischen Stromtarif ist es möglich, den Strom stundengenau abzurechnen (inkl. Live-Ansicht in der App). Das bedeutet, dass man selber steuern kann, zu welchem Preis man Strom aus dem Netz bezieht. Tibber richtet sich nach dem aktuellen Börsenstrompreis („Spotmarkt“). In der App ist alles übersichtlich dargestellt.
Jeden Tag um ca. 13.00 Uhr werden die Strompreise für den kommenden Tag in der App sichtbar. Es macht Spaß abends auf dem Sofa mit dem Handy nachzuschauen, wie morgen die Strompreise aussehen werden!
Man benötigt einen Smart Meter oder alternativ ein kleines Gerät, welches auf den Stromzähler gesteckt wird.

💚 Günstiger Strom ist grüner Strom:
Wenn besonders viel Strom aus Wind und Sonne im Netz ist, ist der Strom günstig. Je mehr Menschen den Strom in dieser Zeit nutzen, desto besser für die Energiewende. Die Spitzen werden geglättet und Windräder müssen nicht mehr abgeschaltet werden. Warum nicht das E-Auto zu dieser Zeit laden (sogar automatisiert Dank Tibber Plugins) oder andere Verbraucher dann automatisch einschalten? Belohnt wird man mit besonders günstigen Preisen pro kWh.

💸 Strom manchmal sogar kostenlos verfügbar:
Man zahlt eine monatliche Grundgebühr (4,49€) sowie die Kosten für Netznutzungsgebühren (8,49€). Darüber hinaus zahlt man einfach zum Monatsende die verbrauchten kWh zum jeweiligen Preis. Es gab bereits Zeiten zu denen der Preis so weit im Minus war, dass Tibber-Kunden für das Laden ihrer E-Autos Gutschriften erhalten haben. Ansonsten zahlt man je nach Tages- und Jahreszeit zwischen 15 und 30 Cent, in Spitzen auch mal bis zu 45 Cent.

☀️ Die Energiewende profitiert:
Es lassen sich viele weitere Komponenten integrieren wie zum Beispiel Wallboxen oder Wärmepumpen. Kommt dann noch PV und ein Heimspeicher dazu, können dynamische Tarife in Zukunft (vor allem im Winter) genutzt werden, um den Speicher im Haus automatisch dann zu laden, wenn viel günstige Energie aus Windkraft im Netz ist. Im Laufe des Tages verbraucht man dann diesen Strom im Haus für Wärmepumpen, E-Autos, Waschmaschine etc.

🚀 Next Step (technisch bereits ab 2024 verfügbar):
Gespeicherten PV- oder Börsenstrom per Direktvermarkter dann verkaufen, wenn er teuer ist und auch das E-Auto als Heimspeicher dafür mitbenutzen! E3/DC bietet dazu jetzt eine Lösung an namens „360°“. Andere Anbieter wie z.B. 1KOMMA5° gehen auch in die Richtung.

👉 Man stelle sich vor, wenn eines Tages in Europa alles so intelligent gesteuert wäre – das Stromnetz wird auf diese Art für die Energiewende fit gemacht und gleicht Spitzen effizient aus!

Auf meinem Blog findet sich ein Artikel mit weiteren Details zu Tibber …

#Börsenstrom
#Ökostrom
#Speicher


Habeck-Kritik bei Maischberger: Was in der Betrachtung fehlt

12. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

Kritik an Robert Habecks Aufritt bei Maischberger … Meine Antwort an den Kritiker: Fehlt in Ihrer Betrachtung (vor allem bei Punkt 3) nicht, dass in Zukunft immer mehr smarte Lösungen in unser System integriert werden – seien es zum Beispiel dynamische Stromtarife (welche die Spitzen glätten können, vor allem in Verbindung mit Speichern), bidirektionales Laden bei E-Autos (Vehicle-To-Grid) und natürlich auch massenweise dezentrale kleine und große Speicher (von Speichern in Häusern über größere in Unternehmen bis hin zu Großspeichern in Quartieren wie z.B. den Tesla Megapacks). Allein dies wird eine große Änderung sein, die den Bedarf an Kohlekraftwerken nach und nach minimieren kann.

Dazu natürlich noch der massive Ausbau von weiteren Großspeichern wie Hub-, Druckluft- und Pumpspeichern und so weiter. Dies wird in den kommenden Jahrzehnten Hand in Hand mit dem Ausbau der Erneuerbaren erfolgen müssen. In Verbindung mit einem Europäischen Netz, welches sich gegenseitig bei der Wind- und Sonnenenergie unterstützt. Backup für lange Dunkelflauten zudem mit Wasserstoff und/oder grünem Gas in Gaskraftwerken – technisch alles machbar.

Das Netz wird ja nicht so bleiben wie es derzeit ist und natürlich wird eines Tages so viel erneuerbare Energie da sein, dass die Kohlekraftwerke endgültig wegfallen. Es dauert jedoch seine Zeit und es geht derzeit um die Weichenstellungen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte.


Aiwangers Wasserstoffheizung: Was in dem Video alles fehlt

6. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

„Technisch alles bestens – von 100% Erdgasheizung zu 100% Wasserstoffheizung …“ Leider fehlen in diesem Video von Herrn Aiwanger mindestens folgende Informationen:

1) Herstellung Wasserstoff mit Strom aus Sonne oder Wind braucht massiven Ausbau dieser Quellen.
2) Mit der gleichen Menge an grünem Strom kann mit einer Wärmepumpe mehr Heizleistung erzielt werden.
3) Würden massenweise solcher Wasserstoff-Heizungen verbaut, verdrängen diese die ca. fünffach effizientere Nutzung des Ökostroms in Wärmepumpen, E-Autos etc.
4) Der Preis pro kWh Wasserstoff wird immer weitaus höher liegen als bei zuvor genutztem Erdgas.
5) Ohne Maßnahmen in Dämmung und Sanierung wird das Gebäude weiterhin zu viel Energie verbrauchen, egal ob mit Gas, Wasserstoff oder Wärmepumpe.
6) Zitat: „Auch in in Städten ist Wasserstoff die Lösung anstelle Wärmepumpen ….“. Er vergisst zu erwähnen, dass vor allem in Städten der Ausbau der regenerativ erzeugten Fernwärme oft die beste Lösung sein kann.

Ergo – wird hier ohne weitere Zusatzinfos von Herrn Aiwanger eine Lösung „.,.. für nur 5.000€ Investition“ verkauft, ohne auf die Rahmenbedingungen und finanziellen Folgen hinzuweisen.
Wahlkampf pur mit einfachen Antworten für die uninformierten(?) Wähler.


PV-Bilanz September: 96 % Autarkie inklusive Autofahren und Warmwasser

2. Oktober 2023 · Original auf LinkedIn

#Photovoltaik Bilanz September 2023: Perfekte 96% Autarkie (nur 32 kWh Netzbezug). Und das inklusive #Autofahren, #Warmwasserproduktion mit der #Wärmepumpe und dem gesamten 4-köpfigen #Haushalt. Wir haben keinen Schornstein und auch im Garten gibt es kein einziges Gerät mehr mit Verbrennungsmotor. Alles komplett elektrisch, Tag und Nacht mit eigenem Strom versorgt.

Dank #PV und #Heimspeicher benötigen wir derzeit fast keinen Strom aus dem Netz, kein #Öl oder #Gas für Warmwasser und Heizung sowie keine #Tankstelle für #Benzin.
Alleine im September sind wir mit den E-Autos ca. 1.500 Kilometer weit mit Sonnenstrom vom Hausdach gefahren. 💪 Die Energiewende macht Freude. 😃

#AllElectricLife ⚡️
#Energiewende 💚
#Sonnenstrom ☀️
#Fossilfrei
#Elektromobilität
#E3DC
#Autarkie


Tesla und Musk in den Schlagzeilen – leider nicht positiv

30. September 2023 · Original auf LinkedIn

#Tesla und #Elon #Musk sind mal wieder mal wieder auf allen Kanälen in den Newsmeldungen präsent – leider nicht mit positiven Nachrichten. Es gibt in den Medien derzeit parallel mehrere Themen:

1) Arbeitsunfälle in Grünheide (Investigativ Recherche …)
2) Unterdrückung von Aktivitäten der IG Metall
3) Vorwürfe bzgl. Rassismus in dem Werk in den USA
4) Elon Musk teilt einen Beitrag mit AfD-Wahlaufruf
5) Musk verkleinert das Team auf Twitter/X welches Fakenews bekämpfen soll
etc.

Schade, denn Tesla ist mit seinen Fahrzeugen eigentlich ein super innovatives Unternehmen mit viel Potential für die weitere Umsetzung der Energiewende (nicht nur E-Mobilität und das größte Ladenetz – auch stationäre Hausspeicher, Großspeicher, Photovoltaik etc.). Die Autos sind effizient, die Software funktioniert klasse und das Preis-/Leistungsverhältnis ist im Vergleich zum Wettbewerb hervorragend (nicht zufällig ist das Model Y derzeit das meistverkaufte Auto weltweit).

Dass das Unternehmen so stark mit Elon Musk verknüpft ist, ist ein großer Nachteil. Die Käufer haben oftmals allen Grund dazu, sich mit dem Produkt ggf. nicht mehr richtig „wohl“ zu fühlen. Es wäre endlich an der Zeit, dass Elon Musk sich als CEO zurückzieht und die Firma ohne sein Zutun vernünftig weiter arbeiten lässt. Die scheinbar vorhandenen Probleme in der Produktion sind sicherlich lösbar und es ist gut, dass durch die Berichterstattung nun Druck aufgebaut wird.

👉 Wie seht ihr das: „Darf man Tesla noch unterstützen?“.


Ergänzung zur Müllproblematik: Batterien sind zu über 90 % recycelbar

28. September 2023 · Original auf LinkedIn

Bei dem Punkt: „Alte Batterien und Müllproblematik“ könnte man noch ergänzen, dass die Stoffe zu weit über 90% recycelt werden können (nachdem die nicht mehr so leistungsfähigen Batterien zuvor ggf. sogar Jahrzehnte als stationäre Energiespeicher gedient haben …).
Es gibt ja bereits heute mehrere Firmen (auch in Deutschland), die sehr effektive Recyclingprozesse entwickelt haben.
Es geht also in eine Kreislaufwirtschaft, welche in Zukunft mit Hilfe erneuerbarer Energien aus den Stoffen immer wieder neue Batterien herstellt.


Azubi-Projekt: Leons Erklärvideo über unser fossilfreies Hauskonzept

27. September 2023 · Original auf LinkedIn

Wie funktioniert ein „vollelektrisches Leben“? 🏠☀️⚡️🔋🚗🚲
Unser Azubi Leon (Mediengestalter Bild und Ton) brauchte ein Übungsprojekt und so habe ich zusammen mit ihm an einem Erklärvideo zu unserem „fossilfreien Hauskonzept“ getüftelt.
In dem 5-minütigen Video zeige ich, wie wir in unserem Haus (Baujahr 1912) ohne fossile Energien leben. Wohnen, Heizen und die Mobilität sind hier komplett elektrisch. Einen Großteil des Strombedarfs stellen wir mit der Photovoltaikanlage und dem E3/DC Hauskraftwerk selber her.
Mit #Erdwärme und #Batteriespeicher sind wir nahezu autark. Von #Gas, #Öl und #Tankstellen sind wir unabhängig geworden.
Seit 2011 haben wir mit der #Wärmepumpe ca. 250.000 kWh Gas eingespart und seit 2017 mit der #Elektromobilität ca. 15.000 Liter Sprit. Beim Stromausfall gibt es einen Inselbetrieb mit #Notstrom.
💡 Die Energiewende funktioniert und macht Spaß!

#allelectricsociety
#energiewende
#fossilfrei
#e3dc
#erneuerbareenergien
#windkraft
#photovoltaik
#sektorenkopplung


Wahnsinn, wie schnell sich der Tesla Bot entwickelt

25. September 2023 · Original auf LinkedIn

Wahnsinn wie schnell sich der #Tesla #Bot entwickelt! Es war ja abzusehen, dass Tesla es schafft, die Erfahrungen und Daten aus dem autonomen Fahren mit #VisionOnly und #KI effektiv zu nutzen und hier einzusetzen.

Jetzt kann der Roboter bereits selbständig und ohne vorherige Programmierung Dinge erkennen, greifen und sortieren. Und dies bereits sehr flüssig und schnell.

Wenn der Fortschritt so schnell weiter geht – wozu wird Optimus dann zum Beispiel in einem Jahr fähig sein?
Wenn es Tesla tatsächlich schafft den Roboter wie angekündigt für 25.000$ anzubieten, dann wird das ein sehr interessanter Markt.

Faszinierend! 🤖🦾

https://lnkd.in/eT8jSfBJ

Braucht es noch eine elektrische Community? Eindrücke vom größten E-Auto-Treffen

24. September 2023 · Original auf LinkedIn

„Wird eine #elektrische #Community überhaupt noch gebraucht oder ist sowieso alles bereits Mainstream?“ Gestern fand die zweite Auflage des größten E-Auto Treffens aller Zeiten statt, ein toller Tag mit einer wichtigen Botschaft!
Die Zeche Heinrich Robert in #Hamm bot einen interessanten Kontrast zwischen der alten fossilen Energiegewinnung des ehemaligen Steinkohle-Bergwerks und den modernen, zukunftsgerichteten erneuerbaren Energien.

Bei den Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungen ging nicht nur um Elektrofahrzeuge – längst thematisiert die elektrische Community auch wichtige Bereiche rund um #Klimaschutz, #Wärmepumpen, #Photovoltaik usw.
Besonders beeindruckte die Besucher die Keynote von Prof. Dr. Volker Quaschning (Mitgründer Scientists for Future) zum Klimawandel sowie der Dringlichkeit und den Möglichkeiten diesen abzumildern.

Neben der Teilnahme an den Diskussionen des Bühnenprogramms war es für mich schön, beim Schlendern über das Gelände zahlreiche aus YouTube, LinkedIn & Co. bekannte Gesichter zu treffen und sich auszutauschen.
Sie alle tragen seit vielen Jahren mit ihren Aktivitäten dazu bei, dass sich die Informationen rund um das so wichtige Thema, der Bekämpfung des Klimawandels, immer weiter verbreiten können.
Nur mit positiven Beispielen und „ansteckenden“ Informationen ist es möglich, weitere Menschen für die Sache zu gewinnen und bei der Transformation und dem Abschied von den fossilen Energieträgern immer weiter, Schritt für Schritt, voranzukommen!

Danke an Volker Quaschning, Cornelia Quaschning, Christopher Karatsonyi, Alexander Bangula, Nico Pliquett, Laudeley Holger, Antonino Zeidler, Roland Schüren, Leo Tiedt, Nicole Krause, Frank Sieke, Timo Schadt, Stefan Schwunk, Christoph Krachten und Dutzende weitere!

In den Gesprächen und auch bei den Diskussionen auf der Bühne stellte sich die Frage: „Wird die elektrische Community überhaupt noch lange gebraucht?“
Ich meine: Ja, denn wir sind noch längst nicht am Ziel und es gibt noch so viele Vorbehalte, Ängste und fehlende Informationen bei den Themen rund um E-Autos, PV, Wärmepumpen, Mobilitätswende, Ernährung usw.

Es werden Menschen gebraucht, die die „richtigen“ und hilfreichen Informationen verbreiten. Denn ohne Information ist kein Wandel möglich. Jede(r) kann beitragen und in seinem Umfeld und seinen Netzwerken hilfreiche Informationen und Praxiserfahrungen weitergeben.
Lasst uns unseren #ökologischen #Handabdruck gemeinsam immer weiter vergrößern!

Am Abend gab es noch ein Highlight: Es wurde der Weltrekord der größten #Tesla #Lightshow geknackt. Beeindruckend, die 350(?) lokal emissionsfreien Teslas mit Licht und Ton genau dort zu erleben, wo bis vor kurzem noch die „schmutzige“ Steinkohle den Ton angab.
Danke für eine tolle Veranstaltung!

#2befairElektrischeCOMMUNITY
#S3XYCARS
#AllElectricSociety
#Transformation


Unser erster Elektro-Infoday: Zehn E-Autos, ehrliche Antworten

21. September 2023 · Original auf LinkedIn

„Umstieg vom Verbrenner zu Elektro und noch Fragen“? 🚗🛢️🚙⚡️
Unter diesem Motto haben wir bei Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation unseren ersten „Elektro Infoday“ veranstaltet.
Die Fahrerinnen und Fahrer von zehn unterschiedlichen E-Autos standen Rede und Antwort.
Es war interessant zu erfahren, welche Ängste Menschen immer noch haben und sich daher nicht „trauen“ statt eines Verbrenners ein E-Auto zu kaufen. Schön, dass wir einigen ihre Ängste nehmen konnten.

👉 Zum Beispiel sprach ich mit jemandem, der felsenfest überzeugt war, dass er bei seinen Urlaubsreisen mindestens 700-800 km am Stück fahren müsse. Bevor dies nicht mit einem E-Auto möglich sein, würde er keines kaufen.
Nachdem ich von den Erfahrungen auf meinen zahlreichen elektrischen Reisen berichtet hatte, konnte ich einige Bedenken nehmen. Seit fünf Jahren fahre ich mehrmals im Jahr elektrisch zu meiner Familie nach Schweden (900 km Strecke) – bisher keine Probleme. Auch meine Erzählungen zu meiner 6.000 km Reise nach Portugal in den diesjährigen Osterferien überzeugte ihn.
Dass die Ladepausen nach 300-400 km meistens nur ca. 20 Minuten dauern war vielen Besuchern nicht klar.

👉 Ein anderes Beispiel war jemand, der bereits sogar eine PV Anlage auf seinem eigenen Dach hat, aber beim Bereich Elektromobilität noch zögerlich war. Ich glaube die Veranstaltung hat dazu beigetragen, seine Zweifel auszuräumen und die Vorteile seiner PV Anlage bald voll auszuschöpfen.

👉 Oder jemand, der zu Hause an der Wohnung keine Lademöglichkeit hat und es daher schwierig für ihn sei. Er konnte die Anregung mitnehmen mit dem Arbeitgeber zu sprechen bzgl. der Schaffung einer Möglichkeit auf dem Firmenparkplatz. So handhaben wir es bei Kaeding Anderson und es hat sich bewährt.

Ich habe festgestellt, dass es „da draußen“ immer noch sehr viele Menschen gibt, denen Informationen zu dem Thema fehlen.
Unsere Idee war, diese Informationen aus erster Hand geben zu können. Das Feedback während und nach der Veranstaltung zeigt uns, dass es weiterhin wichtig ist zu informieren.

💡 Es ist klar, dass nicht jede und jeder sofort vom Verbrenner umsteigen kann (und dass es Situationen gibt wo es nicht passt …). Aber in den Fällen wo eine Kaufentscheidung für einen Neuwagen ansteht, finde ich es schade wenn sich dann – mangels Informationen – wieder für einen Verbrenner entschieden wird und dieser dann Jahrzehnte auf den Straßen unterwegs ist.

#fossilfrei
#Elektromobilität


Das Gebäudeenergiegesetz ist beschlossen: Auch die positiven Beispiele zählen

20. September 2023 · Original auf LinkedIn

Das #Gebäudeenergiegesetz ist beschlossen. Ja, es gibt sicherlich Fälle wo es problematisch für die Eigentümer wird (Unterstützungspakete greifen dann hoffentlich). Aber es gibt auch viele positive Beispiele, die sich finanziell und auch in der CO2 Bilanz bereits heute sehen lassen können:

🏠 Wir betreiben in unserem über 100 Jahre alten Haus seit 11 Jahren eine #Wärmepumpe – im Laufe dieser Zeit haben wir inzwischen ca. 250.000 Kilowattstunden #Gas eingespart. Eine beeindruckende Zahl wie ich finde!

☀️ Seit dem Jahr 2021 stellen wir zudem einen Großteil unseres Stroms mit einer #Photovoltaikanlage mitsamt #Speicher selber her. Im Jahresdurchschnitt müssen wir nur noch 40% unseres Strombedarfs auf dem Netz beziehen (inkl. Strom für Haushalt, Wärme, Mobilität usw.).

🚗 Auch bei der #Mobilität kommt einiges zusammen – seit 2017 fahren wir elektrisch (seit 2019 komplett) und konnten somit bisher umgerechnet ca. 13.500 Liter Benzin mit unseren beiden #Elektroautos einsparen (derzeit benötigen wir in der Familie zwei Pkw …). Auch an eingesparten Tankkosten kommt im Laufe der Jahre einiges zusammen!

👉 Die Maßnahmen rechnen sich nicht nur in Bezug auf den CO2 Ausstoß. Auch finanziell hat sich die vollständige Elektrifizierung für uns über die Jahre gerechnet (und wird sich Jahr für Jahr weiterhin amortisieren).

Auf meinem Blog gibt es ein Video vom Hersteller E3/DC zu unserem fossilfreien Hausprojekt (Screenshot).

#AllElectricSociety
#energiewende
#wärmewende
#wärmepumpe
#GEG
#photovoltaik
#sektorenkopplung
#fossilfrei


Presseclub zum Klimawandel: Sehenswert, aber eine Perspektive fehlte

15. September 2023 · Original auf LinkedIn

Im letzten #Presseclub gab es eine lebhafte Diskussion rund um die Auswirkungen des menschengemachten #Klimawandels. Es ist wichtig, dass das Thema mehr in den Fokus kommt.
Insgesamt eine sehr sehenswerte und gute Sendung mit versierten Gästen. Wie so oft fehlen jedoch bei den genanten Daten wichtige Fakten bezüglich Deutschland.
Es bleibt oftmals „hängen“, dass Deutschland mit seinen lediglich 2% Anteil an den weltweiten Treibhausgasen kaum etwas bewirken kann. Dieses Argument lese ich in nahezu jedem zweiten kritischen Kommentar in den sozialen Medien.

Betrachtet man es jedoch anders, hat Deutschland sehr wohl einen großen Impact und auch eine entsprechende Verantwortung:

👉 Einzig und allein der Pro-Kopf-Ausstoß sollte weltweit Maßstab sein und da sind wir in den Top 10 (8,2 Tonnen / 2021).
👉 Die statistische Erfassung selbst weist erhebliche Fehler auf. Darauf weist u.a. Professor Latif immer wieder hin (Warenströme werden nicht berücksichtigt).
👉 Bei Flugreisen in den Urlaub sind wir ja Weltmeister – dort rechnen wir aber nur 50% des Kerosins ein, da für den Rückflug ja im Ausland aufgetankt wird.
👉 Bei der Ölförderung für unser Benzin, Diesel etc. wird Erdgas abgefackelt. Fehlt auch in unserer Statistik.
👉 Unsere Altlast in Sachen Treibhausgase fällt im Presseclub Gespräch leider unter den Tisch. Wir haben unseren Wohlstand auf einer riesigen CO2 Schuld aufgebaut (welche z.B. China in dem Maße längst noch nicht hat …).
👉 Energieintensive Produktion wird ins Ausland verlegt und die Produkte anschließend wieder importiert – also ein Mehr an Treibhausgasen (nur nicht in unserer Verursacherstatistik).
usw. usw.

Man kann also feststellen, dass wir in Deutschland und Europa eine noch größere Verantwortung haben etwas zu verändern, als es auf den ersten Blick erscheint. Der vermeintlich kleine Anteil von 2% relativiert sich und kann nicht als „Ausrede“ verwendet werden nichts unternehmen zu müssen.

Ein großes Risiko für die kommenden Jahrzehnte ist zudem, dass einzelnen Ländern wegen der wachsenden volkswirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen ein wirtschaftlicher Zusammenbruch droht. Hier kann es zu Kettenreaktionen kommen mit einer Weltwirtschaftskrise und hohen Arbeitslosenzahlen. Dann ist der Zusammenbruch unserer sozialen Sicherungssysteme die zwangsläufige Folge.

In der Berichterstattung fehlen die Risiken oftmals, die mit einem fortschreitenden Klimawandel verbunden sind oder sind nicht ausreichend beschrieben. Zumindest kann man diesen Eindruck gewinnen, denn die Dringlichkeit des Problems ist bei vielen Mitmenschen scheinbar noch nicht wirklich angekommen.
Das kann man auch hier auf LinkedIn in den Diskussionen häufig erleben.

#Wetterextreme
#Klimakatastrophe
#CO2
#Energiewende

https://lnkd.in/eCn6hA4P

Veranstaltungshinweis: Elektro-Infotag auf unserem Agenturparkplatz

6. September 2023 · Original auf LinkedIn

Veranstaltungshinweis für OWL/Lippe:
Interessiert an der #Elektromobilität 🚗⚡️, aber noch Fragen? Wir setzen uns für den Wandel hin zu einer fossilfreien Mobilität ein und starten am 17.09.23 auf dem Parkplatz unserer Agentur einen #Infotag. Herzlich willkommen!


Der Fusionsreaktor am Himmel lädt das Auto: Homeoffice-Idylle im September

6. September 2023 · Original auf LinkedIn

Wunderbar … Homeoffice Anfang September 11.00 Uhr und die Kraft des #Fusionsreaktors am Himmel lädt das E-Auto mit Überschuss-Sonnenstrom. Der 19,5 kWh #Heimspeicher wird heute auch noch voll und wird uns über die Nacht bringen. Die #Wärmepumpe inkl. #Warmwasserproduktion sowie der Haushalt sind ebenfalls mit sauberem #Sonnenstrom versorgt. ☀️⚡️

Die meiste Zeit des Jahres liegt die #Autarkie bei uns weit über 90%. Pro Jahr fahren für weit mehr als 10.000 Kilometer elektrisch mit reinem Sonnenstrom, den wir „übrig“ haben (im Winter sind wir natürlich entsprechend mehr auf Netzstrom angewiesen …).

So macht die #Energiewende Spaß! 💪😃

#fossilfrei
#sektorenkopplung
#photovoltaik
#elektromobilität
#speicher
#e3dc


„Das Rennen ist völlig offen“? Wissings E-Fuels-Behauptungen im Faktencheck

5. September 2023 · Original auf LinkedIn

„Das Rennen um den Auto-Antrieb der Zukunft ist völlig offen … Wir brauchen E-Fuels, auch im Straßenverkehr … Ich habe dafür gesorgt, dass Verbrenner, die E-Fuels tanken, auch nach 2035 noch zugelassen werden können … Elektromobilität lässt noch zu viele Fragen offen …“ (Zitate Volker Wissing / aktuelles Interview BILD)

Es ist ja grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, wenn unser #Verkehrsminister dafür plädiert offen für zukünftige technologische Entwicklungen zu bleiben. Aber mir fällt immer wieder auf, dass es scheinbar exakt so formuliert wird, damit die „Zögerer“ bestärkt werden immer weiter abzuwarten und sich dann letztendlich aktuell nochmals für einen neuen #Verbrenner entscheiden.

Nicht jeder kann sofort auf ein #Elektroauto umsteigen, das ist klar. Aber es gibt bundesweit jeden Tag Tausende(?), die eine Entscheidung für die Bestellung eines neuen Pkw treffen. Seien es zum Beispiel Firmen- bzw. Dienstfahrzeuge oder auch Entscheidungen, die im privaten Bereich getroffen werden.

Ich bin mir sicher, dass unter diesen Menschen sehr viele dabei sind, für die ein E-Auto finanziell und auch von der Ladesituation her absolut unproblematisch wäre.
Doch durch ständige derartige Aussagen und Verunsicherungen werden diejenigen u.U. nicht bestärkt sich für ein umweltfreundlicheres Fahrzeug zu entscheiden, sondern sie bestellen dann eben „noch einmal“ einen neuen Verbrenner (welcher dann 30 Jahre lang auf den Straßen ist).

👉 „Es ist ja derzeit noch so unklar, ob sich diese Technik überhaupt durchsetzen wird, da warte ich lieber ab …“. Solche Fälle kenne ich persönlich zuhauf.

Anstelle dass den „Zögerern“ die Vorzüge des elektrischen Antriebs präsentiert und schmackhaft gemacht werden, werden Zweifel gesät und Kaufentscheidungen verhindert. Besonders häufig in BILD, Welt, Focus usw. zu lesen.
Das beobachte ich bereits seit vielen Jahren und finde es immer wieder aufs Neue schade und ärgerlich. In unserem Unternehmen fahren ausschließlich vollelektrische Dienstwagen, wir konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit positiven Informationen davon überzeugen. Verbrenner fahren wir seit Jahren nicht mehr.

Der elektrische Antrieb mitsamt Infrastruktur ist bereits heute sehr ausgereift und alltagstauglich. Auch wenn in Zukunft noch Weiterentwicklungen kommen, ist es nunmal derzeit der umweltfreundlichste und der weitaus effizienteste Antrieb für Pkw. Ok, es mag auch in 15 Jahren noch Ausnahmefälle geben, wo ein Wasserstoff Pkw oder vielleicht ein Verbrenner mit E-Fuels benötigt wird. Aber dies sollten möglichst Ausnahmen bleiben, denn die Physik wird sich nicht ändern und diese Antriebe werden immer das zigfache an grünem Strom pro Kilometer benötigen im Vergleich zum batterieelektrischen Auto.

👉 Warum also nicht bereits heute dort auf den effizientesten Antrieb setzen, wo es bereits möglich ist? Es kann doch nicht die Aufgabe unseres Verkehrsministers sein, immer wieder Zweifel zu säen?


Brennende E-Autos: Wie BILD titelt, bevor die Brandursache feststeht

30. August 2023 · Original auf LinkedIn

Brennende E-Autos! 🔥😱 Immer wieder ein emotionales Thema. Als der Autotransporter Freemantle Highway brannte, titelte BILD sofort in der Art:
„E-Autos sind Auslöser des Brandes auf dem Schiff! …“. Ohne zu dem Zeitpunkt zu wissen was die wirkliche Brandursache war.
Ein gefundenes Fressen – auf den sozialen Medien wurde aus allen Rohren gegen die Elektromobilität gehetzt. Inzwischen sieht die Faktenlage ganz anders aus und alle ca. 500 E-Autos an Bord scheinen unbeschädigt zu sein, nur wird darüber leider nicht mehr so zahlreich berichtet.

Nun wieder ein aktueller Brandfall („E-Auto in Garage in Neuss explodiert!“), der fleißig in den sozialen Medien geteilt wird.
Man kann in der Berichterstattung sogar noch mehr übertreiben als BILD und ein Foto einfügen wie in diesem Beispiel. 😉 (Zufallsfund / Screenshot).

Ja, das Elektroauto hat vermutlich in der Garage angefangen zu brennen. Nein, es ist noch nicht ermittelt wodurch die zusätzliche heftige Explosion verursacht wurde (eine Gasflasche oder andere explosive Stoffe sind z.B. Möglichkeiten …). Vielleicht sollte man etwas abwarten, bis behauptet wird E-Autos würden ständig regelrecht explodieren.

Nein, Elektroautos brennen nicht häufiger als Verbrennerautos, sondern statistisch gesehen deutlich seltener (Infos dazu z.B. hier, inkl. Quellen zu den Studien):
https://lnkd.in/eWT4sG6M
Ja, E-Autos brennen anders als Verbrenner, aber Feuerwehren haben inzwischen neue Lösch-Methoden zur Verfügung und können sich darauf einstellen.

Ich kenne zum Beispiel eine Familie, bei denen zwei Mal relativ kurz hintereinander Verbrenner (beides Mercedes) plötzlich und ohne ersichtlichen Grund angefangen haben zu brennen. Beide Male sehr gefährliche Situationen für die Familie und komplett abgebrannte Fahrzeuge. Diese Vorfälle wurden jedoch nicht überall in den Zeitungen thematisiert.

🔥👉 Hiermit möchte ich eine kleine Umfrage starten – wer kennt Beispiele von Bränden bei Verbrennern? Gerne in die Kommentare schreiben. Die Fälle von brennenden E-Autos kenne ich wohl bereits allesamt (da ja quasi jeder einzelne Brand in den Medien berichtet wird).


45 Supertanker – täglich: Ein plastischer Vergleich zum Ölverbrauch

27. August 2023 · Original auf LinkedIn

Ein schöner, plastischer Vergleich. Man muss sich klar machen, dass weltweit täglich(!) die Menge von 45 Supertankern verbraucht wird. Gefördert, verbrannt und futsch.


45 Supertanker täglich: Der unsichtbare Aufwand hinter den fossilen Brennstoffen

23. August 2023 · Original auf LinkedIn

Mal wieder etwas, das man nicht so wirklich „auf dem Schirm“ hat. Was für Anstrengungen werden weltweit täglich unternommen, um fossile 🔥 Brennstoffe von A nach B zu bringen!
Alleine eine Zahl: Das Äquivalent von 4️⃣5️⃣(!) Supertankern (300 Meter Kolosse) wird weltweit an Rohöl verbraucht. Tag für Tag. Über 16.000 solcher Schiffe pro Jahr. Das Öl wird gefördert, transportiert, verarbeitet und unwiderruflich verbraucht.
Haben wir Ölquellen in Deutschland? Nein. Können wir Strom mit Erneuerbaren in Deutschland herstellen? Ja.


Neues Video zum fossilfreien Hauskonzept: Die Auswertung ist da

21. August 2023 · Original auf LinkedIn

#Photovoltaik auf dem Eigenheim, #Heimspeicher, #Sektorenkopplung mit #Wärmepumpe und #Elektromobilität. Alle diese Komponenten haben wir bei uns Zuhause im Einsatz. Im März wurde ein Referenzvideo zu unserem „fossilfreien Hauskonzept“ gedreht, jetzt folgte noch das Auswertungsgespräch im #E3DC Studio.

Für das Studiogespräch wurde ich zugeschaltet, mit dabei auch E3/DC CEO Dr. Andreas Piepenbrink. Danke noch mal an dieser Stelle für die tollen Tips und Ihren persönlichen Einsatz zu den Erweiterungsmöglichkeiten unserer Anlage im Nachgang!

⚡️ Zukunftsthemen im Bereich Eigenheimversorgung ⚡️

Am Ende des Gesprächs (ab ca. Min. 51:00) ging es noch um spannende zukünftige Themen wie zum Beispiel die Anbindung der #dynamischen #Stromtarife und die Möglichkeiten beim #bidirektionalen Laden und auch #1KOMMA5 mit dem #Heartbeat wurde thematisiert. Wie wird sich der Markt entwickeln?

Ab Herbst werden wir #Tibber mit dynamischen Strompreisen benutzen. Ich werde versuchen es mit Hilfe von Zusatztools so zu konfigurieren, dass der Heimspeicher im Winter automatisch aus dem Netz geladen wird, wenn der Strom gerade besonders günstig ist.
Das Zwischenspeichern hilft der #Energiewende, denn Strom ist dann günstig wenn „zu viel“ davon im Netz ist, zum Beispiel aus Sonne oder Wind.
Am folgenden Tag kann ich dann den Strom für die Wärmepumpe etc. verbrauchen – in Zukunft wird so etwas sicherlich Standard sein.

Auch das „Bidi-Laden“ ist ein extrem spannendes Zukunftsthema. Mit Hilfe der Autospeicher können die Kapazitäten der Hausspeicher erweitert und flexibilisiert werden. E3/DC wird dies als einer der ersten Anbieter in ihre Systeme integrieren.
Auch vorhandene Hauskraftwerke können mit den bidirektionalen Ladefeatures nachgerüstet werden, darauf freue ich mich!

#AllElectricSociety
#E3DC
#Hauskraftwerk
#Autark

https://lnkd.in/eMEWG9DE

Tolles Projekt von Christoph Schaaf: Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen

21. August 2023 · Original auf LinkedIn

Ein richtig tolles Projekt, welches dort von Christoph Schaaf aufgebaut wird! Ich habe es mir letzte Woche bei einem sehr netten Onlinetermin genauer von ihm erklären lassen.
Für #Unternehmen gibt es vielfältige Möglichkeiten den Aufbau weiter zu unterstützen – und zusätzlich können die Themen hervorragend in der #Nachhaltigkeitskommunikation genutzt werden.
Einfach mal reinschauen:

https://climatenuts.de

Fake News vom „studierten Maschinenbauer“: Falschinformationen auf LinkedIn

17. August 2023 · Original auf LinkedIn

Es gibt auf #LinkedIn immer wieder Posts zu #Elektromobilität, #Erneuerbare etc., in denen schlichtweg falsche und irreführende Informationen verbreitet werden. Hier ein aktuelles Beispiel eines nach eigenen Angaben „studierten Maschinenbauers“.

Trotz Fakenews waren 80% der Reaktionen mit 👍 und 💡 positiv. Zum Glück gab es viel Feedback in den Kommentaren. Für einen Wandel müssen wir mit den korrekten Informationen arbeiten!
Das von Herrn Mey verwendete Beitragsbild habe ich soeben korrigiert. ❌😊

Zitat 1: „… bis 2030 rund 15 Mio. Elektroautos … Aber woher soll der Strom kommen?“

Meine Antwort: 👉 Selbst wenn theoretisch in ferner Zukunft sämtliche Autos in Deutschland elektrisch fahren würden (50 Mio. Stück), steigt der Stromverbrauch nur um 20-25%. Da die Lasten zukünftig zudem immer intelligenter gemanaged werden, wird das machbar sein. Schauen Sie sich gerne unterschiedliche Studien dazu an.

Zitat 2: „Im vergangenen Jahr kam laut dem Umweltbundesamt nur 20,4% des deutschen Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Für den Rest nehmen wir dann Kohle, Gas oder Öl. Kaum zu glauben.“

👉 Sie stellen es etwas verkehrt dar – Sie rechnen hier mit dem gesamten Primär-Energieverbrauch. Beim Strom war in 2022 der Anteil Erneuerbarer bei 46% und in 2023 bisher bei 57%, Tendenz weiter steigend.
Wenn nun immer mehr Autos elektrisch fahren, was passiert dann? Anteilig sinkt der Primärenergiebedarf (Ölimporte etc.). Also die bisher zu 80% fossil erzeugte Energiemenge sinkt. Das Gleiche passiert auch bei der Umstellung auf Wärmepumpen.

Zitat 3: „Die Batterien der E-Autos wiegen bis zu 700 kg. Diese werden ständig beschleunigt und abgebremst.“

👉 In welchem Verhältnis steht das? Z.B. wiegt ein Tesla Model 3 ca. 200 kg mehr als ein vergleichbarer 3er BWM. Je nach Ausstattung der einzelnen Modelle fällt der Unterschied sogar noch geringer aus. (Wikipedia: Aktueller 3er BMW: 1450–1965 kg. Tesla Model 3: 1610–1927 kg)

Zitat 4: „Nicht mehr als 30% der dafür benötigten Energie kann rekuperiert werden. Der größere Anteil wird als Wärme über die Bremsschreiben an die Umwelt abgegeben. Effizienz sieht anders aus.“

👉 Ihre 30% beziehen sich auf den Gewinn der Reichweite durch Rekuperieren. Bis zu 50% der Bremsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt. Je nach Fahrweise oder Streckenprofil auch deutlich mehr. Die Bremsscheiben werden so gut wie gar nicht benutzt.
Der Verbrenner hat generell einen geringen Wirkungsgrad, produziert Wärme und kann zudem nicht rekuperieren.

Zitat 5: „… und zusätzlich alternative grüne Kraftstoffe wie Wasserstoff stärker gefördert werden.“

👉 Wenn wir eines Tages genug erneuerbare Kapazitäten haben, um grünen Wasserstoff herzustellen, sollte dieser möglichst dort eingesetzt werden wo es keine CO2 freien Alternativen gibt (Industrie, Stahl etc.). Zusätzlich wird Wasserstoff bzw. grünes Gas als Speichermedium für Winter benötigt. Bitte nicht massenhaft in Pkw ineffizent verschwenden (3 x mehr Strombedarf als E-Auto …).


Autonomes Fahren kommt Schritt für Schritt: Werden wir es akzeptieren?

11. August 2023 · Original auf LinkedIn

Das autonome Fahren kommt Schritt für Schritt näher auf uns zu … werden wir es akzeptieren und vielleicht schon in wenigen Jahren wie selbstverständlich damit umgehen? Es bleibt spannend!


Aiwanger und das Wasserstoffauto: Eine ironische Würdigung

10. August 2023 · Original auf LinkedIn

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert #Aiwanger setzt sich ja zum Glück ganz vehement für die Verbreitung von #Wasserstoffautos ein. Neben dem #Verbrennungsmotor mit #Efuels ist das Wasserstoffauto eine der wichtigen Säulen für die Zukunft der individuellen Mobilität!

💡 #Technologieoffenheit ist eben wichtig. Man muss ja nicht immer nur auf die Effizienz schauen, wenn man auch das gute alte „Tankgefühl“ beibehalten kann und nicht diesen Mist mit dem ständigen Aufladen wie bei einem E-Auto hat.

😃 Ich freue mich schon, wenn sich die Wasserstoff-Pkw dank Aiwangers Einsatz bald durchsetzen, denn:

👉 Endlich muss ich dann nicht mehr alle 300-400 km anhalten und laden wie bisher mit dem E-Auto auf meinen regelmäßigen Langstreckenreisen. Ich muss nämlich nie pinkeln und habe auch nie Hunger oder muss mir die Beine vertreten. Endlich kann ich dann 1.000 km am Stück fahren!
Ich verbrauche zwar mit meinem neuen Wasserstofffahrzeug mindestens 3 Mal so viel Strom wie jetzt noch mit meinem E-Auto. Aber hey, egal, Hauptsache große Reichweite am Stück und Tanken in 5 Minuten statt 20 Minuten, das ist mir total wichtig! So sehen das auch ganz viele Mitstreiter von mir hier auf LinkedIn und Facebook und wir schreiben es immer wieder in die Kommentare. Denn: Der Elektroschrott wird sich nicht durchsetzen! Freiheit! 💪
(Ironie Off)

➡️ (Disclaimer: Ich habe natürlich nichts gegen das Speichermedium Wasserstoff, sondern finde diesen wunderbar. Denn damit lassen sich große Energiemengen auf kleinem Raum speichern und bei Bedarf auch wieder „rückverstromen“. Jedoch wird der Stoff in Zukunft dringend u.a. für die Dekarbonisierung der Industrie benötigt und sollte dort eingesetzt werden, wo es keine funktionierende Alternative gibt.
Beim Pkw haben wir mit dem E-Auto ja bereits heute eine gute Lösung, welche in den allermeisten Anwendungsfällen prima funktioniert. Und das im Vergleich zu Efuels und Wasserstoff mit zigfach weniger Strombedarf pro gefahrenem Kilometer! Den mühevoll produzierten Wasserstoff doch besser dafür sparen, wo er Sinn macht und es keine Alternative gibt.) ⬅️

Ach ja, einige weitere zukünftige Vorteile der Elektromobilität hatte ich noch vergessen:

• Direktes Laden von „Überschuss-Sonnenstrom“ (zB vom eigenen Hausdach oder beim Arbeitgeber usw.)
• Zukünftige E-Autoflotte wird ein gigantischer Pufferspeicher im Netz (Vehicle to Grid)
• Durch intelligente Vernetzung günstig laden wenn Überschuss im Netz
• Häuser können ihren Speicher erweitern (bidirektionales Laden)
• …

(Foto: Facebook/Hubert Aiwanger)


„Deutschland wird zum Strombettler“? Ein Gegenpol zu den Schlagzeilen

10. August 2023 · Original auf LinkedIn

Hier mal ein Gegenpol zu den derzeitigen Schlagzeilen in Bild & Co.: „Deutschland wird zum Strombettler!“

Und nicht vergessen, dass wir immer noch am Anfang der Energiewende stehen. Leider wurde in der Vergangenheit ja zu lange gezögert und verhindert (Altmaier).

Der Ausbau nimmt nun weiter Fahrt auf – dieses Jahr bisher 450 neue Windräder und 7.500 MW neue Photovoltaik. ☀️👍


Dauerregen im Juli: Funktioniert Photovoltaik auch bei schlechtem Wetter?

4. August 2023 · Original auf LinkedIn

#Dauerregen im Juli: Funktioniert #Photovoltaik eigentlich auch bei schlechtem Wetter? 🌧️☔️

Der Juli war bei uns im Lipperland nahezu komplett grau und verregnet – trotzdem reicht die Energie der Sonne aus, um unseren Haushalt inklusive Warmwasser und Elektroautos vollständig zu versorgen.

Ja, es funktioniert tatsächlich auch bei täglichem Dauerregen – wir benötigen derzeit dank #PV und #Heimspeicher keinen #Strom aus dem Netz, kein #Öl oder #Gas für Warmwasser und keine #Tankstelle für #Benzin. 💪 Die #Energiewende macht Freude. 😃

PS – Ich hatte Anfang Juli einmal einen Fehler in den Einstellungen gemacht, so dass das E-Auto versehentlich über Nacht 55kWh aus dem Netz geladen hatte, ärgerlich! Normalerweise laden die Autos bei uns automatisch tagsüber nur den überschüssigen Sonnenstrom. Ohne diesen Fauxpas wäre die Autarkie im Juli bei uns nahezu 100% gewesen …

#AllElectricLife ⚡️
#Energiewende 💚
#Sonnenstrom ☀️
#Fossilfrei
#Elektromobilität
#E3DC
#Autarkie


Der Plan von BILD & Co. ging auf: Zweifel erfolgreich gesät

2. August 2023 · Original auf LinkedIn

(Un)Sinn Tag 2: Der Plan von BILD&Co. ist wohl aufgegangen. #Zweifel am #Klimawandel und der Energiewende wurden mal wieder erfolgreich in der Bevölkerung gesät!

Hier nur ein Beispiel, wo die gestrige Schlagzeile der BILD-Zeitung geteilt und fleißig kommentiert wurde. Ein gefundenes Fressen für solche Gruppen. Ob es sich um Fakenews und nicht haltbare Aussagen handelt spielt keine Rolle – Hauptsache die Headline passt in das eigene Weltbild und man fühlt sich bestätigt.
2.700 Likes, 500 mal geteilt, hunderte Kommentare wie „Ich sag’s ja, das ist alles Quatsch!“ …

Derzeit findet eine ganze Serie statt, immer das gleiche Muster: Ob Heizungsgesetz, Aussage vom neuen Weltklimarat-Chef, E-Autos auf Autotransporter, Brandgefahr, Herr Sinn usw. – immer wieder werden bewusst(?) Headlines produziert, die dazu dienen die Energiewende Schritt für Schritt zu diskreditieren und letztendlich zu sabotieren. Solche Aussagen verfangen sicher bei vielen und die Bereitschaft für einen Wandel von den fossilen Energien wegzukommen, sinkt immer weiter. ⬇️


Hans-Werner Sinn in der BILD: „Klimawandel beschleunigt sich wegen Verbrennerverbot“?!

1. August 2023 · Original auf LinkedIn

„Der #Klimawandel beschleunigt sich wegen des #Verbrennerverbots“! 😱

Hans-Werner Sinn spricht sich in einem aktuellen Interview mit #BILD mal wieder gegen die Energiewende aus: Umstieg auf #Elektroautos und Einführung von #Wärmepumpen seien unnütz und Wind- und Sonnenstrom würden nicht funktionieren.

Ich finde es immer wieder erstaunlich (und traurig) mit was für fadenscheinigen Begründungen solche Leute argumentieren, um damit Schritt für Schritt die Energiewende zu diskreditieren und letztendlich zu sabotieren. Solche Aussagen verfangen sicher bei vielen und die Bereitschaft für einen Wandel von den fossilen Energien wegzukommen, sinkt bei vielen immer weiter.

Ja, natürlich läuft nicht alles zu 100% perfekt und die verbliebenen Kernkraftwerke hätten vielleicht besser noch ein paar Jahre ihren Dienst tun sollen (um aktuell weniger Kohle verfeuern zu müssen …).
Aber die Energiewende steht noch am Anfang und es geht aktuell vor allem um die Weichenstellung für die kommenden Jahrzehnte.

Es wird oft so dargestellt, als würde das alles nicht funktionieren, da wir ja zum Beispiel „für die E-Autos zu wenig grünen Strom hätten“ oder da wir „für die Stromproduktion und Dunkelflauten ja zu wenig Speicher“ hätten usw.
Es geht aber doch gar nicht darum, von jetzt auf gleich alles zu ändern – es ist ein jahrzehntelanger Prozess.

Herr Sinn sagt zum Beispiel:
„Da es zu wenig Ökostrom gebe und die Atomkraftwerke abgeschaltet würden, »bedeuten mehr Elektroautos Braunkohleabbau und mehr Kohlenstoff in der Luft«“.
👉 Ja, ABER die Zahl der Elektroautos auf den Straßen steigt ja nicht von heute auf morgen von 2% (aktuell, rein elektrisch) auf 90% elektrisch. Das wird Jahrzehnte dauern und bis dahin wird sich auch der Energiemix und der Speicherausbau drastisch verändern. Nach und nach eben.

Zitat:
„Ähnlich verhält es sich beim Heiz-Gesetz. Der Ersatz der Ölheizungen durch Wärmepumpen kostet bei Altbauten Unsummen Geld, das Öl wird anderswo verbrannt, und der Mehrverbrauch an Strom veranlasst die Kraftwerke, mehr Braunkohle zu verbrennen.“
👉 Die bestehenden Öl- und Gaskessel in den Häusern werden (und dürfen!) noch Jahrzehntelang im Einsatz sein. Auch mit dem Heizungsgesetz reißt niemand bei den Leuten eine funktionierende Heizung raus (auch wenn es leider in Bild&Co. immer wieder falsch dargestellt wurde …). Also auch hier – es ist noch Zeit den Energiemix im Laufe der Zeit grüner zu machen, da die Anzahl der Wärmepumpen nur langsam steigt.

Ein weiteres Zitat aus dem BILD Gespräch:
»Wind- und Sonnenstrom werden uns nicht allein versorgen. Die Quellen sind nicht regelbar, und das Wetter ist unstetig.«
👉
– FORTSETZUNG S.U. IM KOMMENTAR –


Extremwetter im Wochentakt: Gab es das schon immer so gehäuft?

24. Juli 2023 · Original auf LinkedIn

Gab es eigentlich immer schon so viele Extremwetterereignisse und Naturkatastrophen innerhalb eines Monats? Beängstigend zu sehen (und das Video zeigt ja nicht mal alle Ereignisse) …
#Klimawandel
#Wetterextreme


Sommerzeit: Meine persönlichen Reisetipps für Südschweden im Blog

21. Juli 2023 · Original auf LinkedIn

Sommerzeit ☀️ – Ferienzeit und ich werde immer wieder gefragt, ob ich als Halbschwede einige Tipps für Reisen nach Schweden 🇸🇪 habe. Jetzt habe ich einige meiner persönlichen Tipps für Südschweden auf meinem Blog zusammengefasst:

https://lnkd.in/eMD2kHrz

Das skandinavische Land ist von Deutschland aus auch mit einem (Elektro-)Auto ⚡️🚗 gut erreichbar, seit vielen Jahren fahre ich nur noch elektrisch dorthin. Um einen schönen Urlaub dort zu verbringen, muss man nicht fliegen ✈️. Auf der Rückfahrt benötigten wir diesen Sommer erstmals sogar nur zwei Ladestopps für die 900 Kilometer lange Reise.

#Schweden
#Sverige
#Urlaub
#Elektroauto


900 km, zwei Ladestopps: Elektrisch nach Schweden ohne Probleme

12. Juli 2023 · Original auf LinkedIn

Elektrisches Reisen ohne Probleme: Seit über vier Jahren fahre ich nun #elektrisch nach #Schweden 🇸🇪 zu meiner Familie (meistens mind. 2 x pro Jahr …). Diesen Sommer das erste Mal mit sogar nur zwei #Ladestopps auf der 900 Kilometer langen Rückreise (in den letzten Jahren hatten wir immer drei Mal je ca. 20-25 Minuten geladen).

🚗⚡️ Da wir beim ersten Ladestopp in Schweden noch in Ruhe einkaufen waren, war der Akku anschließend auf über 90% geladen. So konnten wir Dänemark komplett durchfahren und haben dann erst wieder kurz vor Hamburg angehalten – Beine vertreten, mit dem Hund Gassi gehen und das Auto laden.
Den durchschnittlichen Verbrauch auf der Sommer-Reise von 17,9 kWh pro 100 km finde ich ziemlich in Ordnung – das Model Y war bis zur Oberkante mit schwerem Gepäck beladen und fünf Reisende (+ ein kleiner Hund) fanden angenehm Platz, selbst mit großen Teenagern kein Problem.

🛣️ Das Reisetempo auf der Autobahn war immer dem Land entsprechend (also Dänemark und Schweden 120-130 km/h und in Deutschland ebenfalls ca. 130 km/h). Im Vergleich zu den damaligen Fahren mit dem Verbrenner dauert die elektrische Reise kaum merklich länger – eine halbe bis eine Dreiviertelstunde würde ich sagen. Aber dafür haben wir etwas mehr Bewegung bei den Ladestops und dies oft in schönerer Umgebung als auf einer Tankstelle.

Nach einem Model 3 ist das das Model Y nun mein treuer und zuverlässiger Begleiter geworden. Das Auto hat mich in den Osterferien ja auch bereits auf einer 6.000 Kilometer langen Reise nach Portugal sicher und problemlos ans Ziel gebracht. 👍

PS – Ich freue mich schon auf die #elektrische #Fähre, die ab 2024 den Fehmarn Belt überqueren wird! Die 10 MWh großen Batterien werden im Hafen innerhalb 17 Minuten geladen. Das Schiff soll täglich ein Dutzend Mal zwischen Puttgarden und Rødby pendeln, spannend! ⚡️⛴️

#Elektromobilität
#KeineReichweitenangst
#Tesla
#Supercharger
#AllElectricSociety


Selbst die alte Holzkapelle in Schweden heizt mit Wärmepumpe

10. Juli 2023 · Original auf LinkedIn

Ich bin gerade bei meinen Eltern in #Schweden zu Besuch. Nebenan befindet sich eine alte, kleine Holzkapelle – selbst diese ist mit einer #Wärmepumpe ausgestattet! 💡

In Schweden (wie in vielen anderen Ländern in Europa) sind Wärmepumpen schon seit langer Zeit selbstverständlich im Einsatz. Die Schweden schütteln mit dem Kopf, wenn ich ihnen von der aktuellen Aufregung in Deutschland berichte. Thema „Heiz 🔨 Hammer & Co.“ …

Ein Teil meiner Familie lebt in Schweden und heizt schon lange mit einer Wärmepumpe (in einem über 100 Jahre alten Holzhaus, siehe letztes Foto …).
Wir selber haben in unserem Haus (Deutschland) ebenfalls seit zwölf Jahren eine Wärmepumpe problemlos im Betrieb.
Diese Panikmache in Deutschland ist tatsächlich merkwürdig. Wir sind quasi das Schlusslicht bei Wärmepumpen in Europa, dazu hat sicherlich die #fossile #Lobby beigetragen.

Warum soll in Deutschland nicht das funktionieren, was sich in anderen Ländern bewährt hat? Man kann natürlich nicht von heute auf morgen alles ändern, aber man sollte doch möglichst die Weichen jetzt stellen, so dass innerhalb der nächsten 10-20 Jahre ein Wandel gelingen kann.
Statt Aufbruchstimmung viel Panikmache, schade.

#FossilfreieZukunft
#AllElectricSociety


E3/DC-Auswertung: Optimierungspotenzial für unsere PV-Anlage

7. Juli 2023 · Original auf LinkedIn

Gestern ist die Auswertung zu dem E3/DC Referenzvideo erschienen, in dem im März unser „fossilfreies Hauskonzept“ vorgestellt wurde.

In der Auswertung geht es hauptsächlich um die Möglichkeiten der Optimierung und auch #Erweiterung unserer #Photovoltaikanlage – ohne einen zusätzlichen Wechselrichter anschaffen zu müssen … ganz schön kniffelig. Aber überraschenderweise nun doch machbar!
Auf der Intersolar in München hatten wir das Thema auf dem Messestand von E3/DC noch vertieft.

Mehr dazu im Video:
https://lnkd.in/eMEWG9DE

Wir sind derzeit übers Jahr zu ca. 60% autark (inklusive Autos, Wärmepumpe, Haushalt etc.). In der Zeit von April bis Oktober sind wir bereits zu fast 100% autark. Mit einer Erweiterung auf dem südlichen Dach könnten wir die Autarkie im Winter noch steigern.

Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Videoreihe „AUTARK“ auf YouTube. Hier werden regelmäßig Beispiele von Kunden vorgestellt, die ihre persönliche Energiewende realisiert haben.

#Energiewende
#Photovoltaik
#E3DC
#Dezentral
#Stromspeicher
#Speicher
#Wärmepumpe
#Elektromobilität
#Autarkie
#Intersolar


„Verbrenner sind die Dinos“: Traurige Analyse zur Zukunft deutscher Hersteller

21. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Traurige Analyse mit düsterer Zukunftsperspektive für deutsche Hersteller.

Als ich in 2016 mein erstes Elektroauto bestellt hatte, sagte mein Bauchgefühl: „So fühlt sich die Zukunft an, Verbrenner sind die Dinos …“.
Wie viele Diskussionen hatte ich seit damals über E-Autos und wie viele wollten mir einreden, dass sich „das“ sowieso nicht durchsetzen wird.

Der einzige(?) westliche Hersteller, der strategisch alles richtig gemacht hat und eine gute Zukunftsperspektive hat, ist wohl Tesla.
Obwohl ich lieber eine europäische Marke fahren würde habe ich jetzt meinen zweiten Tesla – weil es immer noch keine preislich attraktive Alternative mit gut ausgebauter Ladeinfrastruktur gibt für meine regelmäßigen Langstrecken (zum Beispiel nach Schweden).

In zwei Stunden geht es direkt nach Schulschluss wieder los nach 🇸🇪. Dank intelligenter Wallbox von E3/DC lädt der Tesla in der Garage noch schönen Überschuss-Sonnenstrom für die anstehende Fahrt 👍


Intersolar München: Kleiner Bühnenauftritt am E3/DC-Stand

16. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Auf Einladung von E3/DC war ich gestern auf der Messe #Intersolar in München – inklusive kleiner Bühneneinsatz zusammen mit Frank Farenski und Andreas Piepenbrink auf dem Stand von E3/DC, spannend! (Video ist noch nicht online …).

Auf Europas größter Messe für erneuerbare Energien, Dezentralisierung und Digitalisierung der Energiewirtschaft spürt man förmlich, wie die Energiewende weiter Fahrt aufnimmt. Beeindruckend zu sehen, was derzeit alles in dem Bereich in Bewegung ist! ⚡️💪

Ich habe mir zahlreiche Lösungen der Anbieter im Bereich Strom, Wärme und Elektromobilität angesehen und viele interessante Menschen kennengelernt.

Zwar ist mein Zug bei der Heimfahrt leider liegen geblieben, so dass ich erst um 04:30 Uhr zu Hause war. ☺️ Aber die Reise hat sich trotzdem gelohnt.

PS – Detlef Steves war auch dort eingeladen, um als Kunde von E3/DC über seine Erfahrungen mit Photovoltaik zu berichten, er war ganz relaxt und hat nicht geschrien 😉.

#E3DC
#Intersolar
#Power2Drive
#EMPower
#EES
#TheSmarterE


Steuerbescheid über 0 Euro: Deutschland und seine Behörden

13. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

#Deutschland und seine #Behörden … 🤦‍♂️ Eigentlich unfassbar – für jedes neu angemeldete #Elektroauto erhält man vom Hauptzollamt einen Kraftfahrzeugsteuerbescheid. Wie es sich gehört, natürlich mit einer Zahlungsaufforderung. Lustigerweise gilt die volle Steuer durch die Befreiung für E-Autos ja erst nach 10 Jahren – „Zahlen Sie spätestens am 24.05., erstmals am 24.05.2031“ steht dann da zum Beispiel.

Trotz der Steuerbefreiung schicken die deutschen Behörden also munter mehrseitige(!) Briefe per Post durch die Gegend mit einer Aufforderung, die erst 10 Jahre später relevant wird. Da kann man druchaus mit dem Kopf schütteln! Die wenigsten Fahrzeughalter werden das Auto so lange behalten und das Schreiben ist somit völlig irrelevant.
Meldet man das Auto nach zum Beispiel drei Jahren ab, bekommt man wieder einen Brief mit einem Bescheid (0,-€ Gutschrift 😃) und der neue Halter bekommt nach der Anmeldung natürlich ebenfalls ein Schreiben usw. usw.

👉 Wie viele Millionen Schreiben gehen somit durch die Lande und macht das alles Sinn?

Ich bin kein Steuerfachmann und vielleicht liege ich falsch, aber meiner Meinung nach könnte das Hauptzollamt es doch auch zum Beispiel so regeln, dass die Daten zum aktuellen Halter in deren Datenbank vorliegen und erst ein oder zwei Jahre (vor der ersten wirklich fälligen KfZ Steuer) geht ein Schreiben an den dann aktuellen Halter raus mit der diesbezüglichen, in dem Fall relevanten Ankündigung.

Seit Anfang 2017 fahre ich elektrisch und die ersten Male fand ich es noch irgendwie amüsant, diesen sinnlosen Brief zu bekommen (und dann wegzuschmeißen). Aber da wir nun in der Firmenflotte inzwischen etliche E-Autos haben (dazu noch die privaten), wird mir bewusst wie viele solcher Schreiben es wohl insgesamt jedes Jahr in Deutschland sind. Auch auf meinen Schreibtisch flattern diese Briefe jetzt quasi ständig.

Und von Jahr zu Jahr werden es ja zudem mehr Neuanmeldungen (Neuwagen) und Ummeldungen (gebrauchte E-Autos), also noch mehr Papierkrieg! 😬

Deutscher #Behördenwahn anstelle einer smarten digitalen Lösung.


Streitgespräch zur Wärmepumpe bei Prof. Rieck: Gerade deshalb interessant

12. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Gutes und sachliches Gespräch auf dem Kanal von Prof. Rieck zum aktuellen #Streitthema #Wärmepumpe. Wenn man die beiden Gesprächsteilnehmer kennt, weiß man dass sie zu dem Themenkomplex #Energiewende recht unterschiedlicher Meinung sind. Gerade deshalb interessant und schön zu sehen, dass nüchtern und faktenbasierend gesprochen wurde.

Im Interview wird unter anderem über intelligente Steuerung der Stromnetze und der Verbraucher im Haus gesprochen und dass es erforderlich ist, dass in dem Bereich jetzt schnell entwickelt und implementiert wird.

Es gibt ein tolles deutsches Startup namens 1KOMMA5°. Die machen bereits jetzt genau das und haben ein zukunftsweisendes System entwickelt – mit dem Energiemanager namens „Heartbeat“ werden alle Komponenten im Haus intelligent und automatisiert vernetzt (#Photovoltaik, #Speicher, #Wärmepumpe, #Wallbox, #Elektroauto …). Auch die Teilnahme am #Strommarkt wird damit realisiert so dass zukünftig zum Beispiel nachts automatisch die Hausbatterie mit günstigem Strom geladen wird, wann immer der Preis gerade besonders niedrig ist.
Und natürlich auch Dinge wie eine intelligente Einbindung der Wallboxen, so dass nur Sonnenstrom geladen wird und vieles mehr. Von 1KOMMA5° wird man in Zukunft sicher noch viel hören!

👉 Die #dezentrale #Stromproduktion bei Eigenheimen hilft der Energiewende, denn das Netz muss nicht mehr jedes Haus zu 100% beliefern. Je mehr solche „fossilfreien“ Häuser mit Eigenstromproduktion in Zukunft dazu kommen, desto weniger muss das Netz liefern.

Wir sind mit unserem Haus (Baujahr 1912) inkl. Wärme/Heizung, Warmwasser und Mobilität über das Jahr zu ca. 60% autark und benötigen somit nur noch 40% unseres Gesamtbedarfs aus dem Netz. Kein Gas, Öl und Benzin mehr. Dank des im System integrierten Speichers ist die #Autarkie von April bis Oktober sogar nahezu bei 100% (inkl. Autos, Warmwasser etc.).

In Deutschland gibt es immerhin 16 Millionen Eigenheime, nur ein kleiner Teil ist bisher umgerüstet. Also noch viel Potenzial! 💪

https://lnkd.in/eKuiT_9z

Warum freut sich Wissing über verschwendete Energie im Tank?

7. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Warum freut der Herr Wissing sich so, wenn er massig verschwendete Energie in den Tank eines Verbrenners kippt? Würde er mit der gleichen Strommenge, die für die Erzeugung dieses Kraftstoffs benötigt wurde, ein E-Auto aufladen, dann käme er damit mindestens(!) fünf mal so weit.

#efuels
#effizienz
#elektromobilität
#erneuerbareenergien


57,5 kWh Überschuss-Sonnenstrom ins Auto – dank Fahrrad-Tag

5. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Das #Elektroauto wurde am Wochenende ziemlich leer gefahren. Heute passte es terminlich und ich bin mit dem Fahrrad ins Büro gefahren:
Dank der Sonne konnte ich somit über den Tag zuhause 57,5 kWh Strom ins Auto laden – reine Überschuss-#Sonnenenergie! ☀️😎

Mit dieser Strommenge kann ich in den nächsten Tagen ungefähr 320 Kilometer weit fahren. Immer wieder aufs Neue faszinierend wie toll diese Technik funktioniert. 👍

Wie man an der Grafik erkennen kann, wurde das Auto über den Tag mit Hilfe der intelligenten #Wallbox immer passend entlang der Stromproduktion geladen.

Durch die große Strommenge, die ins Auto ging, wurde heute bei uns so gut wie nichts ins Netz eingespeist. Morgen wird kein Auto geladen und wir versorgen somit wieder das Netz mit dem Überschuss.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt um 18.00 Uhr wurden knapp 79 kWh Strom produziert. Dank Ost-/Westausrichtung der #Photovoltaikanlage kommt heute bis Sonnenuntergang noch einiges dazu.

Der #Heimspeicher ist voll und wir kommen mit dem eigenen Sonnenstrom über die Nacht. Auch das #Warmwasser für morgen Früh ist dank der #Batterie dann kein Problem für die #Wärmepumpe.
Wir sind meistens von April bis September nahezu 100% autark mit eigenem Strom – inklusive Mobilität, Haushaltsstrom, Warmwasser usw.

#Energiewende 💚
#Fossilfrei
#Sonnenstrom
#PV
#Ebike
#Elektromobilität
#E3DC
#Autarkie


Bin ich etwa LinkedIn-süchtig? Über das Kribbeln nach dem Posten

5. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Bin ich etwa „LinkedIn-süchtig“? 🤷‍♂️

Kennt das noch jemand – man hat einen #Beitrag auf #LinkedIn geschrieben und klickt immer wieder auf „Mitteilungen“ oder schaut aufs Handy, um zu sehen ob und wie viele Reaktionen es schon gibt.

Wenn ein Beitrag plötzlich und unerwartet „durch die Decke“ geht, dann ist das wie ein #Nervenkitzel. Es macht Spaß zu sehen, dass immer wieder neue Reaktionen kommen. Da es der eigene Post ist, will man möglichst schnell antworten und zur Diskussion beitragen.

Einige Male waren meine spontanen Posts unerwartet „erfolgreich“ und ich hatte 25.000 #Impressions und Hunderte #Reaktionen und #Kommentare erhalten. Andere Male hatte ich mein Herzblut in einen Beitrag gegeben und die Impressionen waren „gleich Null“.
Warum das im Einzelnen so war weiß ich nicht. Wahrscheinlich Faktoren wie die falsche Uhrzeit oder eine uninteressante Einleitung. Der Algorithmus von LinkedIn sprang somit nicht an und der Beitrag wurde daher nicht verbreitet.

👉 Wie dem auch sei – ich schreibe einfach gerne über meine #Herzensthemen (#Energiewende, #Elektromobilität, #Photovoltaik, #Nachhaltigkeit usw.) und freue mich natürlich, wenn die Beiträge Beachtung finden und ich das eine oder andere Mal vielleicht eine Anregung oder hilfreiche Information damit geben kann.
Das ist meine Hauptmotivation – Menschen, die an diesen Themen interessiert sind, mit #Informationen, #Erfahrungsberichten oder #Diskussionsanstößen zu versorgen, um somit vielleicht ein kleines Bisschen beizutragen, die Energiewende und den Abschied von den Fossilen gemeinsam weiter voranzubringen. 👈

Aber lohnt es sich, sich nach einen Post „verrückt“ zu machen und immer wieder zu schauen ob und wer vielleicht etwas kommentiert haben könnte? In letzter Zeit war es mir an meinem eigenen Verhalten aufgefallen, dass ich manchmal vielleicht zu sehr auf einen „Erfolg“ der Posts erpicht war und phasenweise Abend für Abend auf dem Sofa nur damit beschäftigt war. Anstelle mal ein gutes Buch zu lesen oder ähnliches. 👍

Ich habe es mir nun bewusster gemacht und werde weiterhin meine Themen posten, immer dann wenn ich Lust und Zeit habe. Aber da es mir nicht guttut, werde ich mir möglichst keinen Stress mehr machen bei der Betrachtung der #Reaktionen, des #Erfolgs oder der besonders schnellen #Beantwortung von Kommentaren. Nach dem Motto:

❗️ Ist ein Beitrag zufällig total erfolgreich oder bekommt er nur zwei Likes? Egal!

❓ Wie ist das bei euch, habt ihr schon mal diesen „Nervenkitzel“ gespürt, wenn ein Beitrag besonders erfolgreich war und wie geht ihr damit um?


Erklärvideo mit Azubi Leon: Wie funktioniert unser fossilfreies Hauskonzept?

4. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

5 Minuten Erklärvideo: „Wie funktioniert unser fossilfreies Hauskonzept?“
Leon, unser Azubi in der Agentur im Bereich „Bild und Ton“, brauchte eine schöne Übungsaufgabe. Ich spielte schon lange mit dem Gedanken eine Illustration mit allen Komponenten unseres Hauses anzufertigen – so entstand die Idee, diese Grafik mit Leon zusammen „lebendig“, also in Form eines Erklärvideos, zu gestalten.

Wir machten uns ans Werk und in vielen Stunden Arbeit ist ein knapp 5-minütiges Video entstanden, in dem alle Elemente für ein „fossilfreies Leben“ in unserem Eigenheim erklärt werden.

👉 Unser Haus wurde im Jahr 1912 gebaut. Im Jahr 2011 haben wir es übernommen und umfassend saniert. Zum Glück haben wir uns damals schon für eine #Wärmepumpe entschieden (Erdwärme mit Flächenkollektoren) anstelle einer Gastherme oder Ölheizung. Das erste #Elektroauto kam dann vor sechs Jahren und seit vier Jahren sind wir ausschließlich elektrisch unterwegs.

Nachdem wir in 2021 endlich eine #Photovoltaikanlage mit #Batteriespeicher von E3DC installiert haben, ist das Paket „fossilfrei wohnen, heizen und mobil sein“ bei uns komplett. ✅

🎥 Das Zusammenspiel der Kompetenten funktioniert wunderbar – im Video wird alles im Detail vorgestellt. Die #Energiewende funktioniert und macht Spaß!

https://lnkd.in/eEz9cjzy

Vorfreude auf bidirektionales Laden, Smart Meter und den dynamischen Strommarkt

4. Juni 2023 · Original auf LinkedIn

Ich freue mich auf die (nahe!) Zukunft mit #bidirektionalem Laden, #Smartmetern und dynamischer Teilnahme am #Strommarkt. So werden zum Beispiel der #Heimspeicher und das #Elektroauto automatisch geladen, wenn der Strom grün und günstig ist und das E-Auto kann somit im Winter als größerer Speicher für die #Wärmepumpe genutzt werden.

☀️ Das alles kombiniert mit einer #Photovoltaikanlage auf dem #Eigenheim und einer intelligenten Steuerung ergibt eine noch größere Autarkie und mehr Nutzung von grünem Strom als bisher möglich. Parallel müssen natürlich auch die erneuerbaren Energien in Europa ausgebaut werden. Auch eine umfangreichere #Notstromversorgung der Häuser wird mit den großen Autobatterien möglich sein.

💪 Wir sind zuhause bisher im Jahresdurchschnitt bei knapp 60% #Autarkie mit PV, Heimspeicher, Wärmepumpe und Mobilität – das macht in der Nutzung bereits großen Spaß. Aber mit der zukünftigen Erweiterung der Technik und Software wird noch einiges mehr drin sein.

👉 Genial wird auch sein, wenn in Zukunft die E-Autos als #Pufferspeicher für das Netz fungieren können. Ich werde gerne einige Prozent der Akkukapazität zur Verfügung stellen – gut für das Stromnetz und auch gut für das eigene Portemonnaie, denn man kann damit sogar ein bisschen Geld verdienen.
Genauso wie bei der zukünftigen Möglichkeit bei der Einspeisung von PV-Sonnenstrom in das Netz durch #Direktvermarktung. Da wird man phasenweise pro Kilowattstunde mehr erzielen können als mit der „normalen“ #Einspeisevergütung.

🎥 Es wird also noch einiges Spannendes passieren in den kommenden Jahren. Auch mein Anbieter #E3DC ist bei der Weiterentwicklung in dem Bereich natürlich dabei, aktuelles Video mit vielen Details zu den Dingen, die auf uns zukommen:

https://lnkd.in/eCNmapcV

Das Auto bleibt zu Hause und lädt puren Sonnenstrom

31. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Das #Auto bleibt zu Hause und lädt puren #Sonnenstrom:

Bei dem schönen Wetter macht es Spaß Rad zu fahren und das Auto kann mit der Kraft der Sonne geladen werden. ☀️🚗⚡️

Heute Morgen passte es terminlich und Fahrradfahren ist ja in dem Sinne nichts Besonderes. Aber ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie das Auto an so einem Tag mit #fossilfreiem #Strom vom Dach, nach und nach mit dem „Überschuss“ geladen wird. Komme ich abends nach Hause, ist der Akku voll.

Dank der intelligenten Wallboxen sind bei uns im letzten Jahr insgesamt 12.000(!) Kilometer Autofahren mit reinem Überschuss-Sonnenstrom zusammengekommen.

So funktioniert diese Technik:
https://lnkd.in/g88Ha7bc

Auf meinem Blog habe ich die Photovoltaik Bilanz für 2022 zusammengefasst. Wir nutzen die PV-Anlage für Wärme, Haushaltsstrom und die Mobilität:
https://lnkd.in/ezSiBvRv

👉 Die Kraft der Sonne braucht acht Minuten, um auf die Erde zu kommen. Fossile Brennstoffe benötigen hingegen Millionen Jahre, um zu entstehen. Und nach der Nutzung (zum Beispiel als Benzin im Auto) sind sie unwiderruflich verbrannt.
Langfristig sollten wir uns nach und nach von den Fossilen verabschieden. Das dauert natürlich noch viele Jahre und nicht jeder kann sofort alles umsetzen, aber die Weichen müssen heute gestellt werden.

💰 Inzwischen bin ich der Meinung, dass die Bevölkerung staatlich geförderte, zinslose Darlehen erhalten sollte für Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen, E-Mobilität, E-Bikes usw. „Unterm Strich“ wird es sich für die Gesellschaft rechnen.
Natürlich ist nicht jeder ein Eigenheimbesitzer, aber davon gibt es in Deutschland immerhin 16 Millionen. Und auch Mieter in Wohnungen können oftmals mit Balkonkraftwerken, Elektromobilität, Ökostromtarifen usw. schon heute viel bewirken.

#Fossilfrei
#Sonnenstrom
#PV
#Ebike
#Fahrrad
#Elektromobilität


Darf man Tesla weiterhin unterstützen? Gedanken zu den Tesla-Files

26. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Darf man #Tesla weiterhin unterstützen und die Autos des Unternehmens kaufen?
Aufgrund der aktuellen reißerischen Berichterstattung zu den „#TeslaFiles“ im #Handelsblatt („Mein Autopilot hat mich fast umgebracht“), nehmen die Diskussionen zu den Themen Elon Musk, Tesla und Autopilot wieder zu.

Ich habe nach dem Lesen des Artikels auf Handelsblatt spontan einen LinkedIn-Artikel aus Sicht eines Kunden ohne „Fanboy Brille“ geschrieben und meine jahrelangen persönlichen (guten!) Erfahrungen mit den Fahrzeugen, dem „Autopilot“ und dem Service zusammengefasst. Und mir selber die Frage gestellt, ob irgendwann der Punkt kommt, an dem man Tesla nicht mehr unterstützen sollte.

Was bei den aktuellen Schlagzeilen oft übersehen wird: Man muss unterscheiden zwischen „Standard Autopilot“ und „Full Self Drive“. Es ist richtig, dass Tesla da sehr viel versprochen hat und immer wieder zeitlich verschoben hat. Wenn man den aufpreispflichtigen „vollen“ Autopiloten gekauft hat und ihn immer noch nicht richtig nutzen kann, ärgert man sich zu Recht!

Aber – die allermeisten Teslakunden in Europa haben nunmal nur den einfachen, kostenlosen Autopiloten (normales Assistenzsystem, Level 2). Und dieses funktioniert meines Erachtens nach inzwischen sehr gut.

Die Fahrzeuge von Tesla sind zum Beispiel laut offiziellem Euro-NCAP im Jahr 2022 auf Platz 1 und 2 (Model Y und Model S). Auch andere Testverfahren kommen weltweit zu ähnlichen Ergebnissen. Wie passt das zusammen mit der aktuellen Berichterstattung?

Ich habe den besagten Artikel im Handelsblatt gelesen und bewertet. Mehr in meinem Beitrag:
https://lnkd.in/eXAPzN4q

#Tesla
#TeslaFiles
#Handelsblatt
#ElonMusk
#Autopilot


Wärmepumpen-Erfahrungen aus der Familie: Schweden, Splitgeräte und unser Altbau

23. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Ein Teil meiner Familie lebt in #Schweden und heizt schon lange mit einer #Wärmepumpe (in einem über 100 Jahre alten Holzhaus …) und ein anderer Teil der Familie heizt dort mit Klima-Splitgeräten.
Wir selber haben in unserem Haus (Deutschland) auch seit zwölf Jahren eine Wärmepumpe problemlos im Betrieb.
Diese Panikmache in Deutschland ist tatsächlich unerträglich. Wir sind quasi das Schlusslicht bei Wärmepumpen in Europa, dazu hat sicherlich die #fossile #Lobby beigetragen.
Man kann das natürlich nicht von heute auf morgen ändern, aber man sollte doch möglichst die Weichen stellen, dass es innerhalb der nächsten 10-20 Jahre gelingen kann. Die Diskussion um Wärmepumpen klingt hierzulande aber derzeit ganz anders – statt Aufbruchstimmung viel Panikmache.


Keine Holzhammer-Methode: Lieber positive Geschichten als Zwang

21. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

„Holzhammer Methode“ ist nie gut, lieber die Menschen mit Informationen und positiven Geschichten versorgen, die sie freiwillig aufnehmen, verarbeiten und ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Interessant zu sehen, dass dort sofort viele Kommentare kommen, die (gar nicht dem Sinn des Beitrags von Alex Bloch entsprechend) pauschal gegen die vegane „Chemiepampe“ wettern. Kann es sein, dass sie es tun, da sie durch das positive Beispiel der veganen Wurst damit konfrontiert sind selber Fleisch zu essen und sich daher angegriffen fühlen? Und meinen sie müssten in die Offensive gehen und die Produkte schlecht machen, um somit ihren eigenen Konsum zu legitimieren?

Bei mir war es so, dass ich genau zu der Zeit Vegetarier wurde, als die ersten Ersatzprodukte auf den Markt kamen. Es war ein riesen Hype um Beyond Burger usw. und mir hat es ein wenig geholfen vom Fleisch „loszulassen“. Ich hatte mich entschieden ab jetzt nur das zu essen, was ich selber töten kann. Also Fische, Garnelen etc. esse ich weiterhin (noch). Ich wollte die Massentierhaltung nicht mehr unterstützen wie zuvor.

Trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen, jemanden ungefragt (z.B. beim Essen gehen, Grillen usw.) auf seinen Fleischkonsum anzusprechen. Das ist einfach nicht die richtige Methode, um zum Nachdenken anzuregen.


Warum wir von den fossilen Energien wegmüssen: Dreharbeiten mit Botschaft

21. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Warum müssen wir wegkommen von den fossilen Energien? 🛢️🔥
Dreharbeiten für den Kanal „Leben mit der Energiewende“. Der gesamte Film läuft 56 Minuten, hier eine Sprungmarke zu einem mir wichtigen Themenabschnitt:

https://lnkd.in/eFg-PnkS

Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Videos von und mit Frank Farenski. In der Serie „AUTARK – Das Magazin“ werden regelmäßig Beispiele von Kunden vorgestellt, die ihre persönliche Energiewende realisiert haben. 💪⚡️
Als ich im Februar plötzlich und unerwartet gefragt wurde, ob wir bei uns Zuhause drehen könnten, sagte ich nicht Nein. Hat großen Spaß gemacht!

👉 Ganz nach dem Motto: Nicht missionieren und belehren, sondern informieren und begeistern!

👨‍💻 Die Kurz- und Langversionen sind auf meinem Blog zu finden, sowie ein „Behind the Scenes“:
https://lnkd.in/ezaRSi-y

Im Film ist ebenfalls ein interessantes Statement zum Thema Speicher vom E3/DC Chef Dr. Andreas Piepenbrink enthalten. 👍

#Energiewende
#einfachmachen
#Photovoltaik
#E3DC
#Dezentral
#Stromspeicher
#Speicher
#Wärmepumpe
#Elektromobilität
#Autarkie


Fotorückblick: 6.000 km Elektro-Roadtrip nach Portugal, null Probleme

18. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Fotorückblick: #Elektroroadtrip nach #Portugal mit über 6.000 Kilometern. Eine herrliche Reise mit dem Elektroauto – unterwegs null Probleme. Nach vielen Langstrecken mit dem E-Auto in den letzten vier Jahren (Schweden etc.), wagte ich mich dieses Mal auf eine längere Reise. In den Osterferien ging es mit dem Tesla Model Y von Lage-Lippe über Paris nach Lissabon (drei Tage) und zurück von Porto über Barcelona. Insgesamt eine ca. 6.000 Kilometer lange, wunderschöne Rundreise mit vielen Zwischenstationen.

Eine Erkenntnis war, dass die Ladepausen (21 an der Zahl) für mich überhaupt kein Problem waren.
Langweile kam nie auf, sondern oftmals ging das Laden sogar fast „zu schnell“ und ich konnte gar nicht alles rechtzeitig erledigen (meist 20-25 Minuten). Wie zum Beispiel frischen Kaffee besorgen, WC, etwas essen oder die Beine vertreten.

👉 Ich behaupte, dass dies bei Business Trips nichts anderes ist. Und wer fährt schon ständig pro Tag weit mehr als 1.000 Kilometer? Sicherlich hat man im Vergleich zum Verbrenner einen gewissen Zeitverlust. Aber die Fahrten waren entspannt und durch die Pausen entschleunigt, weniger stressig.
Eigentlich müsste man mit dem Verbrenner mit genauso vielen Pausen reisen. Und wenn man pausiert, wird natürlich immer geladen.
„Steht er, dann lädt er“ – das ist das Motto.

Ein vollständiger Erfahrungs- und Reisebericht in meinem #Blogpost. Hier beschreibe ich die Details bzgl. Ladestopps, Daten, Fakten, Pro/Contra und weitere Erkenntnisse:

👉 https://lnkd.in/eRw5AM_w

#Elektromobilität
#ElektroRoadtrip
#Tesla
#Supercharger
#Frankreich
#Spanien
#Portugal


Videoproduktion mit Frank Farenski: Warum weg von den Fossilen?

17. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Warum müssen wir mittelfristig weg von den fossilen Energien? 🛢️🔥
Videoproduktion für den Kanal „Leben mit der Energiewende“ mit Frank Farenski. Der gesamte Film läuft 56 Minuten, hier eine Sprungmarke zu einem mir wichtigen Themenabschnitt:

https://lnkd.in/eFg-PnkS

Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Videos von und mit Frank Farenski. Hier werden regelmäßig Beispiele von Kunden vorgestellt, die ihre persönliche Energiewende realisiert haben. 💪⚡️ Als ich im Februar plötzlich und unerwartet gefragt wurde, ob wir bei uns Zuhause drehen könnten, sagte ich nicht Nein. Hat Spaß gemacht!

👉 Ganz nach dem Motto: Nicht missionieren und belehren, sondern informieren und begeistern!

👨‍💻 Die Kurz- und Langversionen sind auf meinem Blog zu finden, sowie ein „Behind the Scenes“:
https://lnkd.in/ezaRSi-y

#Energiewende
#einfachmachen
#Photovoltaik
#E3DC
#Dezentral
#Stromspeicher
#Speicher
#Wärmepumpe
#Elektromobilität
#Autarkie


Schöne Tagung mit unseren Freunden aus den a•i•m Agenturen

12. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

Wie immer eine schöne Tagung mit unseren Freunden aus den a•i•m Agenturen.


„Bin ich jetzt im Fernsehen?“ Unser Haus im AUTARK-Referenzfilm von E3/DC

5. Mai 2023 · Original auf LinkedIn

„Bin ich jetzt im Fernsehen?“ 📺😀 – unser fossilfreies Hauskonzept als Referenzfilm auf dem Kanal von E3/DC.

Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Videoreihe „AUTARK“ auf YouTube. Hier werden regelmäßig Beispiele von Kunden vorgestellt, die ihre persönliche Energiewende realisiert haben.

Als ich im Februar plötzlich vom Macher der Serie, Frank Farenski, eine E-Mail im Postfach hatte mit der Frage, ob wir Mitte März bei uns Zuhause drehen könnten, sagte ich nicht Nein. Hat Spaß gemacht mit dem Team zu drehen!

🎥 Das Ergebnis ist seit gestern online auf dem Kanal von E3/DC zu sehen:
https://lnkd.in/eu5XXAPb

#Energiewende
#Photovoltaik
#E3DC
#Dezentral
#Stromspeicher
#Speicher
#Wärmepumpe
#Elektromobilität
#Autarkie


Ende April, 11 Uhr: Der Fusionsreaktor am Himmel versorgt alles

30. April 2023 · Original auf LinkedIn

Herrlich – Ende April 11.00 Uhr und die Kraft des #Fusionsreaktors am Himmel lädt das E-Auto, während der #Hausspeicher bereits fast voll ist und die #Wärmepumpe sowie der Haushalt ebenfalls mit sauberem #Sonnenstrom versorgt sind. ☀️⚡️

Obwohl gestern ein komplett grauer und kalter Tag war, lag die Autarkie bei über 90%, inklusive #Heizung und #Warmwasser. 💪
Die #Energiewende macht Freude. 😃

#photovoltaik
#elektromobilität
#speicher
#e3dc


6.000 km nach Portugal und zurück: Der große Osterferien-Reisebericht

27. April 2023 · Original auf LinkedIn

#Elektroauto #Roadtrip in den Osterferien nach #Portugal mit über 6.000 Kilometern – hat alles gut geklappt oder gab es Probleme?

Mein Urlaub ist zwar kein „Business Thema“, aber da die Elektromobilität hier auf LinkedIn in letzter Zeit heiß diskutiert wird, passt es vielleicht doch hier hinein.

In den Osterferien ging es mit dem Tesla Model Y (Modell „Long Range“ aus deutscher Produktion) von Lage-Lippe über Paris nach Lissabon und zurück von Porto über Barcelona. Insgesamt eine ca. 6.000 Kilometer lange, wunderschöne elektrische Rundreise mit vielen Zwischenstationen.

Ich bin zwar in den letzten Jahren schon öfter lange Strecken mit dem E-Auto gefahren (Schweden etc.), aber noch nie eine Fahrt dieses Ausmaßes. Eine Erkenntnis war, dass die Ladepausen (21 an der Zahl) für mich überhaupt kein Problem waren.
Langweile kam nie auf, sondern oftmals ging das Laden sogar fast „zu schnell“ und ich konnte gar nicht alles rechtzeitig erledigen. Wie zum Beispiel frischen Kaffee besorgen oder etwas zu essen.

👉 Ich behaupte, dass dies bei Business Trips nichts anderes ist. Und wer fährt schon ständig pro Tag weit mehr als 1.000 Kilometer? In der Regel habe ich pro Tagesetappe (ca. 900 km) drei Mal für einen Ladestopp angehalten. Sicherlich hat man im Vergleich zum Verbrenner einen gewissen Zeitverlust (maximal eine Stunde würde ich schätzen). Aber die Fahrten waren entspannt und durch die Pausen entschleunigt und ich war abends bei der Ankunft weniger gestresst. Eigentlich müsste man mit dem Verbrenner mit genauso vielen Pausen reisen.

Besonders praktisch waren die (bisher leider noch seltenen) Hotels, die Lademöglichkeiten boten – mit leerem Akku ankommen und am nächsten Morgen vollgeladen zur nächsten Etappe starten, perfekt (Beitragsfoto: ein B&B Hotel in Frankreich). Und so wird es zukünftig sicherlich überall Standard sein. Ich habe unterwegs viele Baustellen für Ladestationen an Hotels gesehen.
👉 „Steht er, dann lädt er“ – das ist das Motto.

Fahrtstrecke: 6.013 km, Anzahl Ladestopps: 21, Durchschnittsverbrauch: 19,7 kWh/100km, Temperatur: 5° in Deutschland bei Reisestart

In meinem #Blogpost möchte ich meine Erfahrungen während dieser elektrischen Reise teilen. Hier beschreibe ich die Details bzgl. Ladestopps, Daten, Fakten, Pro/Contra und weitere Erkenntnisse:

👉 https://lnkd.in/eRw5AM_w

#Elektromobilität
#ElektroRoadtrip
#Tesla
#Supercharger
#Frankreich
#Spanien
#Portugal


Die neue Flut der Klimawandelskeptiker auf LinkedIn

26. April 2023 · Original auf LinkedIn

Ich habe ebenfalls festgestellt, dass hier auf LinkedIn in letzter Zeit eine vorher nicht dagewesene Flut an Kommentaren von #Klimawandelskeptikern aufgetaucht ist. Was ich oft nicht verstehe – auch wenn diese Menschen nicht an den #Klimawandel glauben, dann ist es doch trotzdem unlogisch weiterhin endliche(!) fossile Energieträger im großen Stil zu verbrennen so dass sie eines Tages sowieso verbraucht sein werden.

➡️ Es will mir einfach nicht in den Kopf hinein, dass es Leute gibt, die dies besser finden … obwohl es technisch gute Alternativen gibt unseren kostenlosen #Fusionsreaktor am Himmel zu verwenden. Dieser liefert uns permanent kostenlose Energie, die wir mit PV und Windkraft ernten können.
In nur 8 Minuten kommt diese Energie von der #Sonne auf die Erde. Im Vergleich zu Millionen(!) Jahren, die die fossilen Energien wie #Kohle, #Gas und #Öl für die Entstehung benötigt haben, klingt es für mich sinnvoll diese Energieform zu bevorzugen. Natürlich geht der Ausbau nicht von heute auf morgen, aber es wird technisch möglich sein innerhalb von 20 Jahren komplett umzusteigen.
Aber diese Menschen lehnen den Ausbau der Erneuerbaren pauschal ab und sind gegen Sonnen- und Windkraft, gegen E-Autos usw.

➡️ Auch bei der E-Mobilität wird von den selben Leuten ignoriert, dass die Stickoxidbelastung, Feinstaub etc. in den Innenstädten ein Problem ist. Zusätzlich werden im Winter die Abgasreinigungen weiterhin munter legal abgeschaltet („Thermofenster“) und es stinkt noch mehr als sonst.
45 Supertanker pro Tag an Rohöl werden weltweit verfeuert. Wie kann man so etwas weiterhin haben wollen?

Die Liste könnte man noch ewig fortsetzen …


Erster Transfer-Tag der Nachhaltigkeit im Lokschuppen Bielefeld

25. April 2023 · Original auf LinkedIn

Heute beim „1. Transfer-Tag der Nachhaltigkeit“ im Lokschuppen Bielefeld – schöne Veranstaltung der TH OWL und FH Bielefeld.

Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich #Transfer und #Nachhaltigkeit kommen hier heute zusammen. Leuchtturmprojekte, Kooperationen, Praxisbeispiele aus Unternehmen, Themen-Sessions, Kurzinterviews, Gespräche und natürlich Kennenlernen und Vernetzung.

Tue Gutes und rede darüber – gemeinsam bringen wir die Nachhaltigkeit in OWL voran!

P.S. Extrem leckeres vegetarisch-veganes Buffet, Dankeschön 🙂

#Nachhaltigkeitsallianz
#SustainableOWL
#THOWL
#MIttelstand
#KMU
#Vernetzung


Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten

21. April 2023 · Original auf LinkedIn

Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten ⚡️💪


App-Tipp Be My Eyes: Blinden Menschen per Smartphone helfen

19. April 2023 · Original auf LinkedIn

Jeden Tag eine gute Tat. Es macht Spaß zu helfen!

📲 App Tipp: Mit #BeMyEyes 👀 blinden und sehbehinderten Menschen mit dem Smartphone helfen!

Das Prinzip: Ein Blinder hat ein akutes Problem (zB „Welche Farbe haben diese Socken im Schrank?“ oder „Ist im Küchenschrank die linke Dose der Mais oder die rechte Dose?“).

Man kann demjenigen innerhalb weniger Sekunden helfen und schon ist das Gespräch (ein Video-Call) wieder vorbei. Es macht wirklich Spaß und die Leute bedanken sich immer total lieb.

Da es in der Community derzeit 6,5 Mio. freiwillige Helfer und „nur“ knapp 500.000 Blinde gibt, kommen die Anrufe nur recht selten (bei mir derzeit nur alle paar Wochen …).
Außerdem muss man nicht jedes Mal dran gehen, wenn es gerade einmal nicht so gut passen sollte. Der Anruf wird dann an jemanden anderen in der Community weitergeleitet. Man muss also kein schlechtes Gewissen haben.

Ich nutze die App schon seit 2015 und es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man jemandem helfen konnte. Da hatten die Entwickler aus Dänemark damals wirklich eine tolle Idee für eine App!
Meinen Mitarbeitenden in der Agentur habe ich natürlich erlaubt, die App zu installieren und während der Arbeitszeit zu nutzen.

🔜 Brandaktuell habe ich jetzt gelesen, dass bald eine neue Version kommt, die mit Chat GPT-4 Unterstützung sein wird. Das bedeutet, dass die sehbehinderten Menschen zukünftig eine noch bessere Unterstützung durch die App erhalten werden. Man kann als User in der Übergangsphase wohl sogar helfen, das Modell zu trainieren, ich bin gespannt!

Website:
https://www.bemyeyes.com

#blindenhilfe
#support
#bemyeyes
#socialimpact
#chatgpt


5.400 km elektrisch: Von Lage-Lippe nach Lissabon – geht das überhaupt?

2. April 2023 · Original auf LinkedIn

5.400 km elektrisch – geht das überhaupt? Von #Lage-Lippe nach #Lissabon mit dem E-Auto ⚡️🚗

Endlich geht es los: 5.400 Kilometer Elektro-Roadtrip in den Osterferien von Lage-Lippe nach Lissabon und von Porto über Barcelona zurück nach Hause, ich bin ein bisschen aufgeregt!

Aber nach vier Jahren #Elektromobilität und etlichen Fahrten nach Schweden etc. bin ich optimistisch, dass alles gut funktionieren wird.

Der Plan ist eine Rundreise in Portugal mit der Familie und auf dem Rückweg ein Besuch meiner Schwester und einer Freundin in Barcelona. Da ich derzeit noch meine „Flugpause“ habe und wir vor Ort sowieso einen Mietwagen benötigt hätten, entstand die Idee mit dem Auto zu fahren.

Wie ist die #Ladeinfrastruktur unterwegs und vor Ort und wie schlägt sich das Model Y bei so einer „Ochsentour“? Die Fahrt ist in bis zu 1.000 Kilometer lange Abschnitte eingeteilt. Da ich solche Tagesetappen mit dem Elektroauto bereits seit über vier Jahren mehrmals im Jahr gefahren bin, weiß ich dass es normalerweise problemlos funktioniert. Trotzdem ist ein gewisser Nervenkitzel bei so einer langen Fahrt zu spüren! 🙂

#Langstrecke
#Roadtrip
#Tesla
#Reichweitenangst


Natürlich schützt Windkraft unterm Strich die Natur – eine Antwort

30. März 2023 · Original auf LinkedIn

Mehmet W. Natürlich wird die Natur durch solche Projekte „unterm Strich“ geschützt! Vergleichen Sie doch mal wenn die selbe Menge Energie (hier 50.000 Haushalte) mit fossilen Energien hergestellt wird. Egal ob #Kohle, #Gas oder #Öl: Der Abbau der (endlichen!) Stoffe geht immer mit katastrophaler Umweltverschmutzung Hand in Hand und das Verbrennen (mit niedrigen Wirkungsgraden) verursacht Luftverschmutzungen und setzt massiv CO2 frei, welches den Klimawandel vorantreibt.

Ist es dann nicht logischer, eine Energieform zu verwenden, die nur 8 Minuten braucht um auf die Erde zu gelangen (Sonnenenergie, bis sie auf die Erde trifft …) anstelle von einer Energieform, die Millionen Jahre gebraucht hat zu entstehen und dann nur mit den oben beschriebenen Nachteilen verwendet werden kann?

Und bezüglich der verbrauchten Fläche für den #Solarpark:
1.) Die Böden für Solarparks sind zumeist nicht ertragreich für die Pflanzung von Nahrungsmitteln. Es sind also im Normalfall die „schlechten“ Böden.
2.) Es gibt viele Flächen in der Größenordnung wo Raps für (ineffiziente!) Kraftstoffe angebaut wird. In 2019 z.B. allein 520.000 ha Raps für Biodiesel.
3.) Weniger Fleisch essen, um Fläche für Futtermittelanbau zu sparen ist auch eine Möglichkeit.


PV lohnt sich: Ähnliche Zahlen bei uns – mit Wärmepumpen-Fußnote

29. März 2023 · Original auf LinkedIn

Schöne Werte und zeigt, dass es sich lohnt eine #Photovoltaikanlage anzuschaffen!
Bei uns ähnliche Zahlen – aber jetzt im März (14,2 kWp Anlage Ost/West inkl. #Speicher E3/DC) leider im Vergleich etwas weniger #Autarkie, da wir eine #Wärmepumpe haben.

Genial wäre es, wenn wir zusätzlich noch ein #picea System von HPS hätten, mit dem wir über den Sommer den Überschuss in #Wasserstoff wandeln könnten, um diesen dann im Winter als Strom für die Wärmepumpe verwenden zu können. Dann wären wir inkl. Wärmepepumpe und 2 E-Autos fast komplett autark über das Jahr (vielleicht müssten wir noch ein paar kWp PV dazu bauen …). Nur leider bisher noch recht teuer das System.

Aber auch so sind wir schon von April bis Oktober immer zu über 90% autark und im Jahresdurchschnitt an die 60%. Wohlgemerkt inkl. #Heizung, #Warmwasser, #Emobilität (12.000 km mit #Sonnenstrom letztes Jahr!), Haushalt, Gartengeräte usw.

Ich liebe die #Energiewende und es muss alles dafür getan werden, dass so viele der 16 Mio. #Eigenheimewie wie möglich in Deutschland damit ausgestattet werden. Auch wenn dafür einige #Subventionen fließen, damit es #sozialverträglich wird. Die Subventionen für #fossile Energien können dafür heruntergefahren werden.


Tesla-Service: Vier Jahre und keine Klagen – im Gegenteil

24. März 2023 · Original auf LinkedIn

#Tesla: Wenn das mal kein guter #Service ist … 🚗⚡️

Ich fahre jetzt seit vier Jahren Tesla (zuerst Model 3, jetzt Model Y) und kann mich bisher überhaupt nicht über den angeblich so schlechten Service beklagen. Egal ob vor Ort im Service Center oder beim mobilen Service – es hat immer alles super geklappt.

Man gibt einfach über die Tesla App sein Anliegen ein und kann sich einen Termin auswählen.

Gestern Termin vereinbart, heute ist der sehr freundliche mobile „Tesla Ranger“ wie geplant an meiner Arbeitsstelle eingetroffen und bastelt jetzt unten auf dem Parkplatz an meinem Auto.

In den Osterferien ist eine längere Reise mit dem Auto geplant und vorher wollte ich nun einige kleine Probleme in Ordnung bringen lassen. Unter anderem ein leichtes, aber manchmal nerviges Klappern im Kofferraum und eine etwas schief eingesetzte Motorhaube (bei Tesla die Klappe des Frontkofferraums …).

Nach getaner Arbeit erhält man in der App eine Rechnung (natürlich 0 Euro / Arbeiten im Rahmen der Garantie) und der Vorgang ist somit abgeschlossen.

Sicher gibt es auch Fälle wo es bei Tesla nicht so reibungslos läuft, vielleicht habe ich nur Glück gehabt?
Meine Erfahrungen im Service Center Hannover und jetzt neuerdings in Bielefeld waren jedenfalls durchweg positiv.

#Werkstatt
#Mobilservice
#Ranger
#Digitalisierung


Atomkraft im April abschalten? Mein Konflikt mit dem deutschen Weg

23. März 2023 · Original auf LinkedIn

#Atomkraft in Deutschland im April wirklich abschalten? ⚛️🏭

Obwohl ich für eine enkeltaugliche und nachhaltige Zukunft einstehe, sehe ich es kritisch, dass die letzten drei deutschen #Kernkraftwerke am 15.04.23 abgeschaltet werden sollen. Ein Konflikt?
Ich ernähre mich seit vielen Jahren vegetarisch und möglichst regional, verzichte bewusst aufs Fliegen, fahre und heize elektrisch, stelle einen Großteil meines Strombedarfs selber und setze mich für den Klima- und Umweltschutz ein – bin aber trotzdem der Meinung, dass es ein Fehler ist die Atomkraftwerke in Deutschland bereits jetzt abzuschalten.

Ist #Kohleverstromung denn sinnvoller?
Die #Energiewende ist nun mal leider noch nicht weit genug fortgeschritten. Wir verbrennen bereits jetzt wieder mehr #Kohle als zuvor und importieren massenweise schmutziges #Frackinggas. Es ist für mich einfach nicht logisch, die technisch gut gewarteten deutschen Atomkraftwerke jetzt abzuschalten. Gleichzeitig befindet sich Europas größtes (und vergleichsweise maroderes) Kraftwerk in der Ukraine quasi unter Beschuss und läuft jederzeit Gefahr zu havarieren.

Es ist ein Dilemma.
Ich bin gegen Atomkraft und sehe alle Probleme bezüglich der Gefahren. Und ich bin dafür, dass wir diese Technologie so schnell wie möglich hinter uns lassen.
Aber so weit sind wir wohl leider noch nicht. NACH einer gelungenen Energiewende könnten wir sie ja endgültig abschalten, aber doch nicht wenn man noch ziemlich am Anfang steht und es nur schlechte fossile Alternativen gibt, um die fehlende Energiemenge auszugleichen (wie #Kohle, #Gas und #Öl).

Die nach der Abschaltung fehlende Energie muss ja irgendwo herkommen und es gibt faktisch (leider!) noch nicht ausreichend #Erneuerbare. Es geht ja letztendlich nicht nur um den Strommix, sondern um die gesamte benötigte Energie.

Sobald wir die benötigte Primärenergie in ausreichender Menge fossilfrei erzeugen und speichern können (und ich glaube daran, dass es möglich sein wird!), brauchen wir keine Kernkraftwerke mehr. Aber leider wird dies noch einige Zeit dauern. Auch weil in den letzten 10-20 Jahren viel zu wenig für eine Energiewende getan wurde.

Also warum die letzten verbliebenen, technisch gut gewarteten Kernkraftwerke nicht noch 2-3 Jahre laufen lassen und dafür einen wirklichen „Energiewende-Turbo“ in Deutschland anwerfen? Ist das nicht zumindest diskussionswürdig?
Selbst Greta Thunberg hat sich ja dafür ausgesprochen in Deutschland nicht so schnell abzuschalten, damit CO2 eingespart werden kann.
#Laufzeitverlängerung

https://lnkd.in/eupksPBk

Kaeding Anderson in Schalkes Klima-Kader: Nachhaltigkeit im Fußball

22. März 2023 · Original auf LinkedIn

Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation in Schalkes Klima-Kader! 💙💚

Auch der ⚽️ Sport wird immer nachhaltiger. Wir freuen uns sehr, den Gelsenkirchener Traditionsverein FC Schalke 04 bei der Kommunikation der neuen Nachhaltigkeitsinitiative unterstützen zu dürfen!
Die ersten Schritte wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz auf Schalke vorgestellt.

Mehr auf der brandneuen Landingpage:
https://lnkd.in/e5E9-6yR

Unsere Leistungen im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation:
https://lnkd.in/dX8HPytx

#Schalke #S04 #Fußball #Knappen #Nachhaltigkeitskommunikation #Nachhaltigkeit


Heute Abend wieder mein Vortrag: Energiewende für Eigenheimbesitzer

21. März 2023 · Original auf LinkedIn

Heute Abend halte ich wieder den Vortrag: „#Energiewende für #Eigenheimbesitzer – #fossilfrei leben ist möglich.“
Programmtext:
Tobias Heinze gibt einen Einblick in die Renovierung eines Einfamilienhauses. Aus einem Altbau wird mit viel Engagement ein CO2-neutrales neues Zuhause mit #Wärmepumpe, #Photovoltaik, #Stromspeicher und #Sonnentankstelle für die #Elektromobilität. Die Unabhängigkeit von den fossilen Brennstoffen ist vollständig umgesetzt. Vielleicht erhalten Sie den ein oder anderen Tipp, um Ihre ganz persönliche Energiewende zu starten, auf mittlere Sicht nicht nur ein Gewinn für die Umwelt.

Veranstaltungsdetails, keine Anmeldung erforderlich:
Dienstag, 21. März 2023, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Ort: Umweltzentrum Heerser Mühle, Bad Salzuflen

https://lnkd.in/dg5zpZYK

Danke, Alexandra Schaller (LZ) für den schön geschriebenen Artikel zur Ankündigung der Veranstaltung:
https://lnkd.in/dNwVtQCj


Tesla Investor Day: Warum die Präsentation spannender war als die Kommentare

20. März 2023 · Original auf LinkedIn

„Tesla Investor Day“ am 01.03.23 mitbekommen? Ich habe in letzter Zeit hier auf LinkedIn viele negative Kommentare zu #Tesla gelesen.
Für mich war die Präsentation äußerst spannend und aufschlussreich.

Ich hatte es mir trotz später Stunde live angesehen … Am Anfang der dreistündigen Präsentation haben sie nicht weniger erläutert als: Die weltweite vollständige Umstellung auf #Erneuerbare #Energien („Masterplan Teil 3“), nicht nur für Autos sondern für ALLES. Inklusive der Vorteile, dass unterm Strich weniger Bergbau bzw. Rohstoffgewinnung erforderlich ist, als würde man bei den Fossilen bleiben.
Es wurde hinterher auf den sozialen Medien von vielen belächelt, dass Tesla da ja überhaupt nichts Neues vorgestellt habe. Aber in vielen Kernbereichen der #Energiewende spielt Tesla nunmal eine große Rolle (#Großspeicher, #Software, #Rohstoffe, #Batterien, #fossilfreie #Mobilität etc.). Ich finde es daher absolut legitim, dass Tesla „die große Vision der weltweiten Energiewende“ bespricht.

Nach der Vorstellung des Masterplan 3 folgten die konkreten Entwicklungen bei der Autofertigung mit weiteren Innovationen wie zum Beispiel zukünftig alle Chips selber herzustellen und die Pläne für eine neue Fabrik in Mexiko. Eine neue Plattform für ein Auto, welches in der Produktion nur noch die Hälfte kosten soll.
Wenn das alles so klappt, dann gibt es bald einen kleinen Tesla ab ca. 25.000 Euro, inklusive dem weltweit besten Ladenetzwerk.
Die Fabrik soll nach einem Jahr Bauzeit fertig sein und die gesamte Fertigung aller Modelle wird weiter revolutioniert und dadurch weiter günstiger. Hohe Margen für Tesla (bisher haben sie zB beim Model 3 die Kosten bereits um 30 % reduziert).

Weitere Revolutionen: In den zukünftigen Motoren keine #seltenen Erden mehr, eigene #Lithium Raffinerien, #Batterieproduktion, #Ladeflatrate für Zuhause für 30$ im Monat (möglich durch die intelligente Nutzung von Windstrom in der Nacht …), eigene #Autoversicherung usw. Viele weitere Details in der Richtung.

📰 Und was schreibt die deutsche Presse? Ich hatte mir extra am Tag danach die Newsmeldungen angesehen:

„Stinklangweilig…“
„Tesla hat keinen Masterplan …“
„Musk Lügenbaron …“
„Enttäuschung: Kein neues Modell vorgestellt …“
„E-Auto Star verglüht …“
usw.

Man muss ja nicht alle Punkte solch einer Präsentation glauben, aber es ist und bleibt wirklich spannend, was in den kommenden 2-3 Jahren so passieren wird.
Selbst wenn auch nur die Hälfte von den angekündigten Dingen klappt, wäre es schon ziemlich durchschlagend.

Auch wenn zurecht Missstände bei Tesla aufgezeigt und kritisiert werden – der bisherige Erfolg dieses Unternehmens und der rasante Anstieg der Elektromobilität zeigt jedoch auch, dass sie in vielen Dingen einfach einen guten Job machen. Egal wie unbeliebt der CEO ist. Da wird sicher noch einiges an Innovationen auf uns zukommen und das finde ich im Sinne der #Energie- und #Antriebswende gut!


Mitte März, mittags 85 % Hausbatterie – trotz laufender Wärmepumpe

18. März 2023 · Original auf LinkedIn

Wunderbar ☀️⚡️ Mitte März und am Mittag bereits die #Hausbatterie zu 85% geladen, trotz laufender #Wärmepumpe. Gleich können wir noch ein bisschen die E-Autos mit #Sonnenstrom laden und haben trotzdem noch genug Strom, um über die kommende Nacht zu kommen.

#Photovoltaik #Elektromobilität #Speicher #E3DC #Dezentral #Energierwende #Autark


Liest sich wie Satire: Warum sich das E-Auto auch ohne Verbot durchsetzt

13. März 2023 · Original auf LinkedIn

Das interview liest sich wie eine Satire …
Ich bin der Meinung, dass sich das E-Auto gegen E-Fuels auch ohne Verbrenner-Zulassungsverbot durchsetzen würde. Egal wo die E-Fuels hergestellt werden – der Energieeinsatz pro gefahrenem Kilometer ist im Vergleich immer viel zu hoch und daher zu ineffizient und zu teuer. Auch ohne Ideologie würde am Ende doch das Portemonnaie des Verbrauchers entscheiden.
Von der Verschwendung der Energie mal ganz abgesehen, die wir uns eigentlich gar nicht leisten können. Denn E-Fuels und (das Vorprodukt) Wasserstoff werden an anderer Stelle dringend gebraucht.
Und langfristig bei fossilen Kraftstoffen zu bleiben scheidet sowieso aus.


WARUM wollen so viele unbedingt weiter Stoffe VERBRENNEN?

12. März 2023 · Original auf LinkedIn

WARUM wollen so viele unbedingt weiterhin alle möglichen Stoffe „VERBRENNEN“?
Diese Frage stelle ich mir manchmal in Anbetracht der vielen Diskussionen, die ich unter anderem hier auf LinkedIn geführt habe.
Es gibt nicht wenige, die den Umstieg auf eine saubere, effiziente Energieversorgung ablehnen und lieber beim Status Quo bleiben möchten. Sei es bei der #Wärmegewinnung, #Mobilität oder #Energieerzeugung.

Liegt es vielleicht daran, dass wir eigentlich noch wie STEINZEITMENSCHEN ticken und daher den Drang haben, etwas VERBRENNEN zu müssen, um zu überleben? 😉

Es geht ja letztendlich darum, die Weichen zu stellen für einen Wechsel zu einer effizienten technischen Lösung bei der sich die unbegrenzt vorhandene Energie der Sonne zunutze gemacht wird und in Form von Photovoltaik und Windkraft „eingefangen“ werden kann.

Da ich selber seit vielen Jahren quasi vollständig elektrisch lebe (ob Heizen, Mobilität oder alles rund ums Haus) und einen Großteil dieser Energie sogar selber zu Hause, dezentral herstellen kann, erlebe ich dass es technisch „im Kleinen“ bestens funktioniert.

Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass noch nicht von jedem alles sofort umgesetzt werden kann. Es braucht natürlich noch Zeit, um den Wechsel hin zur Energieversorgung über Erneuerbare umzusetzen. Vor allem der vollständige Ersatz der Energiequelle für Industrie usw. ist noch in weiter Ferne.

Was mich jedenfalls oft nur wundert, sind die mit Inbrunst vorgetragenen Gegenargumente von vielen, die all dies stark ablehnen und sich nicht auf den Start einer Energiewende einlassen wollen.

Ich verstehe es einfach nicht, warum man es gut finden kann auf Dauer von endlichen, fossilen Energieträgern wie #Öl, #Gas und #Kohle anhängig zu sein und diese verbrennen muss, um an die Energie heranzukommen. Und dies dann noch mit einem schlechten Wirkungsgrad.
Ein Auto mit Verbrennungsmotor beispielsweise ist quasi eine „rollende Heizung“. Der Großteil der Energie geht beim Fahren in Form von Wärme einfach verloren. Hingegen ein E-Fahrzeug nutzt mit seinem sehr guten Wirkungsgrad einen Großteil der eingesetzten Energie. Wenn diese dann noch aus der “Kraft der Sonne“ kommt, ist die Kombination perfekt.

Das Verbrennen hat zudem den Nachteil der umweltschädlichen Abgase. Egal wie gut die Katalysatoren heute sind, die Verbrenner sind immer noch zu dreckig und werden es auch bleiben. Die Abgasvorschriften sind zwar streng, aber ein Auto stößt in vielen Situationen noch extreme Schadstoffmengen aus.
Zum Beispiel wenn es kalt ist, dürfen Abgasreinigungen abgeschaltet werden (jeder kennt den Geruch im Winter). Im Durchschnitt stößt ein Verbrenner immer noch große Mengen aus. Auch wenn man (ineffiziente) #Efuels einsetzen würde.

Das Beispiel mit dem Auto kann man auch auf alle anderen Bereiche anwenden. Überall wo Stoffe verbrannt werden, gibt es diese drei Nachteile: Ineffiziente #Energieausbeute, #Luftverschmutzung und #CO2 Ausstoß.


Juhu! GreenOffice-Auszeichnung für die Agentur

23. Februar 2023 · Original auf LinkedIn

Juhu! 🏆 #GreenOffice


Beruflicher Vielfahrer und E-Auto – das geht nicht? Doch!

18. Februar 2023 · Original auf LinkedIn

„Beruflicher Vielfahrer und Elektroauto – das geht nicht!“ Oder etwa doch? Immer mehr positive Erfahrungsberichte zeigen, dass es sehr wohl funktioniert.
Nach jetzt fast vier Jahren positiver Erfahrung auf vielen Langstrecken mit dem Tesla und dem gut ausgebauten Supercharger-Ladenetzwerk finde ich es klasse, dass inzwischen auch die anderen Netze gut ausgebaut sind. Und je mehr E-Autos dazu kommen, desto mehr wird ausgebaut.


„Wie weit kommst du mit deinem Elektroauto?“ – Bis zur nächsten Ladestation

7. Februar 2023 · Original auf LinkedIn

„Wie weit kommst du eigentlich mit deinem #Elektroauto?“ 🚗⚡️

Diese Frage wird mir ziemlich häufig gestellt. Manchmal ist meine Antwort: „Ich komme immer bis zur nächsten #Ladestation …“. 😃

Seit über sechs Jahren bin ich jetzt elektrisch unterwegs (zuerst Renault #Zoe, dann #Tesla Model 3) und habe etliche Langstreckenfahrten in diverse Länder hinter mir. Noch nie habe ich unterwegs ein Problem gehabt und die elektrischen Fahrten machen mir immer viel Spaß.

Da ein Teil meiner Familie in Schweden wohnt, fahren wir mehrmals im Jahr dorthin (eine Strecke 900 km). Das erste Mal im Sommer 2019 mit dem Model 3 war es noch ziemlich aufregend. Aber inzwischen ist es Routine.

⚡️🚙🚗⚡️
Da die Beine unserer Töchter immer länger wurden und ein kleiner Hund dazukam, sind wir kürzlich vom Model 3 auf das Model Y gewechselt (beides „Long Range“). Ich habe aktuell einmal nachgesehen wie die Verbräuche auf den Fahrten liegen und wie weit wir kommen:

Die letzte Reise war mit dem Model Y jetzt im Winter ❄️ nach Schweden (900 km eine Strecke).
Durchschnittsverbrauch: 23,5 kWh auf 100 km.
Bedeutet Batterie vor der Abfahrt zu 100% laden und dann 297 Kilometer fahren bis zur ersten Ladestation (wenn man 70 kWh der nutzbaren 78 kWh Batteriekapazität verbraucht, also mit Reserve).
Und das im Winter, vollgeladen mit Gepäck, 4 Personen und „normaler“, nicht schleichender Fahrweise auf der Autobahn.
Für die 900 Kilometer lange Reise benötigten wir lediglich drei Ladestops mit je ca. 20-25 Minuten.

Der bisherige Gesamt-Durchschnittsverbrauch im Alltag (Winter) ist bei unserem Model Y jetzt noch mal deutlich geringer: 20,7 kWh pro 100 km (da in dem Wert dann nicht so viele Autobahnkilometer enthalten sind). Ab Frühjahr wird dieser Wert mit den steigenden Temperaturen wohl nochmals fallen.

Beim Model 3 hatten wir im letzten Sommer ☀️ 17,7 kWh Durchschnittsverbrauch auf der gleichen Reisestrecke.
Das bedeutet vollgeladen losfahren und 70 der 78 kWh Kapazität nutzen = 395(!) Kilometer bis zur ersten Ladestation.
Vollgepackt bis unters Dach mit Gepäck, 4 Personen, kleiner Hund etc.
Wenn man bis 0% Batterie SOC fahren würde, wären es 440 km Reichweite (macht man aber natürlich nicht).

Vielleicht kann man hier und da noch einige kWh Ladeverluste abziehen, aber ich finde das alles absolut praxistauglich! 👍 Mehr Reichweite brauche ich eigentlich gar nicht, um bequem reisen zu können.

Foto: Ladestop Rückreise in Dänemark, nähe Kopenhagen


Ein Plädoyer für die Elektromobilität – trotz aller gesehenen Probleme

1. Februar 2023 · Original auf LinkedIn

Auch wenn oftmals viele Probleme gesehen werden – ein Plädoyer für die #Elektromobilität! 🚗⚡️

Im NDR-Beitrag geht es darum, dass es in Deutschland wohl nicht zu schaffen sein wird, die angepeilte Menge von einer Millionen #Ladestationen bis 2030 aufzubauen. Wir müssen trotzdem weiter machen und möglichst wenige neue Verbrenner auf die Straßen bringen.

Ich fahre seit sechs Jahren elektrisch und bin absolut zufrieden – es funktioniert sehr gut, allen Unkenrufen zum Trotz. Man muss natürlich unterscheiden – wir wohnen im Eigenheim „auf dem Land“. In einer Mietwohnung wäre es evtl. etwas schwieriger, aber auch dort gibt es Lösungen, die nach und nach ausgebaut werden können (zB Tiefgarage mit #Wallbox, Ladestationen an den Parkbuchten in Wohngebieten usw.).
In Kopenhagen beispielsweise gibt es in Stadtteilen mit Mehrfamilienhäusern bereits viele solcher Lademöglichkeiten für die Anwohner. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Parallel sollte die Mobilitätswende natürlich vorangetrieben werden, um in den Städten die Anzahl der Autos zu reduzieren.

Jeden Tag wird weltweit der Inhalt von 45 Supertankern an Öl verbraucht! Die Elektromobilität ist eine tolle Chance von der Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe loszukommen und jeder neu hergestellte Verbrenner ist eigentlich einer zu viel, denn er wird noch viele Jahre auf den Straßen unterwegs sein.

In Deutschland gibt es 16 Millionen Eigenheime. Ich bin schon seit einigen Jahren der Meinung, dass zumindest jeder #Eigenheimbesitzer ganz genau überlegen sollte, ob er nochmals einen Verbrenner kaufen sollte (Thema Neuwagenkauf).
Denn gerade hier gibt es im Regelfall einen Stellplatz, wo man sein Auto sehr einfach und bequem laden kann. Eine Wallbox ist nicht mehr extrem kostspielig und selbst per Schukostecker ist es oftmals über Nacht ausreichend.

Wenn man dann noch eine #Photovoltaikanlage auf das Dach seines Eigenheimes montiert, ist die Kombination perfekt. Im vergangenen Jahr haben wir ca. 12.000 km mit unseren beiden E-Autos mit eigenem, puren #Sonnenstrom zurückgelegt. Außerdem wird dadurch das Stromnetz entlastet, denn der Strom wird direkt vor Ort produziert und in den Akku geladen.

Wir sollten also optimistisch bleiben und den Ausbau Stück für Stück weiter vorantreiben.

Auf meinem Blog beschreibe ich alles rund um das „#fossilfreie Leben“. Eine optimistische Zukunftsperspektive im Video „#Klimaneutrales Deutschland 2045“:
https://lnkd.in/eNauBswB

Weitere Themen rund um das E-Auto auf meinem Blog wie zum Beispiel:

Nicht auf Wasserstoff-PKW warten, jetzt E-Auto:
https://lnkd.in/e8w7PKRH

Puren Sonnenstrom tanken mit intelligenten Walboxen:
https://lnkd.in/g88Ha7bc

E-Auto Reichweite im Winter – 900km nach Schweden kein Problem:
https://lnkd.in/eabASPRZ


Fünf Jahre nicht geflogen: Steige ich dieses Jahr wieder in ein Flugzeug?

23. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

✈️ Seit fünf Jahren bin ich nicht mehr geflogen. Ende 2017 fasste ich den Entschluss, dass mit der Fliegerei für mich erst mal Schluss ist. Als Ziel hatte ich mir fünf Jahre vorgenommen … diese sind jetzt rum und ich frage mich derzeit, ob ich dieses Jahr wieder in ein Flugzeug steigen sollte?

🤔 Zu der Entscheidung kam ich damals, als ich mich mit den Zahlen beschäftigte – die Marke von 4 Milliarden Fluggästen wurde in 2017 erstmals geknackt und es fanden weltweit an die 200.000 Flüge an einem einzigen Tag statt. Ungefähr 1 Millionen Menschen sind gleichzeitig in der Luft! Wenn man sich die Zahlen bewusst macht, ist das alles ein ziemlicher Wahnsinn.

🧸 In meiner Kindheit und Jugend (80er Jahre) war das Fliegen etwas Besonderes und längst nicht so selbstverständlich wie heute. Aber muss das mit der heutigen Selbstverständlichkeit unbedingt so bleiben und auch immer weiter wachsen? Zumindest solange es technisch noch keine Lösung für CO2-neutrales Fliegen gibt?
Mir geht es nicht darum, dass niemand mehr fliegen soll. Vor allem die junge Generation muss die Welt entdecken und Kulturen und Menschen kennenlernen. Auch für viele Business-Aktivitäten ist das Fliegen zum Teil unerlässlich. Ich selber habe auch diverse Kontinente kennengelernt und möchte diese tollen Erfahrungen in meinem Leben nicht missen.

👉 Wie wäre es mit einem gedeckelten #Flugmeilenbudget für private Flüge? Jeder EU Bürger hätte pro Jahr eine bestimmte Anzahl von Flügen (oder Flugmeilen) zur Verfügung. Als eine Art Jahreskonto für CO2-Emissionen.
Natürlich gibt es etliche Interessen, die dagegen sprechen (von Fluggesellschaften bis hin zur Tourismusbranche) und es wäre ein erheblicher Eingriff in die Wirtschaft. Aber man kann sich die Frage stellen, ob die zukünftigen #Klimafolgekosten nicht auch ein gigantischer Eingriff in die Gesellschaft werden? Können wir uns ein unbegrenztes Wachstum des Flugverkehrs weiterhin „leisten“?

Zum Glück gibt es für viele Bereiche ja bereits heute auch schon gute technische Lösungen wie zum Beispiel die Herstellung von sauberer Energie durch die Erneuerbaren. Auch beim Flugverkehr wird sich in Zukunft noch einiges entwickeln.

Mein Blogpost zum Flugstop in 2017:
https://lnkd.in/eYYhE3FZ

#co2budget
#Emission
#Emissionsrechte
#Emmissionsbudget
#CO2Budget
#Fußabdruck
#Flugscham
#Zugstolz
#Klimaschutz


Videoempfehlung: „Klimaneutrales Deutschland 2045“ in 15 Minuten erklärt

19. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

„Klimaneutrales Deutschland 2045: Wie die Energiewende gelingt“: Dieses 15-minütige, sehr schöne Erklärvideo kann ich immer wieder nur empfehlen. Gerne weiter teilen, damit möglichst viele verstehen, worauf wir in den kommenden Jahren hinarbeiten müssen und dass es sich lohnen wird!

🎥 Video auf YouTube: https://lnkd.in/e4cXJ9R3

💡 Der Clip zeit, wie es im Jahr 2045 in Deutschland und Europa mit einer gelungenen Energiewende aussehen könnte. Mich fasziniert das vorgestellte Szenario und ich habe es neulich extra noch mal zusammen mit meinen Kindern angeschaut. So eine Zukunftsvision macht optimistisch. Technisch ist das alles machbar!

👉 Anstelle in den nächsten Jahrzehnte weiterhin das Geld für fossile Energieträger ins Ausland zu überweisen (Öl, Gas, Kohle usw.), sollten wir die Energiewende hierzulande mit großen Schritten weiter voranbringen und uns selbst versorgen. Der Aufbau einer dezentralen Energieversorgung ist ein wichtiger Bestandteil.

👨‍💻 Auf meinem Blog habe ich den Film auch verlinkt und das Thema ausführlicher beschrieben:
https://lnkd.in/eNauBswB

#Energierwende
#Fossilfrei
#Klimaneutral
#Verkehrswende
#Elektrifizierung
#Elektromobilität
#Klimaschutz
#Erneuerbare
#Ökostrom
#Windkraft
#Photovoltaik
#Wasserstoff
#Speichertechnologie


Lützerath-Rechnung: Wie viel Photovoltaik hätte der Polizeieinsatz finanziert?

14. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

Gigantische Kosten 💰 Polizeieinsatz 👮‍♀️ Lüzerath: Ich habe mich letzte Woche gefragt, wie viel kWp Photovoltaik hätte man wohl anstelle der Kosten des riesigen Polizeieinsatzes aufbauen können?

Nehmen wir mal an der Einsatz kostet den Steuerzahler „nur“ 1 Million Euro. Dann hätte man stattdessen theoretisch mit dem Geld ca. 1.000 kWp (1 MWp) Photovoltaik als Freiflächenamlage errichten können.
Das bedeutet einen jährlichen Ertrag von ca. 1 Millionen kWh sauberem Strom (1.000 MWh). Wie viel Braunkohlestrom hätte man allein damit einsparen können?

Zwar ist das Beispiel mit 1 Million € / 1 MWp Leistung nur ein kleiner Bruchteil der Leistung eines Kohlekraftwerks (100 MW bis 2000 MW) aber dafür kostet Strom aus Photovoltaik im fortlaufenden Betrieb weniger (und es muss kein Rohstoff gefördert, verarbeitet und verbrannt werden). Rechnet man dann noch die Klimafolgekosten bei der Kohleverstromung mit ein …

Die Räumungskosten für Lüzerath sind derzeit noch nicht bekannt. Die Räumung im Hambacher Forst hat den Steuerzahler ca. 50 Millionen Euro gekostet. Dies wären also bereits ca. 50 Millionen kWh / 50.000 Megawattstunden Stromertrag pro Jahr mit Photovoltaik gewesen. Schade drum.

Ist natürlich alles nur ein Gedankenspiel und zugegebenermaßen eine Milchmädchenrechnung. Zum Beispiel werden die Polizistinnen und Polizisten in dem Sinne ja so oder so bezahlt.

☀️💨

Warum überhaupt vergleichen – Photovoltaik und Windkraft sind im Gegensatz zu Kohle sowieso nicht „grundlastfähig“?
Wenn die Gesellschaft in Erneuerbare Energien statt in die Fossilien investiert (in 2022 leider noch immer über 200 Milliarden Euro in G7 Ländern!), verfügen wir eines Tages über so viel Strom, dass mit dem Überschuss Wasserstoff und auch Gas produziert und gespeichert werden kann. Die „Dunkelflauten“ können somit durch Rückverstromung überbrückt werden. Aber das ist noch ein weiter Weg und jeder in die Fossilen neu investierte Euro ist einer zu viel!

Auf meinem Blog habe ich ein tolles Video verlinkt, wo das Szenario sehr anschaulich dargestellt wird „Klimaneutrales Deutschland 2045 – wie die Energiewende gelingt“:
https://lnkd.in/eNauBswB

#milchmädchenrechnung
#lüzerath
#braunkohle
#rwe
#energiewende
#kohleverstromung
#klimaneutral


Wir müssen uns ändern – aber schaffen wir das? Gedanken zum Jahreswechsel

13. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

Klima- und Umweltschutz: Wir müssen uns ändern – aber schaffen wir das?

Im vergangenen Jahr ist so vieles geschehen – Corona, Krieg, Krisen. Mir sind zum Jahreswechsel einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Ist es nicht komisch, dass die Menschen immer irgendeinen großen „Hammer“ benötigen, um endlich für eine wirkliche Veränderung in Bewegung zu kommen?

Letztendlich ist es oft nur das Geld im eigenen Portemonnaie, welches die Leute zum ernsthaften Nachdenken bewegt. Die Energiekrise und die Corona-Zeit haben somit indirekt vieles im Bereich Klimaschutz bewirkt. Zumindest dies könnte im Nachhinein als positives Überbleibsel dieser Zeit gesehen werden:

☀️ #Photovoltaikanlagen und #Wärmepumpen sind plötzlich in aller Munde – jedoch nicht in erster Linie wegen des Klimaschutzes und um die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen zu beenden, sondern weil die Strom- und Gaskosten stark gestiegen sind!

🚗 #Elektroautos sind auf einmal besonders gefragt – aber nur dann wenn die Spritpreise nach oben klettern und es an der Tankstelle spürbar wird?

🧑‍💻 Wichtige #Meetings (und damit verbunden oft lange und klimaschädliche Anreisen) müssen plötzlich gar nicht mehr so dringend „persönlich“ stattfinden, sondern können oftmals genauso gut als Onlinemeeting durchgeführt werden. Aber nicht um CO2 Ausstoß einzusparen, sondern weil es von heute auf morgen wegen Corona einfach nicht anders machbar ist.

🥩 Auch #Fleischverzicht ist plötzlich „en vogue“ – nicht jedoch wegen des Tierleids und der klimaschädlichen Massentierhaltung, sondern weil wegen des Ukrainekrieges eine Nahrungskrise aufzieht und man erkennt, dass eine vegetarische(re) Ernährung eine Option ist.

🛍️ Beim #Konsum ist es wegen Problemen mit Lieferketten auf einmal normal, dass nicht immer alles so schnell zu haben ist wie gewohnt. Man muss also auch mal warten und merkt somit vielleicht, dass das ja gar nicht so schlimm ist?

✈️ #Flugreisen und #Kreuzfahrten 🚢 waren während Corona nicht mehr so wichtig und sind stark eingebrochen – aber nicht wegen Erkenntnissen zum Thema Klimaschutz, sondern wegen der Ansteckungsgefahr an Bord.

Es gibt sicher noch viele weitere Themen und Beispiele …

💚🧡
Bei den Themen schlagen zwei Herzen in meiner Brust – einerseits ist es schön zu sehen, dass Menschen sich ja durchaus ändern können. Anderseits ist es ja ein wenig traurig, dass dies oft nur aus finanziellen oder anderen Gründen geschieht und nicht aus einem Umweltbewusstsein heraus.

Wir Menschen können ja scheinbar „verzichten“, wenn uns die Umstände dazu zwingen. Aber die drohende Klimakatastrophe scheint noch nicht zwingend genug zu sein?

Hoffen wir, dass viele der Veränderungen nachhaltig bleiben und als Anstoß für positive Entwicklungen dienen. Ich bleibe optimistisch, denn vieles fühlt sich für mich im Nachhinein nicht an wie ein Verzicht, sondern wie ein Gewinn! 💪🌱

#change
#energiewende
#klimaschutz

Rückblick April 2020:
https://lnkd.in/eB94BpWq


Neues Online-Tool: Der Wärmepumpen-Eignungscheck für Eigenheimbesitzer

11. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

Neues Online-Tool für #Eigenheimbesitzer: „Wärmepumpen-Eignungscheck“.
Seit mehr als 10 Jahren haben wir in unserem Wohngebäude eine #Wärmepumpe im bisher problemlosen Betrieb. Wir haben somit seit über einem Jahrzehnt weder #Öl 🛢️ noch #Gas 💨 für unser Haus verbraucht. Einzig #Ökostrom ⚡️ (und später eigener #Sonnenstrom) wurde zum #Heizen und für die #Warmwassererzeugung benötigt.

Bei den Planungen waren wir anfangs noch skeptisch, ob wir uns für diese Lösung (anstelle von Gas) entscheiden sollten. Im Nachhinein bin ich jedoch froh, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
Nach heutigem technischen Stand wäre statt einer #Erdwärme bei uns sicherlich auch eine #Luftwärmepumpe möglich. Vor 10 Jahren sah es noch etwas anders aus.

Mein Blogbeitrag von damals:
https://lnkd.in/gafUi56x

Heute ist das Thema „Wärmepumpe“ in aller Munde und es ist eine hervorragende Möglichkeit, sich weiter #unabhängig machen zu können von den #fossilen Energien. Nicht jedes Haus ist geeignet, aber in vielen Fällen würde eine Umrüstung auf eine Wärmepumpe funktionieren.

Mit dem neuen Tool vom BMWK kann man selbständig einen „Vorab-Eignungscheck“ machen, wenn man bereits mit dem Gedanken spielt, auf die saubere Wärme umzurüsten. Dort kann man schnell herausfinden, ob ein Gebäude grundsätzlich geeignet ist.

Wärmepumpen-Eignungscheck:
https://lnkd.in/dg6bavwK

Foto: Testweise selbst erzeugt mit OpenAI / DALL-E 😀 Stichworte: ein modernes haus mit Wärmepumpe, blauer Himmel, Sommer, Bäume


Wochenende mit DALL·E und ChatGPT: Faszinierende KI-Experimente

9. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

Faszinierende Experimente mit künstlicher Intelligenz … am Wochenende bin ich in die Tools von #OpenAI eingetaucht: Mit #DALL·E habe ich die verrücktesten Bilder erzeugt und auf #ChatGPT erfahren, dass dort bereits heute sehr vieles möglich ist.
Ich habe Texte und Gedichte schreiben lassen, Rätsel gelöst bekommen, sinnvolle Zusammenfassungen von Texten erstellt und sogar Websites mit Funktionen coden lassen.

Es ist eine Interessante Erfahrung mit dem System zu kommunizieren. Man schreibt einfach drauf los und unterhält sich mit dem Chatbot quasi wie mit einem Menschen. Anders als bei den bisherigen virtuellen Assistenten (wie zB IKEA) hat man hier sofort das Gefühl, dass „mehr“ dahinter steckt. Und so ist es technisch gesehen ja auch.
Extrem spannend und auch ein bisschen beängstigend.

Hier ein Beispiel eines durch die #KI erzeugten Textes. Inhaltlich habe ich nichts daran auszusetzen!

Mein Befehl:

Schreibe einen Text zum Thema: „Was müsste die Menschheit tun, um die Klimaziele zu erreichen?“

Der erzeugte Text:

Die Menschheit muss dringend handeln, um die Klimaziele zu erreichen und den Klimawandel zu verlangsamen. Laut dem Weltklimarat (IPCC) müssen wir bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 45% reduzieren, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen, insbesondere von CO2. Dies kann durch den Ausbau von erneuerbaren Energien erreicht werden, zum Beispiel durch den Ausbau von Solar- und Windenergie. Der Einsatz von fossilen Brennstoffen, wie Öl und Gas, muss drastisch reduziert werden. Auch der Ausbau von Elektromobilität trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern.

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Verringerung der Deforestierung und der Ausweitung von Wäldern. Bäume absorbieren CO2 aus der Atmosphäre und tragen somit dazu bei, den CO2-Gehalt zu reduzieren.
Die Landwirtschaft und der Fleischkonsum spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Eine umweltfreundlichere Landwirtschaft und eine Reduktion des Fleischkonsums könnten dazu beitragen, die Emissionen zu verringern.

Es ist auch wichtig, dass Regierungen und Unternehmen Verantwortung übernehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dies kann durch die Einführung von Kohlenstoffsteuern, die Förderung von erneuerbaren Energien und die Einführung von emissionsarmen Technologien erreicht werden.

Letztendlich muss sich auch der Lebensstil der Menschheit ändern. Wir müssen lernen, Ressourcen nachhaltig zu nutzen und unseren CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Dies kann durch den Einsatz von umweltfreundlicheren Alternativen, das Fördern von Kreislaufwirtschaft und das Verringern des Ressourcenverbrauchs erreicht werden.

Um die Klimaziele zu erreichen, sind also viele Maßnahmen notwendig. Jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen, indem er seinen Lebensstil anpasst und nachhaltiger wird. Nur so können wir sicherstellen, dass die Erde auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt.


Bilanz 2022: Unser fossilfreies Haus mit Wärmepumpe und E-Auto-Tankstelle

4. Januar 2023 · Original auf LinkedIn

#Photovoltaik ☀️⚡️ macht Freude! Unser „fossilfreies Haus“ mit #Wärmepumpe und #Elektroauto-Tankstelle: Bilanz 2022

Nach dem Jahreswechsel ist es Zeit für eine kleine Bilanz. Ein schönes Gefühl wenn es funktioniert: Wir haben mit unserer 4-köpfigen Familie in 2022 insgesamt 11.307 kWh für Haushaltsstrom, Heizung und Warmwasser verbraucht. Die Sonne hat auf dem Hausdach in dem Jahr insgesamt 13.385 kWh für uns produziert.

Die Autos 🚗🚙 haben wir zusätzlich noch mit 2.367 kWh zu Hause geladen und mussten somit keinen einzigen Liter Benzin 🛢️ an der Tankstelle beziehen.
Reiner Sonnenstrom davon waren 1.773 kWh. Das sind umgerechnet ca. 12.000 Kilometer mit purem, eigenen Sonnenstrom vom Dach – das finde ich richtig klasse! 💪

Wir haben im vergangenen Jahr also theoretisch mehr Strom mit der Sonne produziert, als wir im Haus verbraucht haben. Aber leider konnten wir natürlich nicht alles speichern und selber verbrauchen. Somit mussten wir (hauptsächlich im Sommer) einiges an Strom ins Netz einspeisen (4.751 kWh) und wiederum im Winter den fehlenden Strom aus dem Netz beziehen (6.027 kWh).

Insgesamt kommen wir in 2022 auf eine Autarkiequote von 56% und mussten somit nur 44% aus dem Stromnetz beziehen. Dafür, dass wir die gesamte Heizung über unseren Strom realisieren und auch noch zwei Autos enthalten sind, finde ich das Ergebnis schon sehr gut.

Natürlich denkt man als Photovoltaikbetreiber über weitere Optimierungen nach – wenn wir noch einige PV-Module mit Südausrichtung und hohem Neigungswinkel installieren würden, hätten wir im Winter eine bessere Ausbeute (wir haben derzeit ausschließlich Ost- und Westbelegung). Auch würde mich ein kleines Windrad reizen, um damit im Winter eine bessere Autarkie erreichen zu können. Mal schauen, was wir in den kommenden Jahren noch optimieren können, um die persönliche Energiewende weiter voranzutreiben. 🙂

Auf meinem Blog zeige ich in einem kleinen Erklärvideo, wie die Komponenten zusammenarbeiten:
https://lnkd.in/epgR-CQu

Für mich ein Fazit: Allein mit den 16 Millionen vorhandenen Eigenheimen in Deutschland wird bei der Energiewende und der Verdrängung der Fossilen in den kommenden Jahren noch viel möglich sein, vor allem auch in Verbindung mit Wärmepumpen und Elektromobilität. Natürlich geht das alles nicht von heute auf morgen und es braucht noch viele Jahre, aber die Technik steht bereits bereit und wird immer weiter verbessert. Packen wir es an! 💪

#autarkie
#autark
#energiewende
#fossilfreileben
#co2frei
#fossilfrei
#klimaneutral
#e3dc
#sektorenkopplung
#wärmepumpe
#elektromobilität


„Fahrverbote für E-Autos!“ – Häme in der Kommentarspalte, Fakten dagegen

1. Dezember 2022 · Original auf LinkedIn

Achtung! 🚨📣 Fahrverbote für E-Autos! 😱
Ich habe mir beim Essen des Mittagssnacks leider gerade angetan, einmal die Kommentarspalte des aktuellen Beitrags durchzuschauen:
Voller hämischer Kommentare der „Verbrennerfans“, dass die dummen E-Autofahrer ja nun endlich merken, dass das ja alles nicht funktionieren wird und die einzig wahre Lösung darin liege weiterhin auf den Verbrennungsmotor zu setzen (alternativ wird natürlich wie immer noch das Thema „Wasserstoff-Auto“ und “E-Fuels“ genannt …).

Dass die Schweiz die Einschränkungen für E-Autos einerseits nur als dritte Eskalationsstufe IN ERWÄGUNG zieht (und nur für „unnötige“ private Fahrten) und andererseits vor der dritten Stufe bereits Maßnahmen mit Eingriffen in das Private wie Netflix Streaming nur noch in SD-Auflösung, Waschmaschine nur noch bis 40 Grad, Heizpilzverbot, Laubbläser usw. interessiert nur am Rande – die Überschrift lautet natürlich reißerisch:

„Schweiz erwägt Fahrverbote für E-Autos!“ 📣

Die Kommentatoren schreiben Dinge wie „Ich lasse mir die Freiheit nicht nehmen mit dem Auto zu fahren wie ich will und bleibe daher beim Verbrenner …!“.

Ach so, das Öl für die Herstellung von Benzin und Diesel fällt in Deutschland also vom Himmel? Da kann doch die „Freiheit“ genauso gut von irgendwem genommen werden. Es kann doch jederzeit (wieder) eine Situation entstehen, wo es eine Knappheit von fossilen Brennstoffen gibt und/oder eine extreme Verteuerung so dass die Freiheit überall mit dem Verbrenner hinfahren zu können extrem eingeschränkt werden könnte.
Warum also nicht in Deutschland die Freiheit über die Energieerzeugung selbst in die Hand nehmen?

Bei E-Mobilität in Verbindung mit einer PV Anlage erlebt man echte Freiheit und Unabhängigkeit – die Energie fällt im wahrsten Sinne des Wortes vom Himmel. Wir haben zum Beispiel mit unserer Familie dieses Jahr über 12.000 Kilometer mit purem Sonnenstrom vom eigenen Hausdach zurückgelegt.

Auch wenn natürlich noch nicht alles perfekt ist und noch viel getan werden muss: Unabhängig von Rohölimporten aus zweifelhaften Ländern zu werden – das fühlt sich für mich an wie Freiheit! Wir haben nur leider zu viel Zeit verloren in den letzten beiden Jahrzehnten und müssen nun einiges nachholen.

#Fahrverbote
#Elektromobilität
#Blackout
#Energiewende


Sehenswert: Interview mit Holger Laudeley, dem Mr. Energiewende

29. Oktober 2022 · Original auf LinkedIn

Ein sehenswertes, inhaltlich wertvolles Interview mit Holger Laudeley (auch bekannt als Mr. Energiewende ⚡️💪). Dieser Mann hat für die dezentrale #Energiewende in Deutschland unfassbar viel geleistet und viele Menschen für das Thema begeistert!
Interview auf YouTube: https://lnkd.in/emkc3BXt

Auch ich bin u.a. durch die Videos von Frank Farenski und Holger Laudeley motiviert worden, meine eigene Energiewende zu starten. Angefangen mit einer #Wärmepumpe für fossilfreie Wärme im Haus mit Baujahr 1912 🏡, dann vor sechs Jahren das erste #Elektroauto und vor zwei Jahren endlich die #Photovoltaikanlage ☀️ mit Speicher 🔋 und intelligenten #Wallboxen ⚡️🚗 zum Laden von Sonnenstrom.

#Fossilfrei 🌱 zu leben ist möglich und es macht einfach Spaß zu spüren, wie man nach und nach unabhängiger von den zentralen, oft schmutzigen 🏭 Energiekonzernen wird.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen die dezentrale Energiewende selber in die Hand nehmen! Von #Eigenenergieversorgung mit PV, Speicher und Elektromobilität bei Eigenheimen, über Balkonkraftwerke in Mietwohnungen bis hin zur Gründung von Bürger-Energiegenossenschaften 🤝.
Für all die Themen und den Start einer Transformation brauchen die Menschen Informationen und Inspirationen 💭. Dies schaffen Farenski und Laudeley seit zehn Jahren, Danke dafür 🫶!

Unseren eigenen Weg zu einem nachhaltigeren Leben beschreibe ich auf meinem Blog TinyFootprint 🧑‍💻:
https://lnkd.in/e9CuJJyD

Es gibt so viele engagierte und liebe Menschen, die den Wandel seit vielen Jahren mit inspirierenden Informationen und positiven Berichten begleiten, wie zum Beispiel:
Robin Schmid, Tobias Bücklein (Dieserdad), Lisa Bohm, Antonino Zeidler, Oliver Krüger, Ove Kröger, Alexander Bloch, Jens Zippel (Move Electric), Stefan Moeller (Nextmove), Dr. Andreas Piepenbrink (Autark Videos), Marcel Lenz – Malik Aziz – Julien Marchal – Philipp Hellwig (CleanElectric Podcast), Volker Quaschning, Christopher Karatsonyi, Roland Schüren und viele weitere (die ich hier vergessen habe …). Herzlichen Dank für euren Einsatz und viele Jahre mit tollen Beiträgen!


BNW-Jahreskonferenz in Berlin: Immer mehr Unternehmen machen sich auf den Weg

21. Oktober 2022 · Original auf LinkedIn

Jahreskonferenz des Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) in der Heinrich Böll Stiftung Berlin: Schön dabei zu sein und mitzuerleben, wie sich immer mehr Unternehmen auf den Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft machen, sich vernetzen und Wissen austauschen. 🤝

Am Abend wurde gefeiert – in der Landesvertretung Baden Württemberg „The Länd“ konnte das Tanzbein mal wieder so richtig geschwungen werden. 🕺🏼
Der in 1992 in Stuttgart gegründete Verband kann heute auf 30 Jahre zurückblicken, die wirklich etwas bewegt haben.
Glückwunsch zum 30. an die „VerbandsmacherInnen“ und und viel Erfolg weiterhin! Ein wichtiger Verband mit einer starken Stimme, auch in die Richtung der Politik. 📢

Als neues Verbandsmitglied hat es mich sehr gefreut, viele interessante und liebe Menschen kennenlernen zu dürfen. Gemeinsam können wir für eine nachhaltigere Zukunft noch viel bewegen!
Danke für die tolle Veranstaltung 🫶

Neue BNW Website:
https://lnkd.in/e8anHHBp

#bnw
#LobbyInGut
#30JahreBNW
#BundesVerbandNachhaltigeWirtschaft


PV-Anlage 2021: Zwischen Freude und frustrierendem Papierkrieg

5. Oktober 2022 · Original auf LinkedIn

Der Bau unserer Photovoltaikanlage ☀️ im Jahr 2021 war einerseits eine Freude, aber andererseits auch ein frustrierender Papierkrieg. Ich habe mir in dem Beitrag meinen Frust von der Seele geschrieben. Trotz alledem – die Freude überwiegt, wenn man es erst mal „geschafft“ hat. Und ab 2023 wird einiges besser für Eigenheimbesitzer, die eine PV-Anlage bauen wollen.

#bürokratie
#photovoltaik
#eigenverbrauch
#energiewende


35.000 Module auf einem Parkplatz: Phantastisches PV-Projekt mit 16 Megawatt

2. Oktober 2022 · Original auf LinkedIn

Phantastisches Photovoltaik-Projekt: 35.000 Module mit 16 Megawatt maximaler Leistung auf einem Parkplatz!
Es gibt noch so viele Flächen, wo derartige PV-Überdachungen entstehen können – Supermarktparkplätze, Firmenparkplätze, städtische Parkflächen, E-Auto Ladeparks usw.
Bereits versiegelte Flächen sind in Deutschland massenweise vorhanden und können „nebenher“ für die Stromproduktion genutzt werden. Zusätzlich natürlich zu den zahlreichen bestehenden großen Flachdächern bei Firmengebäuden, Supermärkten etc.
Es muss ja nicht immer so riesig sein wie bei diesem Objekt. 😉

Schön zu sehen, dass hier bei Leipzig vorangegangen wird und somit die bisher größte PV Anlage Deutschlands in Kürze in Betrieb gehen wird – 5.000 Haushalte können dann mit dem Strom versorgt werden. Und ja, natürlich müssen auch die Speichermöglichkeiten überall weiter ausgebaut werden.

#Solardach
#Photovoltaik
#Grünstrom

https://lnkd.in/eBX8QgAA

IAA-Beobachtung: Auch im Transportsektor setzt sich die Batterie gegen Wasserstoff durch

21. September 2022 · Original auf LinkedIn

Spannend – auch im Transportsektor scheint sich die Batterie gegenüber Wasserstoff durchzusetzen (aktuelle Messe IAA …). Eigentlich auch kein Wunder, denn die Verluste bei der Nutzung des Speichermediums Wasserstoff sind zu hoch. Nicht nur, dass wir derzeit noch viel zu wenig grünen Wasserstoff haben, sondern allein die Wirtschaftlichkeit scheint die Hersteller dazu getrieben zu haben, größtenteils auf Batterie zu setzen.

Natürlich ist Wasserstoff ein tolles Medium und wird in Zukunft für die Energiewende gebraucht, zum Beispiel für die Dekarbonisierung der Industrie. Aber dort, wo eine Batterie effizienter ist (bester Wirkungsgrad aller Antriebe) macht er weniger Sinn. In speziellen Anwendungen werden sicherlich aber auch in Zukunft Wasserstoff-LKW und auch einige Wasserstoff-PKW auf unseren Straßen fahren, aber zum Großteil ist die Batterie bei Reichweite etc. ausreichend.

Laut diverser Studien gibt es langfristig genügend große Rohstoffmengen zur Herstellung der Batterien (zum Beispiel Lithium Tagebau Australien). Und auch die Kreislaufwirtschaft für das spätere Wiederverwenden der Batterie-Rohstoffe spielt eine große Rolle.
Die gesamte Umstellung wird nicht leicht sein und noch Jahrzehnte dauern, aber es lohnt sich von den fossilen Energien loszukommen.

#DieselDieterDrehtDurch

#wasserstoff
#brennstoffzelle
#iaa
#lkw
#güterverkehr
#batterieelektrisch
#semitruck


Zu wenig Ladesäulen? Meine Erfahrung sagt etwas anderes – aber der Ausbau muss schneller

19. September 2022 · Original auf LinkedIn

#Elektromobilität: Langsamer Ausbau der #Ladeinfrastruktur in Deutschland 🪫⚡️🚗
Immer wieder wird gesagt (egal ob auf Social Media, im TV, Dokumentationen usw.) „Zu wenig #Lademöglichkeiten für Elektromobilität in Deutschland!“. Ich persönlich komme zwar im Alltag ganz gut zurecht, aber es stimmt – es müsste eigentlich deutlich schneller ausgebaut werden, um die Elektromobilität überall voranzubringen.

Für die 16 Millionen Eigenheime in Deutschland sehe ich kein Problem – wer ein Haus besitzt, hat im Normalfall auch eine Lademöglichkeit.
In meinen Gesprächen und Online-Diskussionen bekomme ich jedoch oft zu hören, dass es ja alleine deswegen nicht klappen wird mit der Elektromobilität, weil alle Bewohner von Mietwohnungen ja nicht laden können. Ich kenne zwar schon viele Wohnungsmieter, die es auch heute bereits gut hinbekommen ihr E-Auto im Alltag zu nutzen. Aber es muss zukünftig natürlich noch viel mehr Lademöglichkeiten geben.

In anderen Ländern ist man da schon weiter – neulich bin ich zum Beispiel in #Kopenhagen durch eine „normale“ Wohngegend mit vielen großen Mehrfamilienhäusern spaziert und es standen dort abends massenweise E-Fahrzeuge der Anwohner in Parkbuchten, wo jeweils mehrere kleine Ladesäulen installiert waren (siehe Foto).

Da an solchen Orten eine langsame, Wechselstromladung (11kW) ausreicht, sind diese Säulen auch nicht sehr kostspielig und man kann sie theoretisch überall aufstellen. Vor allem im Vergleich zu den viel diskutierten, extrem teuren Wasserstofftankstellen kann man doch die Betankung von E-Autos viel günstiger und flächendeckender realisieren.
Zusätzlich ist Kopenhagen eine richtig tolle #Fahrradstadt – viele Bewohner benötigen gar kein Auto mehr. Das Fahrrad hat Vorfahrt und es gibt ein extrem gutes Netz von Radwegen. In den S-Bahnen gibt es Parkbuchten für die mitgenommnen Fahrräder, richtig klasse!

In #Stockholm wird demnächst das weltweit größte Parkhaus für Elektromobilität eingeweiht – es sind dort über 1.000 Ladepunkte installiert! #Oslo ist sowieso schon meilenweit voraus mit Lademöglichkeiten für die Bürger. Es geht also, man muss es nur wollen und vorantreiben.

Es ist noch so vieles möglich – jeder der ein Auto nutzt, parkt es im Normalfall länger als es zu fahren. Es muss daher an allen diesen Orten Lademöglichkeiten geben. Zum Beispiel: Für Auto-Pendler beim Arbeitgeber, beim Supermarkt während des Einkaufens, Kino, Parkhaus usw.

Ganz nach dem Mott also: „Steht er – dann lädt er!“

Wenn man sich vorstellt, dass irgendwann jeder Supermarktparkplatz großflächig mit #PV-Überdachungen für Stromproduktion bebaut wäre, dann wäre zudem der Vorteil, dass bereits versiegelte Flächen doppelt genutzt werden (besser als z.B. massenweise „Agrar PV“). Außerdem wären die parkenden Autos vor Regen und Sonne geschützt (spart im Sommer zudem Energie bei der Klimaanlage).

Wann geht es in Deutschland mit Hochdruck voran mit dem Ausbau?

#elektromobilität
#ladesäulen
#energie
#smartcity


Zeiterfassung in der Agentur: Seit Jahren Standard – und das Team findet’s cool

15. September 2022 · Original auf LinkedIn

Das aktuell heiß diskutierte Thema #zeiterfassung … ⏱

Bei uns in der Agentur gibt es schon seit vielen Jahren eine Zeiterfassung. Es gibt daher keinerlei unbezahlte Überstunden und das findet unser Team cool. 😎

Mit moderner Software ist es tatsächlich doch kein Problem – egal ob im Home-Office, in der Agentur oder am Smartphone … Man kann die Arbeitszeit flexibel erfassen oder auch am Tagesende bzw. am nächsten Tag in Ruhe bearbeiten, falls man mal etwas vergessen hat. Von dem aktuell viel genutzten Begriff „Stechuhr“ ist das doch weit entfernt.

Das Zeitkonto finde ich genauso „gerecht“ wie das Urlaubskonto. Man würde doch auch nicht mit einem „Vertrauensurlaubskonto“ arbeiten wollen?
Ich würde vermuten, dass es in den allermeisten Fällen eher zugunsten der ArbeitnehmerInnen ist, wenn man ein System für eine transparente Zeiterfassung hat.

Wir hatten es damals u.a. eingeführt, weil die Anzahl der Arbeitsstunden in den Projekten zugleich die Grundlage unserer Abrechnungen ggü. der Kunden ist. Auch für die Kunden ist es unserer Meinung nach transparenter, wenn die Mitarbeitenden – täglich aktuell – ihre Zeiten eintragen.
Bei vielen Projekten haben wir zudem einen automatisierten Projektbericht aktiviert, der den Kunden einen aktuellen Stand über die Arbeiten gibt (also inkl. der einzelnen Tätigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Es gibt sicherlich auch viele gute Gründe für das Modell „Vertrauensarbeitszeit“. Aber wie so oft im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile.
Auch mit Zeiterfassung können unsere Leute den Arbeitstag flexibel gestalten. Es widerspricht sich ja nicht zwingend.

#Zeiterfassung
#Arbeitszeiterfassung
#Vertrauensarbeitszeit
#Überstunden
#Stechuhr
#Bundesarbeitsgericht


Heute Abend VHS Lemgo: Mein Vortrag „Energiewende für Eigenheimbesitzer“

14. September 2022 · Original auf LinkedIn

Heute halte ich einen VORTRAG: „Energiewende für Eigenheimbesitzer – fossilfrei leben ist möglich.“

14.09.22 um 19.00 Uhr | Volkshochschule Lemgo | Haus Wippermann | Kramerstraße 5
Für Kurzentschlossene aus der Region: Man kann auch spontan ohne Anmeldung vorbeikommen!

VHS Programmtext:
– In Kooperation mit dem BUND, Kreisgruppe Lippe –
Energiewende für Eigenheimbesitzer selbstgemacht – „fossilfrei” leben ist möglich. Tobias Heinze gibt einen Einblick in die Renovierung eines Einfamilienhauses.

Aus einem Altbau wird mit viel Engagement ein CO2-neutrales neues Zuhause mit Wärmepumpe, Photovoltaik, Stromspeicher und Sonnentankstelle für die Elektromobilität. Die Unabhängigkeit von den fossilen Brennstoffen ist vollständig umgesetzt.

Vielleicht erhalten Sie den ein oder anderen Tipp, um Ihre ganz persönliche Energiewende zu starten, auf mittlere Sicht nicht nur ein Gewinn für die Umwelt.

Mehr Infos auf meinem Blog:
https://lnkd.in/eWkjQaWm


Autark von Tankstellen und Gaslieferanten: Mit der Kraft der Sonne leben

31. August 2022 · Original auf LinkedIn

AUTARK sein von Tankstellen und von Öl- oder Gaslieferanten ist möglich. Mit der Kraft der Sonne die Energie zum Leben selber herstellen: Heizen, warmes Wasser, Wäsche waschen, kochen, backen, die Benutzung sämtlicher Gartengeräte, Autofahren usw. – zumindest in acht Monaten des Jahres bei uns nahezu vollständig mit „selbstgemachter Energie“ machbar. Da macht der Blick auf die Autarkie App auf dem Tablet immer Freude!

Im März und April hatten wir dieses Jahr bereits über 70% und Mai bis August immer über 95% Autarkie. In den vier schlechteren Monaten (November bis Februar …) muss ein Großteil des Stroms noch dazu gekauft werden. Aber auch dieser Teil kann langfristig gesehen vollständig mit Wind- und Sonnenenergie erzeugt werden, wenn der Strommix immer grüner wird.

Selbst in unserem Haus mit Baujahr 1912 war es möglich die Energiewende zu starten. In Deutschland gibt es ca. 16 Millionen Eigenheime – da ist also noch Vieles möglich. Natürlich braucht alles seine Zeit und nicht jede(r) kann sofort alles umsetzen. Aber ich finde es faszinierend und hoffnungsvoll, dass es bereits heute grundsätzlich funktioniert und man sein alltägliches Leben „all electric“ gestalten kann!

Einen Großteil des Strombedarfs stellen wir über das Jahr mit der Photovoltaikanlage (14 kWp) und dem E3/DC Hauskraftwerk selber her. Mit Erdwärmepumpe und Batteriespeicher sind wir in den meisten Monaten nahezu autark. Von Gas, Öl und Tankstellen sind wir komplett unabhängig geworden. Allein dieses Jahr haben wir mit dem Auto bisher 10.000 km mit eigenem, purem Sonnenstrom zurückgelegt. Die Energiewende funktioniert und macht Spaß!

In dem 5-minütigen Erklärvideo zeige ich, wie wir in unserem Haus ohne fossile Energien leben:
https://lnkd.in/epgR-CQu

Warum wird immer noch so viel Geld in fossile Energien investiert?:
https://lnkd.in/eNauBswB

#autarkie
#autark
#energiewende
#fossilfreileben
#co2frei
#fossilfrei
#klimaneutral
#e3dc
#sektorenkopplung
#wärmepumpe
#elektromobilität


10.000 Kilometer mit purem Sonnenstrom: Meine Zwischenbilanz 2022

21. August 2022 · Original auf LinkedIn

10.000 Kilometer Autofahren mit purem Sonnenstrom! ☀️⚡️🚗 Ich ziehe gerade eine Zwischenbilanz: Im Jahr 2022 haben wir von Januar bis heute (Stand 21.08.22) 1.497 Kilowattstunden mit unserer PV-Anlage reinen Sonnenstrom in die beiden Autos geladen. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 kWh auf 100 Kilometern ergibt das eine Strecke von ca. 10.000 Kilometern.

Ich finde es extrem faszinierend, dass es technisch möglich ist seine alltäglichen Autofahrten mit der Kraft der Sonne zu realisieren.
Die Energie zum Antrieb geht direkt vom Dach in den „Tank“. Also ohne dass vorher für jeden gefahrenen Kilometer eine lange Kette von Prozessen erforderlich ist: Ölbohrung, Rohöl Transport per Tanker zur Raffinerie, dort Herstellung von Benzin unter hohem Energieeinsatz, Transport zur Tankstelle, in den Tank des Autos, Verbrennung mit enorm hohen Energieverlusten für den Antrieb des Autos, lokale Emissionen …

Natürlich ist auch beim E-Auto nicht alles perfekt und bevor dieses überhaupt fahren kann, muss auch dort Material aus der Natur gewonnen werden (Lithium etc.) und auch Energie für die Herstellung muss aufgewendet werden. Aber immerhin kann man das E-Auto dann mit sauberer Energie betreiben. Nach der Nutzung können die Rohstoffe der Batterien recycelt werden, um danach wieder neue Batterien daraus zu machen. Geschieht dies alles eines Tages mit 100% grünem Strom, ist eine saubere Kreislaufwirtschaft möglich.
Theoretisch ist Energie aus Wind und Sonne unbegrenzt verfügbar, wir müssen sie nur „ernten“!

Die Umstellung wird natürlich noch einiges an Zeit dauern und die vorhandenen Verbrenner müssen selbstverständlich erst noch weiter benutzt werden. Und vielleicht passt das E-Auto auch (noch) nicht für jede Anwendung und die bisherige Infrastruktur. Aber für die allermeisten Fälle funktioniert es bereits heute und bei der Anschaffung eines Neufahrzeugs (z.B. Firmenwagen) fände ich es schade, wenn weiterhin über viele Jahre noch unzählige Verbrenner in den Umlauf kommen.

Über unsere Wallboxen mit „Überschuss-Ladetechnik“:
https://lnkd.in/g88Ha7bc

#sonnenstrom
#elektroauto
#wallbox
#überschussladen
#E3DC


Anderthalb Stunden mit Ewald Lienen: Inspirierendes Gespräch ohne Fußball-Wissen

20. August 2022 · Original auf LinkedIn

Heute in Detmold am Kreishaus „Tag des Klimaschutzes“. Aus einer kurzen Tasse Kaffee mit Ewald Lienen wurde spontan ein anderthalbstündiges, sehr inspirierendes Gespräch mit ihm. Und das obwohl ich Null Ahnung von Fußball habe. ⚽️

Ich hatte ihn vor zwei Jahren in Detmold schon mal getroffen und bewundere seinen unermüdlichen Einsatz für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder auch die Infragestellung bzw. Diskussion des ungebremsten Wachstums und Konsums. Mit seiner Bekanntheit kann er einiges erreichen und Menschen zum Nachdenken bewegen.

Hat Spaß gemacht und ich konnte ihm vielleicht im Gegenzug das ein oder andere aus dem Bereich der aktuellen Klimaschutztechnologie mitgeben. Und ich habe einen neuen Leser meines Blogs tinyfootprint.de gewonnen 😉.

Gerade zufällig entdeckt, thematisch passendes und spannendes Interview mit Ewald Lienen:
https://lnkd.in/db8sqVYz

#ewaldlienen
#lienen
#klimaschutz
#klimagerechtigkeit
#plantfortheplanet
#klimabotschafter


Klimainitiative 2030: Erstes Arbeitstreffen bei der IHK Bielefeld

17. August 2022 · Original auf LinkedIn

Heute fand das erste Arbeitstreffen der „Klimainitiative 2030“ bei der IHK in Bielefeld statt. Wir sind mit Kaeding Anderson | Agentur für Design und Kommunikation dabei und unterstützen die neue, regionale Initiative der Industrie- und Handelskammern Lippe und Ostwestfalen.
Schön zu sehen, dass sich immer mehr Unternehmen auf den Weg machen die Zukunft nachhaltiger und „fossilfreier“ zu gestalten. Es gibt noch viel zu tun, legen wir los!

Unser Arbeitsbereich, die Kommunikation, funktioniert bei der Nachhaltigkeit nur wenn sie ehrlich ist. Mehr dazu:
https://lnkd.in/dX8HPytx

#Klimaschutz #Klimaneutral #GemeinsamNachhaltig #Nachhaltigkeitskommunikation


„Was ist bei Dunkelflaute?“ – Meine Antwort auf die Standardfrage

15. August 2022 · Original auf LinkedIn

Immer wieder wird in den Kommentarspalten auf Social Media geschrieben: „Energiewende wird nicht funktionieren, was passiert denn zum Beispiel bei einer Dunkelflaute!?“
Meine Antwort: Massiver Ausbau der verschiedenen Energiespeichermöglichkeiten wie beispielsweise – Pumpspeicherwerke, Gaskraftwerke (mit vorher bei Überschuss produziertem Grüngas), Megawatt-Batteriespeicher (werden beispielsweise von Tesla bereits in großem Stil produziert und installiert), Vehicle to grid (zukünftig massenweise E-Autos zur Netz-Stabilisierung), Hubspeicher (Gewicht wird hochgezogen…), massig dezentrale Energiespeicher in Wohnhäusern, Wasserstoff und viele weitere technische Möglichkeiten.
Dann ist langfristig die viel besagte Dunkelflaute kein Problem. Man muss es nur wollen und nach und nach flächendeckend aufbauen! Nicht von heute auf morgen, aber innerhalb der nächsten 10-20 Jahre ist vieles möglich.
#energiewende #dunkelflaute #speichertechnologie #energiespeicher


Sechste Schwedenfahrt: 2.700 km voll beladen, Verbrauch wie ein Kleinwagen

5. August 2022 · Original auf LinkedIn

Unsere inzwischen sechste Urlaubsfahrt nach Schweden mit dem Elektroauto: 2.700 km Fahrtstrecke, mal wieder ohne Probleme. Das Model 3 randvoll geladen mit Gepäck, zwei Kindern, den Eltern und einem kleinem Hund.
Trotz des maximalen Gewichts ist der Verbrauch von durchschnittlich 17,7 kWh pro 100 km ganz in Ordnung. Und günstiger als mit einem Verbrenner ist es immer noch, trotz gestiegener Stromkosten am Supercharger.

Neue Erkenntnis – die Supercharger werden langsam voller. In Schweden und Dänemark waren unterwegs oft fast alle Plätze belegt (Hochsaison). Weil in Skandinavien bereits fast alle Supercharger für die anderen Marken geöffnet sind, kam es manchmal zu Engpässen.
In Schweden blockierte an einem stark frequentierten Supercharger ein BMW i3 zwei Plätze, denn der BMW hat den Ladeanschluss leider auf der anderen (falschen!) Seite. Die Teslafahrer müssen sich wohl erst mal mal daran gewöhnen, dass ihre Ladestationen nun nicht mehr exklusiv für sie sind.

Trotzdem finde ich die Öffnung der Tesla-Supercharger für alle Fahrzeuge gut, denn dies fördert die Elektromobilität und macht das Reisen für andere E-Fahrzeuge flexibler. Durch einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur können Engpässe vermieden werden. Tesla und auch die anderen bauen ja zum Glück immer fleißig weiter.
Vielleicht lade ich bei der nächsten Fahrt einmal woanders als bei Tesla, da gibt es ja inzwischen auch super Möglichkeiten.

#tesla
#supercharger
#superchargeröffnung
#emobilität
#elektromobilität
#elektrischreisen


Glasfaser auf dem platten Land: Schweden vs. Deutschland bei der Digitalisierung

2. August 2022 · Original auf LinkedIn

Internetausbau / Digitalisierung Schweden 🇸🇪 vs. Deutschland 🇩🇪:

Ich bin bei meinen Eltern in Schweden zu Besuch – ein über 100 Jahre altes Holzhaus mitten auf dem „platten Land“, die nächste (kleine) Stadt ist ca. 15 Kilometer entfernt.

Trotz ländlicher Struktur des Wohnorts: Seit sieben Jahren haben sie einen Glasfaseranschluss im Haus. Ich fand es damals schon faszinierend als der Anschluss verlegt wurde – ich hatte gleichzeitig versucht einen schnelleren Anschluss für unsere Agentur in Lemgo zu bekommen. Ich musste zufrieden sein mit DSL 16Mbit/s Downstream und 3 Mbit/s Upstream.

Von der Datenrate, wie sie meine Eltern seit Jahren in ihrem Haus haben, kann ich – auch heute noch – nur träumen. Egal ob zu Hause oder im Büro. Ich habe für meine Eltern ein neues Wlan installiert und anschließend einen Test durchlaufen lassen. Besonders der Wert für den Upstream macht mich neidisch (siehe Screenshot).

Da ich meistens mehrmals im Jahr in Schweden bin und ein Teil meiner Familie dort wohnt, bekomme ich seit jeher die vielen Unterschiede bei meinen Besuchen mit. Sei es die Digitalisierung der Behörden und Schulen, das bargeldlose Bezahlen oder die generell große Offenheit gegenüber der Technik und Digitalisierung. Das kleine Land hat ja bereits viele digitale Marken hervorgebracht wie Spotify, Klarna, Skype, Minecraft und viele mehr.

Selbst der Klingelbeutel in der Kirche ist schon lange Zeit digital – bezahlt wird mit der App „Swish“, die jeder Schwede von jung bis alt benutzt.

Stockholm hat heute ein Glasfasernetz mit einer Flächenabdeckung von 99%. Der Staat sorgt also mit dem Ausbau der Infrastruktur dafür, dass digitale Innovation stattfinden kann. Was hat Berlin eigentlich für eine Glasfaserabdeckung?

#digitalisierung
#glasfaser
#netzausbau
#schweden
#zukunftgestalten


Spiegel-TV-Bericht zum Aufregen: Deutschlands Bürokratie bremst die Energiewende

20. Juli 2022 · Original auf LinkedIn

Ein Spiegel-TV Bericht zum Aufregen! Deutschland und seine verdammte Bürokratie: Über 1.000 Photovoltaik Großanlagen dürfen nicht ans Netz, Pumpspeicherwerke stehen still, funktionierende Windräder werden abgebaut, Genehmigungen für PV werden wegen nicht nachvollziehbarer Gesetze nicht erteilt usw. … es ist zum Schreien!🤦‍♂️

#energiewende
#grünstrom
#bürokratie

https://lnkd.in/ei8Tmznt

App-Tipp: Mit Be My Eyes blinden Menschen per Smartphone helfen

8. Juli 2022 · Original auf LinkedIn

App Tipp: Mit „Be my Eyes“ blinden und sehbehinderten Menschen mit dem Smartphone helfen!

Das Prinzip: Ein Blinder hat ein akutes Problem (zB „Welche Farbe haben diese Socken im Schrank?“ oder „Ist im Küchenschrank die linke Dose der Mais oder die rechte Dose?“).

Man kann demjenigen innerhalb weniger Sekunden helfen und schon ist das Gespräch (ein Video-Call) wieder vorbei. Es macht wirklich Spaß und die Leute bedanken sich immer total lieb.

Da es in der Community derzeit knapp 6 Mio. freiwillige Helfer und „nur“ 400.000 Blinde gibt, kommen die Anrufe nur recht selten (bei mir derzeit nur alle paar Wochen …).
Außerdem muss man nicht jedes Mal dran gehen, wenn es gerade einmal nicht so gut passen sollte. Der Anruf wird dann an jemanden anderen in der Community weiter geleitet. Man muss also kein schlechtes Gewissen haben.

Ich nutze die App schon seit Jahren und es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man jemandem helfen konnte. Da hatten die Entwickler aus Dänemark eine wirklich tolle Idee für eine App!

#blindenhilfe
#support
#bemyeyes
#socialimpact


Genossenschaft für regionale Aufforstungs- und Klimaschutzprojekte gegründet

8. Juli 2022 · Original auf LinkedIn

Genossenschaft für regionale Aufforstungs- und Klimaschutzprojekte gegründet:
https://lnkd.in/eQ_H8b_i

#aufforstung
#lokalneutral
#klimaneutral
#lippe
#nachhaltigkeit
#klimawandel


Es ist fertig: Unser Erklärvideo zum fossilfreien Hauskonzept ist online

5. Juli 2022 · Original auf LinkedIn

Zusammen mit unserem Azubi Leon habe ich in letzter Zeit an einem Erklärvideo zu unserem „fossilfreien Hauskonzept“ getüftelt. Jetzt ist es endlich fertig geworden und online zu sehen, ich freue mich! 😃

In dem 5-minütigen Video zeige ich, wie wir in unserem Haus (Baujahr 1912) ohne fossile Energien leben. Wohnen, Heizen und die Mobilität sind hier komplett elektrisch. Einen Großteil des Strombedarfs stellen wir mit der Photovoltaikanlage ☀️ und dem E3DC Hauskraftwerk selber her.
Mit Erdwärme und Batteriespeicher 🔋 sind wir nahezu autark. Von Gas, Öl und Tankstellen sind wir unabhängig geworden. Die Energiewende funktioniert und macht Spaß!

https://lnkd.in/epgR-CQu

#energiewende
#fossilfrei
#e3dc
#allelectricsociety
#erneuerbareenergien
#windkraft
#photovoltaik
#klimaneutral
#fossilfree


Technisch zum Greifen nah – aber warum dauert alles so lange?

4. Juli 2022 · Original auf LinkedIn

Technisch machbar und “zum Greifen nah”, dass die Menschheit ihre Lebensweise ändert und endlich klimafreundlicher wird. Aber warum dauert alles so lange?
#energiewende
#fossilfrei
#allelectricsociety
#klimaneutral
#erneuerbareenergien
#windkraft
#photovoltaik


Danke, FDP: E-Fuels bleiben erlaubt – und werden sich trotzdem nicht durchsetzen

30. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Danke FDP, Neuwagen-Verbrenner Pkw mit E-Fuels sollen also weiterhin erlaubt bleiben nach 2035. 🤪 Von mir aus okay, denn E-Fuels werden sich in der Masse sowieso nicht durchsetzen (ggf. bei Flugzeugen etc.).
Ich schreibe mir seit Jahren die Finger wund und versuche aufzuklären, dass Pkw mit E-Fuel die mit Abstand schlechteste und ineffizienteste Variante ist und die zweitschlechteste Variante sind Pkw mit Wasserstoff – die auf 100 Kilometern ca. 3 x so viel Grünstrom verbrauchen wie ein E-Auto. So viel sauberen Strom haben wir leider auf absehbare Zeit nicht, um ihn verschwenden zu können!

Auf meinem Blog habe ich zB hier alle Argumente zusammengefasst:
https://lnkd.in/e8w7PKRH

#efuels2035
#efuels
#e-fuels
#wasserstoff
#elektromobilität


Unfassbar dreist: CDU/CSU ignoriert das eigene Erneuerbaren-Erbe

30. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Unfassbar dreist. Die CDU/CSU ignoriert, was Altmaier & Co. in ihrer Amtszeit angerichtet und den Ausbau der Erneuerbaren systematisch boykottiert haben.

Dazu passt auch diese aktuelle Aussage von Dorothee Bär, genauso dreist. Ich ärgere mich über diese Leute!
„Die Gaskrise zeigt, dass die Energiepolitik der Grünen massiv gescheitert ist!“
Dorothee Bär, CSU


PV entlang der Bahnstrecken: Strom in der Größenordnung von fünf Atomkraftwerken

29. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Spannend – wenn sämtliche Strecken der Deutschen Bahn mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet werden (ca. 60.000 km), kann Strom in der Größenordnung von fünf Atomkraftwerken produziert werden! In Sachsen läuft bereits ein Test.
https://lnkd.in/ew53YKj7
#energiewende
#photovoltaik
#bahn
#erneuerbareenergien


Agenturverbands-Tagung: Nachhaltigkeit, Change und CSR sind die großen Themen

24. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Wandel allerorten: Auch bei der aktuellen Tagung unseres Agenturverbands sind Nachhaltigkeit, Change und CSR die großen Themen.


Lokal Neutral eG gegründet: CO2-Kompensation direkt im Kreis Lippe

23. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Lokal Neutral eG: Wir haben eine Genossenschaft gegründet mit dem Ziel lokale CO2 Kompensation mit Projekten direkt in unserer Region im Kreis Lippe anzubieten! 🌱🌳

Mehr Infos und Anmelde-/Warteliste ab jetzt auf der „Coming soon“ Seite:
https://lnkd.in/eQ_H8b_i

#klimawandel
#klimaneutral
#regionalklimaneutral
#aufforstung


Nachhaltigkeitskommunikation: Unser Beitrag in der Markt & Wirtschaft Westfalen

14. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Beitrag zum Thema „Nachhaltigkeitskommunikation“ in der aktuellen Ausgabe der Markt&Wirtschaft Westfalen.


Stockholm baut 118-mal mehr Ladesäulen als Berlin – so geht Umstieg

3. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

So geht der Umstieg auf Elektromobilität ⚡️🚗: In Stockholm wird bis 2030 für die Bewohner die 118(!)-fache Menge an Ladesäulen gegenüber Berlin gebaut.
Bereits heute ist in Stockholm zum Beispiel ein Parkhaus mit 1000 Ladepunkten in Betrieb.
Deutschland ist zu langsam.

#elektromobilität
#ladeinfrastruktur

https://lnkd.in/ehePE_T7

Nach langer Corona-Laufzeit: Projekt erfolgreich abgeschlossen

1. Juni 2022 · Original auf LinkedIn

Nach coronabedingt langer Laufzeit des Projekts nun erfolgreich abgeschlossen! 💪🌱✅


Barcamp bei der IHK Lippe: Klimaneutralität lösen wir nur gemeinsam

20. Mai 2022 · Original auf LinkedIn

BARCAMP bei der IHK Lippe: „Klimaneutralität – das lösen wir nur gemeinsam“: Super Austausch mit TeilnehmerInnen aus vielen Branchen. Viel Input und neue Erkenntnisse was Unternehmen bewegt auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Bei einem Barcamp bringen die TeilnehmerInnen Themen mit und stellen sie in unterschiedlichen Räumen zur Diskussion. Mein Thema:
„Nur Marketing? Klimaneutrales Unternehmen durch Kompensation – reicht nicht!“

#barcamp
#klimaschutz
#klimaneutral
#thowl
#fhbielefeld
#unipaderborn
#ihklippe
#ihkbielefeld


„So langsam wird es peinlich, einen Tesla zu fahren“ – Gedanken nach dem Spiegel-Artikel

19. Mai 2022 · Original auf LinkedIn

Nach dem Lesen des Artikels heute Morgen auf Spiegel habe ich direkt in einer Gruppe (in der auch mehrere Tesla Fahrer sind) geschrieben:
„So langsam wird es peinlich einen Tesla zu fahren“.

Ich selber fahre nun seit drei Jahren ein Tesla Model 3 als Ersatz für einen Verbrenner und bin seitdem nur noch elektrisch unterwegs und total happy damit. Zusätzlich haben wir dann noch eine PV Anlage angeschafft und haben nun immer bei beiden Autos in der Familie „die Sonne im Tank“ was total klasse ist.

Eigentlich bin ich sehr begeistert von der Innovationskraft von Tesla und fand Elon Musk bisher noch „erträglich“, wenn auch oftmals grenzwertig. Fast schon eine Mischung aus Genie und Wahnsinn. Er hat wirklich viel vorangebracht bei der Energiewende.

Aber nun läuft er Gefahr alles zu „versemmeln“. In den Leserkommentaren unter dem Spiegel Artikel sieht man zum Beispiel etliche Beiträge in der Art „Ab jetzt kommt kein Tesla mehr für mich in Frage“.
Das kann ich absolut verstehen und finde es echt schade, dass Elon Musk sich in diese Richtung entwickelt. Ich hoffe ja noch ein wenig, dass er sich besinnt und sich alles etwas relativiert. Sprunghaft ist er ja manchmal schon gewesen. Gleichzeitig macht ihn das aber auch „gefährlich“.
#tesla
#elonmusk
#trump
#twitter
#republikaner


Windräder komplett aus Holz: Faszinierender nachwachsender Rohstoff

17. Mai 2022 · Original auf LinkedIn

Faszinierend – Windenergieanlagen komplett aus Holz gebaut. Nach der Nutzung kann das Material weiterverwendet werden (z.B. als Konstruktionsholz für Bauten usw.). Durch Holz als nachwachsenden Rohstoff wird somit von vornherein CO2 gebunden … toll, was sich die Ingenieure immer wieder ausdenken! Ich drücke die Daumen, dass das Geschäftsmodell aufgeht und bald viele solcher neuartigen Windanlagen stehen. 👍
#energiewende
#windenergie
#holzbau


SoLaWi Ackervielfalt gegründet: 100 Familien, ein Acker, ein Abend in der Abendsonne

6. Mai 2022 · Original auf LinkedIn

Tolles, nachhaltiges Projekt: „Solidarische Landwirtschaft Ackervielfalt e.G.“ gegründet 🌱🥬💚
Am Mittwochabend haben wir in der Abendsonne im alten Bauerngärtchen des Biohof Brinkmann in Lage-Hagen eine solidarische Landwirtschaft (Solawi) mitgegründet. 100 Familien sollen langfristig durch einen wöchentlichen „Ernteanteil“ mit regional und umweltverträglich produziertem Bio-Gemüse versorgt werden.
Mehr auf meinem Blog:
https://lnkd.in/ezPKsGDw

#regional
#solawi
#biohofbrinkmann
#zerowaste
#gesundesgemüse
#enkeltauglichelandwirtschaft


Heute Abend im Technikum Lage: Mein BUND-Vortrag „Fossilfrei leben“

28. April 2022 · Original auf LinkedIn

Als Mitglied im BUND wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen kann in der VHS Lippe-West einen Vortrag zum Thema „fossilfrei leben 🌳“ zu halten.
Gesagt, getan und heute Abend findet der Vortrag im Technikum Lage statt. Wer spontan Lust und Zeit hat (und im Lipperland / OWL wohnt) – gerne vorbeischauen! Ich nehme an, dass es auch ohne Anmeldung möglich ist einfach spontan vorbeizukommen (Veranstaltung ist kostenlos).

Programmtext:

VHS Lippe-West in Kooperation mit dem BUND, Ortsgruppe Lage

Energiewende für Eigenheimbesitzer selbstgemacht – „fossilfrei“ leben ist möglich.

Vor mehr als 25 Jahren wurde der Tag der Erneuerbaren Energien ins Leben gerufen. Tobias Heinze gibt einen Einblick in die Renovierung eines Einfamilienhauses. Aus einem Altbau wird mit viel Engagement ein CO2-neutrales neues Zuhause mit Wärmepumpe, Stromspeicher und -tankstelle. Vielleicht erhalten Sie den ein oder anderen Tipp, um Ihre ganz persönliche Energiewende zu starten, das wäre nicht nur ein Gewinn für die Umwelt.

Donnerstag, 28. April 2022
19.00 Uhr
Lage, VHS / Technikum Foyer

#Energiewende
#Photovoltaik
#Elektromobilität
#Fossilfrei
#BUND
#Vortrag

Details:


Immer noch kein Tempolimit: Eine Chronik meiner enttäuschten Erwartungen

7. April 2022 · Original auf LinkedIn

Also immer noch kein Tempolimit in Deutschland!? Seit vielen Jahren frage ich mich, wann das Tempolimit hierzulande eingeführt wird:
• Vor zehn Jahren dachte ich, die Einsicht wird bald kommen, da viele Tote und Schwerstverletzte vermieden werden können.
• Vor fünf Jahren dachte ich, der Klimawandel wird nun allen mehr und mehr bewusst und das ist ein guter Grund für das Tempolimit.
• Vor vier Wochen dachte ich, dass der Krieg in der Ukraine und das notwendige Reduzieren der Ölimporte aus Russland jetzt aber endgültig der Grund zum schnellen Handeln sein wird.

Doch nun scheitert ein – selbst temporäreres – Tempolimit angeblich daran, dass es nicht genügend Schilder gibt? Ich kann es nicht fassen. Liebe Regierung, bitte legt euch jetzt einfach auf ein pauschales Tempolimit für alle Autobahnen in Deutschland fest. Auch wenn es nicht im Koalitionsvertrag steht.
Es ist doch jetzt nun mal auch eine völlig neue Situation als bei den Koalitionsverhandlungen (auch da war es schon unbegreiflich, dass die FDP sich bei dem Punkt durchgesetzt hatte). Die Mehrheit der Bevölkerung ist doch inzwischen längst für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Wir würden ja eh nur mit dem nachziehen, was in allen anderen europäischen Ländern – aus gutem Grund – längst Tatsache ist.

Ich habe gerade mal einen alten Blogpost von mir aus Januar 2019 herausgekramt „Tempolimit in Deutschland: Ja bitte!“. Ich hätte damals wirklich nicht gedacht, dass mehr als drei Jahre später immer noch nichts passiert ist:

https://lnkd.in/gjwGZC9W

#Tempolimit
#Schildermangel
#Klimaschutz
#Ölimporte
#Ukraine


Endlich Fleischersatz, der schmeckt: Meine Entdeckung nach vielen Versuchen

30. März 2022 · Original auf LinkedIn

Endlich: Fleischersatz, der schmeckt! Ich habe mich im Laufe der Zeit schon durch viele pflanzenbasierte Burger, Schnitzel, Würstchen usw. durchprobiert und meistens waren sie ganz okay, aber nie hatten sie mich restlos überzeugt.

Bis vor einiger Zeit dann „Greenforce“ kam – geschmacklich einfach toll! Die haben es irgendwie geschafft, dass kein komischer Nachgeschmack bleibt wie bei anderen Produkten, statt Soja werden Erbsen als Basis verwendet.
Zudem macht das Kochen mit Greenforce Spaß, denn man muss zunächst aus dem Pulver aus der Tüte einen Teig herstellen und dann formen und verarbeiten. 🙂

Nach bereits einigen Bestellungen im letzten Jahr haben wir jetzt das Paket mit den neuesten Produktentwicklungen geliefert bekommen. Die neuen Nugets haben wir direkt getestet – sehr lecker, auch die Kinder mochten es!
Inzwischen gibt es eine richtig große Palette bei Greenforce – von Hackfleisch über Schnitzel, Bratwurst, Köttbullar, Frikadellen bis zu Cevapcici.

Auf meinem Blog habe ich einige Greenforce Produkte getestet:
https://lnkd.in/g7FVS7Nc

Mit diesen tollen Produkten macht der Verzicht auf Fleisch noch mehr Spaß. Eines ist klar: Wenn die Proteine (in diesem Fall aus Erbsen) nicht mehr an Tiere verfüttert werden, sondern auf direktem Weg von uns Menschen aufgenommen werden können, holen wir viel mehr Energie aus den Ackerflächen raus. Warum nicht bei der Kalorienerzeugung auf den “Umweg über das Tier“ verzichten, wenn es sogar genauso gut schmeckt?

Ich will nicht behaupten, dass ein echtes Argentinisches Filetsteak geschmacklich durch ein veganes Produkt einfach so ersetzt werden kann.
Aber ich finde vor allem bei Speisen wie Nuggets, Hamburgern oder Wurst usw. ist es doch theoretisch egal, ob die „Fleischmasse“ aus Pflanzen oder aus Tieren gemacht wurde. Hauptsache es schmeckt! Neulich habe ich ein veganes Fertiggericht von Frosta gesessen, wo statt Hühnchen Streifen aus „Erbsenfleisch“ enthalten waren. Ich würde behaupten, dass niemand den Unterschied bemerkt hätte.

Da ich seit einigen Jahren auch auf Steak&Co. verzichte, freue ich mich wenn nun immer mehr innovative und gute Ersatzprodukte wie Greenforce auf den Markt kommen. Gespannt bin ich auch auf die Produkte des israelischen Startups „New Meat“, die einen 3D Drucker zur Herstellung von pflanzlichen Steaks entwickelt haben. In den ersten Restaurants in Berlin bereits erhältlich und die Test-Esser sind begeistert.

Das Beste sind aber natürlich immer noch Rezepte mit frischen Zutaten, es muss ja nicht jeden Tag irgendein Ersatzprodukt sein. 😉 Aber so ungefähr einmal pro Woche gehört Greenforce bei uns jetzt dazu.

#Greenforce
#Pflanzenfleisch
#Vegetarisch
#Fleischersatz


Schönwetterfahrer-Tag: Mit dem Rad ins Büro, das Auto lädt Sonnenstrom

8. März 2022 · Original auf LinkedIn

Das Auto bleibt zu Hause und lädt puren Sonnenstrom: Als Schönwetterfahrer heute mal endlich wieder mit dem Fahrrad ins Büro! Zwar heute Morgen noch 0 Grad, aber Bewegung und frische Luft machen gute Laune.
Nun sitze ich im Büro und kann in der App sehen wie das E-Fahrzeug zu Hause mit 100% Sonnenenergie geladen wird. Sollte der Strom zwischenzeitlich nicht ausreichen, bricht das System automatisch die Ladung ab und wartet bis wieder ausreichend Sonnenstrom vorhanden ist.
Mehr zu der Technik in meinem Nachhatligkeits-Blog:
https://lnkd.in/g88Ha7bc

#Fossilfrei
#Sonnenstrom
#EBike


Homeoffice mit 100 % Sonnenstrom: Auto, Haus und Wärmepumpe laufen solar

2. März 2022 · Original auf LinkedIn

Heute Homeoffice, das Auto kann zu Hause laden: Wirklich fantastisch und technisch faszinierend, wenn man sein Auto direkt mit 100% Sonnenstrom ☀️ laden kann und nebenbei noch Haus und Wärmepumpen-Heizung mit Sonnenstrom versorgt werden.
Ich bin überzeugt, dass wir nach und nach in Europa alles so umstellen können, dass Wohnen und Mobilität nahezu „fossilfrei“ möglich sein wird. Klar, es wird ein wenig dauern und es ist noch viel zu tun, aber packen wir es weiter an. 💪

#Energiewende
#Fossilfrei
#Sonnenstrom
#Elektromobilität

Das Thema auf meinem Nachhaltigkeitsblog:
https://lnkd.in/g88Ha7bc


Warum hat die Politik das fossile Heizen nicht längst verdrängt?

2. März 2022 · Original auf LinkedIn

Ich kann ebenfalls nicht verstehen, warum in der Vergangenheit seitens der Politik nicht viel mehr dafür getan wurde, die fossilen Energieträger beim Heizen mehr und mehr zu verdrängen, um somit unabhängiger von Gasimporten zu werden. Andere Länder sind schon viel weiter (Beispiel Dänemark). Gleichzeitig hätte natürlich der Ausbau der Erneuerbaren viel stärker forciert werden können und müssen.
Wir haben uns vor über zehn Jahren bei einem alten Haus dazu entschlossen eine Wärmepumpe statt einer Gastherme einzubauen. Bis heute funktioniert alles sehr gut und wir haben die Entscheidung nicht bereut!
In meinem Nachhaltigkeitsblog ein kleiner Bericht dazu:
https://lnkd.in/gafUi56x


Freut mich: Wir sind jetzt im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft dabei

18. Februar 2022 · Original auf LinkedIn

Freut mich, dass wir ab jetzt im BNW dabei sind!


Energiewende konkret anpacken: Solche Initiativen werden überall gebraucht

3. Dezember 2021 · Original auf LinkedIn

Solche Initiativen werden überall gebraucht, Energiewende konkret anpacken 💪🌱


Seit Jahren Fan des Projekts: Das Auto muss bald auf die Straße!

19. November 2021 · Original auf LinkedIn

Super, das Auto muss bald auf die Straße! Bin seit Jahren großer Fan eures Projekts, ich drücke euch die Daumen für die nächsten Schritte! 🌞 ⚡ 🚗 Tolles Video auch!


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Ein Beitrag von Tobias Heinze
Ich versuche meinen persönlichen Fußabdruck immer kleiner werden zu lassen und mit meiner Familie möglichst „fossilfrei“ und umweltschonend im Bereich Wohnen, Mobilität, Urlaub und Ernährung zu sein.

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