
ID. Buzz: Erfahrungen und erstes Fazit nach 1.000 km
Mein Erfahrungsbericht nach einer Woche und 1.000 km mit dem Elektro Bulli đâĄïžđ
Nach sechs spannenden Jahren mit Tesla war ich neugierig, wie sich ein Wechsel anfĂŒhlen wĂŒrde. Einige Probefahrten mit verschiedenen Marken hatten mich schlieĂlich zum VW ID. Buzz als Nachfolger fĂŒr mein Tesla Model Y (Dienstwagen) gebracht.
đ„ł Ăberraschung: Fast zwei Monate frĂŒher als geplant war er schon da. Letzte Woche konnte ich den Buzz beim HĂ€ndler abholen â offenbar hat VW aktuell etwas Luft in der Produktion ⊠đ
Durch verschiedene UmstĂ€nde war ich direkt nach der Ăbergabe viel unterwegs. Die ersten 1.000 Kilometer in einer Woche erlauben daher schon ein recht solides erstes Fazit.




Erster Eindruck nach 1.000 Kilometern
Kurz gesagt: VW hat ordentlich aufgeholt.
Ein effizienterer Motor als zuvor, mehr Leistung, brauchbare Reichweite, spĂŒrbare Fortschritte bei Software und Ladegeschwindigkeit â vieles passt inzwischen wirklich gut.
Dazu kommt das typische Bulli-Konzept, das einfach Laune macht:
Viel Platz fĂŒr Familie und Alltag, dabei ĂŒberraschend agil â und perspektivisch die spannende Option auf bidirektionales Laden fĂŒr unser Haus (neue Wallbox nötig âŠ).
VW ist der erste Kooperationspartner von E3/DC fĂŒr deren neue bidirektionale DC-Wallbox. Somit kann ich (nach einem Wechsel der Wallbox) den Buzz sogar als Speichererweiterung fĂŒr unser Haus nutzen. Ich werde berichten!
Mein Fazit nach der ersten Woche:
Ich freue mich, jetzt mit dem Buzz unterwegs zu sein â und unterstĂŒtze dabei bewusst einen europĂ€ischen Hersteller, der es aktuell leider auch nötig hat.





Welche Variante ist es geworden?
- VW ID. Buzz Pro, 79 kWh
- Kurzer Radstand (tatsĂ€chlich ein paar Zentimeter kĂŒrzer als das Model Y)
- 6 Sitze
- Travel Assist
- dunkler Innenraum
- diverse Komfort-Pakete
Finanziell interessant war das Paket ebenfalls:
Ich konnte von der neuen Abschreibemöglichkeit (75 % im ersten Jahr), einem attraktiven VW-Zinssatz von 0,99 % und einem ordentlichen Rabatt profitieren.
Was ist mir aufgefallen?
(vor allem im Vergleich zum Tesla Model Y)
đ Positiv
- Travel Assist: Der âVW-Autopilotâ funktioniert ĂŒberraschend gut.
- App: Insgesamt okay, sehr praktisch ist das Senden von Navigationszielen ans Fahrzeug.
- Wendekreis: SpĂŒrbar kleiner als beim Tesla.
- Verbrauch: Ist nach den ersten 1.000 km mit 20,7 kWh/100km ĂŒberraschend gut fĂŒr diese „rollende Schrankwand“ (wird im Winter aber sicher noch deutlich höher werden …).
- FahrgefĂŒhl & Hardware: Fahren, Licht, Verarbeitung â alles sehr ĂŒberzeugend!
đ Negativ
- Ladeklappe: Hinten rechts (Beifahrerseite) â die denkbar schlechteste Stelle, als Fahrer muss ich jedes Mal komplett um das Auto herumgehen.
- SchlĂŒssel: Sechs Jahre komplett ohne â wieder einer mehr in der Tasche fĂŒhlt sich rĂŒckschrittlich an.
- Sitzkontakt: Kurz aufstehen, alles geht aus â warum?
- Start-Knopf: Wozu eigentlich?
- Navigation: Funktional okay, grafisch aber unĂŒbersichtlicher als bei Tesla.
- Frontscheibe: Sichtbare HeizdrĂ€hte â hĂ€tte ich im Nachhinein lieber abbestellt.
- WĂ€rmepumpe: Kein Standard â zum GlĂŒck habe ich bei der Bestellung daran gedacht.







Zwei Fahrzeuge â zwei Elektro-Philosophien
NatĂŒrlich vergleiche ich hier zwei völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte: SUV versus Van.
Aber ich vergleiche damit eben auch zwei sehr unterschiedliche Elektro-Philosophien.
Und da ist Tesla fĂŒr mich nach wie vor vorne:
Software, Bedienlogik und Einfachheit â dieses echte âElektro-Konzeptâ:
đ Handy dabei, einsteigen, losfahren.
đ Parken, aussteigen, weggehen. Fertig.
Beim ID. Buzz merkt man an vielen Stellen noch, dass er aus der klassischen Verbrenner-Industrie heraus gedacht wurde â inklusive alter Bedienlogiken.





Trotzdem: ein Fahrzeug mit Zukunft und Charakter
All das Àndert nichts daran, dass ich den ID. Buzz sehr gerne fahre.
Ich habe das GefĂŒhl, dass die kommenden gemeinsamen Jahre â mit vielen Erlebnissen und Familienurlauben â richtig schön werden können.
Und genau darum geht es am Ende ja auch. đđđ






Ich versuche meinen persönlichen FuĂabdruck immer kleiner werden zu lassen und mit meiner Familie möglichst âfossilfreiâ und umweltschonend im Bereich Wohnen, MobilitĂ€t, Urlaub und ErnĂ€hrung zu sein.
Ăber mich



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