Energiewende in Bürgerhand: Umwelt-Initiative Lemgo/Lippe eG

Bild: Ich war dabei – am 29.09.2021 fand im Innovationszentrum Wendlinghausen die 2. Generalversammlung der Umweltinitiative Lemgo/Lippe eG statt.

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Jeder kann mitmachen und vor Ort die Energiewende unterstützen!
Im Mai wurde in Lemgo von Dieter Attig, Arne Brand und Wolfgang Stückemann eine neue Initiative mit einem tollen Ziel gegründet: Die Energiewende in unserer Region mit konkreten Projekten aktiv gestalten und in eigene Hände nehmen.

Ich war schnell überzeugt, dass diese neugegründete Genossenschaft eine tolle Möglichkeit für unsere Region Lippe ist, die Energiewende voranzubringen. Also sind wir privat mit der Familie und zusätzlich auch mit der Firma in die Genossenschaft als Mitglied eingetreten (zu den Bedingungen gleich mehr …).
Ich bin schon lange der Ansicht, dass eine dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien so schnell es geht umgesetzt und vorangetrieben werden muss. Mit der neuen “UIL” (Umweltinitiative Lemgo / Lippe) haben nun alle Liperinnen und Lipper die Möglichkeit etwas dazu beizutragen. Beispielsweise auch dann, wenn kein eigenes Dach für eine Photovoltaikanlage vorhanden ist.

Wichtig ist zudem, die Akzeptanz für Windräder und Photovoltaikanlagen in der Bevölkerung zu steigern und dass ausreichend Kapital für den Bau von Anlagen zur Verfügung steht.
Mit einer Geldeinlage (ab 250,- Euro) wird man stimmberechtigtes Mitglied und kann aktiv beitragen und mitgestalten. Man kann somit Geld in sinnvolle Projekte vor Ort anlegen und zudem von der Rendite profitieren.

Durch eine direkte finanzielle Beteiligung und einer Mitbestimmung bei allen zukünftigen Projekten durch die Bürger in Lippe wird die Akzeptanz sicherlich größer sein als bei Projekten von auswärtigen Investoren (Beispiel Windkraftanlagen).

Energiewende in Bürgerhand: Unabhängig von den fossilen Energieträgern und Großkonzernen werden, den Strom vor Ort sauber produzieren – je lokaler, desto besser.

Die Lemgoer und Lipper können gemeinsam mehr erreichen und ihre Ideen und Kontakte zusammenbringen, um somit möglichst viele Projekte vor Ort in unserer Region umzusetzen. Die schnelle Energiewende kann nur gelingen, wenn viel mehr als bisher in die dezentrale Energieversorgung investiert wird.

Eine aktuelle gemeinsame Studie zum dezentralen Ausbau der Erneuerbaren vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und der TU Berlin hat ergeben, dass der von der alten Bundesregierung geplante Netzausbau deutlich teurer sei, als der Ausbau dezentraler Beteiligungssysteme. Packen wir es also einfach an!

Je mehr Menschen dabei sind und investieren, desto besser – egal ob 250,- Euro als Minimalbetrag für einen Anteil oder als Großinvestor. Die Energiewende als Bürgerprojekt: Weitersagen erwünscht, damit noch viele weitere Mitstreiter gefunden werden können!

Weitere Infos auf der Website. Dort kann man sich auch direkt anmelden und Mitglied werden:

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